Moin,

da issa wieder nicht der schnellste aber er schreib –gelle-, danke für die Reviews und an meine Beta für die viele arbeit.

Enrinye: Ich fand es einfach zu verlockend die Zauberer darzustellen wie Muggel (Collin mit Kamera in der Feriensiedlung und einen Werwolfe und Vampire posieren) –grins- allerdings war der Hauptanstoß von JKR Albus am Strand.

Schokki: ich hoffe der hält auch weiterhin durch / mit Neville habe ich lange mit mir gerungen ob Niete oder nicht aber da Tom ihn immer auf den Kicker gehabt hätte wäre er mir als Niete einfach zu wenig / am Turnier Schüler ;-) / und es wird Prophezeihungen geben glaube ich -grins-

Alex Black5: wäre ja auch noch schöner wenn man in den Ferien Zeit hätte, da muss man doch alles Wichtige nachholen ;-)

Dax: ;-)

isato: ich hoffe wir konnten alles klären und du ließt weiter außerdem muss ich spätestens in zwei Harry Jahren die Karten weiter aufdecken oder/ würde mich freuen wieder von dir zu hören.

HermyBookworm: ich glaube ich verrate nicht allzu viel wenn ich zu dem Vogel Phönix sage / ich habe irgendwo mal eine Story gelesen und da kamen Werveelas vor fand ich einfach klasse außerdem kommt noch eine kleine Andeutung warum die zwei Rassen so gemischt sind (sehr klein) / tja was Harry nun verzapft schauen wir mal ;-)

Harry Black Potter: der Grund warum ich solange Chaps schreibe damit dein Review kleiner bleibt als das Chap ;-) danke dafür / tja Harry sollte etwas den Wald kennen lernen und warum nicht mit einen Paten auf vier Pfoten Ok die Spinnen waren eine nette Beigabe buaah / Ja scheinbar hat Albus seine eigenen regeln oder Pläne mit den Gedanken eindringen (beweis es) nicht nett aber wer sagt das alle nett sind / tja mit Peter hatte ich genau das Problem oder vielleicht mehr vor wer weiß –grins- / Ja, Dolores wird kommen muss sein / Snape ich weiß nicht vielleicht würde er sich geschmeichelt fühlen uaaahhh –kopfschüttelbrechreizbekämpf- / tja mit den Veelas etc hoffe ich kann es dir in diesen Chap noch etwas genauer erklären aber wenn Harry nichts hat aber einen eigenen Willen / Zu den pairing es könnte passieren das das ein Heiden durcheinander gibt kein Slash versprochen und FEMslash wüsste ich pauschal nicht wie, außer Harry an einen Kuckloch und ich weiß nicht ob das interessant ist ;-).

nun die Story


Rückblende Chap 13

„Die Blacks haben unsere Rassen früher auf die Jagd mitgenommen, allerdings als Beute", blaffte er los. Harry wurde bleich, er fand seine Position nun etwas unbehaglich.

„Ruhig Dragon", meinte Cassandra, die scheinbar die beherrschtere der Beiden war. „Harry darf ich fragen wie dein Nachname ist, da du sagtest die anderen seien deine Paten."

„Potter", meinte Harry, „Harry Potter."

Sie nickte freundlich „Dragon ist etwas aufbrausend, Harry", erklärte sie ruhig.

„Aufbrausend", fing Dragon schon etwas ruhiger an, scheinbar wurmte es ihn, dass sie nun ruhig blieb „das sagt die Richtige!" er nahm einen Schluck und fing an sich zu beruhigen.

„Und dieser Black will jetzt unser Land?"


14. Kapitel:Quidditch und Malfoys

„Eigentlich ja", meinte Harry.

„Und wenn wir nicht wollen?" fragte Dragon.

„Dann haben wir eine Menge Ackerland, wenn ich das richtig verstanden habe", meinte Harry, der eh nicht wusste was er darauf sinnvolles erzählen solle.

„Ackerland hmm", brummte Dragon und Harry zuckte mit den Schultern.

„Dieser Lupin", begann Cassandra „ist das", sie schaute kurz zu ihren Mann, Harry nickte.

„Was für ein Stiefellecker, Black schickt ihn vor, einen von uns, um schön Wetter zu machen, was ist das für ein ehrloser Bastard?" Fing Dragon, der wieder aufgebracht war, an zu schreien.

Harry sprang auf. „Reden sie nicht so über Remus", schrie Harry mindestens genau so aufgebracht „er ist kein Stiefellecker". Harry zitterte vor unterdrücktem Zorn, niemand beleidigte seinen Paten, als ehrlosen Bastard.

Dragon musterte ihn nun überrascht, er hatte scheinbar nicht damit gerechnet, dass Harry so reagieren würde. Cassandra war ebenfalls aufgestanden und versuchte das Gespräch wieder zu beruhigen. „Ist gut Harry, Dragon spricht öfters bevor er anfängt zu denken, er hat es nicht so gemeint."

„Soll er doch den Handel stoppen, aber er beleidigt nicht meine Freunde", schrie Harry aufgebracht.

„Die Blacks kann man nicht beleidigen", brüllte Dragon.

„Ja", meinte Harry „ dann es ist wohl besser wenn ich gehe", er sah kurz wutentbrannt auf Dragon.

„Harry", Cassandra legte kurz ihre Hand an seinen Arm „die Blacks haben hier viel Leid angerichtet", versuchte sie zu erklären.

Harry riss sich los. „Und die Werwölfe haben Lupin gebissen, ich habe trotzdem nichts gegen sie, außer gegen diesen Arroganten da", Harry warf noch einen giftigen Blick auf Dragon.

„Ach Lupin wurde gebissen", meinte Dragon.

„Wie gebissen?" Harry blieb wie angewurzelt stehen „gibt es bei euch auch diese reinrassigen Scheiße?", schrie er und musterte Dragon nun fast schon belustigt.

„Und das von dem fünfunddreißigsten Earl of Godric End?" kam es von einer belustigten Stimme hinter Harry.

Harry wirbelte herum und sah die Silberhaarige Veela sowie einen ihrer Begleiter. „Oh" meinte Cassandra überrascht zu dem Besuch. „Jarmila, Frantisek, schön euch zu sehen", sie lächelte etwas nervös.

„Guten Tag Cassandra, Dragon", meinten beide ruhig. „Wie ich sehe diskutiert ihr auch?"

Dragon schnaubte und meinte „Wir stecken Grenzen ab."

Harry zog die Augenbraun hoch, sagte aber nichts, da er nicht wusste in welchem Verhältnis wer zu wem hier stand. Harry verspürte jetzt wieder den Wunsch sich zu beweisen, doch blockte er diesmal sofort ab, indem er sich auf die Zunge biss. Harry sah, wie Jarmila einen fordernden Blick Richtung Cassandra warf, diese nickte leicht und er merkte wie der Wunsch wuchs seinen Zauberstab zu ziehen und diesen Gottesgeschöpfen zu zeigen was er konnte.

Das war anders, als ein Angriff mit Legilimens, jetzt wollte man ihn dazu bringen etwas zu machen, etwas was er nicht wollte, er wusste zwar nicht ob die Veelas ihm sagen konnten was sie wünschten oder einfach nur sein Gehirn dazu brachten dumme Ideen zu entwerfen. Aber sie zwangen ihn dazu eine tolle Idee nach den nächsten zu entwerfen, die eine kleine Stimme im Hinterkopf, die sich zu Harrys entsetzte wie die von Riddle anhörte, immer wieder mit Gegenfragen stoppte.

Harry wusste nicht wie lange er da schon stand, aber erst jetzt bemerkte er ein Summen in seinen Ohren eine kleine Melodie die scheinbar von den Frauen kam. Harry hob seinen Stab und ein Lächeln breitete sich bei Jarmila aus, welches durch den Zauber der sie nun überraschend traf erstarb.

Silencio" hatte Harry gerufen und die Veelas sahen sich überrascht an.

„Wenn ich das nur auch manchmal könnte", meinte Dragon, der wieder hinter Harry stand.

„Was hältst du von Veelas Harry?" fragte Frantisek dann interessiert.

Harry war gerade wieder dabei klar im Kopf zu werden, als er die Bemerkung von Dragon und die Frage von Frantisek vernahm und nun Dragon verwirrt anschaute, eben noch hatten beide eine hitzige Diskussion geführt wo Harry dachte er solle lieber gehen und jetzt ist er wieder so freundlich wie zu Anfang. Er schüttelte innerlich seinen Kopf.

„Scheinbar seid ihr alle hier etwas durch den Wind?" meinte er dann betont ruhig.

„Das war glaube ich ist nicht die passende Antwort auf Frantiseks Frage", stellte Dragon lässig fest.

„Naja, wie soll ich eine Rasse bewerten wenn ich nur zwei Personen kenne?" kam Harrys Antwort als Gegenfrage, „allerdings haben sie ein Merkwürdigendes Verhalten gegenüber Fremden" fügte er mit einem finsteren Blick auf die Veelas an.

„Was hältst du von Werwölfen?" fragte Frantisek.

„Manche sind etwas steif, andere scheinbar Verrückt und wieder andere können nicht zuhören", meinte Harry nun etwas genervt. Er wollte hier weg, zurück zu Remus und Sirius, die waren auch Verrückt aber Harry konnte sie wenigsten einschätzen.

„Deine Paten haben nicht gelogen, du sagst was du denkst, auch wenn es nicht jeden gefällt der es hört" meinte Frantisek ruhig „könntest du die Damen bitte wieder etwas Gesprächiger machen?"

„Lass dir bei Cassandra etwas Zeit", brummte ihm Dragon ins Ohr.

Harry musste grinsen und nahm den Zauber sofort von ihr und erschrak nun vollends, denn da wo ebbend noch die schöne Cassandra war, stand nun eine vogelähnliche Kreatur die begann Dragon mit Feuerbällen zu beschmeißen, dieser sprang aus dem Weg und nahm Deckung hinter den Wagen.

„Ist gut Cassandra", meinte Jarmila „ich schätze er hat es verstanden." Cassandra verwandelte sich wieder, starrte aber immer noch, mit beiden Händen in den Hüften und einen Blick der Leute töten könnte, auf Dragon.

Dieser kam hervor und stellte sich wieder neben Harry. „Sagte ich schon wie süß sie aussieht wenn sie sauer ist?", er lächelte zu Harry und als dieser nickte, „dass sie Feuer hat erwähnte ich auch schon mal?" Harry musste nun lächeln. Dragon muss verrückt sein, sich diesem Risiko freiwillig auszusetzen.

„Aber Veelas haben einen großen Vorteil gegenüber normalen Hexen, Harry", und auf dessen fragenden Blick „na immerhin etwas, was du noch nicht gehört hast. Du erkennst immer wenn sie wirklich sauer sind." Er lächelte seiner Frau und Jarmila kurz zu, diese verdrehten die Augen, während Frantisek lächelnd den Kopf schüttelte.

„Eines Tages wird dich dein loses Mundwerk vor ernste Probleme stellen", stellte er noch sachlich fest.

„Harry entschuldige bitte vielmals unser unhöfliches Auftreten", begann Jarmila, „aber während der Verhandlungen haben deine Paten über dich gesprochen und ich wollte mir eine eigene Meinung über dich bilden", sie wirkte nun ehrlich verlegen „jetzt weiß ich zumindest das du einen starken eigenen Willen hast."

„Was machst du eigentlich hier?" fragte Frantisek.

„Er hat einen Phönix gefunden und gefragt ob wir wüssten wo er brütet oder lebt, damit er ihn zu seinen Eltern bringen könne", meinte Dragon, bevor Harry überhaupt den Mund öffnen konnte.

„Das hässliche Vieh war ein Phönix?" brach es überrascht aus Harry heraus.

Dragon und Cassandra lachten kurz auf, während Jarmila und Frantisek sie fragend musterten. „Entweder ein Jungtier oder Brandtag" erklärte Dragon.

„Du fandest ihn hässlich und hast ihm trotzdem geholfen?" fragte Frantisek, Harry nickte nur etwas bedrückt, da habe ich einen Phönix im Arm und erkenne ihn nicht einmal. Frantisek warf Jarmila einen Blick zu und diese nickte.

„Harry du kannst zu deinen Paten gehen und ihnen sagen das wir mit dem Landtausch einverstanden sind", Frantisek schaute kurz zu den schnaubenden Dragon „allerdings bestehen wir auf eine Klausel im Vertrag, die besagt, das du allen Entscheidungen bezüglich der Änderung der Anlage zustimmen musst und zwar du Persönlich und kein Vormund oder Pate." Harry sah Frantisek kurz verwundert an und schaute dann zu Dragon der nickte.

Was sollte das jetzt wieder bedeuten dachte sich Harry, aber war der Meinung, dass es keine schlechte Idee war, etwas Abstand zwischen sich und Dragon zu bringen. Nicht das er Angst hatte, aber irgendwie war er der Meinung, dass dieser etwas Zeit für sich brauchte. Er machte sich auf den Rückweg und fand Remus und Sirius an der Stelle wieder, wo er sie verlassen hatte, nur waren die beiden Wagen verschwunden und seine Paten hatten ein Lagerfeuer vor einem Zelt angefacht.

Er erklärte auf ihre Fragen kurz wo er gewesen war und was vorgefallen war und sah das Sirius nun etwas beruhigter grinste und Remus ihn nachdenklich musterte. Scheinbar waren aber beide mit dem erzählten zufrieden.

„Wieso kann ich hier zaubern und alles?" fragte Harry.

„Hier ist nicht England", meinte Sirius „hier sind die Gesetze nicht so streng und da wir hier in einen Gebiet sind wo keine Muggel sind, kontrolliert es auch keiner."

„Soll das heißen, ich könnte in der Winkelgasse zaubern?" begann Harry „dort sind auch keine Muggel" spann er weiter.

Remus grinste „Wie gesagt, wir sind nicht in England."

„Außerdem gibt es in England mehr Ministeriumszauberer, soll heißen, so lange einer von denen noch Langeweile hat, wird er deinen Zauber aufspüren wollen um nicht an Schreibtisch festzuwachsen."

„Also muss es hektisch im Ministerium werden", schloss Harry, was dazu führte das Sirius grinsend nickte und Remus nur den Kopf schüttelte.

Die nächste Zeit verbrachten Remus und Sirius wieder mit irgendwelchen Verhandlungen. Harry war nur einmal dabei, als es um die Seemenschen ging. Da er noch keine gesehen hatte, wollte er welche kennen lernen und so merkte er, dass ihre Sprache über Wasser schmerzhaft ist, wenn man nur einen halben Meter entfernt von seinen Gesprächspartner steht. Da es sich für Harry anhörte, als führe Professor McGonagall, mit ihren Fingernägeln über die Tafel.

Wenn er nicht bei seinen Paten war besuchte er wieder Dragon und Cassandra, wobei Harry das Thema Reinrassigkeit wegließ und Dragon nicht über Harrys Paten sprach. Cassandra erzählte ihm noch einiges über die Veelas, zum Beispiel das sie drei Möglichkeiten hatten Männer zu verzaubern und selbst Dragon musste zustimmen, dass er immer mit sich kämpfen musste wenn sie anfing zu Tanzen und zu Singen.

Er erfuhr so, dass es eine abgewandte Art der Hypnose war, durch die sie die männlichen Lebewesen in der Umgebung zu etwas überreden konnten, zwar konnte sie keinen genaue Anweisungen geben, aber sie konnte ihnen mitteilen, das Sie beeindruckt, umsorgt oder beschützt werden wollten.

Auch sagte sie ihm, das sie nur silbernes Haar hatten, aber einige es hübscher fanden dieses mit Zauberkraft zu verändern, er erfuhr wie er die akustischen Reize unterbrechen konnte, ohne die Veelas stumm zu hexen. Er musste einen Zauberspruch auf sich sprechen und dadurch eine bestimmte Frequenz ausblenden, so machten es auch die Werwölfe, welche ein besser geschultes Gehör hatten und so die Frequenz ohne Zauber ausblenden konnten.

Die optischen und geistigen Reize konnte er nur durch Entfernung, oder aber durch Okklumentik einschränken. Dragon, der sich wohl genötigt sah Harry auch was zu zeigen und nicht nur sein vorlautes Weib, wie er sie immer nannte wenn sie nicht da war, zeigte Harry einige Tricks wie man durch Schnelligkeit und Geschicklichkeit körperlich überlegene Gegner überwinden konnte.

Und er zeigte Harry die Art wie das Fahrende Volk kämpfte, mit Messern. Eigentlich beruhte es Hauptsächlich darauf, nicht erwischt zu werden, da die Klingen so kurz waren, war das Blocken immer ein riskantes Unterfangen.

Er sagte Harry aber auch, dass es egal sei wie gut er sein würde, es immer einen besseren geben wird. Was nicht heißen solle er soll nicht weiter üben, sonder vielmehr er solle sich nicht überschätzen, denn auch ein vermeintlich schwacher Gegner hat immer die Chance zu gewinnen.

Er sagte oder besser gesagt er demonstrierte ihm auch noch, dass er, wenn er kämpfte, keine falsche Rücksicht nehmen sollte, nicht jeder Gegner wäre ein Gentlemen, er solle immer sicher sein, dass sein Gegenüber nicht mehr angreifen könne. „Ich habe Leute gesehen die einen um Gnade winselnden diese gewährt haben ohne ihn Kampfunfähig zu machen. Nicht selten war es ihre letzte Tat" brummte er. Da Harry ihn nun verstört gemustert haben musste fügte er an „du musst sie nicht töten" seine Stimme klang aber anders „du musst nur sicher sein das sie dich nicht mehr töten können."

Harry nickte nur, er hatte zwar Pläne für die Angreifer seiner Eltern, aber hatte noch nie daran gedacht zu zögern oder gar Gnade zu erweisen, aber Dragon hatte Recht, man wusste nie was kommt. Am Vorabend ihrer Abreise überreichte ihm Dragon ein Geschenk und als Harry dieses auspackte, sah er Dragon überrascht an. Es waren zwei Messer, aber das besondere war das sie aus Silber waren und es hatte sicherlich viel zu bedeuten, wenn ein Werwolf silberne Waffen verschenkte.

Ihre Heimreise führte über Rumänien, da Sirius nochmals persönlich im Drachenreservat vorbei schauen wollte. Harry war etwas enttäuscht, da dort nur wenige Drachen zu sehen waren, um genau zu sein nur zwei, einer ein Jungdrache Namens Norbert der erst noch ausgewildert werden sollte und der Zweite ein ausgewachsener Drache, der aber scheinbar an den Augen verletzt war.

„Er hat einen von uns angegriffen", meinte einer der Pfleger, ein rothaariger junger Mann.

„Gibt es euch überall", brach es aus Harry heraus, woraufhin er mit skeptisch gemustert wurde.

Aber da Harrys Blick immer noch auf den Haaren klebte, schien sein Gegenüber zu verstehen. „Wie viele kennst du denn?" fragte ruhig.

Der Typ kommt klar nach den Zwillingen dachte Harry und lächelte zurück „den mit dem Stock im…"

„Percy", wurde er grinsend von seinem Gegenüber unterbrochen.

„Die Doppelten, der Freund von Neville, Red Head von den Slytherins und eure Eltern", zählte Harry auf ohne die Namen zu gebrauchen.

Was seinem Gegenüber noch mehr zum Grinsen brachte. „Also Fred und Georg, Ron und Ginny, du solltest das mit dem Red Head nicht in ihrer Gegenwart sagen", fügte er noch warnend an. „Dann fehlen dir also noch Bill, der ist Fluchbrecher für Gringotts in Ägypten und natürlich ich, Charly."

„Hey Charly", meinte Harry immer noch etwas von der lässigen Art seines Gegenübers verwundert, „was meintest du, er hat einen Pfleger angegriffen?" Harry zeigte auf den Drachen.

„Wir haben eine Auswahl für ….." er stoppte sich „getroffen und die ist auf einen von uns los, alleine hat man bei den nur eine Chance wenn du es schaffst ihre Bindehaut zu verletzten, sie ist die Schwachstelle", erklärte er die Verletzung des Drachens. „Es dauert einige Tage, dann ist sie wieder Fit."

„Also falls mich mal einer Angreift auf die Augen", meinte Harry lässig und sein gegenüber nickte.

„Aber ich glaube jetzt wirst du nicht so schnell welche in England finden", meinte Charlie mit einem merkwürdigen Gesichtausdruck.

„Das sag nicht mir", meinte Harry und musterte Norbert. Charlie sah überrascht zu Harry und grinste dann.

„Ich glaube er wird nicht noch einen haben wollen", Charlie klopfte Harry auf die Schulter und verschwand, da auch Remus und Sirius wiederkamen und sie weiter wollten.


„Cool" schrie Justin der gerade von Harry erfahren hatte, dass Beide zum Endspiel der Quidditch-Weltmeisterschaften fahren würden. Sirius hatte noch kurzfristig Karten besorgen können. „Wer ist im Finale?"

„Bulgarien und Irland", erklärte Harry etwas enttäuscht. „England wurde schon frühzeitig abgeschlachtet." Harry sah kurz zu Justin. „Wollen wir dort Zelten, oder wollen wir gleich wieder nachdem Spiel los?" fragte Harry.

„Zelten?" fragte Justin nachdenklich.

„Ja Remus meinte es gibt einen großen Zeltplatz, wo wir Schlafen können wenn wir wollen, oder aber wir hauen gleich wieder ab." Harry wusste nicht on Justin vielleicht kein Freund von Zelten war, da er immer recht umsorgt worden war.

„Zelten hört sich Cool an", meinte Justin breit grinsend.

„Abgemacht", meinte Harry „wir reisen per Portschlüssel …."

„Portschlüssel?" fragte Justin.

„Was liest du eigentlich die ganze Zeit, wenn du Portschlüssel noch nicht gefunden hast", regte sich Harry kurz gespielt auf. Justin wurde rot und schaute etwas durchs Zimmer, seine Augen blieben auf einem der Bilder hängen. Harry folgte dem Blick „auch ein wichtiges Thema", beide grinsten. „Ist eine Möglichkeit zu reisen, wenn man den Platz kennt, wo es hingeht und du nicht apparieren darfst oder kannst. Wirst es ja kennen lernen."

„Wann ist das Spiel?" fragte Justin.

„In drei Tagen, also können wir nach etwas üben", meinte Harry. „Wir reisen mit Portschlüssel von hier los und sind dann ungefähr drei bis vier Stunden vor Spielbeginn im Zelt", erklärte Harry.

„Wir reisen direkt ins Zelt?"

„Sirius meinte nur das es etwas extra gekostet hat, aber so brauchen wir nicht ein oder zwei Tage vorher anreisen", Justin nickte. Remus übte wieder etwas mit ihnen, er war stolz auf Harry das er Frantisek so beeindruckt hatte und hatte Harry deshalb sofort versprochen seine Hausarbeiten zu unterstützen. Was er und Justin auch die drei Tage ausreichend ausnutzten.

„Harry hier ist euer Portschlüssel, er aktiviert sich in einer Minute von allein", Remus reichte ihm einen alten Gürtel. „Ich appariere gleich dort hin, wir treffen uns im Zelt, Sirius wird dann dort zu uns stoßen."

„Ich sollte das auch schon können", meinte Harry.

„Tja", setzte Remus an „wir sind hier in England, da sind die Gesetzte für drei Käsehochs nun mal so", und mit einem Plopp war er verschwunden.

Harry wollte sich aufregen, aber da Remus schon weg war, reichte er Justin den Gürtel und meinte „Du musst ihn nur berühren, wenn es los geht verspürst du ein unangenehmes Gefühl in der Magengegend". Er schaute auf die Uhr, „Ah und das Ende der Reise erkennst du daran, dass sich die Wirbel dann anders herum drehen. Dann musst…" aber genau in diesen Moment setzte das Reißen hinter dem Bauchnabel ein und Justin erfuhr nicht mehr was er dann zu tun hatte.

Beide landeten im Zelt. Harry aufrecht stehend, nur Justin schlug der Länge nach auf den Boden auf. „…dich auf eine harte Landung gefasst machen und am besten etwas in den Knien nachgeben" beendete Harry seinen Vortrag.

„Aha, so also nicht", meinte Justin sarkastisch und drehte sich auf den Rücken. „Zelt?"

Sie standen in einem großen Wohnungsflur, von dem sechs Türen abgingen. „Ja unser Zelt, vier Schlafzimmer, ein Wohn- und Esszimmer und die Küche" erklärte Harry ruhig. „Da Sirius, dort Remus, die beiden Türen direkt vorne am großen Eingangsportal. Hier ich, dort du, und die", er zeigte auf die Tür gegenüber vom Eingang, „führt zum Wohnbereich." Justin nickte nur überwältigt.

„Ein Mugelzelt ist etwas anders aufgebaut", meinte er knapp.

„Komm mit", meinte Harry und ging Richtung Ausgang. „Duck dich etwas." Als sie heraus traten zeigte Harry das Zelt. „Ist doch ganz normal oder?" er lächelte schelmisch.

„Ja", meinte Justin knapp und verdrehte die Augen, das Zelt bestand von außen aus drei gleich großen, etwas eingelaufenen Zirkuszelten, die miteinander verbunden waren.

„Wenn wir Zauberer uns treffen neigen wir dazu etwas zu prahlen", erklärte Harry noch.

Beide setzen sich an den Tisch vor dem Zelt, welches wohl von den Hauselfen aufgestellt worden war, und nahmen sich etwas von dem Saft. Sie waren mitten in einer riesigen Zeltsiedlung, wo es nur so von Zauberern wimmelte. Einige der Zelte waren muggelähnlich, andere waren scheinbar maßstabsgetreue Nachbauten von den Originalhäusern der Besitzer.

„Moin", rief Harry zwei Mädchen zu, die gerade an ihm und Justin vorbei marschierten und sich scheinbar die Gegend anschauten, wobei ihr Blicke etwas länger auf die Zirkusarena hinter Harry und Justin gefallen waren.

Eins der Mädchen stoppte und musterte Harry und Justin kurz und meinte „Bonjour", Harry stutze, das war so glaubte er französisch.

„Bonjour Madame", meinte Justin grinsend, was dazu führte, dass auch das zweite Mädchen stoppte. Sie musterte nun auch die beiden Jungs, während die Zweite wieder auf Französisch zu reden anfing, so dass Harry nur Bahnhof verstand.

Er ließ seinen Zauberstab erscheinen und sprach „Agnosco econtra quislibet" was dazu führte das die Mädchen ihn kurz entsetzt anstarrten und Justin nur den Kopf schüttelte.

„Entschuldigung", meine Harry lässig „aber ich kann kein Französisch, möchtet ihr was Trinken?"

Die beiden tauschten kurz einen Blick aus und steuerten dann Richtung Justin und Harry. „Blacky, zwei Gläser", rief Harry und wie aus den nicht erschienen diese auf den Tisch.

„Du hast gezaubert, ist das nicht untersagt?" fragte das eine Mädchen neugierig.

„Harry lächelte wissend. „Ich glaube hier sind einfach zu viele Zauberer, als das jemanden interessieren würde", erklärte er locker.

Die eine lächelte, die andere musterte ihn nachdenklich. „Hey", begann Justin von neuem, „der vorlaute da ist Harry und ich bin Justin."

„Oh", begann eine der Beiden. „Ich bin Sophia, nennt mich Sofi und das ist Penelope" sie deutet auf das Mädchen welches bei Harrys Aussage gelächelt hatte. Harry musterte die Beiden nun erstmal so unauffällig wie möglich:

Penelope, hatte schwarze kurze Haare, ein schmales Gesicht, welches etwas Hartes und distanziertes ausstrahlte. Er schätze, dass sie etwas größer war, als er selber. Von ihrer Figur konnte er nicht viel erkennen da sie trotz des warmen Wetters eine lange Hose trug und ein weites T- Shirt anhatte. Er schätze sie aber sehr sportlich ein.

Sofi war brünett, ungefähr genauso groß wie Penelope, nur weiblicher angezogen und ihr Erscheinungsbild war auch weicher. Durch ihre Kleidung konnte man schon mehr ihre weiblichen Rundungen erkennen, was ihr sicherlich einige Blicke der Jungs einbrachte.

„Ahh, wie ich sehe habt ihr schon etwas zum spielen gefunden", meinte Sirius und begrüßte die Mädchen mit einem charmanten Lächeln, diese wirkten etwas verunsichert, scheinbar war ihnen die Begrüßung zu zweideutig. „Harry, Remus und ich müssen noch mal einige Unterschriften leisten", er sah ihn entschuldigend an, „wenn der Gong erklingt Aufgang A Ehrenloge, brauchst nur deinen Namen nennen, die Ordner wissen bescheid. Hoffe ich", fügte er schelmisch grinsend an.

Er drehte sich kurz weg und sprach etwas undeutlich in seine Hand, Harry vermutet das er mit Remus über den Spiegel sprach, als er ihn wegsteckte drehte er sich grinsend wieder zu den Jugendlichen. „Wenn die Damen euch begleiten wollen sind sie herzlich eingeladen" meinte er noch kurz mit dem Kopf nickend und scheinbar mit sich zufrieden verabschiedete er sich auch schon wieder.

Harry trank einfach weiter, während Justin nur den Kopf schüttelte und die Mädchen nur fassungslos die Beiden anstarrten. „Und", unterbrach Harry die Stille „würdet ihr mit uns das Spiel von dort aus sehen wollen?"

Penelope nickte sofort, während Sofi etwas nachdenklich wirkte. „Wir müssen erst unsere Lehrerin fragen", meinte sie dann auch.

Penelope schnaufte nur. „Na dann los", meinte Justin voller Tatendrang, was selbst Harry etwas überraschte.

Sofi erhob sich, während Penelope sitzen blieb. „Fragst du für mich mit, du weißt das sie es mir nie erlauben würde, wenn ich jetzt dort auftauche", begann Penelope mit einen Hundeblick.

Sofi verdrehte die Augen, nickte aber. „Wartet ihr hier?" sie sah in die Runde, Harry und Penelope nickten, während Justin einen Augenblick überlegte und dann aufstand. Sofi lächelte erleichtert und Beide gingen quatschend los.

„Ehrenloge?" fragte Penelope.

Harry zuckte mit den Schultern „wenn er es sagt", er beugte sich etwas vor um sie besser in Augenschein zu nehmen „Wen fragt Sofi und warum hast du Angst vor ihr."

„Ich habe keine Angst", meinte sie erbost, „es ist nur so das sie mich vor den Ferien bei etwas erwischt hat und ich eigentlich nicht mit hier her sollte". Sie lächelte etwas schelmisch und Harry wusste nicht ob es wirklich ein kleiner Rotschimmer war, der sich dort in ihr Gesicht schlich.

„Eine Lehrerin", meinte Harry entsetzt.

Sie grinste. „Nein unsere Direktorin", meine sie dann.

Harry zog die Augenbraun hoch „Du fährst mit deine Direktorin in den Urlaub?"

„Studienreise", verbesserte sie Harry „und seid wann seid ihr hier?"

„Gerade erschienen" erklärte Harry.

Sie quatschten noch über dies und das und so erfuhr Harry, dass sie zusammen mit einigen Schülern aus Beauxbaton hier war, dass sie nicht immer das brave Mädchen war und deshalb etwas mehr unter der Fuchtel von Madame Maxime wäre. Ganz anders zu ihrer Freundin, die eine der Musterschülerinnen war.

Sofi und Justin kamen zurück und schienen sich mindest so gut zu verstehen wie Harry und Penelope. „Harry ich habe die perfekte Frau für Hagrid gefunden" meinte Justin breit grinsend „und sie ist auch noch Lehrerin."

Justin erzählte von der imposanten Erscheinung vom Madame Maxime und Harry musste nicken. Alle erzählten noch etwas, wobei die Mädchen und vor allem Sofi an Hogwarts interessiert war, als auch schon ein dumpfer Gong erschallte und nun Hektik auf dem Zeltplatz losbrach, jeder wollte so schnell wie möglich ins Stadium.

Sie warteten auf Anregung von Harry noch bis sich der erste Ansturm etwas gelegt hatte und marschierten dann auf einem kleinen Weg Richtung Stadium los. Harry musterte Justin, der sich aufgeregt mit Sofi unterhielt und grinste, das hatte er ihm nicht zugetraut, musste er sich eingestehen.

„Gefällt sie dir", murmelte Penelope neben ihm, die scheinbar seinen Blick gefolgt war.

Harry musterte sie kurz. „Nee, dein Hintern ist schöner" meinte er dreist. Er wusste nicht warum aber er war der Meinung bei Penelope eh keinen Stich machen zu können und so konnte mit ihr wenigstens etwas herumalbern.

„Da hast du recht" meinte sie aber locker neben ihn, „aber ihr Busen ist größer" fügte sie an, als würden sie über das Wetter reden.

Harry tat so, als müsste er das überprüfen und schaute erst zu Sofi und dann zu ihrem. „Größer schon" meinte er dann lässig und musste unwillkürlich an Sushmita denken.

„Aber?" sie musterte ihn eindringlich, scheinbar war ihr Harry suspekt, dieser musste innerlich grinsen, irgendwie erinnerte ihn das Gespräch immer mehr an die Gespräche in Indien.

„Ihre Größe würde dir nicht stehen" meint er, nachdem er so getan hatte, als würde er überlegen.

Sie musste lächeln und wurde nun doch etwas rosa, was Harry noch mehr erfreute, da er im Gespräch erfahren hatte, das sie älter sein musste. Immerhin begann mit dem nächsten Schuljahr ihr letztes Jahr.

„Na habt ihr bis zur letzten Sekunde getrödelt?" begrüßte sie Remus. „Und wie ich sehe haben die Damen auch etwas Zeit."

„Harry das ist Minister Obalonsk, der Bulgarische Zaubereiminister", stellte Remus Harry einem etwas älteren Mann vor.

„Ahh Harry Potter, der Mann der das Ganze zum Laufen gebracht hat", begrüßte der Minister ihn.

Er gab auch den etwas verschüchterten Sofi, Penelope und Justin die Hand und alle stiegen die Treppen Richtung Ehrenloge hinauf. Remus und der Minister als letztes, da dieser scheinbar keine Eile hatte.

„Was willst du hier Black", Harry erkannte die Stimme von Malfoy sofort. Als er die Loge hinter Sirius betreten hatte.

„Mr. Black es tut mir leid" begann ein untersetzter Mann zu sprechen, den Harry als Fudge erkannte „aber hier ist kein Platz mehr für sie und ihre Begleitung." Harry sah wie Malfoy sen. und Junior gehässig grinsten.

„Dank Mr. Malfoy, hat mein neuer Freund mir die Karten besorgt" meinte Sirius. „Lucius danke nochmals für das Land", sprach er sarkastisch weiter.

Sofern das möglich war grinste Malfoy nun noch breiter und auch Fudge grinste nun etwas gehässig, scheinbar kannte er den ersten Teil des Geschäftes und fand es witzig, dass dieser Sirius über den Tisch gezogen hatte. „Mr. Black welchen Freund meinten sie", fragte Fudge nun etwas überheblich, da er wohl meinte, dass so ein Geschäftsmann niemand wichtigen kennen konnte.

„Iwan", sagte Sirius. „Iwan Obalonsk", und er genoss die Reaktion von Fudge, der den Namen scheinbar im Gegensatz zu Malfoy kannte. Fudge sah man an, das sein Gehirn wie auf Hochtouren arbeitete und Malfoy wirkt nur milde interessiert.

„Minister Obalonsk", begrüßte Fudge nun den Bulgarischen Minister, der gerade die Loge zusammen mit Remus erreicht hatte.

„Ahh, Minister Fudge", meinte dieser. „Darf ich ihnen meine Freunde vorstellen", er zeigte in die Runde „ich hoffe das mit den Plätzen war kein Problem."

Fudge schüttelte energisch den Kopf „Woher kennen sich die Herren?" fragte Fudge dann auch, mit einem merkwürdigen Blick auf Remus und mit einer weichen und sanften Stimme und bei weiten nicht mehr so überheblich wie noch vor einigen Sekunden.

„Die Herren Potter, Black und Lupin haben ein Bauprojekt in Bulgarien angeschoben, nachdem sie etwas Land erworben hatten", begann dieser freimütig zu erklären. Malfoy wurde blass, scheinbar realisierte er gerade das es um sein Land ging. „… und gehören nun zu unseren größten Steuerzahlern und Arbeitgebern", der Minister grinste, „da kann man schon mal sechs Plätze in der Hütte hier springen lassen, nicht war". Er klopfte dem überraschten und nachdenklichen Fudge auf die Schulter.

Harry hätte am liebsten laut aufgelacht, als er nun Malfoys Gesicht sah. Er schaute sich etwas um und erkannte das außer ihnen noch eine ganze Horde Rotschöpfe anwesend waren, scheinbar alle Weasleys, sowie Wuscheltom, Neville und auch Ludo Bagman, ein ehemaliger Quidditchspieler, sowie eine Hauselfe, die sich die Augen zuhielt.

Harry schaute kurz zu den Weasleys, von denen auch einige grinsend in Richtung Malfoy sahen. Er grüßte kurz die Zwillinge, Charlie und Neville und setzte sich auf seinen Platz, links neben sich Penelope, die seine Hand ergriffen hatte, als sie die Logge betreten hatten und rechts von ihm Sofi und Justin, die auch Händchen hielten, scheinbar alle etwas nervös durch das Gespräch der beiden Minister und das Geplänkel vorweg.

Harry schaute nochmals kurz zu den Malfoys. Draco war etwas irritiert von dem Verhalten seines Vaters, der einen stieren Blick hatte und etwas zitterte. Harry schätze vor Wut, während Narzissa völlig desinteressiert wirkte. Sie wirkte wie eine wahre Malfoy, hochnasig, Arrogant und kalt, was Harry fast noch mehr verwunderte, da sie sonst Sirius und ihn letzter Zeit auch ihn immer recht freundlich gegrüßt hatte.

Die Weasleys hatten sich schon wieder nach vorne gedreht, so dass Harry das letzte Familienmitglied nur im Profil erkannte. Auf die Nachfrage von Penelope erzählte er ihr, wer wer war. Sie und Sofi schauten nochmals kurz zu Longbottom, da dieser auch bei ihnen nicht unbekannt war, aber hatten scheinbar nicht das Interesse ihn nun anzustarren.

„Mr. Potter", Obalonsk hatte ihn angesprochen, „unsere Maskottchen sind Veelas", er lächelte kurz und setzte sich nun, da Bagman mit der Begrüßung begann.

Harry beugte sich zu Justin „Denk an ein Mädchen was du mehr magst als deine Mum", dieser sah ihn überrascht und zweifelnd an „tu es einfach." Harry murmelt noch einen Zauber auf Justin, er war sich sicher, dass keiner ihn hier überwachen würde.

Und schon begann die Show der Veelas und Harry musste sich einen grinsen, als er die Reaktion von Neville und Ron, sowie Draco sah. Letzter bekam sofort einen Schlag seines Vaters und auch Ron und Neville wurden unsanft aus ihren Träumen geholt. Justin wirkte zwar etwas neben der Spur, aber hielt sich gut. Was scheinbar Sofi freute, die ihm einen bewundernden Blick zu warf. Penelope musterte Harry nur skeptisch, scheinbar warf er ihr mehr Fragen auf als normal.

Das Spiel war sagenhaft. Harry war immer der Meinung er wäre ein guter Sucher, aber was Krum da veranstaltete war einfach Klasse. Er hoffte zwar, dass er es nur nicht vergleichen konnte weil er seine Spiele ja nie gesehen hatte, aber er vermutete auch, dass er echte Probleme gegen ihn bekommen würde.

Mit einem Schnatzfang von Krum wurde das Spiel viel zu schnell beendet. Zwar hatte Krum so hundertfünfzig Punkte bekommen, doch die Jäger von Irland hatten schon hundertsiebzig erzielt und so gewannen diese auch das Spiel.

Harry ließ das Spiel gerade noch mal Revue passieren, der Wronski-Bluff von Krum, der Ausraster der Veelas, als die Tribüne auf einmal angestrahlt wurde und die Mannschaft der Bulgaren die Loge betrat.

Bagman gratulierte zum zweiten Platz und sie schüttelten allen die Hände. Krum kam Harry etwas Fehl am Platz vor. Dieser sah miesmutig und unbeholfen am Boden aus, scheinbar war seine Welt das Fliegen. Obalonsk sprach kurz mit diesen und als Krum Harry erreichte gab er ihm erst die Hand und anschließend überreichte er ihm seinen Feuerblitz.

„Wie ich gehört habe spielst du auch", brummte er „möge er dir soviel Spaß bringen wie mir." Er lächelte nochmals kurz zu Lynch, den Irischen Sucher und verschwand wieder. Harry grinste nun wie ein Honigkuchenpferd, ungläubig von seinen neuen Besen zum Bulgarischen Minister, zu Sirius und Remus und wieder zum Besen. Ich habe den Feuerblitz von Krum. „YEAH" schrie er.

„Ich dachte schon du bist gefühlstot", meinte Penelope als sie sich wieder zurück zum Zelt machten. Harry schaute sie überrascht an. „Naja, du wirst nicht rot wenn man über die Anatomie anderer Mädchen redet, Veelas lassen dich kalt." Sie mustere ihn kurz nachdenklich, scheinbar überlegte sie ob Harry nicht auf Mädchen stand.

Harry verstand was jetzt kommen musste und reagierte wie Harry reagieren musste, er drehte sie zu sich und gab ihr einen Kuss, erst zaghaft, aber als er merkte das sie nicht sofort schreien würde, etwas intensiver.

„Penelope", meinte Sofi.

„Ja", meinte diese, als sie sich von Harry getrennt hatte „was ist?"

„Ich wollte nur fragen ob du wirklich du bist", meinte sie mit einem merkwürdigen Unterton.

„Ausnahmen bestätigen die Regel", meinte sie, hackte sich bei Harry unter und marschierte Richtung Zelt weiter.

Sie setzten sich wieder vor das Zelt und Quatschten, wobei Harry etwas über das gesagte nachdenken musste, während Sofi und Justin sich einfach blendet zu verstehen schienen. „Eigentlich mussten wir seit über einer Stunde bei unserer Lehrerin sein", meinte Penelope.

Harry zog die Augenbraun hoch „Und wieso seid ihr nicht?"

Penelope nickte in Richtung Sofi. „Ich habe sie noch nie so gesehen", begann sie zu erklären, „immer ist sie so verbissen oder unschlüssig, aber etwas an deinen Freund muss sie geändert haben und ich will das jetzt nicht trennen."

„Kupplerin", meinte Harry.

„Was kann ich dafür, das sie auf jüngere steht", meinte Penelope, einen gespielt gehässigen Blick auf Harry. Dieser wollte gerade reagieren als Remus und Sirius auftauchten und etwas wie Gesang ihre Ohren erreichte.

„Harry", meinte Sirius mit einer ungewöhnlich ernsten Stimme. „Ihr geht jetzt bitte in den Wald dort hinten und bleibt dort." Er zeigte auf ein Waldstück, etwas entfernt von den Zelten. „Egal was du hörst oder siehst, du bleibst dort", seine Stimme hatte einen Befehlston angenommen, den Harry nur selten zu hören bekam.

„Was ist los?" fragte Harry auch deshalb überrascht nach.

„Einige Idioten machen etwas Stunk", meinte Remus und versuchte locker zu klingen. „Also geht jetzt bitte in den Wald."

„Eine solche Aufforderung bekommst du so schnell von uns nicht wieder", meinte Sirius und grinste schelmisch in die Runde. Was dazu führte, dass Sofi und Justin tatsächlich etwas rot wurden.

Die Vier standen auf und machten sich auf, während Remus und Sirius ihre Stäbe zogen. „Lets get ready to Rumble", meinte Sirius und Harry sah seine Augen vor lauter Vorfreude aufblitzen.

„Komm Harry", meinte Justin etwas nervös. Das Gegröle kam näher und man sah eine Reihe von Zauberern, die etwas vor sich schweben ließen und die Zelte, die im Weg standen, aus dem Weg scheuchten. Andere Zauberer waren auf der Flucht vor dieser Meute.

„Harry", Penelope sah ihn nachdenklich an, „komm, du sollst uns im Wald beschützen." Harry stutzte, beschützen? Hatte sie das nur aus Spaß gesagt, sie war erheblich älter, oder hatte sie erkannt was sich in seinem Hirn abspielte. Sie zog an seinen Arm und widerwillig folgte er ihr.

„Beweis es", hörte er eine Stimme, die er nun brauchte. Harry sah noch wie Neville, Ron und Wuscheltom tiefer im Wald verschwanden, als er erneut Draco Stimme vernehmen konnte „die mutigen Hufflepuffs kommen auch schon", ließ er gehässig vom Stapel.

Harry stand so schnell so dicht vor Malfoy, dass weder dieser noch Penelope. die ihn bis ebbend immer noch am Arm hatte, reagieren konnten. „Malfoy", Harry Stimme war kalt und mehr ein gefährliches Zischen, als alles andere. „Alles was du beginnst werde ich beenden!" Seine Augen flackerten ähnlich wie die von Sirius, doch war dies nicht vor Vorfreude, sondern vor Hass.

Malfoy zuckte kurz zurück, scheinbar hatte er nicht damit gerechnet, fing sich zu Harrys Überraschung aber doch recht schnell wieder. „Potter, bring dich und deine Schlammblutfreunde besser in Sicherheit, die", er nickte Richtung Zeltplatz „werden sich freuen wenn sie euch in die Hände kriegen", er lächelte hämisch und des Sieges sicher. Während Justin und die Mädchen versuchten ihn mit zornigen Blicken aufzuspießen.

Nun begann Harry zu lächeln, er hatte erkannt, dass Menschen vor der Meute schwebten und ihm war eine Idee gekommen. „Was hältst du von einer gegen Veranstaltung", fing Harry gehässig an, „dort schwebt unreines Blut", in Harrys Gesicht pflanzte sich ein gehässiges Lächeln „und wir hier, lassen nun reines Blut schweben", er hatte seinen Zauberstab gezogen und drückte ihn nun Malfoy in den Bauch.

Dessen Augen sahen nun nervös in der Gegend umher, scheinbar hatte er damit gerechnet, dass Harry genau wie Neville einfach verschwand und nicht abdrehte. Das Gebüsch hinter Malfoy fing an sich zu bewegen und eine Hauselfe kam zeternd und in einer merkwürdigen Haltung daraus hervor, man hätte das Gefühl haben können, sie zöge etwas Schweres hinter sich her.

Harry, der ihr mit den Augen gefolgt war, drehte sich wieder zu Malfoy, um seine Androhung nun wahr werden zu lassen. Doch wo dieser ebbend noch gestanden hatte, war nur noch kühle klare Waldluft. Harry verfluchte sich selbst, warum hatte er nicht auf Malfoy geachtet.

„Lass uns weiter", meinte Justin.

„Geht", fauchte Harry, „ich komme sofort." Die Drei anderen musterten ihn nachdenklich, scheinbar dachten sie gerade an die Worte von Sirius. „Hier nehmt ihn", er reichte ihnen seinen Stab „dann werde ich wohl kaum da hin laufen."

Justin nickte, nahm den Stab und schob die Mädchen etwas tiefer in den Wald „wir gehen immer geradeaus", sagte er zu Harry, die Mädchen wollten protestieren doch Justin war erstaunlich überzeugend. Harry tigerte noch einen Moment am Waldrand hin und her, bevor er zu lächeln begann und seinen zweiten Zauberstab zog.


mig

Silvertrust

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