You say it's your birthday

Disclaimer: Die Charaktere und das Harry Potter-Universum gehören mir nicht. Ich beabsichtige nicht das Copyright zu verletzen und mache hiermit kein Geld.

Also, hier ist der zweite und letzte Teil der Story. Viel Spaß beim Lesen!

Mein Dank geht an Reinadoreen und Maegwin für die Reviews.

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Jeden Tag der nächsten Woche begegnete er Malfoy im Büro, was sehr seltsam war. Für fünf Jahre hatte er es geschafft ihm nur ein paar Mal über den Weg zu laufen und plötzlich war Malfoy überall da, wo Harry auch war. Er saß in der Hälfte seiner Besprechungen, er lief den Gang in der entgegengesetzten Richtung entlang und er war in der Mittagspause im Aufzug. War er zuvor auch schon so präsent gewesen und hatte Harry es nur nicht bemerkt?

Natürlich war es auch keine große Hilfe, dass er krampfhaft versuchte sich an das zu erinnern, was zwischen ihnen an seinem Geburtstag in der Toilette vorgefallen war. Oder vielmehr tischte ihm sein Verstand einige sehr lebhafte Möglichkeiten auf, jede noch explizierter und perverser als die vorige.

Und irgendwie tauchte jedes Mal eine dieser Vorstellungen auf, wenn er Malfoy begegnete, was ihn dazu brachte zu stottern wie ein Idiot und in die andere Richtung zu rennen. Manchmal zierte ein gemeines Lächeln Dracos Lippen, wenn er Harry kommen sah und das machte es nur noch schlimmer.

Harry verbrachte den Freitag in seinem Büro mit geschlossener Tür und ging nur raus, nachdem er sich sicher war, dass alle anderen schon nach Hause gegangen waren.

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„Und du bist dir sicher, dass du nichts trinken willst?", fragte Seamus und deutete mit seinem Daumen zur Bar.

Harry schüttelte seinen Kopf: „Ich werde nie wieder trinken, erinnerst du dich?"

Ron lachte und schlug ihm auf die Schulter. „Gib ihm noch eine Woche. Dann ist das wieder vergessen."

Harry erschauderte. „Ich sage dir, ich werde nie wieder trinken."

„Ja, sicher", meinte Ron und lehnt sich in seinem Stuhl zurück. „Sag, geht es dir gut?"

Harry blinzelte. „Ja, natürlich. Warum?"

Ron zuckte mit seinen Schultern. „Es ist nur… du verhältst dich seit deinem Geburtstag etwas seltsam."

„Seltsam? Ich verhalte mich nicht seltsam. Wie seltsam?"

Ron hob eine Augenbraue, bevor er weiterredete: „Ich weiß nicht, du bist einfach nicht du selbst. Ich dachte, dass du vielleicht etwas deprimiert bist, weil du dreißig geworden bist oder so etwas."

„Ich bin nicht deprimiert." Obwohl er es jetzt auch sein könnte. Sogar seine Freunde haben gemerkt, dass etwas nicht stimmt.

Sie saßen schweigend da, bis Seamus mit einer neuen Runde Getränke zurückkam. Er hatte Harry ein Glas Wasser mitgebracht, aber Harry hatte das Gefühl einen totalen Wasserbauch zu haben. Er hatte sich dagegen gesträubt auf die Toilette zu gehen, weil ihn das vielleicht an das erinnert hätte, was er und Malfoy vor einer Woche auf der Toilette getan hatten. Und verflucht, nun hatte trotzdem daran gedacht.

Er seufzte. „ Ich muss aufs Klo. Ich bin gleich zurück."

Die Toilette war leer, was Harry sehr begrüßte. Harry beeilte sich, drängte die sündigen Gedanken so weit wie möglich zurück und machte sich auf den Rückweg.

Und blieb wie angewurzelt stehen. Genau an der Stelle, wo er gerade noch gesessen war, saß nun Malfoy, der sich mit Ron und Seamus unterhielt. Harry pirschte sich näher heran und hoffte Augenkontakt mit Ron zu bekommen, aber Ron verstand den Hinweis leider nicht.

„Harry!", rief er und wedelte mit seinen Armen.

Harry verdrehte seine Augen und ging zum Tisch zurück, wobei er Malfoy ein angespanntes Lächeln schenkte.

„Habe ich dir erzählt, dass Malfoy in meine Abteilung versetzt worden ist?"

„Nein", erwiderte Harry. Sein Lächeln hielt er nur noch durch Gewalt am Platz. „Das hast du nicht." Das erklärte einiges.

„Ich habe ihm erzählt, dass wir etwas trinken gehen, falls er dazu stoßen wollte."

Harry schaffte es gerade so sich den Schock nicht ansehen zu lassen. Wann hatte sich Ron mit Malfoy angefreundet? Harry begann sich zu fragen, ob er für einige Jahre und nicht nur einige Stunden nichts mitbekommen hatte.

Vielleicht war es doch an der Zeit wieder mit dem Trinken zu beginnen.

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Ein ganzer Monat mit Freitagnächten war vergangen und Malfoy wurde ein Teil ihrer Gruppe, so als hätten sie sich während ihrer Schulzeit nie hinterrücks verhext. Harry hatte den Schock mittlerweile verarbeitet, doch er benötigte immer noch ein paar Bier damit er sich wirklich wohl fühlte. Er sah Malfoy nun auch häufiger auf der Arbeit und obwohl er sich immer noch fragte, was in dieser Nacht passiert war, versuchte er nicht mehr wie besessen sich daran zu erinnern.

Außer nachts, wenn er wach lag, eine Hand um seine Erektion schloss und Bilder in seinem Kopf auftauchten, wo Malfoy ihm einen blies. Und während die Zeit verging, fragte er sich warum er Malfoy nicht einfach auf ein Date einlud. Sie verbrachten sowieso eine Menge Zeit miteinander und es war ja nicht so als müssten sie gleich feste Freunde oder so etwas werden. Er war sich nicht sicher, ob er jetzt schon mit einer Beziehung klarkäme. Aber vielleicht könnten sie hin und wieder zusammen nach Hause gehen – nur so zum Spaß. Malfoy schien zumindest damals für diesen Vorschlag offen gewesen zu sein. Und es war ja nicht so, als hätten sie es nicht schon getan.

Und er war verzweifelt genug, um herauszufinden, was genau sie getan hatten.

Also brachte er an einem Freitagabend im Dezember, nach einigen Stunden Biertrinken und den endlos erscheinenden, dreckigen Witzen von Seamus, schließlich den Mut auf etwas zu sagen. Malfoy entschuldigte sich, weil er auf die Toilette musste und Harry wartete für zwei Minuten bis er ihm schließlich folgte.

Er kam gerade herein, als Malfoy schon wieder raus wollte. Er lehnte sich an die Tür. Der leichte Bierrausch gab ihm Zuversicht.

Malfoy verschränkte seine Arme vor der Brust. „Hast ja lange genug gebraucht."

Harry grinste. „Ich nehme an, das bedeutet, dass du immer noch Interesse hast."

„Ich dachte nicht, dass du noch Interesse hättest – immerhin bist du mir seit deinem Geburtstag so gut wie möglich aus dem Weg gegangen."

„Tschuldige. Das bin ich wirklich."

Malfoy trat einen Schritt vor und platzierte seine Hände neben Harrys Kopf. „Dir wird aber nicht wieder schlecht, oder? Das ruiniert doch etwas die Stimmung."

Harry wimmerte. „Das tut mir auch leid."

Malfoy öffnete seinen Mund, als wollte er etwas sagen, aber schloss ihn wieder. Er lehnte sich vor und nach einer halben Ewigkeit, spürte Harry wie Malfoys Lippen über seine streiften. Der Kuss war weich und süß und ganz anders als Harry erwartet hatte. Malfoys Zunge strich über seine eigene und seine Lippen bewegten sich mit so einer Sanftheit über Harrys Lippen, dass Harry für immer so stehen und nur fühlen wollte.

Die Tür hinter ihm bewegte sich, als jemand dagegen drückte und sie trennten sich voneinander. Draco zwinkerte Harry zu, als der Neuankömmling zwischen ihnen vorbeilief, und er verließ die Toilette. Harry blieb zurück um sich zu sammeln. Er wird das jetzt tun. Er wird jetzt wirklich Sex mit Draco Malfoy haben. Noch einmal, anscheinend.

Malfoy war gerade dabei etwas über irgendeine Hexe zu erzählen, die ihn diese Woche von ihrem Grundstück vertrieben hatte, als Harry zurückkam. Es fiel Harry ziemlich schwer sich auf das Gespräch zu konzentrieren – alles worüber er nachdenken wollte, war was später passieren würde. Aber zu einem geeigneten Zeitpunkt schaffte er es die Adresse seiner Wohnung in das Gespräch einfließen zu lassen und schenkte Malfoy dabei einen bedeutungsvollen Blick. Und als Ron gähnte, war Harry der Erste, der sich aufbrach. Er verabschiedete sich von allen und verließ den Pub um nach Hause zu apparieren.

Er verbrachte fünf hektische Minuten damit seine Wohnung etwas aufzuräumen, die dreckige Wäsche in den Wäschekorb zu stopfen, sein Bett zu machen und dann einen schnellen Waschzauber auf das dreckige Geschirr in der Spüle zu sprechen. Er war gerade dabei sich die Zähne zu putzen, als es an der Tür klopfte. Er ließ die Zahnpaste mit einem schnellen Zauber verschwinden, fuhr sich mit einer Hand durch die Haare und ging öffnen.

Malfoy überreichte ihm eine Flasche Wein und zuckte bei Harrys überraschtem Gesichtsausdruck mit den Schultern.

„Meine Mutter hat immer gesagt, dass man ein Gastgeschenk mitbringen soll, wenn man das erste Mal zu Besuch kommt. Ich dachte, dass Alkohol passend wäre."

„Danke", meinte Harry. „Ähm… komm herein."

Er ging in die Küche und holte Gläser, während Malfoy sich auf das Sofa setzte, auf dem vor vier Minuten noch Zeitungen und dreckige Wäsche lagen. Er öffnete den Wein und schenkte Malfoy ein Glas ein.

Sie saßen beide für einen Augenblick schweigend auf dem Sofa. Harry war sich nicht sicher, was er jetzt tun sollte. Er hatte natürlich schon öfter Leute in seiner Wohnung gehabt, aber da war es normalerweise nicht mit so viel Peinlichkeit verbunden.

Schließlich stürzte er sein ganzes Glas Wein hinunter und drehte sich Malfoy zu.

„Ich habe ziemlich häufig darüber nachgedacht."

Malfoy hob eine Augenbraue. „Hast du das?"

„Seit meinem Geburtstag, habe ich… nun, ich war ziemlich betrunken. Und dann die Sache mit dem Übergeben. Ich habe mir gedacht, dass ich das wieder gut machen sollte."

„Oh, wirklich?", grinste Malfoy. „Und wie willst du das machen?"

Harry lehnte sich weit genug nach vorne um eine Hand um Malfoys Nacken zu legen und ihn in einen Kuss zu ziehen. Dieser Kuss fühlte sich anders an wie der, den Malfoy ihm vorher gegeben hatte – viel weniger vorsichtig. Malfoy schmolz in den Kuss und Harry drückte ihn gegen die Sofalehne.

„Wein", sagte Malfoy, als er sich aus dem Kuss löste.

Harry ließ ihn das Glas auf den Kaffeetisch abstellen und griff dann nach dem Reißverschluss von Malfoys Hose. Er sah auf, nur um den überraschten Gesichtsausdruck von Malfoy zu sehen. Harry zog den Reißverschluss nach unten, befreite Malfoys Erektion und grinste Malfoy dann kurz an, bevor er ihn tief aufnahm.

Malfoy stöhnte auf und Harry spürte, wie er deswegen hart wurde. Er saugte hart und schnell – immerhin hatten sie noch die ganze Nacht Zeit – und ließ seine Zunge so gut es ging kreisen. Er umschloss mit seinen Fingern die Basis und streichelte ihn zusätzlich. Er spürte wie Malfoy seine Hände auf seinen Hinterkopf legte; nicht drängend, aber ermutigend.

Es dauerte nicht lange – eine Minute später, zog Malfoy warnend an Harrys Haaren und dann kam er. Es hörte sich so an, als hätte er seine Kieferknochen aufeinander gepresst in dem fehlgeschlagenen Versuch leise zu sein. Harry schluckte und setzte sich auf. Er war ziemlich stolz. Sein letzter Blow-Job war schon etwas her, aber es war schon immer etwas gewesen von dem er dachte, dass er gut darin war. Und das heute könnte ein neuer Rekord gewesen sein.

Malfoys Augen waren glasig und auf seinem immer noch halbsteifen Glied waren noch ein paar Samenreste, die Harry nicht erwischt hatte. Er sah auf.

„Wow."

Harry grinste. „Danke."

Malfoy setzte sich etwas auf. „Ich hatte nicht gedacht, dass du so gut darin sein würdest. Ich meine – ich dachte nicht, dass du das vorher schon einmal gemacht hast."

„Ich habe es nicht auf der Toilette getan?"

Harry machte eine Pause, in der er überlegte, wie viel er preisgeben wollte. „Die Details aus dieser Nacht sind etwas verschwommen, um ehrlich zu sein."

„Ja", meinte Malfoy, der plötzlich etwas unbehaglich dreinschaute. „Also… an was genau erinnerst du dich denn noch?"

Harry öffnete seinen Mund und schloss ihn wieder. „Nun… ich meine… ich erinnere mich daran, dass ich mich übergeben habe."

„Ja, ich auch. Und dann?"

„Und dann…" Harry presste seine Lippen zusammen. „Eigentlich war es das. Ich habe keine Ahnung was danach passiert ist."

Malfoy starrte ihn einen Moment lang an und seufzte dann: „Es ist nichts weiter passiert."

Harry blinzelte: „Was?"

„Nichts. Du hast dich übergeben. Ich habe uns sauber gemacht. Und danach, war ich nicht wirklich in der Stimmung für etwas anderes und du… nun, du warst froh, dass du noch laufen konntest. Du hast die Toilette verlassen und das war alles."

Harry riss seinen Mund vor Staunen auf. „Aber du hast gesagt… du hast mich denken lassen… was zur Hölle?"

„Ich war ein Arsch, das weiß ich", meinte Malfoy. „Aber es war ziemlich witzig. Ich habe nicht gedacht, dass du wirklich Interesse an mir hast."

„Das habe ich", sagte Harry, bevor er sich davon abhalten konnte. „Ich meine… Die ganze Zeit dachte ich, dass wir Sex hatten. Und ich habe viel darüber nachgedacht."

„Wirklich?"

Harry schnaubte. „Viel. Ich kann nicht glauben, dass du mich in dem Glauben gelassen hast…"

„Es tut mir leid", meinte Malfoy und presste sich seine Hände auf sein Gesicht. Nach einer kurzen Pause ließ er sie wieder sinken und sah auf. „Eigentlich nicht – Es tut mir nicht leid. Wenn ich dich dadurch dazu gebracht habe, darüber nachzudenken, dann tut es mir überhaupt nicht leid." Er setzte sich auf und nahm Harrys Wange in seine Hand.

„Wenn du Interesse hast, würde ich es gerne versuchen. Was auch immer du willst: nur heute Nacht, oder hin und wieder mal oder… was auch immer. Ich schulde dir zumindest einen Blow-Job, nicht wahr?"

Harry starrte ihn einen Moment lang an. Malfoy sah so aus, als würde er sich nicht ganz wohl in seiner Haut fühlen, aber er sah auch ernsthaft aus. Er meinte, was er gesagt hatte – er war wirklich an ihm interessiert. Harry war sich nicht sicher, was er wollte, aber er wusste, dass er etwas wollte. Er strich sich eine Strähne aus den Augen und lächelte.

„Ja, du schuldest mir einen Blow-Job. Und er ist ungefähr sechs Wochen überfällig, wenn ich mich richtig erinnere."

„Also ist das ein ja?"

„Ja. Du darfst mir einen blasen."

Malfoy verdrehte seine Augen, aber er grinste auch. „Ich denke, das kann ich akzeptieren."

Er ließ sich auf seine Knie sinken und öffnete den Reißverschluss von Harrys Hose.

Harry ließ seine Beine auseinander fallen und lächelte. „Und wegen der anderen Sache – das hört sich auch gut an. Aber vielleicht können wir einen Schritt nach dem anderen machen?"

„In Ordnung", antwortete Malfoy und lächelte zurück. Seine Finger schlossen sich um Harrys Erektion und Harry schloss seine Augen.

Malfoy redete eine ganze Weile nicht mehr.

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So, hier sind wir auch schon am Ende angelangt. Ich hoffe, es hat euch gefallen und ihr lasst einen kleinen Kommentar da. wink