Moin,

Auch während der Sommerpause schreibe ich fleißig weiter in der Hoffnung das es noch gefällt.

Enrinye: ich hoffe du konntest dich erholen in Croatien und all zu lange brauchtest du ja auch nicht warten bis das Cliff sich entfernt wird.

Schattenengl: ist das nicht normal? (-grins-) aber ich freue mich auch über unnormale Reviews wie du siehst

Dax: ;-)

Tiberitus: daneben aber ließ ruhig welcher Sack es war ;-)

Zerengeb: Bei dem Wetter Sommerpause / Regenpause passt besser zumindest bei mir aber du wirst wohl leider recht haben.

Rudi: Er ist noch zu jung für Wurst oder? Deshalb nur Senf.

Thorin Eichenschild: Die Fähigkeiten kommen über die Jahre zu Geltung. Die Tränke werden wir noch was von hören nichts Weltbewegenes das gleiche was Tom gemacht hat oder so.

nun die Story


Rückblende Chap 10

„Warum muss ich…" Doch Justin sprach nicht weiter, da Harry ihm den Mund zuhielt.

Sie waren auf den Weg in die Küche, um Nachschub für die Fete zu holen und Harry hatte ein Geräusch gehört und deshalb hatte er Justin unterbrochen. Nun schaute er auf seine Karte, aber in der Nähe war keiner.

„Harry, Justin!" Beide sahen sich entsetzt an und Harry stopfte die Karte weg, bevor ihnen der Tarnumhang von den Köpfen gerissen wurde.


11. Kapitel:Karten und Gefühle

„Professor Lupin" meinte Justin überrascht.

„Was treibt ihr hier?" meinte dieser etwas gereizt.

„Nachschub holen für das gewonnen Spiel", meinte Harry er war immer noch durch den Wind. Das Remus ihn durch seine Sinne unter dem Tarnumhang finden konnte war nichts neues, aber wieso war er nicht auf der Karte?

„Ich bin zwar kein Spielverderber, aber da es um die Siegesfeier für das Spiel gegen Gryffindor geht, zurück in euren Raum", meinte er breit grinsend „und wenn ihr anfangen wollt zu murren gibt es Punktabzug", er zwinkerte ihnen zu, scheinbar begeistert darüber Harry eine reinzuwürgen und machte sich auf den Weg.

„Ach Harry", er drehte sich um „ich bleibe in der Nähe der Obstschale". Harry grummelte und schob Justin in Richtung Gemeinschaftsraum, wo sie den anderen Huffelpuffs erklärten, dass der Weg in die Küche durch die Lehrer versperrt wäre.

Harry war nicht mehr in der Stimmung um Party zu machen, er wollte Informationen und die konnte ihm nur einer geben.

Gibt es einen Zauber um nicht auf der Karte zu erscheinen, war seine Frage an das Buch.

Nur für die Rumtreiber.

Also kann Remus sich vor der Karte verstecken? fragte Harry überrascht.

Ja, aber was macht er auf der Schule?

Er ist der neue Lehrer für VgddK?

Was? Na, da hat Dumbledore ja den Troll zu Tanzlehrer gemacht.

Er macht sich recht gut, aber wieso ist er nicht auf der Karte?

Eigentlich ist das Sirius Schuld, er wollte nicht von uns gesehen werden, wenn er wieder hinter einer her war und so suchte er einen Spruch, der den Überwachungszauber der Karte umgehen würde. Langer Rede kurzer Sinn, er hat einen gefunden und als wir das herausgefunden haben musste er uns allen den Trick verraten, obwohl Peter ihn nie gebraucht hätte.

Und jetzt ist er auf der Karte nicht zu finden?

Auf deiner nicht.

Was heißt das jetzt wieder?

Naja mir war langweilig und Sirius war wieder von der Karte verschwunden, da habe ich etwas gesucht um ihn wieder auftauchen zu lassen.

Und das heißt?

Da die Originalkarte auch von Remus angefertigt wurde besteht durch einen kleine Zauber die Möglichkeit ihn zu finden, er ist dann zwar immer noch etwas schwerer zu sehen, aber immerhin ist er zu sehen.

Und das geht nur mit der Original Karte nicht mit meiner?

Genau, nur die Original Karte außer Remus hat auch bei deiner mitgeholfen.

Also brauch ich die Original Karte dachte sich Harry. Aber wieso hatte Remus sich versteckt? Hatte er die Vermutung, dass ihre Karte wieder im Umlauf war und wollte sie nun wieder besorgen, oder aber wollte er auf Harry aufpassen.


„Wieso sollen wir in die Große Halle zurück?" fragte Justin genervt. „Ich wollte pennen, da du mich durch Hogsmeade geschleift hast als wäre es das letzte Mal. Ich bin echt alle." Es war Halloween, die Feier war gerade zu Ende, sie hatten gerade ihren Gemeinschaftsraum erreicht und sollten nun wieder zurück.

Als sie die Halle erreichten sahen sie sich verwundert um, die Haustische waren beiseite gerückt und es lagen überall Schlafsäcke herum. Harry steuert in die Richtung wo der Huffelpuff-Tisch für gewöhnlich stand und nahm sich einen der Schlafsäcke.

„Habt ihr gehört dass dieser Algil im Schloss gewesen sein soll?" ging ein Gemurmel los.

Was wollte der hier wieder biss sich Harry wohin, dass er nicht über ihn gelesen hatte. Er schaute sich um und legte sich hin. Neben ihm saßen Justin und Ernie, die jeweils mit dem anderen Nachbarn drüber diskutierten. Er drehte sich auf den Bauch und schaute in zwei dunkle mandelförmig Augen, die ihn beobachteten.

„Hey Cho", meinte er als er sie erkannte. „Wollte schon lange mal wieder einen Abend mit dir verbringen."

Ihre Augen weiteten sich etwas und sie lächelte verlegen. „Hey Harry", meinte sie dann aber doch.

Harry überlegte kurz ob er was Falsches gesagt hatte, verwarf den Gedanken dann aber. „Wie waren deine Ferien ohne einen schönen Ball?" er lächelte kurz.

„Es gibt auch Bälle ohne dich", meinte sie, „aber sonst waren die Ferien schön."

„Wie du gehst ohne mich zu einen Ball?" er zog eine Schnute was sie zum Grinsen brachte.

„Natürlich", meinte sie gespielt aufgebracht. „Erstens will ich nicht wieder neben einem von und zu", letzteres sagte sie sehr leise, worüber Harry dankbar war, „und zweitens denke ich wärst du dort nicht wirklich willkommen gewesen."

Harry zog die Augenbraue hoch „Ich nicht willkommen?" Er legte den Kopf schief „Feministinnen-Ball?"

Cho kicherte kurz „Ja genau", sie musterte in kurz nachdenklich, „nein ein Fest mit ausschließlich asiatischen Zaubererfamilien", sagte sie dann aber doch.

„Ich habe gehört, dass mir meine Augen in dem Bereich einige Türen öffnen", meinte Harry, mittlerweile von sich überrascht, da er so locker mit ihr reden konnte.

Nun zog sie die Augenbraun hoch. „Woher weißt du das grüne Augen bei uns etwas besonders sind?"

Hatte er sich jetzt verhört, oder hatte sie das Wort uns besonders negativ getont? „Ich war in Indien im Urlaub und meine Reiseführerin sagte so was", erklärte er.

„Ruhe jetzt", der Schulesprecher hatte das Wort ergriffen, einer der Weasleys. „Wir machen das Licht gleich aus", sprach er weiter.

„Schade", meinte Cho. „Gute Nacht Harry träum was Süßes", sie lächelte unbekümmert.

„Du auch Cho", meinte Harry: „Sollten uns mal wieder treffen", meinte er und zu seiner eigenen Überraschung fügte er noch an „Allerdings nicht mit ganz so vielen."

„Gern", meinte sie sofort, aber ihre Augen wurden sofort etwas dunkler, als sie sich weg drehte und das Licht ausging.

Harry hörte noch in die Runde, aber es gab keine weiteren Informationen und so driftete er irgendwann in den Schlaf ab. Er wurde erst am Morgen durch eine allgemeine Unruhe geweckt. Er richtete sich auf und schaute sich um, sein erster Blick fiel auf Cho, die gerade die Augen öffnete. „Morgen", meinte Harry.

Ein Lächeln umspielte ihre Lippen, was Harry dazu brachte wieder an Snape am Strand zu denken. „Morgen Harry, schön geschlafen?"

„In deiner Nähe immer", kam es wie aus der Pistole, was Cho dazu brachte, etwas zu erröten und Harry sich mehr auf Snape zu Konzentrieren. Sirius wäre stolz auf mich dachte sich Harry.

„Cho kommst du", diese nickte zu ihrer Freundin, die Harry sofort als nervig einstufte. Verabschiedete sich mit einem Lächeln von Harry und verschwand.

„Nicht schlecht Harry", Justin lag neben ihn und musterte ihn interessiert, „nicht das ich da soviel drüber weiß, aber ich hätte nur gestottert", erklärte er weiter. Harry nickte, er wusste was er meinte. Vor Indien hätte er nur mit rotem Kopf stammeln können, trotzdem er mit Cho schon auf einem Ball gewesen war.

Alle Schüler verließen die Halle um sich frisch zu machen und wieder dem geregelten Unterricht nachzugehen.

„Ich wundere mich das du hier so ruhig bist Longbottom", Malfoy machte Neville gerade mal wieder an „ich an deiner Stelle würde was unternehmen."

„Pfeif ab Malfoy", Ron hatte sich eingemischt.

„Ist wohl nicht so weit her mit dem Gryffindor-Mut", schnarrte Malfoy und seine Gorillas grunzten los. Ich muss unbedingt meine Unterlagen durchsuchen meinte Harry zu sich selbst zu wiederholten male hatte er das Gefühl das er etwas wichtiges verpasst hatte.


„Schönes Spiel" meinte Harry.

„Danke" meinte Cho als sie sich zu ihm umgedreht hat und ihm zu lächelte „obwohl Malfoy kein Problem ist." Ravenclaw hatte Slytherin gerade mit Hundertachtzig zu siebzig abgefegt, da Malfoy gerade den anderen dabei zusah wie sie Spielten anstatt seinen Job zu machen.

„Na gut du hast scheiße gespielt", Cho gab Harry einen schlag auf den Arm „Was ist denn nun schon wieder?" fragte er gespielt verwirrt.

Sie verdrehte die Augen „Du musst, glaube ich, noch üben mit Mädchen zu reden", sagte sie etwas verärgert.

„Wunderbar", meinte Harry was sie dazu brachte ihn verwirrt zu mustern „dass du mir das am Samstag in Hogsmeade beibringen willst, sagen wir um elf am Eingangportal?", er setzte nun einen Hundeblick auf und lächelte leicht.

Man konnte förmlich sehen wie der Knut bei ihr fiel, sie wurde nun etwas rosa und nickte während sie leicht lächelte. Harry gab ihr einen Kuss auf die Wange und ging, ohne auf ihre Reaktion zu warten.

Am Samstag war er in der Eingangshalle und wartete auf sie, er war auch nervös natürlich, allerdings war es mehr aus Neugier, da er Neuland betreten würde als irgendetwas anderes.

„Hey", Cho war hinter ihn aufgetaucht eingemummelt in einen dicken Winterumhang.

„Hey", meinte Harry umarmte sie wieder und beide gingen los.

„Was machen wir jetzt?" Fragte sie nachdem sie Filch passiert hatten.

„Zuerst versuchen wir ohne Probleme an den Dementoren vorbei zukommen und dann kannst du mit deinen Unterricht beginnen", meinte Harry lässig.

Cho lächelte nur und Harry wunderte sich, war das dieses Ich-verstecke-meine-Gefühle-Lächeln? „Wie du willst", meinte sie und das Funkeln in ihren Augen bedeutet nichts Gutes.

Und Harry hatte Recht, sie steuerten sofort auf einen Klamottenladen zu und waren nie mehr gesehen, zumindest kam es ihm so vor. „Gnade Cho, bitte", sie zeigte ihm gerade die achtundvierzigste Bluse-Hose Kombination.

„Wenn du jetzt ordentlich mit mir redest gerne", meinte Sie „Hätte nicht gedacht das du so lange bleibst", meinte sie gehässig.

„Nebenan waren noch…"

„Harry", sie sah ihn säuerlich an.

„Was ist Cho?" fragte Harry nach

Sie verdrehte nur die Augen, „Entschuldige Harry", sie sah nervös auf ihn „ich bin etwas durch den Wind vergiss es, ist eh sinnlos."

Durch den Wind, Sinnlos? Harry beugte sich zu hier und gab ihr einen Kuss auf dem Mund.

Er öffnete die Augen und sah wie sie immer noch mit geschlossenen Augen dort stand, er setze erneut zu einen Kuss an welchen sie erwiderte, sich dann aber scheinbar eines besseren besann und Harry sanft von sich schob.

Sie wurde Rot etwas mehr als durch den kalten Wind normal war „Ich glaube wir sollten etwas Trinken gehen", meinte sie dann etwas verlegen.

Harry nickte, er war noch im Gedanken an den Kuss seinen ersten gegeben Kuss, nicht das es nicht gefallen hatte, im Gegenteil, aber er hatte auch das Gefühl als gäbe es da noch etwas anderes. Aber im Moment war er so zufrieden.

„Hey Gildi, meine Freund", Flint und zwei seiner Freund waren gerade aus einen Laden getreten.

„Hey Harry", hörte er eine andere Stimme von hinten „mein besserer Freund", setzte eine weitere den Satz fort.

Flint sah überrascht auf die Weasley Zwillinge und verdrückte sich mit seinen Kumpels Richtung heulender Hütte. „Na wieder Spielabsprachen?", meinte Fred „Wir ändern das Angebot wenn du schlecht gegen sie spielst, bekommst du auch ein Küsschen von uns" meinte Georg.

Cho wurde wieder rot, doch Harry schaltete schnell „Keine Chance ihr müsst schon selber sehen wie er noch an den Pokal kommt, mit meiner Hilfe braucht ihr nicht rechnen."

„Aber ich werde mein bestes geben", meinte Cho nun.

„Mehr wollten wir gar nicht hören" meinten Beide.

Cho grinste die beiden an, während Harry etwas anders einfiel „Könnte ich eure Karte haben?" fragte er die beide direkt, denn Cho würde mit der Frage eh nichts anfangen können.

Beide warfen ihm einen überraschten Blick zu „Wir hatten heute unseren Gute-Tat-Tag, und haben sie einen hilfsbedürftigen Gryffindor zukommen lassen", meinte Fred. Und auf Harrys fragendes Gesicht „Wir kennen uns ohne sie genug aus und haben sie Neville gegeben", und flüsternd fügte er an „er darf nicht nach Hogsmeade", Harry nickte.

„Was habt ihr eigentlich damit vor?" Harry zeigte auf vier Prallgefüllte Tüten von Zonkos

„Spionage" meinte Fred und Georg fügte mit einem giftigen Blick auf seinen Bruder an „Wir betreiben Marktforschung." Harry sah sie nur verwundert an. „Da fällt mir ein, das Rezept für die Rauchwolken von Flint würdest du doch sicherlich teilen oder?"

Harry nickte immer noch nachdenklich „Schön wir sehen uns" meinte Fred und verschwand nachdem Er und Georg sich verabschiedete hatten.

Den Rest des Tage verbrachte er mit Cho, allerdings ohne den Eindruck zu erwecken sie wären ein Pärchen, es gab keine weiteren Küsse und auch liefen sie nicht Händchen haltend herum. Harry hatte das Gefühl, dass es Cho so lieber war.

Kurz vor dem Schloss zog Cho Harry etwas beiseite und gab ihn noch einen sanften Kuss der Harry sehr gut gefiel. Sie löste sich von ihm, lächelte kurz traurig und verschwand Richtung Schloss. Was war das jetzt, waren sie zusammen oder nicht? Wieso küsste sie ihn aber sagte nichts weiter? Mädchen, er wusste etwas stimmte hier nicht.

Aber nun hatte er wichtigere Probleme zu lösen. Wie bekam er die Karte von Neville und was meinte Malfoy mit seiner Bemerkung über Algil...es wurde dringend Zeit für die Winterferien.


„Man diese Ablage ist zum Porlock melken" Harry war schon eine Woche im Büro seines Vaters ohne auch nur annährend irgendetwas über Algil zu finden.

Er hatte nichts über ihn in irgendeinen Prozess gelesen, kein anderer Todesser hat ihn je benannt oder ähnliches. Harry blätterte gerade die Bilder seiner Eltern und ihrer Freunde durch als er auf einen Namen stieß der alle Glockenleuten ließ Alice Smethley. Er kramte nach dem Tagebuch seines Vaters.

Kennst du einen Algil Smethley?

Ja er ist der Bruder von Alice, ich habe gehört er soll ein Einsiedler oder so was sein.

Welche Alice?

Alice Smethley, ein heißer Feger aber man konnte sie leider nur mit einer Brechstange von Frank trennen, sonst wären Sirius und ich gerne mal auf Tuchfühlung gegangen.

Welcher Frank?

Frank Longbottom.

Algil ist Nevilles Onkel?

Wenn so der Sohn von Frank und Alice heißt.

Was meintest du mit Einsiedler?

Frank erzählte uns mal das Alices Bruder irgendwo in den Schottischen Highlands wohnt ganz alleine und ohne Verbindung zu jemanden.

Harry wühlte nach den Unterlagen über Neville, sein Vater hatte einen extra Hänger für ihn angelegt, das wusste er noch, da er als Kind schon mal diesen überflogen hatte, allerdings hatte es nicht den Unterhaltungswert gehabt wie er damals gehofft hatte.

Als er ihn gefunden hatte, las er ihn durch, wobei dort eigentlich hauptsächlich der Tathergang beschrieben war. Jetzt wünschte er sich, dass sein Vater eine bessere Handschrift gehabt hätte und nicht so eine Klaue.

Also die Longbottoms waren in der gleichen Verbindung wie Harrys Eltern, sie kämpften zusammen gegen den Dunklen Lord, doch aus irgendwelchen Gründen wurde der Fidelius-Zauber, der über ihnen liegen sollte, gebrochen.

Wenn Harry die Schrift richtig entzifferte, war Algil dafür vorgesehen den Geheimniswahrer zu mimen. Harry stöberte weiter und fand endlich eine Aktennotiz über Algil, er wurde ohne Verhandlung nach Askaban gebracht, da eindeutig feststand, dass er als Geheimniswahrer die Longbottoms an Voldemort verraten haben musste.

Was Harry aber beim Vergleichen der Akten mit den Akten seiner Eltern fehlte, war die Vollzugsmeldung. Sein Vater hatte dieser Vereinigung gemeldet, dass der Fidelius-Zauber ausgeführt wurde, Frank Longbottom nicht.

Und weiterer Punkte kamen ihm komisch vor, Peter soll Algil aufgegriffen haben und zwar sturzbesoffen einen Tag nach dem Überfall auf die Longbottoms, in irgendeiner Kneipe in Irland. Wieso Irland? Wenn er ein Einsiedler aus Schottland war, wieso findet ihn Peter, die Niete vom Dienst, wenn die ganze Zaubergemeinschaft hinter ihm her war und wieso besoff er sich wenn er hätte fliehen müssen? Er war schon in Irland, also schon fast weg.

Und als letzte Frage überhaupt, warum wusste „Klein Malfoy" davon? Wenn sein Vater in keiner dieser Akten vermerkt war. Harry glaubte nicht, dass dieser nachträglich Gerichtsakten gewälzt hatte, nachdem er die Vorwürfe gegen sich selbst entkräften konnte.

Malfoy wurde von drei Todessern beschuldigt auch ein Todesser gewesen zu sein. Einer starb noch während des Verhöres, ein Anderer kurze Zeit nach der Anschuldigung in seiner Zelle, angeblich Selbstmord. Und der Dritte wurde nicht für ernst genommen, da er auch Bartemius Crouch junior beschuldigt hatte, ein Todesser zu sein.

Harry schrieb alle Fakten, die er gesammelt hatte, zusammen und kopierte auch die Akten seines Vaters. Er wollte Neville die Chance geben alles zu erfahren, da scheinbar selbst Malfoy mehr wusste als Neville. Auch hatte Harry die Vermutung, dass Neville nur das Nötigste über das Leben seine Eltern wusste und so trug Harry alles zusammen was er über Frank und Alice finden konnte.

Harry überlegte, jetzt wo seine Neugier bezüglich Algil gestillt war, über Cho nach. Was stimmte mit ihr nicht, sie lächelte immer freundlich wenn er sie sah, doch so wie er ihr näher kommen wollte, hatte er das Gefühl das sie sich zurückzog. Warum sagte sie nicht wenn sie nichts von ihm wollte, sondern wich ihm aus. Andererseits warum hatte sie ihn geküsst, als sie alleine waren. Weiber.

„Blacky" rief er.

„Ja Master Potter" ertönte es nach einen Plopp

„Wenn ich Dementoren begegne habe ich die Erinnerung, dass ich den Schrei einer Frau höre und dann von dir aus der Wiege geholt werde, weißt du wann das war?" Harry hatte eine klare Vermutung wollte allerdings die Bestätigung von Blacky.

Und als er dessen Gesicht sah, wusste er, dass er Richtig lag. „Die Nacht des Überfalls, Blacky hat fremde Zauberer auf dem Anwesen bemerkt und war gerade zu Master Harry gekommen, als der Schrei Ihrer Mutter ertönte", Harry nickte und zeigte mit einer Handbewegung, das Blacky wieder gehen konnte, also war das einzige Mal, wo er die Stimme seiner Mutter hören konnte und sich nun dran erinnern konnte, ein Schmerzensschrei.

„Harry", Remus rief nach ihm, beide Sirius wie auch Remus hatten nie diesen Raum betreten und deshalb ging Harry sofort nach unten, von wo Remus gerufen hatte.

„Was hast du?" fragte Remus, der wohl gesehen hatte, dass Harry geweint hatte. Harry wollte erst so tun als wäre es etwas unwichtiges, erzählte ihm aber dann doch was er sah und hörte wenn die Dementoren in seiner Nähe waren.

Remus sah ihn traurig an bevor er mit einer krächzenden Stimme begann, scheinbar hatte er gerade an Harry Eltern gedacht. „Ich möchte einem Schüler den Kampf gegen Dementoren beibringen", Harry sah ihn aufgeregt an. „Ich dachte, dass du mir dabei helfen könntest."

„Wie?" fragte Harry

„Dein Irrwicht", meinte Remus und Harry nickte verstehend. „Natürlich kannst du es in diesen Zusammenhang auch erlernen, aber ich kann dich verstehen wenn du es nicht willst", setzte Remus an.

„Klasse, darf Justin auch?"

„Nein, Harry", begann Remus „das wird zuviel, euch Beide zu überwachen wird anstrengend genug"

„Wer ist der Zweite?" fragte Harry.

„Lass dich Überraschen", setzte Remus an „wir werden uns im Vgddk-Klassenzimmer Mittwoch um neunzehn Uhr treffen."


„Können wir uns um sieben Uhr am See treffen?" Cho war aufgetaucht und auch nach einen überraschten „Jahh" von Harry wieder verschwunden. Es war der erste Schultag nach den Ferien und Justin und Harry waren gerade auf den Weg in die Große Halle.

„Was läuft zwischen euch?" fragte Justin an Harry gewandt.

„Woher soll ich das wissen", meinte Harry ehrlich, was ihm einen belustigten Blick von Justin einbrachte.

„Naja, irgendwie dachte ich, dass du das besser wissen solltest als ich", meinte er gespielt nachdenklich.

„Sollte man denken", meinte Harry etwas niedergeschlagen. „Und wie läuft es bei dir?"

Justin wurde rot „Naja, ich träum vor mich hin", meinte er dann

„Reicht dir das?" fragte Harry interessiert.

„Im Moment ja", meinte Justin und hoffte wohl ehrlich zu klingen.

„Vielleicht träumst du ja was falsches", meinte Harry. „Lieber reden und aufs Maul kriegen, als schweigen und gar nichts kriegen."

„Reden wir jetzt von Mädchen oder Flint?" fragte Justin.

Harry musterte ihn nachdenklich. „Meinte ich wohl universell", beide grinsten und machten sich auf in den Gemeinschaftsraum es war schließlich noch etwas Zeit bis sieben, die man mit lesen verbringen konnte. Beide lasen erheblich mehr Bücher, als noch vor einem Jahr, wobei ihre Lektüren etwas auseinander gingen. Justin las viel über die Geschichte der Zauberei und Harry viel über Duelle.

Und Harry hatte sein Wissen über Gedächtniszauber aufgefrischt und dank der Hilfe eines von Sirius Geschäftspartner, einen gewissen Mundungus, auch Bücher, die nicht wirklich als Gedächtnis-Zauber gelten sollten. In diesen Büchern wurde das Gedächtnis oder besser gesagt das Gehirn angegriffen und es war eigentlich gewollt, dass der Zauberer dann eine Marionette oder aber sogar Tod war, oder aber sie enthielten mehr oder minder interessante ansetzte wie man den „Obliviate" Zauber unschädlich machen konnte.

Er besorgte Harry aber auch Bücher aus der Muggelwelt zu diesem Thema. Hypnose, Suggestion, sogar Bücher in denen die Muggel erklärten, wie das Gehirn funktionierte und er überlegte sich, ob Sushmita diese Bücher kannte. Mundungus hatte ihn auch Bücher über Verhaltensforschung und emotionale Intelligenz zukommen lassen. Zuerst wollte Harry sich beschweren, da er ihn pro Buch bezahlte, ließ es aber bleiben und las dann auch diese Werke.

Als es Zeit wurde ging er runter zu See, konnte aber niemanden erkennen. Er schaute kurz auf seine Uhr, kurz vor Sieben, dann kommt sie wohl noch. Er steuerte auf einen Baum zu und setzte sich an den Stamm mit Blickrichtung Schloss.

„Gute Aussicht?" fragte Cho, die etwas weiter hinter dem Baum stand.

„Nein", meinte Harry gelassen, er hatte lange darüber nachgedacht was jetzt wohl kommen würde und war deshalb nicht sehr gesprächig.

„Bekomme ich keine Begrüßung?" fragte Cho und Harry horchte auf, war da ein enttäuschter Unterton zu hören.

Er drehte sich zu ihr und was er sah, verwunderte ihn doch. Dort war ein scheues Reh und keine Viertklässlerin. Sie knetete verlegen ihre Hände, die sie vor ihrem Körper hatte, und ihr Lächeln wirkte schüchtern und unsicher. Harry war sicher, sie würde schreien, wenn er jetzt „Buh!" rufen würde.

Und wie aus dem Nichts erkannte er diese Haltung, diesen Ausdruck in den Augen, er hatte ihn schon mal gesehen, damals war er aber mindestens genauso aufgereckt wie seine Gegenüber und damals war ein Aufpasser dabei. Er stand langsam, auf ging auf sie zu und nahm sie ihn den Arm, so das sie nicht weglaufen konnte wenn sie seine Frage nun hörte.

„Bist du schon jemanden Versprochen?" Es war eine merkwürdige Erleichterung für ihn, es störte ihn zwar, dass sie wohl nicht mit ihm zusammen sein konnte, aber es nahm auch einen Druck von ihm, den er sich nicht ganz erklären konnte.

Harry merkte wie bei seinen Worten ihr Kopf nach oben zuckte und sie sich losreisen wollte. „Woher? Wieso? Ich meine, das ist kein englisches Brauchtum."

„Also zuerst einmal, diesen Brauch gibt es auch heute noch bei reinrassigen Zauberfamilien und Adligen in England", ein Lächeln huschte in sein Gesicht.

„Aha, von und zu", meinte sie.

Harry schüttelte den Kopf. „Nein, ich habe noch keine und zweitens war ich in der Ferien in Indien", er sah sie kurz an „und dort habe ich von diesen Brauch erfahren und zwei Mädchen kennen gelernt, die auf ihre Ehe vorbereitet wurden."

„Du verstehst nicht Harry", sie sah ihn ernst an „ich mag diesen Mann nicht."

Nun war Harry hellhörig „Wie du magst ihn nicht?"

„Das was ich sage", meinte sie knapp. „Mein Vater hat mich ihm versprochen, damit unsere Familie hier in England bleiben kann, aber ich mag keinen achtzig Jährigen mit drei anderen Frauen."

Das war also der Fall, den Harry gemeint hatte, als er das Thema einmal mit Sushmita besprochen hatte. „Was hast du jetzt vor?"

„Ich werde meine Familie nicht enttäuschen", meinte sie „und ich habe noch bis nach der Schule Zeit, dann erst werde ich ihn Heiraten … müssen", flüsterte sie.

Harry nickte nur. „Was bedeutet das jetzt?" fragte er dennoch.

„Das ich dich nicht in der Öffentlichkeit küssen werde oder ähnliches", begann sie und nachdem Harry nicht weiter reagierte, fügte sie etwas nervöser an, „das ich es verstehen würde, wenn du mich nicht mehr sehen möchtest."

Harry war das etwas viel, war sie so verliebt, dass sie dachte Harry wollte sie heiraten? Hallo, aber andererseits hatte er auch das Gefühl es würde etwas fehlen, wenn er sie jetzt einfach gehen lassen würde. „Cho ich weiß nicht was ich sagen soll", begann er etwas zaghaft „ich würde dich schon gerne wieder sehen."

„Aber?" fragte sie, ohne die Umarmung, in der sich die Beiden befanden, zu lösen.

„Ich bin dreizehn, woher soll ich wissen was nächstes Jahr ist", er sah sie an.

„Wer weiß das schon Harry?" fragte sie ruhig.

„Ich meine, wie soll ich dir treu bleiben, wenn du einem Anderen versprochen bist?" platzte es aus ihm heraus. Er wollte ihre Entscheidung nicht bewerten, er hatte das Gefühl, dass sie das nicht wollte und er wusste, dass er sie nicht ändern könnte wenn er sie drängen würde.

„Ich erwarte nicht von dir, dass du keine anderes Mädchen anschaust", sagte sie knapp und Harry merkte wie sie mit den Händen hinter seinen Rücken rumfuchtelte.

„Wie jetzt?" platze es aus Harry raus.

„Harry ich soll einen Mann mit drei Frauen Heiraten", sagte sie etwas schüchtern, scheinbar in der Hoffnung Harry würde sich den Rest denken können.

„Cho liebst du mich?" fragte Harry, er wusste selbst nicht warum es das fragte, aber irgendwie wollte er es gerne wissen.

Sie sah ihn direkt in die Augen und meinte „Ja".

Wow, Harry hatte das nicht erwartet, wieso, sie kannte ihn kaum, sie hatten sich dreimal unterhalten, zweimal waren sie zusammen ausgegangen und sie schien sich so sicher.

„Wieso bist du dir so sicher?" fragte er dann auch.

Sie wurde wieder etwas rot und zuckte mit den Achseln „In dem Moment wo du mich gefragt hattest wusste ich es", sagte sie dann aber doch.

„Wie stellst du dir das jetzt vor?" fragte Harry, er war einfach nicht in der Lage die ganze Situation zu deuten, er verstand Cho nicht wirklich, oder aber die Liebe.

„Wir können uns weiter in der Öffentlichkeit grüßen und uns weiter unterhalten aber mehr nicht", sie drückte sich etwas an ihn „und wir können uns im Geheimen treffen und …"

„Uns küssen, aber mehr nicht", beendete Harry ihren Satz, sie wurde knallrot und nickte.

„Als wenn der alte Sack das merken würde", brach es aus Harry raus.

Cho drückte sich etwas von ihn weg und musterte ihn, scheinbar gefiel ihr was sie sah, denn sie lächelte und küsste ihn kurz „Wir sehen uns", stellte sie fest und verschwand Richtung Schloss.

Harry setzte sich an einen Baum und überdachte seine Situation, er hatte eine Freundin, was ja eigentlich gut war, die er aber niemanden zeigen durfte, was ja eigentlich schlecht war, die aber nichts dagegen hatte, wenn er andere Mädchen traf, was eigentlich nicht übel war, die er aber niemals mehr als nur küssen dürfte, was vollkommen ausreichte, momentan.

Er schüttelte sich in Gedanken und folgte mit seinen Augen einer hässlichen rote Katze die Richtung Schloss stromerte und er sah Wuscheltom, die mit hängendem Kopf von Hagrid ebenfalls Richtung Schloss trottete, wieso kommt sie aus Richtung Hagrid, sie war doch vorhin Richtung Bibliothek unterwegs und sie ist nicht hier lang gekommen grübelte er seine Gedanken, schaltet wieder um, Neville.

Harry steuerte ebenfalls Richtung Schloss, er betrat es und merkte erst jetzt, dass es doch recht kalt draußen gewesen war. Er wollte gerade Richtung Gemeinschaftsraum, als ihn Neville zusammen mit Ron über den Weg lief. Wem du es heute kannst besorgen….

„Neville", er steuerte auf den überrascht wirkenden Gryffindor zu. „Ich würde dich gerne heute Abend auf dem Astronomieturm treffen", auf den fragenden Blick, „es geht um die Karte seiner Brüder." Er zeigte auf Ron, dieser wirkte überrascht, während Neville etwas ertappt wirkte.

„Warum sollte ich dir trauen?" frage er.

„Dir kann nichts passieren schon vergessen, auf der Karte kannst du erkennen was abgeht", meinte Harry und schüttelte den Kopf „um zwölf. Alleine, oder mit deinen Freunden, ist mir egal." Harry ging Richtung Gemeinschaftsraum davon.

„Und seid ihr zusammen, oder nicht?" fragte Justin neugierig als Harry das Zimmer betrat.

Harry musterte ihn kurz nachdenklich und sagte ihm dann in einem etwas enttäuschten Ton, wie er hoffte, „Freunde", er stöhnte kurz „Kumpels aber nicht mehr", er machte eine kurze Pause, „Quidditchspieler."

„Danke reicht", ich hab es verstanden „und bist du immer noch der Meinung schweigen ist Silber reden ist Gold?" fragte Justin.

Harry musste kurz umdenken, bevor er wieder wusste wo Justin war. „Ja", meinte er dann aber voller Elan. Justin sah ihn überrascht an, lächelte verkrampft und nickte.

„Wer ist die Arme?" fragte Harry nach.

„Susan", meinte Justin kleinlaut

„Die kleine Bones, sieh an", meine Harry breit grinsend. „Frag sie, wenn sie nein sagt hast du aber Gewissheit", Justin nickte und machte sich wieder über ein Buch her. Harry tat es im gleich, bis zu seinen nächsten Termin war noch einiges an Zeit übrig.

„Ich bin dann weg", meinte er zu Justin dieser nickte nur, er hatte kein Interesse, deshalb ging Harry alleine auf Tour.

Harry nahm sich seine Karte und machte sich auf den Weg, vertraute ihr aber nicht wirklich, da er Remus nicht sah. Da er ihn aber bis jetzt noch nicht getroffen hatte, hoffte er dass er ihn auch weiterhin nicht sehen würde. Er erkannte auch zwei weitere Punkte auf der Karte, beide schon oben auf dem Turm, Neville und Ron. Was ist bloß mit Wuscheltom?

Harry streifte sich den Tarnumhang ab, steckte ihn in seinen Umhang und betrat die Plattform, er schaute sich um und sah nur Neville. Tarnumhang fragte er sich selbst. „Alleine?" frage er aber diesen.

Neville nickte, Harry schnaufte kurz „Accio Tarnumhang" rief Harry und zeigte auf den Punkt wo Ron laut seiner Karte gestanden hatte.

Expelliarmus", rief Ron, der seinen Stab wohl schon im Anschlag gehabt hatte. Harry wich dem Fluch und den Umhang aus.

Rictusempra" rief Neville, der sehr schnell seinen Stab gezogen hatte.

Protego", meinte Harry und blockte so den Fluch „Stopp, es reicht", rief Harry „ich wollte nur nicht mit eine Lüge beginnen", setzte er noch an. Die beiden Gryffindors sahen sich, mit immer noch auf Harry zielenden Stäben, an und nickten.

„Wir wollten nur sicher gehen, es ist in letzter Zeit eine Menge geschehen", meinte Neville.

Harry nickte. „So", begann er nachdem Neville seinen Tarnumhang aufgehoben hatte, „ich wollte dich sprechen weil ich gerne die Karte der Rumtreiber haben möchte", er hob kurz die Hand weil Ron etwas sagen wollte „als Ersatz bekommst du meine", und auf die fragenden Gesichter „sie ist Identisch wie deine, der einzige Unterschied ist das Pergament ist neuer und sie ist nicht von meinen Dad."

„Deinen Dad?" fragte Ron.

„Krone", meinte Harry ruhig.

„Und warum willst du sie wieder haben?" fragte Ron weiter.

„Frag Neville", meinte Harry etwas angriffslustiger, „der wird dir erklären können warum wir gerne die Sachen unsere Eltern haben wollen." Es war zwar nur die halbe Wahrheit, aber es würde ihm weitere Fragen ersparen. Ron sah nun etwas bedrückt aus und Neville nickte.

„Deshalb das Treffen hier oben?" fragte Neville.

„Das ist das wichtigste für mich", meinte Harry „aber ich habe noch etwas für dich."

Harry überreichte Neville die Kopien von den Gerichtsakten seines Vaters; sowie alle anderen Unterlagen; die er zu diesem Thema hatte. Neville nahm sie überrascht und begann zu lesen, zu erst fragend, dann skeptisch und hektisch.

„Mein Onkel?" stöhnte er zwischenzeitlich einmal auf, was Ron verwundern aufschauen ließ. „Was willst du mir damit sagen?" fragte er als er die Unterlagen einmal überflogen hatte, er schien völlig verwirrt und hatte wohl auch mit seinen Tränen zu kämpfen, was Harry nur zu gut verstehen konnte.

„Mein Vater war Auror", begann Harry, „er hat einige Unterlagen zu diesen Thema gehabt und ich wollte dir diese zukommen lassen, da ich das Gefühl habe du weißt nicht viel von deinen Eltern oder Verwandten."

Er kassierte einen wütenden Blick von Neville. „Versteh mich nicht falsch, ich glaube nur einfach, dass du keine Informationen über deine Eltern hast. Warum auch immer. ich glaube nicht, dass du es nicht versuchst hast."

„Wieso hat dein Vater solche Unterlagen zuhause?" fragte Ron, der einen kurzen Blick auf diese geworfen hatte.

„Ich schätze er war der Meinung, dass viele der Todesser entkommen sind", er schaute auf Neville, der bei dem Begriff fragend zu seinen Freund geschaut hatte- „So nannte man die Leute die für Voldemort getötet haben", erklärte Harry, sich langsam fragend ob er auch so wenig wüsste, wenn er bei Muggeln groß geworden wäre. Allerdings stellte er auch fest, dass nur Ron bei dem Namen Voldemort gezuckt hatte.

„Nein ich meine das sind Gerichtsunterlagen, die dürfen nicht aus dem Archiv", setzte Ron erneut an.

„Leider kann ich ihn nicht fragen", meine Harry genervt „aber er hatte scheinbar die gleiche Meinung von unserem Ministerium wie ich."

Ron wollte etwas sagen, wurde aber von Neville unterbrochen. „Sind diese Unterlagen", er wedelte mit den Papieren „deine Meinung oder Fakten?"

„Beides", meinte Harry. „Alles was du leicht lesen kannst, sind Fakten, oder besser gesagt die Anhäufung von Informationen durch das Ministerium und ihre Entscheidungen daraus", er deutete kurz auf die Randverzeichnisse. „Alles was du nicht, oder nur schwer lesen kannst sind Vermerke oder Überlegungen von meinen Vater oder mir."

Neville las wieder etwas und schaute dann zu Harry „Dieser Peter Pettigrew, was hast du gegen ihn?"

„Er steht auf der Karte als Wurmschwanz" begann Harry „und er wurde von meinem Paten bei dem Überfall auf meine Eltern gesehen." Neville nickte, scheinbar konnte er sich den Rest alleine denken.

„Was ist deine persönliche Meinung zu Algil Smethley?" fragte Neville.


Ich weiß viele haben Urlaub oder Ferien und daher keine Lust etwas zu tun aber ich würde mich über ein Review freuen.

mig

Silvertrust

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