„Professor, geht es ihnen nicht gut?" Die junge Frau sah ihr gegenüber nun genauer an. „Wie? Ach, nein, es geht schon. Ich bin nur …", weiter konnte Severus nicht reden, weil die Frau schon munter weiter plapperte. „Entschuldigen sie bitte, ich hatte sie nicht gesehen hinter meinen Einkaufstüten, und dann dieser Regen, man kann ja kaum etwas sehen bei diese menge an Schirmen, da will man alles nur so schnell wie möglich erledigen. Jetzt wollte ich noch schnell nach „Flourish and Blotts" ein Buch abholen". Meine Güte, dachte Severus, reden kann die Frau. Und während die Frau noch munter weiter plapperte, sah Severus sich die Frau vor sich nun genauer an. „Sie sieht echt verdammt gut aus! Severus was denkst du schon wieder, du kennst diese Frau doch nicht mal, oder doch? Sie hatte lange Kastanienfarbene bis zur Hüfte reichende Haare, ein unglaublich hübsches Gesicht und sinnliche, dezent Geschminkte Lippen. Der Rest war auch nicht zu verachten, was man wegen der dicken Kleidung leider nicht richtig sehen konnte". Inzwischen hatte auch die Frau bemerkt, dass der Professor sie anstarrte. Mit lächelndem Gesicht fragte sie sich ob er sie nicht erkannte. Nun ja Zehn Jahre sind eine lange Zeit, und es ist auch viel passiert in dieser Zeit. Dann fragte sie Frei raus „ Professor erkennen sie mich denn nicht? Ich bin´s, Hermine Granger." Severus ´s Augen weiteten sich, das hätte er jetzt nicht vermutet. „Miss Granger...? Ich habe sie tatsächlich nicht erkannt. Haben sie sich verletzt?"

„Nein, nein, es geht mir gut, ich freue mich sie wieder zusehen. Geht es ihnen gut, und was machen sie denn jetzt so?" Severus, noch immer leicht verwirrt Antwortete: „ Nun ja, ich bin immer noch Professor für Zaubertränke in Hogwarts, und ja es geht mir gut. Aber vielleicht könnten wir uns dort drinnen weiter unterhalten!" Severus zeigte auf das Büchergeschäft, wo er eigentlich gerade reingehen wollte. Sie lächelte ihn an und nickte, „Sie sind ja auch schon ganz aufgeweicht." Sie überwanden die paar Stufen und Hermine öffnete die Tür. Severus folgte ihr in das Geschäft, wo er augenblicklich seine Kleidung mit einem Zauber trocknete. „Nun, Miss Granger, wie ist es ihnen ergangen nach ihrem Abschluss in Hogwarts?" Er war doch neugierig was sie für einen Beruf ergriffen hatte nach der Schule, denn ihr standen ja alle Türen offen. Er erinnerte sich noch sehr gut, sie war die einzige Schülerin die in jedem Fach ein „Ohne Gleichen" hatte. Nicht mal er hatte das geschafft, er hatte in Verwandlung ein „Erwartungen übertroffen", aber in den anderen Fächern hatte er auch „Ohne Gleichen:" Bis auf Wahrsagen, das hatte er sobald es ging sausen lassen, auch ohne Sybill Trelawny war das Fach mehr als gewöhnungsbedürftig. Und außerdem war er in diesem Fach noch Grottenschlecht. Hermine setzte zum Antworten an, als sie von hinten angerempelt wurde und erneut mit Severus zusammen stieß. Sie standen sich jetzt sehr nahe, und keiner konnte sich von den Augen des anderen lösen. Der Situation plötzlich bewusst, räusperte Severus sich und schaute nun auf seinen Umhang herunter. Dort tropfte ein völlig nasser Regenschirm munter auf seine Hose. Hermine, die es nur am Rande mit bekam, schaute nun auch auf den großen nassen Fleck, mitten auf Severus´s Hose. Nun es wäre vielleicht nicht ganz so schlimm gewesen, wäre der Fleck nicht mitten im Schritt. Hermine war es fürchterlich peinlich, und so stammelte sie etwas von wegen „ Tut mir leid, bring das wieder in Ordnung." Blitz schnell zog sie ihren Zauberstab und richtete ihn auf die besagte Stelle. Severus, der es gerade noch so verhindern wollte, dass jemand auf sein bestes Stück mit dem Zauberstab zielt, drehte sich ebenso schnell um. „Ich mache mich hier noch zum Gespött der Leute, so geht das nicht!" „Miss Granger, ich darf doch bitten!" Severus hatte einen Blick aufgesetzt, der Minerva Mc Gonagel alle Ehre gemacht hätte. Jetzt wurde es auch Hermine bewusst was sie da gerade fast getan hätte. „ Oh, Professor, es tut mir so leid." Sie merkte wie sie die Farbe einer Tomate annahm, und wünschte sich, dass sich der Boden auftun möge und sie verschluckte. Leider Passiert so was meistens nicht wenn man es brauchen kann, und so musste sie wohl oder übel da durch. Sie blickte ihren alten Professor an und schluckte. „Was muss er jetzt wohl von mir denken? Oh wie peinlich!"