Moin,

hier kommt das nächste chap, ich hoffe es gefällt und es kommen wieder einige reviews,

Enrinye: Bezüglich des Schwertes vielleicht war die Vermutung von Harry im Chap zwei, wegen seiner Ahnen, nicht wirklich falsch ;.-) aber wie du schon selber sagst kommt spätes Chap kommt antwort (allerdings dauert das noch)

Lord Adolf Voldemort Hitler: Das üblich irgendwelche wilden tränke

Alex Black5: naja er hat wohl was gegen Ratten

Rudi: bin ich / noch wird es nicht voll AU das dauert noch etwas

Zerengeb: ich sicher nicht (aber vielleicht andere Leser) ;-) und danke

nun die Story


Rückblende Chap 8

Sirius, der seinen verwunderten Blick wohl gesehen hatte, erklärte ihm kurz, dass hier fünfundachtzig Tempel gestanden hatten, aber die Muggel einige haben zerfallen lassen und so habe die Regierung (die Englische während der Kolonialzeit) entschlossen hatte, den Muggeln fünfundzwanzig freizugänglich zu machen und selber dreißig für Zauberer zu nutzen. Das bedeute, das dort einige Unterkünfte für Zauberer waren, wenn das Kleingeld stimmte, und dieser Bereich mit einigen Muggelabwehrzaubern geschützt war.

Harry nickte, das erklärte zumindest das Verhalten der Muggel. Aber was wollte jetzt Remus hier, immerhin hatte ihre Anreise, die sicherlich interessant war, Flugzeug, Bahn und Elefant auf Muggelart, einige Tage gedauert und so was betreibt man nicht nur um diese Bilder zu sehen. Naja vielleicht Sirius, aber nicht Remus.


9. Kapitel:Lernen auf Indisch

Sie betraten einen der Tempel und gingen an eine Art Empfangstresen, dort war ein Einheimischer, der ihnen eine Unterkunft zuwies. Sie wurden von einem Pagen zu einem weiteren Gebäude geführt, in dem sie sich nun ausbreiteten.

Es war für ein Hotelzimmer sehr ungewöhnlich eingerichtet, es fehlte jegliche Art von Schnickschnack. Im Eingangsbereich, der wohl auch gleich das Wohnzimmer darstellte, waren drei Holzstühle und ein Tisch. Die Schlafzimmer waren nur mit einem einfachen Bett ausgestattet und nicht wie sonst mit weichen Decken und Kissen belegt, sondern nur eine dünne Decke und ein kleines Kissen waren darauf gelegt.

Das Bad hatte nur eine Dusche, aber drei Waschbecken, was Harry verwunderte. Es wirkte alles edel und stilvoll, irgendwie passte das nicht zusammen. Die ganze Einrichtung war auf das Nötigste beschränkt, aber wirkte trotzdem nicht abstoßend.

„Remus", Sirius schaute zu ihm, „hier warst du vor Hogwarts ein Jahr?"

Dieser lächelte. „Nein, meine Bude war nicht so Komfortabel."

Harry sah ihn verwundert an. „Was genau hast du hier gemacht, Remus?"

„Ich habe mich mit mir auseinander gesetzt", erklärte er kryptisch. „Last uns losgehen, ich zeige euch die Anlage."

Sie marschierten wieder raus und Remus zeigte ihnen einige Tempel und auch eine Strasse die mit Geschäften für Zauberer vollgestopft war. Dort gab es die gleichen Geschäfte wie in der Winkelgasse, nur waren die Waren um die einheimische Pflanzen- und Tierwelt und Riten erweitert.

Sie bogen um die nächste Ecke und kamen auf einen kleinen Platz, der von hohen Häusern umgeben war, welche wild verschachtelt ineinander etwa drei Stockwerke reichten. Die Verbindung der Häuser war durch mutige Holzkonstruktionen geschaffen worden, die sicherlich nur durch Zauber dazu gebracht worden waren ihre Pflicht zu erfüllen.

„Au", hörte er Sirius und sah dessen Schmerz verzerrtes Gesicht, welches auf einen Punkt etwas entfernt starrte.

Harry wollte erst fragen was los war, wurde aber davon abgebracht, als er Remus hörte. „Kannst du das nicht?" Etwas schien ihn sehr zu belustigen.

„Ich werde es nicht ausprobieren", meinte Sirius trocken.

Harry folgte jetzt Sirius Blick und er musste zweimal schauen damit er glauben konnte was er dort sah. Seine erste Reaktion war identisch mit der von Sirius. Dort stand ein älterer Mann, Harry schätze ihn auf über sechzig, dieser hatte zwischen seinen Beinen eine eiserne Kugel, in der Größe eine Kanonenkugel, und diese war mit einem Band scheinbar an den Genitalbereich des Mannes befestigt. Der Mann lächelte in die Runde und begann nun die Kugel nach vorne und hinten schwingen zulassen.

„Schwebezauber?" fragte Harry, glaubte aber die Antwort zu kennen.

„Nein, Harry", meinte dann auch Remus. „Das sind Fakire, sie sind Meister darin Schmerzen zu unterdrücken." Harry nickte wie betäubt, er schaute sich um, dort waren noch einige Fakire, sie hypnotisierten Schlangen, ließen Skorpione über sich krabbeln, lagen auf Betten mit Nägeln, steckten sich lange Nadeln durch den Körper oder schluckten Schwerter oder Feuer. Das wäre was für Neville, dachte Harry sarkastisch.

„Ist das eine Art Zirkus?" fragte Harry neugierig.

„Könnte man sagen, die Fakire treffen sich hier um uns Touristen zu unterhalten, aber auch zum Erfahrungsaustausch oder einfach zum Smalltalk", erklärte Remus.

Remus steuerte auf einen alten Mann zu, der gerade eine Nadel durch sein Schulterblatt trieb und sich dabei mit einer jungen Frau unterhielt. So wie es aussah, diktierte er ihr irgendetwas. Remus drückte seine flachen Hände gegeneinander, so dass die Finger nach oben zeigten und verbeugte sich leicht.

Der alte Mann tat es Remus gleich, lächelte und begrüßte ihn dann. „Remus, mein kleiner Wolf", Sirius und Harry mussten grinsen bei der Begrüßung, scheinbar wusste der alte Mann von Remus.

Remus verdrehte die Augen. „Ich freue mich auch dich wieder zu sehen, Jahan", meinte er dann aber höflich.

„Aha, wie ich sehe hast du interessante Freunde mitgebracht." Der alte Mann musterte Sirius intensiv und anschließend auch Harry. Dann schaute er aber überrascht auf Remus. „Wie lange kann er sie halten?"

„Noch nicht länger als drei Stunden", meinte Remus, „aber er kann mich bändigen in der Zeit", erklärte er weiter.

„Das glaube ich gerne, ich habe selten dieses Tier gesehen. Oh entschuldigen sie meine Unhöflichkeit, mein Name ist Shah Jahan und die Dame dort", die junge Frau, welche Harry auf Neunzehn oder Zwanzig schätze, trat wieder etwas aus dem Hintergrund hervor, verbeugte sich und trat wieder zurück, „ist meine Enkeltochter Sushmita Sen."

Harry und Sirius verbeugten sich ebenfalls, als sie von Remus vorgestellt wurden.

„Was treibt dich wieder zu mir, Remus?"

„Das gleiche wie letztes Mal, nur soll ich diesmal auf die andere Seite des Tisches und wollte mich vorher noch mal stärken."

Jahan lächelte, „ja die Biester werden es dir sicherlich nicht leicht machen."

Remus nickte, „bis jetzt hatte mir immer der Eine gereicht, aber ich konnte die Bitte einfach nicht abschlagen, es war viel zu verlockend."

Harry versuchte dem Gespräch einen Sinn zu geben, aber irgendwie klappe das nicht. Es fehlten so viele Anhaltspunkte.

Harry schaute jetzt wieder auf Jahan, er hatte die Nadel immer noch in der Schulter und die Stelle schien nicht zu schmerzen. „Tut das nicht weh?" brach es dann auch aus ihm raus.

„Nur wenn ich irgendwo hängen bleibe", meinte Jahan, worauf Harry das Gesicht vor Schmerz verziehen musste.

„Harry", Jahan hatte ihn angesprochen, „spielst du Quidditch?"

„Ja, ich bin Sucher", meinte Harry verwirrt, wozu wollte er das wissen.

„Ahh, perfekt", meine Jahan. „Hast du schon mal kurz vor den Schnatzfang einen Klatscher abbekommen und ihn trotzdem gefangen?" Harry nickte nur, was hatte das damit zu tun? „Soviel wie ich weiß schmerzen Treffer vom Klatscher, war das in diesen Moment anders?"

Harry überleckte kurz. „Jaaa" begann er, „der Schmerz kam erst nachdem ich den Schnatz hatte und zu Boden flog."

„Genau Harry", begann Jahan. „Unser Gehirn ist in der Lage Schmerz zu unterdrücken, etwa durch ausschütten von Adrenalin, oder aber durch eine gewisse Art der Selbstkontrolle."

„Sie meinen sie können den Schmerz einfach ausschalten?" fragte Harry.

„Ich persönlich bin in der Lage mich in eine Trance zu versetzten und so einige Schmerzen zu unterdrücken", erklärte er ruhig. „Aber das kann eigentlich jeder, die Kunst ist es diese Trance schnell zu erreichen, oder aber nur Teile des Körpers davon beeinflussen zu lassen. Denn wäre ich in voller Trance könnte ich mich nicht mehr bewegen."

Harry nickte beeindruckt. „Und du willst das lernen?" Er schaute Remus fragend an.

Dieser schüttelte den Kopf. „Nein, ich möchte nur etwas Meditieren und meine innere Ruhe finden und diese schneller erreichen, wenn es gerade zu stressig wird", erklärte er.

„Was hast du stressiges vor?" fragte Harry neugierig.

„Ich habe ihn Rausgeschmissen", begann Sirius lässig „und jetzt muss er mal für sein Geld arbeiten". Er grinste Remus gehässig an.

„Du hast was?" rief Harry überrascht.

„Er hat mich nicht gefeuert Harry, ich habe gekündigt. Mit so einem eitlen Fatzke als Chef halte ich es nicht länger aus", erklärte Remus.

„Dann sagt es mir halt nicht, schon verstanden" grummelte Harry.

„Aber das mit dem Schmerz würde mich interessieren", meinte Sirius an Jahan gewandt. „Heißt das, sie können Verletzungen so lange ausblenden, bis sie behandelt werden können?"

„Ich kann den Schmerz ignorieren und den Blutkreislauf an der Wunde etwas verändern, so dass ich nicht so schnell verblute", erklärte er. „Aber dazu benötigt man einiges an Selbstdisziplin." Er schaute kurz auf Sirius, „und erheblich größere Kenntnisse auf dem Gebiet der Okklumentik. Denn sie schützen eigentlich nur ihren Geist, diesmal nicht vor einen Fremden, sondern vor sich selbst."

„Ich betrüge mich also selbst", meinte Sirius sarkastisch.

„So ungefähr kann man es ausdrücken. Sie belegen Teile ihres Gehirns mit einem Imperius – Fluch", meinte Jahan leichthin.

„Sie meinen, sie sagen ihrem Gehirn, dass es nicht schmerzt?" fragte Harry überrascht.

Jahan nickte, „aber wie gesagt, dazu muss man zuerst Okklumentik beherrschen. Denn erst wenn ich mich von äußeren Einflüssen abschirmen kann, kann ich beginnen, Teile meines Gehirns Aufgaben zuzuweisen."

Harry nickte, auch wenn er es nicht ganz verstand. „Ich schau mich mal etwas hier um", meinte Sirius und schlich davon ohne auf Harry zu warten, der auch gerne mehr gesehen hätte. Harry drehte sich wieder zu Remus, der gerade etwas mit Jahan besprochen hatte. Dieser sprach kurz, in der Sprache der Einheimischen, mit Sushmita. Diese verbeugte sich kurz vor Jahan, mit einen erfreuten Lächeln, und schaute zu Harry.

„Harry, ich werde jetzt etwas meditieren." Remus hatte sich an ihn gewandt, „da Sirius wieder auf Tour ist hat mir Jahan angeboten, dass du Sushmita als Führerin haben kannst."

Harry nickte, wozu eine Führerin dachte er kurz bevor sie fragte „Was möchtest du sehen?" In einem akzentfreien Englisch, was Harry etwas verwunderte. Er musterte sie kurz, sie war einen Kopf größer als er selbst und hatte schwarzes, festes Haar, welches zu einen Zopf geflochten war. Sie trug ein gelbrotes Kleid, wie fast alle Frauen hier, und trug nur Sandalen. Sie hatte ein rundes freundliches Gesicht und strahlte ihm nun freundlich entgegen.

Harry meinte dann „Alles".

Sie lächelte und ging los. Sie erzählte ihm alles mögliche über die Tempel und ihre Entstehung. Harry schielte immer wieder auf die Steinbilder, er wollte es sich nicht anmerken lassen. Sie war schließlich eine Frau und er wusste nicht wie sie darauf reagieren würde.

„Kann dein Großvater noch mehr solcher Sachen?" Sie hatte auf einer Treppe Platz genommen und Harry wollte das Gespräch wieder zum Laufen bringen.

„Sachen?" fragte sie ruhig.

„Na ja, das mit der Nadel, oder dass was die Männer daneben gemacht haben?" Harry wollte jetzt nicht sagen welchen er genau meinte.

Sie lächelte merkwürdig, scheinbar hatte ihn irgendetwas verraten. „Ja er kann sich auch Gewichte an den Penis oder die Hoden hängen", bekam er zur Antwort.

Harry merkte wie er etwas Rot wurde und wollte das Thema wechseln. „Kennst du dich mit diesen Techniken auch aus?" fragte er.

Sie mustere ihn intensiv, „Techniken?"

„Ich meinte diese Gedächtnissachen", warf Harry ein.

„Warum sagst du das nicht, ich dachte du meintest die Bilder." Sie lächelte ohne zu erröten oder ähnliches. „Ich habe nie praktisch etwas gemacht, natürlich habe ich Opa oft darüber erzählen hören, aber da ich kein Interesse daran habe mir Gewichte an meine Geschlechtsorgane zu hängen", sie mustere Harry intensiv und lächelte als dieser wieder Rot anlief, „weiß ich nicht ob ich alles richtig verstanden habe."

Harry nickte nur, machte sie das absichtlich, wollte sie ihn mit ihrer Anspielung auf die Geschlechtsorgane ärgern? „Was meinst du damit, du weißt wie es geht, aber hast es nie ausprobiert? Oder du hast nie genau hingehört."

„Ich habe es nie ausprobiert" meinte sie.

„Also beherrscht du das Ganze?" fragte Harry.

„Ich beherrsche laut Opa Okklumentik so weit, dass von außen keiner eindringen kann und habe erste Erfolge erzielt mich in Trance zu versetzten und meine Gefühle zu verstecken", erklärte sie.

Harry nickte, „Könntest du mir mehr drüber erzählen?"

„Was willst du hören?" fragte sie ruhig, scheinbar hatte sie schon darauf diese Frage gewartet.

„Alles", meinte Harry.

„Hatten wir schon mal", meinte sie lächelnd. Sie stand auf und ging los. Harry war verwundert, wo wollte sie jetzt hin? „Kommst du, ich erzähle lieber im Laufen."

Harry nickte und folgte ihrem Vortrag. Sie erzählte davon, wie das Gehirn Daten verarbeitet. Eigentlich ein Chaossystem, wo Platz war, wurde was abgelegt und wenn es nicht regelmäßig benutzt wurde, verkümmerte die Verbindung wieder. Sie erzählte auch, welche Teile des Gehirns wofür zuständig waren.

„Also, muss man nur das Gehirn dazu bringen mehr Ordnung zu halten?" fragte Harry interessiert, sie lächelte und nickte.

„Oh, Japaner", meinte sie auf einmal und auf Harry fragenden Blick, „ich finde Japanerinnen sehr interessant Harry." Sie gingen näher an die Gruppe heran. „Schau sie dir an, sie lächeln immer, tun so als ob sie alles was sie gesagt bekommen aufsaugen und jeder hat das Gefühl sie sind immer glücklich."

„Ich weiß was du meinst", begann Harry und erhielt einen überraschten Blick von ihr. „Sie können ihr wahren Gefühle hinter diesem Lächeln verstecken."

„Du kennst das?" fragte sie interessiert.

„Ich würde es gerne beherrschen, ich bleibe bei Beleidigungen dank der Übung von Remus ruhiger, aber ich glaube mein Gesicht verrät meine Stimmung genau."

„Welche Übungen?" fragte sie.

„Am besten wirkt bei mir das Selbstgespräch", sie nickte und lächelte verstehend.

„Ja ich glaube das machen sie genauso." Sie zeigte auf die Gruppe der Japanerinnen. „Nur wurden sie noch etwas besser dazu erzogen ihre Gefühle zu verstecken, womit wir wieder bei Okklumentik wären", meinte sie.

„Du meist Selbstgespräche ist das beste Mittel?" fragte Harry nachdenklich.

„Nur wenn du es schaffst, dass dein Gehirn gleichzeitig die wichtigen Informationen deines Gegenübers herausfiltert", erklärte sie. „Es bringt nichts sich abzulenken und seinem Gegenüber noch mehr zu reizen, indem man auf eventuelle Fragen nicht reagiert." Harry nickte, „So wir sind wieder bei eurer Unterkunft und ich muss zum Unterricht. Wenn du möchtest können wir uns morgen wieder hier treffen und wir reden weiter."

„Ja, gerne", meinte Harry und ging in das Zimmer. Sirius war dort und las ein Buch, von Remus fehlte jede Spur. „Wo ist Remus?"

„Meditieren, wir werden ihn nicht häufig sehen", erklärte sein Pate.

„Warum nicht?" fragte er überrascht.

„Er ist hier auf einer spirituellen Reise, Harry." Er blickte kurz auf, „ist nicht meine Welt, also frag erst gar nicht". Er lächelte, „und, wie ist die Kleine?"

„Sushmita?" auf das Nicken. „Nett".

„Nett?", Sirius hob eine Augenbraue. „Trefft ihr euch wieder?"

„Ja, morgen will sie mir noch mehr von hier zeigen." Sirius nickte verstehend und Harry ging auf sein Zimmer und las ein Buch über Okklumentik, welches er von Remus vor Beginn der Reise bekommen hatte.

Zuerst wollte er den trocknenden Stoff nicht anrühren, aber die Aussage von Jahan bezüglich seines unzureichenden Wissens, änderte seine Meinung. Er wurde das Gefühl nicht los, dass dieser ihn geistig überprüft hatte, ohne das Harry etwas gemerkt hatte.

Die nächsten Tage verliefen alle gleich. Sie Frühstückten alle Drei zusammen, dann ging Remus zu Jahan und Sirius verschwand. Sushmita und Harry tigerten durch die Anlage. Harry ließ sich alles über Okklumentik erzählen was sie wusste. „Was machst du eigentlich für Unterricht?"

„Ehevorbereitungskurs passt glaube ich am besten", erklärte sie ruhig.

„Ehevorbereitungskurs?" fragte Harry überrascht. „Wann willst du Heiraten?"

Ihr Blick verfinsterte sich kurz, sie musterte Harry. Scheinbar überlegte sie was, oder wie sie Harry das Ganze erklären sollte. „Das hat etwas mit unseren Traditionen gemein, Harry", begann sie. „Normalerweise wäre ich jetzt nicht hier, sondern bei meinem Mann." Harry blieb stehen und musterte sie.

„Ich hätte mit Vierzehn oder Fünfzehn geheiratet und hätte jetzt mindesten zwei Kinder", erklärte sie weiter, „aber der Mann dem ich versprochen war starb vor diesen Termin."

„Mit Vierzehn?" fragte Harry überrascht.

Sie nickte. „Na ja, wie auch immer", sie wirkte etwas nervös bei dem Thema, scheinbar bedrückte sie etwas.

„Uns wieso gehst du zu dem Unterricht?" fragte Harry.

„Ich gehe dahin, damit die Mädchen in dem Alter etwas vorbereitet werden auf das was kommt", meinte sie locker.

„Was lernt ihr dort?" fragte Harry interessiert.

„Alles was man für die Ehe gebrauchen kann, damit der Mann glücklich ist", meinte sie.

„Putzen, Nähen?" fragte Harry ruhig.

„Kamasutra", ergänzte sie lässig.

Harry wurde wieder rot und sein Blick schweifte auf eines der Wandbilder. „Das auch", warf sie breit lächelnd ein und freute sich köstlich über Harrys hochroten Kopf.

„Was ist so schlimm für dich über so was zu reden?" fragte sie ruhig.

„Nun", Harry überlegte, „ich habe noch nie über so was geredet, schon gar nicht mit einer Frau". Harrys Kopf musste nun rot glühen und seine Stimme war etwas schwach und kratzig, aber Sushmita regierte nicht darauf.

„Ich verstehe das nicht, alle haben Sex, aber wenn ihr darüber reden sollt"

„Das ist kein Thema für eine Unterhaltung, es schickt sich nicht", erklärte Harry immer noch mit belegter Stimme.

„Ihr habt so viele Ausdrücke dafür, aber es schickt sich nicht über Sex zu reden?" fragte sie etwas irritiert.

„Aus... Ausdrücke?" fragte Harry.

„Ficken, Bumsen, Kopulieren, einen wegstecken …" zählte sie auf.

„Stopp, Halt!" Harry unterbrach sie, er hatte nun das Gefühl an seine Grenze gekommen zu sein. „Ich habe es verstanden" meinte er.

„Und umgesetzt", meinte sie ruhig und schaute auf seine Hose.

Bleib hier, renn nicht weg! Schlimmer kann es nicht werden. Okklumentik, Gehirntraining, irgendetwas! Ruhig atmen, kämpfe!

„Beiß auf deine Zunge", meinte sie ruhig. Harry starrte sie überrascht an. „Versuch es, soll helfen."

Sie schlenderte weiter als wäre nichts gewesen.

„Und... und das lernt ihr alles?" fragte Harry immer noch mit sich kämpfend nicht im Erdboden zu versinken.

„Ja", meinte sie knapp, „aber wir sollten das Thema wechseln, sonst Platz dir der Schädel", meinte sie nun wieder etwas scherzhafter.

„Nee", meinte Harry knapp. „Übung macht den Meister". Ich muss hier durch, komm Harry, was sie kann, kannst du schon lange.

Sie zog die Augenbrauen hoch und lächelte. „Nicht das du mich falsch verstehst Harry, ich kenne die Begriffe und ich weiß wie einige Liebesspiele funktionieren, aber ich habe noch nie einen Mann nackt gesehen", und auf Harrys überraschtes Gesicht, „in Natura, außer dem mit den Gewichten" fügte sie grinsend an.

Harry versuchte das so locker zu nehmen wie möglich. „Du meinst also ihr übt die Theorie?"

Sie nickte. „Und mein Lieblingsbegriff für Sex ist Liebemachen, den es gehören immer Gefühle dazu. Wenn diese fehlen, erreicht man nie ganz die Spitze." Dies war ihr scheinbar wichtig zu erzählen zumindest wirkte es so auf Harry.

„Ich glaube, ich muss noch viel üben, bis ich mich so im Griff habe", meinte er nachdenklich.

„Übe Okklumentik und wenn du es beherrscht kannst du irgendwann solche Hitzewallungen unterdrücken", erklärte sie ruhig.

Harry nickte, wie solle er je wieder an Okklumentik denken ohne dabei auch an dieses Gespräch zu denken und dann wieder Rot zu werden und zu stottern.

Die nächsten Tage übte Harry mit Sushmita. Sie sprachen über die Bilder und auch über das Kamasutra, zwar war Harry immer noch Rot geworden und seine Zunge hatte einige Bissspuren aufzuzeigen, aber es wurde schon besser. „Sind einige Stellungen nicht unmöglich?" fragte er sie.

„Wie meinst du das?" fragte sie.

„Einerseits die Körperhaltungen, andererseits mit drei Frauen?" Wieder wurde er Rot, da er sich das ganze wieder bildlich vorstellte. Nur mit Mädchen, die er kannte.

„Das mit der Körperstellung ist dein Problem, ich kann es." Harry wurde noch röter und kaute wieder seine Zunge, „und das mit den vielen Mädchen hat was mit dem Harem zu tun, es gibt in Indien noch viele Männer die mehrere Frauen haben und diese wollen schließlich was von ihrem Mann haben."

Harry schaute auf ein Bild und rieb sich gedankenverloren den Nacken, auf dem Bild machte der Mann eine Kerze, die Beine wurden dabei je von einer Frau links und rechts gehalten, beide Frauen wurden von dem Mann mit den Fingern verwöhnt, eine dritte Frau saß auf dem Mann. „Nee" meinte er nur.

Sie lächelte „So was ergibt sich während des Aktes, du wirst dich nicht hinstellen und genau diese Abbildung nachstellen", meinte sie leichthin.

„Sicher?" fragte Harry, er wusste ja, dass sie nur die Theorie kannte und wollte nun schauen ob er sie etwas in Verlegenheit bringen konnte.

„Natürlich nicht", meinte sie. „Zumindest schätze ich das nicht, es sind nur halt Beispiele, wie man mehr Spaß daran haben kann", Harry nickte und verfiel wieder in seine Gedanken, er hätte nie gedacht über dieses Thema so zu reden und dabei nicht vor Scham zu Sterben und dann noch mit einer jungen Frau.

Sie musterte ihn nachdenklich, bevor sie wieder zu sprechen begann. „Harry was bezweckst man mit Okklumentik?" fragte sie.

„Ich versuche meinen Geist vor dem Eindringen von anderen zu schützen", antwortete er.

„Und was ist die nächst höhere Stufe?" fragte sie weiter.

„Ich kann meine Gefühle verstecken" meinte Harry knapp.

Sie nickte bestätigend. „Beim Sex ist das anders, wenn du deinen Gefühlen und Sinnen freien Lauf läst, hast du viel intensivere Erlebnisse."

„Also ist es so etwas wie die Gegenseite vom Okklumentik, ich unterdrücke mein bewusstes ich." Sie nickte und lächelte.

„Weißt du was dein Opa und Remus genau machen?" fragte Harry nach einiger Zeit.

„Soviel ich weiß war er als Junge schon mal hier um zu lernen mit seine Emotionen zu leben", erklärte sie. „Da er ein Werwolf ist, glaube ich, dass er auch dessen Instinkte hat. Wenn es nicht Vollmond ist, hat er in seiner Zeit hier gelernt hat sie mehr zu beherrschen. Ich glaube er hat eine Aufgabe übernommen die viel Selbstdisziplin von ihm erfordert und er wollte nur noch mal etwas Abstand von allem gewinnen."

Harry nickte, was hat Remus für eine Aufgabe übernommen, die ihm scheinbar etwas Angst machte.

Zwei Mädchen kamen auf Sushmita und Harry zugelaufen und begrüßten Sushmita strahlend. Harry wurde kurz gemustert und dann mit einer Verbeugung, die er erwiderte, begrüßt. Sie sprachen mit ihr und Harry, da er nichts verstand, schaute sich die Beiden etwas genauer an. Sie waren beide ungefähr in seinem Alter, trugen die gleichen Gewänder wie Sushmita und hatten ebenfalls rabenschwarzes Haar.

„Harry, das sind meinen Schülerinnen Farah Khan und Amrita Rao" begann sie.

„Schülerinnen?" kam es überrascht von Harry.

„Der Unterricht, du entsinnst dich?" fragte sie lässig.

Harry nickte nur, war ich jetzt auch ein Schüler von ihr? „Was machen sie heute so früh?", fing sich Harry dann aber doch.

„Sie waren nur hier und haben mich gesehen, wir sind im Muggelteil", erklärte sie. Beide Mädchen unterhielten sich und kicherten. „Hast du Interesse beim Unterricht dabei zu sein?" fragte sie nun.

„Wie dabei sein?" fragte Harry verwirrt, aber warum kicherten die Mädchen so.

„Die Beiden denken du wärst unser Praxisbeispiel." Harry schoss wieder das Blut Richtung Kopf, aber er versuchte es zu bekämpfen. „Ich habe ihnen gesagt wir würden die Massagen am Objekt üben, eigentlich wollte ich mich massieren lassen, aber die Beiden fanden dich wohl ansprechender."

„Aha", kam es nur von Harry, der versuchte an Snape in Badehose zu denken.

„Du wirst besser Harry", meinte Sushmita schelmisch grinsend, bevor sie wieder zu den Mädchen schaute und kurz mit diesen sprach. Diese verbeugten sich wieder und gingen weiter.

„Und hast du Interesse an ein oder zwei Massagen?" fragte sie ruhig. „Nicht das du nicht, dadurch lernen könntest", ergänzte sie.

„Lernen?" fragte Harry der sich wieder besser in griff hatte.

„Lernen Harry?" sie lächelte breit. „Okklumentik, diesmal allerdings mehr das Abblocken deiner Gefühle."

„Wieso abblocken meiner Gefühle?" fragte er verwirrt.

„Also, die beiden Farah und Amrita lernen bei mir, wie sagtest du so schön, Putzen und Nähen. Sie werden in drei beziehungsweise vier Monaten verheiratet und wir sind gerade dabei über Massagen zu reden. Während du dich massieren läst, wirst du dagegen ankämpfen können eine Erektion zu bekommen", erklärte sie ihm.

„Wie alt sind die beiden?" Die können doch nicht schon heiraten, das sind doch noch Kinder, wie er. Harry hatte den Part mit der Erektion absichtlich überhört

„Harry", sie sah ihn jetzt ernst an, „das sind unsere Traditionen. Die Beiden kennen es nicht anders, sie kommen nicht von hier und haben auch keinen Umgang mit Europäern oder anderen Kulturen." Sie schluckte kurz, bevor sie weiter machte. „Für sie ist es normal in dem Alter zu heiraten. Nicht das es mir gefällt, aber solange die Mädchen von sich aus nicht gegen die Heirat protestieren, lehre ich sie und gut."

„Protestieren?" jetzt war Harry neugierig geworden.

„Nun es gibt Mädchen, die ihren Auserwählten nicht ehelichen wollen und denen helfe ich". Sie flüsterte nur noch, „aber die Beiden finden ihre Männer süß", sagte sie fester. „Sind auch erst Achtzehn oder so", erklärte sie weiter.

„Und was muss ich jetzt machen?" fragte Harry, der das Thema zwar nicht gutheißen wollte denn die Mädchen waren zu jung, aber auch wusste, das er es nicht ändern konnte, wenn er jetzt auf Sushmita sauer wäre.

„Hinlegen und genießen." Sie lächelte, „aber nicht zuviel."

„Sind nur die Beiden dabei?" fragte Harry interessiert.

„Nein auch noch eine weitere Gouvernante der Ehemänner", meinte sie.

„Hä?"

„Die Ehemänner wollen eine Jungfrau, oder zumindest deren Familien wollen für ihn eine und da du ein Mann bist, besteht eine gewisse Gefahr, deshalb die zusätzliche Wache", erklärte sie.

„Trauen sie dir nicht?" fragte Harry.

Sie zuckte mit den Achseln, „meistens sind die Männer älter die sich massieren lassen."

„Und wieso darf ich jetzt?" Harry wusste nicht was er davon halten solle.

„Die Beiden haben mich eigentlich darum gebeten", meinte sie und auf Harry überraschten Blick, mit der entsprechenden Gesichtsfarbe, meinte sie, „sie fanden deine Augen so faszinierend. Grün ist bei uns etwas sehr besonderes", erklärte sie gelassen und Harry nickte.

„Wenn die Gouvernante mit mir einverstanden ist, werde ich es machen" meinte Harry voller Selbstzweifel.


„Harry leg dich bitte dort hin." Sushmita wies in an, sich auf eine Matte auf den Boden zu legen. Sie waren im Haus von Jahan und Harry wurde zuerst von der Gouvernante merkwürdig gemustert, doch als sie ihm in die Augen geschaut hatte nickte sie und setzte sich in die Ecke des Raumes.

Das was eine der angenehmsten Tage des Urlaubes, zwar war es schon etwas merkwürdig immer die Anweisungen von Sushmita, für die beiden Mädchen zu hören, aber trotzdem war es einfach herrlich. Den Tag schaffte er es zwar überhaupt nicht gegen seine Natur zu kämpfen, aber das war im egal.

Sushmita lehrte ihn nun wieder mehr Okklumentik, oder besser gesagt vertiefte sie nur sein Wissen. Etwas hatte er von Remus schon vor mehren Jahren darüber zuhören bekommen und darauf baute sie immer mehr auf. Sie versuchte ihn auch immer wieder zu testen, entweder durch gezielte Fragen über Sex oder aber auch durch ungeschicktes Verhalten und Berührungen.

Auch das massieren hatte Harry mittlerweile schon gut im Griff, er wurde nur noch an manchen Stellen so stimuliert, das seine Konzentration zusammenbrach. Die Gouvernante hatte Harry wohl nicht mehr als Gefahr eingestuft, da sie die Mädchen jetzt nur noch brachte und dann wieder verschwand.

„Was haben die Beiden?" fragte Harry Sushmita.

Diese lächelte und meinte, „sie sind mit deiner Reaktion nicht zufrieden und machen sich etwas Vorwürfe." Nun lächelte auch Harry breit.

Er sah wie Sushmita kurz rausschaute und lächelnd mit den Mädchen sprach. Diese sahen sie zuerst überrascht an, nickten dann aber. Alle Drei stellten sich so, dass Harry sie nicht mehr sah, er merkte, dass eine wieder mit der Massage begann. Harry merkte die erste Veränderung, als er Haare spürte, die langsam über seinen Rücken streichelten. Das lies ihn das erste Mal erschauern, als er dann sanfte Lippen auf seinen Rücken spürte, merkte er wie seine Konzentration wieder nachließ und als er zwei weitere weiche Berührungen auf seinen Rücken spürte, drehte seine Phantasie am Rad und seine Konzentration war dahin. Er vermutete, das Sushmita ihn nun massierte und ihren Busen dazu benutze ihn aus seiner Konzentration zu kicken.

Sushmita sagte was zu den Beiden, diese kicherten und verließen nach einem Moment mit einer Verbeugung den Raum, während Harry sich wieder anzog.

„Was hast du ihnen erzähl?" fragte er sie immer noch an die Berührungen von ebbend denkend und dementsprechend rot.

„Das sie sich kaum Sorgen machen brauchten jemals diese Art der Massage anzuwenden, nicht jeder Mann könnte sich gegen die normale Massage so wehren wie du", erklärte sie.

„War das ein Lob?" fragte Harry.

„Nein, eine Feststellung." Sie ging zu ihm, sah ihm in die Augen und küsste ihn dann sanft auf den Mund. „Das war ein Lob", meinte sie als sie sich wieder getrennt hatten.

Harry lächelte überrascht und verlegen, aber zu seiner eigenen Enttäuschung merkte er auch, dass er wieder rot zu werden drohte.

„Hallo Harry", Jahan war in den Raum getreten und musterte ihn wie schon bei ihren ersten Treffen und diesmal spürte Harry etwas fremdes, das durch seine Gedanken huschte wie ein Nebel und er konzentrierte sich den Nebel zu verscheuchen.

„Das ist aber schon erheblich besser geworden Harry", er lächelte.

„Wie meinen sie das?" fragte Harry.

„Nun Sushmita sollte dir etwas über Okklumentik beibringen und sie hat erstaunliches geleistet", meinte Jahan. „Du hast gespürt, dass ich in deinen Geist eingedrungen bin und mich heraus geblasen."

„Sie sollte mir Okklumentik beibringen?" fragte Harry überrascht und lauter als eigentlich gewollt.

Und nun geschah etwas was Harry sich schon seid einigen Tagen gewünscht hatte, Sushmita wurde rot und schaute verlegen auf ihre Füße. „Hatte sie dir das nicht gesagt?" fragte Jahan überrascht.

„Nein habe ich nicht, ich dachte das würde nur hinderlich sein", erklärte sie nun sogar etwas kleinlaut.

„Wie hattest du ihn denn getestet?" fragte Jahan überrascht.

„Ich habe andere Parameter benutzt, anstatt mit Legilimens anzugreifen", erklärte sie nun wieder mit fester Stimme, aber immer noch merkwürdigen Blick auf Harry. Dieser ließ sein Gehirn gerade Achterbahn fahren. Okklumentiktraining, diesen trockenen Stoff hatte sie ihm beigebracht ohne das er es richtig gemerkt hatte und das ohne sie langweilig zu finden, Respekt.

„Ich würde dich trotzdem gerne einem vollen Angriff von mir aussetzten Harry", meinte Jahan und es war keinesfalls eine Frage.

Harry nickte und überlegte was Sushmita als andere Parameter hatte, natürlich die Konzentrationsübungen bei der Massage war das….

Legilimens"

Harry kamen Bilder ins Gedächtnis, Harry der Franz zulächelte und seinen Besen hochzog. Hey das will ich gar nicht, Harry der Remus hinter Gittern sieht, wie er sich in einen Werwolf verwandelt, halt nein, Professor Snape in Badehose schaut sich einen Sonnenuntergang an, nur ist die Sonne Grün und blubbert. Das Einzige, was sich bei diesem Bild noch änderte war das Blubbern. Schniefelus steht ruhig und starrt nur in die Sonne.

Harry merkte, wie jemand versuchte das Bild aus seinem Gedächtnis zu verdrängen, aber er krallte sich daran fest. Ich werde dieses Bild nie wieder aus meinem Kopf kriegen meinte er sarkastisch zu sich selbst. Er sank auf die Knie und erkannte langsam wieder seine Umgebung. Sushmita die ängstlich aber auch irgendwie Stolz auf ihn schaute und Jahan der immer noch murmelnd vor ihm stand, den Zauberstab auf ihn gerichtet.

Jahan hob den Zauberstab und lächelte kurz zu Harry und zu Sushmita, bevor er kurz mit ihr sprach, wieder so das Harry nichts verstehen konnte. Zuerst strahlte und lächelte sie ihren Großvater an, aber als dieser geendet hatte schaute sie traurig zu Harry, der mittlerweile neben sie getreten war.

Sie umarmte ihn freundlich und meinte „Leb wohl Harry".

Harry sah sie überrascht an. „Du auch", meinte er nur, als sie den Raum verlies.

Harry drehte sich mit einem fragenden Blick zu Jahan. „Sushmita wird ihre Schülerinnen Heim begleiten und neue abholen und wenn sie wiederkommt wirst du nicht mehr hier sein", bekam Harry die Antwort für seine nicht gestellte Frage. Irgendwie würde sie ihm fehlen und Trauer und der Abschiedsschmerz breitete sich in ihm aus. Er musste an die Berührung ihrer Lippen, an den Kuss, an die Massage denken und das verwirrte ihn noch mehr.

„Sie hat dich hervorragend in Okklumentik unterrichtet." Begann er nun, „ich hätte erwartet dass du mich versuchst zu blocken oder ähnliches, aber eine Erinnerung oder besser gesagt eine Phantasie, ich habe eine solche Sonne noch nicht gesehen". Harry lächelte verlegen, was hielt Jahan jetzt von ihm, wo er ihm eine solche Erinnerung gezeigt hatte. „Zu zeigen und dies solange aufrecht zu erhalten ist viel effektiver."

„Das ist Okklumentik?" fragte Harry überrascht, „sich auf etwas zu konzentrieren."

„Das ist der Grundgedanke, dich so zu konzentrieren, dass deine gesamten Gehirnfunktionen nur auf dieser Erinnerung liegen und keine anderen in diesen Moment für dich existieren", erklärte Jahan. „Allerdings verwundert mich deine Phantasie etwas, wenn mich nicht alles täuscht ist das einer deiner Lehrer", Harry nickte und Jahan schien einen Moment zu überlegen, schaute sich nochmals kurz um und schien dann zu verstehen.

„Ja, sie hat Recht, wer diese Gefühle kanalisieren kann, ist in der Lage einen Angriff auf das Gehirn zu begegnen", meinte er mehr zu sich selbst als zu Harry.

„Wie funktioniert Legilimens eigentlich?" fragte Harry.

„Der Zauber, oder besser gesagt der Wille desjenigen, der Legilimens ausüben will, ist auf eine Erfahrung oder einen Gedanken seines Gegenüber fixiert. Er weiß, dass dies stattgefunden hat". Er dachte kurz nach, „ich habe mich auf Quidditch konzentriert, da du mir sagtest das du es spielst und auf Remus, weil ich eure Reaktionen gesehen habe, als ich ihn begrüßt habe und daher wusste das euch beiden sein Leiden bekannt ist."

Harry sah ihn immer noch neugierig an. „Das bewirkt, dass man Erinnerungen sehen kann, die sich auf das betreffende Ereignis beziehen. Man weiß nicht mit Sicherheit, ob derjenige vor einem lügt oder nicht, aber es gibt einem Entscheidungshilfen."

„Also, wenn ich jemanden frage, ob er jemanden kennt und er nein sagt, ich aber ein Bild sehe, wo sie miteinander reden ist die Sache klar, allerdings weis ich nicht worüber geredet wurde", erklärte er Harry weiter und dieser nickte.

„Wollte Remus oder Sirius das ich in Okklumentik unterrichtet werde?" fragte Harry interessiert.

„Nein", meine Jahan „eigentlich wollte nur Remus seine Ruhe finden, aber als ich dich das erstmal gesehen habe, dachte ich mir, dass du es vielleicht gebrauchen kannst." Erklärte er sein Vorgehen.

Harry nickte nachdenklich. „Soviel ich weis, solltest du eigentlich mit deinem Paten etwas durch das Land streifen, aber Beide waren einverstanden als ich ihnen vorschlug dich zu unterrichten."

Harry verabschiedete sich von Jahan und ging in seine Unterkunft. Einiges schwirrte durch seinen Kopf, das Gefühl von Sushmitas Haut auf seinen Körper, das Gefühl des benutzt werdens durch Dritte und die Frage warum Jahan wollte, dass er Okklumentik erlernen sollte.

Die restliche Zeit hier verbrachte er mit Sirius. Wie vorher geplant unternahmen sie Safaris oder gammelten durch die Straßen von Muggelindien, wie jeder andere Westliche Tourist, nur fehlte ihnen der Fotoapparat.


„Hey Harry." Justin begrüßte ihn wie immer mit einem Griff in den Unterarm. „Wie waren deine Ferien bis jetzt?"

„Klasse", meinte Harry und gab ihm einen kleinen Überblick von seinen Erlebnissen in Indien, nur erwähnte er seine Erlebnisse mit Sushmita nicht, dass war sein süßes Geheimnis.

„Okklumentik", Justin sah ihn neugierig an, „wozu haben sie dir das beigebracht?"

„So genau weiß ich das auch nicht", meinte er, aber wollte gleich mal das testen, was Jahan gesagt hatte. Augenkontakt und an das denken was man von seinen Gegenüber mit Sicherheit weiß. Harry hat zwar das Gefühl irgendetwas zu spüren, aber das war so ungenau, das konnte auch Einbildung gewesen seien.

„Was hast du noch vor?" fragte Justin nach einer Weile.

„Ich würde gerne einen Trank brauen", meinte Harry und versucht so gelassen wie möglich zu klingen, da er Justin nicht erzählen wollte, dass der Trank nicht ungefährlich war.


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