Wie immer gehört hier mir nix. Viel Spaß beim Lesen :-)

Leider habe ich keinen Beta-Leser, sollten also Fragen oder Unklarheiten da sein, sagt mir bescheid, löchert mich mit Fragen, ich freue mich über jede konstruktive Kritik und Anregungen.

4. Kapitel - Unerwartetes Treffen

Wir standen vor einem herrschaftlichen Anwesen das von hohen Mauern geschützt war und ungebetene Gäste davon abhielt einzudringen.

Der Himmel hatte sich mit so dunklen Wolken zugezogen, dass man meinte es wäre schon später Abend und nicht erst früher Mittag.

Avery stupste seinen Zauberstab gegen das massive Tor und eine tiefe Stimme sprach zu uns.

„Was ist Euer Begehr"

„Ich habe eine Gefangene, wahrscheinlich ein Schlammblut und ein interessantes und wertvolles Fundstück" antwortete Avery.

„Ich bin kein Schlammblut" protestierte ich.

„Schweig" herrschte Avery mich an „du hast ab jetzt hier nichts mehr zu melden."

Er zerrte an meinem Arm und wir liefen einen schier endlos lagen Weg, bis wir zum Haus, nein eigentlich war es eine prachtvolle Villa, ankamen. Die Häuser der Cullens waren im Vergleich hierzu sehr bescheiden. Kaum hatten wir die Stufen erklommen, öffnete sich die schwere Eisentür. Ein kleiner, untersetzter Mann lukte hervor.

„Avery" sagte er knapp und musterte mich dabei.

„Wurmschwanz, hol Bellatrix, sie soll sich um unseren neuen Gast kümmern" Avery lachte. Ich zitterte und die Angst kroch langsam und unaufhörlich in mir hoch. Die Chance irgendwie zu entkommen war irgendwo bei Null.

Wurmschwanz öffnete die Tür und Avery stieß mich in die Eingangshalle hinein. Groß und mächtig und aus schwarzen Marmor, ich sah mich in der Eingangshalle um. Eine große Treppe, ebenfalls aus schwarzen Marmor führte in den 1. Stock. Ein prunkvoller Kronleuchter hing an der hohen Decke und an den Wänden spendeten Fackeln seichtes Licht. Bevor ich weitere Eindrücke sammeln konnte ertönte eine schrille Stimme die mich erstarren lies.

„Avery, was ist los, ich hoffe für dich es ist nicht wieder ein Irrtum" Das musste Bellatrix sein. Sie sah füchterlixh aus, wie eine verrückte. Lange schwarze Haare hingen ihr wirr im Gesicht und ihre großen Augen hatten etwas Wahnsinniges an sich.

„Wir haben in den Wäldern dieses Gör gefunden und sie hatte das bei sich" Avery hielt das Medaillon hoch und Bellatrix' Augen wurden noch größer.

„Sie war in Begleitung von drei Vampiren die sich nicht von Menschenblut ernähren, sie gehörten zusammen"

„Vampire" wiederholte Bellatrix leise.

Sie sah vom Medaillon zu mir.

„Woher hast Du das" Sie hatte Avery das Medaillon aus der Hand gerissen und hielt es mir vor die Nase.

Ich versuchte mich aus Averys Griff loszureissen, aber er war zu stark.

„Sie ist ne ganz Wilde" Avery schenkte mir ein schleimiges Grinsen.

Bellatrix musterete mich weiter „Du kommst mir irgendwie bekannt vor. Sag mir deinen Namen" herrschte Bellatrix mich an.

Ich schwieg.

„Nun wenn du keine meiner Fragen beantwortest, dann wird es wohl darauf hinauslaufen, dich zum Reden zu zwingen. Avery lass mich mit ihr allein" Und bevor ich überhaupt realisierte was Bellatrix meinte, zog sie Ihren Zauberstab und kreischte „Crucio".

Schmerz, unerträglicher Schmerz, überall an und in meinem Körper und ich schrie vor Schmerzen, wie ich noch nie geschriehen hatte.

Bellatrix lachte, sie hatte ihren Spaß.

„Woher hast Du das Medaillon?" Ihr Ton wurde schärfer.

Ich kauerte mich zusammen und wollte nur, dass diese Schmerzen aufhörten.

„Wurmschwanz, geh und hol mir Snievellus, vielleicht macht er sich endlich mal nützlich und kennst das kleine Biest hier". Wurmschwanz der herbeigeeilt kam stockte kurz und sagte „Aber Bellatrix, bist du sicher das..." „Sei still und tu was ich dir gesagt habe, sonst ergeht es dir nicht anders als ihr." unterbrach sie Wurmschwanz barsch.

„Jawohl, ich gehe ja schon" sagte Wurmschwanz und verschwand.

„Woher hast du dieses Medaillon?" kreischte Bellatrix mich an. Ich schwieg, kein Ton kam über meine Lippen.

Crucio" Ich schrie. Unerträgliche Schmerzen.

Crucio" Ich wollte sterben. Erlöst werden.

„Du wünscht mich zu sehen, Bellatrix. Womit willst du mir diesesmal auf den Nerv gehen" die dunkle Stimme kam mir so vertraut vor. Ich keuchte vor Schmerzen und kauerte auf dem kalten Boden.

„Severus" sagte Bellatrix. Severus? Nein, das konnte nicht sein. Ich brachte meine letzten Kräfte zusammen und hob meinen Kopf etwas um zu sehen, wer da gesprochen hatte. Meine Schmerzen setzten für den Bruchteil einer Sekunde aus. Da stand mein Vater, Severus Snape. Er sah noch genauso aus wie damals im Denkarium, nur ein paar Jahre älter.

„Sag mir, wer das ist" sagte Bellatrix schrill.

„Und warum sollte ich das tun" schnarrte mein Vater Bellatrix an.

„Weil sie dies hier..." Bellatrix ließ das Medaillon vor der Nase meines Vaters baumeln „...dabei hatte, und bisher hat sie, außer zu schreien, noch kein Wort gesagt." Sie warf mir einen bösen Blick zu.

„Das Schreien hat sie dann wohl dir zu verdanken." sagte mein Vater. Er wandt den Blick von Bellatrix, ging auf mich zu sah mich an und erstarrte für einen kurzen Augenblick. So, als könne er nicht glauben was er sah. Im nächsten Moment hatte er wieder den durchdringenden Blick aufgelegt und seine schwarzen Augen, die den meinen so unglaublich ähnlich waren, waren kalt. Hatte er mich erkannt? Dumbledore hatte immer wieder betont wie sehr ich meiner Mutter ähnlich sah und dass ich die gleichen Augen hätte wie mein Vater.

„Das ist Miss McKenzie" sagte mein Vater „Sie ist reinblütig und das Medaillon ein altes Erbstück. Der Dunkle Lord wäre nicht erfreut, wenn er wüsste dass du Reinblüter quälst, Bellatrix. Hat der Dunkle Lord zudem dir nicht aufgtragen zu Gringotts zu fahren um etwas dort für ihn zu erledigen?" Bellatrix riss entsetzt die Augen auf.

„Du wagst es so mit mir zu reden?" Sie funkelte ihn böse an. Doch mein Vater lächelte nur Bellatrix herablassend an. „In der Tat, Bellatrix, das tue ich"

„Bring sie hinunter in die Kerker, wir entscheiden später was mit ihr wird" Bellatrix war schon fast an der Tür, als sie sich noch mal umdrehte und ihren Zauberstab auf mich richtete „Stupor". Ich flog gegen eine Wand, prallte mit dem Kopf dagegen und sank zu Boden dann wurde mir schwarz vor Augen.

Ein rascheln ließ mich aus der Bewusstlosigkeiten erwachen. Ich konnte ein Stöhnen nicht unterdrücken. Jede Faser meines Körpers tat weh. Mein Kopf wurde sanft angehoben und etwas an meine Lippen gehalten. Wenige Tropfen einer Flüssigkleit gelangten in meinen Mund, dann wurde mein Kopf wieder sanft hingelegt. Nach einigen Sekunden zwang ich mich dazu meine Augen zu öffnen und sah meinen Vater am anderen Ende des Raumes auf dem Fußboden sitzen, den Rücken gegen die Wand gelehnt. Er war wie damals in der Erinnerung ganz in Schwarz gekleidet, schwarze Hose, schwarzer Gehrock. Die schwarzen Haare die im ins Gesicht fielen machten ihn noch blasser. Und nun erinnerte ich mich wieder was geschehen war. Carlisle, Esme und Edward, wir haben im Nationalpark gecampt. Mein wettrennen mit Edward auf meinem Feuerblitz, das Medaillon dass ich auf dem Waldboden gefunden habe, die Todesser die direkt bei mir apparierten meinen Zauberstab mir entwendetetn und mich hierher brachten, wo eine gewisse Bellatrix mich mit dem Cruciatus Fluch folterte und mir letztendlich noch einen Schockzauber verpasste. Um dem ganzen noch die Krone aufzusetzen traf ich hier zudem auf meinem Vater dem ich jetzt gerade in die Augen sah. Doch beor meine Gedanken Weiterkreisen konnten sprach mein Vater zu mir.

„Wie heißt Du" seine Stimme zitterte leicht.

„Sarah" antwortete ich wahrheitsgetreu. Hier stimmte doch etwas nicht. Dann wusste ich es ,Veritaserum'. Er hatte mir tatsächlich ,Veritaserum' gegeben. Seine Augen waren geschlossen.

„Wann wurdest Du geboren?"

„Am achtundzwanzigsten Mai Neunzehnhundertachtundziebzig" Er will sich vergewissen, ob ich auch wirklich ich bin. Und ich konnte es ihm nicht verübeln. Seit fast sechtzehn Jahren wurde er in dem Glauben gelassen, dass ich tot sei. Ich sah meiner Mutter zu ähnlich. Und nachdem ich ihm mein Geburtsdatum gesagt hatte, stand er auf, ging zu mir herüber und kniete sich vor mich hin. Das musste man ihm zweifellos anerkennen, er hatte Stil. Ich wäre wahrscheinlich auf allen Vieren zu ihm gerobbt.

„Wer sind deine Eltern" er flüsterte die Frage.

„Lily Evans und Severus Snape" ich sah im fest in die Augen.

„Du lebst".

„Ich lebe" bestätigte ich.

„Aber deine Mutter..." begann er „... Ist tot" beendete ich den Satz.

„Ich habe überlebt. Dumbledore hat mich damals weggebracht."

„Dieser alte Narr" sagte mein Vater und sah mich fassungslos an.

Ich hob meine Hand und legte sie auf seine warme Wange. „Hi Dad" sagte ich leise „Unser erstes Treffen habe ich mir eigentlich anders vorgestellt" Tränen rannen mir über die Wangen, ich konnte es nicht glauben, ich habe meinen Vater nach über 16 Jahren wiedergetroffen. Und endlich nahm er mich in den Arm.

Im nächsten Moment gab es einen Ohrenbetäubenden Knall. Mein Vater stand auch schon mit gezückten Zauberstab bereit zum Angriff. Die massive Kerkertür wurde aus den Angeln gehoben und weggeschleudert. Wo vorher die Tür war stand nun „EDWARD" ich wollte zu ihm laufen, doch mir taten sämliche Arme und Beine weh, ich war einfach zu schwach und so ging ich langsam auf Edward zu. Dankbar nahm ich seine eiskalte Hand. „Edward, das ist mein Vater, er ist..."

„...Der Mann der Dumbledore getötet hat." beendete Edward den Satz ohne meinen Vater dabei aus den Augen zu lassen.

„Was?" war er denn ganz verrückt geworden? „Das ist doch absurd". Ich schüttelte den Kopf. Mein Vater schwieg.

„Dad?" surreal, das war so surreal. Es musste sich um einen ganz schrecklichen Irrtum halten.

„Woher willst du das denn überhaupt Wissen, Edward?"

„Emmet hat ein Gespräch von seinen Freunden mitbekommen" Edward spie die Worte aus und er sah gefährlich dabei aus.

„Emmet? Aber woher..."
„Alice" sagte Edward knapp. Natürlich Alice.

Klitzekleines Review?