Ein schönes Neues Jahr euch allen! Und zum neuen Jahr, gleich einen neuen Teil, ich danke Hermine Potter und Amylin für ihre Kommentare! Sie haben mich wirklich gefreut. Außerdem hoffe ich, dass mit diesem Teil noch einige Dinge erklärt werden, die ich vergessen habe anfangs zu nennen. Und ich nehme nicht an, dass der Teil wirklich gut ist... den mein Kopf fühlt schrecklich an... und ja weiß noch ganz genau was ich gestern/heute getrunken habe... mit Uhrzeit lach
Naja, gebt mir noch ne Chance falls ihr vorhabt jetzt wegzurennen... jeden Falls, viel Spaß beim lesen!
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Lily war am Morgen nach der Abreise ihres einzigen Sohnes schon sehr früh wach, die Sonne war noch gar nicht aufgegangen. Aber sie war unheimlich nervös, denn Harry hatte versprochen noch Abends zu schreiben, das hieß, der Brief müsste bald kommen, oder womöglich schon da sein. Also machte sie sich auf den Weg nach unten um nach zusehen. Doch sie fand nichts, also entschloss sie sich einen Tee zu trinken und zu warten, bis die Mädchen aufwachen würde, dauerte es ohnehin.
Und nur gut zwanzig Minuten später, als Lily gerade am Fenster stand und der Sonne beim aufgehen zuschaute, kam eine weiße Eule, die sie sofort als die ihres Sohnes erkannte.
Sie stellte überstürzt die Tasse weg und riss das Fenster auf. Hedwig flatterte hinein und landetet auf einem der Stühle. Lily lächelte übers ganze Gesicht und nahm der Schneeeule den Brief ab, so schnell sie konnte, fummelte sie den Brief aus dem Umschlag und fing an zu lesen.
Liebe Person, die den Brief öffnen wird,
Hogwarts ist wirklich faszinierend! (Vielleicht kann ja jemand laut vorlesen... also wenn ihr alle zusammen sitzt!) Und die Leute sind super, bis her zu mindestens...
Ich glaube aber das interessiert im Moment nicht. Ich glaube interessanter ist jetzt, das ich diesen Brief an einem Tisch im Ravenclawgemeinschaftsraum schreibe. Ich will nicht schreiben, dass es mir Leid tut, Dad, denn bisher kann ich sagen, das ich glücklich bin! Ich habe mich mit einem Jungen angefreundet, er ist der Sohn einer Kollegin von dir Mum und ebenfalls in Ravenclaw. Sein Name ist Anthony Goldstein?!
Ach und Elli, das mit den Geistern ist wahr! Aber sie sind nett, eine ältere Schülerin hat sogar erzählt wir würden von einem Unterrichtet werden! Ich hoff dir geht's wieder gut, ich vermiss dich ganz doll!
Es tut mir Leid, dass ich jetzt nicht mehr schreibe, aber ich bin wirklich müde und ein Vertrauensschüler will die Briefe der Erstklässer jetzt weg schicken.
Ich werde im Laufe der Woche noch einmal schreiben und vom Unterricht und den Lehrern erzählen.
Bis bald, ich hab euch alle lieb
Euer Harry
Lily lächelte übers ganze Gesicht. Dann überflog sie den Brief ein zweites Mal und als sie sicher war, dass sie sich nichts dazu gedacht hatte, lief sie schnell aus der Küche und die Treppe nach oben, den Gang nach unten wo sich eine weitere, kürzere Treppe befand, auch die lief sie nach oben und stürmte in ihr Schlaffzimmer.
„Harry hat geschrieben!" rief sie und setzte sich neben James ans Bett.
„Hey wach auf!" sie beobachtete ihn wie er langsam wach wurde und die Decke versuchte über den Kopf zu ziehen.
„JAMES!" erschrocken setzte sich der Angesprochene kerzengerade ins Bett.
„Was ist passiert?" er schaute entsetzt durchs Zimmer.
„Harry hat geschrieben!" meinte sie sachlich und James lies sich nur zurück in sein Kissen fallen.
„Okay, sag es."
„Ravenclaw." Sie hatte es gesagt. Und egal wie lange sie James schon kannte, sie konnte nicht sagen, wie er jetzt reagieren würde. Er schloss seine Augen kurz und setzte sich dann wieder auf, seine Knie zog er etwas an sich und legte seine Arme auf ihnen ab.
„Ich schätze, das ist gut." Meinte er nur und schaute Lily an, wobei er schwach lächelte.
„Ja das ist es und er bittet dich ihm nicht böse zu sein, aber er ist glücklich."
„Und das kann er schon jetzt sagen?" Zweifel lag in seiner Stimme.
„Ich bitte dich James. Du kannst doch nicht so fixiert sein, als das du das Wohlergehen deines Sohnes über deinen Stolz stellst."
„Aber warum kann es ihm in Gryffindor nicht auch gut gehen?" Lily atmete nun tief durch, sie enttäuscht von ihrem Mann.
„Der Hut hat die noch nie eine falsche Entscheidung getroffen, denk darüber nach." Damit stand Lily wieder auf und ging zur Türe.
„Es tut mir Leid, ich weiß nicht warum mir so viel daran liegt. Aber ich versuche es zu ändern!" Die rothaarige Hexe versuchte zu lächeln, doch das Lächeln erreichte nicht ihre Augen. Sie schloss leise die Tür und ging nach unten, darauf bedacht die Tränen nicht fallen zu lassen, die in ihren Augen standen. Sie hatte das Gefühl, dass da war eine Schlucht zwischen Harry und James war und wie sehr sie sich bemühte eine Brücke zu bauen, es gelang ihr nicht. Sie unterstellte James nicht, dass er seinen Sohn nicht liebte, nein. Aber da könnte so viel mehr sein.
Gerade als sie auf die letzte Stufe trat hörte sie ein leises Mummy von Oben, sie drehte sich um und sie konnte sehen wie Elliot, in ihrem Einhornnachthemd, zur Treppe rannte.
„Pass auf, fall nicht!" Lily riss sich zusammen und setzte wieder ein Lächeln auf. Sie atmete den Kloß in ihrem Hals weg, als sie Elliot auf den Arm nahm. Gemeinsam gingen sie ins Wohnzimmer, wo sie sich zusammen in einen großen Sessel setzten. Lily las ihr den Teil des Briefes vor, der für sie bestimmt war. Wenigstens war jetzt Elliot glücklich.
In ganz Hogwarts unterdessen wurden die Schüler jetzt wach, unter ihnen natürlich auch Harry. Er mochte das frühe Aufstehen nicht, aber was blieb ihm anderes übrig? Anthony im Bett neben seinem, wiederum schien schon putzmunter zu sein, er war sicher schon drei mal im Badezimmer und wieder an seinem Koffer und wenn Harry sich nicht verhört hatte, pfiff er sobald er das Badezimmer wieder erreicht. Harry hoffte, dass er sich daran gewöhnte, immerhin musste er noch einige Zeit hier verbringen, als er dann hörte wie der andere Junge, der, wie er gestern Abend erfahren hatte, Terry hieß, ebenfalls aufstand, schälte auch er sich aus seinen Decken und taumelte mit nahezu geschlossenen Augen ins Badezimmer. Er schaute sich im Spiegel an und begutachtete seine Narbe, er war froh, dass ihn noch keiner direkt darauf angesprochen hatte. Wenn er von dem extrem lauten Geflüster gestern absah, das entstand, als sein Name aufgerufen wurde. Er fuhr sich mit einer Hand durchs Haar und erinnerte sich an die seltsamen Kopfschmerzen, die er gestern für einen kleinen Moment verspürt hatte, als er sich diesen seltsamen Lehrer mit dem Turban genauer betrachtet hatte... ach, dachte sich Harry, es war sicher nichts. Immerhin hatte er schon früher Kopfschmerzen, das Ganze war nur etwas zu viel gestern. Er schüttelte seinen Kopf und machte Zahnpasta auf seine Zahnbürste, mit dieser im Mund ging er nach draußen um sich um zu ziehen.
Auf dem Weg nach unten, unterhielt sich Harry mit Anthony und Terry. Es war interessant zu hören, wie sie sich alles vorstellten und wie viel sie wussten, von zu Hause oder von Büchern. In der großen Halle herrschte mehr oder weniger ein geregeltes Chaos, alle Hauslehrer versuchten so schnell wie möglich die Stundenspläne zu verteilen.
Harry war erfreut, dass er Zauberkunst und Geschichte der Zauberei zusammen mit Ron belegen würde. Aber seine erste Stunde für diesen Tag würde Verwandlung mit den Slytherin's sein, also machte er sich mit Anthony und Terry auf den Weg, er hatte es noch geschafft, Ron und Hermine zu grüßen, bevor er von ihnen nach draußen getränkt wurden. Auf halben Weg hatten sie sich mit den Ravenclawmädchen zusammen getan, die sich anscheinend vorher genau informiert hatten und wussten wo es lang ging.
„Bei welchem Lehrer haben wir Verwandlung?" fragte Terry als sie das Klassenzimmer fast erreicht hatten.
„Es steht auf dem Plan, lieber Terry!" grinste Anthony ihn an, die Beiden hatten sich schon auf der Zugfahrt hier her angefreundet.
„Super, danke für die Info. Harry?"
„Professor McGonagall."
„Ich danke dir!"
„Bitte!" Anthony zog die Augenbraun nach oben und fing ein Gespräch mit Mandy an, einem blonden Mädchen mit Saphirblauen Augen. Doch gerade als sie den Klassensaal erreicht hatten, kam Professor McGonagall schon um die Ecke und die erste Unterrichtsstunde began.
Und so schnell wie die erste Stunde um war, war auch die erste Woche um. Und Harry konnte mit gutem Gewissen sagen, dass es ihm gefiel auf Hogwarts. Ihm gefiel das Schloss und die Art und Weiße wie es lebte, wie die Treppen Montags zu anderen Orten führten wie Freitags und Türen die erst dann aufgingen, wenn man sie höfflich darum bat. Er verstand sich mit den Leuten, nicht nur den Leuten aus seinem eigenen Haus, er unterhielt sich tatsächlich gerne mit Draco, auch wenn der versuchte, dies nicht öffentlich zu tun. Er versuchte mit Anstrengung Ron davon zu überzeugen, dass Hermine nur einen guten Freund brauchte und der Unterricht bereitete ihm fast genauso Spaß wie das Leben an diesem unglaublichen Ort. Nur eine kleine schwarze Wolke gab es, doch hatte er sich in den letzten Jahren schon daran gewöhnt, er war gewöhnt daran, wie Leute hinter seinem Rücken tuschelten und sie ihn länger anschauten, wie sie einen anderen anschauen würden. Aber selbst das, so hoffte er, würde sich vielleicht bald legen.
So schlenderte er gerade zusammen mit Ron von Zuberkunst in die große Halle.
„Warum redest du nicht einfach mal mit ihr?"
„Was willst du, sie würde nur wieder anfangen rum zu streben!"
„Was heißt das den bitte, sie weiß eben viel und will ihr wissen teilen!" Ron schüttelte den Kopf, er konnte nicht verstehen, warum Harry so darauf fixiert war, dass er sich mit Hermine anfreundete.
„Du weißt auch viel , musste du es darum gleich jedem auf die Nase binden?"
„Nein, muss ich nicht, aber versuch sie doch zu verstehen!"
„Oh Harry, dann geh doch du zu ihr und mach sie glücklich!" Harry schaute ihn mit hochgezogenen Augenbrauen an, dann schüttelte er lachend den Kopf.
„Ist in Ordnung! Ich muss noch schnell nach oben in die Eulerrei, ich muss einen Brief verschicken!" damit lief er los und Ron ging alleine in die große Halle.
Es dauerte nicht lange und Harry hatte sein Ziel erreicht. Er öffnete die Türe und er musste grinsen als er sah wer dort stand.
„Hey!" er ging in den hohen offenen Raum. Hermine fuhr erschrocken um.
„Oh, Hallo." Harry konnte sehen wie traurig sie aussah.
„Ist mit dir alles in Ordnung?" fragte er und lächelte sie so freundlich wie möglich an.
„Warum bist du so nett zu mir?"
„Warum sollte ich es nicht sein?"
„Ich weiß nicht, vielleicht weil es sonst auch niemand ist?"
„Ich bin aber nicht ‚niemand'" daraufhin lächelte auch die Braunhaarige etwas. „Bist du hier schon fertig?"
„Em ja, ich hab mir eine Eule von der Schule ausgeliehen!"
„Gut, wenn du einen Moment wartest, können wir zusammen nach unten gehen!" Jetzt lächelte Hermine wirklich.
„Ich warte gerne."
„Schön, hast du deinen Eltern geschrieben?" Harry hielt nach seiner Eule ausschau und diese kam auch sofort zu ihr geflattert. Er band ihr vorsichtig den Brief ans Bein.
„Sorg dafür, das Elliot den Brief bekommt, verstanden?" das Tier schuhute und flog davon.
„Ja, sie haben darauf bestanden, dass ich ihnen jede Woche schreibe... jetzt am Anfange auf jeden Fall."
„Ja, meine Familie auch, ich glaube sogar ihnen wäre es lieber, wenn ich jeden Tag schreibe."
Und damit machten sie sich gemeinsam auf den Weg nach unten zum Mittagessen und Harry war froh, dass Hermine nicht zwangsläufig so war, wie Ron sie ihm beschrieben hatte. Und so unterhielten sie sich und hatten auch schnell eine Wellenlänge gefunden.
„Nein, das ist ja genial."
„Ja, wenn ich es dir sage. Sie hat es geschafft die Katze unsichtbar zu machen!"
„Wie alt ist deine Schwester?"
„Sieben. Und Zoe ist 10 und Elliot ist Fünf. Hast du noch Geschwister?" Hermine schüttelte den Kopf und zu dieser Zeit hatten die Beiden die große Halle erreicht.
„Wir unterhalten uns später weiter. Einverstanden?" Hermine nickte und ging zu ihrem Tisch, Harry tat ihr das gleich, aber nicht bevor er Ron noch einmal fies zugegrinst hatte.
Am Tisch waren Terry und Anthony schon fast mit ihrem Essen fertig.
„Wir gehen heut Abend zum Quiddischfelt, da trainiert die Ravenclawmanschaft, wir wollen zuschauen, bist du dabei?"
„Aber natürlich bin ich dabei!" Und gerade als Harry zu essen beginnen wollte, verschwand das Mittagessen und wurde vom Nachtisch ersetzt.
„Also... was war das denn?" Alle um Harry herum lachten und nach einem Moment stimmte auch er mit ein, aber bevor der Nachtisch auch weg war, schaufelte er sich liebe so viel Eis wie möglich auf seinen Teller. Nach dem Mittagessen hatten sie noch eine Stunde Kräuterkunde und damit war ihre erste Woche beendet. Er hatte es sogar tatsächlich geschafft, sich noch einige Zeit länger mit Hermine zu unterhalten, bevor er mit den anderen zum Spielfeld gingen.
Im Haus der Potters war gerade das abendliche Durcheinader voll im Gange. Keines der Mädchen wollte ins Bett und jedes hatte ganz sicher noch irgendetwas zu tun, was wirklich nicht warten konnte und gerade wenn eine Zimmertür zu war, ging die nächste wieder auf. Und zwischen diesem Caros versuchte eine weiße Schneeeule vor dem Küchenfenster Aufmerksamkeit zu bekommen. Sie klopfte mit ihrem Schnabel ungeduldig an die Scheibe, erst James bemerkte dies, als er eine Tasse warme Milch für Elliot besorgen wollte.
Mit einem hochgezogenen Augenbrauen öffnete er das Fenster und anstatt das Hedwig den Brief ablegte und zu ihrem Käfig flog, an der sie Nahrung und etwas zu trinken finden würde, flatterte sie an James vorbei und aus der Küchentüre hinaus in den großen Flur und nach Oben in den ersten Stock, wo sie an Lily und Laura vorbei flog und dann in das offne Zimmer der jüngsten Pottertochter abbog.
Von unten konnte man nur ein „Was war das denn?" hören und dann einen Freudenschrei aus Elliots Zimmer.
Gut, das wars jetzt also für Heute, ich würde mich über eure Meinung freuen, denn ich musste länger überlegen, ob ich wirklich die ganze Voldemort Sache mit reinbringe. Auch wenn das meine Grundidee war...
Ich freu mich über jeden Kommentar, denn ich bin mir sicher ihn momentan gebrauchen zu können.
Liebe Grüße
Schneephönix
