Moin,

durch die Anzahl der Review motiviert, danke dafür, nun das nächste chap

Tiberitus: die armen kleinen Huffelpuffs –grins- aber vielleicht kann ich in der Richtung etwas unternehmen.

Lord Adolf Voldemort Hitler: passender Name für Tom aber ein merkwürdiger nick – name oder / ich hoffe es gibt genug zu lachen und Sirius scheint nicht viel über seine Familie zu reden. (Kann ich auch verstehen, ich würde auch meinen Paten ungern erzählen das meine Cousin die Eltern angegriffen hat)

Rudi: Ja Neville hat hier auch eigentlich nur zwei Freunde / tja so soll der neue Remus sein etwas mehr Rumtreiber.

Enrinye: Tja. Das mit dem Orden kaufen zeigt war für eine gute Ministerium die Zauberer doch haben, wer weiß was man sich noch so kaufen kann. Sirius und Remus mal sehen ob es so bleibt, schätze schon, Harry bleibt natürlich so Charmant vorallen zu Snape.

Rosenfeuerdrache: Danke

Zerengeb: erstmal danke / ich habe mir für einige Jahre in vorhinein (hinaus) Gedanken (Story Jahre) gemacht und versuche beim schreiben die Punkte zu verbinden. Allerdings schweife ich dann auch immer ab oder entwickle neu Ideen die mir gerade überkommen.

hbt3: ich will nicht zuviel verraten aber es nicht Albus und der trank rettet über die Zeit

Möge den Herrschaften auch dieses Chap gefallen:


6. Kapitel:Back to School

„Guten Abend Mr ...", Harry stockte sein Gegenüber hatte sich nicht vorgestellt und er wollte nicht verraten das er ihn erkannte, zumal er nur seinen Vornamen kannte.

„Entschuldigen sie Mr Potter wie unhöflich von mir", er lächelte leicht verlegen „mein Name ist Flamel, Nicolas Flamel", Harry nickte und musterte ihn nun durch dringlich.

„Sie kannten meinen Vater?" fragte Harry interessiert nach.

Sein gegenüber lächelte. „Ich kenne die Familie Potter seid dem achtzehnten oder neunzehnten Earl." Antwortete er dann nachdenklich.

Cho die dem Gespräch nur milde interessiert gefolgt war, musterte ihn nun genau. „Wie… sie…?" brachte sie nur verwirrt heraus.

„Mr Flamel ist Sechshundert und…", begann Harry wurde aber unterbrochen.

„Einige zerdrückte", meinte dieser, scheinbar war ihm sein Alter so wichtig wie Harry sein Titel. Cho sah nun noch verwunderter aus. „Wie ich sehe sind sie Bestens informiert, Mr. Potter."

„Hallo Cho", Franz war zu ihr getreten und musterte Harry abschätzig.

„Mr Potter", begann nun Mr. Flamel etwas leiser, er machte einen Seitenblick auf Cho und Franz und als er merkte dass diese beschäftigt waren sprach er weiter. „Ein alter Freund und ich, haben kürzlich über sie gesprochen." Harry sah ihn nachdenklich an „wir beide waren unterschiedlicher Meinung über gewisse Informationen."

Er wirkte sehr nachdenklich, scheinbar wollte er Harry etwas sagen, aber andererseits wollte er wohl Dumbledore nicht übergehen. „Wissen sie was Professor Dumbledore mir und Mr. Longbottom vorenthält?" fragte Harry direkt, er wusste er hatte nicht zu verlieren. Flamel war jetzt schon so weit hervor gekommen, das er nun nichts mehr abstreiten könnte.

Dieser sah verwundert auf Harry, meinte dann aber „ich bin leider nicht in der Lage ihnen etwas genaueres zu sagen". Er schaute entschuldigend auf Harry. „Nur soviel, sie und Mr Longbottom haben eine schwere gemeinsame Zukunft und sie sollten sich schon frühzeitig mit ihm verstehen. Eifersüchteleien und Neid bringen sie nicht weiter, auch wenn sie sich nicht immer vermeiden lassen."

Harry wollte gerade etwas fragen, als sie von einer Frau unterbrochen wurden. „Nicolas langweilst du wieder die jungen Leute?"

„Nein Mrs Flamel, ihr Mann fragte nur ob es bei Malfoys immer so trocken zugehen würde." Harry gab ihr einen Handkuss.

Sie stutze kurz „Man merkt das sie bei Mr Black aufgewachsen sind, Mr Potter" sie lächelte ihm nun freundlich zu. „Manieren und eine Aversion gegen die Malfoys."

„Nein mein Schatz, Mr. Potter hat Recht, ich wurde schon mal besser mit Getränken versorgt", er grinste Harry zu, „aber das habe ich dir schon vorher Prophezeit."

Er nickte Harry zu und verschwand mit seiner Frau. Sollte das jetzt heißen es existiert eine Prophezeiung über ihn und Longbottom oder interpretierte er dort jetzt zuviel hinein.

Den Rest des Abends vergnügte er sich mit Cho. Sie sprachen über Quidditch. Cho schien eine wirkliche Verrückte in dieser Beziehung zu sein, da sie alles über die Liga und die Spieler wusste. Und Sirius hatte recht, die Älteren wollten ihn oder besser gesagt alle Jüngeren abfüllen. Flint und Friedrich kümmerten sich aber hauptsächlich um Harry. Er lehnte Anfangs noch einige ab, aber auch er war ja neugierig und so trank er einige Schluck Wein und zwei, drei Feuerwhisky. Einen Teil der Gläser verteilte er aber auch irgendwo im Saal.

Als es Zeit für die Heimreise war, waren einige der männlichen Jugendlichen schon recht angeheitert, auch Harry merkte langsam die Folgen des Alkohols und so verabschiedete er sich nicht mit eine Handkuss von Cho, sonder mit einen Kuss, den sie durch leichtes drehen ihres Kopfes noch auf die Wange umleitete. Beide lächelten noch verlegen und verschwanden in ihre Kutschen.

Die Heimreise würde Harry nie vergessen, zwar wusste er nichts mehr von dieser, aber dank Sirius Bildhafter Beschreibungen konnte er sich alles gut vorstellen, hoffentlich habe ich keinen getroffen dachte er sich während er einen trockenen Zwieback aß und Orangesaft nippe zu mehr war sein Körper diesen morgen nicht in der Lage.


„Was ist den hier los?" fragte Harry genervt.

Sirius, Justin und er waren in der Winkelgasse bei Flourish und Blotts um ihre Schulbücher zu kaufen. Justins Eltern wollten diesen am Abend wieder abholen und zusammen mit ihm noch einige schöne Urlaubstage verbringen. Deshalb war Harry etwas gereizter als sonst, da er den Rest des Urlaubs alleine verbringen musste.

„Bei Merlin, auch das noch", meinte Sirius. „Dieser Lockhart stellt seine Bücher vor."

„Von denen brauchen wir doch einige", meinte Justin interessiert.

„Ja aber frag mich nicht warum", bekam er von Sirius zu hören, bevor dieser Abrupt stehen blieb.

Harry erkannte sofort die zwei Weißhaarigen, die Sirius nun ihm Visier hatte. Sie unterhielten sich gerade mit Longbottom, Wuscheltom und Weasley, sowie einem rothaarigen jungen Mädchen, welche Harry als eine der Weasleys einschätzte.

„Lucius, musst du die Schulbücher für dein Kind schon klauen?" Sirius Stimme klang belustigt und er lächelte auch breit in die Runde. Was dazu führte, das Malfoy und der rothaarige Mann, der zu den Jugendlichen getreten war, erstarrten und ihr Wortgefecht beendeten.

„Black" schnarrte Malfoy nur. „Misch dich nicht ihn meine Geschäfte ein."

„Ich wusste es schon immer, junge Damen zu bestehlen ist ein Geschäft für die Malfoys." Der Sarkasmus in Sirius Tonfall war förmlich zu sehen.

Lucius warf zwei Schulbücher und eine rotes Tagebuch, wie Harry schätze, in den Kessel des rothaarigen Mädchen und meinte zu seinen Sohn „Draco lass uns gehen", und mit einen letzten vernichtenden Blick auf die Anwesenden, „hier darf scheinbar jeder rein."

„Mr Weasley?" fragte Sirius an den Rothaarigen gewandt, dieser nickte knapp, scheinbar immer noch etwas geladen von dem Treffen mit Malfoy. „Ich bräuchte mal einen Termin mit Ihnen." Er schaute kurz zu Harry, „du weißt wie es läuft, wir treffen uns draußen". Er drehte sich wieder zu Mr. Weasley, „also ich bräuchte da ihren Tipp als Leiter...", Harry hörte nicht weiter zu, denn das war scheinbar wieder geschäftlicher Natur.

„Den würde ich gerne mal eine verpassen", begann Ron, sein Gesicht war immer noch so rot wie seine Haare.

„Mach das", meinte Harry. „Aber bitte auf die Nase, die ist eh viel zu hoch." Mit diesen Worten drehte er sich zu Justin, „dann wollen wir mal". Er grinste breit, „du die Schulbücher, ich das Wichtige". Justin verdrehte die Augen, steuerte aber auf die Auslage mit den Lockhart Werken zu.

Harry folgte ihm um sich ebenfalls mit Büchern einzudecken. Auf die Reaktion der Gryffindors wartete er gar nicht, obwohl Wuscheltom so wirkte, als wolle sie etwas sagen, während Neville ihn nur kurz musterte. Sein Blick blieb aber bei der kleinen Weasley hängen, genauer gesagt bei ihren Augen. Nicht das ihre braune Farbe etwas besonderes gewesen wäre, aber das Funkeln faszinierte ihn doch. Es war so voller Energie und Lebensfreude, das Harry an die Schulbilder seiner Mutter denken musste.

Harry verdrängte diesen Gedanken aber wieder und folgte Justin.


Den Rest der Ferien übte Harry noch alleine, mit Remus oder Sirius im Keller. Dort war der Übungsraum mit einigen alten und mächtigen Schutzzaubern belegt, so das zwar erkannt werden konnte das gezaubert wurde, aber nicht vom wem. Und selbst wenn das Ministerium die Signatur der Flüche hätte prüfen wollen, so hätte sie Harry nichts nachweisen können. Das war auch der Grund warum Harry nie zaubern durfte, wenn er alleine war, denn anhand der Signatur konnte das Ministerium sehr wohl herausfinden wann gezaubert wurde und so Nachweisen das Harry der Schuldige war.

Harry übte auch weiter Fliegen und er durfte auch etwas Fechtunterricht nehmen. Das verdankte er Jasmin. die meinte das gehörte auch zu einen vollkommenen Ausbildung, zumal sie erklärte es würde die Hüften für das Tanzen weicher machen.

Harry dachte auch über die Worte von Flamel nach, er solle sich mit Longbottom anfreunden oder ihm vertrauen und dann noch diese Andeutung über die Prophezeiung. Das Einzige was Harry darüber herausgefunden hatte, war dass es tatsächlich solche gab, aber diese unter Verschluss gehalten wurden, bis ein Zauberer auf dem die Prophezeiung passte diese hören wollte. Und genau das war das Problem an der ganzen Sache, sehr oft konnte die Prophezeiung niemanden zugedacht werden, da sie zu ungenau waren und das Ministerium der Meinung war, es würde die Menschen nur verunsichern, zuviel über ihre Zukunft zu wissen. Es gab sie deshalb nur heraus, wenn sie eindeutig dem Zauberer zuzuweisen war.

Harry vertiefte auch wieder seine Nachforschung im Zimmer seines Vaters, er wollte mehr über den Krieg erfahren und sein Vater hatte viele Gerichtsakten kopiert damit er sie Zuhause bearbeiten konnte. Diesem Umstand verdankte Harry auch sein Wissen über viele Abläufe im Ministerium. Nicht dass er diese nachvollziehen oder gar verstehen konnte, aber er erkannte die Unterschiede in der Rechtsprechung.

Zum Beispiel waren die Lestranges während der ersten Verhandlungen freigesprochen worden und zwar wegen Verfahrensfehlern. Sein Vater hatte eine Notiz dazu geschrieben, die Harry aber nicht entziffern konnte. Nur ein Wort war noch zu lesen, Geld. Harry war davon geschockt, wären seine Eltern noch bei ihm, wenn die Lestranges arme Zauberer gewesen wären und nicht so wohlhabende? Wurden reiche Familien im Ministerium bevorzugt?

War die ganze Zaubererwelt korrupt?

Harry nahm sich vor dies genauer zu überprüfen, er wollte nicht Remus oder Sirius fragen, er wollte selber sehen was, wer, wie macht. Er wollte auch sehen wie Remus und Sirius damit umgingen. Er wollte sich eine eigene Meinung bilden.

Waren seine Eltern Opfer eines kranken Systems geworden, welches sich Voldemort zu Nutzen gemacht hatte?


„Endlich wieder Zaubern" begrüßte Ernie, Justin und Harry in der Großen Halle. Die Beiden grinsten nur, hatten sie ihre zwei Wochen bei Harry doch soviel wie möglich im Keller verbracht. „Habt ihr gehört Longbottom und Weasley sollen nicht im Zug gewesen sein." Und auf die Blicke von Justin und Harry, „was kann ich dafür das Hannah immer alles hört und mir erzählt". Er grinste breit.

„Könnte aber stimmen, ich sehe sie hier nicht" meinte Justin.

„Na, mein Buschfunk ist Gut was", meinte Ernie. „Angeblich sollen sie her geflogen sein" sprach er weiter, Harry hielt das für einen Scherz aber Ernie wirkte recht ernst.

„Schau Harry, da ist das Mädchen aus der Winkelgasse", meinte Justin. Er hatte gerade den Einzug der Erstklässler verfolgt und deute kurz auf die Rothaarige fast am Ende der Schlange.

Harry nickte und verfolgte die Einteilung. Er versuchte wie immer einzuschätzen welcher Schüler wo hinkam, bevor der Hut es verkündete und seine Quote lag dabei sehr hoch. Er hatte nur ein hochnäsiges Mädchen nach Slytherin geschickt, während der Hut sie nach Ravenclaw schickte.

„Virginia Weasley" rief Professor McGonagall auf und Harry sah wie das rothaarige Mädchen nach vorne trat, sie wirkte recht selbstsicher, doch Harry erkannte einen großen Unterschied zu ihren ersten Treffen. Die Augen, sie waren nicht mehr so am strahlen wie noch in der Winkelgasse, etwas musste sie verändert haben.

Während Harry darüber grübelte rief der Hut den Namen ihres Hauses aus: „Slytherin"

Harry stockte und auch einige am Gryffindortisch waren entsetzt. Harry hatte damit gerechnet, dass sie zu ihren Brüdern kam und diese waren wohl derselben Meinung, zumindest wirkten die drei Rotschöpfe sehr verwundert.

Aber den Slytherins schien das nichts auszumachen, sie applaudierten ihr genauso entgegen wie allen anderen Erstkläßlern, auch wenn Harry sah das Malfoy sehr überrascht wirkte.

Am nächsten Morgen ging ein Heuler am Gryffindortisch los und jeder der die Geschichte noch nicht gehört hatte wusste nun, das Ronald Weasley und Neville Longbottom tatsächlich mit einen fliegenden Auto erschienen waren.

Allerdings erfuhr er auch, dass er dieses Jahr gegen Malfoy fliegen durfte, denn der hatte sich in das Team der Slytherins gekauft. Zwar wäre das erst das letzte Spiel in der Saison aber Vorfreude ist die beste Freude. Das erste Spiel hatte sie allerdings wieder gegen die Ravenclaws. Er würde gegen Cho spielen, die ihn immer noch auf den Fluren grüßte, was ihm vermuten ließ das sie den Ball bei den Malfoys nicht negativ bewertete.

Ihr neuer Lehrer für VgddK, Gilderoy Lockhart war eine absolute Niete und Justin und er waren froh den Stoff schon bei Remus gelernt zu haben. Allerdings betete Harry nun inständig, dass niemand erfahren würde, dass er auch den Orden dritter Klasse hatte, das wäre ihm wirklich peinlich gewesen.

„Na, Gilderoy Potter wie geht's?" Flint und einige seiner Kumpels begrüßten Harry im Flur. „Der ist genauso eine aufgeblasene Null wie Lockhart", meinte er noch so laut, dass die ganze Gruppe los prustete. „Orden dritter Klasse".

Mist dachte Harry und ging weiter, genau das was ich nicht wollte. Zwar hatten es nur wenige gehört aber das konnte schon reichen, nicht das viele den Zusammenhang verstanden, aber trotzdem musste Harry das ändern.


„Justin schnell, welcher?" Harry stand in der Küche am Haustisch der Slytherins und sprach zu einem Spiegel.

„Wie immer" meinte Justin und grinste breit. Harry grinste zurück, er hatte einen Becher für Flint vorbereitet und wollte nur ihn treffen. Der Vorteil an den Slytherins war, dass sie eine feste Sitzordnung hatten, aber sicher war sicher.

Als Harry die Halle betrat war das Lachen schon von weiten zu hören. Und Harry wusste auch den Grund: Flint. Immer, wenn dieser den Mund öffnete, qualmte es in einen ekligen Grün heraus.

„Klasse Harry", meinte Justin und Beide waren mit ihrer Arbeit zufrieden. „Ich hoffe die Hauselfen können nicht durch Tarnumhänge sehen" fügte er noch an, während er mit sich kämpfen musste nicht vom Stuhl zufallen, da Flint gerade die Halle verließ und wie eine Lokomotive Rauchwolken ausstieß.

„Ich hoffe es wirkt" meinte Harry.

Justin nahm ihn unter die Lupe. „Zumindest Heute" Beide prusteten los.

Doch leider hatte Harry kein Glück, zwar hatte Flint den Tag keine weitere Äußerung über seine Lippen gebracht, aber jemand anderes griff dieses Thema auf.

„Mr Potter finden sie das witzig?" Snape zeigte auf den Kessel von Hannah, neben dem von Harry. Dieser schmolz gerade. „Ist das ihre Art von Humor, Ihre Klassenkameraden ins Messer laufen zu lassen?" Seine Augen blitzen förmlich vor Freude. „Sie haben gesehen wie Miss Abbott einen Fehler machte und halfen ihr nicht. Nein, nicht der große Potter, Träger des Ordens der Merlin dritter Klasse, nein" er betonte dritte Klasse besonders, so dass jeder verstand was er wollte. „Er amüsiert sich lieber über seine Mitschüler. Zehn Punkte Abzug von Hufflepuff, dank unseren hilfsbereiten und edlen Mr Potter." Immer an Remus und Sirius denken! Er ist eine Null nicht aufregen! Harry versuchte nach außen eine lässige Fassade aufrecht zu erhalten Während Snape über ihn herzog. Ruhig denk an die Bilder.

Und nun merkte Harry am eigenen Leibe wie schnell der Buschfunk war, kaum war er in der Halle erschienen drehten sich einige Köpfe in seine Richtung und Gemurmel brach los. Harry grinste nur und ging zu seinen Platz. Es war zwar genau das passiert, was er nicht wollte, doch er wollte sich nicht die Blöße geben sich anmerken zu lassen, dass es ihn störte und das Schniefelus ihn mit seiner Bemerkung getroffen hatte.

In den nächsten Tagen war er Gesprächsthema Nummer eins. Er wäre eine Null, genauso ein großes Maul wie Lockhart, aber genauso wenig dahinter. Am meisten machte sich Flint über ihn lustig, er erzählte jedem der es hören wollte, das Harry in den Sommerferien auf einen Ball war und wie ein aufgeblasener Fwuuper herumgelaufen wäre.

Harry merkte, dass ihn das mehr störte als noch auf der Muggelschule, dort war er es gewohnt gewesen von den anderen gehänselt zu werden. Das Schlimmste war allerdings, dass er sich nicht bei Schniefelus rächen konnte. Auch Flint war vorsichtiger geworden und er würde sich nicht die Blöße geben. Flint daraufhin offen anzugehen, er musste über solchen Mist stehen.

„Na, Harry Lockhart." Flint war mal wieder auf Harry im Flur gestoßen. „Wo hast du denn deine kleine Freundin?" begann er nun ein neues Thema und seine Freunde schauten interessiert auf.

„Lass sie da raus Flint", Harry war stehen geblieben und drehte sich nun zu ihm.

„Was den Gildi?" Flint lächelte ihn breit an. „So schlecht sah sie doch nicht aus", er sprach in einer Babystimme zu Harry.

Harry machte es wenig aus, das Flint ihn nun aufzog. Er war ein niemand, doch er würde nicht zulassen, dass jemand in seinem Umfeld darunter zu leiden hatte. „Ich weiß, dass du dir keine Namen merken kannst Flint, aber ich hätte zumindest erwartet, dass du sprechen kannst."

„Oh Gildi hat sich Mut angesoffen", meinte Flint nun schon etwas ernster. „Pass auf was du sagst, dein Orden ist nicht Groß genug um sich dahinter zu verstecken." Er fuchtelte mit seinen Zauberstab vor Harrys Nase herum.

Harry grinste nur, innerlich war er aber mehr als nur angespannt. Das waren drei Fünftklässler, wenn er nun versuchen würde seinen Zauberstab zu ziehen, würde er verlieren. Doch er konnte es nicht zulassen das Flint ihn weiter nervte und nun auch noch andere dort hineinzog.

„Du solltest ihn wenigstens richtig herum tragen Flint." Harry schaute auf den Zauberstab von Flint und als dieser irritiert zu seinen schaute und seine beiden Kumpels ihn überrascht musterten, zog Harry seinen Stab. Immerhin konnte er nun wenigstens einen Fluch sprechen, bevor es ihn erwischen würde.

„Oh nun habe ich Angst Potter", begann Flint und Harry hörte sofort, dass dieser nun seinen richtigen Namen benutz hatte. „Ein Zweitklässler will mich angreifen?" er versuchte ein höhnisches Lachen. Mittlerweile waren einige Schüler in der Nähe stehen geblieben und verfolgten das Schauspiel interessiert.

„Nein Flint, ich bin nicht so eine hirnlose Marionette wie du", meinte Harry ruhig. „Ich lasse mich nicht von Anderen provozieren oder vor den Wagen spannen."

„Was soll das jetzt wieder werden Gildi?" Flint wurde wieder etwas selbstsicher.

„Das soll heißen, ich würde mich nur verteidigen und nicht jemanden angreifen nur weil Malfoy das von mir will." die Worte hatten gesessen. Flint entgleisten die Gesichtszüge und er fühlte sich ertappt.

Er brauchte einen Moment um sich zu fangen. „Oh man Gildi", er versuchte wieder witzig zu klingen, was ihn nur schlecht gelang. „Scheinbar gibt man wirklich sein Gehirn ab, wenn man den Orden bekommt." Er drehte sich um und entfernte sich von Harry.

Die Anwesenden sahen etwas enttäuscht zu den Beiden, da sie auf einen Kampf gehofft hatten, der nun wohl ausfiel. Harry schaute Flint immer noch hinterher, wie sagte sein Fechtlehrer immer, drehe deinen Feinden nie den Rücken zu wenn sie ihre Waffen offen tragen. Die Schüler begannen sich weiter zu bewegen als Flint sich ruckartig umdrehte und einen Fluch auf Harry schleuderte.

Rictusempra" hörte Harry und einige der anwesenden Schüler schrieen Überrascht auf.

Protego" meinte Harry und der Fluch wurde von Harry reflektiert und schlug in der Decke ein.

„Netter Versuch Flint" meinte Harry. „Darf ich jetzt?" fragte er herausfordernd.

„Was ist hier los?" Professor Flitwick war hinter Flint erschienen.

Dieser schaute nur grinsend zu Harry und meinte „Potter wollte mich gerade angreifen."

Professor Flitwick sah überrascht zu Harry. „Stimmt das?" fragte er dann auch.

„Eigentlich, Ja", meinte Harry ruhig und sah nun einen überraschten Flint. „Er hat angegriffen, ich habe geblockt und nun wäre ich mit einen Angriff dran", machte Harry weiter.

Professor Flitwick nickte „Sie haben recht Mr Potter" Harry stutze nun, er hatte mit allen gerechnet, allerdings nicht mit dieser Reaktion eines Lehrers. Auch wenn er wusste das Flitwick früher viele Duelle bestritten hatte, grübelte Harry weiter. „Aber trotzdem ist Zaubern in den Fluren nicht erlaubt, fünf Punkte Abzug für Slytherin und Hufflepuff und nun ab in ihre Klassen."

Harry wusste, dass er Glück gehabt hatte, wären alle Slytherins auf ihn losgegangen hätte er Poppy besuchen dürfen. Aber das wäre auch egal gewesen, er hätte Flint irgendwann wieder alleine getroffen.


„Was ist den hier für ein Auflauf?" fragte Harry Justin. Es war Halloween und Harry war auf dem Turm gewesen und wollte gerade zurück in den Gemeinschaftsraum als er auf die Versammlung traf.

„Bist du doch raus?" Justin schaute kurz zu Harry. „Filchs Katze hängt an der Wand und irgendeine Kammer soll geöffnet worden sein", erklärte Justin.

An den nächsten Tagen herrschten die wildesten Gerüchte über die Kammer des Schreckens. Harry hörte zwar den Erklärungen von Professor Bins zu, doch war er eigentlich bei einer anderen Überlegung. Wie schaffte es Longbottom da wieder in Verdacht zu geraten. Dieser wurde nämlich lauthals vom Hausmeister beschuldigt seine Katze getötet zu haben. Laut Buschfunk war sie dann zwar nur versteinert, aber keiner der Lehrer konnte ihr helfen.

Harry war froh das Filchs Katze versteinert wurde, denn nun war er nicht mehr Gesprächsthema Nummer eins. Das war nun Longbottom, da dieser von Filch beschuldigt wurde seine Katze angegriffen zu haben. Er hatte zwar ein Alibi, aber das war erstmal egal.

„Wow, hast du Longbottom gesehen? Er ist auf den Besen aber echt gut." Justin und Harry kamen gerade zurück vom Spiel Gryffindor gegen Slytherin, in dem ein Klatscher jagt auf Neville gemacht hatte.

„Man gut das Wood den Schnatz so schnell gefangen hat" meinte Harry. „Nachdem Neville den Arm nicht mehr benutzen konnte hatte er echte Probleme."

„Probleme?" Ernie war zu ihnen getreten. „Er hat jetzt Probleme. Dank Lockhart hat er keine Knochen mehr im Arm", erklärte er weiter. „Hättet mal sehen sollen wie stinkig er war, als dieser Colin das fotografiert hat." Harry nickte nur, er wusste das Ernies Informationen meistens stimmten, aber er glaubte auch jeder wäre sauer wenn er keine Knochen mehr hätte.

„Klasse Lehrer" meinte Justin. Scheinbar war ihm der letzte Teil auch nicht wichtig.

„Es gab einen Angriff auf einen Schüler." Dumbledore sprach gerade zu ihnen.

„Einer der Gryffindor Erstklässler, er soll genauso versteinert gewesen sein wie Mrs Norris" meinte Ernie. Harry nickte nur, das war der Vorteil an Ernie, er kannte alle Gerüchte, aber hielt sich bei Harry und Justin fast immer an der Wahrheit.

„Warum willst du ihn dir anschauen?" fragte Justin nervös.

„Weil ich gerne mal wissen will, wie ein versteinert Mensch aussieht. Außerdem können wir so gleich den Krankenflügel ausmessen", bekam er als Antwort.

„Hast du gehört das Longbottom im Krankenflügel war."

„Natürlich, wo soll er ohne Knochen ihm Arm sonst gewesen sein?" fraget Harry überrascht.

„Sieht aus wie immer", meinte Justin nachdenklich, als sie ihm Krankenzimmer angekommen waren, Harry nickte.

„Schau, scheinbar hatte er wieder die Kamera vor seinen Augen" Harry zeigte auf die merkwürdige Haltung seiner Hände.

„Na, wenn er ein Foto von seinen Angreifer gemacht hat wird es nicht mehr lange dauern bis die Angriffe geklärt sind" meinte Justin und begann den Raum auszumessen. „Machst du eigentlich bei dem Duellier-Club mit?"

„Ich will nur sehen wer ihn durchführt" meinte Harry nachdenklich.

„Lass uns zurück, wir haben alles" meinte Justin nachdem sie die letzten Maße genommen hatten.

„Warte", sie waren gerade in der Eingangshalle angekommen, als sich das Eichenportal öffnete und eine Person diese betrat.

Harry erkannte sie als Virginia oder Ginny, wie sie von ihren Brüdern gerufen wurde. Sie wirkte wie in Trance und steuerte Richtung Kerker, als sie stehen blieb, sich verwirrt umschaute und sich entsetz die Hand vor den Mund schlug um einen Aufschrei zu unterdrücken.

Als sie sich etwas genauer angeschaut hatte, klopfte sie verwirrt die Federn von ihrer Robe und ging schnell Richtung Kerker davon.

„Was war das denn?" fragte Harry verwirrt und schaute zu Justin.

„Du bist der Fachmann hier" meinte Justin knapp.

Harry nahm sich vor mehr, über die Kleine in Erfahrung zu bringen, scheinbar war mit ihr etwas nicht in Ordnung. Erste der Weasleys die keine Gryffindor war und jetzt das.


„Nicht der Idiot", Harry und Justin erkannten gerade wer den Duellier-Club leiten würde.

„Vielleicht wird es wenigstens lustig" meinte Harry sarkastisch.

Harry wollte eigentlich wieder gehen, aber da Justin ihm noch eine Chance geben wollte blieb er und so verpasste er wenigstens nicht wie Schniefelus seinen Frust an Lockhart auslassen konnte.

Er und Justin hatten sich etwas abseits gestellt und folgten nun den Anweisungen sich zu Duellieren. „Lass mich heile", meinte Justin etwas nervös als sie Aufstellung genommen hatten.

„Greif du an", meinte Harry, er konnte den Entwaffnungszauber schon und so brauchte Justin sich nicht weiter Sorgen zu machen.

Expelliarmus", rief Justin und Harry wollte gerade ein Schild aufbauen, als ihn etwas im Rücken traf. Der Fluch, der ihn getroffen hatte, drückte ihn vor, genau in den Fluch von Justin. Dieser erwischte ihn voll und riss seinen Zauberstab aus den Händen. Gleichzeitig wurde er nach hinten geschmissen und landete nun lachend und wild mit den Beinen zuckend auf den Boden.

Harry konnte sich nicht aus dieser Lage befreien, seine Beine machten was sie wollten und seine Hände mussten seinen Bauch drücken vor lauter Lachen. Er sah, wie Schniefelus durch die Reihen ging um eventuell verunglückte Flüche zu beheben. Allerdings machte er einen weiten Bogen um Harry und dieser war sich sicher, das Schniefelus überall zweimal war, bevor er sich um Harry kümmerte.

„Der große Potter am Boden." Er grinste gehässig zu ihm herunter. „Arroganz schützt wohl nicht vor Flüchen." Seine Augen blitzen vor Schadenfreude auf, als er sich entfernte.

„Was war das denn?" fragte Justin, der sich neben ihn gekniet hatte.

„Irgendwer hat mich von Hinten angegriffen", meinte Harry und schaute sich um, konnte allerdings keinen genau ausmachen. Allerdings waren Flint und seine Kumpels dort in der Ecke und strahlten, sahen aber nicht in ihre Richtung.

„Malfoy und Longbottom" meinte Justin und ging näher an die Bühne auf der die Beiden sich nun Duellieren durften. Zwar war Malfoy der Erfahrene von Beiden, Neville hatte aber mehr Kampfgeist.

Serpensortia" Malfoy schickte eine Schlange auf Neville, nachdem Schniefelus ihm den Tipp gegeben hatte.

Einige Mädchen schrieen auf und Harry schaute nach Justin, da dieser vor Schlangen eine panische Angst hatte. Scheinbar spürte das die Schlange, denn sie war dank Lockhart aufgebracht vor Justin gelandet und war nun im Begriff ihn anzugreifen.

Harry wollte gerade seinen Stab ziehen, als er das Zischen hörte und alle wie gespannt auf Neville schauten. Dieser bewegte den Mund, Harry konnte es kaum glauben, Longbottom war ein Parselmund. Harry sah wie sich die Schlange etwas beruhigte und sich zu Neville drehte, als Schniefelus sie auch schon verschwinden ließ.

Er sah wie Wuscheltom und Weasley Neville aus der Halle brachten und ein wildes Gemurmel einsetzte. Harry bekam nur Wortfetzen mit, weil er seinen eigenen Gedanken nachhing, aber scheinbar war den meisten nun klar wer der Erbe Slytherins war.

„Na geht es wieder?" Harry stand vor Justin, der immer noch weiß wie eine Wand war und etwas zitterte.

„Scheiße Mann", begann Justin. „Und das wo ich Schlangen so liebe." Er schüttelte sich immer noch angewidert.

„Warum sucht du dir auch Muggelhelden aus, die Angst vor Schlangen haben." meinte Harry trocken.

„Das ist Zufall, dass Indiana Jones und ich Angst vor Schlangen haben", murmelte dieser nur.

„Wer es glaubt", meinte Harry und Beide gingen Richtung Gemeinschaftsraum, da Schniefelus und die Vollpfeife den Unterricht beendet hatten.

„Na Gildi?" Flint hatte durch die Eingangshalle gerufen, da Harry schon fast im Flur zum Hufflepuffgemeinschaftsraum verschwunden war. „Hattest Glück, dass es keine zweite Runde gab sonst hätte deine kleine Freu…" Seine Lippen bewegten sich zwar noch weiter, aber es kam kein Laut mehr, da Harry ihn mit einem Schweigezauber belegt hatte.

„Halt die Klappe Flint" meinte Harry und verschwand mit Justin und Ernie, der ihn verwundert musterte.

„Irgendwann wirst du echt eine drauf bekommen Harry", meinte Justin schon fast genervt.

„Hab ich doch schon", verteidigte sich Harry grinsend.

„Nein, ich meine Richtig", begann Justin. „Ich weiß zwar, dass dich das nicht weiter stört aber trotzdem."

„Was meinst du?" fragte Harry verwundert.

„Ich meine damit, dass du immer das letzte Wort haben musst", begann Justin.

„Was ist daran Schlimm, seine Meinung zu vertreten?" fragte Harry.

„Nichts, nur Flint und seinen Kumpels werden nun was anderes versuchen", erklärte Justin. „Und gegen die wirst du wohl keine Chance haben."

Harry schaute entschlossen zu Justin. „Sollen sie nur kommen, alle schaffe ich nicht, dass stimmt, aber wenn ich wieder Fit bin werde ich sie schon alleine antreffen."

Justin wirkte daraufhin etwas entsetzt. „Deshalb hatten uns Sebastian und seine Kumpels nicht mehr..."

Harry schaute nur eisern zu Justin und dieser begann zu grinsen. Justin und er waren von einer Gruppe Schüler gemoppt worden und das hatte in einer Schlägerei geendet. Die Beiden gegen fünf andere. Beide hatten kräftig aufs Maul bekommen, doch einige Zeit danach haben die Fünf einen großen Bogen um Justin und Harry gemacht.

„Ich dachte die haben aufgehört weil wir uns gewehrt hatten", meinte Justin nun.

„Na ja", begann Harry, „nachdem ich wieder Fit war habe ich Sebastian alleine getroffen und wir haben uns darauf geeinigt uns aus dem Weg zu gehen."

„Das erklärt einiges", meinte Justin nachdenklich.

Harry hatte am Tag der Schlägerei ein langes Gespräch mit Sirius und Remus gehabt, die ihm die zwei Optionen aufgezeigt hatten: klein beigeben oder kämpfen. Allerdings sagten sie ihm auch, dass er gegen eine Gruppe nur selten alleine Gewinnen kann.

Deshalb hatte Harry Sebastian alleine abgefangen und Beide kamen zu dem Schluss sich aus dem Weg zu gehen. Harry hatte genau das auch mit Flint vor. Alleine hatte er gegen seine Truppe keine Chance, das wusste er. Aber Flint alleine war ein anderes Thema, mit etwas Glück hatte dieser nicht soviel Duellerfahrung wie Harry, so dass er den Altersunterschied ausgleichen konnte. Allerdings wäre sein größter Vorteil, dass Flint ihn unterschätzen würde.


„Wo willst du hin?" fragte Ernie Justin, als dieser ihm folgen wollte.

„Bibliothek, wie du auch" meinte er etwas überrascht.

„Jetzt wo Longbottom es auf dich abgesehen hat?" fragte Ernie überrascht.

„Was meinst du denn jetzt?" kam Justins Gegenfrage.

„Na Gestern die Schlange, wäre Professor Snape nicht gewesen hätte er sie auf dich gejagt", erklärte Ernie und sah Justin an als würde dieser nicht alle Zutaten im Trank haben.

Justin sah genauso zurück, verdrehte die Augen und schaute zu Harry „Kommst du mit?"

„Ne lieber nicht", bekam er von Harry zu hören. „Da sind zu viele Bücher", erklärte er weiter. Justin grinste und verschwand aus dem Zimmer.


„Mr Potter", Professor Sprout hatte ihn angesprochen. „Kommen sie bitte mit." Sie wirkte betrübt und etwas neben der Spur. Harry sah sie fragend an, doch bekam er von ihr keine Antwort.

„Was habe ich...", wollte er fragen, wurde aber von seine Professorin unterbrochen. „Nein Mr Potter es geht diesmal nicht um sie."

Nun war Harry noch mehr verwundert, was wollte sie was war passiert und sein ungutes Gefühl wurde noch Schlimmer, zumal sie Richtung Krankenflügel gingen.

„Justin", flüstert Harry überrascht, als er diesen auf dem Bett im Krankenflügel liegen sah, genau wie den Jungen von den Gryffindors.

„Harry, wir wollten es dir zuerst sagen, da du einer seiner besten Freunde warst", erklärte Professor Sprout. Harry erkannte jetzt das McGonagall und Dumbledore sowie Miss Pomfrey da waren.

„Wie?" brachte Harry nur hervor.

„Wir wissen es nicht Mr Potter", begann der Direktor, „es gab einen erneuten Zwischenfall und ihr Freund und Sir Niclas wurden angegriffen."

„Zwischenfall", murmelte Harry und schaute kurz auf den schwarzen Geist in der Ecke. „Was machen sie jetzt?" frage er schon etwas gefasster.

„Wir versuchen den Schuldigen zu finden", begann McGonagall.

„Das ist ja nicht weiter schwer, so viele Möglichkeiten gibt es da ja nicht", warf Harry erbost ein.

„Mr Potter, Mr Longbottom hat nichts mit diesen Überfällen zu tun", warf McGonagall ein, auch wenn Harry der Meinung war das sie sich nicht wirklich sicher war.

„Ich glaube kaum, dass der Erbe Slytherins aus Gryffindor, Ravenclaw oder gar Hufflepuff stammt Professor", meinte Harry aufgebracht.

„Mr Potter wir können nicht einfach alle Slytherins beschuldigen", warf Professor Sprout verwundert ein. Harry schnaubte nur das war keiner Antwort würdig, natürlich konnte man das.

„Mr Potter", der Direktor sah ihn durch dringlich an. „Sie sind alle unschuldig bis das Gegenteil bewiesen ist."

Harry merkte nun die Wut in ihm aufsteigen und durch seine zusammen gepressten Zähne meinte er dann „Sowie bei den Lestranges".


Über Reviews freue ich mich immer.

Auch bei Kritiken wird der Kopf seine arbeit Vollrichten.

Also bis dann…Silvertrust