VERZICHTSERKLÄRUNG: Alle urheberrechtlich geschützten Figuren in dieser Story gehören natürlich der wunderbaren Joanne K. Rowling. Ich habe sie mir nur ausgeliehen. Einzig die Idee und neue Charaktere sind komplett von mir. Ich beabsichtige nicht, mit dieser Geschichte Geld zu verdienen.

A/N: Hier ein weiteres Kapitel.

Vielen Dank für die Reviews, Leute. Und gleich so ausführliche...! Danke vor allem an Imobilus für die erste Review hier bei FFnet. Besonders freut mich, dass es ein Autor war, der sie schrieb. Was mir auch gleich ein schlechtes Gewissen einbrachte, denn ich habe eine seiner Geschichten gelesen und damals keine Review abgegeben. Scham über mich. Doch die erste Zeit habe ich die Geschichten nur gedownloadet und offline konsumiert. Mir fehlte schlicht und einfach eine Internetverbindung. Also siehe es mir bitte nach.

Zu einigen Anmerkungen...! Sie werden hoffentlich in der Geschichte selbst erklärt, wobei ich mich natürlich freue, dass ihr so sorgfältig liest. Ein oder zwei Dinge ergeben sich von selbst, doch es gibt natürlich immer einige Inkonsistenzen. Ich versuche natürlich Logikfehler zu vermeiden, doch bekanntlich ist nobody perfect.

Oh, und Osiris. Das Ritual wurde verboten, da es einer bestimmten Kategorie von Blutmagie angehört. Pfuuh, gut, dass mir dies noch eingefallen ist!

Und keine Sorge Indy, es wird auf keinesfalls eine Slashstory. Harry loves Luna!! Yeah!

Ein ganz dickes Dankeschön an meine Beta Pansy. Die Arme ist wirklich im Stress und nimmt sich doch die Zeit meine Fehler auszumerzen. Bussi, mein Mädchen.

Bis zum nächsten Mal,

Marius

KAPITEL 2

Albus Dumbledore saß in seinem Büro und las ein paar Berichte die er vom Zaubergarmot erhalten hatte. Dies gehörte zu seinen Pflichten als Vorsitzender und er schob sie ab und zu vor sich her, bis der Berg auf seinem Schreibtisch einfach zu groß wurde, um ihn zu ignorieren. Beinahe erleichtert schaute er auf, als das Feuer im Kamin aufloderte und sich grün färbte.

"Albus? Bist du da?" erkannte er Remus' Stimme.

"Natürlich, mein Junge. Was kann ich für dich tun?" trat er vor die Flammen.

"Ich habe etwas das ich mit dir persönlich besprechen muss. Kann ich durch?" wich Remus aus.

"So wichtig, hmm? Also gut, ich öffne die Sperre." gab Dumbledore sein Einverständnis und trat zur Seite. Erneut loderten die Flammen auf und mit Schwung stolperte Remus in das Büro des Schulvorstehers.

"Wie geht es dir Remus?" begrüßte ihn Dumbledore freundlich, als sich Remus noch den Russ von der Kleidung entfernte. Aufmerksam betrachtete der alte Zauberer den Werwolf und seufzte als er das müde Gesicht des jungen Mannes sah. Doch überraschenderweise leuchteten die bernsteinfarbenen Augen so hell wie lange nicht mehr. Irgendetwas hatte den jungen Mann in Erregung versetzt.

"Ein Geschenk für mich?" fragte der Schulvorsteher als ihm der kastenförmige Gegenstand auffiel, den Remus in der Hand hielt.

"Oh, viel besser Albus. Ein Freiticket für Sirius." grinste Remus wölfisch.

"Was redest du da, Remus? Der Verräter sitzt genau dort, wohin er gehört!" rügte ihn Dumbledore.

"Genau das ist ein Irrtum. Nicht ER sollte dort einsitzen sondern der richtige Verräter." knurrte Remus.

"Lieber Merlin. Remus. Wie oft denn noch. Ich habe es dir doch schon sooft erklärt." seufzte Dumbledore mit resignierter Stimme.

"Ich weiß haargenau was du mir erzählt hast, Albus. Dass Sirius der Geheimnisträger war und dass er James und Lily verriet. Etwas das ich nie verstanden habe. Ich, vor allem ich, wusste wie sehr Sirius James liebte. Er war der Bruder der Regulus niemals für ihn war. Er liebte auch Lily und er liebte vor allem Harry. Sirius wäre lieber gestorben als seine Freunde zu verraten!" hielt Remus feurig dagegen.

"Und doch hat er es getan. Und als ob das nicht genügen würde hat er Peter und 12 unschuldige Muggel abgeschlachtet!" blieb Dumbledore hart.

"Peter ist nicht tot. Hier Albus, lies diesen Brief." zog Remus ein Blatt Papier aus seiner Innentasche und reichte es dem Schulvorsteher. Dieser nahm ihn zögernd entgegen und las ihn aufmerksam. Er wurde blass und blässer als er ihn las und sah dann auf den verhüllten Käfig.

"Ist das...?" fragte er leise.

"Ja, das ist der Verräter Peter Pettigrew in seiner Animagusform. Sogar das fehlende Glied an seiner Pfote ist richtig. Und er riecht wie Peter!" nickte Remus grimmig. Eine Aussage, die Dumbledore mehr als alles andere überzeugte. Ein paar der Bildnisse an der Wand, gaben Schreie der Empörung von sich und Albus musste sie mit einem scharfen Wort beruhigen.

"Zeige ihn mir!" forderte Albus Dumbledore mit harter Stimme und starrte dann auf die bewegungslose Ratte die ihm Remus vor die Nase hielt. "Wer immer auch diesen Käfig gestaltet hat, er wusste was er machte. Sehr alte Runen. Nicht mehr viele haben diese Kenntnisse!" murmelte Dumbledore beeindruckt.

"Ja, sogar ich habe Schwierigkeiten sie zu entziffern." gab Remus zu.

"Hast du die Schrift des Briefes erkannt?" fragte Dumbledore und Remus schüttelte den Kopf. "Schade! Wer immer er auch ist, er wäre sicher ein wertvoller Verbündeter." strich er sich über den langen weißen Bart. Einen langen Moment wirkte er gedankenverloren bevor er seine Aufmerksamkeit wieder auf die Ratte richtete. "Diesmal machen wir es korrekt und in aller Form." nickte er entschlossen.

Er warf Pulver in die Flammen und steckte dann den Kopf hinein. "Das Büro des Aurorendirektors!" rief er. "Ah, Amelia. Schön dass sie noch erreichbar sind." konnte ihn Remus sagen hören. Kurze Zeit später traten mehrere Personen in das Büro des Schulvorstehers von Hogwarts. Remus erkannte Amelia Bones, die Direktorin der Auroren. Dazu Kingsley Shacklebolt, ein junger farbiger Auror der ein Jahrgang über den Plünderern gewesen war und natürlich Alastor "Mad Eye" Moody, den Chiefauror. Eine lebende Legende unter den Auroren. Noch zwei weitere Personen begleiteten sie, die aber Remus nicht kannte.

"Ist es wirklich wahr?" kam Mrs. Bones zu Remus und er überreichte ihr den Brief.

"Pettigrew ist ein Animagus?" war sie skeptisch.

"Eine Ratte um genau zu sein. Er lernte es im fünften Jahr. Sirius Black und James Potter haben es ihm beigebracht!" antwortete Remus ehrlich.

"Wir können das ganz einfach feststellen. Wenn diese Ratte ein Zauberer ist, werden wir es erfahren." knurrte Mad Eye.

Mrs. Bones nickte nachdenklich und gab Remus ein Zeichen. "Geben sie ihn frei!" befahl sie.

Remus strich über zwei der Runen die er hatte identifizieren können und sie leuchteten kurz auf bevor sich mit einem hörbaren Klicken der Deckel entriegelte. Er holte tief Atem und hob die schlaffe Ratte heraus und legte sie auf den Boden. "Er ist noch bewusstlos!" meinte er nur als er die Gesichter der anderen sah.

"Das ist umso besser!" brummelte Moody.

"Tun sie es Moody!" nickte Bones.

"Tretet zur Seite!" verlangte der knorrige Auror und deutete mit seinem Stab auf die Ratte und betete eine kurze, aber komplizierte Formel in Latein herunter. Kingsley schnappte nach Luft als sich die Ratte langsam in einen Menschen transformierte.

"Pettigrew!" nickte er als er ihn erkannte.

Er war nicht der einzige der geschockt war. Fünf Jahre lang war nun jeder Angehöriger der Zaubererwelt der Meinung, dass Pettigrew ein Held sei. Und zwar ein toter Held.

"Fesseln und aufwecken. Sorgt vor allem dafür, dass er nicht entkommt!" kniff Bones die Lippen zusammen.

"Shacklebolt, das Veritaserum!" streckte Moody eine Hand aus.

"Ja Sir!" riss sich Kingsley aus seiner Benommenheit und reichte seinem Vorgesetzten das Wahrheitsserum.

"Dann wollen wir mal!" knurrte Moody und weckte Pettigrew auf.

Der untersetzte junge Mann blinzelte ein paar Mal verwirrt und wurde leichenblass als er sich umsah.

"Ha... hallo Remus, alter Freund!" schluckte er und begann zu schwitzen.

"Pettigrew. Nenn mich nie wieder deinen Freund, du Bastard!" knurrte Remus und seine Augen leuchteten wie die eines wilden Tieres.

"REMUS!" schnappte Dumbledore.

"Oh, keine Angst, Albus. Ich werde ihn schon nicht töten. Noch nicht!" schnaufte der Werwolf und beherrschte sich mit jeder Faser seines Seins. Oh, wie gerne würde er diese kleine Ratte zerfetzen. Remus hätte niemals gedacht, dass er soviel Hass und Wut fühlen würde. Es rollte durch seine Adern wie heißes Feuer und in seinem Unterbewusstsein heulte der Wolf nach Rache für sein Rudel.

"Ruhig Junge. Überlass es uns!" sagte Moody besänftigend.

"Ich habe nichts getan. Es war Sirius. Bitte glaube mir Moony. Ich war es nicht!" jammerte Pettigrew.

"Und warum haben sie sich dann die letzten Jahre verborgen, Pettigrew?" fragte Bones.

"Die Todesser hätten mich sonst gejagt." schluckte Pettigrew.

"Das klingt unglaubwürdig!" schüttelte Dumbledore traurig den Kopf. Jeder, der den jungen Mann auch nur ansah, konnte das Schuldbewusstsein sehen.

"Mr. Pettigrew. Sie werden des Verrates an James und Lily Potter verdächtigt. Möchten sie dazu etwas aussagen?" blieb Bones förmlich. Wenn er schuldig war, dann wollte sie nicht denselben Fehler wie ihr Vorgänger machen. Dann sollte die Beweisaufnahme wasserdicht sein.

"Ich war es nicht!" schüttelte Pettigrew, mit einem irren Glanz in den Augen, heftig den Kopf.

"Dann haben sie sicher auch nichts dagegen, wenn wir ihnen Veritaserum verabreichen, oder?" sagte Bones gelassen.

"Bitte nicht. Kein Serum!" zitterte der Verräter.

"Ich fürchte, sie haben keine andere Wahl. Mr. Moody, wenn sie bitte so freundlich wären!" nickte sie dem alten Auror zu.

"Natürlich, Direktorin." griff Moody nach Pettigrews Kiefer und drückte. "Aufmachen. Wenn nicht, wird es nur wehtun!" knurrte Moody und drückte stärker. Mit einem Winseln öffnete sich Pettigrews Mund und Moody träufelte schnell drei Tropfen von der klaren Flüssigkeit auf dessen Zunge. Fast augenblicklich erschlaffte der Widerstand Pettigrews und seine Augen wurden glasig. "Er ist soweit!" nickte Moody zufrieden.

"Protokollieren sie bitte auf das Sorgfältigste!" wandte sich Bones an einen der zwei anderen Auroren.

"Ja, Ma'am!" wurde ihr hastig versichert.

"Fangen sie an Mr. Moody." gab die Direktorin den Befehl.

"Wie ist ihr Name?" stellte Moody die erste Frage

"Peter Pettigrew!" antwortete dieser mit eintöniger Stimme.

"Waren sie der geheime Wächter der Potters?"

"Ja!"

"Haben sie sie an den dunklen Lord verraten?"

"Ja!"

"Sind sie ein Todesser?"

"Ja!"

"Wer hat die 12 Muggel damals getötet?"

"Ich war es!"

"Nicht Sirius Black?"

"Nein. Er hat niemand damals getötet. Black selbst, war es der damals den Potters vorschlug, mich zu dem geheimen Wächter zu machen. Er war der Meinung, dass er zu offensichtlich als Geheimnisträger war. Mich würde keiner auch nur in Verdacht haben." gab Pettigrew bereitwillig Auskunft.

Remus schluckte schwer als er dies hörte und schloss die Augen. Die Reaktionen der anderen waren ähnlich. Dumbledores Augen hatten längst ihr berühmtes Funkeln verloren und er sank leicht in sich zusammen. Moody sah mit Abscheu auf den Todesser. Er selbst, hatte James Potter und Sirius Black zu Auroren ausgebildet und hatte die beiden jungen Männer gemocht. Verdammt, dachte er bei sich. Ich hätte es wissen müssen. Verdammt.

"Barty Crouch hat mächtig Scheiße gebaut!" seufzte Amelia Bones und fuhr sich müde über die Augen. Die Wahl ihrer Worte zeigte deutlich wie erschüttert sie war. Madame Bones verlor sonst nie ihre Contenance.

"Wir alle haben damals Fehler gemacht. Doch zumindest diesen können wir korrigieren, Amelia. Als Vorsitzender des Zaubergarmots rufe ich noch heute eine Notversammlung ein und sie sorgen bitte dafür, dass Sirius Black unverzüglich aus Askaban ins Ministerium verlegt wird." schlug Dumbledore vor.

"Natürlich, Albus. Geben sie Pettigrew das Gegenmittel und nehmen sie ihn fest. Und lassen sie ihn keine Sekunde aus den Augen." befahl sie Moody.

"Keine Sorge. Ich werde immer ein Auge auf ihn haben!" knurrte der alte zernarbte Auror und sein magisches Auge drehte sich in seiner Höhle bevor es sich auf den Verräter richtete.

Wenige Minuten später befand sich nur noch Dumbledore und Remus Lupin im Büro des Schulvorstehers.

"Was ist mit der zweiten Bitte des Briefes Albus?" wandte sich der junge Mann an den alten Zauberer.

"Zweite Bitte?" hob Dumbledore eine Augenbraue.

"Du weißt genau was ich meine. Es geht um Harry. Wie konntest du nur Albus? Du hast Lilys Willen missachtet. Ich habe ihre Schwester einmal kennen gelernt und finde sie abscheulich. Wenn ich erfahre, dass sie Harry misshandelt haben, wirst du mich kennen lernen." wurde Remus Stimme immer eisiger.

"Drohst du mir?" fragte Albus Dumbledore mit milder Stimme.

"Aber nein. Keine Drohung, sondern eine Tatsache." versicherte ihm Remus ruhig.

"Ich habe Harry nicht ohne Grund bei seinen Blutsverwandten untergebracht. Nur dort ist er sicher!" seufzte Albus.

"Das glaubst du doch selbst nicht, alter Mann. Ich kann mir schon vorstellen was du jetzt anführen willst. Blutschutz. Unsinn. Du weißt so gut wie ich, dass sie nur funktionieren, wenn der Schutzgebende den zu Schützenden auch liebt. Und in diesem Fall bezweifele ich das ernsthaft!" sah ihm Remus in die Augen.

"Ich sehe, du hast dich mit diesem Thema auseinandergesetzt!" gab Albus zu.

"Ich hatte jede Menge Zeit, da ich keine Freunde mehr hatte!" erwiderte Remus tonlos.

"Du warst schon immer sehr klug, Remus. Du und Lily!" erinnerte sich der Schulvorsteher und Remus zuckte nur mit den Schultern.

Albus nahm seine Brille ab und drückte mit Daumen und Zeigefinger auf seine Nasenwurzel und schloss die Augen. Er sah auf einmal sehr müde aus.

"Wir werden über dieses Thema wieder sprechen, wenn wir sehen in welch geistiger Verfassung sich Sirius befindet. Im Moment kann ich keinerlei Zusagen machen. Dies wirst du doch sicherlich einsehen!" blickte er wieder auf.

"Das ist... vernünftig!" knurrte Remus widerwillig. "Ich kann nur hoffen, dass Sirius noch bei Sinnen ist. Und wenn ja, dass er mir verzeihen kann!" ließ der Werwolf die Schultern hängen.

"Dito!" seufzte Albus traurig.

Einen langen Augenblick lang herrschte Schweigen im Büro des Schulvorstehers. Selbst die Bildnisse seiner Vorgänger hielten sich mit Kommentaren zurück. Selten genug. Sie hatten beim Verhör lautstark ihre Meinung über Pettigrew kundgetan.

"Also gut. Ich muss los. Möchtest du mich in das Ministerium begleiten, Remus?" wandte sich der alte Zauberer an den Werwolf.

"Alleine schon um Fudge zu ärgern!" grinste Remus abfällig und Albus schnaubte.

"Gut. Lass mich erst bitte Minerva Bescheid geben. Es kann ein paar Stunden dauern bevor ich wieder nach Hogwarts zurückkehre!" meinte der Schulvorsteher und warf erneut eine Prise Flohpulver in den Kamin und rief nach seiner Stellvertreterin. Es dauerte nur ein paar Minuten bis McGonegall auftauchte und man sah ihr den Unwillen über die späte Störung deutlich an.

"Mr. Lupin!" wunderte sie sich als sie den Werwolf erblickte.

"Guten Abend Professor!" lächelte Remus schwach.

"Was ist los Albus, dass du noch zu so später Stunde in das Ministerium musst?" fragte sie ihren alten Freund.

"Etwas unvorhersehbares, meine liebe Minerva. Es geht um Sirius Black!" erwiderte er ernst.

"Black. Was ist mit dem Verräter?" wurden McGonegalls Lippen schmal.

"Er ist unschuldig!" sagte Remus fest.

"Er ist was?" riss seine alte Professorin die Augen auf.

"Es ist wahr, Minerva. Wir haben einen unschuldigen Mann nach Askaban geschickt. Heute wurde Peter Pettigrew aufgefunden. Bei bester Gesundheit, wie ich dir versichern kann. Amelia Bones hat das Verhör geleitet und dabei kamen ein paar unschöne Wahrheiten ans Licht. Nicht Sirius Black hat die Potters verraten, sondern Pettigrew. Er war es auch, der damals die Muggel ermordet hat." berichtete ihr Albus. McGonegall wurde blass und sie musste sich setzen.

"Nicht zu fassen. Aber warum kam das damals nicht heraus?" fragte sie erschüttert.

"Weil es nie eine Verhandlung gegeben hat, Minerva. Du weißt wie es vor 5 Jahren war. Es herrschte Krieg und nicht immer wurde auf die Einhaltung der Gesetze geachtet.

"Ja, ich weiß!" seufzte und schloss die Augen. Es waren furchtbare Zeiten gewesen. So viele junge Menschen hatten sterben müssen. Wie oft hatte sie Schüler ihres Hauses die traurige Nachricht bringen müssen, dass ihre Familien oder Verwandte dem Krieg zum Opfer gefallen waren.

"Ich werde dir morgen weiteres berichten aber jetzt muss ich los." wurde Albus Dumbledore umtriebig. Remus nickte eifrig und schloss sich dem Schulvorsteher an. Ungeduldig wartete er bis Dumbledore in den Flammen verschwunden war, bevor er selbst eine Prise des Flohpulvers in das Feuer warf und laut und deutlich seinen Zielort angab.

"Das Ministerium für Magie!"

Mit einem auflodern der Flammen war er verschwunden und ließ eine stille McGonegall zurück, die tief in Gedanken war. Das würde einiges verändern.

TBC...

A/N: Das nächste Kapitel gibt es voraussichtlich am Freitag.