Moin,
hier kommt das nächste chap, ich hoffe es gefällt und es kommen wieder einige reviews,
Enrinye: Danke / ich will mir Snape so eigentlich garnicht vorstellen ;-) / die nächsten Chaps sind bei meinen Beta und dieser kämpft noch, also sicherlich bald.
Lord Adolf Voldemort Hitler: Hilft bei einigen peinlichen Situationen wenn man(n) das Tiefgelegter Gehirn im griff hast ;-)
Alex Black5: Danke / naja war eigentlich mehr als Lückenfüller gedacht oder ein kleiner Tipp was er vorhaben könnte da das in Chap 9 nicht vorkam ;-)
Mices: meiner dank gehört ihn natürlich auch (thorin eichenschild) das er meine Story weiter empfiehlt ;-) / das hört man gerne das die Story Leute zu lachen bring und sie wird natürlich beendet allerdings dauert das noch.
Zerengeb: vielleicht ein Wunsch meines Unterbewusstseins nach so einer Massage ;-)
nun die Story
Rückblende Chap 9
„So genau weiß ich das auch nicht", meinte er, aber wollte gleich mal das testen, was Jahan gesagt hatte. Augenkontakt und an das denken was man von seinen Gegenüber mit Sicherheit weiß. Harry hat zwar das Gefühl irgendetwas zu spüren, aber das war so ungenau, das konnte auch Einbildung gewesen seien.
„Was hast du noch vor?" fragte Justin nach einer Weile.
„Ich würde gerne einen Trank brauen", meinte Harry und versucht so gelassen wie möglich zu klingen, da er Justin nicht erzählen wollte, dass der Trank nicht ungefährlich war.
10. Kapitel:Tränke und Zugfahrt
„Was für ein Trank?" fragte Justin neugierig.
„Diesen", meinte Harry und reichte ihm das Buch mit der Beschreibung und dem Rezept für den Trank.
„Der Trank ist kein reiner Gedächtnistrank", begann Justin laut zu lesen. „Dieser Trank bewirkt nicht die Erhöhung der Intelligenz oder die Erhöhung der geistigen Beweglichkeit. Durch diesen Trank verändert der Anwendende, die Art der Aufnahme seines Umfeldes und seines Wissens. Dieser Trank bewirkt, dass der Anwender ein fotografisches Gedächtnis erhält, welches ihm ermöglicht, alles Wissen leichter wieder aufzurufen."
Justin schaute auf. „Was?"
Harry grinste ihn an. „Also im Klartext, wenn du ein Buch liest, musst du das wie bisher, nur kannst du jederzeit die Daten wieder abrufen, ohne jemals das Buch noch mal lesen zu müssen."
„Aber", Justin sah ihn nachdenklich an, „aber wie? Ich meine in Ordnung der Trank modifiziert mein Gehirn", er verzog angewidert seinen Gesicht, „aber wie ruft man die Daten wieder ab, oder besser gesagt muss man anders lernen oder was?"
„Also du musst etwas durchlesen wie immer und dein Flubberhirn speichert es. Wenn du dann etwas zu dem Thema brauchst und dich darauf konzentrierst, bekommst du Zugriff auf alle Daten die du dazu jemals gelesen hast" erklärte Harry begeistert.
„Harry, das klingt zu gut um war zu sein" meinte Justin skeptisch. „Wenn das so einfach ist, warum macht es dann nicht jeder?"
„Weil nicht jedes dieses Buch hat, es ist sehr alt, man kann es auch nirgends kaufen. Zumindest habe ich es weder in unserer Bibliothek gesehen, noch bei irgendeinem Buchladen." Erklärte Harry bevor er tief Luft holte, „auch kann nicht jeder die Zutaten besorgen."
Justin schaute auf die Zutaten und sein Gesicht wurde noch nachdenklicher. „Blut eines Phönix, Blut eines Hochbegabten, Jobberknollfedern, Gehirn eines Drachens…"
„Kein ganzes Gehirn, nur etwas, das gibt es bei einigen anderen Tränken auch" meinte Harry locker.
„Und das Blut?" fragte Justin.
„Ich sag doch, ist nicht leicht zu besorgen. Deshalb macht es nicht jeder, aber ich habe schon etwas bekommen" meinte Harry ruhig.
„Und welchen Hochbegabten hast du angesaugt?" fragte Justin nachdenklich.
„Kennst du nicht, er war aber Schulsprecher und Bester seines Jahrgangs" erklärte Harry ruhig. Er wollte Justin lieber nicht sagen, dass es von Voldemort stammte, wobei es eigentlich noch Riddle war, ohne seine ganzen Verwandlungen.
„Aber warum willst du den Trank zu dir nehmen?" fragte Justin nach, scheinbar immer noch nicht davon überzeugt das das eine sinnvolle Aktion ist.
Harry musterte Justin nachdenklich, sollte er es ihm sagen, den wahren Grund, Rache für seine Eltern, Genugtuung für das was seine Mutter durchmachen muss, dass er dies machte um alles mögliche zu unternehmen um Peter zu fangen, den letzten noch freien Mörder seines Vaters, den Verräter.
„Weißt du was mit meinen Eltern ist?" fragte Harry nachdenklich.
Justins Gesicht wurde nun etwas nervöser, er hatte schon oft gesehen wie Harry ausgerastet war weil jemand seine Eltern beleidigt hatte, aber er hatte eigentlich keine Ahnung, er hatte nur einmal nachgefragt und sofort aufgehört als er merkte das Harry das Thema nicht weiter erörtern würde. Deshalb schüttelte er einfach den Kopf.
Harry erzählte ihm in groben Zügen von den Überfall auf seine Eltern, den Tot seines Vaters und das seine Mutter im St. Mungo wäre, ohne ihren eigenen Sohn zu erkennen, aber er erzählte auch noch was seine Paten zum Thema Voldemort gesagt hatten.
„Meinten die das ernst?" Justin sah zu Harry „Glaube sie wirklich er ist nicht tot?"
„Denk an diesen Schatten letztes Jahr", meinte Harry und Justin nickte nachdenklich.
„Was meinst du jetzt?" fragte Harry, er wollte es Justin nicht sagen, aber er würde es machen komme was wolle. Nur sollte Justin, wenn aus eigenen Stücken, mitmachen und nicht von ihm gedrängt werden.
Justin schien einen innerlichen Kampf auszutragen. „Was passiert mit unserem jetzigen Wissen?" fragte er scheinbar um etwas Zeit zu gewinnen.
„Es ist da, wie bis jetzt auch, wird aber nach und nach durch das neue Wissen ersetzt" meinte Harry. „Erinnerungen an Menschen und Erlebnisse bleiben von der ganzen Sache unberührt."
„Kann man dem Buch vertrauen?" fragte Justin. „Ich meine, denk an das Tagebuch und was du mir darüber erzählt hast."
„Das Buch ist nicht wie das Tagebuch und außerdem hat mein Vater schon eins der Rituale durchgeführt und es hat geklappt, aber ich werde den Trank brauen, vergleichen ob die Farbe passt und trinken, nein" meinte Harry. „erst werde ich ihn an einem Versuchsobjekt testen."
„Willst du es jemanden verabreichen, ohne dass er davon weiß?" fragte Justin überrascht.
„Einem Tier Justin" meinte Harry etwas entrüstet. „Ich dachte an eine Ratte. Benutzen Muggel bei ihren Tests doch auch."
Justin nickte nachdenklich. „Du hasst Ratten wirklich" begann er und Harry nickte nur. „Ich werde dir beim Brauen helfen und die Tests abwarten, dann sehen wir weiter" meinte Justin.
Harry strahlte ihn an. „Kein Problem, ich trinke es auch als Erster, dann kannst du immer noch entscheiden." Mehr wollte er auch gar nicht, der Trank war für einen alleine nämlich unmöglich zu brauen, wie sollte er auch die Temperatur am Kessel ändern, während er Zutaten frisch bearbeitete und andere hinzu gab.
„Also" begann Harry „ich habe unser Labor schon überprüft, wir haben alle Zutaten nur müssen diese dann wieder aufgefühlt werden und da muss ich Blacky noch etwas eichen" erklärte Harry.
„Eichen?"
„Ja, er holt immer die neuen Zutaten. Nur darf auf der Rechnung nicht Drachenhirn und Erumpertherz auftauchen, das würde meinen Paten sicherlich auffallen, also müssen wir einige andere Zutaten berechnen lassen und das muss ich Blacky noch beibringen."
„Meinst du er macht das?" fragte Justin nachdenklich.
„Er muss." Harrys Gesicht wurde etwas düster, „eigentlich weise ich ihn ungern zu so etwas an, aber es geht nicht anders, er ist an die Familie Potter gebunden und durch die Patenschaft macht er auch was die Beiden sagen, aber wenn ich ihm befehle zu schweigen wird er es tun."
Justin nickte. „Ich habe mich schon immer gefragt wie die Hauselfen damit zurecht kommen", meinte Justin nachdenklich, „eigentlich sind sie doch Sklaven."
„Ja" meinte Harry knapp, „als Kind habe ich mir die gleiche Frage gestellt und wollte sogar Blacky die Freiheit schenken". Er schaute Justin an, „er wäre beinahe vor Scham gestorben als ich ihm etwas zum Anziehen geben wollte. Er hatte gebettelt und gefleht, dass ich das nicht tun würde." Harry schüttelte den Kopf, „anschließend haben mir meine Paten erzählt, dass Hauselfen es als Schande ansehen, freie Elfen zu sein."
„Du meinst als eine Art Strafe?" fragte Justin.
„Ja" meinte Harry „es sind schon merkwürdige Lebewesen, wenn sie den Sklavenstand vorziehen". Er schaute kurz nachdenklich zu Justin, „allerdings behandeln nicht alle Zauberer ihre Hauselfen wie wir."
„Was meinst du?"
„Ich habe gehört das einige der alten Zaubererfamilien ihre Hauselfen schlagen und Quälen, wann immer sie Lust dazu haben" erklärte Harry dem bestürzt schauenden Justin.
„Porlock Dreck" meinte Harry, er hatte gerade mit Blacky über seine Wünsche gesprochen.
„Was ist los?" fragte Justin.
„Blacky meint, dass er das Ganze gerne so machen würde, weist aber daraufhin, dass die Kosten für Jobberknollfeder so hoch sind, dass wir Tonnen von dem anderen Zeug verbraten müssten bevor es preislich annähernd aufgehen würde." Harry grummelte.
„Was ich dich schon immer fragen wollte, wie kommst du eigentlich an eine lebende Ratte?"
Harry grinste breit „Ich kenne da einige Jarveys sie leben hier im Wald." Er zeigte auf den Wald hinter dem See „wenn ich ihnen etwas Hühnchen besorge bringen sie mir Ratten in welcher Form auch immer."
„Form?"
„Gewürfelt, in Scheiben, ..." Justin verdrehte die Augen
„Wie kommt es, dass du so gut mit anderen Rassen klar kommst?" fragt Justin und auf Harry überraschten Blick fügte er noch hinzu „Naja deine Hauselfen, Jarvey, einen Adler."
„Naja muss mein Charme sein" meinte Harry lässig „bei den Jarvey liegt es wohl an den Hühnchen und das ich mich nicht an ihrer gepflegten Aussprache störe." Harry grinste wieder breiter „wenn du mal neue Schimpfwörter brauchst geh zu ihnen."
„Und was machen wir jetzt wegen dem Trank?" fragte Justin
„Plan B" meinte Harry
„Plan B?" fragte Justin nun skeptisch.
„Plan B" Harry zuckte mit den Schultern „wir brauen ihn und anschließend müssen wir leider das Labor zerstören."
„Zerstören?" Justin sah Harry entgeistert an „wie willst du das den machen?"
„Hast du in der Schule nicht aufgepasst wir mischen 75 Kaliumnitrat, 15 Holzkohle und 10 Schwefel", erklärte Harry, als wäre das die Standartvorgehensweise beim Tränke brauen.
„Schwarzpulver" Justin sah ihn überrascht an „meinst du nicht das wäre zu sehr Muggel?"
„Genial nicht" meinte Harry. „Remus und Sirius werden denken wir hätten nur etwas Unfug treiben wollen, wenn wir aber andere Zutaten mischen würden, käme der Verdacht nahe wir hätten einen verboten Trank versucht."
„Na dann los" meinte Justin
Beide begannen nochmals den Trank im Ablauf durchzukauen, sie mussten einige Zutaten parallel einfüllen und andere aber frisch hinzufügen. „Harry das schaffe ich nicht, du musst die Knollen stampfen, bei vier Doxys das Gift zu melken dauert länger" warf Justin ein.
Harry nickte, er war froh, dass Justin sich um die Doxys freiwillig gekümmert hatte und wollte daher nicht Rumzicken. „In Ordnung aber sonst klappt alles oder?" Nun nickte Justin.
Sie hatten den Ablauf nun dreimal geübt und wollten nun anfangen, Harry gab den Großteil der Zutaten hinzu und überprüfte die Temperatur sowie die Rührrichtung, Justin machte den Großteil der Zubereitung und füllte Zutaten mit ab, wenn diese gleichzeitig beigegeben werden mussten.
„So und jetzt volle Pulle und warten" meinte Harry, er erhitzte das Feuer und wartete darauf, dass ihr Trank die richtige Farbe, ein kräftiges Gelb, bekam.
„Wieso müssen wir bei Snape immer mit den Zauberstab Feuer machen wenn es auch so geht?" fragte Justin.
„Weil wir dann mehr Fehler machen können und er mehr Chancen hat uns Punkte abzuziehen" schätze Harry.
„Runter und ins Eisbad" meinte Harry, nahm den Kessel und stellte ihn genauso lange in das Eisbad bis es nicht mehr zischte.
„Wie haben zehn Minuten, dann ist das Zeug nichts mehr wert" erklärte Harry, als er der Ratte gerade den Trank einflößte.
„Und jetzt?" Fragte Justin neugierig.
„Warten" begann Harry „ich schätze, dass sie nicht mit uns reden wird, also wenn sie in drei Minuten noch lebt nehme ich das Zeug."
„Es wirkt als würde es Schmerzen bereiten" meine Justin skeptisch. Harry zuckte nur mit den Achseln.
Als die Ratte nach drei Minuten immer noch in ihren Käfig saß, nahm Harry die geforderte Menge zu sich, es schmeckte eigentlich nach nichts, nur als es in seinem Magen angekommen war hatte er das Gefühl das etwas mit aller macht in seinen Kopf wollte. Er hatte das unangenehme Gefühl einer Raupe die über seine Nervenbahnen Richtung Gehirn marschierte. Aber als sie oben ankam musste Harry, vor schmerzen, die Augen schließen und er hatte das Gefühl jemand drücke und ziehe an seinen Gehirn, so das in Schwindelig wurde und dann war alles vorbei der Schmerz stumpfte ab aber er konnte keine Veränderung zu vorher spüren, auch waren alle unangenehme Gefühle, wie diese Raupe, verschwunden.
„Und?" Justin musterte ihn fürsorglich.
„Etwas unangenehm aber ich lebe" meinte Harry.
Justin musterte das zweite Glas, schaute auf die Ratte, auf Harry und auf die Uhr, schloss kurz die Augen und meinte „Scheiß Basilisk", nahm das Glas und schluckte den Trank runter. Er reagierte ungefähr so wie Harry es sich gedacht hätte, er musste sich nur setzten sonst wäre er wohl umgefallen.
„Keine Veränderung?" fragte Harry, Justin nickte „also Plan B"
Sie stellten den zweiten Kessel auf Feuer und drehten dieses auf Maximum, beide rannten Raus. Justin wollte noch den Rattenkäfig schnappen, wurde aber von Harry weiter geschoben. Sie erreichten die Kellertür, öffneten sie, rannten durch, schlugen die sie wieder zu und rannten in Sirius.
BOOM
Die Tür zum Tränkelabor flog wieder auf und eine dunkle Qualm Wolke quoll Richtung Kellerflur.
„Was in Merlins Namen habt ihr wieder gemacht?" fragte Sirius, der nun wieder stand und sich hustend den Staub von den Klamotten klopfte.
„Wir haben geübt?" meinte Harry in der gleichen Pose wie Sirius.
„Was geübt? Erumperthorn stampfen?" brüllte Sirius aufgebracht, er hatte die Tür zum Labor erreicht um den Schaden in Augenschein zu nehmen. „Hin" meinte er „nicht dass ich je darin arbeiten wollte, aber es ist hin" meinte er nun etwas ruhiger.
„Was ist hier los?" Remus war mit gezogenem Zauberstab im Flur erschienen.
„Unsere beiden Meister der Tränke haben etwas vergeigt" meinte Sirius sarkastisch.
Harry und Justin versuchten eine etwas geknickte Miene hinzubekommen, was Harry durch sein Training gelang und für Justin kein Problem war, da er eh nicht wusste was jetzt passieren würde und er sich nicht zu verstellen brauchte.
Remus reckte seine Nase und musterte Harry nachdenklich „Schwarzpulver?" Harry nickte etwas gedrückt und Justin musterte ihn voller Überraschung. „Ihr wolltet Schwarzpulver mixen?"
„Ja" meinte Harry knapp.
„Schwarzpulver?" fragte Sirius
„Muggel benutzen das für …." Begann Remus
„Feuerwerkskörper" unterbrach Justin kleinlaut.
„So, So Feuerwerkskörper" meinte Remus nachdenklich „und ihr hättet keine kaufen können was?"
„Wenn es geklappt hätte, hätten wir welche verkauft" meinte Harry.
„Und was glaubst du wer uns jetzt ein neues Labor kauft?" fragte Sirius, allerdings schon fast belustigt, scheinbar fand er die Idee klasse selbst Feuerwerkskörper zu basteln.
Beide zuckte mit den Achseln, „Harry von dir sind wir nichts besser gewohnt, aber ich hätte gehofft das du mehr Gehirn hast um deine Freunde vor sich selbst zu schützen Justin" brummte Remus „dafür dürft ihr alles auf Muggelart reinigen und wehe ich sehe Blacky hier unten."
Sirius nahm noch einmal das Labor in Augenschein „Das Inventar könnt ihr neben das Haus schleppen" er grinste gehässig „Lappen und Seife lasse ich euch bringen." Er schaute kurz auf Remus „und wenn ihr das Haus beim heraustragen der Sachen dreckig machen solltet dürft ihr das auch noch Putzen, komm Remus ich glaube der Ausflug hat sich erledigt." dieser nickte und beide machte sich auf den Weg nach oben.
„Ausflug?" fragte Harry, bekam aber keine Antwort von den Beiden.
„Wow, das war knapp" kam es von Justin „etwas langsamer und dein Pate hätte alles mitbekommen."
Harry nickte nur und beide begannen das nun völlig zerstörte Labor zu reinigen, Harry war froh, dass sein Plan so gut funktioniert hatte, zumal er alle seltenen Zutaten die er für die anderen Tränke brauchte sicherheitshalber schon auf sein Zimmer gebracht hatte. Jetzt musste er Blacky noch etwas einnorden bezüglich der anderen Zutaten und auch die anderen Tränke würden bald in greifbare Nähe kommen.
„So mach's gut Harry" meinte Sirius, der ihn diesmal verabschiedete, da Remus einen wichtigen Termin hatte „und wenn du in Hogwarts auch das Labor in die Luft jagen willst, sorg dafür das Schniefelus drin ist" er grinste breit.
„Sirius" eine mahnende Frauenstimme kam von hinten, Harry erkannte Narzissa Malfoy, die aber zu seiner Überraschung lächelte.
„Zissa" meinte Sirius freundlich, wobei die Angesprochene die Augen verdrehte „wie geht es dir?"
„Wenn man das Schlechte weg lässt ganz gut." Sie lächelte, wobei dieses nicht ihre Augen erreichte, die jemanden hinter Harry beobachten. „Und selbst?"
„Jetzt wo der Satansbraten gleich weg ist, bestens" meinte Sirius immer noch gut gelaunt, obwohl eine Malfoy neben ihm stand.
„Bin schon weg" meinte Harry, gab Sirius steif die Hand und Narzissa einen Handkuss, die nun grinste, was auch ihre Augen erreichte. Harry hatte das eigentlich nur getan um Sirius zu ärgern und war nun doch verwundert über die Reaktion. Trotzdem drehte er sich um und machte sich Richtung Zug auf. Wieso ist Sirius freundlich zu einer Malfoy und warum ist Zissa so Unmalfoyhaft.
Er sah gerade noch wie die Gorillas von Malfoy den Zug bestiegen und so entschloss er sich weiter hinten einzusteigen, denn wo die Beiden waren, war Malfoy nicht weit weg und Harry wollte nicht gleich am ersten Tag den Schleimbeutel sehen.
Er betrat ein Abteil und kurz darauf gesellten sich auch Ernie und Justin zu ihm, gefolgt von Hannah sowie Susan. „Na Justin, hast du den Stoff nachholen können?" fragte letztere, als sie alle Platz genommen hatten.
„Ich glaube die Theorie sitzt" meinte Justin lässig mit einen breiten Grinsen für Harry, das diesem zeigte, dass der Trank seine Wirkung wohl nicht verfehlt hatte.
„Habt ihr das gelesen mit diesen Ausbruch aus Askaban?" fragte nun Hannah. Alle Anwesenden nickten, es war in den Nachrichten erschienen, immer und immer wieder da es der erste Zauberer war der aus Askaban entkommen konnte. „Der soll ja ein Anhänger von Du-weist-schon-wem gewesen sein."
„Ich dachte von Voldemort?" meinte Harry gespielt nachdenklich, immer wieder erfreut über die Reaktion die er damit erreichte.
Nachdem sich alle wieder etwas beruhigt hatten begann Hannah wieder „Der soll einige Muggel und auch Zauberer getötet haben" erklärte sie weiter.
„Das ist glaube ich die Grundvorrassetzung um Todesser zu werden" meinte Harry etwas genervt, Hannah schien den Wink aber nicht zu verstehen und machte weiter mit irgendwelchen hirnrissigen Spekulationen über diesen Algil Smethley. Allerdings gab Harry sich jetzt eine mentale Schellte, wieso hatte er nicht über den Kerl in den Unterlagen seines Vaters gestöbert, aber anderseits, wann auch? Zuerst Indien, dann bei Justin Muggelkunde auf die harte Tour und dann der Trank, er hatte eigentlich kaum Zeit gehabt.
Aber da Hannah nun erst richtig in Fahrt kam, versuchte Harry etwas zu Schlafen, was ihn nach einiger Zeit auch gelang. Er wurde aber durch ein hartes Abbremsen des Zuges nach einiger Zeit unsanft geweckt.
„Was ist los?" fragte er und rieb sich den Schlaf aus den Augen.
Alle sahen ihn genauso fragend an und Hannah schrie auf, als das Licht ausfiel. „Da steigen Gestalten in den Zug" meinte Justin der durch das Abteilfenster schaute.
Harry merkte wie die Raumtemperatur abnahm und wie die Scheiben beschlugen, auch wurde es noch dunkler und er hatte das Gefühl jemand hätte die Lautstärke nach unten gedreht.
Harry sah eine Kindermobile über sich, eine Frau schrie einen heftigen Schmerzensschrei aus, Blacky hob ihn hoch….. ein alter Mann liegt auf einer Trage und ein Heiler hält einen Zauberstab auf ihn, der Mann zuckt kurz auf.
„Was war das?" fragte Justin am ganzen Körper zitternd. Ernie, Hannah und Susan waren Kreidebleich und zitterten ebenfalls, auch Harry fühlte sich arg geschwächt. Was waren das für Gedanken? Den Ersten erkannte er nicht, die Zweite war ein Vorfall im St. Mungo, der alte Mann war gestorben. Und dann verstand Harry wer den Zug betreten hatte.
„Dementoren" meinte Harry, die anderen, außer Justin, sahen ihn entsetzt an.
„Was sind Dementoren?" frage Justin und Ernie begann zu erklären, während Harry in seinem Gepäck nach einer Tafel Schokolade suchte.
„Hier esst" meinte er und verteilte sie an die Anderen. Warum hatte Remus ihn diese aufgezwungen, hatte er mit so etwas gerecht?
„Alles in Ordnung bei euch Harry?" Remus hatte sein Kopf ins Abteil gesteckt.
„Geht wieder" begann Harry, bis er realisierte wer da vor ihn Stand. „Was machst du hier?" fragte er überrascht.
„Erklärung kommt später, esst eure Schokolade, schön das du hin und wieder auf mich hörst" er nickte noch einmal und war verschwunden bevor Harry auch nur reagieren konnte. Harry wollte hinterher, wurde aber von den Anderen aufgehalten, die mehr über den Erwachsenen erfahren wollten, der im Zug war.
Harry setzte sich wieder. Remus würde ihm schon nicht entkommen. Er erzählte wer er war und alle spekulierten was die Dementoren im Zug wollten, als dieser auch schon wieder anhielt und sie alle aussteigen mussten um die Kutschen Richtung Schloss zu nehmen.
„Was machst du eigentlich immer vor den Kutschen?" fragte Justin, scheinbar um sich abzulenken, denn man konnte wieder spüren das es kälter wurde, es mussten Dementoren in der Nähe sein.
„Thestrale" meinte Harry, „sie ziehen die Kutschen". Justin, Hannah und Ernie, die mit in der Kutsche saßen, zogen scharf Luft ein.
„Thestrale sind Boten des Todes" meinte Hannah entsetzt.
Harry verdrehte die Augen, „dann gibt es bald eine Menge, denn die Kutschen werden von Thestralen gezogen. Hagrid hat eine ganze Herde davon im Verbotenen Wald."
„Aber wieso siehst nur du sie?" fragte Justin.
„Mann kann sie nur sehen, wenn man den Tod gesehen hat" meinte Harry knapp „und wenn du dir die Schüler genauer anschaust wirst du sehen, dass einige sie sehen können" erklärte er weiter.
Sie stiegen aus und machten sich auf in die Große Halle. Harry erkannte noch wie Draco sich über Longbottom amüsierte und das Flint ihn schon wieder gehässig angrinste, als er auch schon an seinem Tisch Platz nahm. Erst jetzt realisierte er, dass er Remus vergessen hatte. Mist!
Er musterte den Lehrertisch: Schniefelus sah noch genervter aus als normal: Flitwick unterhielt sich angeregt mit Remus. Professor Dumbledore war noch nicht da...Remus am Lehrertisch? Sein Kopf schwang zurück und sein Unterkiefer klappte herunter.
Remus deute mit einen Handbewegung gegen sein Kinn und einem breiten Grinsen an, Harry solle den Mund schließen und schaute dann zu Professor Sprout. „Jetzt verstehe ich auch so einiges" brummte Harry und schlug sich mit der Hand vor dem Kopf.
„Harry hast du gehört?" Justin hatte ihn angesprochen, „Ein Dementor war ihm Abteil von Neville und dieser soll zusammengebrochen sein, richtig weggetreten" mache er weiter und lächelte etwas.
„Was hast du gefühlt als die in unserer Nähe waren?" fragte Harry,
„Ich war tief entsetzt und konnte nur an den Basiliken und andere Unfälle denken" meinte Justin etwa bedrückter und das Lächeln war aus seinem Gesicht gefegt.
„Ich schätze Neville hat etwas andere Erinnerungen" meinte Harry knapp.
Die Einteilung war wie immer, außer das Harry diesmal alle Richtig einschätze. Die Rede von Dumbledore hatte nur die Neuigkeit, dass die Dementoren jetzt aus Sicherheitsgründen Hogwarts überwachen, allerdings das Gelände nicht betreten würden. Hier stimmt was nicht, warum sollte Algil hier her kommen? Die Dementoren wollen ihn doch nur wieder haben. Mist, ich hätte danach suchen müssen.
Beinahe hätte Harry die Vorstellung von Remus als neuen Lehrer für VgddK verpasst, aber was viel lustiger für Harry war, das Gesicht von Schniefelus, er sah so aus als hätte er sein Lieblingsspielzeug an seinen schlimmsten Feind verloren. Das wird sicherlich ein Interessantes Jahr dachte sich Harry. Und vollends begeistert war er, als er erfuhr, dass Hagrid in den Stand eines Professors erhoben wurde, da der vorherige Professor in den Ruhestand gegangen war und er nun nicht mehr in dem Verdacht stand die Kammer geöffnet zu haben. Pflege Magischer Geschöpfe. Da bin ich aber mal gespannt, was uns da für Tierchen zeigt, dachte sich Harry und rieb sich die Hände.
„Mr. Potter kommen sie bitte kurz mit." Professor Sprout hatte ihn auf dem Weg Richtung Gemeinschaftsraum abgefangen. Harry sah sie verwundert an, folgte ihr aber Richtung Büro. Als er dieses betrat wartete schon Remus auf ihn.
„Überraschung" meinte dieser. Harry konnte nicht anders als breit lächeln.
„Mr. Potter", Professor Sprout war nun mit einem ernsten Gesicht in sein Blickfeld getreten. „Professor Lupin ist nun Lehrer dieser Schule, das heißt sie werden ihn mit dem gleichen Respekt behandeln, wie die anderen Lehrer."
Harry zog die Augenbraun nach oben, was Remus dazu brachte zu grinsen. „Das heißt" machte Sprout weiter „sie werden ihn mit Sir oder Professor anreden und ihn nicht…"
„Also wie zu Hause" brach es aus Harry heraus. Professor Sprout musterte Remus nachdenklich, schüttelte den Kopf und drehte sich wieder zu Harry.
„Mr. Potter, wenn andere Schüler dabei sind benehmen sie sich respektvoll" meinte sie knapp.
„Harry", Remus sprach nun. „keiner weiß davon, dass ich ein Werwolf bin". Professor Sprout schaute etwas mitleidig auf Remus und Harry nickte. „Also kein Wort darüber und Harry, ich habe diesen Posten nur bekommen weil ich nicht dein Pate bin und dadurch keine verwandtschaftlichen Verhältnisse bestehen, also reiß dich zusammen." Harry nickte, er wusste das Remus nicht sein Pate war da das Ministerium das nicht zuließ, aber trotzdem hatte er Remus immer so gesehen und er würde versuchen ihm dieses Jahr keine Probleme zu machen.
„Sirius hat vergessen meine Hogsmeade Erlaubnis zu unterschreiben" und auf die entsetzten Gesichter seiner Professoren, „war der Letzte, ich verspreche es."
„Raus Potter" meinte Remus gespielt ernst „und wenn das noch mal passiert müssen sie Vollmond bei mir nachsitzen". Professor Sprout sog scharf die Luft ein und musterte Remus skeptisch. Harry grinste nur breit und verabschiedete sich von den Beiden. War das jetzt eine Einladung? Er grinste in sich hinein, bestimmt.
„In diesen Schrank befindet sich ein Irrwicht." Remus hatte auf einen Schrank gezeigt und die gesamte Klasse musste breit grinsen, da sie von einem Vorfall von Thomas gehört hatten, der Schniefelus zu einer alten Oma gemacht haben soll.
„Sie werden nun", auch Remus musste gegen ein Grinsen ankämpfen, „sich ihrer Angst stellen müssen, denn wie Miss Abbott richtig erklärte, verwandelt der Irrwicht sich in ihren schlimmsten Albtraum." Er sah nun etwas beruhigend in die Klasse, „also überlegen sie sich wie sie diesen lächerlich machen können."
Er gab der Klasse etwas Zeit und alle begannen sich Gedanken über ihre Ängste zu machen als alle nickten begann Remus mit Harry und fast die gesamte Klasse erschrak als der Dementor aus den Schrank glitt.
„Riddikulus" meinte Harry und der Umhang des Dementors bekam bunte Punkte und ein weißes Gesicht mit einen aufgemalten Lachen und einer roter Nase kam darunter zum Vorschein.
Und so ging es weiter, es gab Mumien, Zombies, Basilisken und andere Monster die sich verwandelten und dann lächerlich wirkten, wie zum Beispiel der Basilisk von Justin, der ohne Zähne und mit Hornbrille doch wirklich ungefährlich wirkte.
Nur einmal fiel von Harry und Remus die Gelassenheit ab, als Susan Bones dran war, erschien ein Werwolf. Remus fing sich aber schnell wieder und konnte sogar über den entstandenen Pudel mit rosa Fell lachen.
„Wisst ihr was das für eine Kugel war, vor der Professor Lupin Angst hatte?" fragte Hannah interessiert. „Lavender sagte mir, dass er so was auch bei den Gryffindors hatte."
„Ist doch normal" meinte Harry, wie er hoffte gelassen. „Man ändert seine Ängste nicht täglich oder", die Anwesenden nickten. „Vielleicht war es eine Kristallkugel und er hat Angst vorm Hellsehen", machte Harry weiter.
„Könnte ich nachvollziehen", meinte Ernie. Er war der Gewinner der Todesomen bei Trelawney für Huffelpuff.
„Was glaubst du, welches Tier vorgeführt wird?" fragte Justin an Harry gewandt.
„Eigentlich sollten wir mit etwas Kleinem anfangen wie Nifflern oder Knarlen, aber so wie ich Hagrid einschätze können wir froh sein, wenn es nicht Menschenfleisch als Hauptgericht hat" erklärte er breit grinsend, da die Ravenclaws, mit denen sie zusammen hatten, hinter ihm entsprechend entsetzt reagiert hatten.
„Das war mal eine Stunde" meinte Justin begeistert. „Diese Hippogreife sind echt der Hammer."
„Wenn du sie mit Respekt behandelst sind sie wirklich freundlich", meinte auch Hannah, die beim ersten Anblick der Tierchen fast zurück in die Schule gelaufen wäre.
„Ist das nicht immer so" begann Harry „respektiere andere und du wirst respektiert."
„Sag das Flint", meinte Justin und grinste. Woraufhin er einen Schlag von Harry auf den Oberarm bekam.
Sie machten sich auf zur nächsten Doppelstunde Zaubertränke, Harry konnte sich schon vorstellen was auf ihn zukam, sicherlich musste er für Schniefelus Wut auf Remus herhalten. Konzentriere dich auf die Aufgabe, du hast zwei Ohren, links dumme Sprüche rein, rechts dumme Sprüche raus und in der Mitte nichts was sie aufhält betete Harry sich vor, während sie an der Kerkertür standen.
Harry hätte zu Trelawney gehen können um sich ein Ohnegleichen für Vorhersagen geben lassen können, kaum hatte er den Raum betreten spottete Schniefelus los, naja er hatte doch gewartet bis Harry angefangen hat seinen Trank zu brauen, aber dann ging es ab, drei Punkte hier, zwei Punkte da, zum Beispiel wegen falsche Kellenhaltung, Harry wusste nicht mal, dass man das konnte. Er musste Sushmita unbedingt ein Weihnachtsgeschenk machen, da er es schaffte die erste Stunde ruhig zubleiben. Er hatte das Gefühl das Schniefelus sich andere Opfer suchte, nicht nur bei den Huffelpuffs sondern auch bei den Ravenclaws.
Das Ende der Stunde wurde von jedem herbei gesehnt, aber was dann auf den Flur abging, war es das Warten wert gewesen. Früher war Harry immer heraus gestürmt und hätte am liebsten etwas zerstört, diesmal war es die gesamte Klasse einschließlich der sonst so braven Ravenclaws.
„Harry er war lustiger, als er nur dich fertig gemacht hat", meine Justin grimmig.
„Wenn er dich anmacht, stell ihn dir in Badehose an einen verlassen Strand vor", meinte Harry „und führe…"
Doch weiter kam er nicht da, Justin seinen Kürbissaft über den Tisch verteilte und Susan entsetzt ihren Essensteller weg schob. „Danke Harry" meinte sie angewidert, „jetzt bin ich satt". Sie schloss die Augen und schüttelte sich.
„Du sollst dir das nicht beim essen vorstellen" meinte Harry und streichelte ihr zu seiner eigen Verwunderung beruhigend über den Rücken, was sie mit einen Lächeln quittierte.
Hannah kann an den Tisch und man konnte schon ihrem Gesicht entnehmen, dass sie wieder wichtige Neuigkeiten hatte, die sie auch sofort loswerden musste. „Ein Hippogreif hat Malfoy angegriffen" schnattert sie gleich los.
„Ist er Tot oder zumindest schwer verletzt?" fragte Harry jetzt doch interessiert. Alle sahen entsetzt zu Harry und dann fragend zu Hannah.
„Weiß nicht" meinte sie kleinlaut „zumindest musste er in den Krankenflügel."
„Na das läst doch hoffen" meinte Harry.
„Was hast du nur gegen ihn?" fragte Justin.
„Nichts" meinte Harry „wenn ich was gegen ihn hätte wäre er schon weg" fügte er noch grimmig an. Malfoy sen. war einer der Fürsprecher für die Lestranges gewesen und stand selber unter Verdacht ein Todesser zu sein und Draco war ein kleines Abziehbild seines Vaters. Warum nur bei der Mutter? fragte sich Harry unwillkürlich.
Die Zeit ging ins Land und Harry merkte wie sein Trank wirkte, wenn er etwas gelesen hatte brauchte er nur noch mal daran denken und schon hatte der die Seite vor seinem geistigen Auge. Das Beste daran war aber, dass er es nur gelesen haben musste, nicht verstanden.
„Wir spielen als erstes gegen die Gryffindors" meinte Cedric. „Der Sucher von Slytherin wurde doch angegriffen und kann noch nicht spielen." Harry schnaufte nur, sagte aber nichts dazu. Malfoy wollte doch tatsächlich Hagrid dadurch von der Schule schmeißen lassen.
„Das heißt eigentlich nur, dass wir alles daran setzten müssen Harry Zeit zu verschaffen." Er sah kurz auf diesen. „Longbottom hat in seinen Spielen bis jetzt nur maximal vier Tore zugelassen und die beiden Treiber tun ihr übriges dazu."
„Also wir müssen die Jäger zu Fehlern zwingen" machte er weiter. Harry gab Cedric Recht, sie hatten eigentlich keine Chance zu gewinnen, außer einem schnellen Schnatzfang. Nicht das die anderen Huffelpuffs so schlecht waren, aber Neville und die Weasleys waren schwer zu knacken und die Jäger ein eingespieltes Team seit drei Jahren.
„Harry", Cedric zog Harry am Ende des Trainings zu Seite, „am Samstag fängst du den Schnatz, egal wie es steht, selbst wenn wir verlieren sollten, ich will nicht das erste Spiel als Kapitän haushoch verlieren." Harry nickte, er konnte ihn verstehen. Ihm selbst wäre eine hohe Niederlage auch peinlich, doch anderseits hatten sie ihre Spiele stets gewonnen und Harry wollte das so beibehalten.
Das Spiel war im vollen Gange und die Befürchtungen von Cedric bewahrheiteten sich. Nach nur wenigen Minuten führten die Gryffindors schon mit hundert Punkten Vorsprung und das eigentlich nur weil ihre Jäger sich zuviel von den Treibern der Gryffindors ablenken ließen.
Harry kämpfte sich gegen den Wind, der immer stärker wurde, und auch seine Befürchtung bezüglich des Regens hatte sich gerade erfüllt, es begann in Strömen zu regnen. Was er als ein weiteres Plus für Gryffindor verbuchte. Da Wood kräftiger als Harry war, hatte er weniger Probleme mit dem Wind.
Doch da sollte Harry sich täuschen. Wood hatte sich gerade auf seinen Besen gelegt und schoss Richtung Tribüne davon. Harry machte sich hinterher und erkannte das kleine goldene geflügelte Bällchen hinter welchem Wood her war. Harry hatte keine Chance, er war noch knapp zwei Meter hinter ihm, als dieser den Schnatz erreichte. Doch genau in diesem Moment kam eine mächtige Seitenböe, die den Schnatz und Harry sehr stark nach Rechts drückte. Wood allerdings nicht, so brauchte Harry den Schnatz nur aus der Luft fischen.
Er schaute nach unten und erschrak. Dementoren, dort waren Dementoren und nicht gerade wenige. Nun, dar er etwas abgesunken war, spürte er auch die Kälte die von ihnen ausging und er hörte wieder diesen entsetzlichen Schrei. Er flog ein Stück höher um den Auswirkungen der Dementoren zu entgehen und sah sich alles erstmal von oben an.
Die Professoren Flitwick und Dumbledore waren dabei die Dementoren zu verscheuchen. Sie schossen silbrige Figuren auf sie ab, Patronus kam ihm in den Sinn. Um die Tore der Gryffindors hatte sich eine Menschentraube gebildet, scheinbar war Longbottom in der Mitte, da dort jemand mit Quidditch – Umhang lag und der Rest der Mannschaft noch auf den Besen in der Luft war.
Nun schaute er auf das Endergebnis, einhundertfünfzig zu einhundertsechzig für Huffelpuff. Wow, wir haben ein Tor gemacht war seine erste Reaktion. Dann sah er Cedric der mit Wood und Madame Hooch diskutierte, diese schüttelte energisch den Kopf und Cedric klopfte Wood auf die Schultern.
„Was wolltest du dort unten?" fragte Harry an Cedric gewandt, als beide in der Kabine waren und die erste Aufregung sich gelegt hatte.
„Das Spiel wiederholen lassen" und auf die überraschten Gesichter seiner Mitspieler „wäre doch nur fair, wir haben gewonnen da Zacharias den Quaffel erst durch dir Tore bekommen hat als Longbottom durch die Dementoren abgelenkt war."
Harry sagte nichts dazu, er wusste nicht ob er diesen Sportsgeist auch gehabt hätte, nein eigentlich war er sich sicher, dass er ihn nicht gehabt hätte. „Aber eine Fete dürfen wir trotzdem machen oder?" fragte Harry deshalb. Alle klatschten in die Hände und begannen sich umzuziehen.
„Warum muss ich…" Doch Justin sprach nicht weiter, da Harry ihm den Mund zuhielt.
Sie waren auf den Weg in die Küche, um Nachschub für die Fete zu holen und Harry hatte ein Geräusch gehört und deshalb hatte er Justin unterbrochen. Nun schaute er auf seine Karte, aber in der Nähe war keiner.
„Harry, Justin!" Beide sahen sich entsetzt an und Harry stopfte die Karte weg, bevor ihnen der Tarnumhang von den Köpfen gerissen wurde.
Ihr wisst was ihr zu tun habt büddä mal einige weniger meehhhrr (knöpfchen drücken gelle)
mig
Silvertrust
