Moin,

so nun gehet es weiter, nicht das ihr euch wundert ich habe das erste jahr nun etwas hau ruck die Waldfee hinter uns gebracht, damit wir umso besser ins zweite kommen. Es war hauptsächlich um anzuzeigen wie die chara sind. Also vielen dank für die review und viel Spaß bei lesen

Enrinye: wie weiß ich auch nicht nur ich hoffe es bleibt so / also wirst gleich zu Quirell sehen der Rest wird aber höchstwahrscheinlich anders.

Harry2004: willkommen im club ich weiß auch noch nicht wie sie weitergeht ;-) aber ich hoffe es gefällt

Tiberitus: was hast du gegen die huffelpuffs, dieses jahr noch nicht aber ab jahr zwei ändere ich das versprochen

Zerengeb: hört man gerne und ich werde weiter schreiben

hbt3: harry ist auf seinen besen zuhause, ich glaube nicht das er den einfach beschädigen lassen würde ;-) / mit der karte werden wir sehen und das Trio gibt natürlich auch wobei …

Rosenfeuerdrache: genau so sollte es sein oder? Wer schon so einen namen hat darf kein sucher werden ;-)

Alex Black5: die richtung ist hoffentlich gute unterhaltung ;-)

So dann mal viel Spaß beim lesen


4. Kapitel:Ereignisse und Informationen

Harry versuchte noch den Besen abzufangen aber da er den Schnatz nicht aus seiner rechten Hand freilassen wollte und nur mit einer Hand flog schaffte er das nicht. Er drehte sich weiter um seine eigene Achse, so schnell das die verschiedenen Farben der Tribüne und der Zuschauer in einander verschmolzen, bis sich alles auf einmal in Grün veränderte.

Platsch

„Potter", er hörte eine Stimme. „Mr. Potter", es war die Stimme einer älteren Frau die ihn rief. „Harry", er machte die Augen auf und sah über sich einige Gesichter gebeugt, die ihn nervös beobachteten, einige fingen sofort an zu lächeln als er die Augen öffnete, andere warteten wohl auf die Aussage der Krankenschwester die neben ihm mit ihren Zauberstab hantierte.

„Er hat keine ernsthaften Verletzungen" begann sie und der Rest ging in einen riesigen Jubel unter, der noch verstärkt wurde als Harry die Hand mit dem Schnatz hochhob. Diese Aktion bereute er jedoch sofort, da durch seine Schulter sofort ein höllischer Schmerz fuhr.

„Was hat er Poppy?" Professor Sprout war neben die Krankenschwester getreten und schaute immer noch etwas nervös zu ihr.

„Er ist auf seinen Rücken gelandet, das hat ihn seiner Sinne beraubt, und seine Atmung etwas behindert", erklärte die Krankenschwester. „Und da er seinen Besen und den Schnatz nicht losgelassen hat, ist ein Schulterblatt zertrümmert, welches sicherlich besser verheilen würde wenn er es ruhig halten würde und darauf verzichten könnte seinen Anhängern zuzuwinken." Bei dem letzten Teil ihrer Antwort funkelte sie Harry aus ihren Augen an. Welches er nur mit einen honigsüßen Lächeln, reflexartig beantworten konnte.

Professor Sprout nickte und schaute dann zu Harry. „Tolle Leistung mein Junge, aber jag mir nicht mehr solche Schrecken ein, ich verkrafte es nicht wenn jemanden aus meinen Haus so etwas widerfährt."

Harry lächelte nur, das Ganze hatte er nur benebelt gehört, er hatte gewonnen, er hatte das erste Spiel gewonnen, natürlich war der Teil mit Franzchen schon mehr als die halbe Miete gewesen doch jetzt wo er den Schnatz in den Händen spürte war er einfach nur glücklich.

„Mr. Potter wir bringen sie jetzt in den Krankenflügel" Madame Pomfrey sprach wieder direkt mit ihm. „Sie werden dort etwas besser genesen", sie warf einen vernichtenden Blick auf die Hufflepuffs, die ihren Sieg um Harry herum feierten.

„So, Sie werden das hier jetzt trinken." Sie hatten die Krankenstation erreicht und Madame Pomfrey reichte ihm einen Becher mit einer hellgrünen, lieblich duftenden Flüssigkeit. „Das wird ihre Schulter wieder zusammenflicken und der Trank wird ihre Rückenschmerzen lindern."

Harry nickte, setzte den Becher an und nahm einen großen Schluck und spuckte diesen sofort wieder im hohen Bogen aus. „Bäh, was ist das denn?" rief er entsetzt aus. „Wie kann etwas, das so duftet, nach Erklingdung schmecken?" schimpfte er weiter.

„Es soll nicht schmecken, es soll wirken." meinte die Krankenschwester und reichte Harry den nächsten Becher, scheinbar hatte sie mit dieser Reaktion schon gerechnet. „Sie sind ja genau so ein Meckerkopf wie Remus es war, also los jetzt." Sie hob den Becher an Harrys Mund und schüttete den Inhalt förmlich hinein, Harry hätte schwören können, dass die Krankenschwester das Ganze amüsierte. „Sehen sie, war doch gar nicht so schlimm." Sie lächelte ihn kurz an und verschwand in ihr Büro.

Harry schaute sich im Krankenflügel um, der weiße und steril wirkende Raum war bis auf Harry und noch einen Jungen schräg gegenüber von ihm leer. Der Junge war am Kopf bandagiert und sein Blick war etwas entrückt, er lehnte an der Wand von seinem Bett und lächelte geistesabwesend.

Harry sah ängstlich zu Franz, wie der da so lächelte erinnerte er Harry an...

„Harry wie geht es dir?" Justin und zu Harrys Überraschung auch Ernie, Susan und Hannah waren im Krankenflügel erschienen.

Harry lächelte sofort wieder und jeder trübe Gedanke wurde überspielt. „Im Vergleich zu ihm blendend, würde ich sagen, doch leider wird man hier von der Krankenschwester vergiftet." Den letzten Teil hatte er etwas lauter, als notwendig, gesagt.

„Mr. Potter jammern sie nicht so rum." Madame Pomfrey war im Saal aufgetaucht und ging zu Franz. „Aber wenn sie wollen lassen wir ihren nächsten Bruch auf Muggelart verheilen" und auf den verwirrten Blick, zumindest von Hannah und Ernie meinte sie „Gipsverband für zwei Monate und der Arm darf nicht belastet oder bewegt werden. Also kein Fliegen und schon gar kein Zaubern", sie lächelte allen freundlich zu und kümmerte sich nun um Franz.

Harry schnaubte nur, sagte aber nichts mehr zu diesen Thema. „Was hat mich eigentlich gestreift? Der fahrende Ritter?" fragte er stattdessen.

„Der Wer?" fragte Justin neugierig.

„Nein, es war Bagshot, John Bagshot, einer der Treiber von Ravenclaw." erklärte ihm Hannah während Ernie Justin darüber aufklärte was der fahrende Ritter war. „Er hat dich gerammt, genau in dem Moment wo du den Schnatz gegriffen hast."

„Deshalb hat er auch eine Strafpredigt von Madame Hooch erhalten und Ravenclaw zehn Punkte Abzug beim Hauspokal" warf Susan etwas schüchtern ein.

„Das Spiel war ja schon beendet und Freiwürfe hätten nichts gebracht." meinte Ernie.

„Wie war jetzt eigentlich das Endergebnis?" fragte Harry.

„Hundertsechzig zu Hundertachtzig für uns." meine Justin und verteilte Schokofrösche an alle Anwesenden.

„Was ist mit ihm?" fragte Hannah und zeigte mit dem Finger in Richtung Franz.

Harry zuckte mit den Achseln, „Steht wohl auf Verkleidungen." meinte er dann aber trocken.

„Mr. Potter, es ist nicht nett, so über meine Patienten zu reden." ahmte Justin die Krankenschwester perfekt nach, was alle Anwesenden erst erschreckte und anschließend auflachen ließ.

„Da stimme ich ihnen zu." kam die Stimme von Madame Pomfrey aus dem Hintergrund, alle sahen erst zu Justin, aber als dieser sich umdrehte, zuckten alle zusammen. „Und jetzt verlassen sie den Krankenflügel, meine Patienten brauchen Ruhe." Die Vier verabschiedeten sich von Harry und machten sich, unter den bösen Blick der Krankenschwester, aus dem Staub.

Harry musterte wieder Franz der immer noch lächelnd an die Wand gelehnt war. Erinnerungen an eine andere Person stiegen in ihm auf. „Keine Sorge Mr. Potter" er wurde von der Krankenschwester aus seinen Überlegungen gerissen. Sie mustere ihn mit einem merkwürdigen Blick bevor sie weiter sprach „Er ist morgen wieder ganz der Alte." Sie stellte einen Wandvorhang so, das Harry Franz nicht mehr sehen konnte, ging kurz in ihr Büro und kam mit einem weiteren Trank für Harry zurück.

Auf den fragenden Blick von Harry meinte sie dann „das ist ein Schlaftrunk, er schmeckt auch etwas besser als der Letzte". Sie lächelte ihm kurz zu während er trank, anschließend nahm sie ihm den Becher ab und ging, Harry hörte sie noch kurz etwas murmeln, das sich anhörte wie: „Genau wie sein Vater, zu ängstlich seine Gefühle zu zeigen" und schon war er eingeschlafen.

Er öffnete die Augen, die Sonne war scheinbar gerade aufgegangen, da sie ihn nun leicht blendete. Er setze sich auf und schaute sich um. Ihm gegenüber war immer noch Franz, sein Blick ruhte kurz auf Harry, doch als er merkte das dieser wach war, blickte er finster in eine andere Ecke der Saals. Scheinbar war er wieder fit.

Die Tür zu Saal öffnete sich und der Blick von Franz änderte sich zu einem überraschten und verzückten Ausdruck. „Was machst du hier?" fragte er den Gast.

Harry schaute zur Tür und musste zweimal schauen um sicher zu gehen das es wirklich Tonks war. Ihr Gesicht war zwar wie immer aber sie hatte ihren Körper verändert. Ihr Oberkörper hat nun einen erheblich größeren Busen bekommen und auch ihr Hintern war etwas verändert, er war auch etwas vergrößert worden. Harry verdrehte die Augen, was sollte das denn jetzt. Gestern machte sie einen Aufstand und nun?

Wurde aber in seinen Gedanken von ihr unterbrochen. „Ich besuche meinen Verletzten Freund." hauchte sie Franz entgegen, der ein breites Lächeln nicht unterdrücken konnte. Tonks ging zwei Schritte Richtung Franz, dessen Erwartungen sich nun in seinen Augen spiegelte, stoppte und ging Schnurstracks zu Harry und drückte ihm zur Begrüßung einen kräftigen Kuss auf den Mund.

Dieser war von dieser Aktion so überrascht, dass er Rot anlief. Was allerdings nur Tonks sah, die sich so auf Harrys Bett platziert hatte, das Franz nur ihren Rücken sehen konnte. Nun flüstere sie Harry zu: „Entschuldige den Überfall, aber als ich euch hier gesehen habe musste ich ihm eine reinwürgen." Sie grinste breit und gab Harry noch einen Schmatz auf die Stirn. Während dieser Aktion erhaschte Harry ein Blick in ihr Dekollete, was dazu führte das er wieder rot anlief.

„Harry" meinte Tonks gespielt ärgerlich „in deinen Alter sollten dich andere Sachen interessieren". Sie lächelte aber immer noch „und glaub mir, kein Mädchen findet es beim ersten Date nett wenn du ihr auf die Brüste starrst."

„Ich hatte ja kleine Wahl" meinte Harry immer noch etwas überrascht von der ganzen Aktion. „Wo sollte ich den sonst hinschauen?" meinte er weiter.

Tonks grinste schelmisch, als sie auf ihren Vorbau schaute. „Hast ja Recht, ist etwas arg, aber Franz hatte die Andeutungen in diese Richtung gemacht und das wollte ich ihn nun geben. Aber sag wie geht es den meinen glorreichen Rächer heute?" sie strich ihm durch die Haare, scheinbar weiter damit beschäftig Franz zu ärgern.

Harry verzog das Gesicht. „Was heißt hier Rächer, ich wollte nur das Spiel gewinnen."

„Ist klar Harry", sie grinste nun breit „und Remus ist bei Vollmond ein Schmusekätzchen". Harry wollte etwas erwidern, wurde aber durch ihren Finger auf seinen Mund daran gehindert. „Harry ich kenn dich gut genug um zu wissen warum du das getan hast und", sie machte eine kurz Pause und schüttelte auffällig ihr Haar, was Harry dazu brachte die Augen zu verdrehen, „widerspreche keinen Mädchen beim ersten Date, außer es ist absolut notwendig". Sie grinste nun noch breiter.


„Was machst du in den Ferien?" frage Ernie, der zusammen mit Harry, Justin, Hannah und Susan im Abteil saß.

„Ausruhen und faulenzen" meinte Harry breit grinsend. Er machte einen Seitenblick auf Justin, der auch grinste. Beide hatten ihre Unterlagen mitgenommen und wollten nun anfangen ihre Karte zu zeichnen.

„Habt ihr gehört, Longbottom bleibt in Hogwarts, angeblich weil er mit seinen Verwandten stress hat." Harry schüttelte den Kopf und machte sich einen geistigen Vermerk, er musste mehr über Longbottom erfahren und nicht nur diesen Schultratsch.

„Wir sehen uns dann Neujahr" meint Justin und gab Harry einen Klaps auf die Schulter, dieser nickte nur und ging zu Remus, der ihn heute abholte.

„Schule steht noch Claw?" wurde er scherzhaft begrüßt.

„Wieso nennst du ihn eigentlich immer so Remus?" Tonks war zu den Beiden getreten. „Solange ich ihn kenne hatte er immer perfekt gepflegte Finger" meinte sie weiter.

„Er kratzt wie ein Mädchen" meinte Remus und grinste los, da Tonks Harry nun musterte und Harry vollkommen entgeistert auf ihn schaute.

„Tu ich nicht", meinte Harry nach einer Ewigkeit.

„Natürlich nicht" meinte Remus sarkastisch. „Last uns gehen, ich wollte Weihnachten zuhause sein."

„Kommst du mit?" fragte Harry überrascht an Tonks gewandt.

Sie lächelte spitzbübisch „Wir müssen doch unser erste Date vertiefen, deshalb habe ich mich eingeladen." Und nun war es an Harry zu grinsen, da Remus abrupt stehen geblieben war und die beiden musterte.

„Ach so." kam es von Harry und bot Tonks den Arm an, damit diese sich einhacken konnte. „Darf ich dann bitten?". Beide liefen nun grinsend an Remus vorbei, der den Kopf schüttelte und etwas von „Selbst Sirius war vierzehn." murmelte.

Sie gingen zum Parkplatz, verstauten ihre Sachen im Bentley, und fuhren nach Godrics Hollow. „Wo ist Sirius?" fragte Harry nach einer Weile.

„Seine Mutter ist schwer erkrankt und er wurde ins St. Mungos gebeten" meinte Remus. Die beiden Jugendlichen sahen sich überrascht an, denn Beide wussten, dass das Mutter-Sohn- Verhältnis eigentlich seit Sirius Sechszehntem nicht mehr existierte. „Er ist ihr letzter lebender Verwandter ersten Grades." erklärte Remus weiter.

„Was hat der alte Drache denn?" fragte Tonks wenig begeistert von ihrer Großtante mütterlicherseits.

„Nymphadora!" meinte Remus ernst, woraufhin diese erschrocken und wütend Remus musterte. „Sie liegt ihm sterben soviel ich weiß und die Heiler dachten es wäre die letzte Chance der Beiden nochmals zu reden." Wobei er wohl auch an seinen Worten zweifelte wenn meine sein Minenspiel beobachtete.


„Ah Mr. Black, Mr. Lupin, Mr. Potter frohe Weihnachten wünsche ich ihnen.", die Empfangsdame grüßte alle Drei freundlich und alle grüßten zurück. Es war Heiligabend und sie waren im St. Mungo angekommen.

„Wo liegt Mrs. Black?" fragte Sirius im geschäftsmäßigen Ton.

„Sie ist immer noch im gleichen Zimmer." erwiderte die Empfangsdame scheinbar etwas überrascht vom Sirius Verhalten.

„Tatze reiß dich zusammen." meinte Remus. „Du solltest ihr noch eine Chance geben mit dir zu reden." Sirius knurrte nur kurz. „Harry und ich werden dich bis zur Tür begleiten und…"

„Nichts da, du hast mich reingeschleift, du kommst schön mit Moony!" bellte Sirius los.

„Tatze sie ist deine Mum, wenn wir drei in ihr Zimmer kommen, bekommt sie einen Anfall." er gab Sirius einen Stoß, da dieser angefangen hatte zu grinsen.

„Lasst uns erst zu Lilly." meinte Sirius, scheinbar als letzten Ausweg noch etwas Zeit zu schinden.

„Nein, Tatze du wirst dich nicht davor drücken, nicht schon wieder." meinte Remus ernst.

Sie erreichten das Zimmer und Sirius holte nochmals tief Luft. „Ob die Heiler das richtig bedacht haben?" murmelte er und betrat den Raum.

Remus und Harry warteten davor. Harry fragte sich was das Ganze sollte. Er konnte Sirius nicht verstehen, wenn er die Möglichkeit hätte ein Gespräch mit seiner Mutter zu führen würden in keine zehn Hippogreife davon abhalten. Er kannte zwar die Geschichte zwischen der Familie Black und Sirius, aber es war seine Mutter.

„BLUTSVERRÄTER!" Harry wurde aus seinen Grübeleien gerissen. „Verschwinde von hier, willst du dich daran erfreuen wie schlecht es mir geht? Verschwinde! Raus hier!" Ein Heiler und eine Schwester stürzten in den Raum und Sirius kam mit einem versteinerten Gesichtausdruck heraus. Ein zweiter Heiler, der ihn ansprechen wollte, wahrscheinlich um zu fragen was vorgefallen war, wurde alleine durch Sirius Blick davon abgehalten. Selbst Harry, der glaubte seinen Paten gut zu kennen, war von diesem Anblick überrascht.

„Sirius entschuldige doch, es war einen Vers…" doch weite kam Remus nicht.

Sirius meinte nur mit einer kalten Stimme „Ich hab alles versucht, soll die alte Schachtel doch an ihren Hass ersticken." und etwas resignierter meinte er dann „Lasst uns zu Lilly".

Alle Drei gingen Richtung ‚Geschlossene Abteilung', dort wurden sie wieder freundlich von einer Schwester begrüßt. Harry fiel es immer schwer hierher zu kommen, zwar war er immer glücklich in der Nähe seiner Mum zu sein, aber auch, so komisch es klang, tief traurig und bedrückt.

Und dort saß sie, ihn einem bequemen Ohrensessel, ihren Blick aus einen Fenster gerichtet, welches einen Park zeigte. Sirius hatte das, mit etwas Unterstützung für das St. Mungo, so eingerichtet, das ihr Fenster verzaubert wurde. Sie schaute kurz zu den Bewegungen im Zimmer und drehte sich dann wieder zum Fenster.

Harry ging zu ihr, umarmte sie und setzte sich ihr gegenüber. Früher hatte er immer angefangen zu weinen aber jetzt konnte oder wollte er das nicht mehr. Sie unterhielten sich einen Moment, eigentlich redeten nur Harry, Remus oder Sirius. Lilly schaute nur aus dem Fenster, aber das war den Dreien egal.

Nach einer Weile ließen die beiden Erwachsenen Harry alleine, das taten sie immer, es war eine Art Ritual geworden, erst kamen sie. Die Drei redeten kurz und anschließend blieb Harry bei seiner Mutter. Am Anfang schwieg er immer, saß nur bei ihr und hielt ihre Hand. Aber seit er in die Muggelschule ging, erzählte er ihr alles was vorgefallen war, es war so eine Art Beichte nur ohne Strafe.

Harry glaubte auch, das sich das Verhalten seiner Mutter geändert hatte. Er hatte das Gefühl sie erkannte ihn und sie schien seinen Geschichten immer zu folgen, da sie auch den Blick vom Fenster nahm wenn die Beiden alleine waren.

Harry erzählte ihr alles was er auf Hogwarts erlebt hatte und das auch Justin da war, alles was ihm einfiel, wichtig oder nicht.

„Harry", die Schwester unterbrach seinen Redefluss. „Entschuldige das ich euch störe aber habe ich richtig gehört Neville Longbottom ist ein Gryffindor?"

Harry nickte, verdrehte aber innerlich die Augen, ließ sich dies aber nicht anmerken. „Das ist schön, das hätte seine Oma sicherlich gerne miterlebt." Meinte die Schwester mehr zu sich selbst.

Harry horchte auf, kannte die Schwester etwa die Longbottoms? „Ich habe erst auf der Schule erfahren, dass er angeblich bei Muggeln lebt." Das Gesicht der Krankenschwester verdunkelte sich während Harry sprach. „Ich dachte immer er würde bei seiner Oma leben, zumindest hat mein Pate mir das erzählt." erklärte Harry weiter.

„Dir kann ich es sicherlich sagen", begann sie etwas nachdenklich. „Seine Oma starb als Neville ungefähr vier Jahre alt war." Sie holte tief Luft „und seine einzigen Verwandten zu denen man ihm bringen konnte waren Muggel oder Squib. Ich weiß nicht so genau, ein widerliches Volk, beide." sie schnaubte kurz.

„Du musst wissen ich war eine Freundin von Nevilles Oma, aber sie hatte nie von den Beiden erzählt". Warum haben alle eigentlich solche Probleme mit ihren Kindern fragte sich Harry. „Als sie Neville geholt haben wollten sie nicht einmal wissen wo seine Oma begraben ist.", erklärte sie betrübt weiter.

„Es scheint ihm aber gut zu gehen.", log Harry. Wenn er jetzt darüber nachdachte war Neville ein ganz schöner Schmachthacken.

„Das ist schön zu hören." meinte die Schwester. „Ich habe nie verstanden warum Dumbledore ihn nicht einer Zaubererfamilie anvertraut hat, anstatt diesen Leuten." sie sah auf Harry. „Entschuldige, so spricht man nicht über Menschen." Sie lächelte verlegen und wuselte davon.

Harry musste kurz grübeln, einzige Verwandte zu denen man ihn bringen konnte, gab es welche zu denen er nicht konnte? Dumbledore hatte das Bestimmt, wieso?

Er wand sich aber wieder seiner Mutter zu und erzählte weiter bis Remus und Sirius wiederkamen und alle Drei nach Hause fuhren.


„Was soll das heißen wir haben die Eingangshalle nicht?" Harry blickte überrascht zu Justin, beide waren in ihren Zimmer in Hogwarts und arbeiten daran ihre einzeln Skizzen auf ein Pergament zu bringen.

„Hallo Harry," Justin sah ihn überrascht an „Eingangshalle Hogwarts, groß, hoch, viele Treppen, du entsinnst dich."

„Aber ich dachte wir hatte den Eingangsbereich?" meinte er nachdenklich. Justin schüttelte nur den Kopf. „Na Gut, also wir müssen noch alle anderen Gemeinschaftsräume und unseren Mädchentrakt." Justin verdrehte die Augen und Harry musste daraufhin grinsen.

„Hättest mich ruhig warnen können." meinte Justin. „Das war vielleicht peinlich als der Käfig über mich gestülpt wurde und alle Mädchen an mir vorbei marschiert sind."

„Steht das nicht in eine Geschichte Hogwarts?" Harry versuchte ein verlegendes Gesicht zu machen, was nicht ganz klappte. „Sei froh, dass du kein Slytherin bist. Die fallen in eine Grube und Filch muss sie dann befreien."

„Baut nicht wirklich auf" grummelte Justin, „aber wie willst du an die Maße kommen?"

„Von den Mädchen wie sonst?" meinte Harry als wäre es das Einfachste der Welt.

„Das will ich sehen, wie du eins der Slytherin Mädchen dazu bringst, dir eine Skizze des Schlaftraktes zu geben" bekam Harry zur Antwort. Harry stutze kurz, stimmt wie waren die Rumtreiber daran gekommen fragte er sich selbst.

„Wir sollten aufhören.", meinte Harry und tippte auf ein Pergament auf dem der Gemeinschaftsraum der Huffelpuffs und die nähere Umgebung aufgemalt war.

Justin nickte. „Aber warum soll er eigentlich nichts davon erfahren?" fragte er Harry.

„Ich weiß auch nicht." war Harrys Antwort, aber in einen Tonfall der sagte er wollte dieses Thema nicht vertiefen. Harry traute ihm nicht, er wusste nicht genau warum, aber Harry war einfach nicht der Mensch der anderen schnell vertraute. Selbst bei Justin hatte es fast ein Jahr gedauert und da war immer noch so, dass er ihm einiges nicht erzählen konnte.

Sie hatten ihre Unterlagen verstaut. Harry hatte wieder das Tagebuch seines Vaters genommen und Justin begann mit irgendwelchen Hausaufgaben.

Wie seid ihr an die Maße der Mädchentrakte gekommen? Fragte Harry auch gleich sein Buch.

Mich hatten zwar andere Maße interessiert, aber die gaben die Mädchen noch viel widerwilliger Preis. Bekam Harry zu antwort.

Danke.

Ich meine wie sonst, wir konnten ja nicht dort hinein, aber wie Sirius an die Abmaße bei den Slytherins gekommen war, keine Ahnung. Aber auch egal ihr müsst nur die Maße des Jungenschlafsäle aufnehmen, die Mädchensäle sind von den Abmaßen identisch. Habe wir allerdings auch erst raus gefunden nachdem wir die Maße hatten.

Das sage ich lieber nicht Justin.

In welchen Trakt war er?

Natürlich bei uns.

Und hat ihm der Käfig gefallen, Sirius und ich hatten seinerzeit nicht viel Platz darin.

Ihr wart im Huffelpuff gefangen.

Nicht lange, Remus konnte uns befreien bevor irgendwer richtig reagieren konnte.

Harry klappte das Buch zusammen, solche Geschichten waren zwar immer wieder lustig aber sie taten auch weh, da sie ihm zeigten, was für ein toller Dad sein Vater gewesen wäre.


„Wow, habt ihr die Hauspunkte gesehen?" meinte Ernie. „Gryffindor hat hundertfünfzig Punkte verloren" erklärte er weiter. Er hatte sich zu Justin und Harry an den Tisch in der Großen Halle gesetzt.

„Erzähl schon, was sagt der Buschfunk" meinte Harry knapp.

Ernie musterte ihn kurz „Weiß ich doch nicht," und nach einer kurzen Pause „hab Hannah noch nicht getroffen." Justin und Harry grinsten. „Hey, ich tratsche nicht, ich bin nur gerne auf dem Laufenden" meinte er.

„Also," alle Drei waren auf dem Weg zu Zauberkunst, „ich habe eben mit Hannah gesprochen". Er machte eine Pause, „angeblich wurden Longbottom, Granger und Thomas beim Astronomieturm aufgegriffen," erzählte er dann aber doch endlich „was allerdings komisch ist, auch die Slytherins haben zwanzig Punkte verloren."

„Nah dann ist doch alles klar." meinte Justin. „Malfoy hat Longbottom und Co eine Falle gestellt und der ist darauf reingefallen." Ernie sah ihm überrascht an, aber für Harry klang das nicht einmal so abwegig.

„Aber eigentlich kann uns das egal sein." meinte Harry. „Wie und warum, Hauptsache ist, wenn wir das nächste Spiel gewinnen können wir zu den Slytherins im Hauspokal aufschließen." Die Beiden anderen strahlten und nickten eifrig.

„Das solltest du doch locker schaffen, nach dem du Gryffindor nach zehn Minuten nach Hause geschickt hast.", meinte Ernie.

„Trotzdem hat das Snape gereicht Harry vier und Neville drei Fouls anzuhängen." fiel ihm Justin ins Wort. „Harry du solltest mit Neville einen Club aufmachen, die Lieblinge unseres Zaubertrankpanschers." Harry sah überrascht zu Justin „Nicht gehört?" fragte dieser nach.

„Was gehört?" fragte Harry

„Ihr beide macht ein Wettrennen, wer die meisten Punkte verliert und laut Parvati ist er genauso freundlich zu Neville wie zu dir." erklärte Justin.

Harry zog die Augenbraun hoch, schon wieder hatten er und Neville etwas gemeinsam, das war langsam schon fast merkwürdig.


„Wo wollen wir hin Justin, Dritter Stock oder Eingangshalle?" fragte Harry. Sie waren gerade wieder unterwegs ihre Karte zu vervollständigen.

„Lass uns in den Dritten, da willst du doch eh schon ewig hin." meinte Justin, obwohl man etwas Unbehagen in der Stimme hörte. Harry grinste und Beiden machten sich auf den Weg nach oben.

„So hier haben wir alles." meinte Justin, fehlt nur noch die Tür. Er zeigte etwas hinter Harry, dieser nickte und beide schlichen drauf zu.

„Wenn da was wichtiges drin ist, sollte sie dann nicht abgeschlossen sein?" fragte Harry und zeigte auf die angelehnte Tür, die in diesen Moment von innen aufgestoßen wurde und ein panischer Wuschtom schoss an den beiden vorbei.

Kaum hatte sie die Beiden passiert hörten sie ein gefährliches Knurren und eine riesige Hundetatze versucht durch die Tür zu kommen. Harry und Justin schauten interessiert und überrascht auf die Tür. Zu geschockt um sich aus ihrer Ecke etwas neben der Tür zu bewegen.

„Was ist das?" fragte Justin nach einiger Zeit.

„Ließt du die Bücher auch die ich dir gebe?" Harry hatte sich mittlerweile von seinen Schock erholt und schaute nun interessiert auf den Hund in dem Raum. „Das ist ein Höllenhund und wenn mich nicht alles täuscht gehört der Hagrid" erklärte er im Flüsterton weiter.

„Ruhig Harry, da kommt wer" meinte Justin beide drückten sich wieder in ihre Ecke.

„Hagrid beruhig ihn" Dumbledore gab dem Wildhüter seine Anweisungen.

„Ist gut Fluffy," Hagrid kletterte durch die Tür und sprach mit dem Hund „ist gut, dein kleiner Papi ist hier." der Hund schien sich tatsächlich zu beruhigen und als er anfing eine Melodie zu summen schlief er sogar ein.

Dumbledore schaute durch den Flur bevor er weiter sprach „Minerva sorg dafür das die Schüler in ihre Gemeinschaftsräume kommen". Diese sah ihn überrascht an, da nur Wuscheltom da war, nickte aber. „Severus du folgst mir runter." Er blickte noch kurz in die Ecke in der Justin und Harry standen und verschwand in den Raum.

„Miss Granger kommen sie, ich bringe sie in den Gemeinschaftsraum." begann McGonagall mit einer festen aber auch für sie ungewöhnlich sanften Stimme.

„Nein Professor." Wuscheltom riss sich los „Dort unten sind Ron und Neville wir müssen ihnen helfen."

Doch McGonagall schob sie mit sanfter Gewalt weg, allerdings nicht Richtung Gryffindor – Turm wie Harry schätze. „Was ist hier los Harry?" flüsterte Justin, Harry zuckte nur mit den Achseln, woher sollte er es auch wissen.

„Ich habe keine Ahnung, aber ich glaube Dumbledore wusste das wir hier sind." Er überlegte kurz, ja nur das kann er gemeint haben. „Wir sollten hier weg sein bevor er wieder…"

Harry stockte mitten im Satz, als etwas Dunkles und Kaltes wie eine Gewitterwolke an ihm vorbei flog und verschwand. Harry hätte schwören können das er ein Gesicht gesehen und einen lang anhalten Schrei gehört hatte, aber es war so schnell verschwunden wie es gekommen war.

„Los, Harry lass uns hier weg." meinte Justin und zog ihn Richtung Gemeinschaftsraum, Harry drehte sich nochmals um und sah wie Schniefelus aus dem Raum kam, sein Gesicht war wie immer unleserlich, aber auf dem Arm trug er Weasley. Harry erkannte ihn an seinen roten Schopf der scheinbar bewusstlos hin und her schaukelte.

„Was haben die jetzt schon wieder getrieben?", fragte Justin.

„Das würde ich auch gerne wissen" meinte Harry. „Ich glaube wir müssen morgen mal mit Hagrid reden" irgendwie wunderte er sich, warum hatte er nicht schon früher mal mit Hagrid geredet, er war schließlich ein Freund seiner Eltern.


„Hallo Hagrid." Justin und er waren zu seiner Hütte gekommen, wo dieser saß und die Sonnenstrahlen zu genießen schien.

„Ach schau an, Mr. Potter gibt sich die Ehre." aber ein Lächeln breitete sich über sein Gesicht aus.

„Entschuldige Hagrid." begann Harry, wurde aber von Hagrid unterbrochen.

„Brauchst dich nicht entschuldigen, wie ich gehört habe hattest du viel zu erledigen." Er lächelte Harry spitzbübisch zu.

Harry musterte ihn nachdenklich „Was meinst du?"

„Naja, es gab so ein merkwürdiges Quidditchspiel, versalzende Speisen bei den Slytherins und jemand erzählte mir von einem Unfall mit einen Eimer auf Filch." Er musterte Beide. „Du musst Justin sein, der Angesprochene nickte überrascht, scheinbar genau wie Harry, hatte er nicht damit gerechnet das Hagrid das alles wusste.

„Und was haben wir damit zu tun?" fragte Harry.

„Nichts wie ich hoffe" er zwinkerte den beiden zu „und wie war euer Jahr sonst so."

Harry dachte sich das jetzt der direkte Weg der Beste wäre und legte los: „Was hat Fluffy jetzt eigentlich bewacht, Professor Dumbledore hat nur so komische Andeutungen gemacht?" Harry bezog sich auf die Rede des Direktors heute beim Frühstück.

Hagrid wäre beim ersten Teil fast vom Stuhl gefallen. „Woher weißt du von Fluffy?" fragte er überrascht.

„Hat mir ein kleiner Fwuuper getrillert" meinte Harry und grinste breit.

„Naja, jetzt ist eh alles gelaufen." er kratzte kurz seinen Bart. „Der Stein der Weisen wurde da unten aufbewahrt und Professor Quirrell wollte ihn stehlen, aber Neville, Ron und Hermine haben es verhindert."

Harry nickte, da er wusste was der Stein der Weisen war, aber Justin schaute völlig ahnungslos auf die Beiden und so erklärte Hagrid das Ganze etwas genauer.

„Du hattest einen Drachen?" rief Harry. Während des Erzählens war Hagrid aus versehen Norbert rausgerutscht. Und so musste Hagrid auch den Teil erzählen. Harry lächelte zwar bei Hagrids Ausführungen, aber innerlich war er sehr betrübt. Warum war er nie zu Hagrid gekommen und hatte mit ihm geredet, nicht nur das er dann einen Babydrachen gesehen hatte, er hätte ihm helfen können.

„Jetzt wissen wenigstens warum Neville so viele Punkte verloren hat." meinte Justin auch er wirkte betrübt, bei ihm lag es allerdings sicherlich daran das er noch nie einen Drachen gesehen hatte.

„Ja" meinte Harry „und scheinbar war deine Vermutung mit Malfoy auch richtig, der muss Longbottom irgendwie verraten haben."

„Glaubst du das mit Du-weißt-schon-wem, ich meine das er vom Professor Besitz ergriffen hatte und so?" fragte Justin und man merkte sein Unbehagen diesbezüglich.

„Warum sollte uns Hagrid bezüglich Voldemort anlügen?" Bei den Worten zuckte Justin, das gewöhnten sich scheinbar auch die Muggelgeborenen schnell an. „Hast du auch diese kalte schwarze Wolke gesehen?" fragte Harry nachdenklich, Justin nickte nur, scheinbar nicht weiter gewillt darüber zu reden.


„Was machst du hier Tonks?" fragte Harry sie. Er war gerade dabei die Eingangshalle zu vermessen und es war weit nach Mitternacht. Er hatte nicht schlafen können, immer wieder grübelte er über Hagrid nach und war deshalb aufgestanden.

„Harry spinnst du?" sie musste einige Male tief durchatmen um sich etwas zu beruhigen. „Das sollte ich dich besser fragen oder?" sie schaute sich um und versuchte ihn auszumachen, was allerdings nicht klappte, da Harry wieder unter seinen Umhang steckte.

„Er warf ihr den Umhang über, was sie dazu brachte noch mal zu zucken. „Harry!" keifte sie kurz.

„Wie siehst du den aus?" Harry musterte sie genauer, er erkannte sie eigentlich immer an ihren beiden Leberflecken am Hals und weniger an ihrem Aussehen welches sie oft wechselte.

„Tarnung, wenn mich jemand sieht." Sie sah ihn nachdenklich an. „Aber wieso erkennst du mich eigentlich immer? Und seid wann hast du einen Tarnumhang?"

„Erbstück" meinte Harry zum Umhang, sollte er ihr das wirklich sagen, dann würde sie es sicherlich auch verwandeln und er hatte seine stärkste Waffe gegen ihre Scherze verloren.

Sie sah scheinbar seinen inneren Kampf „Bitte, Harry was mache ich falsch, so das du mich erkennst?"

„Deine unvergleichliche Anmut kommt immer durch." versuchte er Zeit zu schinden.

Sie lächelte ihn an „Bleib so und die Mädchen liegen dir zu Füßen." sie wirkte einen Moment nachdenklich. „Harry, ich will Auror werden und da ist Verwandlung meine Stärkste Waffe, bitte sag es mir." Sie hatte ihren Hundeblick aufgesetzt und fingerte mit ihren Händen an seiner Robe herum.

Harry musste lächeln, sie als Auror, da brauchte sie wirklich jeden Tipp damit sie ihre Ungeschicklichkeit ausgleichen konnte. „Deine beiden Leberflecken am Hals…"

Er wurde von Stimmen unterbrochen die aus Richtung Lehrzimmer kamen. „Albus du solltest es ihnen sagen, du hast zumindest gesehen das einer von ihnen seinen Mann stehen kann." Harry erkannte die Stimme nicht aber er wusste noch, das bei Dumbledore sein Tarnumhang scheinbar nichts brachte.

Er zog Tonks in einen Schank in ihrer nähe um nicht gefunden zu werden. „Sie sind noch zu Jung, sie würden es nicht verkraften, die Last würde sie erdrücken." Antwortete der Direktor.

„Und er ist wirklich wie sein Vater?" fragte die unbekannte Stimme, scheinbar wollte er auf die Antwort nicht eingehen.

„Genauso, allerdings ist er nicht in Gryffindor." erklärte der Direktor und seine Stimme klang dabei bedeutungsvoll.

„Glaub einen alten Mann Albus, sag es ihnen, desto früher desto besser und nun gibt es auch keine Zweifel mehr wer gemeint war."

„Ich werde es mir überlegen Nicolas" meinte der Direktor „und Grüß Penerelle von mir."

„Das werde ich tun, Leb wohl Albus" Harry hörte wie sich das Eichenportal schloss und sich eine Person entfernte.

„Wieso sind wir hier im Schrank Harry?" fragte eine spitzbübisch grinsende Tonks.

Harry merkte wie Hitze in ihm aufstieg, erst jetzt bemerkte er dass beide sehr eng aneinander gedrückt im Schrank standen und sein Kopf an ihren Busen gelehnt war. „Dumbledore also …der Tarnumhang …. trotzdem sehen." stammelte er zu seine eigen Überraschung los.

„Harry," sie lächelte ihn nun freundlich an „was ist mit dem Direktor und dem Tarnumhang?"

„Ich glaube er kann da durch schauen." brachte er nun wieder vernünftiger hervor.

Sie nickte „Meinst du wir können wieder raus?" sie lächelte nun wieder etwas schelmischer.

Harry nickte und beide verließen ihr Versteck. „Hast du verstanden was die Beiden besprochen haben?" Fragte Sie ihn neugierig.

Harry schüttelte den Kopf, er wollte nichts dazu sagen, aber er hatte einen Verdacht, zumindest bei einen von denen war er sich fast sicher, was verheimlichte der Direktor Neville? Warum kümmerte er sich so um ihn? Und diesmal war da keine Eifersucht in ihm, sonder eher Mitleid.

„Harry danke für den Tipp." Tonks riss ihn aus seinen Überlegungen. Er hörte nun wie jemand die Treppen herunter kam und leise nach Tonks rief. „Ich muss los." sie grinste breit „wünsch mir Glück." sie drückte den völlig überraschten Harry ein Kuss auf den Mund.

„Glück." nuschelte Harry geistesabwesend und sah wie sie zu den Gryffindor ging und mit diesen ihn Richtung Südturm verschwand.


Na, gefällts euch?

Also zeigt mir, das es euch gefallen hat und reviewt mir ein kleines, Reviewleinchen!

(Wenn es größer wird, ist auch nicht so schlimm und Kritik wird erkannt und umgesetzt meistens)

Silvertrust