Moin,

neues Chap neue Review hoffe ich, also viel Spaß beim lesen und den Reviews schreiben, achja hatte ich erwähnt das ich nicht gegen Reviews habe.

Enrinye: danke / noch klappt es recht gut mit dem umschreiben ich hoffe es bleibt dabei

Dax: und ich freu mich auf nächste Reviewchen ;-))

Alex Black5: ich bin Offiziell eingeweiht in HBP also frag ruhig / Cho ist Asiatin frag mich aber bitte nicht ob Japanerin / Chinesin oder so aber mir ging es nur um da kommt er nicht ohne Probleme ran.

Avallyn Black: erstmal danke / ich hoffe schnell war ich aber rumraten musst du teilweise aber doch –grins- (währe sonst auch langweilig oder?) / nur so einige Andeutungen die Prophezeiung ist entweder ändern oder es gibt mehrer (Flamel) aber wie und ob Harry betroffen/ ich werde einiges von Band 6 einfließen lassen allerdings nichts bevor ich auch dort bin also noch keine Spoiler Gefahr aber ich schätze auch das die Story über das siebte gehen wird so wenn ich mehr schreibe habe ich alles verraten also hör ich jetzt besser auf.

Zerengeb: ich werde glaube ich jetzt immer mehr JKR freies einfügen aber noch nah an der Grundstory bleiben (hoffen wir das Onkelchen mehr glück hat).

Thorin Eichenschild: danke Länge versuche ich auf 5000 – 6000 Wörter zu halten.

HermyBookworm: ich springe immer etwas in den ersten Jahren (was fehlt ist Original JKR) sorry dafür / das mit Cho wird noch schlimmer aber warst ab, was hat dich genau verwirrt das alter oder aber das sie überhaupt verschachert wird/ Tonks wird noch ihre höhen und tiefen haben also sie taucht noch öfter auf versprochen. Tja und Onkelchen werden wir sehen.

Savertin: danke und werde mein bestes versuchen.

Rudi: noch haben sie mit der Hochzeit Zeit vielleicht wird er ja nicht 84 aber ich kann da nichts versprechen.

nun die Story danach zu den Reviews.


Rückblende Chap 11

Ron wollte etwas sagen, wurde aber von Neville unterbrochen. „Sind diese Unterlagen", er wedelte mit den Papieren „deine Meinung oder Fakten?"

„Beides", meinte Harry. „Alles was du leicht lesen kannst, sind Fakten, oder besser gesagt die Anhäufung von Informationen durch das Ministerium und ihre Entscheidungen daraus", er deutete kurz auf die Randverzeichnisse. „Alles was du nicht, oder nur schwer lesen kannst sind Vermerke oder Überlegungen von meinen Vater oder mir."

Neville las wieder etwas und schaute dann zu Harry „Dieser Peter Pettigrew, was hast du gegen ihn?"

„Er steht auf der Karte als Wurmschwanz" begann Harry „und er wurde von meinem Paten bei dem Überfall auf meine Eltern gesehen." Neville nickte, scheinbar konnte er sich den Rest alleine denken.

„Was ist deine persönliche Meinung zu Algil Smethley?" fragte Neville..


12. Kapitel:Veränderungen

Diese Frage verwirrte ihn nun wirklich, was wollte Neville damit bezwecken? War das eine Art Test? Traute er ihm zu, dass er ihn mit so etwas verarschen würde? Harry musterte ihn kurz nachdenklich und antwortete dann „Ich weiß es nicht, es gibt Ungereimtheiten, allerdings würde ich deshalb nicht sagen er ist unschuldig, aber zwölf Jahre Askaban machen glaube ich jeden fertig und vielleicht sogar gefährlich."

Neville nickte, er wusste selber nur zu gut was Dementoren anrichten können. „Hier", er reichte Harry die Karte des Rumtreibers „sie gehört dir, du brauchst mir die andere Karte nicht geben."

„Doch das muss ich", widersprach Harry und ersparte so Ron ein Aufbrausen, er hatte bei Harrys Aussage schon tief Luft geholt. Harry hat diese Karte mit dem gleichen Zauber wie Sirius belegt und so konnte er sich und Justin ausblenden wenn er wollte.

Neville lächelte erfreut und verabschiedete sich von Harry. Dieser konnte sich einen Kommentar allerdings nicht verkneifen. „Du solltest das erste Quidditch Spiel der Saison ausfallen lassen, hat dir noch nie Glück gebracht."

Neville grinste „Ich werde es mir überlegen, allerdings macht Slytherin schlagen immer solchen Spaß."

Nun grinste auch Harry „Stimmt".


Ich habe die Original Karte.

Schön.

Was muss ich jetzt machen damit ich Remus sehen kann.

Du brauchst nur sagen, zeige mir die Rumtreiber, und bis zur nächsten Abmeldung werden sie als graue Schatten mit ihren Spitznamen über das Blatt huschen.

Harry aktivierte die Karte und suchte nach Remus als er diesen nicht fand sprach er „Zeige mir die Rumtreiber" und im dem Büro vom VgddK-Lehrer tauchte ein schwacher grauer Punkt auf, der mit Moony beschriftet war.

Der Punkt bewegte sich in Richtung eines Klassenraums und Harry schaute, wer dort wohl war. Neville Longbottom stand auf einen kleinen Punkt vor der Tür zum Klassenzimmer. „Mist" fluchte Harry, bei dem gerade ein Knut gefallen war. Er deaktivierte die Karte und stürmte los, er hatte ja schließlich einen Termin mit einem Lehrer. Er überlegte, warum Remus ihm nicht gesagt hatte, dass Neville der Zweite war, aber scheinbar dachte dieser, er hätte was gegen ihn. Naja im ersten Jahr vielleicht, dachte er sich.

„Gnabend Professor, Neville", er war ohne anzuhalten in das Zimmer gepoltert und musste nun erstmal verschnaufen.

Remus musterte ihn überrascht, scheinbar hatte er mit einer anderen Reaktion gerechnet, und Neville lächelte freundlich und nickte ihm zu.

„Schön", begann Remus „ich habe Neville gerade gesagt, das wir noch auf dich warten müssen, da der Irrwicht von dir uns unseren Übungspartner erschaffen soll", er zeigte auf eine Kiste auf dem Schreibtisch.

„Was für einen hast du Neville?" brach es neugierig aus Harry heraus.

„Voldemort", meinte Remus knapp, „gab in der Klasse ein höllisches Durcheinander, als er erschien." Neville lächelte verlegen, scheinbar war der Anblick der panischen Gryffindors doch recht interessant gewesen, oder aber das, was Neville aus ihm gemacht hatte.

„So nun zum Thema", setzte Remus an, er erklärte Neville und Harry was ein Dementor macht und wie er gestoppt oder vertrieben werden kann. „Das ist höhere Magie, also seid nicht zu sehr enttäuscht wenn bei euren ersten Versuchen wenig oder gar nichts geschieht."

Neville war als erstes dran „Expecto Patronum", es kam kurz etwas Silbriges aus seinen Zauberstab, was allerdings sofort wieder verschwand. Harry war überrascht, dass er nicht viel von dem Dementor spürte, entweder war der Irrwicht schwächer oder die Dementoren konnten sich auf ein Ziel besser konzentrieren.

Riddikulus", Remus scheuchte den Vollmond wieder in das Kästchen.

„Schon nicht schlecht, Neville, du solltest dir vielleicht aber einen glücklicheren Moment aussuchen", der Angesprochene nickte und wischte sich den Schweiß vom Gesicht. „So Harry nun du, bereit?" fragte Remus.

Harry stellte sich auf und dachte an seinen ersten gefangenen Schnatz und nickte Remus zu, dieser öffnete das Kästchen und der Dementor glitt auf Harry zu. „Expecto Patronum" rief Harry gerade, als er den Schrei seiner Mutter vernahm, dieser wurde etwas leiser setzte kurz sogar aus und kam dann in normaler Lautstärke wieder

Riddikulus", hörte er von Remus.

Harry schüttelte sich, er fühlte sich etwas ausgelaugt, das Ganze strengte ihn mehr an, als er gedacht hatte.

„Professor, warum reagiert Harry nicht so heftig wie ich auf die Dementoren?" fragte Neville etwas kleinlaut.

Remus sah kurz zu Harry und als dieser nickte, erklärte er Neville was Harry hörte, dieser schien zu verstehen und er erzählte, das er scheinbar den Angriff von Voldemort auf seine Eltern hörte. Alle drei schwiegen einen Moment, bevor sie wieder übten, aber weder Harry noch Neville schafften mehr als nur etwas silbrigen Nebel.

„Hier nehmt und trinkt etwas", Remus reichte ihnen einige Flaschen Butterbier „das reicht für Heute", sagte er noch.

„Hast du eigentlich schon einen neuen Besen?" fragte Harry, er wusste ja, dass bei dem Spiel gegen Huffelpuff und den darauf folgendem Dementorenangriff Nevilles Besen zerstörte worden war.

„Ja und Nein", meinte Neville grimmig, „ich habe zu Weihnachten einen Geschenkt bekommen", erklärt er.

„Und warum dann Nein?" fragte Harry.

„Hermine hat es Professor McGonagall gesagt weil Sie der Meinung war er könnte verhext sein", meinte er.

„Dann kann ich verstehen warum ihr Wuscheltom meidet", sagte Harry ehrlich. Neville musste bei dem Namen grinsen.

„Harry", meinte Remus überrascht, „Miss Granger hat vollkommen recht damit, einen Feuerblitz bekommt man nicht einfach so geschenkt."

„Einen Feuerblitz" rief Harry begeistert, „man so was würde ich auch gerne von meinem Paten bekommen", setzte er mit einem Seitenblick auf Remus an, was dieser aber scheinbar glatt überhörte. Beide verabschiedeten sich von Remus und gingen Richtung Gemeinschaftsräume.

„Kennst du Professor Lupin von länger?"

„Ja, warum?"

„Naja" druckste Neville „Er ist oft krank und dann sein Irrwicht."

Harry hatte das Gefühl jemand würde ihm Eiswasser in den Bauch schütten. „Laut Sirius war er schon immer etwas kränklich", meinte er leicht hin „aber was meist du mit den Irrwicht?"

„Diese Kugel, was mag die nur bedeuten?"

Harry zuckte nur mit den Achseln. „Wenn ich richtig informiert bin, seid ihr mit Wuscheltom gut befreundet", versuchte er abzulenken. Neville nickte nachdenklich „ich habe zeitweise das Gefühl, sie ist überall gleichzeitig?"

Die Frage lenkte Neville scheinbar wirklich ab, da er verlegen wurde. „Ich habe sie die letzte Zeit gemieden. Feuerblitz, Krätze."

„Krätze?" warf Harry fragend ein.

„Die Ratte von Ron, Hermines Katze hat sie gefressen" erklärte Neville.

„Ist doch schön, eine weniger", meinte Harry. Neville mustere ihn nachdenklich, hob die Hand zum Gruß und verschwand Richtung Gryffindor-Turm.


Das zweite Spiel der Saison stand an, Ravenclaw gegen Huffelpuff, Harry gegen Cho. Das Spiel hatte gerade begonnen und die Ravenclaws waren in Ballbesitz, so wie es aussah waren sie im Angriff nicht schlecht, aber ihre Verteidigung ließ arg zu wünschen übrig.

Harry hatte seine Standardposition für das Spiel eingenommen, er schwebte ruhig sehr weit oben und beobachtete alles. Das war bei den Suchern in der Schule machbar, da sich alle davon ablenken ließen und da Harry noch kein Spiel verloren hatte machte sie das noch nervöser.

Harry schoss in die Tiefe, zum einen wollte er Cho testen, zum andern was für das Publikum tun. Cho, die erheblich unter ihm geflogen war, folgte seiner Flugbahn. Da sie aber scheinbar nichts sah, begnügte sie sich damit Harrys Flugbahn zu kreuzen.

„Ich bin nicht Franz", rief sie breit lächelnd.

Harry sah etwas vor Cho aufblitzen und beschleunigte seinen Besen. Cho, die wieder seinen Augen gefolgt war hielt in die gleiche Richtung. Harry erkannte nun nicht ob es der Schnatz oder etwas anderes war und jagte hinter Cho her. Er macht sich flach auf dem Besen und kam ihr immer näher.

Sie flogen nun gleich auf und Harry erkannte, dass es der Schnatz war, als Cho in die Seite rammte, das gibt es nicht, dachte sich Harry, dieses kleines Biest. Er steuert zurück neben Cho und drückte sie in die andere Richtung, nicht mit einem Ruck, wie sie eben noch, sondern langsam und stetig.

Sie versuchte dagegen zusteuern, schaffte es aber nicht. Die Bande an ihrer anderen Seite kam Stück für Stück näher. Harry merkte wie sie langsam hektisch wurde. Sie riss nun an ihrem Besen, um an Harry vorbei zukommen, schaffte es aber nicht, da er sie etwas eingekeilt hatte.

„Harry", er konnte hören wie Nervosität in ihrer Stimme mitschwang.

„Ja", meinte er lässig. Mittlerweile war ihre Schulter knapp davor die Bande zu tuschschieren. „Traust du mir nicht?" fragte er noch lächelnd, sich aber selber fragend, was er da gerade trieb.

Er hatte mit allen gerechnet, einen panischen Aufschrei, tierischen Gezeter, Chos Hände die ihn weg stießen aber nicht mit ihrer Reaktion. Ihr Gesicht war immer noch vor Anstrengung verzerrt als sie die Augen schloss „Ich vertraue dir", murmelte sie kaum hörbar.

Beide schossen immer noch im Parallelflug entlang der Bande in Richtung des Schnatzes, der scheinbar gefallen daran fand an der Bande zu bleiben. Cho, dicht an Harry gedrückt und mit geschlossenen Augen, und Harry, der nun beide lenkte, da Cho sich durch seine Schulter einfach mitsteuern ließ.

„Streck deinen rechten Arm aus", meinte Harry, dem das Gefühl welches ihn nun durchströmte genoss, Cho tat wie befohlen ohne ihre Augen zu öffnen oder auch nur zu blinzeln. „Links, links, jetzt", schrie Harry. Cho war seien Anweisungen gefolgt und als er jetzt sagte schnappte sie zu. Harry sah, dass sie ihre Augen in dem Moment wieder öffnete, wo sich seine Hand um die ihre legte und sie den Schnatz in ihrer Hand fühlen musste.

„Und Chang fängt den Schnatz, nach einen irren Flug Millisekunden vor Potter und damit gewinnt Ravenclaw hundertachtzig zu neunzig gegen Huffelpuff", hörten die Beiden den Stadionsprecher.

„Du bist verrückt", meinte Harry.

„Weil ich dir vertraue?", meinte sie und wurde knallrot.

„See, neunzehn Uhr", meinte Harry, sie strahlte nun noch mehr und flog Richtung Boden.

„Wow, das hätte ich ihr nicht zugetraut", meinte Cedric auf dem Weg in die Kabine, er klang nicht mal sauer oder enttäuscht über das verlorene Spiel, scheinbar war er mit der Leistung des Teams zufrieden, obwohl sie verloren hatten.

„Was meinst du?" fragte Harry neugierig.

„Du hast sie so weit an die Bande gedrückt, das Malfoy oder Wood, schon längst abgebremst hätten, sie war so dicht an der Bande das kein Pergamentblatt dazwischen gepasst hätte", erklärte er. „Bei dem kleinsten Fehler wäre sie abgegangen, aber sie hat nicht aufgegeben und deshalb hat sie mein vollsten Respekt, auch wenn wir dadurch verloren haben" fügte er noch an.

Cedric verwunderte Harry schon, wie konnte ein Mensch so ehrlich und fair sein und sich selbst über Niederlagen so freuen. Aber er fragte sich auch was für ein RE´EM ihn geritten hatte. Wieso hatte er das getan? Allerdings fand er es auch berauschend, die Macht über sie zu haben, ihr vollstes Vertrauen zu genießen. Er fragte sich woher sie dieses Vertrauen nahm.

Harry war gerade am Baum erschienen, als er von jemanden umgerissen wurde, es dauerte einen Moment bis er Cho erkannte, die sich ihm um den Hals geworfen hatte und mit Küssen bedeckte.

„Harry", jauchzte sie „das war einmalig, unbeschreiblich", sie drückte ihren Kopf ganz fest an seine Brust.

„Was meinst du?"

„Das Gefühl beim Fliegen", meinte sie begeistert „das bejubelt werden, einfach alles". Sie lag immer noch auf ihm und blickte ihn an. „Was hast du?" fragte sie etwas von seiner Mine überrascht.

„Wieso hast du das gemacht?" Er sah in ihre rehbraunen mandelförmigen Augen und musste einfach lächeln, „ich meine die Augen geschlossen und so."

Sie musterte ihn nachdenklich. „Du hast mich gefragt ob ich dir vertraue und das war der beste Weg es zu zeigen."

„Hattest du keine Angst, so gut kennen wir uns nun doch nicht?"

In ihre Augen flackerten kurz etwas, wie Angst, als sie ihm antwortete „Ich traue dir seit dem Ball, ich kann es auch nicht erklären, aber es ist so. Du bist der einzige, dem ich je das mit dem Eheversprechen erzählt habe und du hast mich nicht für bekloppt gehalten oder versucht mich zu überreden gegen meine Familie zu rebellieren", sie musterte ihn noch mal kurz „auch wenn ich in deinen Augen gelesen habe das du es gerne gemacht hättest."

War sie ein Empath, konnte sie seine Gefühle so genau lesen? Er wollte damals erst etwas gegen dieses Eheversprechen sagen, oder sie aufwiegeln, aber eine innere Stimme hatte ihn davon abgehalten. „Du würdest jetzt also nicht vom Astronomieturm springen wenn ich dich darum bitte?" fragte er wie er hoffte mit einer etwas enttäuschten Stimmlage.

Sie musterte ihn. „Wenn du mit einen Besen hinter mir stehen würdest." Sie drückte sich etwas hoch und gab Harry einen erneuten Kuss, diesmal jedoch drückte sie sanft mit ihrer Zunge gegen seine Lippen, Harry öffnete diese leicht und ihre Zungenspitzen berührten sich sanft. Ein angenehmes und berauschendes Gefühl floss durch Harrys Körper.

„Hattest du das Ganze geplant?" fragte sie, als sie sich getrennt hatten. „Ich meine den Schnatz und das alles."

„Nein", meinte Harry, „aber als du die Augen geschlossen hast und mir dieses Vertrauen entgegen gebracht hattest, musste ich dich einfach belohnen."

„Wuff, Wuff", meinte sie und fing an zu hecheln.

Harry verstand sofort und streichelte ich über den Kopf „Ruhig, es ist alles in Ordnung Chello, schön brav."

Sie boxte ihm kurz in die Seite lächelte aber merkwürdig befriedigt. „Aber immerhin, ich habe so als erste den großen Potter im Quidditch geschlagen und bin nun der Held der Ravenclaws."

Harry ließ die Augenbraun nach oben zucken „Den großen Potter?"

„Naja, immerhin hastet du jedes Spiel bis heute gewonnen", erklärte sie, „und mit meinem Einsatz Heute bin ich das erste mal richtig von meinen Hauskameraden gefeiert worden."

Und nicht nur Cho war der Meinung, das der große Potter gestürzt wurde, auch Flint nahm diesen Ereignis zum Anlass wieder über Harry herzuziehen, als er ihn am Montag das erste Mal nach dem Spiel in der Schule sah, begann er auch gleich „Hey Potter, nicht mal Quidditch kannst du spielen, verlierst gegen ein Mädchen".

„Dafür weiß ich wo bei einen Besen vorne ist, mehr also als deine Spieler", rief Harry lässig zurück.

„Gildi, jetzt warst du einmal in etwas gut und dann das", machte Flint weiter. „Jetzt bleibt dir wieder nur dein Orden", er grinst dämlich.

„Tja", Harry kratzte gespielt nachdenklich sein Kinn, „hat schon Vorteile so ein Orden". Nun sah ihn Flint verwirrt an, „man hat genug Geld und braucht den Malfoys nicht in den Arsch zu kriechen bis man oben wieder rausguckt".

„Potter", spuckte Flint aus, zog seinen Stab und schrie „Tarantallegra"

Protego" rief Harry, der seinen Stab blitzschnell aus seinen Armholster zum Vorschein gebracht hatte.

Der Fluch schlug gegen Harrys Schild und wurde gegen einen anderen Sechstklässler aus Slytherin reflektiert, dieser begann sofort an wild zu zappeln. „Irgendwie nichts neues Flint", meinte Harry überheblich.

Expelliarmus" rief Flint voller Wut.

Harry rief wieder „Protego" und schon als er den Zauber aussprach wusste er, er hatte einen Fehler gemacht er wollte den Fluch noch ausweichen aber keine Chance, dieser würde ihn voll erwischen.

Der Zauber traf auf sein Schild und Harry wurde nach hinten geschleudert, seinen Stab hatte er zwar noch in der Hand, aber der Entwaffnungszauber hatte ihn gegen die hinter ihm liegende Wand geschleudert, da sein Schild diesen Nebeneffekt nicht verhindert hatte.

Harry sprang hoch und schrie „Relaschio" und der Funkenstrom traf auf Flint und versenkte seine Robe. Dieser hatte gerade zu seinen Freunden geschaut und geprahlt und war daher vollkommen überrascht worden.

„Was ist hier los?" Professor Flitwick war zwischen die beiden Duellanten getreten, als er erkannte um wem es sich dabei handelte begann er „sie schon wieder, zehn Punkte von Slytherin und Huffelpuff, Mr. Flint sie werden sich heute Abend bei Professor Snape melden, Mr. Potter sie sind um neunzehn Uhr in meinen Büro". Flint nuschelte noch etwas, was Harry nicht verstand, aber Flitwick kurz aufhorchen ließ, er sagte aber nichts weiter.

„Das wird er nicht auf sich sitzen lassen", sagte Justin „immerhin hattest du die letzte Aktion."

„Beim letzten Mal hat es auch ein halbes Jahr gedauert", meinte Harry ruhig.

„Da haben es aber nicht so viele gesehen", erklärte Justin. Harry nickte. Justin hatte recht er würde sich nun wieder um Harry kümmern wollen und sicherlich würde er sich nicht mit dummen Sprüchen begnügen.

Harry betrat zusammen mit Justin die Eingangshalle, als er von Fred angesprochen wurde. „Hast du uns vergessen?", und auf das fragende Gesicht Harrys „Das Rezept."

„Ah", begann Harry verstehend „was habt ihr eigentlich vor?"

„Wir sammeln."

Harry ließ seine Augenbraun unter seinen Haaren verschwinden. „Sammeln", er grinste und kramte das Pergament aus der Tasche und überreichte es Fred. „Habt ihr in eurer Sammlung etwas für beschleunigten Stuhlgang?"

„Kommt", meinte Fred und wandte sich zum Gehen, drehte sich aber nochmals zu Harry „sag aber Bescheid wann und wo, meine Darmflora ist empfindlich."

Harry nickte und grinste zurück, anschließend ging er mit Justin zurück in den Gemeinschaftsraum um die Zeit bis zu Flitwick zu überbrücken.

„Guten Abend, Professor Flitwick." Harry hatte das Büro seines Lehrers betreten und wartete nun auf seine Strafe.

„Mr. Potter", begann Flitwick, er deute an das Harry sich setzten solle „was soll ich nur mit ihnen machen?"

Harry stutze Bestrafen, dachte er sich, zuckte aber lieber nur mit den Achseln weil er den Professor nicht reizen wollte, noch schien es eine interessante Stunde zu werden.

„Sie sind einer meiner besten Schüler, sie haben einem Mitglied meines Hauses einen großen Gefallen getan und nun Duellieren sie sich erneut auf den Fluren." Er schüttelte den Kopf „wie schon letztes Jahr und begehen dann auch noch den gleichen Fehler."

„Wie bitte, wem geholfen? Was für ein Fehler?" brach es aus Harry neugierig heraus.

„Ich bin der Hauslehrer von Ravenclaw und ich erkenne, wenn meine Schüler Lebensfreude entwickeln", meinte Flitwick belustigt „aber das ist jetzt nicht weiter wichtig, zu dem Fehler, was haben sie falsch gemacht?"

„Ich habe gezaubert?" Das klang mehr wie eine Frage, als eine Antwort, aber Harry hatte auch keine Ahnung was Flitwick von ihm wollte.

„Ja das war der Fehler bezüglich der Schulregeln", meinte Flitwick langsam „ich meinte aber welchen Fehler haben sie erneut im Duell gemacht?"

Was hatte er vor, wollte er Harry verarschen, war das ein Trick um ihn auszuhorchen wer damit angefangen hatte? Harry entschied sich den Ablauf des Duells nochmals durchzugehen, allerdings gemurmelt so, das Flitwick auch etwas verstand. „Tarantallegra er, Protego ich, Expelliarmus Flint, ich wieder Protego ich flog Relaschio", ging Harry das Geschehende durch.

Flitwick nickte nur, als wäre im das Ganze bekannt und als Harry nicht weiter erzählte begann er zu sprechen. „Mr. Potter, ich erzähle ihnen kurz etwas und sie sagen mir dann ob sie einen Unterschied zu sich erkennen", Harry nickte nur überrascht, gespannt darauf wartend was Flitwick wollte.

„Professor Snape greift ihn einen Duell erbarmungslos an, durch seine vielen verschiedenen Flüche kommt sein Gegner kaum dazu selbst anzugreifen, ich lasse meinem Gegner kein großes Ziel", er lächelte kurz schief „soll heißen ich bewege mich viel und weiche den Flüchen aus, unser Direktor hingegen lässt immer zwischen sich und seinen Gegner, Gegenstände fliegen oder transformiert Gegenstände, damit sie sich nach seinen Wünschen bewegen, so kann er sie angreifen lassen oder aber Flüche abblocken."

Was sollte das hier, er hatte zwar noch nie Nachsitzen bei Flitwick, aber das war kein Nachsitzen, das war hochwertiger Duellunterricht. „Sie alle drei scheinen keine Schilde zu benutzen", meinte Harry nachdenklich und etwas kleinlaut fügte er an „im Gegensatz zu mir."

Flitwick lächelte vergnügt „Korrekt Mr. Potter, damit sie jetzt aber nicht denken sie kommen ohne Strafe davon, hätte ich gerne eine schriftliche Ausarbeitung zu dem Thema warum viele Duellanten keine Schilde oder aber nur selten Schilde im Duell Mann gegen Mann einsetzten."

Harry nickte nun weniger begeistert „Sie Fechten stimmt's?" - Harry sah überrascht von dieser Frage auf - „Sie sollten sich vielleicht eine Sportart suchen wo mehr die Reflexe zum Ausweichen trainiert werden und nicht die zu Blocken." Der Professor erhob sich „und wenn ich Poppy richtig verstanden habe, sollte das vielleicht auch eine sein, mit der man körperlich zudringliche Personen los werden kann."

Harry war von dieser Unterhaltung völlig überrascht, auf dem Weg in den Gemeinschaftsraum überlegte er sich, was Flitwick doch für eine merkwürdige Art der Rechtsprechung hatte. Er gab ihn einen Aufsatz auf, drei Fuß, aber das Thema war wie beseitige ich meine Fehler in Duellen und dann noch der Tipp mit der Sportart.


„Wieso unternehmen wir dieses Jahr eigentlich so wenig?" fragte Justin. Er und Harry waren gerade etwas in der Schule unterwegs.

„Was meinst du?" fragte Harry überrascht.

„Naja im ersten Jahr haben wir noch einige Scherze mit den Slytherins getrieben", meinte Justin grinsend, „im zweiten nur noch du", sein Gesichtsausdruck wurde unleserlicher „und dieses Jahr fast gar nichts, man könnte denken uns wären die Ideen ausgegangen."

Harry blieb stehen und sah Justin an, er hatte Recht, nachdem er Flint neu frisiert hatte, war nichts mehr, nach dem Trank und Indien waren nur noch Lesen, Üben und Cho gewesen. „Stimmt", meinte er dann auch nachdenklich zu Justin. „Ob das der Trank war, ich meine, dass wir keine Lust auf Streiche haben?"

„Ich hoffe", meine Justin „stell dir vor, wir würden unsere Phantasie verlieren oder gar Angst vor Flint kriegen." Harry lachte laut auf.

„Solltest du vielleicht aber besser, Potter" schnarrte Malfoy, der zusammen mit seinen Affen erschienen war.

„Was meine Phantasie verlieren?" fragte Harry.

„Angst haben", zischte Draco durch seine Zähne.

„Vor wem?" fragte Harry. „Flint, der steckt bei deinem Alten so tief drin, der hat keine Zeit."

„Potter, niemand beleidigt meine Familie, schon gar kein Halbblut wie du" warf Malfoy aggressiv zurück und seine beiden Sänftenträger, knacken bedrohlich mit ihren Fingern.

„Stimmt, wie sollte man euch auch beleidigen können", setzte Harry an „zu diesem Halbblutmist, mein Vater war ein reinrassiger Zauberer, dritte oder vierter Generation, meine Mutter war eine Zauberin. Muggel geboren, aber Zauberin, müsste ich dann nicht ein dreiviertel oder mindestens ein zweidrittel Blut sein?" Fragte Harry belustigt den langsam zorniger werdenden Malfoy, die beiden Dumpfbeutel machten einen Schritt Richtung Harry und Justin.

„Das würde ich mir überlegen", Harrys Stimme war nun kalt und berechnend geworden. „Kommt näher und ihr wacht im Krankenflügel wieder auf, ihr erreicht mich nicht ohne davon", – Harry ließ seinen Zauberstab in seiner nach unten hängenden Hand erscheinen - „zu Kosten."

Die beiden grinsten nur dümmlich, blieben aber nach einen „Uns", von Justin stehen. Beide waren zwar nicht die Hellsten, aber konnten sich schon ausrechnen, dass zwei Zauberer mit gezogen Zauberstäben wohl zwei Zauberer mit Fäusten besiegen würden.

„Das wirst du bereuen", meinte Malfoy nicht minder gefährlich, auch wenn es bei Harry seine Wirkung verfehlte und machte sich davon.

„Ja, ja, schick mir deinen Lover", rief Harry ihm hinterher und ließ seinen Stab wieder verschwinden.

„Das wird er auch machen", meinte Justin mit etwas besorgter Stimme. Harry nickte.

Aber der Zwischenfall mit Malfoy hatte zur Folge, dass die Motivation bei Justin gesunken war, Streiche zu spielen. Zumal durch einen erneuten Zwischenfall beim den Gryffindors, angeblich wäre Algil im Schlafraum von Longbottom gewesen, hatten die Lehrer die Zahl ihrer Streifgänge erhöht und einer war fast durchgehend in der Nähe der Küche und damit bei den Huffelpuffs.

„Wer war das?" fragte Justin, Harry. Sie waren gerade aus der Großen Halle getreten und konnten noch sehen wie Professor Dumbledore zusammen mit zwei weitern Zaubern das Schloss verlies.

„Keine Ahnung warum?" fragte Harry.

„Hast du nicht gesehen der eine hatte ein Schwert dabei."

„Ein Schwert?" Harry überlegte kurz und dann verstand er, das waren sicherlich die Henker von dem Hippogreifen. „Hagrid", meinte Harry enttäuscht „das waren die Henker, wieder etwas was Malfoy geschafft hat", fügte er noch an, als sie ihren Weg fortsetzten.

„Dafür ist er mit der Hogsmeade Geschichte aufs Maul geflogen", fing Justin breit grinsend an. „Mich würde interessieren, wie Neville das geschafft hatte ihn so zu verarschen."

Harry grinste, es war wieder eine der Geschichten die durch den Buschfunk gegangen war, Neville sollte unerlaubt in Hogsmeade gewesen sein und hätte dort Malfoy, Crabbe und Goyle überfallen. Aber es konnte nicht nachgewiesen werden, dass er dort gewesen war.

„Mit einen Tarnumhang und unserer Karte", sagte Harry lässig.

Justin blieb stehen „Unserer Karte?"

„Ja, ich habe sie gegen die Karte meines Vaters getauscht, hatte ich das nicht erzählt?" Harry sah Justin überrascht an.

„Kann mich nicht entsinnen und was war das mit den Tarnumhang?"

„Er hat einen, habe ich gesehen als wir die Karten getauscht haben", erklärte Harry gelassen. „Und, wollen wir den Schlangen noch ein Abschiedsgeschenk machen?"

Justin sah zweifelnd aus, allerdings wollten sie das am Morgen der Abreise machen und brauchten jetzt nur etwas Vorbereitung und einen ruhigen Raum. „Die werden sich über die Ferien schon wieder beruhigen" sagte er dann auch.

„Lass uns die Karte und alles holen und dann los." Beide gingen nun in ihr Zimmer und sammelten ihre Zutaten für den Trank zusammen, mit dem sie die Teller der Slytherin bearbeiten wollten.

„Lass uns…", meinte Justin, Harry hatte von der Toilette zur Kammer erzählt und dort wollten sie nun tätig werden, Harry stoppte ihn, er wollte nicht von Remus überrascht werden und so kramte er erst die Karte raus und suchte nach Remus, fand ihn aber nicht sofort, also sprach er die Erweiterung.

Justin musterte ihn fragend und Harry erklärte es ihm, „dort ist er", meinte Harry und zeigte auf das Büro von Remus.

„Was war das?" Fragte Justin „Dort der Schatten hast du ihn auch gesehen?"

„Schatten?" fragte Harry

„Ja dort", Justin zeigte auf einen Geheimgang den Harry nicht kannte.

„Ich habe nichts gesehen", erklärte er und schaute wieder zu Remus, der nun recht zügig unterwegs war. „Wo will der denn jetzt so schnell hin?"

„Wo führt der Weg eigentlich hin?" fragte Justin.

Harry überlegte kurz, eigentlich konnte es nur ein Ziel geben, aber trotzdem wollte er es geklärt wissen.

Wohin führt der Weg bei der Weide und wie komme ich an ihr vorbei?

Zur heulenden Hütte, den Knoten vorn neben dem Loch drücken, Warum?

Justin sagte darin wäre gerade jemand verschwunden

Soviel ich weiß gibt es außer uns kaum einen der den Weg kennt

„Harry", Justin rief ihn aufgeregt „komm sieh dir das an". Er zeigte wieder auf die Karte diesmal war es Remus der in dem Geheimgang verschwand „und schau da", er zeigte nun auf den Waldrand dort saßen Longbottom und Wuscheltom.

„Las die Sachen hier, ich will wissen was da los ist", meinte Harry, schmiss sich seinen Umhang über und verschwand mit Justin Richtung Schlossgelände.

„Harry, Snape ist etwas vor uns, siehst du ihn?" Harry nickte nur, er hatte Snape erkannt wie er gerade etwas vom Boden aufhob und verschwand.

Ein Tarnumhang, noch einer dachte sich Harry überrascht. „Wo ist Longbottom?"

„Immer noch am Waldrand"

„Wir gehen dort zuerst hin", sie schlichen direkt auf die Beiden zu.

„Neville wir können nicht", hörten sie die etwas verzweifelte Stimme von Wuscheltom.

„Ich weiß", brummte Neville „aber bald kommen Potter und…"

„Anders wäre es mir auch lieber, aber es geht nicht wir würden zuviel verändern", fuhr sie dazwischen.

„Was würdet ihr verändern?", fragte Harry und nahm den Tarnumhang ab, Neville und Hermine sahen ihn überrascht an.

„Was machst du hier?" fragte Neville überrascht.

„Ich war neugierig und wollte wissen was hier abläuft", erklärte Harry.

„So genau wissen wir das auch nicht", begann Wuscheltom nachdenklich.

„Aha", warf Harry sarkastisch ein „ihr wusstet, dass wir kommen aber ihr wisst nicht was läuft."

„Also wir haben gesehen, wie ein kleiner gebückter Mann mit einem Gesicht wie ein Ratte dort", Neville zeigte auf die Weide „verschwand und kurze Zeit später ging Professor Lupin da rein und anschließen Professor Snape."

„Mit deinem Umhang der dort zufällig auf dem Boden lag?" fragte Harry.

Neville sah fragend zu Wuscheltom, die sehr nachdenklich wirkte. „Den haben wir verloren, als Ron seiner Ratte in den Wald gefolgt ist."

„Lange Geschichte", meinte Neville sichtlich nervös.

Bei Harry ging ein Licht auf, „hast du deine Karte?" fragte er.

„Nein", antwortet Neville verlegen. „Professor Lupin hat sie mir abgenommen, nach dem Hogsmeade Zwischenfall."

„Wurmschwanz", fauchte Harry.

„Wer?" fragte Neville, wie Harry fand gespielt, aber das war ihm egal, er wollte Remus helfen die Ratte fertig zu machen.

„Los komm Justin", rief Harry und sprintete Richtung Weide, Justin sah nervös zu Neville folgte dann aber Harry.

„Hör auf deinen Paten", schrie Neville plötzlich.

Harry dachte über dies aber erst nach, als er schon im Tunnel war, gefolgt von Justin. Neville weiß nicht das Remus mein Pate ist, was stimmt hier nicht? Sie erreichten den Eingang zur heulenden Hütte und Harry stoppte und warf den Beiden den Umhang über.

„Mach dich auf einige Überraschungen gefasst", fing Harry an zu flüstern. „Neville weiß nicht das Remus mein Pate ist, also stimmt hier irgendetwas nicht." Justin nickte nur nervös.

Beide folgten den Spuren im Staub Richtung Obergeschoß, sie schlichen hinauf und stellten sich in die Tür zu einem verwahrlosten Schlafzimmer. Sie hatten ihre Zauberstäbe gezogen und schauten sich um.

Auf dem Bett lag Ron, der seinen blutenden Arm hielt. Daneben saß ein abgemagerter Mann, der nur auf Neville stierte, Harry erkannte ihn erst auf dem zweiten Blick als Algil Smethley. Neville kümmerte sich um eine reglos neben dem Bett liegende Wuscheltom. Sein Blick ging zu Seite, dort stand Snape mit gezogenem Zauberstab und zielte auf Remus der vor ihm stand.

Harry musste sich zur Ruhe zwingen und auch Justin war kurz davor zu schreien. Wieso war Neville und Wuscheltom hier und nicht im Wald? Wieso stand Remus zwischen Snape und diesen Algil?

„Geh bei Seite Lupin", spuckte Snape aus „um dich kümmert sich das Ministerium später", er grinste gehässig „die werde sich über ein Werwolf freuen der geflohenen Sträflingen hilft."

„Severus hör doch, Pettigrey ist hier", er klang übertrieben ruhig, er versuchte scheinbar Snape nicht weiter zu reizen.

„Pettigrey, ein Animagus? Ich kannte Pettigrey, der konnte nicht mal Animagus schreiben" kam die ölige und gehässige Stimme von Snape „Ich habe ihn", er zeigte auf Algil „und dich, das reicht mir", er lächelte gehässig. „Vielleicht wollen die Dementoren gleich euch Beide küssen", Algil zuckte zusammen. „Und als extra Bonus werde ich die drei Bälger auch noch los", sprach Snape ungerührt weiter.

„Überlege doch Severus, Algil wird nicht weglaufen, was hast du zu verlieren", Remus versuchte es weiter.

„Lupin bevor ich auf einen Werwolf höre, der mich töten wollte, wird Potter mit seiner Mutter sprechen." Kam es gehässig vom Zaubertrankmeister.

Das war zu viel „Expelliarmus", schrie Harry und der Fluch traf den überraschten Snape in die Seite, dieser flog gegen die gegenüberliegenden Wand rappelte sich aber sofort wieder hoch und griff nach einen Zauberstab den er ihm Umhang zu haben schien.

Expelliarmus", schrie Justin und Harry „Stupor", beide Flüche trafen Snape, der noch ausweichen wollte, voll und er brach bewusstlos zusammen.

„Harry?" fragte Remus überrascht.

„Justin trau keinem, wenn sich einer bewegt schock ihn", zischte Harry „was ist hier los?"

„Algil", begann Remus ruhig „hat Wurmschwanz aus seinem Versteck gelockt."

„Wieso traust du ihm?" fragte Harry schon etwas ruhiger.

„Mach ich nicht, aber ich habe auf einer Karte den Namen Peter Pettigrey gelesen, gute Arbeit Harry, wie hast du sie so schnell fertig stellen können?" er versuchte freundlich zu lächeln, was seine innere Anspannung aber etwas verhinderte.

„Ich hatte Hilfe", sagte Harry knapp „Wo ist er?"

„Ron hält ihn fest, es ist sein Haustier", erklärte Remus.

Dieser sah erschreckt auf „Was ist mit Krätze?" er sah zu Harry „was will der Rattenhasser von ihm?"

„Ich möchte ihn mir kurz ausleihen", begann Lupin „Harry darf ich?"

Harry wusste nicht was das sollte, natürlich war Remus sein Pate, aber was ist wenn Algil ihn verzaubert hatte, ihn mit dem Imperiusfluch belegt hatte?

„Neville, hatte Algil einen Zauberstab und die Chance jemanden zu Verhexen?"

„Nein", spie Neville in die Richtung Lupin, „wir hatten Algil, als der uns angegriffen hat", giftete er weiter und zeigte auf Remus.

„Ihr wart dabei einen Menschen zu quälen, zu töten." versuchte dieser sich zu verteidigen.

„Na und hat es ihn bei meinen Eltern gestört?", schrie Neville.

„Was ist passiert?" fragte Harry ruhig in Richtung Neville.

„Wir hatten ihn überwältigt", er zeigte auf Algil, der nun wieder ruhig auf dem Bett saß. „Dann stürzte der rein und entwaffnete uns", er zeigte auf Remus.

„Mr. Longbottom, Miss Granger geht es gut", versuchte Remus ihn zu beruhigen „sie ist nur etwas unsanft gelandet, er drehte sich zu Harry, könntest du ein Enervate auf sie sprechen."

„Enervate", meinte Harry, der immer noch versuchte; das Ganze geistig zu ordnen.

Wuscheltom zuckte hoch und schrie sofort „Er ist ein Werwolf." Wurde dann aber von Neville beruhigt, dieser schaute verunsichert zu Remus und auch Ron schien von der Aussage nicht begeistert zu sein; den er musterte Remus skeptisch, beiden trauten ihrer Aussage wohl mehr als Snapes vorher.

„Ich weiß" meinte Harry lässig in Richtung Wuscheltom. „Wie willst du ihn dazu bringen sich zu zeigen?", meinte Harry dann zu Remus, er war sich sicher, das Algil keine Zeit gehabt hatte etwas gegen Remus zu unternehmen.

„Mr. Weasley dürfte ich kurz Ihre Ratte haben?", und auf den skeptischen Blick „Wenn ich mich irre, wird ihr nichts passieren der Zauber zwingt nur Animagi ihre menschliche Form anzunehmen."

Ron sah hilfesuchend zu seinen Freunden, doch diese zuckten nur mit den Achseln und so reichte er die wild strampelnde Ratte an Lupin, versuchte aber ihn dabei nicht zu Nahe zu kommen, scheinbar aus Panik dann auch ein Werwolf zu werden.

Lupin schnappte nach der Ratte und hielt sie in das spärliche Sonnenlicht welches von Außen einfiel, ein grimmiges Lächeln machte sich ihn seinen Gesicht breit, „endlich habe ich dich Peter, schade nur das Tatze nicht hier ist."

Er hob mit der anderen Hand seinen Zauberstab vom Boden auf, zielte auf die Ratte und murmelte kurz einen Zauberspruch, ein violettfarbener Blitz brach aus seinen Stab und traf die Ratte, diese wandte sich hin und her, als Remus sie losließ, viel sie aber nicht zu Boden sondern verwandelte sich zu Peter Pettigrey.

Er schaute sich ängstlich im Zimmer um, seinen wässrigen Augen suchten nach einer Lücke, einen Weg hinaus.

„Hallo Peter", meinte Remus erstaunlich ruhig.

„Remus", meinte die Ratte „ich war es nicht, Lestrange unterwarf uns mit dem Imperiusfluch, Remus", Peter hatte sofort eine unterwürfige Haltung angenommen und angefangen zu betteln.

Harry Körper zitterte, vor ihm stand der Verräter, der Mörder seines Vaters. Der Kumpel der sie alle verraten hatte. „Incen…"

„Nein, Nicht Harry", schrie Remus „lass uns erst alles erfahren", er nickte zu Neville und Algil.

„Was interessieren mich die", fauchte er nur. „Ich will den", er hob seinen Zauberstab noch näher Richtung Pettigreys Gesicht.

„Harry", Remus sprach nun eindringlicher „er hilft uns lebend mehr als tot." Sein Blick musterte kurz seinen alten Freund, „auch wenn ich es lieber gleich tun würde."

„Wer will die Hilfe eines Verräters?" schrie Harry und funken kamen aus seinen Stab.

„Harry", Justin sah ihn durchdringend an, „hör auf die Worte deines Paten", wiederholte er genau den Satz von Neville bei der Weide.

Harry zuckte zusammen, nickte und schaute auf Neville und Wuscheltom. Der wollte ihn vor etwas warnen aber sollte er ihm trauen, immerhin war er zweimal hier, in der Hütte und im Wald, war das eine Falle.


Na nun hätte ich es doch beinahe vergessen zu fragen ob ihr eine Review das lassen könnt. Muss doch wissen was passt und was nicht.

mig

Silvertrust

HIER UNTEN BEI GO (sofern ff nicht gerade wieder eine Macke hat)