Ein lieber Dank geht an Serpensortia fürs Beta-Lesen.
6.
NACHTRAG
In einem der vielen kleinen Zimmer im weasley'schen Fuchsbau lagen zur gleichen Zeit zwei Menschen nackt und schwer atmend in einem zerwühlten, ebenfalls ziemlich kleinen Bett.Dieses musste normalerweise auch nur einen Bewohner beherbergen doch hin und wieder wurde es magisch vergrössert, wenn nämlich Ginny Besuch erhielt und ein gewisser dunkler Tränkemeister sich regelmäßig weigerte auch nur einen Fuß, geschweige denn, etwas anderes in dieses kleine Bett zu setzen.
Der weibliche Part des höchst ungleichen Paares hatte es sich auf dem männlichen, im Moment ärgerlich grunzenden Teil bequem gemacht.
"Willst du nicht endlich mal dein Elternhaus verlassen und dir etwas Eigenes suchen?", nörgelte der nackte Mann und versuchte, mit seiner kostbaren Last, die sich schnurrend auf ihm einzurichten versuchte, eine einigermaßen akzeptable Stellung zu finden.
"Warum? Es ist doch so schön einfach. Meine Mutter kocht für mich, wäscht mir die Wäsche, ich muss nur für Sauberkeit in meinem Zimmer sorgen. Du kannst jederzeit hierher apparieren und wir haben einen Silencio über das Zimmer gesprochen. Niemand kann uns hören." Ginny war schon immer recht unkompliziert gewesen. "Oder möchtest du, dass ich zu dir ziehe?"
"Beim Barte Merlins, NEIN." Der Mann war geradezu entsetzt über diesen Gedanken.
"Warum nicht?" Ginny war ein wenig beleidigt über diese unverhohlene Abfuhr.
"Ich bin kein Mann für das Zusammenleben, Ginerva. Du weisst das. Ich habe es dir anfangs gesagt. Ich brauche meinen Freiraum. Ich kann nicht mit einem anderen Menschen zusammenleben. Ich war solange allein, ich habe meine Eigenarten, die ich nicht mehr abzulegen gedenke und im übrigen könnte ich dein Vater sein. Was werden all die anderen zu unserer Liaison sagen? Nicht, dass es mir etwas ausmachen würde, aber wie würde es dir gehen, wenn alle Welt über uns reden würde?"
Ginny schnaubte kurz und zog an den schwarzen, vereinzelten Brusthaaren des nackten Mannes, so, dass er die Luft scharf einsog und ihre Hände kurz festhielt.
"Bei Lucius und Hermine haben sie auch geredet. Sie reden heute noch und trotzdem sind sie zusammen." Ginny überlegte kurz und füge hinzu: "Naja, ich hoffe zumindest, dass sie es noch sind. Sie haben sich nämlich gestritten. Hermine hat sich die Augen ausgeheult, wollte aber noch einmal zu ihm und mit ihm reden."
Severus Snape seufzte kurz und entgegnete: "Ich weiß. Und wenn alles geklappt hat, dann haben sie nicht nur geredet und sind höchstwahrscheinlich noch zusammen."
Ginny hob den rotgelockten Kopf und schaute ihrem Liebhaber in die unergründlichen schwarzen Augen. "Wie immer ergehst du dich in Rätseln. Wenn was geklappt hat? Was hast du eigentlich damit zu tun? Sprich, mein dunkler Zauberer, was hast du angestellt."
Wieder ein kurzes Schnauben. Immer diese Unterstellungen... Sein Freund brauchte Hilfe und er hatte geholfen. Nicht mehr und nichts weniger. Vorwurfsvoll sah er die junge Frau an, die ihm seit kurzem schlaflose Nächte und ungeahnte körperliche Aktivitäten bescherte. "ICH habe gar nichts getan. Lucius kam zu mir und heulte sich ebenfalls aus... Nein, eigentlich heulte er nicht, er jammerte, faselte etwas von unverzeihlichem Fehler und so. Ich gab ihm den Rat, er solle es mal mit einem Bad der Sinne versuchen. Viele besondere Essenzen, Kerzenschein, seine unwiderstehliche, erotische Ader sollte er zum Einsatz bringen..."
"Haha und warum tust du sowas bei mir nicht?" Ginny war nun doch etwas beleidigt. Ein bisschen Schwung im Sexleben war noch nie zu verachten.
"Wir haben uns ja noch nicht gestritten." Snapes Pragmatismus war unübertroffen.
"Wenn es das ist? Das sollte für mich eine Kleinigkeit sein", prophezeite Ginny, winkelte ihre Beine an und setzte sich provokant auf Snapes Mitte. "Ich kann in fünf Minuten einen solchen Streit vom Zaume brechen, dass die Wände wackeln", schwor sie und wieder einmal nahm sie unbewusst, die Molly-Weasley-Haltung ein. In dem Bestreben, die allerbeste Position auf Snape zu finden, in der sich optimal streiten ließ, rutsche sie auf dem Tränkemeister hin und her und verkannte, dass sie sich mit ihrer, immer noch sehr nassen Möse auf Severus bestem Teil bewegte. Snape stöhnte erregt auf und kam ihr mit seinem Becken etwas entgegen.
"Ich glaube, dies ist kein guter Zeitpunkt für einen Streit, mein Wildfang. Wenn du so weiter machst, werde ich dich eher ficken, als mit dir streiten." Seine schmalen Hände packten ihre sehr weiblichen Hüften und versuchten sie in die richtige Position zu bringen. Doch Ginny war noch immer von der Idee eines Streites besessen.
"Nicht so schnell, mein Liebster. Erst versprichst du mir dieses Bad mit den Essenzen und eine ganze Nacht voller Romantik", forderte sie energisch und entzog sich wieder Snapes Bemühungen, sie auf sein mittlerweile voll eregiertes Glied zu drücken.
Genervtes Stöhnen und Snape schloß kurz die Augen.
"Was ist es nur, was uns älteren, gesetzteren, alleinstehenden Männern, an euch jungen Frauen so fasziniert? So dass wir unser bisher so schönes wohlgeordnetes und vor allen Dingen, ruhiges Leben aufgeben. Lucius und ich könnten jetzt mit einem guten Glas 'Old Ogdens' in Malfoy Manor vor dem Kamin sitzen und uns über alte Zeiten unterhalten. Stattdessen schlägt sich Lucius mit einer komplizierten Beziehung herum und ich muß auf meine alten Tage auch noch romantisch sein." Ginny bewegte sich einmal kurz und streifte die Spitze von Severus' Schwanz. Sie wusste schon, wie sie ihn dazu kriegen konnte, ihre Wünsche zu erfüllen. Und wenn er noch so viel jammerte.
"Vielleicht, weil wir jungen Frauen das haben, was euch alte Männer magisch anzieht", flötete sie und bewegte sich wieder kurz und eindrucksvoll, so dass ihre großen Brüste zu wippen anfingen. Schweiß bildete sich auf Snapes Oberlippe.
"Also gut. Du hast gewonnen, du kriegst das Bad und soviel Romantik, wie ich in der Lage bin zu geben. Zufrieden?"
"Jaaaaa, vorerst", freute sich Ginny und beugte sich nach vorn, um ihren braven Tränkemeister zu entlohnen. Aufreizend langsam strich sie mit der Zunge über seine Unterlippe. Dies war zuviel für den dunklen Zauberer. So schnell, dass Ginny nicht mehr reagieren konnte, hatte er sie gepackt und sich mit ihr gedreht. Wie ganz von selbst glitt dabei sein harter Penis in ihre mehr als bereite nasse Spalte.
Aufreizend langsam und sehr gründlich küsste er die rothaarige Hexe. "Na, nicht schlecht für einen alten Mann!", bekundete er beifallheischend.
"Ja, das ist es und für mich bist du nicht alt!" Diesmal lag keinerlei Neckerei in Ginnys Stimme. Sie schlang ihre Arme, um den für sie so attraktiven Mann und forderte ihn auf: "Liebe mich, langsam und tief." Und erschauerte, als er mit einer Stimme, die ihr immer wieder Gänsehaut bescherte, antwortete: "Was immer Ihr auch befiehlt, Mylady." Und Snape begann sich zu bewegen, langsam...
ENDE
