So leuts :) hat bissi länger gedauert als geplant, aber kamen paar sachen dazwischen, sodass ich nich so oft zum schreiben kam, aber dafür is hoffentlich ordentlich geworden.
Ich würd mir wünschen, dass mehr von euch reviewen würden... die statistiken zeigen, dass es euch schwarzleser gibt (es muss ja nich viel sein, ein kleines "gut" oder "schlecht" reicht doch schon - auch anonyme reviews sind zugelassen)...
Naja aber nun zu den leuten die es doch tatsächlich geschafft haben, nen kommi da zu lassen :freu:
Puma Padfoot(ja als meine Beta mal unterstrichen hervorgehoben): Vielen dank fürs betan!!! Die abende sind einfach immer genial :freu: danke fürs kommi :knuddel:
Mondschatten: Vielen Dank auch für dein review, schön dass es dir gefallen hat, und ja, gemeine enden müssen schon sein
LunaNigra: Danke schön fürs kompliment! Und wer weiß, wer weiß vllt kommt ja nach der tür wirklich noch ne prüfung... man weiß es nicht ;) (doch, gleich schon)
Jess: Über dein kommi hab ich mich auch sehr gefreut :) vor allem weil du ja sonst nich so deeeer hp-fan bist (dafür aber wohl einer meiner größten :hierfürknuddel:) schön dass dir die story gefällt :knutsch:
So, aber nun zum eigentlichen chap :) ich hoffe, es gefällt euch und ihr reviewt fleißig, würd mich echt freuen :) :knuff alle:
Juni 2007 Charaktere, Schauplätze und Namen by J. K. Rowling
Überraschung, Charme und wieder Schule
by xXIniXx
Chapter Three: Arriving
Hermione hatte die Augen geschlossen, bevor sie durch die Tür gegangen war und öffnete sie nun wieder.
Das, was sie sah, ließ sie einen Moment lang die Kontrolle über ihre Gesichtszüge verlieren. Irgendwie hatte sie mehr erwartet, einen großen Saal vielleicht, in den sie unter großem Beifall hineingestolpert kommen würde. Oder einen Raum mit jemandem, der ihr sagen würde, dass sie es geschafft hatte.
Die junge Frau hatte mit vielem gerechnet, aber ganz bestimmt nicht mit dem, was sich gerade in ihr Blickfeld schlich: Ein kleiner Raum, gerademal genügend Platz darin, um sich selbst zu drehen, ohne Einrichtung, ohne Fenster und nur mit der Tür, aus der sie gekommen war.
Wo war sie gelandet? Hätte sie nicht durch diese Tür gehen dürfen? War es eine Falle gewesen? Hermione sah sich noch einmal um und stellte erleichtert fest, dass dieser Raum doch noch eine zweite – jedoch sehr gut getarnte - Tür besaß. Sie atmete hörbar auf, machte einen Schritt nach vorne und berührte den Knauf.
„Ahhh!", schrie sie erschrocken, als sie sofort wieder den Meter zurückgeschleudert wurde und unsanft auf den Boden aufprallte.
„Noch eine Prüfung? Das hätten sie einem aber auch vorher sagen können!" Ärgerlich schwang sie den Zauberstab.
„Alohomora!"
Nichts passierte.
„Alohomora!", versuchte sie es noch einmal, doch auch dieses Mal tat sich nichts.
„Was störst du mich?", erklang plötzlich eine männliche Stimme und ließ Hermione zusammenzucken.
Panisch blickte sie sich um. Wo kam diese Stimme her?
„Wer bist du?", fragte sie laut, um ihre Unsicherheit zu überspielen.
„Ich bin der Wächter dieser Tür. Ich bin mit ihr verschmolzen und lasse nur diejenigen hindurch, die mein Rätsel lösen können!"
„Ja, dann sag mir doch, was dein Rätsel ist, denn ich möchte auf die andere Seite der Tür!" Es war ihr völlig egal, wer er war, solange er sie nur durch diese Tür gehen lassen würde.
„Überleg es dir gut, es ist nicht so leicht, mein Rätsel zu lösen. Wenn du es angehört hast, steht es dir frei, ungestraft zurückzuweichen und durch die andere Tür zu gehen. Doch hast du begonnen und dich entschlossen, das Rätsel zu lösen, so gibt es nur richtig oder falsch. Bist du im Recht, so gebe ich den Weg frei. Liegst du jedoch falsch, so wird auch die andere Tür dir versperrt werden und du wirst qualvoll verenden."
Hermione zögerte keine Sekunde und antwortete vollkommen selbstsicher: „Ich werde das Rätsel lösen, ich bin gut in solchen Dingen!"
„Nun gut, da du dir sicher bist und ich dich über die Folgen belehrt habe, will ich dir das Rätsel nennen:
Kein Zauber kann's zu Stande bringen,
jedoch es zu nehmen, das wird gelingen!
Jeder Mensch hat es, doch viele tun's nicht,
Und dann merken sie langsam, wie es zerbricht!
Dann ist es zu spät, keiner kann's revidieren,
Sie lernen zu schätzen, was grad sie verlieren!
Wenn Nebel rückwärts durch es dringt,
Dann das gesuchte Gut erklingt!"
Hermione überlegte. Was kann kein Zauber zu Stande bringen? Sie begann zu murmeln: „Hmm, Glück… nee, da gibt es Zauber und Tränke… Liebe…". Sie musste grinsend an den missglückten Liebestrank denken, den eine Zweitklässlerin aus Hufflepuff im letzten Schuljahr versucht hatte zu brauen, der jedoch leider vollkommen schief gegangen war, sodass ihr Angebeteter (Colin Creevy) schließlich im Krankenflügel eine Woche lang gegen Halluzinationen und Brechreiz behandelt werden musste. „Nein, das ist es auch nicht. Was hat denn jeder? Familie? Jah, aber das kann man ja nicht tun… es muss noch irgendetwas anderes sein. Könntest du den letzten Teil noch einmal wiederholen?"
Der Türwächter räusperte sich.
„Wenn Nebel rückwärts durch es dringt,
Dann das gesuchte Gut erklingt!"
„Hä? Was soll denn das sein? Was hat denn Nebel damit zu tun? Und dann auch noch rückwärts, Nebel schwebt immer vorwärts… das heißt, es muss irgendeine symbolische oder andere Bedeutung haben. Nebel, Nebel, rückwärts… natürlich: NEBEL rückwärts ist LEBEN!! Ja, das passt: Kein Zauber kann Leben erzeugen, es jedoch zu nehmen wird gelingen. Jeder hat Leben, aber viele leben nicht und merken dann, dass ihr Leben zu Ende geht und lernen, es zu schätzen. Aber sie können es nicht korrigieren oder rückgängig machen. Ja, das Lösungswort ist Leben!"
Triumphierend grinste Hermione die Tür an, deren Türknauf nun seine Farbe von einem Bronzeton in strahlendes Gold änderte. Sie berührte erneut den Knauf und diesmal ließ er sich problemlos umdrehen. Bevor sie jedoch die Tür öffnete, wandte sie sich noch einmal an den Wächter.
„Vielen Dank! Und mach's gut!"
Hermione ließ die Tür langsam aufschwingen und im selben Moment vernahm sie ohrenbetäubenden Jubel, der sie sicher sein ließ, dass sie es geschafft hatte.
Das war es gewesen, was sie erwartet hatte: einen großen Saal, ähnlich dem, aus dem sie gestartet waren. Nur, dass der Geräuschpegel hier um einiges höher war. Der Applaus wich schließlich aufgeregtem Murmeln und Austauschen, da jeder wissen wollte, wie die Prüfung des anderen gewesen war.
„Hermione!" Der Schrei von Lavender Brown, die aufgelöst auf sie zukam, löste die Bewegungsstarre der ehemaligen Gryffindor.
„Hey, Lavender, ich habe dich vorhin gar nicht bemerkt. Schön, dich mal wieder zu sehn!", freute sie sich.
„Wie ist es bei dir gelaufen? Was sollte der Hauself? Hast du das mit dem Irrwicht gewusst? Und bei dem Wassermenschen bin ich kopfüber in den See gefallen! Und –"
„Langsam, langsam! Ja, ich fand die Prüfung ganz in Ordnung. Ich denke, ich habe ganz passabel abgeschnitten!"
Lavenders Gesichtszüge rutschen etwas nach unten. Sie sah nicht sehr glücklich aus und fragte betrübt weiter.
„Was hatte es denn nun mit dem Hauselfen auf sich? Das konnte mir bisher niemand erklären…"
Hermione lachte. Dann sah sie empört in die Menge.
„Wie, das konnte dir niemand erklären. Habt ihr denn keine Hauselfen zu Hause?"
„Ähm, ja, doch, aber nun sag schon, warum stellen sie einen einfachen Hauselfen dorthin?" Lavender sah Hermione gespannt an.
„Ja, der Hauself war gut, nur, dass es kein Hauself war!"
„Wie, es war kein Hauself?", Lavender schien langsam ärgerlich zu werden, weil Hermione nicht mit der Sprache herausrückte.
„Mensch, Lavender, es konnte kein Hauself sein. Er hätte sich bestrafen müssen, als er schlecht von seinem Herrn gesprochen hat!"
Die ehemalige Kameradin klatschte sich mit der flachen Hand gegen die Stirn und fing an zu wimmern. Tröstend legte Hermione ihr einen Arm um die Schulter und sprach beruhigend auf sie ein.
„Lavender, du weißt doch gar nicht –"
In diesem Moment flog die Tür auf und ein junger Zauberer schritt durch die Tür. Der Jubel allerdings blieb aus, es war auf einmal vollkommen still geworden und alle sahen gebannt auf die elegante Gestalt, die ihnen entgegenlächelte.
Ein Raunen ging durch die Menge. Auch Hermione hatte ihre Gesichtszüge nicht mehr unter Kontrolle und ihr Mund öffnete sich leicht, während ihre Augen einen träumerischen Ausdruck annahmen.
„W-W-Wer ist das?", weckte Lavender die junge Hexe aus ihrer Erstarrung.
Noch immer war es so still, dass man eine Stecknadel hätte fallen hören können. Nur das aufgeregte Flüstern um die Identität des jungen Zauberers war von allen Seiten zu vernehmen.
Hermione fand zu ihrer gewöhnlichen Ruhe und Besonnenheit zurück und meinte nur kühl:
„Keine Ahnung. Auf mich wirkt er wie ein aufgeblasener Schnösel, der nicht viel im Kopf hat!"
Sie hatte die Worte nicht so laut sagen wollen, doch nun war es zu spät und die Umstehenden hatten sie gehört. Durch Hermiones Aussage wachgerüttelt, brach nun auch für den Unbekannten unglaubliches Getöse aus und er ließ sich sichtlich feiern und warf den Mädchen schelmische Blicke zu.
Hermione beobachtete ihn verächtlich und als sich ihre Blicke für einen Moment trafen, veränderte sich etwas in seinen Augen, doch sie vermochte nicht zu sagen, was es war. Mit einem letzten abschätzenden Blick konzentrierte sie sich wieder auf Lavender, die jedoch jegliches Interesse an ihrem Gespräch verloren zu haben schien und dem jungen Mann sehnsüchtig nachstierte.
„Was für ein Macho!", lautete Hermiones Urteil nach weiteren fünf Minuten, die sie ihn beobachtet hatte und die er in einer Ecke, umringt von nicht weniger als sieben Mädchen, verbracht hatte.
„Hach, wie gerne würde ich jetzt auch eines dieser Mädchen sein! Er sieht sooo gut aus!", schwärmte Lavender zu Hermiones Verärgerung.
„Sieh ihn dir doch an! Der sieht vielleicht gut aus, ja, das gebe ich zu, aber da steckt doch nichts dahinter!", versuchte sie Lavender ihre Schwärmerei auszureden.
Sie kam nicht weiter, denn in diesem Moment öffnete sich die Tür erneut und Neville stürzte völlig abgekämpft in die Halle und brach noch im Gehen zusammen. Hermione und Lavender liefen sofort zu ihm hin und riefen besorgt seinen Namen.
„Neville! Neville! Wach auf!"
Neville öffnete langsam die Augen und sah sie im ersten Moment leicht verwirrt an. Dann schien er sich zu erinnern und rappelte sich etwas übereilt hoch.
„Wie peinlich! Wenn Oma das mitbekommt - sie wird mich für einen Versager halten…", kopfschüttelnd versuchte er aus dem unmittelbaren Blickfeld zu gelangen. Doch wie für alle anderen klatschten die bereits angekommenen Prüflinge einen Anstandsbeifall.
„Ich habe alles falsch gemacht. Dieses Etwas von Hauself hat mich ungeschlagene drei Minuten angebettelt, bevor ich gemerkt habe, dass es kein Hauself war und erst dieser Verführungszauber… Ich wäre fast ins Wasser gefallen und hab es erst im letzten Moment geschafft, diesen Wassermenschen erstarren zu lassen!"
Besorgt und vorsichtig fragte Hermione: „Und die Dementoren? Wie hast du dich mit ihnen geschlagen?"
Zu ihrer Überraschung hellten sich die Gesichtzüge des Freundes auf.
„Gut. Mein Patronus hat beim ersten Mal geklappt. Es war ein Dachs – wie der von Dad! Harry wird bestimmt stolz auf mich sein - und Mum und Dad erst! Vielleicht wird es Oma ja wenigstens freuen, dass ich einen Patronus hinbekommen hab!"
Er strahlte und auch Hermione freute sich ehrlich für ihn.
Sie suchten sich drei Stühle und setzten sich. Es kamen weitere bekannte Gesichter an und Hermione fiel auf, dass sie eigentlich alle schon einmal gesehen hatte, bis auf den unbekannten Charmeur, der noch immer flirtend in der Ecke saß.
Als die Tür ein weiteres Mal aufschwang, kam Harry ihnen leicht verschwitzt entgegen und strich sich mit der Hand eine Strähne aus der Stirn. Der Jubel, der für ihn ausbrach, übertraf alles, was sie bereits gehört hatten. Natürlich, er war derjenige gewesen, der sich vor gar nicht langer Zeit einen weiteren Kampf mit Voldemort persönlich geliefert hatte und ihm einmal mehr ein würdiger Gegner gewesen war. Und hier waren viele seiner ehemaligen Mitschüler und Schüler aus der DA, die ihn dafür bewunderten, wenn auch der ein oder andere nicht ohne eine Spur Neid.
„Harry!", Hermione ging ihm eilig entgegen und umarmte ihn stürmisch. „Wie ist es gelaufen?"
„Jah, wird schon werden. Ich denke, ich hab's geschafft. Der Patronus war cool!", grinste er.
„Ja, dacht ich mir, dass der dir gefallen würde. Aber nicht nur dir ist er gelungen: Neville und ich haben ihn ebenfalls hinbekommen", strahlte sie ihn an.
Harry schien freudig überrascht.
„Hey, klasse! Dann hat sich das Üben in der DA ja wirklich ausgezahlt. Super!"
Sie setzten sich wieder und Harry berichtete von seiner Prüfung. Der Großteil schien ganz gut gelaufen zu sein und nun warteten sie nur noch auf Ron. Dieser kam dann schließlich etwa eine Stunde später aus der Tür herausgestolpert und schien überhaupt nicht glücklich.
Kopfschüttelnd ging er auf die kleine Gruppe zu.
„Ich habs vermasselt, ich habs vermasselt!"
Besorgt ging Hermione ihm entgegen und sah ihn mitleidig an.
„Hey, komm, so schlimm kann es doch gar nicht gewesen sein. Du hast es bestimmt geschafft, bestimmt…"
Er musste es einfach geschafft haben - Hermione wollte gar nicht daran denken, was wäre, wenn Ron die Prüfung nicht bestanden hatte. Harry, er und sie waren seit sie befreundet waren immer zusammen in einer Klasse gewesen...
„Ich bin ja so doof! Wie kann man nur so blöd sein? Dieser Hauself – es ist mir in dem Moment eingefallen, als ich gerade an ihm vorbeigegangen war und sich die nächste Aufgabe vor mir aufbauen wollte. Ich hab mich umgedreht und bin zwischen den beiden Aufgabenbereichen hängengeblieben. Ich kam weder vor noch zurück."
Lavender schlug die Hand vor den Mund und starrte Ron ungläubig an.
„Oh nein, Ron, ist alles in Ordnung mit dir?", fragte sie mit übertriebener Sorge.
„Natürlich ist nicht alles in Ordnung, du hast doch gehört, was er gesagt hat!", antwortete Hermione bissig an Rons Stelle.
Ron schien die Zickerein der jungen Frauen gar nicht wahrgenommen zu haben und berichtete benommen weiter:
„Den Hauselfen hab ich dann schließlich doch noch erledigen können, aber ich hing immer noch fest und konnte wie durch einen Vorhang sehen, dass sich die Umgebung in einen Wald änderte. Wirklich gesehen hab ich aber nichts. Nur zwei rote Punkte in weiter Ferne. Dann kamen sie näher, es war fürchterlich, weil ich nichts machen konnte! Und schließlich habe ich erkannt, was es war, das auf mich zukam: Voldemort. Ich war so perplex und panisch, dass ich ihm bestimmt drei oder vier Sekunden einfach nur durch den Schleier in die Augen gestarrt habe."
Er machte eine atemlose Pause.
„Und dann hab ich euch und meine Familie gesehen und wie er euch gefoltert und einen nach dem anderen getötet hat. In dem Moment hat irgendwas bei mir Klick gemacht und ich wusste, was ich tun musste. Ich weiß nicht genau, wie, aber irgendwie habe ich einen Zauber ausgesprochen, der mich nach vorne gestoßen und mich aus meiner ohnmächtigen Position befreit hat. Irgendwann ist mir klar geworden, dass es ein Irrwicht war. Ich war ja so dumm! Und dann auch noch die Dementoren – Harry, ich hab's nicht geschafft, einen gestaltlichen Patronus vor diesen Dingern hervorzubringen…"
„Ron, du musst dich vor mir nicht rechtfertigen. Und was du bei den anderen Aufgaben getan hast, war nicht dumm. Du hast deinen Fehler beim Hauselfen noch korrigieren können. Und den Irrwicht hast du doch auch noch erkannt. Na gut, du hast dich ein bisschen zwischen den Aufgabenteilen eingeklemmt, aber du konntest dich befreien! Also warte jetzt doch erstmal ab, bevor du dir solche Gedanken machst!", beruhigte nun auch Harry Ron.
Harry hatte die Sache richtig gesehen und Ron ganz nüchtern aufgezeigt, was die Vorteile seines Handelns gewesen waren und das schien auch Ron zumindest einigermaßen zu überzeugen.
Es war inzwischen Mittag geworden und nachdem nun auch die letzten Prüflinge ihren Bewährungstest hinter sich gebracht hatten, erschien wieder der kleine Zauberer vom Vormittag und verkündete mit magisch verstärkter Stimme:
„Ich werde im Folgenden die Namen derer nennen, die dieses Jahr im Zaubereiministerium einen Ausbildungsplatz zum Auror beziehungsweise zur Aurorin erhalten. Zur Bewertung möchte ich noch einige Worte verlieren: Das Auswahlverfahren ist streng, da wir hier nur die besten ausbilden können. Sie haben für alle Aufgabenteile Punkte erhalten. Insgesamt gab es 69 punkte zu erreichen, die sich wie folgt zusammensetzen: 7 Punkte für das Vernichten des Gnoms, 13 für das Erkennen, dass es sich bei der darauf folgenden Kreatur nicht um einen Hauselfen handelte und für das Beseitigen desselbigen. Für den Irrwicht und sein Lächerlichmachen sind 10 Punkte angesetzt. Der Wassermensch und seine betörende Wirkung sind Ansätze eines Imperius-Fluchs und daher gibt es hier die höchste Punktzahl mit 17 Punkten. Die Dementorenprüfung geht mit 13 Punkten in die Wertung ein und die Bewältigung des Rätsels vom Torwächter gibt 9 Punkte."
Aufgeregtes Tuscheln und Gemurmel entstand, die der kleine Zauberer mit einem Räuspern zum Verstummen brachte, als er wieder ansetzte.
„Die meisten Probleme gab es, wie zu erwarten gewesen war und wie auch die letzten Jahre ergeben haben, bei der Imperius-Fluch-Prüfung. Nur sehr wenige haben es geschafft, das Wasser nicht zu berühren. Doch nun zu denjenigen, die es geschafft haben über 60 Punkte zu erreichen und die ich nun nach aufsteigender Punktzahl vorlesen werde."
Es war vollkommen still geworden und alle blickten erwartungsvoll zu dem kleinen Zauberer hinauf, der etwas erhöht stand, damit ihn alle sehen konnten.
„Ich bitte diejenigen, deren Namen ich gleich nennen werde, hier zu mir nach vorne zu treten, ihren Vertrag zu unterschreiben und mir anschließend zu folgen. Also die ersten beiden neuen Schüler sind mit jeweils 60 Punkten Sally-Ann Perks und Cormac McLaggen!"
Applaus brach aus und Sally-Ann und McLaggen schritten eilig auf den kleinen Zauberer zu. Hermione verdrehte genervt die Augen. McLaggen war in ihren Augen eine absolute Nervensäge und die Vorstellung, dass sie vielleicht bald zusammen die Seminare besuchen würden, widerte sie schon jetzt an.
„Als nächstes darf ich in unserer Runde begrüßen: Megan Jones und Michael Corner, die beide 61 Punkte erreicht haben!"
Wieder klatschten die übrigen Prüflinge Beifall und die Hexe sowie der Zauberer machten sich auf den Weg, den Saal zu durchqueren.
„Weiterhin möchte ich mit jeweils 62 Punkten Su Li und Katie Bell zu mir nach vorne bitten! Mit 63 Punkten ebenfalls willkommen heißen möchte ich Neville Longbottom!"
Neville schien im ersten Moment gar nicht recht verstanden zu haben, dass der Zauberer seinen Namen aufgerufen hatte, bis Hermione ihn anstupste und in seinen Richtung schob.
„Neville, ich freu mich so für dich! Nun geh!", lächelte sie.
Immer noch nicht ganz realisierend stolperte Neville seines Weges. Er sah noch immer sehr verwirrt aus, aber daneben auch unendlich stolz und glücklich.
„Außerdem dabei sind: Tracey Davis mit 64 Punkten und Adrian Pucey mit 65 Punkten. Und nun zu den Besten der Besten: 66 Punkte erreicht haben Anthony Goldstein und Ronald Weasley!"
Jubel. Dann Stille.
„Ron, Ron, du hast es geschafft, noch dazu als einer der absolut Besten! Gratulation! Siehst du, das hat Harry dir doch gleich gesagt!", Hermione versuchte ihre eigene Unsicherheit über ihre Prüfung zu überspielen, aber sie freute sich ehrlich für Ron. Hatte sie vielleicht doch schlechter abgeschnitten als gedacht?
Auch Harry gratulierte Ron mit einem leicht beunruhigten Gesichtsausdruck. Er wusste schließlich auch noch nicht, ob er die Ausbildung zum Auror bekommen würde.
„Die Spitze bilden auf Platz drei: Harry Potter mit 67 von 69 Punkten!"
Tosender Beifall und Hermione umarmte Harry stürmisch, der gar nicht aufhören konnte, zu grinsen und schließlich Ron nachfolgte.
„Platz zwei mit 68 von 69 möglichen Punkten hat erreicht: Hermione Granger!"
Ebenfalls ein großer Beifall und nach einigen Sekunden schritt eine sichtlich errötete und dennoch erleichterte Hermione auf den kleinen Zauberer zu.
Doch wer hatte am besten abgeschnitten? Hermione fragte sich, wer wohl die volle Punktzahl erreicht haben konnte. Ihr fiel niemand aus Hogwarts ein, der besser als sie oder Harry war. Wer war nur dieser Überflieger, der Hermione den Platz der Besten streitig machte?
Sie ließ ihren Blick umherschweifen und er blieb auf dem unbekannten Charmeur ruhen, der, als sich ihre Blicke für Sekunden trafen, grinste.
„Und zum Schluss, mit der vollen Punktzahl und somit als Bester, erhält einen Ausbildungsplatz: unser französischer Bewerber Maurice Lienne!"
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Tja, unser chameur heißt also maurice, mal schaun, was der noch so alles an verwirrung anstellt :geheimnisvoll lächel: so, nun seid ihr gefragt: gut? schlecht? sagts mir :auf das "submit review-knöpfchen deut: schonmal vielen dank im vorraus:kekse in die runde reich:
Ini :)
