Danke an Serpensortia fürs Betan.
5.
Atemlose Stille!
Ein undefinierbares Geräusch und ein überraschter Mann, der sich umständlich im Bett aufsetzte.
"Welche Tochter??"
"Die, die in knapp sieben Monaten zur Welt kommt wird."
"Du bist schwanger?"
"Das sollte nun offensichtlich sein." Hermine wurde langsam unsicher. Wollte er keine Kinder? Sie hatten sich nie darüber unterhalten. Sie war einfach davon ausgegangen. Sie hatte gesehen, wie liebevoll er mit seinem Sohn Draco umgegangen war und automatisch angenommen, dass es ihm nichts ausmachte, ein weiteres Mal Vater zu werden.
"Du willst keine Kinder mehr??" Jetzt war sie es die unsicher war und sich aufsetzte. Dieses Gespräch war ihr zu wichtig, als dass sie es im Liegen hätte führen können. Angst griff mit kalten Händen nach ihr. War dies alles eine Farce? Zog er jetzt seinen Antrag zurück, bloß weil sie ein Kind erwartete? Sein Kind.
"Woher weißt du, dass es ein Mädchen wird?"
"Ich weiß es einfach, nenn es Mutterinstinkt", antwortete Hermine vorsichtig. Zu gern hätte sie ihn berührt, aber sie traute sich nicht. Was, wenn er sie von sich stieß? Das würde sie nicht ertragen.
"Ich werde also Vater!", stellte Lucius nüchtern fest.
"Ja, das wirst du und ich werde nicht abtreiben und ich werde dich nur heiraten, wenn..." Hermines gerade getrocknete Tränen stiegen vulkanartig nach oben. Sie schluckte krampfhaft. Trotzdem war sie zu allem entschlossen, sie würde nicht ein Jota nachgeben.
Doch da waren seine Hände, seine Arme, sein ganzer Körper drückte sich an sie, sein Mund verschloss ihren in einem leidenschaftlichen Kuss.
"Du dumme Frau, du. Selbstverständlich wirst du nicht abtreiben. Jetzt werde ich dich erst recht heiraten. Ich war nur so überrascht. Warum hast du mir dies nicht schon eher gesagt? Oh, beim Barte Merlins. ICH WERDE VATER. WIR BEKOMMEN EIN KIND!!" Lucius drückte sie eng an sich und wusste vor lauter überschäumender Freude überhaupt nicht aus noch ein.
"Ich weiß es selbst noch nicht solange und ich wusste nicht, wie ich es dir sagen sollte. Ich hatte solche Angst, dass du unser Baby nicht willst, dass du mich verlassen wirst. Oh, Lucius, du machst mich so glücklich, ich liebe dich."
"Ich dich auch, mein Herz, mehr denn je." Und wieder küsste Lucius seine Liebste. Hermine konnte unter Lucius stürmischen Liebesbekenntnis die Balance nicht mehr halten und fiel nach hinten auf das Bett. Den Mann in ihren Armen zog sie einfach mit sich. Ihre Münder und Zungen konnten nicht voneinander lassen. Immer wieder erforschte Lucius ihren Mund, lockte ihre Zunge, neckte sie, zog sich zurück und Hermine folgte ihr und erforschte ihrerseits seinen Mund. Solange bis sich beide tief atemholend kurz voneinander trennten.
Lucius Arme stürzten sich links und recht neben Hermines Kopf ab und er begann über ihr gesamtes Gesicht kleine Küsse zu verteilen. Küssend zog er eine feuchte Spur über die Linie ihres Kiefers, neckte ihr Ohrläppchen und konnte nicht genug von Hermines nervösem Zucken bekommen, als er diesen einen empfindlichen Punkt an ihrem Hals gefunden hatte.
Sie vergrub ihre Hände in seinem langen blonden Haar und genoss sichtlich Lucius kleine Aufmerksamkeiten.
"Weisst du eigentlich, wie verrückt du mich allein mit deinen Küssen machst?", hauchte sie. Ihr Körper bog sich bereits wieder dem seinen entgegen und sie verspürte diese verräterische Nässe zwischen ihren Schenkeln. Doch diesmal würde sie nicht bewegungslos verharren, wenn er sie liebkoste und reizte. Sie wollte ihn spüren, seinen harten, muskulösen Körper genauso erforschen, wie er ihren.
Geschickt verhakte sie ihre Beine in seinen, umschlang seine breiten Schultern, mit den klar definierten muskulösen Schulterblättern, grub ihre Finger in hartes Fleisch und drehte ihn geschwind auf den Rücken. Lucius hatte selbstverständlich ihre Absicht bemerkt und half ein wenig nach. Wer konnte schon widerstehen, wenn diese kleine, wahnsinnig erotische Frau, nach der er völlig verrückt war, einen verwöhnen wollte.
Mit gespreizten Beinen hockte Hermine über Malfoys Körpermitte und rieb ihr empfindliches, nasses Fleisch an seinem Schwanz, der schon wieder hoch aufgerichtet, fast wie von selbst, zwischen ihre vollen Schenkel glitt.
"Noch nicht, mein Liebster", flüsterte sie verführerisch und wich geschickt seinem nach oben stoßenden Becken aus. Sie lachte leise über sein frustriertes Grunzen, als sie ihm keine Reibung an ihrer Möse mehr gestattete.
"Gedulde dich ein wenig... Ich verspreche dir, dass du auf deine Kosten kommst", versprach sie dem höchst erregt wirkenden Mann. "Ich hoffe für dich, dass du die Wahrheit sagst, sonst müsste ich die Initiative ergreifen und dich wild und hemmungslos vögeln", keuchte Lucius, verhielt sich aber weiterhin, wenn auch schweren Herzens, passiv. Sollte mal keiner sagen, dass er nicht über Selbstbeherrschung verfüge. Ein ehemaliger Todesser sollte zumindest das beim Dunklen Lord gelernt haben.
Hermine nahm seine Hände und legte sie über seinen Kopf. "Laß sie da und schließe die Augen."
Lucius tat, was sie ihm befohlen hatte. Gehorsam schloß er die Augen und bewegte sich nicht mehr. Trotzdem er wusste, dass sie noch immer über ihm kniete, zuckte er ein wenig zusammen, als er plötzlich ihre Lippen spürte, die ihn zart liebkosten. Manchmal sanft, mitunter härter erforschte sie seinen Oberkörper mit ihrem Mund. Hin und wieder biss sie in eine ausgewählte Stelle, bevor sie im nächsten Moment wieder äußerst vorsichtig darüber leckte. Gleichzeitig glitten ihre weichen Hände über andere Stellen seines fast makellosen Körpers. Sie wusste, dass er besonders empfindlich an seinen Brustwarzen war und hielt sich dort länger auf. Sie hatte Spaß daran, seine Nippel immer wieder zu lecken, zu beißen, daran zu saugen und danach sanft mit Daumen und Zeigefinger zu zwirbeln. Binnen kürzester Zeit wand sich Malfoy unter ihr und stöhnte herzzerreißend. Doch Hermine kannte kein Erbarmen.
"Gefällt es dir?", kam es lasziv von ihr, während sie an ihm etwas herunter rutschte, um seinen festen Bauch zu streicheln und zu küssen. Neckend fuhr ihre Zunge in seinen Bauchnabel und wieder zuckte er zusammen. Sie hatte nun seine empfindlichste Stelle gefunden. Naja, eigentlich die Zweitempfindlichste...
An der feinen Haarlinie unter seinem Bauchnabel, arbeitete sie sich hinab zu dem im Moment interessantesten Körperteil.
Sein eindrucksvoller Penis stand steil aufgerichtet, doch auch diesmal ließ sie ihren Liebsten leiden. Sie berührte seinen Schwanz nicht. Sie fuhr immer wieder mit der Zungenspitze um den Ansatz, leckte über seine Eier und war wieder einmal sehr dankbar, dass Lucius, der immer eine sehr ausgiebige Körperpflege betrieb, sich auch in den unteren Regionen rasierte. Sanft nahm sie einen Hoden in den Mund und Lucius' gesamter Körper versteifte sich. Ein herzzerreißendes Wimmern stahl sich aus seinem Mund. "Himmel, Hermine, du machst mich wahnsinnig", keuchte er und wieder schoß sein Becken nach oben. Hermines Hand legte sich um Lucius' Aufrichtung. Sein Penis war so hart, dass er mittlerweile wohl schon schmerzen musste. Hermine seufzte, sie wollte ihn eigentlich noch viel mehr reizen, necken und verwöhnen, aber sie spürte, dass, wenn sie ihn jetzt nicht da berührte, wo er es wollte, ja geradezu ersehnte, würde er kommen, ohne dass sie seinen Schwanz groß berührt hatte. Sanft rieb sie ihn. "Bitte, fester...", jammerte er und stieß immer wieder in ihre Faust. Als sie ihn tatsächlich fester rieb und dazu noch ihren heißen Mund über ihn stülpte und anfing an ihm zu saugen, war es mit seiner viel gelobten Selbstbeherrschung vorbei. Mit einem fast gebrüllten "Jaaaaaa" schnellten Lucius' Hände, die er bisher brav über seinem Kopf gehalten hatte, vor und vergruben sich in Hermines Haaren, die sich fächerartig über seiner Körpermitte ausgebreitet hatten. Auch wenn er nicht versuchte, sie immer wieder auf seinen prallen Schaft zu drücken, gab er ihr doch mit sanftem Druck den Rhythmus vor, in dem sie sein Glied tief in den Mund nahm.
Mit einer schnellen, und für sie nicht voraussehbaren Bewegung, umfasste er sie an ihrer Hüfte und drehte ihr Hinterteil zu sich herum, so dass sie jetzt über seinem Kopf kniete. Schon spürte sie, wie seine weiche Zunge einmal durch ihre nasse Spalte strich und stöhnte auf und nahm seinen Schwanz tiefer in den Mund. Die Vibrationen, die sich dabei auf sein Glied übertrugen, schickten ihn fast über die Kante. Dennoch, er beherrschte sich noch immer meisterhaft. Er wollte es noch nicht zu Ende bringen. Er wollte auch nicht in ihrem Mund abspritzen.
Lucius umfasste ihren prallen, festen Hintern und drückte sie ein wenig zu sich herunter. Seine Zunge spielte immer wieder mit ihrer Perle. Er leckte und sog und als Hermine, angetrieben durch seine vehementen und sehr anregenden Bemühungen, ihren Rhythmus beschleunigte und ihn jetzt auch einige Male ihre Zähne spüren ließ, stieß er zwei Finger in ihre seidige Nässe. Sie konnte angesichts dieser erneuten, wahnsinnig geilen, Reizung ihre Tätigkeit an Lucius' Schwanz nicht mehr ganz so intensiv fortsetzen. Sie brauchte jetzt ihren Mund, um kleine Schreie der Lust von sich zu geben. Sie mochte Lucius geschickte Zunge und nun war sie es, die ihr Becken seinem Mund entgegen schob und langsam über seinem Gesicht kreisen ließ. Mit ihren Händen rieb sie immer noch abwechselnd Schwanz und Hoden ihres Liebsten. Doch nach relativ kurzer Zeit hatte Lucius sie mit seiner Zunge so weit gebracht, dass sie die Wellen des herannahenden Orgasmus' spüren konnte. Alles in ihr konzentrierte sich auf diesen einen so empfindlichen Punkt, um den sich Lucius' Mund geschlossen hatte und an dem er sog, als ob sein Leben davon abhing. Er spürte, dass Hermine nicht mehr weit von ihrem Orgasmus entfernt war. Mit einigen harten Stößen versenkte er nun drei Finger in ihrer herrlich nassen Möse und dies schickte sie endgültig über den Zenit. Laut schreiend und zuckend kam sie und brach erschöpft auf Lucius' Körper zusammen, ihre Hand jedoch fest um seinen Schwanz geschlossen.
Der Blonde hob die matte Hermine von sich herunter und drehte sie liebevoll auf den Rücken. Er beugte sich über sie und küsste sie hart und besitzergreifend. Hermine schmeckte sich selbst auf Lucius' Lippen und obwohl sie es normalerweise nicht mochte, nach dieser Art Geschlechtsverkehr geküsst zu werden, war es diesmal anders. Fast gierig öffnete sie ihren Mund, um soviel Geschmack wie möglich von ihm zu kosten.
Lucius, der fühlte, dass sein Verlangen auf einen neuen Level zustrebte, spreizte mit einem lauten, animalischen und einem Puma nicht unähnlichen Knurren Hermines Beine, indem er einfach seine eigenen dazwischenschob und versenkte endlich seinen vor Erregung pulsierenden Schaft in ihr. Beide schrien bei diesem so unendlich erregenden Gefühl gleichzeitig auf. Sie war noch so eng und spürte noch immer kleine Kontraktionen ihres letzten Orgasmus'. Lucius' Schwanz war so schnell und intensiv in ihr, dass die noch nicht ganz abgeklungene Erregung neue Nahrung erhielt und das Kribbeln zwischen Hermines Beinen wieder zunahm.
Fest schlang sie Arme und Beine um Lucius' Oberkörper. Sie wollte soviel Körperkontakt wie nur möglich, sie wollte ihn auf und in sich spüren. Ekstatisch drückte sie sich ihm entgegen und hauchte in sein Ohr: "Bitte... fick mich, hart, bitte, ich brauche Dich jetzt dringend."
"Zu Befehl, meine Schöne", schnurrte er einem großen Kater gleich in ihr Ohr und mit langen, sehr intensiven Stößen brachte er sich tief in sie. Hermine griff nach Lucius' Hintern und drückte ihn zusätzlich noch kraftvoll an sich. Immer wieder stieß er zu, änderte beständig seine Postion, so dass er sich an ihrer Klitoris reiben konnte und beide erklommen beständig den Gipfel zu einem unvergleichlichen Orgasmus. Kurz bevor Lucius vollends die Kontrolle verlor und wie ein Wahnsinniger seinen Schwanz immer wieder bis zum Anschlag in Hermine versenkte, sprudelte er fast atemlos hervor: "Du bist mein, für immer, sag es!"
Mit geschlossenen Augen, sich ganz auf den kommenden Höhepunkt konzentrierend, wiederholte Hermine erregt, "Ich bin dein, für immer und ewig. Ich will dich!" Das Letzte schrie sie geradezu hinaus, da unaufhaltsam eine Welle der Empfindungen über ihr zusammenbrach. Sie zuckte und wand sich unter Lucius. Der Blonde ächzte und schloß die Augen, so intensiv... Sie war so eng und er spürte die Kontraktionen ihrer Muskeln um ihn und dies, zusammen mit dem Schrei und ihrer Versicherung, dass sie für immer und ewig ihm gehören würde, schickte ihn endgültig über die Kante. Seine Hoden zogen sich zusammen und er pumpte in einem nicht enden wollenden Strom, sein heißes Sperma tief in Hermine und brach schließlich schweißüberstömt auf ihr zusammen.
Er wollte sich sofort von ihr herunter rollen. Schließlich wog er einiges und wollte mit seinem Gewicht nicht auf ihrer zarten Gestalt verharren, aber sie wimmerte, teilweise immer noch sehr sensibilisiert durch den phänomenalen Orgasmus, den sie erst kurz zuvor erlebt hatte und wollte den Kontakt nicht verlieren. Sie liebte seinen harten, jetzt ziemlich feuchten Körper, den sie krampfhaft umschlungen hielt, seinen heißen Atem auf ihrem Gesicht und die leichten Küsse, die er immer wieder darauf verteilte.
"Ich liebe dich", flüsterte sie ihm ins Ohr und leckte ein Schweißtröpfchen, welches ihm über die Stirn in die Augen zu laufen drohte, liebevoll ab. "Ich liebe dich auch, mein Liebling. Verzeihst du mir?"
Wie konnte er nur fragen? Schließlich hatte sie schon seinem Heiratsantrag zugestimmt. Aber ernste graue Augen, in denen noch die vorangegangen Gefühle mit zu sehen waren, waren nur Zentimeter von ihrem Gesicht entfernt und musterten sie forschend.
"Ja, ich verzeihe dir, aber nur, wenn du morgen zum Frühlingsball mitkommst. Ansonsten muss ich womöglich noch Severus fragen, ob er mich bekleidet."
Lucius runzelte die Stirn. "Severus? Ich kann mir keinen langweiligeren, unfreundlicheren Begleiter vorstellen. Ich weiß gar nicht, warum ihr Frauen ihn so anziehend findet." Mit einem Ruck trennte er sich schließlich doch von Hermines Oberkörper und ließ sich zur Seite fallen. Er zog sie jedoch mit sich und so landete sie in seinen Armen und konnte sich bequem an seine Seite kuscheln, den Kopf auf seine breite Brust gebettet.
"Das verstehst du nicht. Er ist geheimnisvoll, dunkel, charismatisch..." Hermine hätte vermutlich noch mehr Attribute aufgezählt, wenn Lucius ihr nicht mit einem Kuss den Mund verschlossen hätte. Nachdem er ihn wieder freigegeben hatte, sah er sie vorwurfsvoll an und fragte: "Was hat dich dann zu mir getrieben?"
"Nun, du bist geheimnisvoll, dunkel, charismatisch..." Hermine wollte gerade noch sexy hinzufügen, konnte aber vor lauter Lachen nicht mehr an sich halten, als sie sein dümmliches Gesicht sah.
"Lucius, du bist einfach unwiderstehlich. Ich liebe nur dich und Snape kann mir gestohlen bleiben. Er muss sich halt eine andere Frau suchen."
"Das möchte ich ihm auch geraten haben. Meine kriegt er jedenfalls nicht und wenn ich, um das zu verhindern, mit auf diesen abscheulichen, langweiligen Ball muss, dann werde ich es eben tun", schloß er resignierend.
"Braver Lucius. Vielleicht sollte ich zu deinen herausragendsten Eigenschaften noch 'folgsam' hinzufügen", lästerte Hermine und fing sich einen Klaps auf den Oberschenkel ein. "Aua!", beschwerte sie sich und fing seine Hand ab, um sie zu ihrem Mund zu führen, und sie so küsste wie er es vor nicht allzu langer Zeit getan hatte. Zwischen diesen Küssen, die Lucius mit geschlossenen Augen genoss, sinnierte Hermine.
"Weißt du, ich hab schon überlegt, welchen Namen wir unserem Kind geben könnten. "
"Welchen denn??" Lucius war im Moment ziemlich weit weg und genoss dahin dämmernd Hermines Küsse, die zu einem leichten Saugen übergegangen waren.
"Wie wäre es denn mit Henriette oder Ronaldine?" Augenblicklich war Lucius aus dem Land der sinnlichen Träume zurück und entzog ihr abrupt seine Hand.
"Was? Ich glaube nicht, dass ich damit einverstanden bin. Und komm mir jetzt bloß nicht mit so Namen wie Albina, es reicht, wenn andere Schwachköpfe, ihre Kinder so nennen."
Hermine kicherte. Sie war so glücklich im Moment, dass sie ihn einfach nur ein wenig foppen wollte, selbstverständlich hatte sie keinen der Namen in Betracht gezogen. "Wie wäre es denn mit Severina?", fragte sie ziemlich ernsthaft und Lucius' Augenbraue schoss sofort in schwindelerregende Höhen, so wie sie es von einem ganz anderen Mann gewohnt war.
"Snape wird dich umbringen, wenn du das tust und ich kann ihn höchstwahrscheinlich nicht einmal davon abhalten.", sinnierte er ernsthaft. Leicht legte er seine Hand auf ihren noch flachen Bauch und streichelte undendlich sanft darüber.
"Du machst mich sehr glücklich, mein Schatz. Ich schwöre, ich werde mich nie wieder wie ein himmelschreiender Dummkopf verhalten. Ich werde dich so behandeln, wie es einem Mitglied der Familie Malfoy gebührt."
"Du musst mich nicht in Watte packen und auf Händen tragen... naja, jedenfalls nicht immer." Hermine lächelte gerührt. Sie wusste, wie wichtig es Lucius ab und an war, gewisse, eher veraltete, Floskeln zu benutzen. Es hatte immer etwas mit Familienehre und Zugehörigkeit zum magischen Hochadel zu tun. Auch wenn dies nach dem Krieg kaum noch eine Rolle spielte, war Lucius damit aufgewachsen und er konnte nun einmal nicht alles ablegen, was mit seiner Herkunft zu tun hatte. Sie wollte auch nicht, dass er es tat. War dies doch etwas, was zu ihm gehörte, wie seine zeitweilige, bei Fremden zur Schau getragene Arroganz.
Behutsam legte sie ihre Hand über seine, ihren Bauch immer noch streichelnde Hand. Ihre Finger verflochten sich miteinander. "Ich hoffe, dass du dies alles ernst meinst, Lucius. Niemand garantiert uns ein glückliches, sorgenfreies, zufriedenes Leben... aber ich für meinen Teil, werde alles tun was ich kann. Ich bin so glücklich, dass du bei mir bist, bald mein Ehemann und der Vater unseres Kindes sein wirst. Ich weiß, du wirst dein Versprechen halten. Aber ich warne dich, sollte ich jemals wieder dieses eine Wort von dir hören, dann..."
Wieder verschloss Lucius Hermines Mund mit einem langen, sehr intensiven Kuss. Er wusste schon immer gut, wie er unangenehmen Diskussionen wirkungsvoll begegnen konnte. Leise, fast unhörbar, murmelte er jedoch gegen ihre roten, geschwollen Lippen. "Nie wieder... Ich verspreche es... Nie..." Und diesmal war es Hermine, die ihn zu einem weiteren Kuss an sich heranzog.
Tbc
Das war es fast...wir überlassen Hermine und Lucius jetzt besser sich selbst und wenden uns einem anderen, nicht minder faszinierendem Paar zu. :-) Und zwar im nächsten, letzten Kapitel.
