A/N: Hier das nächste Kapitel. Schade nur, dass ich diesmal so wenig Resonanz erfuhr. Es wäre schön, wenn ich wüsste, ob die Geschichte euch gefällt. Ich kann nur hoffen, dass es etwas besser wird, wenn die Handlung ein wenig fortschreitet. Ich weiß auch, dass die Kapitel bisher nicht besonders lang waren, aber das wird ab dem 8. Kapitel besser. Ehrlich!!
Oh, eine Frage an euch. Ich schreibe auch an einer zweiten Geschichte und wollte wissen ob irgendjemand da draußen Interesse daran hat. Es ist ein Crossover zwischen HP und David Eddings Belgariad-Saga. Sie steckt zwar noch in den Kinderschuhen, aber ich gedenke dran zu bleiben. Immerhin habe ich bereits 23.000 Worte beisammen und wenn es irgendwann mal 100.000 werden, dann würde ich sie veröffentlichen.
Ein dickes Dankeschön wieder an meine Beta Pansy.
Marius
KAPITEL 3
Harry Potter lag derweil in seinem Bett und wälzte sich unruhig hin und her. Nachdem er Pettigrew bei Remus abgeliefert hatte, war er unverzüglich zu den Dursleys zurückgekehrt und war in sein Bett gekrochen. Jetzt konnte er nur noch abwarten ob sich alles so entwickelte wie er es geplant hatte. Remus' Aufenthaltsort zu ermitteln war erstaunlich einfach gewesen und er musste lächeln als er daran dachte.
Harry wusste, dass sich Remus zu dieser Zeit in der Muggelwelt aufgehalten hatte und war dementsprechend vorgegangen. Ein Anruf bei der Auskunft hatte ihm die Telefonnummer verschafft. Nur das mit der Adresse war ein wenig schwieriger gewesen. Aber hier kam ihm seine kindliche Stimme gerade recht. Ein paar Schniefer und ein herzzerreißendes Schluchzen hatte die nette Dame am anderen Ende weich geklopft. Er wollte doch nur seinen netten Onkel Remus besuchen!
"Ach, bitte wein doch nicht, mein Kleiner. Wenn du dich jetzt brav beruhigst, werde ich dir die Adresse geben!" hatte die Lady förmlich gebettelt.
Danach war es kein Problem mehr durch die Schatten in die Stadt zu reisen in der Remus lebte. Die Adresse stimmte, wie er sicherheitshalber kontrollierte. Er betrat die Wohnung erst, als er Pettigrew hatte und den Käfig auf dem Küchentisch deponierte.
Harry seufzte und drehte sich ein weiteres Mal in seinem Bett herum. Verdammt. Er würde heute nicht schlafen können. So aufgeregt war er schon lange nicht mehr gewesen. Ergeben setzte sich Harry auf und tastete nach seiner Brille.
Ob es Sirius soweit gut ging? War er schon frei? Diese Fragen ließen ihm keine Ruhe. Mit einem weiteren tiefen Seufzer krabbelte Harry aus seinem Bett und ging ans Fenster. Es war jetzt mitten in der Nacht und der abnehmende Mond war gut zu sehen. Harry hatte einen Tag warten müssen bevor er Pettigrew bei Remus ablieferte da er wusste dass der Vollmond gerade erst gewesen war. Harry konnte nicht sagen wie lange er am Fenster stand und in den Himmel starrte, aber als er sich seiner Umgebung wieder bewusst wurde, zeigten sich am Horizont die ersten Anzeichen für den neuen Tag. Jetzt auf einmal schlug ihn die Müdigkeit mit voller Wucht und er schlich in sein Bett zurück und war innerhalb von Momenten eingeschlafen.
Tante Petunias Ruf weckte ihn ein wenig später und Harry war ernsthaft versucht heute die Schule ausfallen zu lassen, aber entschied sich dagegen, da er bereits letzte Woche mehr oder weniger geschwänzt hatte, um den Fuchsbau zu observieren. Nicht mehr lange und es würden die Sommerferien sein aber noch war es nicht soweit. Er konnte kaum die Augen offen halten, als er sich aus dem Bett quälte und ins Bad ging. Erst eine eiskalte Dusche erweckte seine Lebensgeister soweit, dass er einigermaßen funktionieren konnte.
Das würde heute ein verdammt langer Tag werden!
Wenigstens ließen ihn die Dursleys in Ruhe. Sie hielten sich an die Waffenruhe und sprachen nur das allernotwendigste mit ihm. Harry war es nur Recht.
Es vergingen ganze zwei Wochen und noch immer kein Wort von Sirius oder Remus. Nichts. Langsam wurde Harry nervös und er musste sich beherrschen, nicht in die Winkelgasse zu gehen um sich zu informieren. Zwei weitere Tage vergingen und es kam das Wochenende und Harry hielt es, als er Samstagmorgen erwachte, nicht mehr aus. Heute Abend würde er Remus anrufen. Nach diesem Beschluss fühlte er sich besser und wurde etwas ruhiger. Nachdem er geduscht und sich angezogen hatte, ging er nach unten um zu frühstücken. Die Dursleys saßen schon am Frühstückstisch und Onkel Vernon las seine Samstagszeitung. Es war wie immer. Nur mit dem Unterschied, dass diesmal Harry nicht kochen musste und ein ordentliches Frühstück erhielt. Seine Verwandten unterhielten sich und beachteten Harry nicht weiter als auf einmal die Idylle durch das Klingeln an der Haustür unterbrochen wurde.
"Wer kommt um diese Tageszeit?" brummte Vernon gereizt und warf einen bezeichnenden Blick auf die Küchenuhr. Es klingelte erneut und Vernons Blick wurde dunkler.
"Ich gehe schon!" bot sich Harry an und bekam erstaunte Blicke zugeworfen.
"Tue das Junge und wimmele sie ab." brummte Vernon.
"Vielleicht ist es einer der Nachbarn oder einer von Dudleys Freunden?" warf Petunia ein.
"Meine Freunde wissen, dass sie am Samstagmorgen nicht stören dürfen!" beeilte sich Dudley zu versichern.
"Wir wissen doch, dass du gut erzogene Freunde hast, mein kleiner Liebling!" tätschelte seine Mutter zärtlich seine dicken Finger.
"Aber ja doch!" murmelte Harry sarkastisch und erhob sich.
"Was hast du gesagt?" kniff sein Onkel die Augen zusammen.
"Nichts!" sah ihn Harry unschuldig an. Auch wenn Waffenruhe herrschte so wusste Harry doch, dass es ein zarter und zerbrechlicher Frieden war. Dazu war Vernon einfach zu cholerisch. Hastig verließ er die Küche und ging an die Tür wo bereits zum dritten Mal die Türklingel gedrückt wurde. Oho, das würde Onkel Vernon nur noch mehr reizen. Schnell öffnete Harry und starrte auf die beiden Männer die in der Tür standen.
"Harry?" fragte einer der beiden mit bebender Stimme. Harry blinzelte gegen das Sonnenlicht und beschattete seine Augen.
"Was kann ich für sie tun?" fragte er mit schwacher Stimme. Es war härter als er angenommen hatte, diesen unschuldigen Akt beizubehalten. Alles in ihm strebte danach seine Arme um die Taille seines Paten zu schlingen aber er durfte sich noch nicht verraten.
Sirius sah viel besser aus als er erwartet hatte. Jünger, gesünder und lange nicht so abgezehrt. Aber seine Augen verrieten wo er sich befunden hatte. Ein Blick voller gejagter Erinnerungen. Für Harry sah er dennoch sehr gewöhnungsbedürftig aus, denn er hatte Sirius nie in Muggelkleidung gesehen. Er trug einen dunklen, teuren Anzug mit einem hellblauen Hemd. Sein Haar war schulterlang und nach hinten gekämmt und er hatte einen Bart wie ihn Harry nur von den drei Musketieren kannte. Er sah einfach klasse aus.
"Du... du wirst uns nicht mehr kennen, mein Kleiner!" ging Sirius vor ihm in die Knie um auf Augenhöhe zu sein. Harry sah ihm tief in die blauen Augen und blinzelte als ihm trotzdem die Tränen die Sicht verschleierten.
"Padfoot? Moony?" flüsterte er heiser und Sirius riss die Augen auf und keuchte vor Überraschung.
"Moony, er hat uns erkannt!" sagte er mit erstickter Stimme.
"Unglaublich!"! war Remus von den Socken.
"Ja, ja Prongslet. Ich bin Padfoot. Dein Pate!" fingen Sirius' Augen an begeistert zu leuchten.
"Ich... ich...!" stammelte Harry und dicke Tränen rollten über seine Wangen.
"Shhh, schon gut mein kleiner Welpe!" zog ihn Sirius sanft in seine Arme. Harry sträubte sich nicht, auch wenn er sich ein wenig verfluchte, dass er so wenig Selbstbeherrschung zeigte. Doch er genoss die Umarmung.
Sirius erhob sich mit Harry in seinen Armen und drückte ihn fest an sich. "Bitte verzeih mir. Bitte verzeih mir!" brach es aus ihm hervor. Immer wieder sagte er es bis es langsam zu Harry durchdrang. Er löste sich ein wenig von Sirius und versuchte ihm in die Augen zu sehen, was gar nicht so einfach war da seine Brille von den Tränen so beschlagen war, dass sie blind war.
"Was... meinst du? Was soll ich verzeihen?" fragte er vorsichtig.
"Ich habe dich im Stich gelassen Harry. Wenn ich damals nicht so voller Rachegefühle gewesen wäre...!" schluckte Sirius und seine Finger krallten sich unbeabsichtigt in Harry als ihn die Erinnerungen übermannten.
"Ruhig, Padfoot. Ruhig! Du tust Harry weh!" griff Remus behutsam ein.
"Merlin!" schrak Sirius zusammen und löste hastig seinen harten Griff.
"Es hat nicht wehgetan!" versicherte Harry schnell und atmete tief durch. "Wo warst du?" fragte er leise.
"Nicht hier Kleiner. Ich werde es dir erzählen, aber nicht hier." entschied Sirius und Remus nickte zustimmend. Hier war nicht der Ort für solche Gespräche.
"POTTER! MACH DIE TÜR ZU UND SCHICKE DIE LEUTE FORT!" kam eine grollende Stimme aus dem Haus. Sirius hob fragend eine Augenbraue und Harry zuckte mit den schmalen Schultern.
"Onkel Vernon. Liebreizende Stimme, nicht wahr?" erklärte Harry sarkastisch und Sirius grinste während Remus kicherte. "Gleich, Onkel Vernon!" rief Harry über die Schulter zurück ins Haus. Er streckte dann die Hände nach Remus aus der ihn überrascht ansah aber den Jungen gerne von Sirius übernahm.
"Oh Harry!" murmelte Remus überwältigt und seine Augen leuchteten fast wie Gold. Der Wolf in ihm heulte vor Glück.
"Verdammt Moony." klopfte ihm Sirius sachte die Faust auf die Schulter.
"Verdammt!" murmelte Harry verschnupft und die beiden Freunde fingen an wie die Irren zu grinsen.
"POTTER!" wurden sie erneut gestört.
"Wollen wir nicht hinein gehen, Harry?" funkelten Sirius Augen. Harry nickte und Remus ließ den Jungen wieder zu Boden.
"Werde ich bei dir wohnen Padfoot?" fragte er den schwarzhaarigen Mann.
"Ich werde dich nicht mehr gehen lassen, Harry. Du hast mein Wort!" versicherte ihm Sirius grimmig.
Harry sah ihn lange an und langsam breitete sich ein Lächeln auf seinen Lippen aus. "Worauf warten wir dann noch?" zog er die beiden Männer ins Haus.
Die Dursleys saßen noch am Frühstückstisch als Harry die beiden in die Küche führte.
"Verdammt. Wer hat dir erlaubt Fremde ins Haus einzuladen, Junge." zischte Vernon und seine Gesichtsfarbe verdunkelte sich.
"Onkel Vernon! Tante Petunia. Darf ich vorstellen. Mein Pate... Padfoot und Onkel Moony!" grinste Harry. Er hatte sich gerade noch so beherrscht und die beiden nicht mir ihren richtigen Namen vorgestellt. Angeblich wusste er sie ja nicht.
"Äh, eigentlich heiße ich Sirius Black und dies ist Remus Lupin. Nur meine Freunde nennen mich Padfoot!" stellte Sirius souverän richtig.
"Dein Pate. Ist es endlich soweit?" fasste sich Vernon als erster.
"Ja, sie sind es. Ich erkenne sie wieder!" meinte Tante Petunia naserümpfend.
"Ich bin gekommen um Harry abzuholen. Es ist nur noch ein wenig Papierkram zu erledigen und ehe ihr euch verseht sind wir auch schon weg." meinte Sirius.
"Ich unterschreibe keine Papiere bevor ich nicht mein Geld habe!" kniff Vernon gierig die Augen zusammen.
"Geld? Was für Geld!" wunderte sich Sirius.
"Das Geld das uns der Bengel versprochen hat!" wurde Vernon misstrauisch.
"Auweia. Äh, Onkel Padfoot. Ich erkläre es dir später. Bitte!" bettelte Harry mit Hundchenblick. Sirius stöhnte als er diesen Blick sah und wusste, dass er schon verloren hatte. Remus grinste nur und schüttelte wissend den Kopf.
"Wieviel hast du den Geiern versprochen, Welpe?" fragte Sirius ergeben.
"20 000 Pfund!"
"Soso. Hmm, ist das viel Moony? Haben wir genug dabei?" wandte er sich an seinen Freund.
"Du bist echt ahnungslos Padfoot. Furchtbar! Schau in den Umschlag den du von Gringotts bekommen hast!" verdrehte Remus leicht die Augen.
"Oh, der Umschlag. Habe ich glatt vergessen!" wurde Sirius rot und griff in sein Jackett und holte einen dicken Umschlag hervor. "Ich wollte ein wenig mit dir shoppen gehen!" meinte er mit einem Seitenblick auf Harry. "Da wo 500 draufsteht sind es auch 500 Pfund?" runzelte er die Stirn und blätterte irritiert durch die Scheine.
"Gib her!" seufzte Harry und nahm ihm den Umschlag ab. Es mussten fast 50 000 Pfund in dem dicken Umschlag sein und Harry zählte flink 20 000 ab und legte den Stapel auf den Küchentisch und hielt seine Hand darauf. "Jetzt unterschreibt!" forderte er kühl.
Vernons Augen funkelten vor Gier und er blickte zu dem Umschlag den Harry noch in der Hand hielt.
"Vergiss es Dursley. Keinen Penny mehr. Wir hatten eine Abmachung!" wurde Harrys Stimme etliche Grad kälter.
"Wegen mir können sie den ganzen Umschlag haben, Kleiner. Je eher wir hier weg sind umso besser!" meine Sirius.
"Nichts da. Du wirst dein Geld nicht diesen Leuten in den Rachen schmeißen. Im Grunde haben sie nicht einen Penny verdient." knurrte Harry und die beiden Männer zuckten ein wenig zusammen als sie ihn so hörten.
"Wie kannst du es wagen...!" wollte Vernon aufbegehren aber verstummte als er dem glühenden Blick seines Neffen begegnete. Er wurde sichtlich blass und plumpste wieder auf seinen Stuhl zurück.
"Wir unterschreiben!" warf Tante Petunia hastig ein.
"Gut zu hören. Hier die Papiere!" reichte Remus ein Bündel Papiere den Dursleys. Fünf Minuten später waren alle Unterschriften geleistet und Harry schob den Packen Bargeld über den Küchentisch zu Vernon.
"Sehr gut. Jetzt packen wir noch und dann weg von hier!" klatschte Sirius begeistert in die Hände.
"Wir können sofort gehen. Ich habe nichts weiter was sich einzupacken lohnt." lächelte Harry seinen Paten an.
"Nichts? Aber du musst doch Sachen haben?" ächzte Sirius.
"Ich habe nie etwas besessen Onkel Padfoot. Bis vor vier Wochen wohnte ich noch unter der Treppe!" winkte Harry ab.
"DU HAST WAS?" brüllte Sirius und die Dursleys zuckten zusammen.
"Das ist Schnee von gestern. Ich werde euch davon später erzählen." meinte Harry nur. Er hatte zwar große Lust es den Dursleys heimzuzahlen aber riss sich zusammen. Obwohl... vielleicht würde seine Rache später noch kommen. Er ergriff Sirius' Hand und zog den großen Mann aus der Küche und nach oben. Beide Männer blickten auf den Verschlag unter der Treppe als sie nach oben gingen und hatten einen mörderischen Blick in ihren Augen.
"Das werde ich nicht so einfach stehen lassen, Welpe!" knurrte Remus.
"Lasst sie bitte in Ruhe. Zumindest im Moment!" versuchte sie Harry zu beruhigen.
"Im Moment? Mir gefällt das." fing Sirius teuflisch an zu grinsen.
"Du wirst nichts machen!" drohte Harry mit erhobenen Zeigefinger und Sirius' Enttäuschung war deutlich zu sehen. "Zumindest nicht ohne meine Mithilfe! Ich habe das Recht auf die erste Faxe!" gab Harry mit einem schalkhaften Grinsen Entwarnung. Sirius erstarrte und seine Augen weiteten sich ehrfürchtig.
"Moony! Schnief Hast du das gehört? Schnief Er ist wahrlich der Sohn eines Plünderers." wischte er sich eine imaginäre Träne aus den Augenwinkeln.
"Ich sehe prächtige Zeiten auf uns zukommen, Messier Padfoot!" fing Remus verträumt an zu grinsen.
"Ich stimme ihnen aus ganzem Herzen zu, Messier Moony!" kicherte Sirius.
"Ihr seid echt komisch!" gickelte Harry.
"Hey, wir sind die Könige der Schelme." warf sich Sirius in die Brust. Inzwischen hatten sie Harrys kleines Zimmer erreicht und traten ein.
"Merlin! Schau dir die Farben an, Moony!" blieb Sirius in der Tür stehen.
"Äh, sie haben mir gefallen!" murmelte Harry.
"Oh, uns gefallen sie auch, Kleiner. Nicht wahr Moony?" sagte Sirius schnell.
"Und wie. Da kommen Erinnerungen hoch!" lächelte Remus.
"Packen wir zusammen und dann nichts wie weg hier!" fasste sich Sirius wieder.
Es dauerte keine fünf Minuten um Harrys Habseligkeiten einzupacken. Was die beiden Männer erschütterte war er absolute Mangel an Spielsachen. Der Junge hatte nichts was ein 6jähriger in seinen Besitz haben sollte. Nur ein kleiner Stapel Kleidung und seine Schulsachen. Harrys Stab war im Schulranzen gut verstaut und war den beiden gar nicht erst aufgefallen.
"Wir können. Das war alles!" gab Harry das Zeichen zum Aufbruch.
"Gut. Dann wollen wir mal erstes gleich einmal einkaufen gehen. Du brauchst Kleidung die angemessen ist, Harry. Das meiste von deinen Sachen sieht eher aus als würde es deinem Cousin gehören!" meinte Sirius.
"Das taten sie auch!" zuckte Harry nur den Schultern.
"Aha. Ich dachte es mir schon!" murmelte Remus und wechselte einen Blick mit seinem besten Freund.
"Äh, na gut. Reden wir nicht davon. Gehen wir lieber!" hustete Sirius.
Die Dursleys warteten unten am Treppenabsatz und Harry straffte sich.
"Also dann, lebt wohl. Ich denke nicht dass wir uns noch einmal sehen werden." verabschiedete er sich.
"Gut zu wissen!" brummte Vernon.
"Pass... pass auf dich auf, Harry!" überraschte ihn seine Tante.
"Das werde ich, Tante Petunia!" nickte Harry höflich. "Machs gut Dudders und pass auf, dass du nicht noch fetter wirst." grinste er seinen Cousin an.
"Mein Junge ist nicht fett! Nur starke Knochen." knurrte Vernon und sein Sohn nickte so eifrig dass seine drei Kinne nur so wabbelten.
"Natürlich!" lächelte Harry und wandte sich ohne weitere Worte von seinen Verwandten ab.
"Ein neuer Abschnitt Harry. Du wirst sehen, es wird dir gefallen!" sagte Sirius weich und legte seine flache Hand auf den Rücken des Kindes und führte ihn sanft nach draußen.
"Ich weiß, Onkel Sirius. Ich weiß!" lächelte ihn Harry an.
Ein Wagen stand am Straßenrand und Harrys Sachen waren schnell eingeräumt. Als Remus losfuhr sah Harry nicht einmal zurück.
TBC...
