Ein leichtes Rascheln der Decke und eine plötzliche Körperwärme weckten Preußen aus seinem Schlaf. Ein kleines Gesicht, von Tränen benetzt, presste sich an seine Brust und suchte Schutz. Wie jede Nacht kam sein kleiner Bruder zu ihm gekrochen. Wie jede Nacht hatte er einen Albtraum. Und Preußen konnte nichts anders tun, als ihn in seine Arme zu schließen und ihm jedes Mal aufs Neue zu versprechen, dass er für ihn da ist. Dass er keine Angst zu haben braucht. Seine Hand fuhr durch das blonde Haar und er sang Deutschland ein beruhigendes Lied. Denn er war sein Jäger. Sein Albtraumjäger.
