Mein Leben war perfekt. Wie sollte es auch anders sein? Ich bin mit dem Mann meiner Träume zusammen. Wir liegen wieder einmal auf unserer schönen kleinen Wiese im Wald und schauen in die Sonne. Seine Haut funkelt wie tausende Diamanten.

Er lächelte mich an: „Sag mir, was du denkst!"

„Ich denke daran, wie glücklich ich doch bin." „Ja, daran habe ich gerade auch gedacht," er lächelte sein so wunderbares schiefes lächeln. Ich könnte dahin schmelzen. Ich liebe ihn. Ich liebe ihn wirklich sehr.

„Ich liebe dich", flüsterte ich ihm ins Ohr.

„Ich liebe dich auch", murmelte er sanft und gab mir einen zärtlichen Kuss.

Er strich mir zart über die Wange. Mein Herz raste. Ich würde mich wohl nie an ihn gewöhnen können. Oder eher an seine Berührungen.

Ich betrachtete gerade die weißen, fluffigen Wolken am Himmel, die aussahen wie kleine Schafe. Edward hielt meine Hand und streichelte sie sanft. Plötzlich verkrampfte er sich und ich setzte mich auf. Zuerst wusste ich nicht was los war, doch dann kam eine Gestalt unter den Schatten der Bäume hervor. Ich erkannte sie sofort. Es war Viktoria. Blitzschnell stand sie neben mir.

Sie funkelte mich ganz komisch an und zischte: „Mir alleine gehört das Recht und ich will es nicht mit einer wie DIR teilen!! Was fällt dir eigentlich ein?"

Bevor ich etwas erwidern konnte, sprangen zwei gestalten aus dem Wald und Viktoria war verschwunden. Ich war verwirrt. Edward sprang auf und stand ganz angespannt und reglos da. Auch ich rappelte mich auf und stellte mich in Richtung der zwei Gestalten. Zu meiner Erleichterung sah ich, dass es bloß Jacob und Sam waren, die anscheinend Viktoria auf der Spur waren. Sie standen in menschlicher Gestalt am Rande der Lichtung. Auch sie waren angespannt in Edwards Gegenwart. Jacob lächelte nur etwas säuerlich und sagte: „Hallo, Bella! Wir wollten nicht stören."

Ich lächelte nur etwas verdattert, da ich immer noch etwas irritiert von Viktorias Worten war.

Edward und Jacob dagegen, warfen sich böse Blicke zu. Sam wandte sich an Edward: „Wenn ihr gestattet, wir haben noch etwas zu erledigen." Er wechselte einen Blick mit Jacob, sah lächelnd zu mir und weg waren sie.

Edward lies sich in einen Schneidersitz sinken. Ich stand immer noch ganz perplex da und dachte angestrengt nach. Was hatte Viktoria da gesagt? Sie alleine habe das Recht und sie will es nicht mit einer wie MIR teilen?

Ich verstand gar nichts. Edward sah mich nun etwas besorgt an.

„Willst du noch lange so stehen bleiben? Das sieht etwas komisch aus!", er kicherte in sich hinein und sein böser Blick von eben schien wie vergessen.

Ich ging in die Knie und lies mich langsam ins blühende Gras sinken. Er schien meinen fragenden Blick zu spüren und wurde komischerweise nervös. Jetzt sah ich ihn noch fragender an.

„Was war das eben mit Viktoria?", fragte ich, obwohl er schon vorher wusste, was mich beschäftigte.

Er wich meinem Blick aus und suchte nach einer Antwort. Das verblüffte mich noch mehr.

„Was weißt du, was ich nicht weiß?"

„Gar nichts, ich weiß nicht, was Viktoria gemeint hat.", er lächelte schief und streichelte meine Wange. So schnell würde ich nicht aufgeben.

„Aber was meinte sie damit, dass sie ihr Recht nicht mit MIR teilen möchte? Welches Recht und was hat das mit mir zu tun?"

Er wich meinem Blick aus: „Ich weiß es wirklich nicht!"

„Aber-"

„Bella, es ist doch egal, oder? Kannst du es nicht einmal dabei belassen?"

Er lies mich noch nicht einmal ausreden. Das machte mich neugierig