VERZICHTSERKLÄRUNG: Alle urheberrechtlich geschützten Figuren in dieser Story gehören natürlich der wunderbaren Joanne K. Rowling. Ich habe sie mir nur ausgeliehen. Einzig die Idee und neue Charaktere sind komplett von mir. Ich beabsichtige nicht, mit dieser Geschichte Geld zu verdienen. (Was wirklich schade ist, denn ich könnte es verdammt gut gebrauchen.)
A/N: Danke für die Reviews, Leute, und die aufrechte Kritik. Tja, was soll ich dazu sagen? Ihr habt natürlich Recht! Nachdem ich die betreffende Stelle noch einmal gelesen habe, musste ich, über mich selbst den Kopf schütteln. Es scheint, als hätte ich den beiden Plünderern einen enorm starke Dosis Valium oder gar einen Beruhigungszauber verpasst. hehe. Deshalb habe ich mich gleich über eine kleine Korrektur gemacht und die Szene etwas aufgepeppt. Das Ergebnis könnt ihr im Kapitel davor nachprüfen und ich kann nur hoffen, dass ihr damit zufrieden seit. Nur weiter so und ich freue mich über jede einzelne Review von euch. Wobei mir auffiel, dass ich, nachdem ich sozusagen etwas Mist gebaut habe, die mit Abstand meisten Reviews bekommen habe. Hmm, das bringt einem zum Nachdenken! Als kleines Dankeschön ist dieses Kapitel etwas länger und ich hoffe es gefällt euch. Das nächste ist das letzte Kapitel mit weniger als 4000 Worte. Ab Kapitel 8 werden es nie weniger als 5000 sein. Ehrlich!
Eine kleine Entschuldigung an meine Beta Pansy. Das arme Mädchen ist nicht verantwortlich für eventuelle Grammatikfehler, da ich es, nach ihrer Korrektur, nicht lassen konnte und erneut an den Kapitel herum gedoktert habe. Wenn ihr also irgendeinen Fehler oder ein vergessenes Komma bemerkt... es war alleine mein Vergehen.
Marius
ooOOoo
KAPITEL 6
Ein Sonnenstrahl, der seine Nase kitzelte, weckte Harry am nächsten Morgen. Verschlafen rieb er sich die Augen und gähnte herzhaft, bevor er sich wohlig streckte und dann aufsetzte.
"Merlin. Schon die zweite Nacht von der ich nicht weiß, wie ich ins Bett gekommen bin. Ich kann nur hoffen, dass das nicht einreißt!" grinste er und schnappte sich seine Brille vom Nachttischchen.
Auch wenn es äußerst erschöpfend gewesen war, mit seinen beiden Onkeln zu sprechen, so fühlte er sich doch irgendwie erleichtert und geläutert. Vieles hatte seine Seele belastet und keiner war am Schluss mehr da gewesen, mit dem er über seine Sorgen hatte sprechen können. Luna war es hauptsächlich, mit der er über alles reden konnte und sie hatte ihn immer wie kein zweiter lesen können. Selbst Hermine hatte nicht dieses Einfühlungsvermögen aufweisen können. Auch wenn es immer so wirkte, als wäre Luna mit ihren Gedanken in einer anderen Welt, so war sie doch äußerst scharfsinnig und vor allem immer präzise in ihren Erkenntnissen gewesen. Sie hatte ihn wie kein zweiter mit ihren Schlussfolgerungen verblüffen können. Bis auf Harry hatte jeder, aber auch jeder, Luna unterschätzt. Sie hatte es in Hogwarts lange Zeit nicht leicht gehabt und wurde von ihren Mitschülern in Ravenclaw oft getriezt. Ginny und Neville waren, abgesehen von Harry, ihren einzigen Freunde gewesen. Erst nach dem Zwischenfall in der Abteilung der Mysterien änderte sich das Bild, dass die anderen von Luna hatten. Gott, wie sehr er sie vermisste.
Harry seufzte und schüttelte die morbiden Gedanken ab und kletterte aus dem Bett und überlegte kurz. In den letzten paar Wochen hatte er versucht sich ein wenig in Form zu bringen aber es war natürlich weit dessen was er als 20jähriger hatte leisten können. Aber ein bisschen Stretchen und dehnen und etwas Sport schadete nie. Also machte er gut 20 Minuten seine Übungen und ging durch einige Katas. Erst dann erlaubte er es sich, ins Bad zu gehen und unter die Dusche zu steigen.
Mit einem Lächeln auf den Lippen kam er im Frühstückszimmer an wo ihn schon die zwei Männer erwarteten.
"Guten Morgen, ihr zwei!" winkte er ihnen lässig zu.
"Guten Morgen, du einer. Na, gut gepennt?" grüßte Sirius launig zurück.
"Wie ein Backstein!" grinste Harry breit und zeigte ein paar Zahnlücken.
"Du scheinst über Nacht einen deiner Milchzähne verloren zu haben!" fiel es Remus sofort auf.
"Echt! Wo?" tastete der Junge augenblicklich mit der Zungenspitze nach der neuen Lücke.
"Ahh, der Kleine wird langsam größer und bekommt seine Reißzähne!" freute sich sein Patenonkel.
"Ich glaube, die hatte er schon vorher." kicherte der Wolf.
"Haha, sehr witzig." brummelte Harry, aber musste grinsen.
Der fröhliche Ton am Frühstückstisch war zuerst ein wenig gezwungen aber langsam entspannten sich die drei. Das blieb so bis sie fertig waren und Harry sich entschlossen erhob.
"Bringen wir es hinter uns. Was ihr heute erfahren werdet ist äußerst wichtig für die Zukunft." sagte er ruhig.
"Wieder im Wohnzimmer?" fragte Sirius.
"Wir können auch auf die Terrasse. Keiner wird uns dort belauschen können!" schlug Remus vor.
"Gerne!" war Harry einverstanden.
Sie gingen durch das große Wohnzimmer und traten auf die große Terrasse. Sonnensegel waren gespannt und hielten den direkten Sonneneinfall ab. Eine seichte, aber stetige Brise kam vom Meer und brachte Kühlung. Harry ging bis an den Rand der Terrasse und blickte über den herrlichen Garten auf das Meer hinab. Es war ein paradiesischer Ort.
"Ich wünschte, wir könnten hier bleiben!" sah er über die Schulter zu den beiden Männern zurück.
"Es spricht nichts dagegen, Kleiner. Du musst erst wieder nach England wenn du 11 geworden bist." lächelte Sirius.
"Ist das wahr?" leuchteten Harrys Augen auf.
"Er wäre hier auch dem Pöbel nicht so ausgeliefert!" meinte Remus nachdenklich.
"Pöbel?" hob Sirius spöttisch eine Augenbraue.
"Du weißt wie ich es meine!" murmelte der Wolf.
"Er hat damit nicht ganz Unrecht. Ich habe euch ja gestern davon erzählt wie die Leute teilweise reagiert haben, als sie mich erkannten. Es war schrecklich und brachte mich nur in Verlegenheit." schauderte Harry.
"Es wird sich wahrscheinlich wiederholen, Welpe!" lächelte Remus mitfühlend.
"Hmm, viele der Reaktionen waren gesteuert. Siri, wie reich bist du wirklich?" runzelte Harry die Stirn.
"Äh, na ja. Ich will ja nicht protzen aber ich bin stinkreich." meinte Sirius verlegen. "Warum möchtest du das wissen?" wunderte er sich.
"Ich habe Pläne und dazu brauche ich Geld und Einfluss. Keine Angst, ich werde euch davon erzählen!" erwiderte Harry grimmig. Sie machten es sich auf der Terrasse bequem und Tenny servierte ein paar Erfrischungen bevor sie mit einer tiefen Verbeugung wieder verschwand.
Harry lehnte sich in seinen Stuhl zurück und atmete tief durch.
"Gestern erzählte ich euch von meinem fünften Jahr und von Siris Fall. Als wir aus dem Ministerium nach Hogwarts zurückkehrten, erzählte mir Dumbledore von der Prophezeiung." machte er weiter.
"James erwähnte etwas in dieser Richtung. Er meinte, dass dies der Grund sei, dass sie sich verstecken mussten!" warf Sirius ein.
"Richtig. Habt ihr sie damals gehört?" fragte Harry neugierig.
"Nein. Nur, dass es sie gibt!" schüttelte Sirius den Kopf.
"Dann hört mal gut zu. Dumbledore verriet mir, dass er den genauen Wortlaut der Prophezeiung wusste. Er war es, der damals dabei war, als Trelawney sie machte. Hier kommt sie:
»Der Eine mit der Macht, den Dunklen Lord zu besiegen, naht heran ... jenen geboren, die ihm drei Mal die Stirn geboten haben, geboren, wenn der siebte Monat stirbt ... und der Dunkle Lord wird Ihn als sich Ebenbürtigen kennzeichnen, aber Er wird eine Macht besitzen, die der Dunkle Lord nicht kennt ... und der Eine muss von der Hand des Anderen sterben, denn keiner kann leben, während der Andere überlebt ... der Eine mit der Macht, den Dunklen Lord zu besiegen, wird geboren werden, wenn der siebte Monat stirbt ...«" trug sie Harry wortwörtlich vor.
Sirius und Remus waren blass geworden und konnten es nicht fassen. Wie konnte das Schicksal, das einen Jungen nur aufbürden?
"Hey, macht nicht solche Gesichter!" lächelte Harry schief.
"Das... das ist...!" fehlten Sirius die Worte.
"Also ist Sirius mehr oder weniger völlig umsonst gestorben!" flüsterte Remus erschüttert.
"Ja, das habe ich damals auch so gesehen und dies brachte mich dazu, zum ersten Male über Dumbledores Motive und seine Vorgehensweise nachzudenken. Habe ich übrigens erzählt, dass ich an diesem Abend sein Büro zerlegt habe?" versuchte Harry die Spannung etwas aufzulockern.
"Du hast was?" riss Remus die Augen auf.
"Nun, ich war mächtig geladen und hatte eine Mordslaune. Der Schulvorsteher saß nur einfach dort und hat mich gewähren lassen und das hat mich nur noch mehr angestachelt. Es blieb nicht viel übrig, wie ich euch versichern kann. Selbst Fakwes hat sich sicherheitshalber verzogen!" musste Harry grinsen als er daran dachte.
"Großer Merlin. Albus' Büro zerschmettert und ich war nicht dabei!" meinte Sirius andächtig.
"Was geschah dann?" wollte Remus wissen und Harrys Grinsen verblasste.
"Dann kam der Sommer und ich war wieder bei den Dursleys. Ich war noch voll neben der Spur und grämte mich wegen Siris Tod. Die ersten zwei Wochen waren einfach nur furchtbar. Ich könnte euch beim besten Willen nicht sagen was ich die zwei Wochen gemacht habe. Ich war wie in Trance." wurde Harrys Blick entfernt und seine Augen verloren ihren Glanz. Er seufzte und schüttelte sich und machte dann weiter als wäre nichts gewesen. Doch seine Reaktion war den anderen nicht entgangen. "Zwei Wochen lang, aß und schlief ich so gut wie gar nicht. Ich funktionierte einfach nur. Dann, wahrscheinlich begünstigt durch meine schlechte körperliche und seelische Verfassung, fiel ich in eine Art Koma. Besser kann ich es nicht beschreiben. Drei Tage lang dauerte dieser Zustand, bis ich auf einmal übergangslos erwachte. Ich wusste nun was ich zu tun hatte." erinnerte sich Harry und erzählte ihnen davon wie er sich langsam und mühselig wieder in Form brachte und begann wie besessen zu lernen. All die Fächer die ihn vorher nicht interessiert hatten oder die ihm schwer fielen, flogen ihn jetzt nur so zu. Arithmetik, uralte Runen, Zaubertränke, Okklumentik! Nichts war ihm zu schwer oder unverständlich.
"Wow! Das überrascht!" hauchte Remus.
"Ihr könnt euch vorstellen, dass auch ich nicht schlecht gestaunt habe. Auf einmal erschlossen sich mir Zusammenhänge die vorher unmöglich waren. In gut vier Wochen lernte ich den Stoff aller sieben Klassenstufen und ich konnte nicht genug bekommen. Ich arbeitete 18 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Sport, Ausdauertraining, dazu meine Ausbildung in Stabloser Magie. Kein Thema lehnte ich ab. Äh, nun gut. Bis auf eines. Wahrsagen war das einzige das mich abstieß!" gab Harry zu.
"Du wurdest voll zum Streber!" seufzte Sirius und Harry kicherte.
"Ekelhaft, nicht wahr?" gickelte er. Die beiden Plünderer schmunzelten und warteten gespannt dass er weitermachte. "Dann kam der Brief von Gringotts. Dein letzter Wille sollte verlesen werden." wurde Harry wieder ernst und sah Sirius scheu in die Augen.
"Du bist auch jetzt mein Erbe, Welpe. Ich bin nie dazu gekommen eine eigene Familie zu gründen. Vorher war ich etwas zu äh... flatterhaft und dann kam ja Halloween." zog Sirius eine Grimasse.
"Dann wird es jetzt Zeit das du daran etwas änderst. Warte, du stehst aber nicht auf Männer, oder?" runzelte Harry die Stirn.
"Remus! Er hat uns durchschaut!" ächzte Sirius und lehnte sich zärtlich an seinen besten Freund. Remus wurde rot und gab Sirius einen Klaps auf den Hinterkopf.
"Trottel! Keine Angst, Welpe. Sirius steht nur auf Frauen." lachte Remus leise.
"Woher willst du das wissen, Moony?" funkelten Sirius' Augen und drängte sich noch dichter an ihn.
"Hmm, soll ich dich küssen um es zu beweisen?" fragte Remus gelassen und beugte sich vor. Mit einem Quieken wich Sirius im letzten Moment zurück und Harry fiel fast vor Kichern vom Stuhl.
"Bäähhh! Ich konnte fast deine Lippen fühlen, Moony." schauderte Sirius dramatisch was die anderen beiden nur noch mehr lachen ließ. "Ja, ja! Lacht nur!" schmollte er anfangs, bis er dann selbst lachen musste. "Du warst aber wirklich überzeugend Moony. Einen Moment habe ich wirklich geglaubt du küsst mich! Vielleicht stehst ja du auf Kerle?" grinste er.
"Und wenn es so wäre?" meinte Remus ruhig.
"Äh, ist das dein Ernst, Alter? Ähh, nun gut. Dann ist es eben so." fing sich Sirius wieder.
"Kein Angst, Padfoot. Remus steht auf eine ganz gewisse Frau!" lächelte Harry.
"Wer?" kam es unisono.
"Im Moment ist sie noch im zweiten Jahr. Wartet es nur ab!" kicherte der Junge.
"Eine aus dem zweiten Jahrgang? Moony, du Schmutzfink! Kleine Mädchen zu verführen!" grinste Sirius teuflisch und Remus wurde tiefrot.
"Das war unter der Gürtellinie, Siri!" mahnte Harry leise.
"Sorry, Bruder." entschuldigte sich Sirius verlegen. "Du wirst uns nicht verraten wer sie ist?" fragte er dann Harry gespannt und auch Remus beugte sich neugierig vor.
"Nein, ich hoffe aber, dass du sie treffen wirst, Moony. Sie ist eine tolle Frau und eine sehr gute Freundin von mir. Zumindest war sie es. Beinahe wie eine große Schwester!" lächelte Harry wehmütig als er an Tonks dachte.
"Was ist mit dir, Welpe? Irgendein Mädchen am Horizont?" fragte Sirius spielerisch und zuckte zusammen als er die Trauer sah die auf einmal Harrys kleines Gesicht überschattete. "Oh, Scheiße. Vergiss die Frage!" schluckte er.
"Schon gut, Padfoot. Ja, es gab da jemand. Ein Mädchen, dass ich sehr liebte und sie mich. Sie war mit unserem Kind schwanger als sie getötet wurde!" verblasste Harrys Stimme und er verbarg sein Antlitz hinter seinen Händen.
"Scheiße! Scheiße!" hauchte Sirius erschüttert und sah Remus Hilfesuchend an.
Dieser zögerte nicht und ging zu Harry und zog den Jungen aus dem Stuhl. Anfangs wehrte sich Harry aber gab dann nach als ihn der Werwolf in seinen Armen hielt. Es dauerte nur einen Moment und er anfing zu weinen. Sirius kam mit hinzu und umarmte die beiden wichtigsten Personen in seinem Leben. Gut 20 Minuten standen sie so dort, bis Harrys Weinen langsam in ein leises Schluchzen überging und zu einem gelegentlichen Schniefen wurde.
"Geht es wieder?" fragte Remus weich.
"Ja! (Schnüffel) Sorry! (Schnüffel)" kam es verschnupft und mit dicker Stimme. Für Harry war der Schmerz über Lunas Tod noch frisch in Erinnerung, denn es war für ihn gerade mal gute 15 Monate her.
"Du hast keinen Grund dich zu entschuldigen, Harry. Keinen!" versicherte ihm Sirius traurig.
"Wir legen am besten eine kleine Pause ein! Okay?" schlug Remus vor.
"Machen wir einen kleinen Spaziergang am Strand!" nickte Sirius.
"Der Strand?" hob Harry seinen Kopf an und wischte sich über die roten, verweinten Augen.
"Worauf warten wir!" lächelte Remus und ging noch mit Harry auf dem Arm los. Es waren ja nur ein paar Schritte durch den Garten bis sie ins Freie traten. Das Meer war nur gut 15 Meter entfernt und Harry sah sich neugierig um. Die Wellen brachen in der Brandung und das hin und her, hatte etwas Hypnotisches.
"Lass mich bitte hinunter, Moony!" bat er den Werwolf.
"Sicher?" fragte Remus und Harry nickte bestimmt.
"Ziehe deine Schuhe aus, Prongslet. Es gibt nichts schöneres als barfuss durch die Brandung zu laufen!" lächelte Sirius.
"Au ja!" nickte Harry eifrig und im Nu flogen Schuhe und Socken nur so davon. Ja, das machte wirklich Spaß. Das Wasser war angenehm warm und der Sand unter seinen Sohlen weich wie Samt. Die beiden Männer beobachten voller Wunder wie Harry über den Strand wetzte.
"Jetzt reagiert er wieder wie ein kleiner Junge. Es ist manchmal echt verwirrend!" raunte Sirius seinem besten Freund zu.
"Du bist nicht der einzige dem es so geht, Padfoot. Aber du musst ihm nur in die Augen sehen wenn er erzählt und du weißt, dass du kein Kind vor dir hast." erwiderte Remus nachdenklich.
"Ich weiß!" seufzte Sirius schwer und ließ die Schultern hängen. "Ich will, dass seine Augen wieder leuchten, so wie jetzt. Er wird nie die Unschuld eines Kindes haben und das möchte mich vor Verzweifelung heulen lassen. Was sollen wir nur tun, Moony?" wischte er sich verstohlen über die Augen.
"Für ihn da sein wenn er uns braucht." antwortete der Werwolf.
"WOW! Das macht soviel Spaß!" kam Harry mit einem breiten Grinsen auf die beiden Männer zugeschossen.
"Mach langsam, Welpe. Nicht dass du... äh, zu spät!" lachte Sirius bellend, als Harry ins straucheln geriet und bauchüber ins Wasser fiel.
"Oh Shit!" jammerte Harry und erhob sich mühselig. "Bäh, Sand! Bäh!" spuckte er die Sandkörner aus und zog dabei unglaubliche Grimassen. "Iiihhh! Ein Wurm!" quietschte Harry und wurde grün im Gesicht.
"Merlin! Dein Gesichtsausdruck...!" krümmte sich Sirius vor Lachen und hielt sich an Remus fest den es aber kaum besser erging.
"Das ist nicht witzig!" schimpfte Harry und stemmte seine Fäuste in die Hüften.
"Doch. Und wie!" keuchte Sirius krampfhaft.
"Irgendwie schon!" kicherte Remus mit hochrotem Gesicht.
"Na wartet!" kniff Harry die Augen zusammen und streckte die Hand aus. Ehe die beiden reagieren konnten hatte er sie angeliftet und über das Wasser schweben lassen.
"Bloody Shit. Lass uns sofort runter Harry!" rief Sirius panisch.
"Ach! Wirklich? Soll ich?" fragte Harry süß.
"JA!" rief Sirius.
"NEIN!" brüllte hingegen Remus der nach unten sah.
"Zu spät!" kicherte der Junge und gab die beiden frei. Mit einem mächtigen Spritzer tauchten die beiden Männer ins Wasser ein und kamen prustend wieder zum Vorschein.
"Das gibt Krieg!" knurrte Sirius und watete mühselig auf den Strand zu.
"Fangt mich doch. Fangt mich doch!" sang Harry spöttisch und lief lachend los auch wenn er sich ein wenig schwach auf den Beinen fühlte, da der Zauber einiges an Kraft genommen hatte.
In der nächsten halben Stunde schallte der Strand vor Lachen und Flüchen wieder als Harry den beiden Plünderern eine Wasser und Kitzelschlacht lieferte. Er war mit seiner stablosen Magie etwas im Vorteil aber die beiden Männer schenkten ihm nichts. Pitschnass und völlig außer Atem brachen die drei dann auf dem warmen Sand zusammen und lagen japsend dort.
"Merlin. So. Viel. Spaß. Hatte. Ich. Seit. Ewigkeiten. Nicht. Mehr!" brachte Harry mühselig hervor.
"Huh-huh!" erwiderte Sirius geschafft.
"Remus, was meinst du dazu?" fragte Harry nach einigen Minuten freundschaftlicher Stille. Doch nur ein leises Schnarchen kam als Antwort.
"Voll weggepennt!" grinste Sirius und richtete sich langsam auf.
"Mmm, er liegt so einladend dort!" gickelte Harry und seine Augen funkelten.
"Ja, irgendwie schon!" wurde Sirius' Grinsen breiter.
Remus erwachte gut eine Viertelstunde später und fragte sich einen Augenblick wo er war. Ach ja, der Strand. Lächelnd machte er die Augen auf und blinzelte in die Sonne. Irgendetwas war anders als sonst aber er kam im Moment nicht darauf.
"Padfoot? Harry?" fragte er und sah sich um. Die beiden mussten ihn zurück gelassen haben. Mmm, was war denn so nass? Blitzschnell setzte er sich auf und wurde blass. Er saß splitternackt am Strand und war bunt bemalt.
"SIRIUS ORION BLACK! HARRY JAMES POTTER! WENN ICH EUCH IN DIE FINGER KRIEGE!" brüllte er los und er konnte unterdrücktes Lachen von der Terrasse hören.
"Äh, Moony! Da kommen Leute!" rief Harry.
"WIE? WAS?" sah sich Remus panisch um und tatsächlich konnte er etwas entfernt einige Leute auf ihn zukommen sehen. "AHH!" sprang er panisch auf und bedeckte sich mühselig bevor er auf den Garten zuhastete. Wie ein Blitz verschwand er hinter ein paar Büschen und kam dann zur Terrasse wo ihn Sirius schon mit einem Bademantel und mit einem breiten Grinsen erwartete.
"Sehr witzig Leute!" knurrte Remus.
"Also, wir haben gelacht!" kicherte Harry.
"Ich gehe duschen!" raffte Remus seine Würde und den Bademantel um seinen schmalen Körper und verschwand ins Haus.
Hinter seinem Rücken gaben sich die beiden die Fünf und zwinkerten sich zu. Sie wussten, dass sie Remus' Rache erwarten durften aber das war es wert gewesen.
"Alles in Ordnung, Moony?" fragte Harry als der Werwolf gut eine Viertelstunde später wieder erschien.
"Aber ja!" erwiderte Remus freundlich.
"Oho." murmelte Sirius gewarnt.
"Kommen wir wieder auf ernstere Themen zurück!" seufzte Harry und machte eine einladende Geste. "Also, es war der Sommer '96 und er neigte sich dem Ende zu. Inzwischen hatte ich meine ersten Erfolge mit stabloser Magie erreicht und war dementsprechend motiviert. Als das Schuljahr anfing, stürzte ich mich tiefer in die Ausbildung die jetzt auch von Dumbledore ergänzt wurde. Ich möchte euch nicht damit langweilen was ich alles gelernt habe aber eines muss ich erwähnen. Erinnert ihr euch noch an das verzauberte Tagebuch, dessen Geist Ginny besessen hatte?" sah er zu den beiden Männern.
"Natürlich. Die Kammer des Schreckens. Als könnten wir das vergessen!" nickte Sirius aufmerksam.
"Dieses Tagebuch war ein Horcrux. Sagt euch das was?" fragte Harry gespannt.
"Nein, leider nicht!" überlegte Sirius nicht lange.
"Ein Horcrux? Das ist dunkelste Magie, Harry. Oh, mein Gott. Du willst doch nicht damit sagen dass Du-weißt-schon-wer Horcruxe erschaffen hat!" wurde Remus leichenblass.
"Leider Moony!" nickte Harry düster.
"Hey! Klärt mich mal bitte auf. Was ist denn ein Horcrux?" rief Sirius.
"Voldemort hat seine Seele aufgesplittert und dies ist der Grund dafür, warum er damals, als er mich töten wollte, nicht gestorben ist. Um ihn zu besiegen, müssen erst die Horcruxe aufgespürt und vernichtet werden." klärte ihn Harry auf.
"Allmächtiger! Er ist also wirklich unsterblich?" ächzte Sirius erschüttert.
"Mehr oder weniger. Nicht zu vergessen, dass er mit jedem Horcrux den er erschuf, auch immer unmenschlicher wurde. Er war schon als junger Mann böse aber dann wurde er immer gnadenloser. Habt ihr euch nie gefragt, warum all diese Gräueltaten, wenn er sein Ziel auch anders erreicht hätte? Überlegt doch mal. Voldemort hatte die Unterstützung der meisten alten Familien die auch das sagen im Zaubergarmot haben. Es wäre ihm ein Leichtes gewesen seine Ziele auch politisch zu erreichen. Doch er WOLLTE Angst und Schrecken verbreiten. Er ergötzt sich an dem Schmerz und dem Leiden der Menschen." leuchteten Harrys Augen eindringlich.
"So habe das noch nie gesehen!" murmelte Sirius nachdenklich. "Aber es ist einleuchtend." nickte er dann grimmig.
"Aber was ist mit seinen Anhängern? Warum folgen sie ihm so willig?" fragte Remus.
"Das dunkle Zeichen, Remus. Es vergiftet ihren Verstand und ihre Seelen und was sie nicht wissen ist, dass Voldemort über das dunkle Zeichen ihre Magie und Lebenskraft anzapft. Je länger du dabei bist, umso ähnlicher wirst du deinem Meister!" erwiderte Harry.
"Kann es beseitigt werden?" wollte der Werwolf wissen.
"Ja, es ist möglich. Voldemort benutzt Parselzunge für den Zauber. Ich bin der einzige der das dunkle Zeichen wohl beiseitigen kann." erklärte Harry.
"Hast du einen bestimmten Grund für diese Frage, Moony?" wunderte sich Sirius.
"Äh, eigentlich schon. Severus!" gab Remus zu.
"Was! Sniffelus? Komm schon Moony. Das ist nicht dein Ernst. Er ist ein Schleimiger Bastard und ein Slytherin!" rief Sirius wütend.
"Er ist aber auch ein Spion für den Orden des Phönix, Onkel Siri!" warf Harry ein.
"Er ist was?" quiekte Sirius verblüfft.
"Ha, ich wusste es!" rief Remus wissend.
"Wo ist er überhaupt?" schüttelte sich Sirius.
"Er ist der Tranksmeister von Hogwarts!" grinste Harry als er das Unbehagen seines Paten sah.
"Merlin. Das wird ja immer besser!" stöhnte dieser auf.
"Und er hat Dumbledore am Ende des sechsten Jahres ermordet!" ließ Harry die Bombe platzen.
"WAS!" sprangen die beiden erschüttert auf.
"Setzt euch wieder!" sagte Harry scharf und die beiden gehorchten sofort. "Sehr brav!" kicherte der Junge zufrieden.
"Komm schon. Was ist passiert?" forderte Sirius heiß.
"Dann hört mal gut zu!" fing Harry an und erzählte von dem Todesserangriff und den Auftrag den Draco erhalten hatte. Und wie es letztendlich dazu kam, dass Severus Snape zum Mörder an Albus Dumbledore wurde.
"Das ist starker Tobak!" flüsterte Remus erschüttert.
"Malfoy!" verzog hingegen Sirius verächtlich den Mund.
"Urteile nicht zu schnell, Sirius Black!" hielt Harry kühl dagegen und hob die Hand als Sirius aufbegehren wollte. "Draco Malfoy war eine unbezahlbare Hilfe gegen Voldemort. Er hat sein Leben riskiert um mir zu helfen und verlor es auch dabei!" schob Harry das Kinn vor und erzählte von Dracos Schicksal.
"Scheiße. Ich glaube, mir wird übel!" würgte Sirius.
"Und ich hatte gerade noch so schönen Hunger!" ächzte Remus und winkte ab.
"Draco Malfoy war um Klassen besser als sein Vater. Ja, er war ihm ähnlich. Aber nur in seiner Arroganz und dessen Rassismus. Schlimm genug, aber er war kein mörderischer Bastard wie sein alter Herr. Hmm, wir könnten ihn retten, wenn wir ihn jetzt schon aus diesen Lebensumständen befreien würden!" überlegte Harry laut.
"Und wie willst du das anstellen?" hob Sirius die Augenbrauen.
"Nicht ich, sondern du wirst das tun, mein Lieber!" lächelte Harry.
"Ach ne. Und wie, oh großer Meister?" erwiderte Sirius ironisch.
"Nenn mich bloß nie wieder Meister!" zischte Harrys und seine Augen wurden kalt wie Eis. Sirius schauderte. "Zu viele Erinnerungen an Tom! Ich... sorry für die Reaktion, Onkel Siri." erklärte der Junge etwas verlegen.
"Schon gut, ich verstehe. Also, erleuchte mich." nickte Sirius.
"Du wirst dazu den Titel annehmen müssen den du bisher abgelehnt hast. Als Oberhaupt deiner Familie hast du die Möglichkeit, da Narcissa Malfoy eine geborene Black ist. Ganz einfach!" sagte Harry ruhig.
Sirius guckte ihn aus großen Augen ungläubig an. "Aber ich will den Scheißtitel nicht!" brüllte er dann los.
"Manchmal ist er wirklich kindisch!" zuckte Remus entschuldigend die Schultern.
"Ja, ich sehe es!" erwiderte Harry im Plauderton.
"Ich will nicht!" schmollte Sirius und schob tatsächlich die Unterlippe vor.
"Ach, komm schon Siri. Bitte, bitte, bitte!" bettelte Harry mit großen Augen und sein Pate stöhnte als er dem Blick nicht ausweichen konnte. Als Harry auf seinen Schoss krabbelte hatte er schon verloren.
"Verdammt, Welpe. Für den Blick bräuchtest du eigentlich einen Waffenschein!" ächzte Sirius Black geschlagen.
"Danke, Siri. Du wirst es nicht bereuen!" lächelte Harry und tätschelte zärtlich Sirius' Wange.
"Volle Breitseite! Hund versenkt!" grinste Remus und freute sich diebisch, dass es diesmal sein Freund war den es erwischt hatte.
"Haha, Wolf!" knurrte Sirius und funkelte seinen Freund an der den Blick ungerührt erwiderte. Er seufzte tief und nickte dann. "Ich werde es in die Wege leiten. Mmmh, das wird Lucius sicher nicht erfreuen. Ha, ich denke es wird mir Spaß machen!" änderte sich seine Laune erheblich und ein leichtes Grinsen krümmte seine Mundwinkel. Oh ja, das würde Lucius Malfoy die Wand hochjagen.
"Ich wusste, dass du die Sonnenseiten sehen würdest!" kicherte Harry und kuschelte sich an seinen Paten.
"Du hast mich geschickt eingewickelt, Welpe!" lachte Sirius sein unverwechselbares Lachen und drückte den Jungen an sich.
"Anders kommt man dir nicht bei!" gickelte Harry und Remus lachte amüsiert.
"Bengel!" schmunzelte Padfoot. Harry blieb auf Sirius' Schoss und erzählte nun weiter. Er ließ jetzt einiges aus, da er hoffte, dass es nicht wieder so passieren würde, aber er erwähnte die Horcruxe die er und seine Freunde gefunden hatten.
"Diese müssen wir in den nächsten Jahren finden und zerstören. Das ist unabdingbar damit ich Voldemort vernichten kann. Leider werden wir bis zu meinem vierten Jahr warten müssen damit er körperlich erscheint. Aber wir werden einiges ändern. Es ist nicht nötig dass Ginny Weasley erneut von Tom besessen werden muss. Das Tagebuch kann auch so zerstört werden." überlegte Harry.
"Es ist aber nicht so einfach einen Horcrux zu vernichten wenn ich mich richtig erinnere!" brummte Remus.
"Für einen Zauberer vielleicht aber nicht für einen Magier." lächelte Harry.
"Es hat seit vielen Jahrhunderten keinen Magier mehr gegeben, Harry!" widersprach Remus ernst.
"Das ist nicht mehr gültig. Ich bin ein Schattenmagier!" gab Harry zu. "Mach den Mund wieder zu, Siri!" schmunzelte er und hob mit einem hörbaren Laut Sirius' Unterkiefer wieder an.
"Sch... Schattenmagier. Das ist nur eine Legende!" flüsterte Sirius ungläubig.
"Keine Legende, Padfoot. Aber es hat seit rund 3000 Jahren keinen mehr gegeben!" verbesserte ihn Remus, der ja ungemein belesen war.
"Wie mächtig bist du wirklich, Welpe?" fasste sich Sirius mühselig und Harry verschob sich verlegen auf seinen Schoss.
"Im Moment etwa gleichstark wie Dumbledore. Wahrscheinlich aber ein wenig darunter. Das liegt jedoch daran, dass mein magischer Kern erst noch ein wenig wachsen muss. Warte ab, bis ich nach Hogwarts komme, dann rockt es aber." gab Harry leise zu.
"Es rockt?" hob Remus amüsiert die Augenbrauen.
"Muggelausdruck!" grinste Harry flüchtig.
"Heilige Scheiße. Ich halte einen kleinen Schattenmagier in meinen Armen!" murmelte Sirius fassungslos.
"Yep!" kicherte sein Patenkind. "Ich hoffe es erschrickt dich nicht, Sirius?" wurde er besorgt.
"Wie? Quatsch. Natürlich nicht. Es macht mich vielmehr stolz. Denke doch daran wie viele Streiche du mit deinen Fähigkeiten spielen kannst!" erleuchteten sich Sirius Augen.
"War mir klar, dass du den Nutzen sofort siehst!" schüttelte Remus grinsend den Kopf.
"Na hör mal. Ich bin ein Plünderer. Natürlich entgeht mir so etwas nicht!" meinte Sirius herablassend und winkte gnädig in Remus Richtung.
"Warum überrascht mich das nicht!" murmelte Harry und fing an zu lachen. Zufrieden kuschelte er sich an Sirius' Brust.
"Ich weiß, dass deine Eltern auf dich sehr stolz wären, Harry. Ich bin es auf jeden Fall!" sagte Sirius weich und streichelte über den wilden Haarschopf seines Patenkindes.
"Danke, Padfoot. Das bedeutet mir viel!" seufzte Harry leise.
"Machen wir einen Plan was wir die nächsten Jahre zu erledigen haben!" wurde Remus wieder sachlich.
"Überlass es Remus uns wieder an die Kandare zu nehmen!" flüsterte Sirius in Harrys Ohr.
"Ja, aber er hat Recht. Es ist nur vernünftig!" meinte Harry und löste sich wieder von Sirius. Er wusste, dass er bei den beiden in guten Händen war und er sah der Zukunft etwas gelassener entgegen.
"Nun gut. Machen wir einen Plan!" sah Harry seine beiden ehrenamtlichen Onkel an.
"Als erstes sollten wir dich von einen kompetenten Heiler untersuchen lassen, Welpe. Du bist selbst für dein junges Alter etwas... öh, unterentwickelt!" fing Remus an aufzuzählen.
"Danke!" schnaubte Harry spöttisch.
"Er hat Recht und du weißt es. Keine Widerworte, Harry. DAS ist nicht verhandelbar!" stimmte Sirius ernst zu.
"Ich weiß ja!" murmelte Harry verlegen.
"Gut. Wenn dies erledigt ist, werden wir deine Erziehung vervollständigen. Ich weiß, dass du viel Wissen angesammelt hast, aber du hast, bedingt durch den Krieg, Defizite. Sehe ich das falsch?" machte Remus weiter.
"Nein, sicher nicht. Der Vorschlag ist gut, Moony. Mir fehlen grundsätzliche Kenntnisse in der Zauberer und Purblutetikette. Herbologie und ein Auffrischungskurs in Mathematik würde auch nicht schaden. Dazu würde ich gerne meine Lateinkenntnisse vertiefen. Hmm, was noch? Ah ja, etwas vorgesetzte Ausbildung in den Heilungskünsten wird sicher nicht verkehrt sein!" runzelte Harry die Stirn.
"In Etikette kann ich dich unterrichten. Mathe fällt sicher in Moonys Bereich, ebenso wie Uralte Runen und auch Herbologie. Ich kann hingegen auch noch Tränke beisteuern. Vertrau mir, ich bin gut darin." wackelte Sirius mit den Augenbrauen.
"Das ist wahr. Padfoot war stets für die Tränke bei unseren Streichen verantwortlich. Auch wenn er es sicher nicht gerne hören wird. Er ist mindestens so brillant wie Severus." nickte Remus.
"Ein paar Fremdsprachen wären auch nicht schlecht. Wenn wir schon in Frankreich leben dann möchte ich auch die Sprache sprechen." warf Harry ein.
"Kein Problem. Für diese Fälle können wir immer einen Tutor einstellen. Am Geld soll es sicherlich nicht scheitern." brummte Sirius. "Was mich zum folgenden bringt. Moony, du bist als Tutor eingestellt und wirst ein dementsprechendes Honorar beziehen!" verkündete er.
"Das will ich nicht!" wehrte Remus sofort ab.
"Papperlapapp. Du weißt, dass hier dein Stolz nicht angebracht ist, mein Freund. Du musst schließlich von etwas leben und so haben wir dich gleichzeitig in unserer Nähe!" hielt Sirius dagegen.
"Komm schon Moony. Bitte!" nickte Harry eifrig.
"Also gut!" gab Remus relativ schnell nach und Sirius wurde misstrauisch, was wiederum Remus nicht entging. "Hey, ich will ja auch bleiben!" lächelte er schief.
"Oh, dann ist es abgemacht!" freute sich Sirius.
"Yeah! So muss es sein!" jubelte Harry.
"Die nächsten paar Jahre werden heftig, Guys. Ihr wisst das!" rieb sich Sirius Black die Hände.
"Aber es wird sich lohnen und die Zaubererwelt wird nicht wissen was sie schlägt, wenn wir Harry auf sie loslassen." grinste Remus.
"Wahnsinn!" hauchte Sirius andächtig und schien sich an etwas zu erinnern. "Hey, du hast doch mein Vermögen angesprochen. Warum, Kleiner?" wandte er sich an Harry.
"Ach das. Ich möchte, dass du für mich den Täglichen Propheten kaufst. Ganz einfach." winkte Harry lässig ab.
Sirius starrte ihn mit offenem Mund an und schluckte.
"Klar, wenn es sonst nichts ist!" schüttelte er den Kopf.
"Vertrau mir Siri. Es wird vieles vereinfachen." fing Harry an, hinterlistig zu grinsen.
"In was sind wir nur hineingeraten, Moony?" murmelte Sirius gespielt erschüttert.
"Wir werden es abwarten müssen, mein Freund!" raunte Remus zurück.
Tut das nur, dachte Harry bei sich. Ihr werdet euch wundern.
TBC...
A/N: Das nächste Update gibt es nächste Woche. Und bitte, reviewt schön fleißig. Resonanz von meinen Lesern ist wie wie eine frische Brise Luft für mich.
