Moin

Vielen dank an alle die Reviews geschrieben haben und ich hoffe ihr habt euer reply erhalten. Also danke nochmals: Enrinye, Schokki, Rudi, Harry Black Potter, Schttenengl, Alex Black5, Dax ;-), OV eigentlich müsste ich auf eure anon. Reviews vernünftig antworten darf aber nicht wegen den neuen ff – Bestimmungen also hinterlass mal ne E-Mail Adr.

nun die Story


Rückblende Chap 23

Einer der Totesser, der scheinbar gerade Tonks erwischt hatte, sprintet durch eine weitere Tür davon, gefolgt von Neville und nun auch von Harry. Er sprinte, ohne auf die Rufe von Remus oder sonst wem zu hören, dem Totesser nach, der Tonks angegriffen hatte.

Und das zweite Mal seit dem Betreten des Ministeriums war Harry nur von einem Gedankenn beseelt. Diesmal wollte er den Totesser erwischen, der Tonks überwältigt hatte. Er war in einen unbekannten Raum mit Uhren gelaufen, kurz gestolpert und gestürzt.

Was dazu führte, dass die Tür zum nächsten Raum sich vor ihn schloss und verschwand, wieder auftauchte und erneut verschwand, dann aber sichtbar blieb. Harry öffnete sie und erkannte, dass er in dem runden Raum stand, durch den sie Heute Nacht als erstes gekommen waren. Er lief durch den Ausgang Richtung Fahrstühle. Von denen schon zwei in Betrieb waren, betrat den dritten und drückte den Knopf für das Atrium, so dass sich nun auch sein Fahrstuhl in Bewegung setzte.


24. Kapitel:Abschiede

Mit einem lauten Krachen öffneten sich die Türen und Harry betrat das Atrium. Das erste was er hörte war die Stimme von Neville, die „Crucio" schrie. Harry dachte er spinne, aber als er die Situation erkannte sah er wirklich dass Neville seinen Zauberstab auf den Totesser gerichtet hatte, dieser aber schon wieder dabei war sich aufzurichten.

„Gerechter Zorn reicht nicht" hörte er den Totesser, in einem belehrenden Ton sagen. „Es muss dir schon Vergnügen bereiten" sprach Bellatrix Lestrange weiter, sie schien nicht einmal böse auf Neville zu sein.

So gerechter Zorn reicht dafür nicht, dachte sich Harry, aber vielleicht dafür „Imperio" schrie Harry zur Überraschung von Neville, der zusammenzuckte und Bella, die von dem Fluch genauso überraschend in den Bauch getroffen wurde.

Harry der zwar wusste wie der Imperius – Fluch funktionierte, aber nicht weiter an Anweisungen für die getroffene Person dachte, wurde von einer weitern Explosion von den Füssen gerissen und schlug etwas abseits hinter dem Podest des Wachhabenden auf. Neben ihm allerdings vom Brunnen aus gut sichtbar schlug Neville auf, Harrys Gedanken rasten, sein Inneres schrie die Beiden sollten schleunigst fliehen.

Harry der Neville gerade untersuchen wollte, wurde von dessen Aufschrei davon abgehalten, Neville hatte seine Hände an die Stirn gepresst und dadurch das Glaskügelchen losgelassen, welches nun in Richtung Harry kullerte.

„Ah Bella, wie immer die Erste die ich treffe" hörte Harry eine hohe unnatürliche Stimme.

Harry ergriff gerade das Glaskügelchen, als er ein „Avada Kedavra" hörte, der grüne Todesfluch hielt genau auf Neville zu und Harry wollte diesen gerade mit einem Aufrufe- Zauber in Sicherheit bringen, als die Zaubererstatue vom Brunnen sich schützend vor Neville stellte.

„Es war ein Fehler von dir hier aufzutauchen Tom" der Dirktor stand vor den Fahrstühlen und machte einige Handbewegungen mit seinen Stab, so das nun der Kobold und der Hauself durch die Kamine verschwanden und der Zentaur um ihn und Voldemort kreiste.

Die Beiden begannen sofort sich zu duellieren und Flitwick hatte recht, Dumbledore verzichtete auf Schildzauber, er wich den Flüchen Voldemorts aus, oder aber der Zentaur, die Statue der Zauberin und ein Phönix, Harry schätzte Dumbledores, warfen sich in den Weg um den Direktor zu schützen.

Was Harry aber noch mehr beeindruckte, war die Art wie Dumbledore mit Voldemort während des Kampfes redete, nicht hektisch oder gar schreiend, nein ruhig und gelassen, wie man ihm kannte führte er eine Diskussion über den Tot. Der Direktor strahlte eine Ruhe und Gelassenheit aus, die einen schon beängstigen konnte.

Voldemort hingegen war etwas unruhig, man konnte seine Anspannung erahnen. Auch beschwor er ein Schild zum Schutz, aber dieses war ein silbernes Schild in der Art wie es früher bei Schwertkämpfen benutzt wurde.

Dumbledore hatte Voldemort gerade in einer Wasserfontäne eingesperrt, als Neville wie von Sinnen anfing erneut zu schreien und in der Stimme von Voldemort sagte „wenn der Tot nicht das Ende ist, dann töte mich."

Harry sah wie Dumbledore die Lage angespannt beobachtete, aber keine weiteren Anstallten machte Neville oder Voldemort anzugreifen. Als auch schon erneut ein markerschütternder Schrei von Neville zuhören war und Voldemort neben dem Brunnen erschien.

Harry hörte nur mehrere Stimmen und sah wie die Feuer der vielen Kamine auflodern und viele Zauberer mit gezückten Stäben das Atrium betraten. Hektische Rufe hallten durch die Halle, Harry erkannte Fudge und Mrs. Bones unter den Neuankömmlingen.

Harry der immer noch außerhalb der Sicht der Neuankömmlinge war, sah wie Fudge kurz mit Dumbledore redete, dieser dann einen Portschlüssel für Neville machte und Neville sofort aus den Atrium verschwand. Einige der Ankömmlinge rannten zu den Fahrstühlen andere blieben flankierend bei ihrem Minister.

„Harry" ein Aufschrei holte Harry aus seiner Beobachterposition. Tonks und Remus kamen auf in zugestürmt, erste hielt sich die Seite, während Remus scheinbar unverletzt schien. „Ist alles in Ordnung, geht es dir gut?" Sie drückte ihn fest an sich, Remus hielt etwas Abstand und lächelte Harry traurig entgegen. Harry merkte wie Tonks in seinen Armen angefangen hatte zu weinen und strich ihr aus Reflex beruhigend über den Rücken.

„Remus bringt ihn nach Hogwarts" Dumbledore hatte diesen angesprochen, „ich werde seine und Nevilles Aussage für den Minister machen." Remus nickte, ergriff die Hand der Statue, die im Dumbledore gereicht hatte, und reichte sie so, das Harry und nach einen Moment auch Tonks diese berühren konnten.

Sie kamen in einen kleinen, in weiß gehaltenen, Raum an. Tonks und er schlugen unsanft auf den Boden auf. Harry erkannte durch das Fenster die langsam aufgehende Sonne und den Verbotenen Wald. Die Gerüche, die nun in seine Nase wehten, ließen ihn erahnen, dass er in der Krankenstation in Hogwarts war. Auch die beiden Betten die hier standen ließen darauf schließen.

„Harry", wieder hatte sich die weinende Tonks an seine Schulter geworfen und Harry wurde langsam panisch. Was sollte dieses Verhalten? Und wieso wirkte Remus so, als wolle er auch gleich weinen?

„Was ist los?" fragte er dann auch ängstlich, als ihm langsam bewusst wurde, wer hier in der Runde fehlte.

Tonks drückte sich etwas ab musterte ihn entsetzt, sah dann auf Remus und schüttelte den Kopf. Dieser nickte und begann langsam und leise zu reden. „Harry" er stoppte, da er sich räuspern musste, „als Schniefelus uns meldete das ihr auf den Weg ins Ministerium seid, waren sechs Mitglieder des Ordens im Hauptquartier."

Harry krallte sich nun an Tonks fest und diese schniefte noch mal laut auf. „Sirius ist von zwei Totesser überwältig worden und zusammen mit einem ist er dann durch das Tor des Todes gestürzt" sprach Remus, hart mit sich kämpfend nicht selber loszuheulen. „Algil wurde von einem grünen Blitz in den Rücken getroffen."

Harry konnte nun Remus auch nicht mehr erkennen, sein Blick war trübe geworden und die ersten Tränen liefen ihm über das Gesicht. Das konnte nicht sein, nicht Sirius, das durfte nicht sein, dieser dufte nicht für seine Dummheit bezahlen.

„Harry, er hatte gerade einen der Totesser erledigt, als ein anderer ihn durch den Bogen schubsen wollte" erklärte nun Tonks. „Ich habe gesehen wie er seinen Angreifer noch am Umhang zugreifen bekam und Beide dann durch den Torbogen gefallen sind."

„Wisst ihr wer ihn angegriffen hatte?" Harry wusste nicht warum ihn das interessierte, aber er wollte es wissen.

„Nein Harry" antwortet Remus, „da wir nicht wissen wer überhaupt dabei war wissen wir auch nicht wer fehlte."

„Es waren zwölf" begann Harry, er versuchte alles zu erzählen was er im Gedächtnis hatte. Angefangen bei Rodolphus Lestrange, über die Flucht durch den Uniformraum und das Verfolgen von Bellatrix Lestrange, da diese Tonks angegriffen hatte. Harry erkante zwar den merkwürdigen Gesichtsausdruck von Tonks, aber reagierte nicht darauf, er wollte nun da er mitten in der Erzählung war nicht stoppen.

Er erzählte von dem Duell, von Voldemort und Dumbledore und der sofortigen Evakuierung von Neville, sowie vom Auftauchen von Remus und Tonks.

„Harry" er sah auf, als Remus angesprochen hatte, „ich weiß es klingt hart, aber du kanntest ihn genauso gut wie ich." Er wischte sich kurz über die Augen und Harry sah wie er sich innerlich strafte. „Es war immer einer seiner Lieblingssprüche zu diesen Thema, entweder im Kampf oder auf einer guten Frau." Er versuchte ein Lächeln. „Es ist nicht deine Schuld Harry, wärst du hier geblieben, wäre er trotzdem ins Ministerium und das weißt du. Er wäre nie der Chance eines Kampfes ausgewichen."

„Ich muss zu Dumbledore, Harry, ihn auf den neusten Stand bringen, wir sehen uns." Remus legte kurz seine Hand auf Harrys Schulter und nickte Tonks zum Abschied zu und verschwand. Harry sah zu Tonks, die ein schwaches Lächeln zeigte und zurücknickte. „Ach Harry, ich schätze es wird jetzt einiges passieren, es könnte also durchaus sein, das weder ich noch Tonks uns bis zu den Ferienbeginn bei dir melden können."

Als er geendet hatte kam, wollte Tonks etwas erwidern. Wurde aber von einer erbost wirken Madame Pomfrey, die in den Raum geplatzt kam, daran gehindert. „Warum habt ihr euch nicht sofort bemerkbar gemacht?" blaffte sie auch los und führte schon Analyse – Zauber über Harry aus. Remus war schon verschwunden, als sie bei ihm nichts Ernsteres feststellte. „Mr. Potter ruhen sie sich jetzt dort aus" sie zeigte auf das linke Bett. „Sie erhalten gleich einige Tränke von mir."

Nun führte sie auch einige Zauber über Tonks aus. „Miss Tonks würden sie bitte ihren Oberkörper frei machen." Harry der gerade dabei war seine Pullover auszuziehen Stoppte in der Bewegung und schaute auf Tonks.

„Es ist nichts" gab Tonks zurück.

„Entweder sie zeigen mir jetzt ihre Verletzung freiwillig oder ich werde sie dazu bringen" fauchte die Krankenschwester. Tonks Blick verdunkelte sich, sie folgte aber den Anweisungen der Krankenschwester und Harry zog es die Eingeweide zusammen, als er einen blauroten Fleck von ungefähr zehn Zentimeter Durchmesser auf ihrer rechten Seite, etwas unterhalb der Achsel, erkannte.

Die Krankenschwester erblickte Harry und ließ einen Sichtschutz zwischen Harry und den Beiden erscheinen. „Miss Tonks" brachte die Krankenschwester entsetzt hervor „sie…"

Harry war mittlerweile aus seiner Starre erwacht und in sein Bett geklettert, konnte aber nichts weiter von der Krankenschwester hören.

Er hatte kurz etwas auf aufflackern sehen und dann war der Ton weg. Er vermutete einen Schweigezauber, wunderte sich allerdings, als die Krankenschwester mit glasigen Augen um die Ecke kam und erneut einige Analyse – Zauber sprach.

„Dann werd ich mal" begann Tonks zaghaft. Harry war immer noch am grübeln, was geschehen war, hatte Tonks Madame Pomfrey mit einen Gedächtnis – Zauber belegt? Das würde zumindest deren Verhalten erklären.

Sie beugte sich runter und umarmte ihn, gab ihm einen Kuss auf die Wange und flüsterte kurz „es ist nicht immer alles so wie es aussieht". Sie drückte sich etwas ab und schaute auf ihre Seite. Nun lächelte sie schon wieder etwas kräftiger und sagte „ich hoffe die Aussicht hat dir gefallen."

Harry wusste nicht warum und eigentlich war es nicht die richtige Zeit, aber scheinbar hatten Remus Worte bei den Beiden etwas geholfen und so sagte er. „Ja sehr, aber vor allem weil es das Original war."

Sie grinste ihm breit zu und Harry sah wie sie kurz einen inneren Kampf austrug, da sie einen Moment in ihrer Position nachdenklich innehielt, aber dann doch aus dem Raum verschwand, als auch schon Madame Pomfrey wieder erschien und ihm einen Schlaftrunk verabreichte. Seine letzten Gedanken galten Tonks Armen, aber dort hatte er kein Mal erkannt.


Am nächsten Morgen erfuhr Harry die nächsten Neuigkeiten. Er war zu Ron und Hermine verlegt worden und alle brachten sich gegenseitig auf den gleichen Stand. Die anderen waren auch getrennt worden und hatten mehr Schlecht als Recht die Totesser abgewehrt. Lisa wurde am Knöchel verletzt und geschockt, Luna hatte einen Schocker abbekommen und war nur unsanft gelandet.

Ron hatte noch Schmerzen an seinen Armen, aber sonst ging es ihm schon recht gut und Wuscheltom hatte einen Fluch abbekommen, der ihr einige Rippen zertrümmert hatte, allerdings war sie schon über den Berg. Neville war wie Harry völlig unverletzt geblieben, hatte nur mehr Glück. Da er nicht Madame Pomfrey in die Arme gelaufen war, brauchte er keine Sicherheitspause einzulegen.

Aber das Gespräch mit Neville brachte ihn wieder ins Grübeln, dieser sagte ihm, dass die Prophezeiung im Raum mit dem Torbogen zerstört wurde. Selbst auf Harrys Nachfrage sagte er dass er dort gesehen hätte, wie Trelawney zum Vorschein kam. Wenn das wirklich so war, welche Prophezeiung war dann im Besitz von Harry, zumal er ja wusste, dass nur die Personen auf die sich die Prophezeiung bezieht, diese auch berühren konnten, außer sie erlaubten die Weitergabe.

Als er abends entlassen wurde, reichte ein kurzer Blickkontakt mit Cho und Harry wusste dass er sie heute Abend treffen würde. Justin hatte ihm die Karte wiedergegeben und noch kurz erzählt, dass Professor Flitwick die Slytherins in Gewahrsam genommen hatte und ihn in den Gemeinschaftsraum geschickt hatte.

Auf dem Weg Richtung Turm kam die nächste Überraschung. Nicht nur Cho war dort, auch Red Head schien auf ihn zu warten. Tatsächlich waren dort beide Mädchen, als er den Turm betrat.

„Harry" rief Cho, kam zu ihm, und umarmte ihn stürmisch. „Wie geht es dir?"

Harry musterte sie, aber ihr Blick verriet ihm, dass sie das von Sirius wissen musste. „Es muss" brachte Harry raus, sie nickte betrübt und drückte ihn noch fester.

„Harry" Cho saß auf, „Ginny will dir noch etwas erzählen."

Diese schien von der Ankündigung nicht begeistert, begann dann aber doch. „Du hattest mich ja losgeschickt einen Brief zu versenden." Harry nickte aufmunternd „ich bin also in mein Zimmer, habe eine Nachricht geschrieben und bin in die Eulerei."

Sie stockte kurz „nach einer Weile hatte sie mir dann auch erlaubt, den Brief anzubinden." Harry lächelte bei der Aussage über Andromeda. „Ich habe ihr gesagt sie solle sich beeilen, habe den Umhang wieder übergeworfen und wollte gerade die Eulerei verlassen als ich ein grünes Flackern am Fenster erkannte." Harry lächeln erstarb, grünes flackern, „ich bin sofort dahin und erkannte das Andromeda wie ein Stein Richtung Boden raste, jemand in schwarzen Klamotten sie aufsammelt und mit ihr verschwand."

Nein schrie es in Harry, aber nach außen wirkte er unberührt, doch Cho schien trotzdem zu bemerken dass er um seinen Adler trauerte, denn sie drückte sich wieder an ihn. Ginny wusste nicht was sie machen sollte, denn sie stand still auf der Stelle und bewunderte den Steinboden.

Harry Gedanken fuhren wieder Achterbahn. Andromeda und Sirius waren nicht mehr da. Aber wieso sie, was hatten sie getan, das man sie gleich tötete und vor allen wenn nicht sie, wer hatte den Orden benachrichtigt? Harry besann sich auf das Gespräch mit Remus, was hatte dieser gesagt, Schniefelus hätte sie gewarnt.

„Es tut mir leid ich hätte …" begann Red Head

„Was?" unterbrach sie Harry rüder als geplant. „Was? Hättest du vorher schauen sollen, ob jemand unten steht?"

„Ich hätte besser aufpassen sollen, ich hätte gleich in die Eulerei gemusst."

„Wieso?" fragte Harry „glaubst du der Typ hat nicht schon länger darauf gewartet?"

„Du hast mir so etwas anvertraut und ich hab es versaut" machte sie weiter. „Endlich durfte ich Slytherin mal helfen und dann…"

„Red Head" Harry unterbrach sie „was soll das? Du konntest nichts dafür, keiner hatte damit gerechnet und du hast uns im Büro schon geholfen, was hast du also?"

„Ich hätte mit euch mit gemusst, ich hätte..." Sie schien langsam hysterisch zu werden „mehr dagegen kämpfen müssen, dann wäre ich nicht dort und hätte…"

„Woher solltest du wissen das es so gefährlich war" begann Harry nun mit einer sehr liebevollen und freundlichen Stimme, die dazu führte das selbst Cho in verwundert musterte. Es war ihm jetzt klar geworden, was ihr eigentliches Problem war, nicht sein Adler, nein das sie die erste Weasley in Slytherin war und damit automatisch einen Außenseiterin. Die von beiden Seiten mit Skepsis betrachtet wurde „du warst Elf woher solltest du die Kraft nehmen gegen ihn zu bestehen."

„Ich werde sie töten" fauchte sie nun dazwischen, in einer Mischung aus Wut, Angst und Überraschung. „Wenn ich die Beiden erwische sind sie reif." Sie trat mit ihren Fuß gegen das Geländer ohne auch nur einen Anflug von Schmerz zu zeigen, „wenn ich Fred und Georg erwische dann ..."

Jetzt verstand Harry auch was sie so wütend gemacht hatte, das Einfachste wäre jetzt gewesen sie in dem Glauben zu lassen, aber er musste ihr die Wahrheit sagen, auch wenn das sicherlich etwas Ärger bedeuten konnte. Er schob Cho sanft hinter sich, mit der Andeutung etwas in Deckung zu gehen.

„Sie haben es nicht verraten" rief Harry zwischen ihre Aufzählung der verschiedenen Todesarten der Zwillinge.

Sie stockte kurz und schaute auf Harry. „Ron?" Harry schüttelte den Kopf „Hermine?" wieder nur Kopfschütteln. „Neville?" erneutes Kopfschütteln „woher weißt du es dann?" schrie sie nun da ihr die Namen ausgegangen waren.

„Tom Marvolo Riddle" erklärte Harry.

„Bitte?" Ginny erstarrte.

„Könntest du dir vorstellen, dass ich alles gesehen habe und dann gegangen bin als du und Neville außer Gefahr waren?"

„Nee" meinte sie schon verzweifelter, „du nicht" machte sich weiter „du hättest damit geprallt". Es wirkte so, als wolle sie es einfach nicht wahrhaben, dass Harry es wusste. „Neville hat den Basilisken getötet", Harry nickte, „und Riddle vertrieben" sagte sie sich, wie jemand der sich scheinbar dagegen werte seine Einstellung zu ändern.

„Wie?" fragte Harry.

„Er weiß es nicht", Ginny sah zu Harry, „hat er mir zumindest erzählt."

„Wie auch, er war schwer verletzt durch den Basilken."

Ginny nickte langsam, „die Geräusche, Lockharts merkwürdiges Verhalten" sie schaute auf den Tarnumhang in ihren Händen. „Das kann nicht… das darf nicht…" stammelte sie „du bist Struwwelpotter, Tonks hin Tonks her" sprudelte es aus ihr raus „du kannst nicht."

„Scheiße" rief sie aus, Cho war um Harry herum gegangen und nahm sie in den Arm. Ginny die erst nicht wusste was sie tun sollte drückte dann aber ihren Kopf in ihre Schulter und begann zu schniefen. Scheinbar war ihre Anti- Potterwelt wichtig für sie gewesen.

Cho deutete ihn an näher zu kommen, was Harry auf einen weiteren Wink und einem giftigen Blick von ihr auch tat. Als er die beiden Mädchen erreicht hatte schloss er sie so in die Arme, dass je eine ihren Kopf, an eine seiner Schultern drücken konnte. Zu Harrys Überraschung gab es von Red Head keine Gegenwehr, nach einen kurzen Moment legt sie sogar, wie Cho, ihren Arm um ihn.


Am darauf folgenden Morgen gab es die ersten Berichte im Tagespropheten, die Gerüchte, die bis dato durch das Schloss gegeistert waren, fanden so nun ihre Bestätigung. Es wurde nun offiziell zugegeben das Voldemort wiedererstarkt war und das er im Ministerium zusammen mit einigen nun wieder eingefangenen Totessern gesichtet wurden war, aber leider den Sicherheitskräften entkommen konnte.

Dumbledore wurde wieder in all seine Ämter eingesetzt und Ron und Hermine erzählten das Umbitch geistig etwas zerrüttet in der Krankenstation lag. Allerdings gab es keine genaueren Berichte über die Anzahl der gefangene Totesser oder gar ihre Namen. Es hieß nur es seien an diesen Abend zwei Leichnahme geborgen worden und nach unbestätigten Meldungen zwei weitere Personen durch das alte Hinrichtungstor, wie es genannt wurde, gefallen sind.

Harry hielt sich die nächste Zeit sehr bedeckt, er war oft mit Justin im Gemeinschaftsraum oder auf ihrem Zimmer. Was Harry aber wie immer an Justin schätze, war das dieser nur einmal gefragt hatte was geschehen war und dann nur noch auf das Thema kam, wenn Harry damit anfing. Justin hatte sogar endlich zugegeben, dass mit Sofi Schluss war, immerhin schon seit den Osterferien. Scheinbar hatte er es aber nur erzählt um Harry auf andere Gedanken zu bringen.

Er traf sich nun fast jeden Abend mit Cho oder besser gesagt mit Cho und Red Head, letztere hatte sich zu ihnen gesellt und war zuerst im Hintergrund geblieben. Wurde aber immer wieder von Cho in eine Sammelumarmung gezogen, wenn sie der Meinung war, dass es Not tat.

Es schien Red Head allerdings irgendetwas zu stören, oder nicht ganz geheuer zu sein. Harry hatte aber noch nicht herausfinden können was es war, denn sie hatte scheinbar keine Abneigung gegen Cho und auch ihm gegenüber war sie im vergleich zu früher sehr aufgeschlossen. Aber das Gefühl als bremse sie sich, blieb trotzdem in Harrys Hinterkopf.

Am Tag der Abreise kam dann der Brief, den Harry erwartet hatte. Eine Ministeriumseule überbrachte ihm den schwarzen Brief. Harry der wusste was darin stand, schaute durch die Halle, und erkannte das auch einige andere wussten was dieses zu bedeuten hatte.

Harry war völlig überrascht, als zwei weitere Eulen, mit schwarzen Umschlägen in die Halle kamen, eine landete vor Neville. Harry rügte sich selber, natürlich Algil und die dritte flog zum Tisch der Slytherins und landete vor Draco Malfoy. Dieser öffnete den Brief überflog ihn kurz und verstaute ihn dann in seiner Tasche. Er wirkte nicht sonderlich überrascht und nicht traurig, eher angespannt oder aufgeregt, als erwarte ihn demnächst ein großes fantastisches Abenteuer.

„Du weißt was das bedeutet?" fragte Justin.

Harry musterte ihn kurz, „er liebte seinen Dad wohl anders" und bevor Justin weiter machen konnte „die Streitigkeiten von Lucius und Sirius wurden im Ministerium beendet." Justin sah ihn entschuldigend an. Doch Harry sagte nur „ich glaube das hätte Sirius lustig gefunden, hätte er es gewusst."

„Ist Algil, denn jetzt von den Anschuldigungen freigesprochen worden?"

Doch Harry zuckte nur mit den Achseln, er hatte keine Verbindung mehr mit Remus und Tonks gehabt. Auch die Mitglieder des Ordens Hagrid, McGonagall, Dumbledore und Snape hatten nicht mit ihm gesprochen, oder er mit ihnen.

Sie machten sich wie alle auf Richtung Hogwarts- Express und ergatterten ein Abteil zusammen mit Susan, Ernie und Hannah. Die drei waren von Justin auf das Laufende gebracht worden und so unterhielten sie sich mehr über ihrer Ferienplanung, als über die Geschehnisse der letzten Wochen.

Harry wollte noch einmal seine Beine vertreten, als er erstmals seit dem Ministerium Malfoy und seinen Freunden begegnete. Harry hätte ihn heute sogar in Ruhe gelassen und wäre einfach an ihm, ohne Kommentar, vorbei marschiert. Doch Draco wollte es wieder einmal anders.

„Na Potter, jetzt müsstest selbst du langsam merken, dass du auf der falschen Seite stehst."

Harry wolle ihm noch eine Chance lassen und meinte „ich wollte eh gerade darüber" und ging weiter auf die Drei zu.

„Mach ruhig noch deine Witzchen Potter, aber der dunkle Lord wird sich schon um Abschaum wie dich kümmern."

„Bis du bereit dafür den gleichen Preis wie dein Vater zu bezahlen?" Harry war nur noch wenige Zentimeter von Malfoy entfernt und er konnte erkennen, das doof und ganz doof anfingen sich zu positionieren.

„Mein Vater hat seine Interessen über die des dunklen Lords gestellt Potter..."

„Na so klug war er auch nicht" warf Harry ein, Draco wollte Krieg und er würde nun seine Drohung umsetzten, hier war er und wollte auch nicht mehr anders.

„Potter du redest hier mit dem Kopf der Malfoy Familie, also pass lieber auf was du sagst."

„Ich glaube bis du das bist wird noch einiges den Bach runtergehen Malfoy", vor allem aber der Ruf der Malfoys dachte sich Harry.

Malfoy grinste gehässig und näherte sich Harrys Gesicht soweit, das sich nun fast ihre Nasen berührten. „Ja und zuerst das Gehirn deiner Mum" flüsterte er.

Gerade als Malfoy das letzte Wort beendet hatte, war Harry mit seinen Oberkörper zurückgewichen. Fehler Malfoy dachte sich Harry während er Schwung holte und nun seinen Kopf mit voller Wucht auf Dracos Nasenbein einschlagen ließ. Dieser taumelte etwas nach hinten.

Blut floss sofort aus dessen Nase und Malfoy riss seine Hände vors Gesicht um die Verletzung zu überprüfen. Harry hatte das schon gar nicht mehr registriert, er hatte seine Zauberstäbe nach oben gerissen und zwei Schocker verließen diese gleichzeitig. Beide trafen ihr Ziel mitten in die Brust. Goyle und Crabbe sackten sofort zusammen, ohne auch nur ein Schritt näher an Harry heran gekommen zu sein.

Malfoy war nun wieder etwas nach vorne getaumelt, da ihn seine beiden Gorillas sonst begraben hätten und lief dadurch direkt in Harrys Fuß. Dieser hatte auf seine Familienplanung gezielt und auch mit voller Wucht genau getroffen. Malfoy sackte mit einen merkwürdigen, gurgelnden Geräusch zusammen, seine Hände hatten nun einen neuen Platz gefunden, den sie schützen wollten.

„Mach dich nie mehr über mich oder meine Familie lustig Malfoy" zischte Harry zwischen seinen zusammengepressten Zähnen hindurch und ließ seine rechte Faust nach unten schnellen. Diese traf den Knienden Malfoy direkt an die Schläfe. So das dieser nach links gegen die Wand taumelte und dann an der Wand zu Boden sackte und dort besinnungslos liegen blieb.

„Super Potter" hörte er eine ihm bekannte Stimme die ihn zurück in die Realität holte „und wie sollen wir jetzt hier durchkommen?" Red Head stand hinter dem Haufen aus Malfoy, Goyle und Crabbe und musterte ihn fragend.

Harry hob seinen Zauberstab und bevor sie reagieren konnte schwebte sie über die Drei und landete sanft vor ihm. „Bitte sehr Madam" brummte Harry leicht außer Atem und darum bemüht wieder auf normal zu kommen. Sie lächelte und sagte „ich muss gleich wieder zurück ich hoffe das du dann eine bessere Lösung gefunden hast."

Harry lächelte breit und öffnete das Nächste Abteil, doch bevor er weiter kam hörte er eine belustigte Stimme. „Vergieß es" Ron hatte gesprochen und grinste ihn an „deinen Müll kannst du woanders loswerden."

Harry nickte und öffnete das nächste Abteil in dem Zabini und Bulstrode überrascht aufblickten. Er schüttelte sich kurz und ließ dann Malfoy in die Mitte des Abteils fliegen und darauf dann Goyle und Crabbe klatschen.

Mit einen „last euch nicht weiter stören" schloss er das Abteil und ging zurück in die Richtung seines Abteils.

„Du solltest Müllmann werden" hörte er Red Head, „das mit der Entsorgung hast du schnell gelöst." Sie grinste ihn noch einmal zu und verschwand in Richtung ihres Abteils, wobei Harry sich langsam über sie wunderte.

Als Harry sein Abteil betrat erlebte er eine erneute Überraschung. Dort saßen zwei völlig entzückte Mädchen und zwei neugierige Jungen die alle auf seinen Platz starrten oder besser gesagt auf den Phönix der dort saß.

„Er tauchte kurz nachdem du das Abteil verlassen hast auf" begann Justin.

Harry der auf den Weg in sein Abteil angefangen hatte seine Hand zu massieren, da die Stelle, die mit Malfoy in Verbindung gekommen war, schmerzte, wusste ihm ersten Moment nicht was er machen sollte, als der Phönix ihn nun aufmunternd anschaute und mit seinen Kopf auf sein Bein deutete.

Harry ging zu seinen Platz, ließ das Tier auf seinen Arm und setzte sich. Er entrollte das Pergament, während der Phönix sich an seine verletzte Hand schmiegte und anfing ein Harry merkwürdig bekanntes Lied zu trillern und ihn dadurch aufmunterte.

Hallo Harry,

ich weiß nicht wie du zu der Ehre kommst, das ein Phönix deine Brief transportieren will, aber als wir überlegten wie wir dir diese Nachricht zukommen lassen wollen tauchte er auf.

Du musst sofort verschwinden, nachdem der Zug in London angekommen ist. Dein neuer Freund wird dir dabei helfen können, so konnten wir auch das Risiko eines Portschlüssels umgehen. Alles Weitere klären wir dann hier, bitte verlasse am besten gar nicht dein Abteil.

Moony und Pamela

Was war das jetzt, ein Phönix hilft ihm, Remus und Tonks. Harry musste aber erstmal innerlich grinsen, als in seinem Verstand das Bild von Pamela in Hogsmeade auftauchte, aber wieso wollten sie das er vom Bahnhof flieht.

„Sag mal" begann Harry und schaute auf den Phönix der weiterhin auf seinen Schoss saß. „Kennen wir uns vielleicht aus Bulgarien?" Der Phönix sah nur kurz auf und Harry wusste, dass er es war. „Hast dich echt gut gemacht" sagte er und streichelte über die rotgelben Federn des Tieres.

„Darf ich mal?" Susan sah zwischen Harry und dem Phönix hin und her. Aber bevor Harry antworten konnte war dieser zwischen die beiden Mädchen geflogen, so dass diese ihn streicheln konnten.

„Wie der Herr so das Gescherr" setzte Justin breit grinsend an und schaute auf Harry. „Was ist mit deiner Hand passiert?"

„Ist Malfoy gegen gelaufen" sagte Harry knapp, „ja du hast Recht, ich brauche nicht da weiter zu machen, wo Sirius aufgehört hat" fügte Harry für Justin an. Der hätte das Thema zwar nicht direkt angesprochen, doch kannte Harry Justin gut genug um sich das denken zu können. „Er lief mir über den Weg und ich wollte nicht mehr mit ihm diskutieren."

Ernie sah in nachdenklich an „und was ist jetzt mit ihm?"

„Ich habe ihn und seine Freunde zu Zabini und Bulstrode ins Abteil gelegt, so dass sie niemanden stören" erklärte er, was aus irgendeinem Grund ein befriedigendes Lächeln auf Ernies Gesicht zauberte.

„Was hatte dein neuer Freund für dich?" fragte Justin.

„Ein Brief von Remus, ich soll direkt mit ihm" er zeigte auf den Phönix „abreisen, ohne lange auf dem Bahnhof auf Remus oder sonst wen zu warten." Justin musterte ihn nachdenklich, sagte aber nichts weiter.

„Wie heißt er eigentlich?" fragte Hannah.

„Sie hat glaube ich keinen Namen" begann Harry er wusste nicht warum, war sich aber sicher mit seiner Aussage, das es eine sie war und das sie keinen Namen besaß. „Ich wollte sie Aschera nennen." Ein trillern zeigte an, das der Phönix mit diesen Namen wohl leben konnte. „Also Aschera" schloss Harry.

Den Rest der Reise verbrachten sie indem sie Aschera streichelten, zumindest die Mädchen, oder sich über die Prüfungen zu unterhalten. Zwar nicht Harrys Lieblingsthema, aber besser als über Voldemort oder das Ministerium zu spekulieren. Zumal er die Vermutung hatte, darüber heute noch einiges zu erfahren.

Harry verabschiedete sich von den anderen und schaute kurz durch Fenster, er erkannte dass seine Freunde von ihren Familien begrüßt wurden. Er verspürte einen Stich in der Brust, Sirius würde das nie wieder für ihn tun können.

Er sah Zissa, heute mal wieder etwas freundlicher schauend, die Draco abholte und er sah Justins Eltern, die ihren Sohn freudig begrüßten. Harry erkannte Dawlish mit noch zwei Männern, die auf dem Bahnhof nach irgendjemand Ausschau hielten.

Das trillern von Aschera holte ihn zurück ins Abteil, er verkleinert sein Gepäck und sah nun den Phönix fragend an. „Was muss ich jetzt machen meine Schöne?" Kaum hatte er das gefragt, erhob sich der Phönix und schwebte so vor ihm, dass Harry seine Schwanzfedern ergreifen konnte.

Als er diese berührte verschwamm Harrys Sicht und alles um ihm herum wurde ein Strudel aus roten und orangenen Farbtönen. Harry fühlte, dass eine angenehme Wärme seinen Körper umhüllte und konnte Aschera nur undeutlich erkennen. Als auch schon die Umrisse wieder schärfer wurden und Harry mehr oder minder sanft in den Armen einer völlig überraschten Tonks landete.

„Harry" stöhnte sie auf und drückte ihn kräftig. „Wirst auch immer stürmischer" flüsterte sie noch, bevor sie ihn aus der Umarmung entließ.

„Das war doch Absicht oder?" grummelte Harry Aschera an. Diese saß auf einer Stuhllehne in der Nähe und schien daraufhin eine Art musikalisches Lachen anzustimmen. Woraufhin Tonks und Remus, die Beiden belustigt musterten.

„Hallo Harry" begann dann Remus, dieser nickte kurz zurück „wir sind hier bei Gringotts, Sirius hatte bei den Kobolden wohl ein Testament hinterlegt." Harry sah ihn jetzt überrascht an. „Tonks hatte erfahren, dass das Ministerium sich um einen Vormund für dich bemühte und um dem zu entgehen haben wir dich direkt hierher bringen lassen. Glücklicher Weise erschien deine neue Freundin hier, denn ein Portschlüssel funktioniert zurzeit nicht in Kings Cross."

„Aber lass uns erstmal den letzten Willen von Sirius anhören, bevor wir uns um die anderen Probleme kümmern. Zumal Grilthauk, der zuständige Kobold, sich so anhörte, als hätte Sirius dafür einen Plan entwickelt". Allerdings konnte Harry Remus Gesicht eine große Portion Skepsis entnehmen, nachdem er seine Begrüßungsrede heruntergerattert hatte.

„Ah wir sind alle anwesend" ein Kobold war gefolgt von einem in einem Maßanzug gekleideten Herrn in dem Raum getreten. „ Das ist Mr. Smith, er wird uns nachher behilflich sein" stellte der Kobold diesen vor. „Wie sie sich denken können bin ich Grilthauk."

„Ein Muggel?" fragte Tonks überrascht und zu Harry Verwunderung sogar recht skeptisch.

„So was ähnlich" setzte Mr. Smith lächelnd ein, „ich bin Anwalt."

„Nun lassen sie uns beginnen, wir haben einiges in die Wege zu leiten" unterbrach Grilthauk hektisch, scheinbar lebte er klar nachdem Motto Zeit ist Geld. „Mr. Sirius Orion Black hat uns wie jedes Jahr im Dezember besucht um seinen letzten Willen aufnehmen zu lassen." Bei diesen Worten stellte der Kobold einige Glaskügelchen auf den Tisch.

Harry und scheinbar auch Remus waren von den Worten überrascht. Sirius hatte regelmäßig ein Testament hinterlassen? Der Kobold deutet allen an sie sollten sich setzten. Als die Drei sich an einen großen Tisch, gegenüber des Kobolds und Mr. Smith, gesetzt hatten, stach dieser die erste Kugel mit einem glühenden Messer an. Eine weiße, blasse Version von Sirius Oberkörper erschien vor ihnen.

Hallo Claw, Moony und meine kleine Tonks begann dieser zu reden.

Ihr wisst warum ihr hier seid und deshalb, als erstes meine letzten Worte zu diesen Thema. Da Voldemort wieder da ist, gehe ich davon aus das mein Tod damit zusammen hängt. Ich fühle mich einfach noch zu Fit für die zweite Version Moony.

Moony bitte mach so weiter wie in den letzten Jahren und versuche nicht mit aller Macht ihn zu finden. Wenn die Zeit reif ist, wird er dir über den Weg laufen und da Voldemort da ist, wird er auch keine Zeit haben kleine Kinder zu jagen. Achja und tue mehr für dich selbst und wenn das in England nicht geht, fahr dahin wo die netten Mädels sind.

Harry hörte ein widerwilliges Schnauben von Remus und musste grinsen, wollte Sirius ihn sogar jetzt noch verkuppeln.

Tonks, siehst du ich kann dich auch bei deinen Lieblingsnamen nennen, macht aber keinen Spaß also Nymphadora. Wir haben schon mal über das Thema Arbeit gesprochen und du hast deine Meinung deutlich zu Ausdruck gebracht. Trotzdem bitte ich dich das ganze noch mal zu überdenken, denn das Ministerium ist kein geeigneter Platz für jemanden wie dich, aus welchen Gründen auch immer.

Sie hatte kurz geschnieft und Harry ergriff ihre Hand, legte diese auf seinen Schoss und streichelte mit der anderen darüber. Tonks schenkte ihm daraufhin ein kurzes Lächeln.

Claw es tut mir leid, das ich das letzte Jahr bis zu meiner offiziellen Amtsabgabe schwänze, aber mir ist etwas dazwischen gekommen. Während du mir hier zuhörst bin ich bestimmt schon dabei mit deinen Vater zu feiern, also las den Kopf nicht hängen. Auch wenn jetzt in vieler Hinsicht schwere Zeiten auf dich zukommen werden und ich dir noch einige ungelöste Probleme hinterlassen muss.

Was meinte er damit weitere Probleme aufhalsen, was für Veränderungen kamen denn auf ihn zu?

Wie ich gehört habe, bist du auf dem besten Wege etwas von meiner Erziehung umzusetzen. Dazu nur eins, Spiele nie mit den Gefühlen anderen Menschen. Guckt nicht so dämlich, ich habe sie alle geliebt, nur hat es leider nur selten lange gehalten. Ich hatte halt nie das Glück wie Prongs an die Richtige zu geraten, allerdings habe ich bis zum Schluss nach ihr gesucht.

Die weiße Silhouette von Sirius verschwand und der Kobold machte sich daran die nächste Kugel zu öffnen.


Ahhh Happy new Year von mich zu euch, mögen eure Wünsche in Erfüllung gehen so wie die meinen. (Hat glaube ich was mit den Knöpfchen zu tun)

mig

Silvertrust

HIER UNTEN BEI GO (sofern ff nicht gerade wieder eine Macke hat)