Edwards POV

Ein Teil von mir wusste absolut nicht, wie ihm geschah, doch ich wusste mit Bestimmtheit, das es sich über alle Maßen gut anfühlte. Es war wie unserer erster Kuss, nur nicht mit soviel Angst von meiner Seite verbunden, nur mit mehr… Vorfreude? Verlangen? Lust?

Es hatte etwas unheimlich erregendes, das ich theoretisch gesehen wehrlos war, praktisch natürlich nicht, aber diesmal beließ ich es verständlicherweise bei der Theorie.

… Schließlich tat sie etwas, womit ich a.) nicht gerechnet hatte und b.) mental zwar darauf vorbereitet war, aber körperlich gesehen nicht. Ich stöhnte auf, als sie meine kalten Lippen sanft mit ihrer warmen Zunge berührte und sie diese über meine Oberlippe wandern ließ.

Als ich dachte, ich würde innerlich vor Gefühlen explodieren, sagte sie sehr leise zu mir: „Entspann dich einfach! Lass dich fallen, ich möchte nicht über deine festgelegten Grenzen hinweg, doch eines möchte ich gerne ausprobieren, vertraust du mir?" „Ja, ja, oh Gott, ja, ich vertraue dir!" antworte ich, schon ein wenig erregt. „Dann überlasse mir das „Kommando" und lass dich, auch wenn es das erste Mal in deinem Leben ist, von mir führen … denk nicht mehr, nur auf mich konzentrieren!" Ich nickte, war zu keiner Antwort mehr fähig, war wie Wachs in ihren Händen….

In diesem Augenblick hätte sie alles von mir kriegen können, wirklich alles, wollte nur, dass sie nicht aufhört, womit sie begonnen hatte. Als ob sie diesmal meine Gedanken lesen konnte, oder konnte man das aus meiner Körperreaktion ableiten? kicherte sie leise verlegen und senkte erneut ihre warmen Lippen auf die meinigen…

Erneut fasste sie sich ein Herz und leckte mit ihrer Zunge über meine Lippen. Ich erbebte. Sie wurde etwas mutiger und biss leicht mit ihren Zähnen in meine Oberlippe. „Herr Gott, Bella, du machst mich VERRÜCKT!" „Genau, DAS war mein Plan, Schatz!" hauchte sie. Auch wenn ich wirklich ernsthaft gewollt hätte, ich könnte sie nicht mehr aufhalten, war unfähig mich zu bewegen und überließ mich endgültig ihrer „Führung". Sie ging von meinem Mund weg und hauchte mir kleine, sehr süße Küsse auf die Wangen, auf die Augenlider, auf die Nase.

Ich merkte, wie ihre Nase sanft über mein Gesicht strich, meinen Geruch in sich aufsaugend. Sie wanderte langsam zu meinem Hals und meiner Kehle, küsste mich dort heftiger und verlangender. Ich bäumte mich auf. Sie hielt eine Hand auf meine Brust, um mir damit zu sagen, dass ich ruhig sein sollte, keine Angst haben musste, einfach nur ihr vertrauen. Oder aber als hätte sie Angst, dass ich sie wieder wegstoßen wollte, wie ich es so viele Male zuvor getan habe. Aber genau DAS war das letzte, was ich jetzt tun würde, konnte es einfach nicht. Sie biss mich leicht in den Hals und wanderte langsam mit so unendlich sanften Küssen, Schmetterlingsflügel gleich, meinen Hals entlang, mein Kinn hoch und küsste mich mit voller Inbrunst erneut auf den Mund.

Zum ersten Mal hatte ich wirklich das Gefühl, als wollte sie mehr, aber sie traute sich nicht Recht. Kein Wunder, oder?

Ich verspreche dir, ich werde dich nicht wieder wegstoßen!" flüsterte ich sehr gepresst durch die Zähne. So angespornt macht sie genau das, was ich mir so lange vorgestellt hatte. Leckte mich erneut über die Lippen, erst meine Ober- dann meine Unterlippe entlang. Ermunterte mich damit, die meinigen zu öffnen. Meine Selbstbeherrschung war schon länger nicht mehr vorhanden, also tat ich ihr, uns, den Gefallen und öffnete meine Lippen…

Ganz vorsichtig, als versuchte sie herauszufinden, ob ich sie wirklich nicht wegstoßen wollte, drang sie mit ihrer Zunge in meinen Mund ein, stupste meine Zunge mit der ihren an. So lange schon habe ich es mir vorgestellt, wie es sein würde, aber auf dieses immense Gefühl war ich nicht vorbereitet gewesen. Es war einfach zu viel für mich. Ich stöhnte laut erregt auf. Es war mir ein wenig peinlich, aber ich konnte nichts gegen meine „menschliche" Natur tun, nicht in diesem Augenblick.

In diesem Moment wurde mir ein weiterer Punkt klar:

… Ich musste einfach ihre Augen sehen, mich endgültig in ihnen verlieren. Riss mir das Tuch von den Augen und blickte tief in ihre schokoladenbraunen Augen und erkannte, dass, wenn ich sie nicht schon vorher gewollte hätte, es spätestens jetzt tun würde. In ihren Augen spiegelten sich unterschiedliche Gefühle! Liebe zu mir, Hoffnung und ich glaubte eine Spur Triumph in ihnen zu erkennen.

Diese Gefühle, die mich durchströmten, von meinem Bauch ausgehend, in den Rücken, in die Lendengegend… waren mir fremd. Die Art hatte ich bisher noch nie gefühlt, doch irgendwie wundert es mich nicht sehr, dass es so kommen musste, ich war doch auch nur ein Mann.

Einmal, vor nicht allzu geraumer Zeit, sagte ich zu ihr, als wir die Thematik des „Näherkommens" besprachen: „Bella, du weißt, das ich gestohlen, gelogen, gemordet, begehrt habe… meine Tugend ist alles, was ich noch habe!" Doch nun kam mir dieser Spruch, mein Spruch, wie ein blanker Hohn vor. Ich wusste absolut nichts von der Wirklichkeit, war nicht auf diesen Gefühlssturm gefasst.

Kann ich den sicher sein, dass ICH es gesagt habe? Und war ICH es, verdammt noch mal, der diese Regeln und Vorschriften, nicht weiter zu gehen als ein Bussi auf den Mund, aufgestellt hatte? War ich zu der Zeit betrunken gewesen? Allerdings, musste ich mir eingestehen, bezog sich mein Kommentar eher auf das Verlieren meiner Tugend, nicht auf den Weg dorthin. Ich war mir sicher, dass ich es stoppen konnte, wenn es mir zu viel würde. Ein bisschen Selbstbeherrschung muss doch noch vorhanden sein, redete ich mir zumindest ein.

Doch dann durchfuhr mich die Erkenntnis…

… Ich wollte mehr, aber ich war mir unsicher, was ich ihr geben könnte, was sie mir geben könnte. Noch wollte ich nicht mit ihr schlafen, dafür ist a.) ja nun wirklich die Hochzeitsnacht da und b.) mir unsere gemeinsame Unschuld viel zu wichtig, als dass ich sie einfach so bei der erstbesten Situation aufs Spiel setzen würde. Bin halt zu sehr altmodisch. Die kleine Stimme in meinem Kopf kicherte sarkastisch. Aber ich wollte SIE und ihren Kuss. Und noch ein kleines bisschen mehr. Wollte mehr von diesem Gefühl, nach dem ich, spätestens jetzt, definitiv süchtig war…

Schaute ihr in die Augen, fasste gleichzeitig sanft ihre Hände, wollte ihr ja nicht wehtun, streichelte langsam mit dem Daumen über ihre Handfläche. Sie erschauerte. Kann es sein, dass sie genauso angespannt ist wie ich, auf DIESE Art und Weise? Will sie mich ebenso, wie ich sie möchte? Ahnt sie, wie weit ich zu gehen bereit war oder nicht?

Überlegte nicht lange, wie sie mir geraten hatte, sondern nahm zugleich ihre rechte Hand, führte sie…

und setzte sie an meinem Hemdkragen ab.

Bedeutete ihr damit, dass es mir nichts ausmachen würde, im Gegenteil, dass sie mein Hemd aufknüpfen sollte. Sie starrte mich erstaunt an, fragend. Hatte das wohl nicht ganz von mir gedacht. Ich grinste in mich hinein. Es ist so unheimlich süß, wenn sie verwirrt und aus der Fassung gebracht ist. Aber ich muss zugeben, sie hat dies ebenfalls bei mir erreicht.

Sogar noch mehr als das. Bella schaute mir tief in die Augen, in ihnen spiegelten sich, wie grad eben auch, widersprüchliche Gefühle. Soll ich es wirklich tun? Oder will er es überhaupt nicht und macht es nur mir zu gefallen? schienen ihre Augen sagen zu wollen. Sie flüsterte verführerisch, wie erregt: „Willst du denn wirklich? Ich möchte dich nicht drängen, es geht über das hinaus, was du festgelegt hast!" Himmel, immer MEINE blöden Regeln. „Bitte, tue es Bella, bitte für mich!" keuchte ich. Sie küsste mich voller Leidenschaft.

Diesmal fuhr ich mit meiner Zunge über ihre Lippen und drang zaghaft in ihren Mund ein. Das Gefühl verstärkte sich noch mehr, als ohnehin schon und in eben diesem Moment bemerkte ich, wie ihre zittrigen Hände versuchten, den obersten Knopf meines Hemdes zu öffnen…

… Unter dem Hemd hatte ich wie immer kein T-Shirt an (mir wird ja auch nicht kalt), was bedeutete, dass sie, wenn sie es mit ihren zittrigen Händen schaffen würde, überhaupt einen Knopf zu öffnen, direkt auf meine nackte, eiskalte Haut treffen würde.

Etwas in mir frohlockte, als sie den ersten Knopf geschafft hatte zu öffnen, doch ein Teil von mir und ich weiß nicht, wie groß dieser Teil war, warnte mich: „Das geht zu weit für heute! Wieso kannst du nicht einfach warten? Du hast deine Grenze heute schon genug ausgetestet, indem du ihr erlaubt hast, dich zu „verführen"! Du solltest wachsam sein und deine Selbstbeherrschung nicht ausreizen..."

Ich wollte der Stimme in meinem Kopf schon Recht geben und mir eingestehen, dass es einfach viel zu viel für heute war und auch mir selber eingestehen, dass mich Bella ziemlich überrumpelte, obwohl ich es mir im Vorfeld gewünscht hatte … doch dann begann sie den zweiten Knopf zu öffnen, den dritten, den vierten…

Bellas POV

Meine zittrigen Finger wollten mir partout nicht gehorchen.

Es war schon irgendwie seltsam, dass sich Edward so leicht „hingegeben" hatte. Es lag weit über den Erwartungen, die ich an ihn, an uns, stellte. Eigentlich hatte ich sogar mit massiver Gegenwehr gerechnet, als ich ihm sagte, dass ich ihm gerne eine Stelle aus Stolz und Vorurteil vorlesen wollte.

Das Kapitel 35 war mir ins Auge gefallen, als ich den Roman in seiner dreitägigen Abwesenheit nochmals durchlas. Die Stelle beschreibt so schön die Thematik, das Liebe, auch wenn sie wider der Vernunft ist, möglich ist. Sogar vielleicht noch schöner. Es bedeutete mir nichts, dass er über so viel Geld verfügte, ich erlaubte ihm ja nicht, es für mich auszugeben, seine akademischen Titel bedeuteten mir nicht so viel, ich wollte nur ihn. Ihn mit allem, was dazu gehört. Mit seiner Selbstbeherrschung, die er an den Tag legt, wenn es ihm nach meinem Blut dürstet, seinen Beschützerinstinkt mir gegenüber und auch, wie ich leider zugeben muss, seine „altmodische" Ansicht, dass wir bis zur Hochzeit warten müssen, um uns richtig zu küssen, anzufassen, zu streicheln, die Gegenwart des anderen spüren, einfach nur wir zwei sein…

Aber ich wollte so sehr einen richtigen Kuss, bekam geradezu richtige Komplexe, als ich alle Liebespaare sah, die ich wohl kannte, die sich richtig küssten und wir nicht. Wieso, Herr Gott, ist er auf so eine Idee gekommen? Ich kann natürlich seine Ängste, mich zu verletzen, verstehen, aber ich verstehe es nicht, wieso er es nicht einmal ausprobieren möchte. Er könnte es doch immer noch abbrechen, wenn es ihm zu viel wird, oder?

Exakt deswegen überlegte ich mir, ihn zu „überrumpeln!" Wollte ihn und seine Lippen an den meinigen spüren, meine Zunge seine anstupsen, sein Gesicht mit kleinen, heißen Küssen überdecken, seinen Hals hinab wandern und….

Ich war deshalb mehr als überrascht als er einwilligte, da ich ihn darum bat, regungslos, mit geschlossenen Augen auf meinem Bett zu verharren und ich in der Zwischenzeit ein Tuch hervorholte. Es war ein Halstuch, was ich aus den Tiefen meines Kleiderschrankes gefischt und in meine Nachtischschublade gelegt hatte, damit er nicht sofort sah, was ich vorhabe. Hab ich grade wirklich vor, meinen Freund, DEN Selbstbeherrschten, zu verführen? OH JE….!

Er sah ziemlich überrascht aus, als ich ihm jenes Tuch um seine Augen legte und es an seinem Hinterkopf festknotete. Ich konnte mir hämische Gedanken dahinter nicht verkneifen. Theoretisch gesehen ist er wehrlos, wobei das praktisch natürlich nicht so ist.

Auf irgendeine Art gefiel es mir auf einmal sehr, das ich soviel Macht über ihn hatte. Und das Beste ist, ich denke, er hat überhaupt keine Ahnung was ich mit ihm vorhabe. Langsam begann ich den Text vorzulesen und ich bemerkte, das er die Stelle kannte. Naja, hätte ich mir ja auch vorher denken können! Seltsamerweise aber schien er ein wenig, wie soll man es sagen, durch den Wind zu sein. Ein wenig verwirrt. Ich nutzte das sadistischer Weise aus und beugte mich an sein Ohr und flüsterte ihn den Text in das selbige. Na toll, schon das bringt mich selbst aus der Fassung!

Und dabei war ich noch nicht mal bei meinem persönlichen „Highlight" heute angekommen. Bella, atmen, los weiteratmen, regelmäßig,… ja so ist es gut… flüsterte ich mir selbst zu. Mir schwante, das ich den Teil meines Plans, ihn komplett zu überraschen aus dem Blickwinkel verlor und mich selber von seinem Duft ablenken ließ. Er riecht so unheimlich gut…. Oh mein Gott. Jetzt hatte er es schon geschafft, noch nicht einmal irgendetwas machen und mich aus der Fassung bringen, na das sieht dir ähnlich, Mister Cullen… Dafür gibt es Rache…

… und ich senkte meine Lippen, mit einem innerlichen Lächeln, auf die seinigen.

Wie gut sie sich anfühlten und wie sie schmeckten… Ich wollte mehr, mich übermannten meine Gefühle, bekam Gänsehaut und dieses wunderbare Gefühl, das im Bauch anfängt und heftig durch den Rücken wandert, in andere Regionen… konnte mich nicht mehr beherrschen, wollte es aber auch nicht. Strich mit der Zunge über seine Lippen, biss leicht in seine Oberlippe. Was war nur über mich gekommen? Und was war das? Entkam ihm etwa ein leichtes Stöhnen?

Merke, nicht nur ICH aus der Fassung gebracht.

Ich wollte mehr, wollte mehr von diesen wunderbaren Küssen, diesen unglaublichen Gefühlen… Ich war süchtig. Fragte ihn, ob es okay wäre, wenn ich etwas ausprobieren könne und er nickte nur, es kam mir vor, als wäre er zu keiner Antwort mehr fähig. Ich hauchte ihm sehr kleine, süße Küsse überall auf sein Gesicht, auf seine Augenlider, auf seine Nase, die ich sehr mochte und wanderte mit meiner Nase über sein Gesicht, um seinen intensiven Geruch voll in mich „einzusaugen". Einen kurzen Moment lange wurde mir schwarz vor Augen, ich wurde von meinen Gefühlen überrollt.

Schnell fasste ich mich allerdings wieder, um mein selbstsüchtiges Ziel, ihn zu einem Kuss zu bewegen, weiter zu verfolgen.

Ich war mir allerdings nicht sicher, wie er reagieren würde, wenn ich ihn mehr, als unseren normalen Kuss küssen würde. Würde er mich wegschieben?

Naja, vielleicht sollte ich es zumindest auf einen Versuch ankommen lassen… mehr als wegschieben konnte er mich ja nicht und spätestens in der Hochzeitsnacht, wie er es versprochen hatte, konnte er es wirklich nicht mehr. Denke so langsam wird es Zeit, das wir zumindest diese einzige Regel brechen, oder?

Ich sah in sein Gesicht und meinte eine Spur Erregung oder zumindest Erwartung darin zu erkennen. In diesem Moment, in dem er mein Zögern bemerkte, flüsterte er mir zu, dass er mich garantiert nicht wegstoßen würde.

Ich war… perplex, überrascht, vollkommen sprachlos. DAS hätte ich nun wirklich nicht von ihm gedacht.

Ich interpretierte diese überraschende Wendung als eine Erlaubnis seinerseits und senke erneut meine Lippen auf seine. Fuhr mit meiner Zunge seine Lippen entlang, biss ihn leicht und ermutigte ihn somit, seine Lippen zu öffnen…

und überraschenderweise tat er es.

Langsam, aber sicher wagte ich mich vor und drang mit meiner Zunge ganz sanft in seinen Mund ein und stupste seine Zunge an. Diese Gefühle, ich hätte nie gedacht, dass sie so dermaßen mächtig sein können. Oh mein Gott, das ist unglaublich!

Es fühlt sich so prickelnd an, so atemlos, unwiderstehlich, kalte Lippen auf heiße gepresst… Er stöhnte auf. DAS war wirklich DER mit Abstand schönste und verführerischste Ton, neben seiner Stimme, den ich je in meinem Leben gehört hatte.

Als würde tausend Ameisen in mir herumtollen und sich ständig weiter vermehren. Wollte ihn in diesem Augenblick alles geben, nur um dieses wunderbare Geräusch erneut von ihm zu hören. War bereit, alles zu geben, alles zu bekommen. Nur diese Gefühle…

… machten es mir fast unmöglich zu denken, mich zu konzentrieren…

Er riss sich das Tuch von den Augen und sah mir fest in die Augen. Ich ertrank in ihnen. Sie glühten so schwarz, wie ich sie noch nie vorher gesehen hatte, aber es war kein Schwarz, dass er bekam, wenn er „durstig" war… es war ein anderes, ein glänzenderes, verführerisches, erotischeres… ein unnatürliches Glänzen, so anziehend…. Huch, was machte er jetzt da?

Nahm meine Hände, so sanft als würde ein Windhauch darüber wehen und streichelte sie mit dem Daumen, den er zärtlich über meinen Handrücken streifen ließ. Mir entwich ein Keuchen. Ein mir fremdes Geräusch, das ich nicht einordnen konnte, war verwirrt. In diesem Moment, als ob er meine Verwirrtheit ausnutzen wollte, nahm er meine Hand und…

… setze sie an seinem Hemdkragen ab.

Anmerkung: Der Spruch von Eddy, wo es um seine Tugend geht, ist in leicht veränderter Form dem dritten Buch entnommen. Ich fand ihn einfach nur genial. So jetzt möchte ich gerne eure Meinung, wie soll ich die Geschichte weiterschreiben? (Aber sie werden nicht direkt miteinander ES tun, das kann ich versprechen^^).