Reviewer:

BlackNightmare16: Danke für das Kompliment. ) Freut mich auch sehr das wir in Bezug auf Voldi der gleichen Meinung sind. xD Das mit der FF hoch laden war schon so ne Sache mein Englisch ist nicht wirklich gut und ich hatte da schon einige Probs. xD Das mit den Reviews seh ich zum Glück nicht ganz so eng, es ist immer toll eine Rückmeldung zu bekommen wie andere die Geschichte die man schreibt finden, aber wenn jetzt einer sagen würde das und das gefällt ihm am Inhalt nicht dann muss er damit leben. xD Denn ich habe eine bestimmte Richtung in die die Story gehen wird und das ändere ich auch nicht. xD Von daher macht mich dass nicht wirklich kribbelig was die Reviewer schreiben, es ist aber trotzdem schön wenn sie überhaupt was schreiben dann weiß ich das man meine Fanfic überhaupt liest. xD (Hoffe man versteht was ich sagen will xD)

Virgin Tiger: Kenne ich dich? O.o Nein Scherz! xD Freut mich das meine große Sis dazu gekommen ist meine Fanfic zu lesen. Sag mal soll mir das „armes, kleines, krankes" irgendwas mitteilen? zuihrhinschiel Willst du mich ärgern oder was?

Auf jedenfall bedanke ich mich schon mal für das Kompliment, schön dass dir der erste Teil gefallen hat. xD Hoffe der zweite Teil gefällt dir auch so gut. )

ShiaAngel: Thx, hat etwas länger gedauert sry uu

Kapitel 2. Sein Leben leben!

SIRIUS!" Harry spürte wie er losspurtete um zu dem Podium zu gelangen. Tief in seinem inneren wusste er bereits was passiert war, aber er konnte es so nicht enden lassen. Verzweifelt streckte er seine Hand aus, so als könnte er Sirius noch festhalten, doch die Zeit schien still zu stehen seine Beine, ja sein ganzer Körper, schien wie festgefroren zu sein.

Er wurde festgehalten. „Du kannst nichts mehr tun Harry..."

Lupins Stimme drang an sein Ohr. Er nahm sie klar und deutlich wahr, aber der Sinn wollte einfach nicht bis ins Innere seines Gehirns vordringen. Wenn er die Worte zu ließe hieße das Sirius Tod zu akzeptieren und das konnte er nicht. Dabei müsse er doch nur hinterher und ihn hervorziehen mehr nicht. Es schien so einfach.

Er versuchte krampfhaft sich von Lupin loszureißen.

Das Gesicht seines Paten wurde ihm auf einmal in Erinnerung gerufen. Der leicht geschockte und überraschte Ausdruck als Sirius durch den Torbogen fiel.

Und dann nur noch ein markerschütternder Schrei, so voller Angst so panisch das er einem Gänsehaut verpassen würde, sobald man ihn höre.

SIRIUS! GEH NICHT! BITTE LASS MICH NICHT ALLEINE!"

Erschrocken fuhr Harry hoch, die Hand ausgestreckt so als wäre er immer noch im Ministerium. Er brauchte eine Weile um zu realisieren das dem nicht so war und das er sich noch immer im Hause der Dursleys befand. Heiße Tränen liefen ihm über die Wangen und er zitterte, die Hände in der Bettdecke verkrampft. Er hatte oft nach dem Vorfall im Ministerium davon geträumt und war weinend aufgewacht, aber diesmal war es anders. Sein Traum war so real und doch so unrealistisch, alles war genauso wie damals im Ministerium und doch war es der letzte Satz der anders war, der in ihm ein heilloses Chaos auslöste.

War es das was Harry sich tief in seiner Seele am meisten wünschte? Wo vor er am meisten Angst hatte?

Wahrscheinlich. Er vermisste Sirius schrecklich und er wollte nicht allein gelassen werden. Er wusste genau, dass er ja noch Ron, Hermine und die anderen hatte, aber irgendwie war es nicht dasselbe. Sirius war wie ein Vater, wie ein großer Bruder, wie ein vertrauter für ihn und niemand könnte ihn auch nur ansatzweise ersetzen. Das schlimmste daran war, das er selbst die Schuld daran trug. Er war Schuld daran das Sirius starb. Hätte er sich nicht wie ein kleines Kind benommen, wäre er nur etwas erwachsener gewesen und hätte er Dumbledores Urteilsvermögen in Bezug auf Snape vertraut wäre das nicht passiert. Auch wenn er Snape nicht mochte Dumbledore schickte ihn nicht umsonst zu ihm. Er hätte Dumbledore vertrauen sollen, aber nein, er hatte immer anderes im Kopf. Okklumentik interessierte ihn nicht wirklich und nun musste er die Konsequenzen tragen.

Wegen ihm, nur wegen ihm und wegen der Prophezeiung brachte er alles was ihm lieb und teuer war in Gefahr. Nur weil er lebte mussten so viele Leute sterben. Damals seine Eltern, dann Cedric und nun Sirius. Alles nur seinetwegen.

Wieder stiegen ihm die Tränen hoch, doch er zwang sich zur Ruhe und warf einen Blick auf die Uhr. 9:00 Uhr da würde er schon mal anfangen müssen das Frühstück für die Dursleys zu machen. Er hob die Decke, schwang seine Beine aus dem Bett und wischte sich erst einmal die Tränen aus dem Gesicht. Danach stand er auf und zog sich an. Sein Blick glitt schon fast automatisch zu dem Käfig von Hedwig, mit Enttäuschung stellte er fest, dass sie von ihrem Ausflug noch nicht zurück war. Vielleicht besuchte sie ja seine Freunde oder hielt sich am Grimmauld Place 12 auf.
Er war gerade fertig und wollte zur Tür gehen als an diese angeklopft wurde und seine Tante ihn rief. „Das Frühstück ist fertig. Steh schnell auf und zieh dich an." Verwundert sah Harry auf die verschlossene Tür, er machte doch sonst immer das Frühstück und die Dursleys ließen sich bedienen. Irgendwie war die ganze Sache merkwürdig und mit diesem Gedanken im Hinterkopf öffnete Harry die Tür und machte sich auf den Weg in Richtung Küche.

Unten angekommen konnte Harry seinen Augen kaum trauen. Der ganze Tisch war voll gestellt mit allen möglichen Lenkereien, es sah schon fast so aus wie zu den Essenszeiten von Hogwarts.

Das verwunderliche an der Sache war nur das Dudley immer noch auf Diät war und somit würde das logischerweise heißen, dass das alles für ihn war und das war wohl kaum der Fall. Tante Petunia stand aber immer noch am Herd und kochte, Onkel Vernon war nirgendwo zu sehen und Dudley war ja mit seiner Miniportion beschäftigt und konnte somit ebenfalls nicht derjenige sein für den alles bestimmt war. Harry wollte gerade zu einer Frage ansetzten, als Tante Petunia sich umdrehte und in einem wirsch sagte: „Starr nicht die ganze Zeit so ungläubig auf den Tisch. Setzt dich und iss endlich was. Vernon ist heute schon früh aus dem Haus gegangen und ich gehe nachher mit Dudley einkaufen. Du wirst also den ganzen Tag alleine verbringen." Harry sollte es nur recht sein, wenn es nach ihm ginge brauchten sie auch gar nicht mehr wiederkommen, aber er wusste, dass das nun wirkliches reines Wunschdenken war. Er, und einmal angenehme Ferien ohne die Dursleys? Unvorstellbar. Obwohl wenn sie ihn weiter so behandeln würden sollte es ihm nur recht sein, schließlich war es immer noch besser als zum Grimmauld Place zu gehen. Mehr sollte er wirklich nicht erwarten.

Eines interessierte ihn jedoch immer noch brennend. Warum behandelten sie ihn auf einmal so? Womit hatte er, der Sohn eines „Arbeitslosen Nichtsnutz" und einer „Missgeburt" wie es die Dursleys immer so schön ausdrückten, das verdient? Sie waren doch sonst immer so darauf erpicht ihm das Leben schwer zu machen. Er wollte schon gerade fragen als seine Tante wieder das Wort ergriff. „Nun iss endlich, wenn du fertig bist dann stell dein Geschirr in die Spüle. Ich mach das nachher. Und denk ja daran deinen „Freunden" zu schreiben, dass es dir gut geht." Da lag also der Hase im Pfeffer. Die Dursleys hatten nach Moodys Drohung Angst bekommen und waren deswegen auf einmal so „freundlich" zu ihm. Jeder andere Mensch hätte ihr Verhalten sicherlich nicht als freundlich eingestuft aber für Harry war es das. Zumindest im Gegensatz zu sonst, sofern sich das ganze nicht noch ändern sollte. Das einzige was Harry zur Zeit noch daran erinnerte das die Dursleys nichts für Zauberei übrig hatten, war wie seine Tante das Word „Freunde" ausgesprochen hatte. Es war deutlich zu hören, dass sie das Wort anwiderte, vor allem da sie den Mund beim aussprechen verzog, als wenn sie von irgendetwas Ekligem gesprochen hatte, was sie niemals im Leben anfassen würde. Was sie ja auch niemals tun würde. Den Harry bezweifelte stark das sie auch nur einem seiner Freunde die Hand geben würde wenn sie wüsste was sie waren.

„Ich mach mich jetzt fertig. Dudley iss auf und komm wir wollen dann los." Sagte seine Tante noch bevor sie die Küche verließ um sich fertig zu machen.

Harry der bis dahin immer noch gestanden hatte setzte sich nun erstmal hin und betrachtete das für ihn bereitgestellte Frühstück. Er staunte nicht schlecht, es gab Rührei und Speck, Brot, Aufschnitt, eine Platte mit Tomaten, Gurken und Karotten, Äpfel, Kakao und Schokoladen Pudding. Da hatte sich seine Tante aber mächtig ins Zeug gelegt dachte Harry und machte sich daran sein Brot zu schmieren. Indem Moment viel sein Blick zum ersten Mal auf Dudley der ihn neidisch musterte und obwohl Harry nicht musste warum tat ihm Dudley für einen kurzen Augenblick leid. So wie er da saß mit nicht weiter als einer kleinen Schüssel Salat. Dieses Gefühl war aber schnell wieder verflogen spätestens dann als Dudley ihm einen Hasserfüllten Blick zu warf und sich dann wieder murrend seinem Salat widmete. Auch Harry aß nun stillschweigend sein Brot und seine Gedanken drifteten wie so oft wieder zu seinem Paten ab. Harry hatte schon fast alles aufgegessen als seine Tante die Küche wieder betrat und mit ernster Stimme sagte: „Komm jetzt Dudley wir gehen. Und du Harry stell mir ja nichts an während wir weg sind. Und denk daran Ihnen zu schreiben." Und schon war sie wieder verschwunden Dudley trottete ihr missmutig hinterher.

Harry konnte sich ein grinsen nicht verkneifen, kein Wunder das Dudley so schlecht drauf war. Erst die Diät und dann war seine Mutter auch noch so schlecht gelaunt, das er bei ihr nicht mehr nur die erste Geige spielte. Sie pflegte es sonst nämlich eigentlich immer ihre sowieso schon hohe Stimme noch piepsiger zu machen wenn sie mit Dudley sprach. Außerdem gab sie ihm dann immer besonders dämliche Spitznamen und setzte eines ihrer falschen Lächeln auf das selbst einen Troll vergraulen könnte. Allem in allem fand Harry das ganze äußert amüsant, schließlich erlebte er es nicht jeden Tag das Dudley so schlecht gelaunt war und das der Grund dafür auch noch seine eigenen Eltern waren.

Vielleicht würden seine Ferien doch noch ganz gut werden, obwohl er ja eigentlich noch gar nicht wusste wie sein Onkel sich ihm gegenüber nun verhalten würde. Harry beendete sein Frühstück und stellte alles in die Spüle. Nur der Schokopudding war noch übrig und er beschloss ihn mit nach oben in sein Zimmer zu nehmen, um ihn dort zu essen. Für jeden anderen Jugendlichen in seinem Alter wäre das wohl nichts Besonderes gewesen einen Pudding zu essen, aber Harry hatte noch nie zuvor welchen gegessen weder bei seinen Verwandten noch in Hogwarts, also würde er ihn genießen. Mit diesem Gedanken und dem Pudding in seiner Hand machte er sich auf den Weg in sein Zimmer.

Noch auf der Treppe stehend konnte Harry schon das leise Schuhen mehrer Eulen wahrnehmen und er fragte sich wer ihm wohl alles geschrieben haben könnte. Er öffnete die Tür zu seinem Zimmer und erblickte 3 Eulen. Hedwig, Pig und eine ihm unbekannte Eule mit einem kleinen Päckchen am Bein. Harry stellte den Pudding auf seinen Schreibtisch und ging zuerst zu der Eule mit dem Päckchen, dem auch noch ein Brief beilag. Er öffnete den Brief und erkannte sofort Hermines Handschrift. Anbei lag auch noch ein Artikel des Tagespropheten, den Harry sich aber erst später ansehen wollte. Ihn interessierte viel mehr was Hermine ihm wohl schon am zweiten Tag wichtiges zu schreiben hatte und was das für ein Päckchen war.

Lieber Harry,

wie geht es dir? Ich weiß es ist eine blöde Frag, da es dir mit Sicherheit noch schlechter geht als mir. Aber dennoch sag mir bitte ehrlich wie es dir geht. Ein „Mir geht's gut macht euch keine Sorgen" dulde ich nicht verstanden!

Ich sitze zurzeit nur in meinem Zimmer, starre an die Decke und weine. Ich kann einfach nicht glauben was passiert ist. Als ich heute aufgewacht bin dachte ich, dass das alles nicht passiert ist, das alles nur ein Traum war und er mir wieder lachend am Grimmauld Place entgegen kommt, vielleicht auch etwas sagt wie „Da guckt ihr dumm aus der Wäsche oder? Habt ihr geglaubt das ihr mich so schnell los werdet!". Genauso wie ich ihn in Erinnerung habe... Und trotzdem weiß ich das es nicht der Fall ist, tief in meinem Herzen weiß ich, dass ihn nie wieder sehen werde. Ich fühle mich schrecklich leer vor allem da ich weiß, dass ich das ganze nicht verhindern konnte... Wir alle waren da, wir alle haben solange trainiert und doch konnte keiner ihn retten. Der Gedanke macht mich einfach fertig.

Und dann habe ich an Dich gedacht. Es tut mir so Leid Harry, ich rede hier wie sehr mich das ganze traurig macht, dabei bist du derjenige den es am meisten trifft. Er war für dich wesentlich mehr als er es für uns jemals hätte sein können. Ich meine klar, er war dein Pate, aber trotzdem hattet ihr ein besonderes Verhältnis zueinander das hätte selbst ein Blinder sehen können. Darum war es mir wichtig, dass du eines weist:

Wenn du reden willst ich bin ich immer für dich da. Immer!

Am liebsten würde ich jetzt sofort bei dir vorbeikommen und dich einmal fest umarmen. Ich bin mir aber sicher, dass du erst mal Zeit für dich brauchst das ganze zu verdauen, schließlich ist es erst vor kurzem passiert. Wenn du aber reden willst und genug davon hast alleine zu sein, Lupin und ich haben immer ein offenes Ohr für dich. Genauso wie jeder andere aus dem Orden auch. Ich hoffe du weist das.

Ron benimmt sich in letzter Zeit leider etwas merkwürdig, aber bitte denk dir nichts dabei, jeder geht mit Trauer anders um und er hat auch eine ganze Menge durchgemacht.

Ich hoffe ich bin dir mit meinem Brief nicht zu Nahe getreten oder habe dich mit meinen Worten in irgendeiner Weise verletzt. Ich hätte eine menge tröstender Worte schreiben oder Dir aufbauende Sachen sagen können, aber es kam mir einfach so falsch vor. Ich hätte lügen müssen hätte ich Dir Sprüche gesagt wie „Kopf hoch, das Leben geht weiter.". Zurzeit gibt es nun mal keinen Lichtblick und keine Worte könnten das Leid das der Tod eines Menschen verursacht lindern. Auch wenn es heißt „Die Zeit heilt alle Wunden" ich glaube im Moment selbst auch nicht daran. Das Leid ist einfach noch zu groß und der Schmerz sitzt einfach noch zu tief.

Ich hoffe nur, dass du einigermaßen mit der Situation zu Recht kommst und nicht zu viel alleine in deinem Zimmer bist und grübelst. Irgendwas ist als du in Dumbledores Büro warst passiert, du warst danach anders. Irgendwie verwirrt, traurig und wütend. Ich weiß nicht was es ist oder worum es geht und ich will es auch gar nicht wissen. Wenn es an der Zeit ist wirst du es uns mit Sicherheit auch mitteilen. Ich weiß aber, das es dich belasten zu sein scheint. Darum bitte ich dich beschäftige dich etwas, denk nicht zu viel über den Sinn von allem nach Harry. Es gibt nicht immer auf alles eine Lösung, lass es einfach auf dich zu kommen wie es ist und handle nach deinem Herzen. Solange du an dich glaubst und deinen Weg gehst kann doch gar nichts schief gehen. Ich und die DA und alle anderen die dich mögen stehen dir auf jedenfall weiterhin bei, wir werden dich begleiten egal was für einen Weg du gehst und egal wie steinig er ist. Wir sind deine Freunde, wofür kämpfen ist alleine unsere Entscheidung, genauso wie es Seine Entscheidung war zu kämpfen um Dich zu beschützen.

Ich soll dich im Übrigen auch ganz herzlich von Ginny, Neville und Luna grüßen. Sie alle hoffen, dass es dir gut geht. Wie du wohl auch schon festgestellt hast habe ich dir einen Artikel des Tagespropheten mitgeschickt, darin geht es darum das auf Grund der Rückkehr Voldemorts die Verordnung gelockert wurde, die es Jugendlichen Zauberern verbietet während der Ferien zu zaubern. Es ist uns nun gestattet alle möglichen Zauber auszuführen, solange wir sie nicht in der Gegenwart von Muggeln einsetzen die von unserer Welt keine Ahnung haben. Um sicher zu gehen habe ich aber im Ministerium noch einmal nachgefragt und nur wenig später kam schon die Antwort, dass alles so seine Richtigkeit hätte. Wir können nun also auch in den Ferien üben. Auf Grund dieser Tatsache war es mir auch möglich dir ein kleines Geschenk mit zu schicken. Als meine Eltern mich abholten waren wir noch einmal in der Winkelgasse und dort entdeckte ich diese äußerst interessanten Sachen. Ich dachte mir, dass du dich mit Sicherheit darüber freuen würdest und es dich auch bestimmt interessiert.

Ach ja, ich habe mit Dumbledore noch am Tag unserer Abreise von Hogwarts gesprochen und hätte dir einen Vorschlag zu machen. Wenn du Lust hast dann könnten wir uns Anfang der vorletzten Woche in London beim Tropfenden Kessel treffen und in die Winkelgasse zum einkaufen gehen. Wir ganz alleine ohne irgendwelche Wachhunde. Dein Onkel müsste dich nur nach London bringen das ist die Vorraussetzung unter der Dumbledore zugestimmt hat. Falls du Lust hast könnten wir auch noch einmal nach Muggel London nach ein paar Anziehsachen für dich gucken oder wir könnten ein Eis essen gehen. Je nachdem ob du willst. Ich würde mich freuen. Ich gebe dir meine Telefonnummer dann können wir das alles noch genauer besprechen und im Übrigen kannst du mich dann jederzeit anrufen wenn etwas ist.

4377438 ( Frei erfunden)

Ich wünsche dir noch schöne Ferien und hoffe deine Verwandten behandeln dich gut.

Deine Hermine

Nachdem Harry geendet hatte musste er sich erstmal setzen. Das war eine ganze Menge gewesen, aber er war froh das Hermine ihm so offen schrieb wie es ihr ging und wie sie über die ganze Sache dachte. Damit hatte sie ihm wirklich mehr geholfen, als hätte sie ihm irgendwelche tröstenden Worte geschrieben. Vor allem freute er sich aber darauf das Dumbledore erlaubt hatte, dass er und Hermine in die Winkelgasse durften. Er glaubte zwar nicht, dass er während dieser Zeit unbewacht war, aber es war immer noch besser als die ganze Zeit bei den Dursleys zu bleiben oder in den Grimmauld Place gehen zu müssen.

Nun machte er sich aber erst einmal daran und packte Hermines Paket aus. Darin befanden sich 3 geschrumpfte Bücher und nachdem Harry sie wieder auf ihre normal Größe wachsen ließ, konnte er verstehen warum Hermine froh über das aufheben der Verordnung war.

Die Bücher waren bis auf eines, extrem schwer, dick und sahen auch ziemlich alt aus. Das leichteste Buch das auch noch ziemlich neuwertig aussah trug die Überschrift „Okklumentik-lernen und anwenden". Die Überschrift von einem der alten Bücher hieß „Die magische Welt – Ihre Bewohner und ihr Lebensraum" und in diesem Buch ging es um alle möglichen Kreaturen sogar um die von denen es hieß, dass sie schon lange ausgestorben seien. Und damit wurde Harrys Gedanke bestätigt, dass die Bücher wirklich sehr alt waren. Bei dem letzten Buch konnte Harry die Überschrift nicht entziffern da es sich hierbei um merkwürdig aussehende Runen handeln musste. Als er das Buch aufschlug vielen ihm auch gleich zwei Zettel entgegen einer davon war eine Notiz von Hermine, auf der stand das die Runen mit lateinischen Buchstaben übersetzt werden und man so eine Formel zur Beschwörung von Siegeln erhalten würde. Die Liste auf der die Übersetzung drauf stand, wäre aber noch unvollständig und so war es Hermine auch nicht möglich gewesen das ganze auszuprobieren. Der zweite Zettel der mit aus dem Buch gefallen war, war eben diese Auflistung.

Außerdem schrieb Hermine ihm, das ihm das Buch sicher mehr nützen würde als ihr und das er so auch etwas in den Ferien zu tun hätte.

Harry legte die Bücher, nachdem er sie noch einmal betrachtet hatte zur Seite und widmete sich nun zuerst einmal den anderen beiden Eulen die immer noch ungeduldig darauf warteten, dass Harry ihnen ihre Last abnahm. Zuerst nahm er Pig den Brief ab und gab allen drei Eulen einen Eulenkeks, worauf die Eule die Hermine geschickt hatte sich erhob und davon flog, so als hätte sie nur auf eine Belohnung gewartet. Danach setze er sich wieder auf sein Bett und öffnete den Brief von Ron.

Hi , Harry!

Meine Eltern fragen wie es dir geht? Mum läuft hier wie ein aufgescheuchtes Huhn rum, obwohl du erst einen Tag weg bist und sie flucht andauernd. Dad kann sie kaum noch beruhigen sie ist kurz davor Dumbledore den Hals umzudrehen, sie kann es einfach nicht fassen, dass er dich jetzt zu den Muggeln schickt, wo du doch Ihre Hilfe so nötig hast.

Manchmal übertreibt sie maßlos. Dad ist fast nur im Namen des Ordens unterwegs lobt Dich aber weil du so mutig seiest. Schöne grüße von Ginny, Fred und George.

Ron

Eine von Harrys Augenbrauen wanderte nach oben und er sah verwundert auf das Stück Pergament. Rons Brief war irgendwie sehr unpersönlich, das genaue Gegenteil von Hermines und Harry konnte verstehen was diese nun damit gemeint hatte das Ron zurzeit merkwürdig sei. Weitere Gedanken würde er sich deswegen allerdings nicht machen, Hermine hatte mit Sicherheit Recht und Ron verarbeitete das Geschehene auf seine Weise.

Mit einem seufzen legte Harry Rons Brief zu Hermines auf seinen Schreibtisch und wandte sich dem Brief zu der um Hedwigs Bein gebunden war. Er krauelte seine Eule kurz und nahm ihr dann den Brief ab. Er öffnete ihn und erkannte die Schrift von seinem ehemaligen Professor Lupin.

Lieber Harry,

ich hoffe sehr, dass es dir den Umständen entsprechend gut geht und dich deine Verwandten verschonen. Hier im Orden ist eine Menge los alle sind in Aufruhr und laufen wie aufgescheuchte Hühner rum. Seitdem Fugde eingesehen hat das Voldemort zurück ist, gibt es eine Menge für uns zu tun. Mir tut das ganze gut, da ich so abgelenkt bin und nicht ständig an Ihn denken muss. Ich weiß das du bestimmt alleine sein willst und ich kann das nur zu gut nachempfinden, aber dennoch Harry verbringe bitte nicht die ganze Zeit in deinem Zimmer. Es tut dir nicht gut, wenn du alleine bist, bist du gezwungen die ganze Zeit an Ihn zu denken und du wirst daran zu Grunde gehen glaub mir. Es gibt nun mal Dinge für die es keine Antwort oder Lösung gibt. Niemand weiß warum Leute sterben und niemand ist daran schuld wenn so etwas passiert. Schon gar nicht du. Es war Seine freie Entscheidung und da hätte Ihn niemand dran hindern können. Niemand. Mach dich also bitte nicht damit verrückt das führt zu nichts. Ich bitte dich versuch dich ein wenig abzulenken. Ich will damit nicht sagen, dass es falsch ist zu trauern, aber du bist nicht gerade von liebevollen und besorgten Leuten umgeben und eigentlich könntest du solch eine Gesellschaft gerade jetzt viel besser vertragen als jeder andere. Du hast einfach mehr durchgemacht als jeder andere und ich weiß nicht ob dir das den Rest gegeben hat oder wie viel du noch vertragen kannst.

Ich weiß auch das du dir selbst Schuldgefühle einredest, du gibst dir die Schuld an Sirius Tod und wahrscheinlich auch an dem Tod deiner Eltern und das kann dir auch niemand nehmen dessen bin ich mir durch aus bewusst. Dennoch möchte ich, dass du eines weißt. Sie sind für dich gestorben, um dich zu beschützen, damit du in Sicherheit bist und dein Leben leben kannst. Sie haben dich so sehr geliebt, dass sie sogar den Tod in kauf nahmen um dich zu beschützen und zu retten. Also bitte ich dich auf dein Leben acht zu geben, sie gaben ihre Leben um dich zu schützen also gehe nicht leichtfertig mit deinem um und gib auf dich Acht. Es ist verständlich das du zurzeit am Boden bist, aber bitte lass es nicht zu einem alltäglichen Zustand werden und versuch wieder auf die Beine zu kommen.

Ich weiß auch von der Sache in Dumbledores Büro und das du nun über Sie Bescheid weißt. Ich selbst weiß nicht was Sie genau besagt aber lass dir eines gesagt sein, jeder hat sein Schicksal in seinen eigenen Händen und egal was Dumbledore sagt auch du kannst dein Schicksal verändern. Dumbledore ist auch nur ein Mensch der sich irren kann wie du ja selbst festgestellt hast. Richte dich also nicht immer nachdem aus was Dumbledore dir sagt.

Eigentlich war es mir verboten darüber zu sprechen, aber ich finde du hast ein recht es zu erfahren und deswegen wollte ich dir nur sagen, dass wir dich wahrscheinlich erst gegen Ende der Ferien abholen können. Leider musst du dann in den Grimmauld Place kommen, das war eine strikte Anweisung von Dumbledore. Allerdings habe ich schon von Hermine gehört was sie mit dir vor hat und ich halte das für eine sehr gute Idee. Lenk dich ein bisschen ab und genieß die Zeit, es wird dir sicher gut tun. Natürlich wirst du nicht unbeaufsichtigt sein, wie du dir sicher schon denken konntest, aber ich und Tonks haben sich dazu bereit erklärt dich zu überwachen und hoffen das du damit nicht so ein großen Problem hast.

Im Übrigen kannst du mich nun Remus nennen ich bin zurzeit weder dein Lehrer noch sonst irgendjemand. Wäre es alles anders gekommen hättest du mich sowieso eher als Freund deiner Familie betrachtet und ich hoffe du bist damit einverstanden.

Dein Remus

P.S.: Du wunderst dich sicher wieso Hedwig meinen Brief brachte und ich muss sagen sie ist eine ziemlich schlaue Eule. Sie kam gestern Nacht bei uns im Orden an und schien darauf zu bestehen, dass du Post bekommst.

Harry legte Remus Brief zu den anderen, schnappte sich seinen Pudding und setzte sich auf sein Bett. Nachdenklich aß er und dachte über das geschriebene nach. Sein Leben leben. Er verstand zwar was Remus ihm damit sagen wollte, genauso wie er wusste das Remus recht hatte mit dem was er schrieb. Aber was hieß sein Leben leben?

Er konnte sich wirklich nichts Genaues darunter vorstellen, hieß es nun zu leben wie jeder andere, zu arbeiten, zur Schule zu gehen, sich mit Freunden zu treffen. Oder etwas Spezielleres? Er war damit zurzeit wirklich überfragt, aber vielleicht sollte er Remus einfach fragen, das wäre wohl am einfachsten als sich darüber auch noch den Kopf zu zerbrechen. Auf jedenfall würde er sich Remus Rat zu Herzen nehmen und sich versuchen ein wenig abzulenken. Es stimmte zwar das er es seinen Eltern und Sirius schon fast schuldig war auf sich aufzupassen aber die Wunden waren einfach noch zu frisch. Es tat weh an Ihn zu denken und es war für ihn noch so gut wie unmöglich dabei nicht in Tränen aus zu brechen.

Mit einem seufzen erhob er sich von seinem Bett und stellte seine leere Schüssel zur Seite. Er hatte den Pudding gar nicht richtig genießen können, aber er musste zugeben das Pudding lecker war. Danach setzte er sich an seinen Schreibtisch und holte 3 Pergamente raus. Hermines Brief wurde etwas länger indem er sich unter anderem bei ihr bedankte und ihr sagte, dass er sich gerne mit ihr treffen würde. In Rons Brief schrieb er nur kurz, dass seine Eltern sich keine Sorgen machen brauchten, da ihn die Dursleys gut behandelten und das er hoffe es ginge ihnen allen und vor allem Ron gut. Außerdem bat er ihn die anderen von ihm zu grüßen. In Remus Brief bedankte er sich ebenfalls, stellte ihm seine Frage was es denn nun genau hieß sein Leben zu leben bzw. was Remus darunter verstand und er teilte ihm mit das es ihn keineswegs stören würde von Tonks und er ihn beschatten. Außerdem entschuldigte Harry sich bei Remus, auch wenn Remus Recht hatte gab er sich trotzdem noch die Schuld an den Toden und es war ihm sehr wichtig sich bei Remus zu entschuldigen. Schließlich war Harry ja derjenige der ihm alle seine Freunde genommen hatte. In gewissermaßen sogar Pettigrew.

Nachdem er alle Briefe geschrieben hatte hängte er sie alle 3 an Hedwigs Bein und sagte ihr welcher Brief zu wem müsse. Danach nahm er die leere Schüssel, ging nach unten in die Küche, stellte sie dort ab und ging in den Garten. Es konnte nicht schaden wie immer etwas von der Arbeit, die er sonst aufgetragen bekam, zu machen.

Der restliche Tag verlief eigentlich ziemlich ereignislos, die Dursleys kamen erst am späten Abend nach Hause, dann aßen sie gemeinsam, wobei Dudley wieder nur einen Salat bekam und danach viel Harry todmüde ins Bett. Hedwig war von ihrem Botengang noch nicht wieder nach Hause gekommen. Harry lag von da an noch eine ganze Weile wach ehe er in einen unruhigen Schlaf verfiel.

Anmerkung:

TADDAAAAA! So das war mein zweites Kapitel. ggg Hat etwas länger gedauert als ich es geplant hatte und das tut mir auch schrecklich Leid TT Sry! Das nächste Chapter wird wohl spätestens nächste Woche folgen, wird sich aber leider erst dann zeigen. Hab Donnerstag noch mündliche Prüfung in Englisch und am Freitag mündliche Prüfung in Mathe. -.- Deutsch hatte ich zum Glück schon heute (ne 2 bekommen hat freu). Naja deswegen muss ich aufjedenfall Mal sehen wie ich das schaffe. Aber ich denke ich pack das schon xD Das Wochenende ist ja bald xD

Achja noch was zum Kapitel falls sich einer fragt was soll das denn mit dem dummen Pudding, also erstens ich mag Schoko-Pudding und zweitens spielt der noch ne wichtige Rolle später. xD Denn ihr müsst wissen dann...Ups...Da wollte ich doch glatt was verraten. xD Und dabei solle es doch geheim bleiben, dass Schoko-Pudding Mörder später auf Voldis Seite wechselt und unseren lieben Harry verführt...Ups... xD Ne mal Scherz beiseite ist zwar schon ein bisschen wichtig das Harry ne Vorliebe dafür entwickelt mehr aber auch net. xD

Hoffe das Kapitel hat euch gefallen. xD

Eure Schnuffel knuddel

P.S.: Spoiler: Nur für die jenigen die es nicht stört wenn ich ein bisschen was verrate xD Ihr könnt ja mal bei Animexx unter FanArts von Schnuffeltuch gucken da hab ich 3 neue hochgeladen die zu der FF spielen. Hoffe mal sie gefallen euch xD