Steffi:Vielen Dank! ich bemühe mich weiterhin dessen gerecht zu werden
Amidala85: Du hast Glück! Finde eine andere Haarfarbe für Draco auch mehr als unpassend und seit diesem Chap darf er auch bei mir wieder blond sein!
TinuvielBlack:Niemand kann Ron leiden.. wieso bloss. hab ich ihn so unsympathisch gemacht? Gut, er ist ein Trottel. In dem Chap kommt auchraus, was im Brief stand. Wollte das eigentlich noch was aufsparen (ich liiiebe Cliffhanger..aber nur wenn ich sie nicht schreibe, wenn sie in einer fanfic sind, die ich selbst lese nerven die mich auch ziemlich) #knuddel#
Veruca:Das mit dem schnell updaten hat leider nicht so funktioniert, aber das lag an dem unwillen meines Internets und weniger an meiner Schreibfaulheit -.- Irgendwie krieg ich alle elektrischen Geräte in kürzester Zeit kaputt.. obwohl..eigentlich nicht nur die elektrischen..
CitySweeper: Ach, ich freu mich bei jedem Chap schon auf dein review (ungelogen!) Die sind immer so herrlich lang und ausführlich! Ron is halt n Trottel..aber eiegntlich ein liebenswerter, wie ich finde (nun vllt nicht in der fanfic hier aber so im allgemeinen) Den brief kriegt ihr sogar in diesem kapitel zu lesen. Zur bretagne: Jaaa, die Szene, wo zwei gestalten durch das watt vor der Flucht flüchten (weil sie zu dämlich sind das vorhher einzuschätzen) war garantiert eine art deja vu für lux... Manchmal lass ich einfach zuviel erlebnisse einfließen. Das erste Kapitel hab ich nämlich noch in der Bretagne geschrieben. Tolle Gegend..am ersten Tag (es hat geregnet) hat der strand mich erschreckend an die Nordsee erinnert..aber in den nächsten Sonnentagen war davon gar nüx mehr zu sehen. Ach, ich liebe Frankreich! (und Italien!)
luxfc: Danke, schnücks. Hast wohl recht..TKKG-Gespräche sind auf die Dauer besser... aber eben so unrealistisch
Oh Weh, oh weh … Das ganze entwickelt sich in eine Richtung die so bestimmt nicht gedacht war… ich weiß gar nicht, welche Stelle mir am peinlichsten ist… Oh Graus, Oh graus.. #verkriech in Erdloch#
Schatten der Vergangenheit
Draco kam aus dem Badezimmer. Wasserdampf quoll an ihm vorbei ins kleine Hotelzimmer. Draco hatte sich eins der weißen Hotelhandtücher um seine Hüfte gebunden, seine Kleidung hing, nachdem er sie gewaschen hatte im Badezimmer zum Trocknen. Harry lag auf dem Bett und sah von der Landkarte auf, die er gerade studiert hatte. Er starrte Draco an. Dessen sonst so blasse Haut war von dem heißen Wasser leicht gerötet. Der letzte Rest der braune Farbe war aus seinem Haar gewaschen und hatte das helle Blond wieder hervortreten lassen. Harry hatte das Braun von Anfang an nicht leiden können. Das war einfach irgendwie nicht Draco selbst gewesen. Harry wusste natürlich wie albern diese Gedanken waren, schließlich war es nur eine Haarfarbe, doch er war insgeheim trotzdem froh, dass Draco sein ursprüngliches Aussehen wieder erlangt hatte. Schon seit einigen Wochen fuhren sie nun kreuz und quer durch Frankreich um kein Schema deutlich werden zu lassen.
„Hey. Hab ich was im Gesicht oder warum starrst du so?", fragte Draco liebenswürdig.
Als Harry aufgestanden und vor Draco zum Stehen gekommen war, bahnte sich ein vorwitziger Wassertropfen den Weg über Dracos Brust, den Harry beiseite wischte.
„Ja, hast du. Nämlich mich", behauptete er und beugte sich vor, um Draco zu küssen.
„Das ist aber ein ziemlich großer Auswuchs", stellte Draco, Gutmütigkeit in Person, sachlich fest.
Harry übersah großzügig, dass er mit einer Hautkrankheit verglichen worden war und freute sich still über das unbeschwerte Lächeln in Dracos Gesicht, dass er in letzter Zeit so vermisst hatte. Er zog den etwas Kleineren an sich und reduzierte den Abstand ihrer Gesichter auf wenige Zentimeter.
„So leicht wirst du ihn wohl auch nicht los", meinte er, wobei er das Verlangen, dass in ihm aufloderte nicht ganz aus seiner Stimme verbannen konnte.
Er spürte wie Dracos Hände sich daran machte Harrys Hemd aufzuknöpfen. Der Blonde seufzte theatralisch.
„Dann werde ich wohl das Beste daraus machen müssen."
Fordernd presste Harry seine Lippen auf die des Anderen und schlang seine Arme um dessen Nacken.
In diesem Moment begann Dracos Handy, das auf dem Fensterbrett lag laut zu klingeln.
Der Blonde seufzte und machte sich daran, sich von Harry zu lösen, doch dieser küsste ihn erneut.
„Lass es klingeln", flehte er. Doch Draco sah ihn entschuldigend an, drückte ihm einen letzten Kuss auf den Mundwinkel und lief dann hinüber zur Fensterbank, um den Anruf entgegen zu nehmen.
Harry ließ sich frustriert stöhnend aufs Bett sinken, als Draco sich mit dem Hand am Ohr meldete. Sein Gesicht hellte sich merklich auf, als er den Sprecher am anderen Ende erkannte.
„Stan. Hast du's bekommen?"
Als die Stimme antwortete huschte jedoch ein Schatten über Dracos Züge.
„Jahh. Ja, ich weiß..Hmm..ja..Gut, bis dann."
Er legte auf und wandte sich wieder zu Harry.
„Sorry, Süßer."
Harry funkelte ihn an und knöpfte wortlos sein Hemd wieder zu. Draco hockte sich neben ihm aufs Bett.
„Du wirst doch nicht etwa schmollen, oder? Ich hab den Anruf erwartet, das war jetzt sehr wichtig."
Harry sah ihm nicht in die Augen, aus Angst wieder schwach zu werden.
„Darum geht es nicht. Es geht darum, dass wir in den letzten zwei Monaten nicht mehr miteinander geschlafen haben."
Draco beugte sich zu ihm. In seinem Blick lag etwas raubtierhaftes.
„Dann lass es mich wieder gutmachen", schnurrte er. Doch Harry schob ihn nur beiseite.
„Ich werde bestimmt nichts tun, was du nicht willst und du solltest nicht so tun, als ob du etwas wolltest, was nicht der Fall ist."
Draco sah ihm fassungslos nach, wie Harry ihm Badezimmer verschwand.
-
Ron warf achtlos einige Kleidungsstücke in den Koffer, der auf dem breiten Ehebett lag. Hermine stand mit verschränkten Armen in der Tür.
„Hast du ein einziges Mal an Vicky und mich gedacht? Wie das für uns ist, wenn du jetzt nicht nur Tag und Nacht im Büro bist , sondern dieses Mal gleich das Land wechselst?"
Ron hielt in seinem Tun inne.
„Aber sie haben Malfoy doch gefilmt", rechtfertigte er sich.
Seine Frau rollte genervt mit den Augen.
„Du glaubst also immer noch dass er ein Kettensägen schwingender Serienmörder ist."
„Du weißt doch genau, was er getan hat.", brauste Ron auf.
„Ich korrigiere dich: Was du glaubst, dass er getan hat.", verbesserte Hermine ihn sachlich. Knallend schmiss Ron den Koffer zu.
„Tatsache ist, dass er bereits einmal getötet hat. Ich dachte, Harry wäre auch dein Freund", schrie er. Seine Wangen färbten sich glühend rot.
Hermine holte tief Luft, sagte aber nichts mehr.
Ron rauschte an ihr vorbei, drückte dem 3-jährigen Mädchen, das im Wohnzimmer saß und Cartoons sah einen Kuss auf die Stirn und verschwand dann aus der Haustür.
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Wortlos drückte Draco die Tür seines 1960er Thunderbirds von innen auf. Ebenfalls schweigend setzte Harry sich auf den Beifahrersitz. Das unangenehme Schweigen lag einige Zeit zwischen ihnen und Harry meinte die gedrückte Stimmung fast körperlich zu spüren. Er hasste Streit. Insbesonders mit draco. Denn das war ein Kampf, den er nicht gewinnen konnte.
„Es tut mir leid", begann er.
„Was?", zischte Draco „Dass du denkst, ich vögle nur mit dir um dich zu besänftigen?"
Er nahm einem alten Ford die Vorfahrt, beantwortete das zornige Hupen, das darauf folgte mit erhobenem Mittelfinger.
Harry knurrte wütend. Einerseits wegen Dracos rasantem Fahrstil und andererseits wegen seiner Ausdrucksweise, obwohl er genau wusste, das Draco ihn mit Zweitem nur provozieren wollte.
„Es tut mir leid", wiederholte er, um einen ruhigen Tonfall bemüht. „Aber in letzter Zeit schienst du nicht besonders auf meine Nähe zu brennen. Etwas Anderes schien dich mehr zu interessieren."
Draco bremste scharf ab und zog den Wagen auf den Standstreifen, wo er zum Stehen kam. Das Hupkonzert, das ihm diese Aktion einbrachte ignorierte er geflissentlich. Er drehte sich zu Harry. Seine Augen funkelten wie Eis.
„Was meinst du?", fragte Draco, wobei sein Ton fast so kalt war wie sein Blick.
„Hör zu, ich liebe dich, aber.."
„Aber was?", fauchte der Blonde, was seinem Gegenüber nicht unbedingt leichter machte.
„Du lebst nur noch dafür, über die Schulter zu schauen, wenn es irgendwo im Gebüsch raschelt. Manchmal glaube ich du willst gefunden werden", der Letzte Satz war Harry herausgerutscht, bevor er ihn aufhalten hatte können. Er biss sich auf die Unterlippe und wartete auf das drohende Unwetter. Doch Draco sagte nichts. Er vergrub sein Gesicht in seinen schlanken Händen.
„Oh Gott", brachte er hervor. „Oh Gott."
Nach einigen Minuten, indem er nur reglos dagesessen hatte zog Draco den leicht zerknitterten Brief mit dem Siegel der Todesser aus seiner Jackentasche und legte ihn vor Harry auf die Ablage.
„Lies ihn", forderte Draco, drehte sich dann weg und sah aus dem Fenster auf die vorbeifahrenden Autos. Unsicher nahm Harry das weiße Papier entgegen, entfaltete es langsam.
Lieber Draco (Oder wie auch immer du dich zurzeit nennst)
Hast du damals wirklich geglaubt, dass du dich meiner so einfach entledigen kannst? Da muss ich dich enttäuschen, denn ich weiß ganz genau wo du bist. Ich werde dir folgen und dich in deine ganz persönliche Hölle führen. Ich hoffe, dass Potter bei dir ist, denn bis jetzt hatte ich noch nicht das Vergnügen ihm zu begegnen. Denkst du noch manchmal an mich? Vielleicht besuche ich dich in deinen Träumen oder du siehst mich vor dir, wenn du es mit Potte treibst . Wenn nicht, werde ich dafür sorgen, denn ich kann es kaum erwarten dich wieder vor mir kriechen zu sehen.
In ewiger Verbundenheit,
F.Macnair
Harry las den Brief noch einmal, doch die Worte veränderten sich nicht. Dann sah er Auf. Draco saß noch immer noch regungslos da.
„Draco", begann Harry, brach dann aber ab. Er wusste, dass keins seiner Worte den Schmerz des Anderen lindern konnte. Mitleid würde ihn nur noch mehr verletzen.
„Er war tot. Ich habe keinen Puls gefühlt", flüsterte Draco nach einiger Zeit leise „ Er muss tot sein", bekräftigte er, mehr zu sich selbst als zu Harry. Der Schwarzhaarige wollte seinen Gatten in den Arm nehmen, doch dieser schob in sanft weg.
„Bitte..nicht.", sagte er, mit einem traurigen Lächeln. Er atmete noch einmal tief durch, drehte den Zündschlüssel dann herum und startete den Thunderbird wieder. Harry hatte zwar etwas Bedenken, Draco in diesem Zustand ans Steuer zu lassen, allerdings wollte er lieber bei einem Autounfall draufgehen, als Draco noch mehr aufzuregen.
