silbergold: Ja, die Szene war schon ziemlich peinlich für sie!! Vor allem, weil ich nicht davon ausgehe, dass neonpink zu Snapes Lieblingsfarben zählt! xD Hoffe dir gefällt dieses Kapitel auch...

BaltaineShadow: Ja tut mir leid! -schäm- Habs mir nicht noch mal durchgeguckt, danke für den Tipp! Ich verspreche dir, dass die Zwillinge spätestens im übernächsten Kapitel vorkommen werden!! -liebschau- also lies schön weiter -anlock-

Und an alle Schwarzleser (falls sonst wer mitliest) schenkt mir doch auch mal ein review!!

-bettelblick aufsetz-


Chapter VI

-Ein „Liebesbrief" für Amy!-

Mein allererstes Monatsgehalt ging gleich am nächsten Morgen für einen nagelneuen und dick gefütterten Winterumhang drauf. Frühmorgens ging ich mit den anderen Professoren Flitwick, Hooch und Sprout hinunter nach Hogsmeade und verliebte mich bei „Madame Malkins Anzüge für alle Gelegenheiten" in das Prachtstück in dezentem Dunkelblau. Eigentlich hatte ich vorgehabt, das Gehalt von Hogwarts erst einmal anzusparen und später als Notgroschen zu verwenden, aber an dem Mantel konnte ich einfach nicht vorbeigehen.

(A/N: Wer kennt das nicht?) Einmal ist ja bekanntlich keinmal.

Wir verbrachten einen gemütlichen Nachmittag in den „Drei Besen" und mussten den kleinen Flitwick abends zu dritt nach Hogwarts zurückschleppen, der ‚ein bisschen' zu tief ins Glas geschaut hatte. Es wurde viel gelacht und wir alle fühlten uns einfach nur pudelwohl, als wir wieder in die Wärme der Eingangshalle traten. Sprout und Hooch verabschiedeten sich an der Treppe, um den Zwerg in ihrer Mitte in den Krankenflügel zu geleiten.

Ich verstaute meine wenigen Einkäufe in meinem Turmzimmer und schlenderte danach gemächlich Richtung Große Halle, zum Abendessen. Zufrieden wie schon lange nicht mehr bog ich in einen Korridor ein und fand mich Snape gegenüber. Sein Blick streifte mich kurz und blieb an meinem Mantel hängen, doch seine Miene blieb steinern. Dann ging er einfach an mir vorbei und beachtete mich nicht weiter. Irgendwie verdammt schade, ich hätte wirklich gern gewusst, was diese Fledermaus von meinem Mantel hält. Das wunderte mich nun doch ziemlich! Seit wann war mir die Meinung eines Mannes wichtig, dessen Geschmack gerade mal an den Draculas heranreichte?

Doch beim Abendessen wartete eine Überraschung auf mich: Ein kleiner, weißer Zettel lag vor meinem Sitzplatz auf dem Teller. Als ich ihn neugierig entfaltete, achtete ich darauf, dass auch niemand mitlas. Wer wusste schon, von wem der kam? Dort standen in feiner, aristokratischer Handschrift nur zwei Worte: „Schöner Umhang!" Grinsend wie ein Honigkuchenpferd ließ ich meinen Blick zu Snape wandern, der mich kurz ansah und sich danach sofort wieder in die andere Richtung drehte.

Dann trafen sich meine Augen unvorbereitet mit ein paar hellblauen. „Sie scheinen ja einen recht hartnäckigen Verehrer zu haben, Miss Roberts!", schmunzelte Dumbledore.

Ich sprudelte erschrocken heraus: „Wie meinen Sie das, Sir?" - „Nun, es kommt nicht häufig vor, dass ein Schüler sich traut, Liebesbriefe bis zum Lehrertisch zu schicken."

Erleichterung durchströmte mich, einen Moment hatte ich befürchtet, Dumbledore verdächtigte mich einer Beziehung mit Snape!!Beinahe musste ich laut auflachen und nahm schnell einen großen Schluck Kürbissaft, als der Direktor hinzusetzte: „Das letzte Mal, das so etwas passiert ist, war in Severus' erstem Lehrjahr. Die Kleine konnte kaum die Augen von ihm lassen!" Ich verschluckte mich an meinem Kürbissaft und bekam einen furchtbaren Hustenanfall, der mir die ungeteilte Aufmerksamkeit der gesamten Lehrerschaft einbrachte. Insbesondere Snapes Blicke waren mir deutlich bewusst, während mir Dumbledore mitfühlend auf den Rücken hieb. Als ich mich langsam wieder beruhigte, fuhr der schelmische Schulleiter mit bedauernder Stimme fort: „Nun, das arme Mädchen war dann wohl einer der vielen Gründe dafür, dass unser Severus heute sehr in sich gekehrt ist und seinen Schülern äußerst ...distanziert... gegenüber tritt! Die Mugge haben ein sehr interessantes Wort für so etwas erfunden, wie war das doch gleich?" „Introvertiert?", half ich höflich aus, während meine Gedanken weiter um dieses geheimnisvolle Mädchen kreisen.

Wie kann nur irgendwer so verrückt sein, sich in diese Fledermaus zu verlieben? An der ist doch rein gar nichts Anziehendes zu finden!!

Verrückte Schüler.

-„Ach, genau, introvertiert. Jedenfalls war es wirklich unvergesslich, wie er da nichtsahnend am Tisch saß und diesen Zettel aufhob, aus dem plötzlich Unmengen von rosa Konfetti rieselten und anfingen, ein herzzereißendes Liebeslied zu singen! Ach, es war einfach...

unvergesslich." Während der Schulleiter seufzend in Erinnerungen schwelgte, musste ich wirklich alle Kraft zusammennehmen, um nicht laut loszuplatzen, als ich mir Snapes Gesicht damals vorstellte... göttlich!

Es machte immer wieder ungeheuren Spaß, dem Direktor bei seinen zahllosen und witzigen Geschichten zuzuhören- vor allem, da in vielen seiner Geschichten nützliche Informationen über die Schule und ihre Bewohner versteckt waren. So erfuhr ich eines Tages auch vom sogenannten Da-und-Fort-Raum und nahm mir fest vor, ihn sobald wie möglich selbst auszukundschaften.


Hmm, ob wir diese geheimnisvolle Schülerin wohl kennen??

xD Bitte reviewt wieder fleißig, auch wenns diesmal nur sehr kurz war!

tut mir leid...das nächste wird garantiert wieder länger, hab ja jetzt Ferien -freu-