Moin

Eins vorweg ich entschuldige mich für den Tod von Sirius aber leider musste es geschehen

sorry-. Ich bin auch froh das ich Malfoy beseitigt habe nicht nur das ich das für die Story gebrauchen konnte, nein. Ich glaube ich wäre sonst hier echt in Bedrängnis geraten.

Vielen dank an alle die Reviews geschrieben haben und ich hoffe ihr habt euer reply erhalten. Also danke nochmals: Enrinye, Schokki, Rudi, Sam Saw jetzt und hier, Thorin Stimmt, wird jetzt auch mehr und mehr geschehen, Harry Black Potter, Schttenengl, Skuert, Savertin, Zerengeb, Supersnik, Ewjena, Alex Black5, Dax ;-), Lord Adolf Voldemort Hitler eigentlich müsste ich auf eure anon. Reviews vernünftig antworten darf aber nicht wegen den neuen ff – Bestimmungen also hinterlass mal ne E-Mail Adr.

nun die Story


Rückblende Chap 24

Claw es tut mir leid, das ich das letzte Jahr bis zu meiner offiziellen Amtsabgabe schwänze, aber mir ist etwas dazwischen gekommen. Während du mir hier zuhörst bin ich bestimmt schon dabei mit deinen Vater zu feiern, also las den Kopf nicht hängen. Auch wenn jetzt in vieler Hinsicht schwere Zeiten auf dich zukommen werden und ich dir noch einige ungelöste Probleme hinterlassen muss.

Was meinte er damit weitere Probleme aufhalsen, was für Veränderungen kamen denn auf ihn zu?

Wie ich gehört habe, bist du auf dem besten Wege etwas von meiner Erziehung umzusetzen. Dazu nur eins, Spiele nie mit den Gefühlen anderen Menschen. Guckt nicht so dämlich, ich habe sie alle geliebt, nur hat es leider nur selten lange gehalten. Ich hatte halt nie das Glück wie Prongs an die Richtige zu geraten, allerdings habe ich bis zum Schluss nach ihr gesucht.

Die weiße Silhouette von Sirius verschwand und der Kobold machte sich daran die nächste Kugel zu öffnen.


25. Kapitel:Black Rules

Können wir endlich? so seid ihr noch da? Sirius räusperte kurz gespielt und machte dann weiter.

So ihr drei das ist das erste und inoffizielle Testament von mir, soll heißen hier hört ihr was wirklich passiert und am ersten September um acht Uhr hören die die sich was erhoffen was übrig geblieben ist. Ich hoffe ihr guckt so dämlich wie in meiner Vorstellung.

Und tatsächlich hatte alle drei einen stark verwirrten Gesichtsausdruck

Harry eine der Traditionen die ich beibehalten habe ist es, dass es mindestens ein Testament gibt, so aber nun die kurz Fassung mit etwas Beiwerk von mir, genaueres gibt es auf Anfrage bei Mr. Smith oder Grilthauk:

Remus du erhältst die volle Leitung über PLB und alles was sich im Verließ Siebenhundertsechzehn in der Bulgarischen Zweigstelle von Gringotts liegt. Weißt schon weshalb dort. Im September erhältst du deinen Höchstsatz natürlich offiziell und spar nicht wieder alles.

Harry schaute auf Remus der lächelte und mit dem Kopfschüttelte.

Tonks du erhalst sämtliches frei verfügbare Vermögen der Familie Black, soll heißen da ich nur Verwalter des Vermögens war, habe ich keinen Zugriff auf sämtliche Verließe erhalten. Harry das erklärt dir alles ein Brief, den du am Ende der Sitzung hier bekommst. So Tonks damit dürfte auch eine Ausrede keine Gültigkeit mehr haben. Ach ja eins noch, laut Mr. Smith wird das Geld einige Zeit brauchen bis es bei dir ist, aus Sicherheit vor deinem Lieblingsonkel, du verstehst.

„Ach Sirius" schniefte Tonks. Harry brauchte einen Moment bis er wusste, wen er gemeint hatte, Malfoy. Aber wieso war er nur Verwalter.

Harry du erhältst einen Blumenstrauß und eine Reise mit einem Luxusdampfer. Oh entschuldige, die Blumen fallen auch weg. Also da du nicht volljährig bist, werden nun einige Unannehmlichkeiten auf dich zukommen: Erstens Remus kann deine Patenschaft nicht ausfüllen und auch Tonks ist dazu nicht in der Lage. Das bedeutet du musst zu deinen noch lebenden Verwandten. Deinen Onkel Vernon und deiner Tante Petunia Dursley.

Harry war wie vor den Kopf geschlagen, er hatte Verwandte, einen Onkel und eine Tante?

Glaub mir ich würde alles in der Welt dafür geben dich nicht dort hinzuschicken aber es ist die einzige Möglichkeit. Deine Verwandten sind die Schwester deiner Mutter und ihr Mann, sowie ihr Sohn. Sie sind Muggel und hassen alles was mit Zauberei zu tun hat wie die Pest. Außer unserem Geld natürlich. Du erkennst am besten ihren Charakter, wenn ich dir sage das sie wissen das deine Mutter lebt und wie sie lebt und das sie nie nicht einmal auch nur versucht haben sie zu besuchen.

Mum's eigene Schwester hasste sie so sehr?

In dem Brief an dich steht alles über sie, was du wissen willst und auch eine Kopie des Vertrages welcher zwischen Mr. Smith und Vernon Dursley geschlossen wurde.

Mr. Smith nickte einmal um zu zeigen, das dieser Teil von ihm schon erledigt wurde. Harry war nun noch mehr durcheinander als zuvor, Vertrag, Verwandte bitte?

Ich habe aber alles in die Wege geleitet, so das du frühestens im Sommer 97dort hin musst. Da ich logischerweise nur bedingt weis, wann ich sterbe hört ihr gerade die Version vor Harrys Sommerferien, nicht dass ihr noch denkt ich wäre ein Seher oder so ein Quatsch.

Wo war ich, ach ja, deine Sommerferien. Remus und ich haben diese schon geplant. Da wir etwas eingebunden sind, verbringst du sie zuerst mit einer Schiffsreise und anschließend bei einem Geschäftsfreund von mir. Wenn du die Informationen alle gelesen hast, wirst du mir hoffentlich zustimmen, dass dieses der beste Weg ist.

Harry es ist wichtig, dass du bis Mitte August, oder noch besser bis Schulbeginn dem Ministerium aus dem Weg gehst, damit die nicht versuchen meine Pläne zu durchkreuzen, zumal das Sorgerecht etwas Zeit braucht bis es Rechtkräftig wird.

Langsam war Harry aber wirklich genervt, alles was Sirius erzählte endete in der Mitte oder verwirrte ihn nur noch mehr. Warum sagte er nicht einfach alles, anstatt diese Informationen gesondert schriftlich weiter zu geben.

Du wirst auch erfahren, das ich ein schlechter Verwalter war, schau nicht so dämlich Moony, Auflösung später, denn das Vermögen der Potters ist auf ein Viertel zusammen geschrumpft, wenn ich alle Maßnahmen zusammen rechne.

So zuerst der Grund, dann die Maßnahmen, ich vermute, dass das Ministerium dir einen Vermögensberater zur Seite stellen wird. Einerseits darf Moony den Posten nicht machen und ein Gesetzt verbittet auch deinen Muggelverwandten den Zugriff. Ich gehe davon aus, dass das Ministerium mindestens die Hälfte deines Vermögens verspekuliert und spenden wird, also dich offiziell über den Tisch zieht. Da ihr Potters nicht so paranoid wie wir Blacks seid, musste ich folgende Maßnahmen einleiten.

Hier nickte Grilthauk, scheinbar war das das allgemeine Vorgehen des Ministeriums. Aber was meinte Sirius schon wieder damit, dass die Potters ihr Geld anders verwalteten als die Blacks

Also mit meinen Tot wird die Bulgarische Regierung eine Sicherheit für unser Objekt in Höhe von Einhundertfünfzig Millionen Galleonen fordern. Die auf einem Sperrverlies von Gringotts gelagert werden müssen, bis Harry die Geschäfte übernehmen kann. War die einfachste Variante und unsere Ministerium wird sich nicht die Blöße geben, daran zu gehen.

Weitere Millionen, die noch in deinen Verließen stecken, versickern im diesen Moment in irgendwelchen Muggelgeschäfte und tauchen erst wieder auf, wenn du Volljährig bist. Deshalb ist auch Mr. Smith so wichtig, da er dafür gerade steht, dass das Ministerium nicht an das Geld kommt.

Millionen, Harry wusste, das er Geld hatte, aber das er so Reich war entsetzte ihn jetzt doch, er hatte sich auch nie darum gekümmert was er sich nun etwas vorhielt.

So das wäre im Großen und Ganzen alles von mir, habt ihr noch was? Nein in Ordnung, Prongs wartet. Also lest alle eure Briefe und Harry, dir wünsche ich viel Spaß auf dem Dampfer. Bitte lass dich nicht davon unterkriegen, dass ich weg bin. Mir geht es hier sicherlich auch gut.

Damit erlosch die Silhouette und Mr. Smith verabschiedete sich, nachdem keiner der Anwesenden weitere Fragen hatte, allerdings gab er ihnen seine Karte, falls es zu einem späteren Zeitpunkt der Fall wäre. Grilthauk verteilte die Briefe, etwas dickere an Remus und Tonks, und ein Buch an Harry.

„Mr. Potter sie werden von einem unserer Portschlüssel zu ihrer Urlaubsreise gebracht" begann Grilthauk, „es war ein Wunsch von Mr. Black, dass niemand weis wo sie sich aufhalten, bis es Zeit dafür ist."

„Zeit dafür?" fragte Tonks scheinbar mit dem Plan nicht einverstanden.

„Mr. Black wies daraufhin, dass sie vielleicht etwas dagegen hätten und bat mich ihnen auszurichten, das sie als Auror, nicht wissen dürfen wo Mr. Potter ist. Falls das Ministerium ihn suchen würde."

„Hrrm" maulte Tonks „das war pure Absicht um mir eins reinzuwürgen" machte sie weiter.

Remus klopfte Harry auf die Schulter, „du wirst sicherlich nicht allzu viel von mir hören Harry" er schaute traurig. „Aber wie du schon gemerkt haben wirst, hat sich einiges geändert, seit dem Ministerium."

Harry schaute auf dem Boden. „Harry wie ich schon sagte, mach dir keine Vorwürfe. Sirius wäre mehr als stolz auf sich, wenn er wüsste, das er Malfoy aus dem Weg geräumt hat."

„Aber"

„Nichts aber, Harry" warf Tonks ein. „Ich weiß nicht inwieweit du über die Beiden bescheid weißt, aber glaub mir, Sirius wäre wirklich froh über dieses Ende."

Nun war Harry völlig verwirrt, er wusste die Beiden haben sich nicht gemocht, aber das ging jetzt doch etwas zu weit. „Harry weshalb wir uns nicht so oft sehen können liegt am Ministerium. Euer eindringen wurde durch Neville Verbindung erklärt und vom Minister akzeptiert, aber unsere Rettungsaktion ist etwas anderes."

„Bitte?" Harry sah Remus verwirrt an, „währet ihr nicht gekommen, dann hätten die uns doch alle erwischt."

„Das mag sein Harry, aber weder ich noch Shacklebolt haben uns an die Richtlinien gehalten, wir hätten den Einbruch melden und auf die anderen warten müssen" erklärte Tonks.

„Und was bedeutet das jetzt?"

„Wir haben uns eine Geschichte einfallen lassen" setzte Remus wieder ein. „Mad-Eye hat Algil verfolgt und dieser hat ihn ins Ministerium geführt, Mad-Eye ist dort auf uns vier gestoßen, Sirius und ich haben Tonks besucht und wir alle haben dann Algil verfolgt."

Wer glaubt denn diesen Müll?"

„Offiziell alle" begann nun Tonks. „Inoffiziell keiner, ich sitze jetzt im hintersten Büro und sortiere Akten, oder darf die Anwärter und Besuchergruppen durch Ministerium führen. Shacklebolt wurde zum Schutz des Muggelpremier abkommandiert."

„Ich stehe unter ziemlich starker Überwachung, muss immer sagen wo ich mich ungefähr aufhalte und auch schreiben wen ich alles getroffen habe.", erklärte Remus seine Strafe. „Schau nicht so entsetzt, niemand hat gesagt, dass das Ministerium klüger geworden ist, nur weil sie jetzt zugeben, das Voldemort wieder da ist."

„Es hat auch seine Vorteile, dadurch, dass das Ministerium mich so auf dem Kicker hat, sind die anderen Werwölfe nicht mehr so skeptisch mir gegenüber." Remus lächelte schwach.

Harry nickte, entgegnete aber „Sirius hat recht in Bezug auf Greyback." Remus sah überrascht auf und drückte Harry kurz.

„Er hat allerdings vergessen, bei dir die Lestranges zu erwähnen." Harry sah entsetzt auf, er sah zwar in seinen Träumen regelmäßig den Arm von ihm zu Boden gleiten, hatte aber nie weiter drüber nachgedacht. „Obwohl du ja nicht nach ihm gesucht hast, sondern er dir über den Weg gelaufen ist." Mit diesen Worten ließ Remus einen völlig verwirrten Harry stehen.

„Harry" Tonks umarmte ihn kurz und schien mit sich zu kämpfen, was sie tun sollte, beugte sich dann vor und gab ihm einen sanften Kuss auf den Mund „wir sehen uns, pass auf dich auf".

Harry sah ihr überrascht nach, was sollte das jetzt. Gedankenverloren berührte er mit seinen Fingern seine Lippen. Das war einfach zuviel, erst diese Anreise, dann Sirius, Remus nun Tonks und jetzt noch das Buch oder die Briefe in seiner Hand.

„Mr. Potter", Grilthauk hatte ihn angesprochen, „es ist Zeit, das Schiff legt zwar erst morgen Früh ab, aber ihre Anreise sollte trotzdem so schnell wie möglich erfolgen." Harry schaute auf Aschera, „ihr Phönix wird sie finden und auch wissen, dass er sich nicht immer zeigen darf."

Harry nickte und ergriff den Portschlüssel, den ihm der Kobold hingehalten hatte. Er landete unsanft in einem kleinen Büro, scheinbar in der Nähe von Wasser, da er einen salzigen und fischigen Geruch in die Nase bekam.

„Ahm Mr. Potter", ein etwas jünger aussehender Kobold vor ihn begrüßte ihn. „Ihr Gepäck?" Harry reichte ihm seine geschrumpften Koffer, woraufhin der Kobold erleichtert zu sein schien, scheinbar hatte er wohl Angst jetzt viele schwere Koffer schleppen zu müssen.

„Sie müssen nur durch diese Tür direkt auf das Schiff, welches sie dann sehen. Der Stuart wird sie dann auf ihre Kabine bringen. Ihr Gepäck wird von uns verladen, ich wünsche ihnen einen angenehmen Urlaub", ratterte dieser emotionslos herunter.

Mit diesen Worten wurde Harry dann auch aus dem Büro geschoben und stand nun vor einem recht großen und neu wirkenden Luxusdampfer. Harry sah die Gangway und steuerte auf diese zu. In Gedanken war er allerdings völlig durch den Wind. Urlaub alleine, keiner sollte wissen wo er war, er hatte kein Geld und was war mit Zaubern und dem ganzen Drumherum.

„Ihren Namen bitte?" hörte er einen in weiß gekleideten Mann Mitte dreißig.

„Potter" grummelte Harry etwas unfreundlich, da er aus seinen Gedanken gerissen wurde.

Das schien seinen Gegenüber aber nicht weiter zu stören, da er weiter ein freundliches Lächeln zeigte. „Mr. Potter wo haben wir sie denn" fing er an, während er mit seinem Stift eine Liste entlangfuhr.

„Mr. Potter schön sie bei uns begrüßen zu dürfen" Ein etwas älterer Mann, ebenfalls weiß gekleidet, war zu Harry und dem Stuart getreten, was dazu führte das ersterer entsetzt aufschaute. „Kenny" begann der Mann aber freundlich, „erste Seite ganz oben" meinte er noch knapp. Mit dem Erfolg, dass Kenny scheinbar am liebsten im Boden versunken wäre.

„Folgen sie mir Bitte Mr. Potter, ich werde ihnen ihre Kabine zeigen", der älter der Beiden deutete in eine Richtung, griff noch schnell die Karte die Kenny ihm hektisch hingehalten hatte, und beide marschierten los.

„Wir wurden angewiesen, ihnen ein Konto für all ihre Einkäufe auf dem Schiff einzurichten, was natürlich geschehen ist Mr. Potter. Falls ihnen allerdings Bargeld lieber ist, setzte ich mich sofort mit unseren Zahlmeister in Verbindung."

„Es ist sicherlich einfach wenn ich so bezahle" warf Harry ein, was dazu führte das der Mann breit lächelte, scheinbar froh über sich selbst das Ganze so ausgeführt zu haben.

Der Chefstuart, Sascha, soviel hatte Harry mittlerweile auf dem Schild erkennen können, wollte gerade weiter erzählen, als Harry von einer jungen Frau unsanft angerempelt wurde.

„Entschuldigung" sagte sie hektisch, warf einen Blick in die Richtung aus der sie kam und ging sehr zügig weiter in die andere.

Harry konnte nur noch „Kein Problem" sagen und einen kurzen Blick über sie schweifen lassen, wenn alle Mädchen hier so aussahen, hoffte er das sie in eine sehr warme Gegend fahren werden.

Sie bogen um die nächste Ecke und diesmal wäre Sascha beinahe mit einen Gast zusammen gestoßen. „Nicht so eilig" meinte er freundlich und ließ einen braungebrannten schleimig wirkenden Typen mit Gellfrisur und Goldkettchen durch.

„So Mr. Potter", Sascha zeigte auf eine Tür. „Das ist ihre Kabine", er fuhr, mit der Plastikkarte in seiner Hand, durch einen seitlich angebrachten Schlitz, ein Lämpchen leuchte grün und die Tür sprang auf.

„So, das ist der Wohnraum, dort ist das Schlafzimmer und hier haben wir das Badezimmer. Mit ihrer Karte können sie die Tür öffnen und auch alle Rechnungen auf dem Schiff begleichen. Beim Landgang nehmen sie bitte Verbindung mit dem Zahlmeister auf, dieser wird ihnen gerne das passende Bargeld aushändigen.

Harry nickte langsam, er war noch nicht ganz fit. Momentan stürzte einfach zuviel auf ihn ein, aber dann fiel ihm etwas ein, was Mr. Finch - Fletchley mal gesagt hatte, und so fragte er „Wie kann ich ihnen mit diesem Ding Trinkgeld zukommen lassen?"

„Mr. Potter" Sascha sah ihn überrascht an, „das ist doch nicht nötig."

Harry grinste innerlich, sein Gegenüber versuchte zwar das nicht zu zeigen, aber Harry erkannte, dass er den Nachteil der Karte gut kannte. „Sagen sie dem Zahlmeister ich hätte gern hundert Pfund in bar und wehe hier kommen mehr als fünfundneunzig an."

„Sie sind der Gast" sagte Sascha breit grinsend und verschloss die Tür hinter sich.

Harry ließ sein Blick kurz über das Zimmer schweifen, es war ein geräumiger Wohnbereich mit zwei Sesseln, einem Sofa, einen Tisch mit Obstschale darauf und einem kleinen Schrank, auf dem ein Fernseher, sowie ein Getränkekühler stand. Ein Schreibtisch war direkt unter einen der drei Bullaugen aufgestellt.

Das Bad war mit weißem Marmor ausgelegt und wohl temperiert. Es enthielt sowohl eine Dusche wie auch eine Badewanne, mit Löchern für Luftblasen. Das Schlafzimmer besaß ein großes Doppelbett mit je einem Nachttischchen links und rechts. Ein großer Schrank in dem Harry Garderobe hing, war ebenfalls vorhanden.

„Blacky?" fragte Harry nachdenklich.

Plopp „Sie haben gerufen Master Potter?"

Harry war nun noch verwirrter, ein Muggelschiff indem sein Hauself war. „Was machst du hier?"

„Blacky hat alle Anweisungen Master Blacks ausgeführt und ist nun hier um Master Potter zu unterstützen" und nach eine kurzen Pause „Blacky weiß das er nicht gesehen werden darf Master Potter."

„Gut, gut" sagte Harry, „schön das du hier in der Nähe bist." Harry war einfach zu müde und zu durcheinander um seinem Hauselfen weitere Informationen zu entlocken, die ihn sicherlich nur noch mehr verwirrt hätten.

Der Hauself strahlte und war mit einen weiteren Plopp verschwunden. Harry zog sich nur noch schnell aus und ließ sich aufs Bett fallen. Sein Gehirn wollte gerade wieder anfangen etwas zu verstehen, als Aschera auftauchte und ihn durch eine sanfte Melodie in den Schlaf trillerte.

Am nächsten morgen wurde Harry durch den Geruch von frischen Brötchen und Kaffee geweckt und als er in Shorts bekleidet das Zimmer betrat, erblickte er wie Kenny und ein Zimmermädchen gerade das Frühstück auf dem Wohntisch dekorierten.

„Moin" sagte er verschlafen, was dazu führte das die Beiden erschreckt hochfuhren.

„Entschuldigen sie Mr. Potter, ich hoffe wir haben sie nicht geweckt?" brachte Kenny dann heraus, das Zimmermädchen war gerade dabei den Raum zu verlassen.

„Nein schon gut" erklärte Harry.

„Wie sie bestellt haben: Wir haben hier Rührei mit Speck, eine kleine Auswahl von Marmeladen etwas Wurst und einen Schale Obstsalat mit Yoghurt."

Harry hatte es zwar Nichts bestellt, aber er hatte eine klare Vermutung, das Blacky sich darum gekümmert hatte. „Wunderbar!" Harry klatschte in die Hände, rieb diese und steuert auf den Tisch zu.

Während er aus dem Augenwinkeln das Geld sah, welches er bestellt hatte und wie Kenny und das Mädchen sich langsam entfernten. „Kenny" dieser stoppte und sah fragend auf Harry. „Ich will in nächster Zeit etwas Ruhe haben."

Dieser blickte kurz auf das Zimmermädchen, welches sofort nickte und ein Schild aus einem kleinen Schränkchen holte. „Wenn sie das an die Tür hängen, wird sie niemand von uns belästigen." Harry nickte nur, gab den beiden die Hand in der sich jeweils ein Fünfer versteckte und schon verließen die Beiden die Kabine. Wobei Kenny das ´Bitte nicht stören Schild´ gleich aufhängte.

Harry ließ sich an seinen Tisch nieder und begann zu frühstücken, anschließen nahm er sich den Umschlag von Sirius und setzte sich an den Schreibtisch. Harry hatte Recht gehabt, es war ein Buch darin, zusammen mit einen Umschlag, den er als erstes öffnete und den Brief entfaltete.

Moin Harry,

anbei erhältst du ein Buch über alles, was ich bei Gringotts angekratzt, aber nicht weiter erklärt habe. Ich wollte das nicht dort machen, weil es viele private Details enthält, die ich nicht mal in der Lage war Remus zu erzählen. Tja, einmal ein Black, immer ein Black.

Bevor du beginnst in die Tiefen der Blacks zu steigen, einige Anmerkungen:

Ich war stolz dein Pate zu sein und bin es immer noch. Du bist ein Mensch geworden, der trotz seiner Macht und Position, schau nicht so dämlich, ein Mensch geblieben ist. Na gut, du kannst ein arrogantes Arschloch sein, allerdings hältst du das nicht lange durch, wie ich bei Tonks und auch bei Neville feststellen konnte.

Ich wollte es nicht im Testament sagen, aber für dich gilt das gleich wie für Remus, zumal es da sogar noch schlimmer kommt. Lass bitte die Lestranges in Ruhe oder besser gesagt suche sie nicht. Es gibt wichtigeres für dich, als die Rache. Auch wenn es dir sehr wichtig ist, überstürze es nicht.

Also Harry, was immer du tust, mache es mit Hirn und nicht wie ich. Ich weis, dass du die Lestranges haben willst und ich gehe davon aus, dass du sie auch kriegen wirst. Doch bitte ich dich alles, was du bis dahin erfährst, mit in deine Überlegungen einfließen zu lassen.

Viel spaß bei der Lektüre und vergib deinem Paten

In Freundschaft

Sirius Orion Black

Pate des schlimmsten Monsters der Welt -

Tatze

Harry war zu Abwechslung mal wieder verwirrt, was hatte Sirius nur mit den Lestranges zumal das ehe zu spät war. Rodolphus war Tot, unwiederbringlich und Harry hatte bis auf die Träume von dessen Arm auch fast kein schlechtes Gewissen, aber auch keine Befriedigung. Allerdings war das ganze mehr aus Reflex geschehen, er hatte seinen Zauber losgejagt, als der Fluch über ihm eingeschlagen war.

Harry schüttelte sich um die Gedanken wieder zu vertreiben und begann einfach das Buch zu lesen. Es fing an mit seinen Verwandten und was Sirius über sie wusste. Sie waren Muggel, hatten Harrys Eltern als Freaks und Abschaum bezeichnet, und waren nicht zur Hochzeit oder sonst wann aufgetaucht.

Harry las auch noch, was jeder der drei tat und so erfuhr er, dass sein Onkel ein Direktor in einer Firma für Bohrmaschinen war, an der PLB seit einigen Jahren beteiligt war. Seine Tante war eine Hausfrau, die öfters ihre Nachbarn bei der Polizei angezeigt hatte und sein Cousin, der so alt war wie er, ging zur Schule und war ein relativ erfolgreicher Boxer.

Deshalb also kein Kontakt oder Informationen über meine Verwandtschaft, es waren Arschlöcher dachte sich Harry. Er hatte auch den Vertrag gelesen, der besagte das die Familie Dursley für jeden Monat in dem sie die gesetzlichen Vormünder von Harry waren, also höchstwahrscheinlich ab Juli, einhunderttausend Pfund bekommen würden. Ob er bei ihnen wohnen würde, oder nicht, wäre völlig egal.

Er regelte auch Verstöße gegen den Vertrag, wenn Harry zum Beispiel nicht vernünftig ernährt oder behandelt würde. Wäre dieser Vertrag hinfällig, dann wären auch die Dursley in Bedrängnis, da eine Vertragstrafe gegen sie angesetzt werden konnte. Des Weiteren würde Vernon Dursley die Anteile die PLB an seiner Firma hält bekommen, wenn Harry dieser Transaktion bei seiner Volljährigkeit nicht widersprechen würde.

So schlimm können die doch auch nicht sein hatte sich Harry gedacht, als er mit den Vertrag und den Familiegeschichte durch war. Solche Vertragsstrafen und alles als Vorsichtsmassnahme wenn er dort ist?

So Harry, ich hoffe du sitzt gemütlich, denn jetzt wird es langweilig, wo beginne ich also am besten? Wo es anfing oder?

Also Harry ich habe meine Eltern nach den Sommerferien zur Siebten verlassen, da ich am Ende der Ferien auch mit meinen Nerven und meinen Eltern fertig war. Mein Dad hatte zwar nicht soviel damit am Hut, da ich ihn kaum gesehen habe, aber meine Mum...du hast sie ja hören können.

Sie versuchten mich dann auch noch in eine Ehe mit einer vornehmen Familie zu zwängen. Stell dir vor drei Weiber die bereit waren mich zu Heiraten, nur weil ich ein Black war. Aber ich habe zusammen mit deinem Grandpa einen Vertrag ausgehandelt, der den Verzicht auf das Erbe der Blacks regelte und im Gegenzug war ich auch die Weiber und meine Eltern los.

Die nächsten drei Jahre ging alles locker, bis ich von Gringotts einen Brief erhielt, der mich zum Alleinerben über das Vermögen meines Onkels machte, naja die Pflichtteile ausgenommen. Dort traf ich auch das erst e Mal wieder meine Cousins, die mich alle samt mit Blicken töten wollten. Ja Harry, alle drei.

Als ich das Erbe angetreten habe bekam ich, wie du jetzt auch, ein Buch über die Geschichte hinter dem Erbe. Dort erklärte mir mein Onkel weshalb er sich inoffiziell gegen meinen Vater gestellt hatte. Ich schreibe um den heißen Brei oder?

Also mein werter Vater hatte die Hochzeiten für Bellatrix, Narzissa und Andromeda eingefädelt. Keine der drei hat ihren Mann bei der Hochzeit geliebt, bei zweien bin ich mir relativ sicher das sie es immer noch nicht tun.

Er hatte Bellatrix und Narzissa in die Zaubererwelt und Andromeda in die Muggelwelt verheiratet, damit er und später auch ich, über diese Verbindung Einfluss auf die Geschehnisse nehmen konnte. Laut meinen Onkel war geplant, das zumindest Lestrange und Malfoy, nachdem sie die Köpfe ihrer Familien geworden waren, beiseite gebracht werden sollten, so das Bellatrix und Narzissa ihre Positionen einnehmen konnten.

Durch eine Hochzeit der beiden mit mir wären dann ihre Positionen auf uns übergegangen. Du hast richtig gelesen ich hätte meine Cousinen heiraten sollen. Allerdings nur dann, wenn sie keine Kinder gezeugt hätten, was allerdings auch nicht geplant war.

Nun mein Vater verstarb bevor dies geschah, meine Mutter und mein Bruder hatten nicht den Verstand um hinter den Plan meines Vaters zu kommen und ich war kein Black mehr. Also waren Bellatrix und Narzissa an ihre Männer gebunden und beide nicht in der Lage sich gegen diese auf Dauer zu behaupten.

Andromeda, die zu Anfang genau wie die Beiden entsetzt über meine Aktion war, hatte sich aber über die Zeit an Ted gewöhnt und auch wenn ich es zuerst nicht glauben wollte, sie liebte ihn. Ja eine Black, die doch tatsächlich einen Muggel liebte. Auch wenn sie Nymphadora genauso erzogen hat wie sie erzogen wurde.

So was geschah weiter, ach ja, nachdem Tot meines Dads waren alle drei auf sich gestellt. Andromeda lebte mit Ted zusammen und erzog Nymphadora im Sinne der Blacks. Das heißt Nymphadora wird in gewisser Weise jeden neuen Kopf der Familie Black verbunden sein und mit Sicherheit auch ihren beiden Tanten. Deshalb sind auch die Namen von Andromeda und Nymphadora noch auf dem Wandteppich.

Bellatrix tauchte unter und wurde eine Todesserin, um ehrlich zu sein, ich habe es nie verstanden. Bei meinen Besuchen in Askaban, hatte sie auch klare Anzeichen dafür gezeigt, nicht her ihrer Sinne zu sein. Allerdings ist das dort keiner. Harry ich habe dafür gesorgt, dass sie nicht im Hochsicherheitstrakt sitzt oder besser gesagt nicht ständig.

Narzissa schenkte Malfoy ein Kind, frag mich nicht warum und schon der Gedanke daran tut mir weh. Allerdings konnte sie sich damit arrangieren. Ich habe erst vor kurzen erfahren, das sie zwar ein Kind von Malfoy hatte aber sonst beide in getrennten Betten schliefen, da dieser mehr auf anderes stand, als auf seine Frau.

Soviel ich weis, wurde ihr Sohn auch hauptsächlich von seiner Großmutter erzogen und hat Narzissa erst kennen gelernt, als er sechs Jahre alt war. Dazu fehlen mir allerdings die Beweise. Doch wirst du gemerkt haben, dass die kein sehr inniges Verhältnis haben, was bei den Malfoys allerdings auch normal ist.

Ich fühlte mich für sie verantwortlich, denn ich war daran Schuld, das die drei dort gelandet sind, wo sie jetzt sind. Sie sind dort, weil sie dazu erzogen wurden, dem Oberhaupt der Blacks zu folgen. Da sie auch bereit waren mir zu folgen, hatten sie sich nicht oder nur minimal gegen ihre Hochzeiten gewehrt.

Andromeda hatte mir erst wieder verziehen, als ich dein Patenamt übernommen habe ohne wegzulaufen. Denn für die drei war meine Aktion ein Verrat an ihrem Vertrauen, eine Art Flucht vor der Verantwortung. Sie erzählte mir, dass sie noch heimlich Kontakt zu ihren Schwestern hält und über diesen Kontakt habe ich angefangen so etwas wie Vertrauen aufzubauen.

Ich bin der Meinung, dass zumindest Narzissa neutral mir gegenüber ist, bei Bellatrix stellt sich für mich die Frage was passiert ist. Einerseits traue ich ihr nicht zu, so ein Monster geworden zu sein, andererseits hat sie sich in Askaban mir gegenüber nicht wirklich gut verhalte. Stellt sich nur die Frage warum?

So was bedeutet das jetzt eigentlich für dich. Genau genommen Nichts, solange du damit leben kannst, dass Malfoy das Black Erbe bekommt. Falls es dir egal ist, brauchst du nicht weiter zu lesen, falls es dich interessiert lies weiter.

Harry brauchte keine Sekunde um einen Entschluss zu fassen und so las er weiter:

Danke Harry, es bedeutet mir viel, dass du versuchen willst meinen Fehler zu beheben. Wie du mitbekommen hast, war ich ja nun doch wieder der Verwalter des Black Vermögens. Das kam daher, das weder Rodolphus noch Lucius es geschafft hatten den Siegelring der Blacks aufzusetzen. Was ich allerdings auch recht interessant fand war, dass der Ring meinen Bruder nicht akzeptiert hatte.

Ich schätze das das ganze etwas mit den Lieblingsausspruch meines Vaters zu tun hat: „die Blacks über allen andern." Denn Rodolphus, sowie auch Lucius waren schon die Vertreter ihrer Familien. Bei meinem Bruder tippe ich auf das dunkle Mal. Denn ein Black ist kein Diener, er ist Berater, Verbündeter oder Anführer.

Das Problem was ich habe, beziehungsweise nun du hast, tritt am 05.06.1997 in Kraft, dann wird jemand mit Blackblut in den Adern volljährig. Richtig, dein Freund Draco Malfoy, er ist der Erbe Nummer eins, da er der letzte männliche Black ist, der zurzeit existiert. Solange nun Lucius unsere schöne Erde beschmutzt wird Draco auch das Malfoy Erbe nicht antreten.

Jetzt weist du, was das Problem ist und ich hoffe dir fehlt eine Lösung dafür ein. Ich für meinen Teil wollte ihn einen Trank verabreichen, bevor er den Test macht, der ihm seine magische Kraft für einige Tage entzieht, aber ich weis nicht, ob das ausreicht.

Ich habe alles in die Wege geleitet, dass der nächste Versuch das Erbe anzutreten, erst am 31.07.1997 stattfinden kann. Wie du dir schon denken kannst wegen dir, damit du, sollte er tatsächlich scheitern, meinen Posten als Verwalter einnehmen kannst.

Bis zu diesen Zeitraum wird es auch vom Ministerium verwaltete. Allerdings auch nur die Spesen Konten, welche ja leer sind. Die Blacks haben ihr Hauptverlies so versiegelt das nur ein Bestimmter Prozentsatz pro Jahr entnommen werden kann, außer man hat den Siegelring.

Ach ja es gibt eine Möglichkeit für dich das Erbe anzutreten, allerdings müsste dann ein Black einen Treue Eid zu deinen Gunsten sprechen. So wie schon Bellatrix und Narzissa damals auf für ihre Männer einen sprechen mussten. Der Eid bedeutet in groben, das sie dem neunen Oberhaupt folgen werden, allerdings haben die beiden auch nicht viel zu befürchten, da sie ja verheiratet sind.

Du weist wer dafür als Einzige in Frage kommen würde und da sie nicht verheiratet ist, weis ich nicht, ob sie das für dich tun würde. Ich habe zwar einen Verdacht, aber das ist nicht mehr und nicht weniger und wie du weist bin ich nicht wirklich gut auf diesem Gebiet.

Ich schätze das war genug für dich, solltest du noch Fragen zu diesem Thema haben, wende dich an Mr. Smith, er kennt die Problematik. Eine Anekdote noch zum Schluss, der Hauptgrund warum ich das Land in Bulgarien haben wollte war, dass dieses Land früher den Blacks gehörte und es die Mitgift für Narzissa war.

Harry lebe wohl und genieße dein Leben

Tatze

Harry fing an zu grübeln, über das Verhalten von Tonks, sie wusste scheinbar sehr genau was alles anstand. Von Narzissa, die recht freundlich war, bis auf die Weltmeisterschaft, aber da war auch der Überfall, zu Bellatrix; deshalb sollte er die Lestrange in Ruhe lassen. Sirius war sich nicht sicher, ob sie vielleicht nicht aus freien Stücken gehandelt hatte.

Harry brauchte frische Luft, er verließ die Kabine und marschierte über das Deck des Schiffes, welches nun schon auf See war. Er ließ sich den Wind um die Nase wehen und versuchte einen freien Kopf zu bekommen.

Wie konnte jemand seinen Nichten so etwas antun und warum taten die so etwas und werten sich nicht dagegen. Allerdings war Harry klar, dass die Erziehung eine andere war als bei ihm. Die Bestrafung war sicherlich nicht eine dummer Spruch oder ein Heuler gewesen, sonder eher ein Crucio.

Auch grübelte er nun intensiver über das Verhalten von Tonks nach, er wusste, das sie seine Möglichkeit war an das Black Erbe zu gelangen, aber wollte er das überhaupt? Reichte es nicht das Malfoy es nicht bekam?

Harry erreichte gerade das Ende des Decks, als jemand um die Ecke kam und gegen ihn rannte und dann unsanft auf dem Hintern landete. Er wollte gerade einen Spruch machen, als er erkannte, das es dass gleich Mädchen wie am Tag der Anreise war.

Er musterte sie kurz: Seine Größe, Blonde ungefähr hüftlange Haare, ein feines Gesicht mit hellblauen Augen und ebbend falls blonden Augenbrauen und einen Schmollmund. Sie hatte eine sportliche Figur, zu der ihre große Oberweite nicht ganz passte. Auch hatte sie einen birnenförmigen Hintern in ihrer engen Jeans, wie Harry von der ersten Begegnung her noch wusste.

„Entschuldige bitte" sagte sie etwas verlegen, als sie ihn wieder erkannte grinste sie „springst mir wohl immer in den Weg was?"

Harry der sich geschworen hatte Mädchen nicht mehr anzubaggern verkniff sich seinen ersten Kommentar und meinte „Entschuldige war etwas in Gedanken."

„Hey mal was neues, ein Junge der denkt" sagte sie und streckte die Hand aus „Christiane – Louis nennt mich Crissi."

Harry musste bei ihren Ausspruch grinsen. „Hi Harry."

Sie sah gerade in die Richtung aus der sie gekommen war drehte sich nachdenklich zu Harry und brabbelte auf einmal stürmisch los „Mensch Harry" sie schüttelte in stürmisch die Hand „wir haben uns ja lange nicht mehr gesehen."

Harry erkannte gerade dass der Braungebrannte wieder um die Ecke kam und reagierte sofort. „Christiane – Louis, Crissi bist du es?" sie sah ihn erleichtert und dankbar an. „Mensch dich hier zu sehen." Harry lächelte und fand sich in nächsten Moment in einer stürmischen Umarmung, die er zögerlich erwiderte. Er fühlte ihren Busen an seiner Brust und fand sie nun nicht mehr unpassend, sonder eher perfekt.

„Was hast du die letzten Jahre getrieben?" fing sie an und zog in sanft in die Richtung aus der sie gekommen waren.

„Ach das übliche, kennst mich ja, und du immer noch sportverrückt?" kam es von Harry.

„Nein, Kreuzbandriss" sagte sie und musterte Harry kurz überrascht und als sie sah, dass sie Abstand gewonnen hatte, „Danke."

„Kein Problem" entgegnete Harry und wollte Richtung Kabine.

„Warte" rief sie und holte die zwei Schritte schnell auf, „kommst du kurz noch mit auf einen Schluck in die Bar?"

„Eigentlich habe ich nicht so die Lust."

„Komm schon" sie klimperte mit den Wimpern.

„Was sagt dir eigentlich, das ich nicht genauso wie der Kerl bin?"

„Dein Haare" antwortet sie und zog in Richtung Bar.

„Toll muss ich jetzt vor dir wegrennen um dich wieder los zu werden?"

„Oh" sie stoppte „entschuldige ich …" doch scheinbar erkante sie Harrys Grinsen. „Mein Kreuzbandriss ist gut verheilt, dich würde ich locker wieder einholen."

Harry schüttelte den Kopf und folgte ihr Richtung Bar, wo sie sich an einen freien Tisch setzten und anfingen zu Quatschen. Harry erfuhr, dass sie so alt wie Tonks war, in London Betriebwissenschaften studierte und diese Reise in einem Preisausschreiben gewonnen hatte.

Harry erzählte ihr dass er achtzehn war, sie schnaufte dabei kurz, scheinbar hielt sie das Alter für nicht richtig. Das er in Schottland auf eine Privatschule gehen würde und dort Astronomie als Hauptfach hatte und das seine Verwandten ihn hierher abgeschoben hatten.

Harry fand sie irgendwie merkwürdig, einerseits wusste sie scheinbar dass er jünger war, andererseits schien es sie nicht zu stören. Ihre Reaktion, als ihr Verehrer kam überraschte Harry dann aber doch kurz, da sie einfach ihre Hand auf seinen Oberschenkel parkte und diesen streichelte.

Sich aber mit ihm weiter unterhielt, als wäre nichts geschehen. Harry, der nun doch mit sich zu kämpfen hatte cool zu bleiben, dachte wieder an Schniefelus und als das nichts mehr half, an Filch und Pince am Strand.

Seine Reaktion, oder aber wohl eher das Fehlen dieser, schien sie mehr zu interessieren. Allerdings ließ sie ihre Hand verschwinden nachdem er wieder gegangen war. Harry hatte durch diese Aktion einen Begleiter auf der Schiffsreise gefunden.

Sie unterhielten sich viel über irgendwelche Nebensächlichkeiten oder aber sie genossen die Sonne. Auch redete Harry nach einer Zeit über Sirius und sie schien ähnliche Erfahrungen gemacht zu haben, denn sie half ihm durch einfaches zuhören, oder aber dadurch, dass sie seine Gefühle genau beschreiben konnte.

Harry war wohl so etwas wie ihr Bodyguard geworden, denn einige männliche Passagiere entfernten sich immer schnell von ihr, wenn er um die Ecke kam und wenn nicht, begrüßte sie ihn immer stürmisch.

Was das Schöne war, sie war selber viel am lesen und störte Harry dadurch nicht bei seinem Lernen. Sie hatte sogar einen Tagesablauf entwickelt. Morgens Joggen, anschließend Frühstücken, dann Pool oder Fitness Training. Als sie Harry das erste Mal sah, blieb ihr Blick länger an ihm hängen als geplant, da sie etwas rosa wurde. Dann mittags, lesen am Pool, Abendbrot und Bar. Anschließend begleitet er sie zu ihrer Kabine. Da seine eh nur drei weiter war, war das kein Problem.


So waren sie schon einige Wochen verblieben und kannten sich recht gut und vor allem auch alle anderen Mitreisenden, so dass sie auch über diese erzählen konnten. Harry hatte Gelegenheit seine Pläne für die Zukunft zu überdenken oder diese auch mit seinem Tagebuch zu besprechen. Und wenn er mal das Bedürfnis hatte etwas anderes zu machen war Crissi zur Stelle.

„Also bis morgen" Harry hatte sie gerade wieder an ihrer Kabine abgeliefert, hob noch die Hand zum Gruß und wollte gerade Richtung seiner Kabine weiter, als er eine gehässige Stimme von hinten hörte. „Wusste ich es doch" es war der Braungebrannte, der gesprochen hatte. „Hätte mich auch gewundert wenn du es rein geschafft hättest, die steht auf richtige Männer und nicht auf Luschen wie dich." Er grinste Harry breit an, scheinbar erleichtert darüber, dass Harry nicht in die Kabine von Crissi gegangen war.

Harry der gerade etwas erwidern wollte, hörte wie hinter ihm die Tür wieder geöffnet wurde, Crissi seine Hand ergriff und ihn in ihre Kabine zog und anschließend die Tür etwas schwungvoller schloss als es nötig war.


Die Hand des Grauens griff nach ihm und er war nimmer wieder gesehen ;-). Also wie immer freue ich mich über eure Reviews auch wenn Sirius nicht mehr da ist gibt es einen sinn für diese.

mig

Silvertrust

HIER UNTEN BEI GO (sofern ff nicht gerade wieder eine Macke hat)