[Demi's Sicht]

Ich schaute ihn an während er nach einer passenden Frage suchte.

„Voller Name?"

„Demetria Devonne Lovato. Deiner?"

„Joseph Adam Jonas. Geburtstag?"

„20. August.1992. Deiner?"

„Hey ich hab am 15. August Geburtstag! Aber ich bin von 1989!"

Ich lächelte ihn an.

„Umm okay. An welches College wirst du nach dem Sommer gehen?"

„UCLA! Auf welches gehst du?"

„Princeton! Aber mein Bruder geht auch auf die UCLA!", antwortete er gelassen.

„Warum gehst du nicht auch hier in Californien aufs College? Ihr wohnt doch hier, warum machst du dir dann den ganzen Weg nach New Jersey?", fragte ich ihn, da es mich interessierte.

„Nun ja, wir sind erst vor zwei Jahren hier her gezogen und als ich mein Studium angefangen habe, lebten wir noch in New Jersey. Und da ich die Schule dort fertig machen wollte bin ich dort geblieben und wohne in einem kleinen Apartment am Campus, während der Rest meiner Familie hier wohnt. Ein Wechsel hier auf das College wäre zu umständlich gewesen."

Ich nickte in Verständnis.

„Wie lange bleibst du noch hier?", fragte er nach kurzem Schweigen.

„Da ich eine Woche eher auf den Campus ziehe nur noch 3 Woche."

„Dann verspreche ich dir, dass es die besten drei Wochen deines Lebens werden!", sagte er mit einem Grinsen.

„Das will ich doch mal hoffen!", antwortete ich und schon wurde ich an meinem Arm aus dem Stuhl gezogen.

„Dann lass uns los! Ich werde dir alles hier zeigen und heute fange ich mit dem Rest des Strandes und der kleinen Promenade an!"

„Aber was ist mit Miley und deinem Bruder?"

„Ach die sind egal, wahrscheinlich hat er ihr schon seine Liebe gestanden!", lachte Joe und lief wieder los.

Gemeinsam rannten wir bis zum Wasser. Es tat gut das kühle Nass zwischen den Zehen zu spüren.

Wir gingen immer weiter und irgendwann stand ich bis zu den Knien im Wasser während Joe irgendwo untergetaucht war.

Plötzlich spürte ich den Boden unter den Füßen nicht mehr und lag im Wasser.

„Joe!", schrie ich, während ich nach Luft schnappte.

Ich hörte schallendes Gelächter hinter mir und drehte mich um, dort stand Joe und hielt sich den Bauch vor lachen.

„Das findest du also witzig?", fragte ich und fing an ihn mit Wasser zu bespritzen.

Wir spielten noch eine längere Zeit so im Wasser herum.

Gemeinsam schauten wir den Sonnenuntergang an.

Es war ein wirklich schöner Tag. Joe brachte mich noch zum Ferienhaus meiner Familie vor der wir zwei Personen stehen sahen.

Als wir genauer hinschauten erkannten wir, dass es Miley und Nick waren die sich grade innig küssten.

„Lass die beiden erschrecken!", schlug Joe vor.

Ich verdrehte nur die Augen und sah ihn ungläubig an.

„Was denn? Er ist mein kleiner Bruder. Es ist mein Job ihm das Leben zu vermiesen!"

„Lass die beiden einfach in Ruhe und pass auf das sie uns nicht hören!", flüsterte ich, als wir hinter dem Busch hockten und die beiden beobachteten.

„Zu spät! Wir haben euch schon gehört!", sagte Nick und Joe lachte wiedereinmal so, dass er Tränen in den Augen hatte.

Ich stand auf und klopfte mir den Staub von meinem Kleid und schaute Miley nur kurz an.

Diese nickte nur und dies bedeutete, dass wir nachher eine Girls-Night haben werden.