Moin,
durch die Anzahl der Review weniger motiviert, nun das nächste chap
A/N: Die Story fängt im ersten Jahr an und zeigt bis zu einen gewissen Punkt nur Highlights oder Änderungen zu denen von JKR, wenn ich diesen Teil zu ausführlich gestalten würde platz der Rahmen. Ich verspreche wieder ausführlicher zu werden wenn ich die weisen Wege von JKR verlasse.
Zerengeb: danke und ich hoffe es sagt dir zu
Enrinye: bisschen lang/ ja bei mir hatte Tom schon etwas mehr macht über sie / du sprichst da gerade ein allgemeines Problem dieser Story an, wenn ich die ersten Jahre die doch sehr nah am original liegen zu genau beschreibe wird dieses FF zu groß (glaube ich), wenn ich allerdings nicht dies und das erwähne (glaube ich) würde niemand die Zusammenhänge verstehen und ich würde lauter Flashbacks einbauen müssen. Deshalb kommt hier hin und wieder der Part hektisch übern Ecktisch aber das wird sich bessern (glaube ich) ;-),
Alex Black5: kein Thema so Klausuren gehen glaube ich vor / ich habe glaube ich in irgendeinen Buch Virginia gelesen und es übernommen / das abgehackte kommt weil ich einerseits die ersten Jahre hinter mich bringen will andererseits aber einiges erklären will weil sonst hinten vielleicht alles etwas merkwürdig und unlogisch wirkt.
Dax: ;-))
Rosenfeuerdrache: danke
Rudi: Naja ich versuche die Chara. schon irgendwie bei zu behalten (außer Harry) aber es klappt nicht wirklich. Das schlimmste ist es sich zu bremsen er ist erst zwölf verhält sich aber vollkommen anders.
Lord Adolf Voldemort Hitler: kurz weil hektisch, ich will nur einiges erklären was bis zu einen Punkt geschehen ist ich werde sicherlich ausführlicher (ich wollte nicht mit der Story beginnen und dann immer Flshbacks einfügen um den Chara. oder Geschehnisse zu erklären) / Bei mir hatte Tom wohl schon mehr macht über Ginny / Der Anfang wird gemacht mit Gred und Foerg / mit den neuen Chap für Andere Entscheidung habe ich nur auf dein Review gewartet.
Viel Spaß (glaube ich):
7. Kapitel:Strafarbeit und Gedichte
Miss Pomfrey wurde weiß und schaute traurig auf Harry. Professor Sprout schlug sich mit der Hand vor dem Mund und Professor McGonagall die eben noch gewirkt hatte, als wolle sie Harry eine Stammpauke halten, wirkte nur sichtlich erschüttert.
Selbst Professor Dumbledore musterte Harry kurz bevor er begann zu reden. „Harry", er sprach ruhig und freundlich, scheinbar wollte er Harry zeigen, dass es keinen Grund für seine Reaktion gab. „Ich versichere dir, dass der Erbe Slytherins momentan nicht Persönlich auf der Schule ist."
„Sicher", meinte Harry verwundert.
„Ganz sicher Harry, der Erbe Slytherins hat diesmal die Kammer des Schreckens nicht geöffnet", erklärte er weiter.
Harry war nun etwas verwundert, der Erbe Slytherins hat diesmal… Wurde die Kammer schon mal geöffnet? Kannte Dumbledore denn Erben Slytherins? „Wer ist der Erbe?" fragte Harry nun neugierig, vielleicht würde er mehr Informationen bekommen, jetzt da alle Mitleid mit ihm hatten.
„Niemand geringeres als Voldemort persönlich Harry", kam es von den Direktor, was zur Folge hatte, dass alle außer Harry zuckten oder aufschrien.
„Aber Voldemort ist doch Tot", kam es von Harry, obwohl er seit Ende des letzten Schuljahres da nicht mehr so sicher war.
„Er lebt vielleicht nicht, aber er ist nicht Tot, Harry." Dumbledore lächelte Harry zu, scheinbar stolz darüber das er ihn beim Namen nannte, „und meine Quellen sagen er ist nicht einmal in England. Daher können wir nicht einfach alle Slytherins der Schule verweisen."
Harry nickte zwar, aber er war da ganz anderer Meinung. „Wissen Sie was für ein Monster so etwas machen kann?"
Der Direktor schüttelte den Kopf. „Nein Harry, weiß ich nicht, allerdings bin ich mir sicher, dass unser Wildhüter gerne solch ein Tier haben würde." Er lächelte kurz und verließ, gefolgt von den Beiden anderen Professoren, den Krankenflügel.
Am nächsten Tag wusste jeder Schüler, dass Justin angegriffen wurde und nun versteinert im Krankenflügel lag. Was Harry aber verwunderte, war die Blödheit seiner Schulkameraden. Alle hatten Neville unter Verdacht. An allen Ecken, an den Harry vorbei kam, hörte er, dass es doch klar war, dass dieser es sei, schließlich spreche er Parsel.
Es gab nur wenige, die diese Meinung nicht teilten und darunter fiel auch Draco Malfoy. Was Harry auch verwirrte. Er hatte ihn und seine Affen belauscht und so erfahren, dass dieser schon fast sauer war, dass die ganze Schule Neville für den Erben hielt. Aber warum er sich so sicher war, hatte er nicht erfahren, nur das sein Dad ihn verboten hatte etwas zu unternehmen.
Während der Winterferien fuhr Harry wieder nach Hause, er hatte zwar kurz überlegt im Schloss zu bleiben, aber da er ein wichtiges Buch brauchte fuhr er nach Hause. Dort war alles beim Alten. Sirius hatte eine Neue und Remus und Jasmin waren immer noch ein Pärchen. Was Harry einerseits für Remus freute, ihn andererseits aber nervte, da so seine Benimm-Lehrerin immer noch da war und ihn auch immer noch verbesserte.
Was weißt du über die Kammer des Schreckens, schrieb Harry ins Buch, er hatte auch Remus und Sirius zu diesen Thema befragt, aber ohne Erfolg, genauso wie über das Thema Voldemort.
Wir haben sie gesucht aber nie gefunden, warum fragst du?Sie wurde dieses Jahr geöffnet. Hattet ihr gehört dass sie mal geöffnet wurde?
Gerüchte, nichts Genaues. Nur Sirius hatte mal so was Zuhause gehört, nach dem Motto es gibt noch Hoffnung für die Reinblüter.
Kennst du Voldemort?
Kleiner Möchtegern, versucht die Reinblüter hinter sich zubringen, hat sich gerne als Erbe Slytherins bezeichnet, zumindest hat das Malfoy uns so erzählt, als wir ihn mal in der Mangel hatte. Wollte uns wohl damit imponieren.
Kennst du jemanden der mehr über die Kammer wissen kann.
Außer den Lehren nur Hagrid, der müsste seit über fünfzig Jahren an der Schule sein, er hört viel auch wenn er nicht sonderlich gesprächig ist.
Also musste er unbedingt mit Hagrid reden, nun hatte er schon zwei Gründe. Hagrid liebte Gefährliche Tiere und könnte sicherlich einige Tipps abgeben und er war schon lange auf der Schule, vielleicht wusste er wirklich was.
Aber das ging erst wieder in Hogwarts und nicht jetzt, also konnte er nur weiter im Keller üben oder die Unterlagen seines Vaters durchstöbern. Harry wusste, dass dort viel über Voldemort stand, also begann er dort über diesen Zauberer zu lesen. Das Problem war nur, dass sein Vater zwar einiges an Unterlagen hatte, aber ein sehr merkwürdiges Ablageverfahren und so erfuhr Harry zwar viel über diese Kreatur, in die er sich mehr und mehr verwandelt hatte, aber nicht viel über seinen Anfang.
Harry trainierte nun auch für ihr erstes Spiel der Saison, gegen Ravenclaw. Dieses war verschoben worden, nach den Überfällen, und sollte im Januar nachgeholt werden. Er war schon gespannt darauf, wie Cho gegen ihn klarkommen würde.
Die ersten Wochen in der Schule vergingen wie die letzten Wochen vor den Winterferien, Longbottom war immer noch der Erbe Slytherins, was sich die Beiden Weasley Zwillinge zu Nutzten gemacht hatten. Nicht nur, dass sie vor ihm schreiend durch die Gänge gingen und ihn ankündigten, nein sie drohten auch einigen Schüler, die sie bei Lehrern wegen irgendwelcher Streiche verpetzten wollten, mit ihm.
Hätte Harry nicht immer noch Probleme mit Flint gehabt, hätte er sicherlich mit den Beiden Mal über diese Idee geredet. Flint verspottete ihn immer noch, zwar waren die Anderen noch mit der Kammer beschäftigt, aber da schon lange keine Überfälle mehr stattgefunden hatten, wurde das Thema wieder interessanter.
„Na, Gildi", wurde Harry mal wieder begrüßt. Harry sah wie wieder einige Schüler anfingen zu grinsen, scheinbar ist die Kammer wieder vergessen dachte er sich. „Wo hast du deinen kleinen Schlammblut Kumpel gel..."
„Ratzeputz", Harry hatte seinen Zauberstab so schnell gezogen das Flint nicht reagieren konnte, zwar hatte Harry nun drei Stäbe gegen sich, aber das war ihm egal. Niemand beleidigte seine Freunde.
„Was ist hier los?" Eine ölige Stimme ertönte hinter den Slytherins.
Die drei Slytherins drehten sich um und Harry erkannte Schniefelus, der hinter den Dreien Stand und diese musterte. Sein Blick blieb auf Flint hängen und man konnte kurz so etwas wie Überraschung auf Schniefelus Gesicht erkennen, als er sah dass sein Schüler Blasen spuckte.
Er sah zu Harry und ein gefährliches Flackern war in die Augen des Professors getreten. „Potter", Schniefelus beendete die Blasen bei Flint und ging näher zu Harry. „Sie haben auf den Fluren gezaubert."
Harry sah ihn nur an, er wusste, dass es egal war, ob er was sagte oder nicht, er könnte seinen Satz eh nicht beenden, da Schniefelus in unterbrechen würde. Also lächelte er, verschränkte seine Arme auf den Rücken und wartete auf die Beschimpfungen seines Professors.
„Ist dem großen Potter die Stimme abhanden gekommen?" Schniefelus beugte sich etwas zu Harry, „andere Schüler feige und hinterrücks überfallen, aber dann das Maul nicht aufkriegen." Seine Stimme war für Schniefelus Verhältnisse laut, normalerweise sprach er leise und jeder konnte es hören, doch hier wollte er wohl mehr Aufmerksamkeit auf das ganze Geschehen lenken. „Lernt man so ein Verhalten als Ordensträger?"
Harry wurde langsam wütend, konnte diese arrogante Fledermaus nicht einfach seine sowieso übertrieben Strafe vergeben und ihn dann in Ruhe lassen? Musste er ihn auch noch Vollblubbern? Er versuchte an Sirius Worte zu denken, stell ihn dir vor wie jetzt, er hatte Harry ein Bild aus seinen Gedanken gezeigt, Schniefelus Kopfüber, mit dreckigen Unterhosen und Blasen aus dem Mund. Upps Blasen aus dem Mund, deshalb der sonder Text, meinte er verzweifelt zu sich selbst. Und denke immer daran Harry, egal wie er rumtobt, er darf dich nicht anfassen und schon gar nicht verhexen.
„... ihre arrogante Familie", während Harry mit seinen Gedanken beschäftigt war, hatte Schniefelus wohl wieder seine Familie mit in seine Rede einfließen lassen.
Er wird immer deine Familie beleidigen Harry, das hatte ihm Remus gesagt. Ich schätze er ist eifersüchtig darauf, dass die Potters immer recht geschätzt waren. Er hatte schon früher versucht James und Sirius so zu locken.
„Ich verstehe nicht, wieso andere Menschen mit ihrer Familie befreundet sind?" er lächelte nun gehässig, „oder kaufen sie sich ihre Freunde?"
Aha da waren wir gerade, irgendwie ist das auch nichts Neues dachte sich Harry und unterbrach seinen Professor kurz. „Professor" setzte Harry an.
Doch dieser hob nur seine Hund und seine Augen nahmen einen gefährlichen Ausdruck an und Harry erwartete nun fast eine emotionale Reaktion von Snape, doch dieser hatte sich wie immer im Griff. Harry würde das nie, niemals zugeben, aber dafür beneidete er seinen Professor. Man konnte nur Emotionen erkennen, wenn dieser es wollte und dann waren es meistens nur verachtende oder gehässige Minen.
„Potter", Na gib mir endlich meine Strafe und hau ab, langsam wurde es wirklich nervig. Strafe, Punktabzug, aber bitte nicht Volltexten. Jetzt verstehe ich die anderen Schüler, man bekommt wirklich Angst dabei, aber was will er mir tun, mich verhexen? In Ordnung, er war ein Todesser und hat schlimmeres gemacht, aber wenn er mich angreift ist er schneller in Askaban als ich im Unterricht. Das Ganze war ein Tipp von Remus. Mit sich selber zu Unterhalten, solange die Moralpredigt anhielt.
„Zwanzig Punkte von Hufflepuff", er grinste gehässig und sie werden sich heute Abend bei Hagrid melden…". Klasse, ein Problem weniger. Jetzt kann ich in Ruhe mit ihm reden dachte sich Harry, „…und den Rest der Woche melden sie sich nachdem Abendbrot bei Mr. Filch." Mit diesem Satz drehte er sich auf seinen Hacken um und flog davon.
Na Klasse Filch, noch mehr Gezeter erfolgloser Existenzen, aber immerhin fällt mir nicht die Decke auf den Kopf. Jetzt da Justin nicht da war, merkte Harry wie wenig er mit Ernie oder den anderen Hufflepuffs anfangen konnte. Ein Gutes hatte die ganze Situation, er war nicht explodiert, er hatte nicht das Verlangen Schniefelus zu Töten und auch die Tiernamen, die er für gewöhnlich nun von sich gab, brauchte er nicht, er war zwar gereizt aber mehr auch nicht. Das Training hatte geholfen und Schniefelus hatte auch nicht seine Mutter erwähnt, also hatte er etwas ruhiger bleiben können.
Harry machte sich auf Richtung Gewächshäuser, denn er musste sich beeilen um nicht noch dort Punkte zu verlieren. Nicht das Professor Sprout ihren Haus schnell Punkte abzog, aber er wollte sie nicht unnötig reizten.
„Wir werden heute den Alraunen etwas gegen ihre A…" begann Professor Sprout wurde aber von einen lauten Aufschrei von Susan unterbrochen.
„IIIIEEEHHH ein Ratte" kreischte sie.
Doch noch bevor jemand reagieren konnte hörte man Harrys Stimme, „Stupor", „Incendio". Die Ratte ging sofort in Flammen auf und die Klasse musterte Harry nun sehr skeptisch, teilweise sogar ängstlich.
„Mr Potter, das war jetzt aber etwas übertrieben, meinen sie nicht auch?" Meldete sich Professor Sprout nach einer kurzen Bedenkzeit zu Wort.
„Ich habe halt was gegen Ratten", meinte Harry, und bis ich die richtige habe müssen die anderen Leiden fügte er noch an.
„Versteck Krätze gut", meinte Seamus an Ron gewandt. Dieser sah noch verwundert zu dem Tier und nickte leicht nachdenklich.
„Mr Potter, Sie räumen das Tier nach der Stunde weg und nun kommen wir zu den Alraunen"
„Hey Harry" Hagrid begrüßte ihn.
„Hallo Hagrid, was machen wir heute?" er beäugte den Wildhüter der eine Armbrust schulterte.
„Wir gehen in den Wald" begann er. „Zuerst sehen wir nach den Thestralen und danach müssen wir noch einige Kräuter für Professor Snape sammeln", erklärte er ihre heutige Aufgabe.
Harry lächelte, Thestrale und Wald hörte sich gut an. „Ich dachte die Thestrale versorgen sich alleine", begann Harry die Unterhaltung.
„Tun sie auch", meinte Hagrid stolz, „aber sie brauchen auch ihre Streicheleinheiten". Sicher Hagrid die brauchen sie, dachte sich Harry, lächelte aber über den Wildhüter, denn er wusste auf was für Tiere er stand.
Harry lief hinter Hagrid her, da dieser einen schnellen Schritt drauf hatte. „Hagrid was glaubst du, was für ein Tier lebt in der Kammer des Schreckens?"
Hagrid stoppte abrupt, murmelte etwas was Harry als „keine Spinnen" deutete, und lief dann achselzuckend weiter.
„Wie keine Spinnen?" fragte Harry überrascht von dem Kommentar.
„Nicht so wichtig Harry", grummelte Hagrid.
Harry versuchte es anders, denn immerhin wollte er mehr erfahren. „Dumbledore sagte die Kammer wurde schon mal geöffnet, warst du da schon hier?"
„Schau da Harry, da kommt einer", rief Hagrid scheinbar wollte er Harry ablenken.
„Der hinkt ja", meinte Harry überrascht.
Hagrid musterte ihn kurz. „Du kannst sie sehen?" Harry nickte nur. „Weißt du wann man sie sehen kann?" fragt er nun etwas bedrückter. Harry nickte wieder. „Der hat sich mit einem Hippogreif angelegt" erklärte Hagrid. Er schaute kurz nach dem Tier, einige Zeit später gingen beide weiter zu einer Lichtung wo Hagrid im sagte das sie Wolfswurz sammeln sollten.
„Sag mal Hagrid, wie kommst du jetzt auf diese Spinnen Geschichte?" fragte Harry.
„Ach nur so Harry, damals sind alle Spinnen aus dem Schloss geflohen, hatten ne Heidenangst", erklärte er weiter, schlug sich aber mit der Hand vor dem Mund. Scheinbar hatte er mehr gesagt als er wollte.
„Du warst also damals auf der Schule?" fragte Harry neugierig.
„War mein drittes", er stampfte kurz auf, „ich glaube wir haben genug, lass uns zurückgehen."
Harry nickte, er wusste das Hagrid jetzt sicherlich nichts mehr erzählen würde. Er hatte sich schon zweimal verplappert, aber er konnte mit ihm immer noch über das Monster philosophieren. „Würde mich schon interessieren was für ein Tier das ist", meinte Harry, „immerhin hast du das mit Sir. Nicklas gehört?" Hagrid grunzte nur. „…und wenn du sagst Spinnen haben davor Angst."
„Muss schon ein schönes Tierchen sein Harry", meinte der Wildhüter. „Wüsste auch keines, was Menschen betäubt, aber nicht frisst. Widerstrebt ihrer Natur."
„Was meinst du jetzt damit?" fragte Harry.
„Wer immer es dressiert hat, hat ganze Arbeit geleistet. Wenn ich bedenke, wie lange ich mit den Thestralen bebraucht habe." Er sah kurz zu Harry „…und das sind wirklich schlaue Tiere." Sie gingen zurück zu Hagrids Hütte. Beide hingen ihren Gedanken nach, zumindest Harry, er versuchte alle Informationen zu filtern.
„Nicht schon wider", schrie Hagrid auf und rannte hinter seine Hütte. Harry folgte ihm verwundert und als er um die Ecke schaute sah Harry wie Hagrid einen Hahn in die Luft hob, so wie es aussah wurde dieser vor kurzen erlegt.
„Was heißt schon wieder?" fragte Harry.
„Das ist der dritte Hahn dieses Jahr Harry." Er band ein Seil an die Füße des Tieres und hängte es an die Dachrinne. „Irgendjemand ist wohl kein Frühaufsteher dieses Jahr", grummelte er weiter. „So Harry das war es, du darfst wieder ins Schloss und hör auf dich mit den Professoren anzulegen". Er hob die Hand zum Gruß und verschwand in seine Hütte.
Harry sammelte seine Informationen über das Tier und den Zeitraum wo die Kammer schon mal geöffnet worden sein musste. Er hatte sich vorgenommen sich gleich sein Buch über Tierwesen einzuverleiben, aber stellte in seinem Zimmer enttäuscht fest, dass Justin das Buch noch hatte. Aber da dessen Sachen aus dem Raum entfernt wurden, zog Harry wieder den Kürzeren.
Also der Zeitraum, Harry kramte nach dem Tagebuch.
Wie alt glaubst du ist Hagrid?
Keine Ahnung welches Jahr haben wir? Er wurde am 06.12.1930 geboren.
Also wurde die Kammer ungefähr 1943 geöffnet
Wenn du es sagst
Weiß du vor welchen Tieren Spinnen Angst haben.
Werwölfen
Hahaha
Doch Remus liebt Spinnen wenn er ein Wolf war, er hat einige im Wald erlegt.
Super aber kein Werwolf wird so alt.
Nö hast ja Recht, aber wie kommst du auf Spinnen.
Hagrid hatte das gesagt.
Ich glaube Hagrid ist in seinem dritten Jahr von der Schule geflogen, ich weiß nur nicht warum.
Meinst du er hat die Kammer geöffnet.
Um mit dem Monster zu spielen vielleicht, aber wenn hätte er es Dumbledore erzählt und dieser hätte die Kammer gesäubert.
Harry nickte natürlich, Hagrid hätte dem Direktor etwas erzählt. Also was blieb? Er machte sich einen Zettel mit all seinen offenen Anhaltspunkten und merkwürdigen Erlebnissen dieses Jahr.
Zum Schluss hatte er drei wichtige Punkte zu klären. Welches Monster vertreibt Spinnen, ist von Menschen steuerbar und schafft es Menschen und Geister zu versteinern, wo war Voldemort 1943 und warum tötet eine Slytherin die Hähne von Hagrid.
Harry kam nicht weiter und so wollte er sich etwas ablenken bevor er schlafen ging. Er nahm ein Buch aus seinen Koffer. Mächtige Blutzauber und Rituale, das Buch hatte Harry im Büro seines Vaters gefunden. Sein Vater brauchte es seinerzeit für die Erstellung seines Tagebuches und so begann Harry zu lesen. Er hatte ja noch eine andere Aufgabe und wenn er diese bewältigen wollte, musste er alles versuchen um mächtiger zu werden. Nicht das sein Feind momentan stark war, aber einer war zumindest so schlau elf Jahre unterzutauchen.
Der nächste Tag verlief ohne größere Probleme. Flint war wohl erstmal befriedigt, da Harry ja nun Strafarbeiten hatte und so war sein einziges Problem das Quidditchteam, welches stinkig auf ihn war, da er nicht zu Training kommen konnte.
„Endlich Potter", Filch fauchte ihn kurz an. Folgen sie mir, Harry nickte und schaute überrascht auf seine Begleitung
„Hufflepuffs bekommen …", begann der Eine. „…doch keine Strafarbeiten" beendete der Andere den Satz.
„Hier rein", platzte Filch dazwischen. „Peeves hat alle Pokale beschmiert und sie werden sie reinigen." Er blickte zu den Zwillingen, „das sollte kein Problem für sie werden, ihr Bruder hat das auch hinbekommen.". Er lächelte schief und ging wieder seinen Posten beziehen, er saß immer im Flur, wo Mrs. Norris angegriffen wurde.
„Ihr Hufflepuffs..." meinte der Rechte.
„…seid doch immer so …" ergänzte der Linke.
„…Strebsam, also zack zack" setzt der Rechte wieder ein.
Harry war Fasziniert von der Art des Redens, als ob der Eine immer wusste was der Andere denkt. „Ihr solltet im Zirkus auftreten", meinte Harry lässig und nahm sich einen Lappen. Die Anderen warf er zu den Zwillingen.
„Also in deinem..." – „…Alter waren wir …" – „…nicht so vorlaut." Begannen Beide wieder.
„Was habt ihr gemacht, wodurch habe ich eure Gesellschaft verdient habe", meinte Harry und begann die Pokale zu reinigen.
„Nicht das es dich etwas angeht, aber es war eine Verwechslung, wir sind unschuldig", ratterten Beide gleichzeitig runter.
„Bei euch auch", alle Drei sahen sich überrascht an und lachten kurz auf.
„Genug gequatscht, du musst noch einiges schaffen heute", meinte der Eine und zeigte auf die Pokale. „Wir haben nicht vor hier ewig zu bleiben."
„Na dann ran an die Lappen" erwiderte Harry.
„Ich glaube wir sollten Neville sagen wir haben ein neues Opfer", meinte der Eine lässig.
„Wieso kann Longbottom etwas Besonderes außer im Krankenflügel liegen?"
Die beiden schauten ihn verwundert an. „Der Erbe Slytherins wird dir schon Manieren beibringen mein Kleiner", machte der Andere weiter.
„Laut Dumbledore ist dieser nicht auf Hogwarts."
„Du weißt gut Bescheid", meinte der Eine. „Ich bin Fred der hübsche Junge da rechts ist Georg".
Harry musste wieder grinsen. Bescheiden, wenn man seinen Zwillingsbruder hübsch nennt. „Weasley. Ich weiß, Harry."
„Oh" tat Fred überrascht – „Erfreut Sie kennen zu lernen" meinte George.
„Wenn jetzt was über den Orden kommt zeige ich euch warum ich hier bin", meinte Harry etwas gereizt.
„Nee lass mal, ist zu früh zum Zähneputzen", meinten Beide breit grinsend.
Harry zog eine Augenbraun nach oben. „Also, lasst uns beginnen", meinte er wieder. Die Beiden waren scheinbar bestens informiert und nicht auf den Kopfgefallen. Ich frage mich echt was sie gemacht haben.
Harry nahm eine Plakette hoch und begann sie zu lesen während er putzte. Tom Riddle für besondere Verdienste um die Schule 1943 War das jetzt Zufall, oder hatte das mit der Kammer zu tun.
„Nicht hier Fred", George stopfte etwas zurück in die Tasche von Fred.
Harry starte zu den beiden und glaubte seinen Augen nicht „Accio Karte des Rumtreibers", meinte er als er seinen Stab gezogen hatte und tatsächlich das Pergament kam zu ihm. Die Zwillinge starrten auf Harry, doch dieser achtet nicht auf sie.
„Ich schwöre feierlich ein Tunichtgut zu sein", meinte Harry etwas nervös und tatsächlich die Linien breiteten sich aus und die kleinen Punkte waren zu erkennen genauso wie die auf seiner fast fertigen Karte.
„Du" – „kennst die Karte" brachten beide überrascht hervor.
„Ich suche sie schon zwei Jahre, Moony hatte sie sich abnehmen lassen", meinte Harry ohne von der Karte weg zu sehen. „Habt ihr sie aus Filch's Büro?" fragte Harry.
„Ja", meinte Fred knapp.
„Du kennst einen von denen auf der Karte?", fragte George schon fast ehrfürchtig.
„Krone ist mein Vater gewesen", meinte Harry. Er hatte sich gesetzt und stierte auf die Karte, er hatte sie gefunden, das Original seines Vaters.
Die Zwillinge pfiffen kurz. „Na wenn das so ist", meinte Fred „sollten wir anfangen sauber zu machen". Harry nickte, faltete die Karte wieder zusammen und überreichte sie Fred. Dieser zögerte kurz nahm sie dann aber doch.
„Du willst sie nicht?" fragte George überrascht.
„Meine ist auch bald fertig und ihr habt sie euch ordnungsgemäß besorgt", meinte Harry mit einem breiten Grinsen, welches die Zwillinge erwiderten. „Was wolltet ihr machen?"
„Unsere Schwester treffen", meinte George.
„Das Schwarze Schaf der Familie", meinte Harry.
Die Beiden grinsten noch breiter. „Sie hat uns eine Menge Probleme mit Mum erspart", meinte Fred. Alle Drei hatten angefangen zu Putzen. „Immerhin sind wir nicht zu den Schlangen gekommen."
„Sie wirkte gar nicht verwundert bei der Auswahl", warf Harry ein.
„Das hat uns auch gewundert, immerhin wollte sie doch zu Neville." Fred grinste gehässig und die Beiden erzählten von ihren Sommerferien, dass sie Neville von seinen Verwandten geholt hatten und dass er bei ihnen gewohnt hatte.
„Hey, dein Alter war Sucher für Gryffindor?" Georg hob einen Pokal hoch. Harry nickte. „Warst dir wohl zu fein für uns?" Beide sahen ihn fragend an. Doch Harry zuckte nur mit den Achseln, er wollte nicht über Justin nachdenken, der schließlich der Hauptgrund für Hufflepuff war.
Alle Drei machten sich nun weiter an die Arbeit. Sie erzählten sich einige Streiche, die die Rumtreiber während ihrer Schulzeit gespielt hatten und auch über ihre Theorien bezüglich der Kammer, wobei Harry ihre Schwester lieber nicht erwähnte.
„Ey von und zu." Harry drehte sich um. Er wurde von Cho gerufen, die hinter ihm mit geschulterten Besen und hängenden Schultern vom Quidditchfeld kam. Hufflepuff hatte gerade mit dreißig Punkten Vorsprung gewonnen, da Harry den Schnatz vor Cho gefangen hatte.
„Danke, dass du mich nicht in die Tribüne gedrängt hast", sprach sie weiter, als sie ihn erreicht hatte.
Harry, der schon aggressiver antworten wollte, da er mit einer weiteren Beleidigung gerechnet hatte, nickte überrascht. „Hätte ich die Chance gehabt, hätte ich das gemacht." Er schaute auf Davis, der die Beiden gerade passierte.
„Und ich bin mit meinen Sauberwisch auch schneller als du auf deinem." Sie verdrehte die Augen. „Wie gesagt, Danke, dass du mich nicht so schlecht hast aussehen lassen." Sie stellte sich auf die Zehenspitzen und gab ihm einen Kuss auf die Wange.
Harry war versteinert, klar hatte er sie auch geküsst, aber er war besoffen gewesen und da waren auch nicht so viele Leute. Er merkte wie er langsam rot wurde. Sie lächelte ihm schüchtern zu und ging Richtung Ravenclawumkleide.
„Nicht schlecht Harry", die Zwillinge waren erschienen. „Wenn du genauso gegen Gryffindor spielst bekommst du auch welche von uns." Beide lachten los und gingen zusammen mit dem Stadionsprecher zurück zu Schloss.
Harry machte sich auch auf in Richtung Umkleide. Er blickte noch verwirrt hinter Cho her. Wieso konnte er Schniefelus in die Augen schauen und alle seinen Sprüche locker sofort im Geist beantworten, aber hier war er nur in der Lage dämlich zu grinsen. Konnte er das von Sirius lernen?
Den Rest des Abends las er wieder sein Buch. Er hatte einige Rituale gefunden, die ihn interessierten, aber bei denen bezüglich der magischen und physischen Kräfte hatte er Probleme, da dort etwas von einen gefordert wurde, wozu Harry noch nicht in der Lage war. Auch dämlich, warum muss ich schon eine Gewisse Stärke haben, wenn ich stärker werden will.
Nur die geistigen Erweiterungen waren schon in seinem Alter anwendbar. Doch hatte er dort einige Probleme bezüglich der Zutaten. Nur wenige davon waren den Schüler frei zugänglich und das Blut eines Phönixes war sicherlich auch nicht überall zu finden. Wo gibt es diese Tier überhaupt, fragte sich Harry. Natürlich war das Blut eines Hochbegabten auch so ein Problem.
Er überflog auch die anderen Rituale oder Rezepte und war vollends begeistert. Basilisk Blut, Hippogreif Federn, die Augen einer Runespoor natürlich nur vom rechten Kopf. Langsam verstand Harry warum Parselmund so unbeliebt waren, jeder dieser Tränke hatte mindestens eine Zutat, die von einer Schlange stammte.
Harry hatte sich alle Zutaten notiert und auch aufgeschrieben welche er davon sicherlich zuhause besorgen konnte. Nun war er wieder dazu übergegangen mehr über Tom M. Riddle zu erfahren. Er hatte schon herausgefunden, dass dieser Vertrauensschüler und Schulsprecher von Slytherin gewesen war und dass er in der Zeit der Überfälle im fünften Jahr gewesen sein musste.
Harry las nun auch ein Buch über Tierwesen, welches im Ernie geliehen hatte, ihm war aufgefallen das die Spinnen tatsächlich Hogwarts verließen und Harry hatte angefangen zu prüfen, was über deren Feinde im Buch stand, doch er hatte bis jetzt nichts sinnvolles herausgefunden.
„Ach du", meinte Harry als er zusammen mit Ernie die Große Halle betrat. Diese war geschmückt und es regnete kleine Herzchen von der Decke. Harry erkannte noch eine Band und einige als Engel verkleidete Kobolde, die in der Halle waren.
Harry setzte sich und musterte die Halle und seine Mitschüler. Die Mädchen lächelten und unterhielten sich angeregt, während der Großteil der Jungs verwirrt oder schuldbewusst wirkte.
„Lockhart", begann Hannah, „er war der Meinung, eine Valentinstagsüberraschung würde die Stimmung heben. Jeder der Kobolde überbringt Nachrichten an seinen Liebsten."
„Der Typ tickt nicht richtig", meinte Harry und begann zu essen. Doch in seinen Kopf machte es gerade klick und er begann breit zu grinsen. Er nahm sich einen Zettel, schrieb einen Nachricht drauf und ließ diese unauffällig einen der Kobolde durch einen Verscheuchezauber vor die Füße fliegen.
Der griesgrämige kleine Liebesbote nahm die Nachricht an sich und steuerte sofort auf sein Opfer, der gerade breit grinsend seinen Kumpels etwas erzählte. Der Liebesbote stellte sich vor Flint und begann laut und falsch zu singen, grölen oder was auch immer.
Mein lieber Flinti Schatz
Du hast mein Herz im Sturm erobert
und unsere erste Nacht
werde ich nie vergessen
dein Dracoli
Ruhe, absolute Ruhe. Nichts und niemand bewegte sich, oder traute sich etwas zu sagen. Erst als der Kobold sich entfernte brach ein Stimmengewirr los und nicht wenige mussten losprusten. Nur Flint saß immer noch starr vor Schreck und mit hoch rotem Kopf auf seinen Platz. Auch Draco wirkte mehr als zornig und versuchte den Blicken der anderen Schüler zu entgehen, in dem er sich zwischen seinen Affen versteckte.
„Moin Harry", Fred war neben ihm aufgetaucht. „Du bist kein guter Dichter", meinte Georg auf der anderen Seite. Sie waren alle auf dem Weg zum Unterricht und Harry sah schon wie der nächste Kobold sein Opfer suchte.
„Wie meint ihr das jetzt?" fragte Harry wie er hoffte ehrlich verwirrt.
„So wie wir es sagen, aber davon abgesehen, die Idee war Klasse" meinten Beide.
Etwas entfernt brach gerade ein Tumult los. Scheinbar hatte der Kobold sein Opfer, Neville Longbottom, gefunden und dieser hatte versucht zu entfliehen. Zumindest saß der Liebesbote jetzt auf seinen beiden Beinen und faltete den Brief wieder zusammen.
Longbottoms Tasche lag zerfetzt auf dem Boden und einige Bücher lagen verteilt herum, in einer Pfütze von Tinte, die scheinbar ausgelaufen war. Harry sah wie Draco gerade eines der Bücher hochhob und dumme Sprüche klopfte.
Neville wollte gerade auf Malfoy los, wurde aber von Ron und Wuscheltom zurück gehalten. „Na Longbottom was steht hier Feines drin?"
Doch bevor Draco es öffnen konnte, hörte man Harry „Accio Tagebuch" rufen. Dieses flog in seine Hände. Harry hätte auch nicht gewollt das Draco das Tagebuch seines Vaters lesen würde, auch wenn das nicht so einfach war und deshalb hatte er sich eingemischt. Außerdem konnte er so etwas für Neville tun, immerhin hatte er noch das Gespräch mit Flamel im Hinterkopf.
Harry schaute auf das rote Buch, auf dem in goldenen Lettern ein Name geschrieben war Tom M. Riddle. Harry stockte, wie kommt Neville zu diesen Buch. Harry schaute sich um und tatsächlich Red-Head war auch hier und ihr Blick klebte panisch an dem Buch in Harrys Händen.
Er hatte sich nicht geirrt, dieses Buch war eines der Bücher welches Lucius Malfoy ihr in den Kessel geworfen hatte.
„Danke", hörte er die Stimme von Neville, die im aus seinen Gedanken holte.
„Ähh, kein Problem." Harry reichte ihm das Buch und ging immer noch verwirrt davon.
„So Gildi, findest dich wohl witzig?" Harry war gerade in einen leeren Korridor gebogen, als er auf Flint und seine Freunde stieß.
„Was? Ja." Harry war wirklich verwirrt, da er gerade über die morgen beginnen Ferien nachdachte. „Ich bin immer witzig", setzte er nach, als er Flint richtig wahrgenommen hatte.
BAMM
Harry hatte die Faust von Flint ins Gesicht bekommen, der Schmerz breitete sich von der Nase an aus und er merkte wie etwas feuchtes sich auf seinem Gesicht ausbreitete. Als er seine Hand wieder von seiner Nase nahm, war diese Rot.
Flint grinste kurz zu seinen Freunden, scheinbar um Harry zu zeigen, dass Harryr keine Chance hätte. Das wusste Harry auch so, aber es würde ihn trotzdem nicht davon abhalten sich zu wehren. Er rannte auf Flint zu und rammte ihn seine Schulter in den Bauch, dieser war von der Aktion überrascht und stolperte nach hinten, so das beide hinfielen.
Harry wollte sich aufrichten um Flint einen Schlag zu verpassen, wurde aber durch einen höllischen Schmerz in der rechten Körperhälfte davon abgebracht. Er rollte von Flint und spürte noch einige Fußtritte gegen seinen Körper.
„Leg dich nicht mit mir an Potter!" Flint stand über ihm, während Harry gerade dabei war sich aufzurichten.
Harry Blickte auf und schaute in Flints Gesicht. Seine Gefühle konnte er nicht richtig beschreiben. Schmerz, Überraschung, Hass, Stolz, oder einfach nur Arroganz? Er wusste einfach nicht, was ihm dazu brachte zu antworten „Wieso nicht Flint?" Er lächelte schief.
BAMM
Wieder traf in eine Rechte von Flint am Kopf und ein weiterer Fuß fand seinen Weg in Harry Magen. Die Reaktion von Harry war nicht geplant, aber trotzdem musste er lächeln, als er sah das Teile seines Essens nun auf Flint Schuhen waren.
Harry hörte noch den empörten Aufschrei von Flint und einen erneuten Treffer in seinem Gesicht, als es auch schon dunkel wurde.
„Was ist passiert Miss Pomfrey?" Harry hörte die Stimme Professor Sprout.
„Ich weiß es nicht. Schüler brachten Mr Potter zu mir und sagten, sie hätten ihn so gefunden", antwortete die Krankenschwester.
„Bin die Treppe herunter gefallen", krächzte Harry.
„Wohl kaum Mr Potter", erwiderte die erboste Krankenschwester. „Diese Wunden sind nicht von einem Sturz."
„Waren sie dabei?" fragte Harry.
Die Krankenschwester stutzte und Professor Sprout sah überrascht zu ihrem Schüler, scheinbar hatte sie nicht mit einer solchen Reaktion gerechnet. „Harry du kannst uns sagen was passiert ist?" meinte sie dann ruhig und bedächtig.
Harry wusste, dass sie ihm nicht glaubten, aber das war egal. Flint war sein Problem und er würde es lösen „Ich war an der Treppen zum sechsten, als ich ein merkwürdiges Geräusch gehört habe", begann er deshalb seine Story. „Ich drehte mich um, damit ich erkennen konnte was es war und dabei verlor ich mein Gleichgewicht und das Nächste was ich weiß, ist das Miss Pomfrey mich einen Lügner nannte." Er schaute etwas verletzt. Erst jetzt merkte er, dass er keine Schmerzen oder Ähnliches mehr hatte, die Krankenschwester musste ihre Arbeit hervorragend erledigt haben.
Die Krankenschwester funkelte ihn Böse an, schnaubte, sagte aber nichts weiter dazu. „Poppy, sonst ist alles in Ordnung mit ihm?"
„Er sollte die Nacht über hier bleiben, damit er keine Dummheiten macht", antwortete Krankenschwester.
Diese nickte und drehte sich zu Harry. „Du sollst besser aufpassen, ich habe dir schon mal gesagt, dass ich es nicht verkrafte wenn meine Schüler hier sind." Sie lächelte freundlich und verschwand Richtung Ausgang.
„Ich fühle mich Fit, ich brauch nicht…" begann Harry stoppte aber, da der Blick der Krankenschwester dies erforderte.
„Mr Potter, Erstens bin ich hier die Krankenschwester und bestimme wann es Ihnen besser geht und Zweitens habe ich keine Lust heute noch einen anderen Patienten zu bekommen, denn ich weiß genau, dass sie nicht die Treppe gebraucht haben um so auszusehen", meinte sie aufgebracht. Harry lächelte freundlich, was sie wieder dazu brachte zu schnauben und sich in ihr Büro zu verdrücken.
Er war froh, dass die Osterfeiern begannen und er so in Ruhe über seine offenen Gedanken grübeln konnte. Wieso hatte Neville ein Buch von Red-Head? Wieso steht auf dem Buch Tom M. Riddle? Wer war dieser Riddle und warum hatte er einen Auszeichnung bekommen? Wovor haben die Spinnen Angst? Und was hat Red-Head gegen Hähne? Er schätzte nicht, dass sie nur eine Langschläferin war. Aber das Wichtigste was er planen musste, war Flint!
Über Reviews freue ich mich immer.
Auch bei Kritiken wird der Kopf seine arbeit Vollrichten.
Also bis dann…Silvertrust
