Ist euch eigentlich mal aufgefallen: Voldemort – Vader….
Ich bedanke mich auch hier für die schönen Reviews von Mrs. Moony-Lupin (wir schaffen schon was), und chaotika, schön, dass du wieder dabei bist!
5. Wunderschön
„Aber wie…?", setzte Harry an.
Hermine stemmte die Hände in die Hüften und schaute wie eine sehr strenge Mutter.
„Tu jetzt nicht so, als ob du nicht wüsstest, wo die Babys herkommen. Harry, ich sollte so wütend auf dich sein." Sie ging auf ihren besten Freund zu und schaute von ihm zurück zu Ginny.
„Du bringst unsere Ginny in allergrößte Gefahr. Wenn Voldemort davon erfährt, dass du sie geschwängert hast-"
„Moment mal, Hermine. Dazu gehören immer noch zwei. Du tust gerade so, als ob es alles meine Schuld wäre."
Harry war wieder aufgestanden und stand direkt vor Hermine, als sie ihn fast anschrie. Ginny kletterte nun ebenfalls aus dem Bett, unter dem besorgten Blick von Ron. Sie mischte sich ein.
„Harry. Hermine hat vielleicht nicht Recht mit dem Schwängern, aber sie hat Recht mit der Gefahr. Ich denke es ist am besten, wenn jemand anderes die Vaterrolle übernimmt."
Harry kratzte sich am Kopf und überlegte.
„Das ist keine schlechte Idee. Aber jetzt weiß bereits jemand, dass ich der Vater bin. Vielleicht ist er schon einer von Voldemorts Spionen. Nein, du musst von jetzt an Rund um die Uhr beschützt werden. Und die meiste Zeit von mir!"
„Nein!", riefen Hermine und Ginny gleichzeitig.
„Aber ich bin doch dafür verantwortlich. Da hat Hermine schon Recht. Es ist mein Kind.", widersprach Harry.
Hermine schüttelte sprachlos den Kopf und Ginny trat noch näher an Harry heran, um seine Hand zu nehmen. „Es ist auch mein Kind, nur damit du das nicht vergisst. Und ich als Mutter möchte nicht, dass du deine Aufgabe als Voldemorts einzige Gefahr vernachlässigst, um auf mich aufzupassen. Wir sprechen mit dem Orden, dort wird man uns mit Sicherheit helfen können."
Sie ging zur Tür.
„Und jetzt lasst uns nach Hause gehen. Ich möchte mich hinlegen, ich bin müde."
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Wieder in ihrer Wohnung wollte Ron erneut Kaffee machen, aber Ginny ging gleich in ihr Schlafzimmer. Hermine ließ sich im Wohnzimmer auf ein Sofa fallen und forderte Harry auf, sich zu ihr zu setzen. Er folgte der Aufforderung.
„Und was willst du jetzt machen?"
„Was ich bereist angekündigt habe. Ich werde auf sie aufpassen."
Hermine beugte sich vor und flüsterte: „Das wird sie nicht zulassen."
Ebenso leise flüsterte Harry zurück: „Sie wird es nicht merken. Und keine andere Wahl haben." Lauter sagte er: „Bitte Hermine. Hilf mir dieses Kind zu retten. Ich freue mich so sehr darauf."
Ron setzte sich neben ihn in einen Sessel.
„Ehrlich? Freust du dich darauf?", wollte er wissen.
Fast schon stolz nickte der Mann mit dem strubbeligen Haar. „Ja. Ich möchte dieses Kind haben. Und das es mit Ginny kommt… ist eigentlich perfekt. Ich liebe sie. Sie wird eine wundervolle Mutter sein."
Er stand auf.
„Ich gehe noch einmal zu ihr. Vielleicht lege ich mich auch ein wenig hin."
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In Ginnys Zimmer war es düster. Eine Duftkerze brannte auf der Kommode gegenüber dem Bett.
„Ginny?", fragte Harry leise, nachdem er die Tür lautlos hinter sich geschlossen hatte.
Auf dem Bett hob Ginny den Kopf etwas und lächelte.
„Komm her. Leg dich zu mir."
Harry legte sich auf das Bett neben das rothaarige Mädchen.
„Weißt du, dass ich mich wirklich freue? Trotz der Gefahr!", flüsterte er.
Ginny schmiegte sich an ihn und seufzte leise, sprach aber nicht.
Also redete Harry weiter.
„Hast du dich deswegen versucht umzubringen? Weil es eine so große Gefahr ist?"
Müde nickte die werdende Mutter.
Beklommen legte Harry den Arm um sie und bettete seinen Kopf neben ihrem auf dem Kissen.
„Schlaf jetzt. Ich bin bei dir."
Und Arm in Arm schliefen sie ein.
Wiiiiiiiiiiie süß! Oder nicht?
Ob es ein Happy End gibt? Muss mal überlegen... wollt ihr denn eins?
