Moin,
So endlich geschafft Sorry hat etwas gedauert. Zu dem Gewinnspiel auf die zweiten teil war mir die Antwort Horcruxe einfach zu ungenau also gab es leider keine Gewinner.
Vielen dank an alle die Reviews geschrieben haben und ich hoffe ihr habt euer reply erhalten. Also danke nochmals an: Schokki, zampirik ich hoffe es bleibt so, slYtherIn-gIrlY-91, Skoell deine Antwortenwaren nicht schlecht aber zu ungenau ;-), Fidi-1, Wilder Terminator, Dax ;-), Thorin, Alex Black5, indy eins Passt zwei zu ungenau Sorry, sam saw hälfte ist richtig, Enrinye, Schttenengl, Merowinger, u-r-only-my-shadow, Rätsel-Ratte Sorry aber kein Buch. Harry Black Potter ich weiß war nicht wirklich schnell sorry. Loki Slytherin, Axpesc wow alles auch einmal Respekt
nun die Story
Rückblende Chap 30
Er öffnete das Fläschchen und stellte es auf den Tisch nahm wieder den Umhang zur Hilfe und hob die Karte hoch. Mit der anderen Hand tröpfelte er etwas seines Bluts auf das Papier. Dort wo das Blut die Karte berührte zischte es kurz und das Blut begann blasen zu schlagen und zu verdampfen.
Aber zu Harrys großer Freude bildete sich auch die Schrift, die sonst immer fehlte, auf der Karte aber was er da las verwirrte ihn doch. In Ordnung der Name war fast logisch gewesen aber was er abgeben haben soll ließ ihn doch grinsen:
31. Kapitel:Unerwartete Post
Tom M. Riddle
Koboldstein
Das war also das typische Spielzeug mit dem sich ein Dunkler Lord von Heute die Zeit vertrieb. Harry ging durch die Regale und ihm war auf dem ersten Blick wieder klar, warum das eigentlich logisch war. In den Regalen lagen ungefähr Tausend Koboldsteine und das Schlimme war, mindestens fünfundneunzig Prozent von ihnen war verzaubert. Harry schätzte, dass ihre Besitzer keine guten Verlierer gewesen waren.
Er überlegte einen Moment und sagte dann „Accio Koboldstein von Tom Marvolo Riddle", aber keiner der Steine zuckte auch nur. Allerdings hätte Harry beinahe ein Messer von hinten abgestochen, welches, da Harry ausweichen konnte, nun gut zwei Zentimeter tief im Regal mit den Koboldsteinen steckte.
Harry lächelte schief, was ist hier versteckt, das der Kerl so viele Fallen eingebaut hat. Ich komme mir schon vor wie Justins Lieblings Held Indiana Jones dachte sich Harry und sprach: „Accio Koboldstein von Lord Voldemort."
Harry drehte sich schnell um seine Achse um eventuellen Angreifern auszuweichen, doch außer einem Koboldstein, der sich aus dem Regal in seine Richtung bewegte, sah er nichts. Ein, zwei Analysezauber später wusste Harry, das das höchstwahrscheinlich kein Koboldstein war, aber was es war wusste er auch nicht.
Also muss ich erstmal dafür sorgen, das dieser Raum wieder unordentlich wird sprach er zu sich selbst und präparierte einige Regale so, das ihr Innenleben herausfallen müsste. Wenn ein gewisser Hausmeister den Raum mit einem stark magisch modifizierten Gegenstand betrat.
Harry hatte gerade den Koboldstein in eine Ecke des Raumes schweben lassen wo man ihn nicht so schnell finden sollte, als auch schon Mr. Filch den Raum betrat. „Nicht schön, aber es wird reichen. Die nächsten Strafen gegen sie werden wieder schlimmer Mr. Potter" brummte er und schupste Harry förmlich aus seinem Büro.
Harry war mit seinen Gedanken erstmal an ein anderes Problem gestoßen, durch seine Strafarbeit und die Prüfungen hatte er weder Cho noch Red Head in der letzten Zeit sehen können und das wollte er schnellstmöglich nachholen, zumal Cho nicht mehr lange an dieser Schule sein würde.
Da Filch ihn wieder bis Mitten in der Nacht hatte schuften lassen, ging Harry aber erstmal in seinen Gemeinschaftsraum und in sein Zimmer. Als er sich hinlegen wollte, wurde er durch ein panisches Zucken von Justin überrascht.
„Was ist los?" fragte Harry den nun langsam wach werdenden.
„Die DA–Galleone" sagte dieser. Harry schlug die Karte auf und sah einiges in den Fluren, was er nicht erwartete hatte.
„Zieh dich an, im Korridor zum Astronomieturm sind Wuschel, Lovegood, Thomas und Weasley zusammen mit einigen Professoren und Totessern. Justin der schon halb angezogen war, erstarrte kurz, warf nur noch seine Robe über und zog seine Schuhe an und folgte Harry nach oben.
Sie hörten Schreie und Explosionen, doch als sie um die letzte Ecke Richtung Turm kamen stockten sie entsetzt. Ein Mann saß auf einer liegenden Person und schien ihn gerade ins Gesicht zu beißen.
Justin und Harry hoben ihre Stäbe und sprachen ihre Zauber. Justin einen Schocker und Harry einen Reductio. Der Mann konnte nur Justins Fluch ausweichen, aber Harry Fluch traf in an seiner rechten Wade und er ließ ein entsetzliches Heulen ertönen.
Fenrir Greyback schoss es Harry durch den Kopf, als der Mann schon auf Harry und Justin zusprintete. Harry hatte ja von Tonks schon gehörte, das Werwölfe schnell sein sollten aber das. Justin und er schafften gerade jeweils zwei Zauber zu sprechen, als Fenrir auch schon vor ihnen auftauchte. Den Flüchen von Justin und Harry war er elegant ausgewichen.
„Frischfleisch" rief er aus und verpasste Harry mit der rechten Rückhand einen Schlag auf die Brust, der ihn zwei Meter nach hinten segeln ließ. Justin erging es ähnlich, Fenrir griff mit beiden Händen nach ihm und warf in gegen die Rüstungen im Flur. Er verfolgte noch kurz den Flug und drehte sich dann wieder zu Harry, der es doch schon geschafft hatte nach dem Schlag sich hinzu knien.
Harry wusste was jetzt kommt, das war das erste was Dragon ihn seinerzeit gesagt hatte: Wenn ein Werwolf nicht verwandelt vor dir steht und dich angreifen will, kommt er Frontal. Das Gesicht wird er dir auf den Brustkorb drücken und ihr werdet so fallen dass er auf dir sitzend landet.
Mit diesen Worten hatte er seiner Zeit dann auch das Messer überreicht. Welches nun in Harrys rechten Stiefel steckte. „Steh auf mein Kleiner" kam es von Fenrir
Harry hob mit seiner linken Hand den Stab hoch während seine rechte in den Stiefel fuhr um das Messer zu ergreifen. Er wusste zwar nicht, ob es was bringen würde, bei der Schnelligkeit seines Gegners. „Mmm Linkshändler" kam es von Fenrir, während sich Harry langsam aufrichtete.
Harry Stand nun aufrecht vier Meter entfernt von dem Werwolf und hob seinen Stab der „Reductio" flog ohne einen Ton von Harry. Trotzdem wich Fenrir im locker aus und rannte los. Selbst Harrys zweitem Fluch entging er als er auch schon Harry auf der Brust traf. Beide segelten nach hinten und wie es Dragon beschrieben hatte wären sie gelandet, hätte Harry nicht sein Messer in Fenrir gerammt.
Zwar hatte er nicht seine Rippen wie gewünscht getroffen, da er dieses blocken konnte. Aber das Messer traf das Bein des Werwolfes. Dieser grinste erst höhnisch heulte dann aber doch dermaßen auf, das Harry sich von ihm befreien konnte. Fenrir sah entsetzt von seinen Bein zu Harry und zog dann, unter erneuten aufschreien das Messer aus seinem Körper.
Harry wusste dass er nun echte Probleme hatte, der Werwolf stand immer noch und er hatte seine wirksamste Waffe verloren, da Fenrir das Messer unter Schmerzen weg warf. „Silber" grunzte er und wollte auf Harry los, als ein Aufheulen aus der näheren Umgebung zu vernehmen war.
Beide drehten sich zu dem Geräusch und Harry erkannte Remus, der wohl Fenrirs Schreie gehört hatte. Dieser rannte im gleichen Stil, wie eben Fenrir auf Harry, auf Fenrir zu. Fenrir drehte sich zu seinem Angreifer, grinste überheblich und brummte „komm zu Daddy."
Remus rammte in Fenrir und beide segelten durch die Luft. Sie schlugen unsanft gegen die nächste Wand und rutschten zu Boden. Beide sprangen wieder auf und begannen wie wild aufeinander einzuschlagen, ins Gesicht oder auf den Körper, wo war egal, Hauptsache dem Gegner Schmerzen zufügen. Keiner der Beiden dachte an Ausweichen oder Abwehren.
Plötzlich ergriff Remus die Schlaghand von Fenrir, drehte sich unter ihr hindurch, so das er den ganzen Arm verdrehte. Das zwang nun Fenrir seinen Rücken zu Remus zu drehen. Remus schob seinen Kontrahenten mit aller Macht gegen die nächste Wand. Dieser versuchte sich zwar mit der freien Hand abzufangen, schaffte es aber nicht und sein Kopf schlug unsanft gegen die Wand.
Harry erkannte, das Fenrir einen Moment benommen wirkte, da er die Schläge, die Remus nun auf seinen unteren Rücken platzierte, nicht beantwortete. Nach weiteren drei- vier Schlägen in die Nieren bewegte sich Fenrir wieder, er drehte sich schnell um seine Achse und der Ellbogen seines rechten Armes traf Remus Gesicht. Harry glaubte ein Knirschen zu hören und ihm war klar, das Remus soeben die Nase gebrochen worden war.
Von der Wucht des Schlages wurde Remus aus dem Gleichgewicht gebracht und er sackte auf die Knie. Fenrir war sofort da und schlug eine harte Rechte in Remus Gesicht. Dieser schlug allerdings zurück, da er aber vor Fenrir kniete, traf er nur sein Bein. Als Remus das Bein von Fenrir traf, jaulte dieser aber vor Schmerzen auf.
Remus schien nicht weiter darüber nachzudenken, warum Fenrir so reagierte. Er hatte einen Punkt gefunden wo Fenrir Schwäche zeigte und schlug nun wie besessen auf die Stelle ein. Die Schläge, die von Fenrir auf Remus Körper und Gesicht platziert wurden, schien Remus gar nicht mehr zu verspüren. Erst nachdem Fenrir unter Remus Schlägen auf den Boden gesackt und seine Gegenwehr zusammengebrochen war, setzte sich Remus auf dessen Oberkörper und verpasste Fenrir noch einige Schwinger ins Gesicht.
Was Harry dann sah, ließ ihn erschaudern, Remus beugte sich runter und biss seinen Gegner in den Hals. Als das erste Blut zu spritzten begann heulte Remus kurz auf, bevor er weiter auf sein nun schon stark blutendes Opfer einbiss. Immer wieder versenkte er seinen Kopf in dessen Gesicht oder Hals oder schlug mit seinen Händen auf das nun nur noch rote, ehemalige Gesicht ein.
Harry drehte sich weg und musste sich übergeben. Der Anblick von Fenrir und dessen Gesicht, welches nur noch aussah wie ein roter Matschhaufen und das hassverzerrte und Blut bespritze Gesicht von Remus waren einfach zuviel für ihn gewesen. Es dauerte einen Moment bevor er wieder aufsah.
Remus saß immer noch auf Fenrir, hatte aber mittlerweile aufgehört diesen zu bearbeiten und starte gedankenverloren auf diesen herab. Ein Grinsen hatte sich auf seinem Gesicht ausgebreitet, was Harry fast noch mehr Angst machte, als die Taten davor.
„Ratzeputz" sprach Harry und der Zauber brachte Remus wohl wieder zu Besinnung, denn er sah überrascht auf Fenrir und sprang dann entsetzt zurück. Anschließend schaute er auf Harry und dann auf den immer noch am Boden liegenden Justin.
„Harry" kam es verwirrt von Remus „wie geht es dir?"
„Gut" krächzte Harry und half Remus von Fenrir auf, er drückte ihn kurz und beide drehten sich dann ohne weitere Worte zu Justin. Beide waren wohl mit ihrem Gedanken bei Sirius. Auch wenn das, was Remus gerade getan hatte, so ziemlich das hässlichste gewesen war, was Harry je gesehen hatte, er konnte es nicht böse oder unangemessen heißen. Justin hatten sie recht schnell durch einige Aufmunterungszauber wieder zum Leben erweckt.
Harry sah sich um, Madame Pomfrey war bereits dabei den von Fenrir verwundeten zu versorgen und Remus war auf den Weg den Lehrern zu folgen. Harry und Justin rannten hinter ihm her und als sie das Schloss verließen, sahen sie wie ein Hippogreif am Tor stand und wie Hagrid zusammen mit Neville die Hütte von Hagrid ablöschte.
Harry ging langsam auf eine Menschentraube zu, die sich unterhalb des Astronomieturms gebildet hatte. Er erkannte entsetzte und panische Gesichter, die auf einen Punkt auf den Boden schauten. Es dauerte etwas bis Harry einen Blick auf die Person erhaschen konnte, die dort lag. Professor Albus Percival Wulfric Brian Dumbledore lag dort tot, zumindest wenn Harry die darumstehenden Personen richtig deutete.
„Remus du solltest verschwinden." Ein leicht gebrechlich wirkender Professor Flitwick war zu ihnen getreten. „Das Ministerium wird nur dämliche Fragen stellen und den Test machen wollen", fügte er an.
Remus nickte dem kleinen Professor zu, legte Harry die Hände auf die Schulter und nickte kurz. Harry drückte kurz Remus Hand und versuchte ein Lächeln, er wollte Remus so zeigen, dass er ihn nichts übel nahm. Und schon sprintete Remus in Richtung verbotenen Wald davon. „Test?" Justin sah Flitwick fragend an.
„Wenn Werwolfe kämpfen schüttet ihr Körper eine Substanz, ein Hormon, aus. Diese Hormone benutzt das Ministerium als Indikator, ob ein Werwolf noch zivilisiert ist, oder nicht." Er verzog angewidert das Gesicht. „Wie ihr euch denken könnt, ist dieser Wert nach dem Kampf den Remus gerade gefochten hat sicherlich über diese Grenze geschossen." Er schaute kurz auf Harry. „Körperlich ausgetragenen Kämpfe unter Werwölfen sind etwas anderes, als mit den Zauberstab zu kämpfen."
„Was würde dann mit ihm passieren?" fragte Justin neugierig nach.
„Askaban für ein Jahr und dann erneute Überprüfung seiner Werte. Aber das Gefängnis ist nicht hilfreich um die Subtanz zu zersetzten, eher wird noch mehr freigegeben." Erklärte der Professor den beiden.
„Aber das ist doch nicht gerecht" sagte Justin entsetzt.
„Das hat auch niemand behauptet Mr Finch-Fletchley" sagte Professor Sprout, die nun neben Flitwick stand und das erste Mal, seit dem Harry sie kannte, so wirkte, als wäre sie eine überdurchschnittliche Zauberin. „Sie sorgen dafür, dass alle s in den Gemeinschaftsraum gehen." Damit scheuchte sie Harry und Justin davon.
Harry war völlig durch den Wind und was war jetzt eigentlich genau geschehen. Dumbledore war tot! Aber wieso waren die Todesser im Schloss? Und vor allem wie? Justin und er erzählten allen Anwesenden, was geschehen war und als sie geendet hatten, setzte ein Phönixgesang ein. Harry dachte zuerst es wäre Aschera, aber stellte dann fest, das es sich wohl doch um Fawkes, Dumbledores Phönix handeln musste.
Entsetzten und Angst machte sich unter den Schülern breit, nachdem Fawkes Melodie aufgehört hatte. Einige hatten angefangen zu weinen, andere starrten gedankenverloren in den Kamin. Wieder andere wirkten einfach nur sehr nachdenklich. Harry war dankbar, als Aschera erschien und eine leise Melodie trillerte und so zumindest die Angst der jüngeren Schüler linderte.
Harry hat das Verlangen in sein Zimmer zu gehen, nein eigentlich zog ihn etwas förmlich ihn sein Zimmer. Er wollte erst Justin Bescheid sagen, aber als er sah, das dieser Susan im Arm hatte, ging er alleine in den Raum und erblickte sofort einen Brief auf seinem Bett. Er hatte ein offizielles Siegel von Hogwarts.
Harry setzte sich auf sein Bett und öffnete den Brief, der ihn scheinbar gerufen hatte und begann zu lesen:
Sehr geehrter Mr Potter,
wenn Sie diesen Brief erhalten bin ich früher gestorben, als ich erhofft hatte. Ich schreibe Ihnen diesen Brief aus mehreren Gründen, die ich Ihnen im Laufe des Schreibens offen legen werde. Ich bitte Sie sich alles genau zu merken, da dieser Brief sich auflösen wird, nachdem sie ihn durchgelesen haben. Für den Zeitraum, den sie zum Lesen benötigen, wird niemand diesen Raum betreten, dafür sorgt ein Zauber, der mit dem Öffnen des Briefes in Kraft getreten ist.
Mr Potter, Sie haben vielleicht gemerkt, das ich nie sehr glücklich war, wenn Sie sich in der Nähe von Neville Longbottom aufgehalten haben. Oder wenn sie Kontakte außerhalb der Schule hatten, auch das werde ich in Laufe dieses Schreibens klären. Aber ich fange erstmal mit den Fakten an:
Harry war von der ganzen Sache völlig verwirrt. Wieso erhält er einen Brief von Dumbledore und nicht sein Schützling Neville. Und was hatte es damit auf sich, das er ihn angeblich von ihm fernhalten wollte. Aber er entschied sich, nun erstmal den gesamten Brief zu lesen bevor er ins grübeln verfiel.
Wie sie sicherlich mitbekommen haben ist Tom Marvolo Riddle alias Lord Voldemort verstärkt hinter Neville her. Dieses hat den Grund, dass unsere liebe Professorin für Wahrsagen eine Prophezeiung über Tom und seinem, wie ich hoffe, Schicksal gemacht hatte. Tom hat mit den Angriff auf Neville dafür gesorgt, dass diese Prophezeiung eintritt und nun ist sein Ziel wie, ich schätze, Neville zu töten.
Der Original Text der Prophezeiung hätte viele Auslegungen zugelassen, bis Tom sich für seinen Angriff auf die Longbottoms entschieden hatte. Damit hatte er einen Stein ins Rollen gebracht, den er nun versucht zu stoppen, in dem er Neville tötet. Hier die Prophezeiung in ihrem Original Wortlaut, du wirst sehen, was ich mit Auslegungen meinte:
Der Eine mit der Macht, den Dunklen Lord zu besiegen, naht heran….jenen geboren, die ihm drei Mal die Stirn geboten haben, geboren, wenn der siebte Monat stirbt… und der Dunkle Lord wird Ihn als Ebenbürtig kennzeichnen, aber Er wird eine Macht besitzen, die der Dunkle Lord nicht kennt… und der Eine muss von der Hand des Anderen sterben, denn keiner kann leben, während der Andere überlebt…. der Eine mit der Macht, den Dunklen Lord zu besiegen, wird geboren werden, wenn der siebte Monat stirbt.
Es hätte also durchaus auch dich und deine Familie treffen können, das dieses nicht geschah liegt sicherlich mit einen weiteren Professor dieser Schule zusammen. Es ist auch der Hauptgrund, warum ich Professor Snape mein Vertrauen ausgesprochen habe. Denn wäre er der alte rachsüchtige Halbblutprinz gewesen, wie früher, hätte er alles daran gesetzt deinen Vater zu töten. Denn Professor Snape hat die Hälfte der Prophezeiung gehört und an Voldemort weiter gegeben. Erst später kam er zu mir, um mir seine Hilfe anzubieten, aber das gehört jetzt nicht weiter hierher.
Wie du seit letztem Sommer weißt, gibt es eine zweite Prophezeiung. Du hast sie im Atrium an dich genommen und vor kurzen gehört. Es geht darum um deine Rolle in diesen Kampf. Am Ende des ersten Jahres lag mir die Vermutung nahe, das diese Prophezeiung dich betraf. Auch wenn ich gehofft habe, dass es Professor Snape wäre, der dieser Aufgabe zu erfüllen habe.
Im Gegensatz zu Nicolas Flamel hatte ich allerdings andere Pläne mit diesem Wissen, wie du gemerkt hast. Und zwar habe ich seit dem Verschwinden von Tom, nach dem Angriff auf die Longbottoms darüber nachgedacht, wieso er und auch Neville nicht gestorben waren. Bei Neville gehe ich davon aus, dass es eine Mischung aus zwei Gründen war, zu einem wegen der Prophezeiung und zu anderen weil sich seine Mutter für ihn geopfert hatte.
Bei Tom hatte ich einen Verdacht, der sich erst vor kurzen bewahrheitet hat. Er hat durch ein Dunkles Ritual seine Seele gesplittet, in genau sieben Teile, so genannte Horkruxe. Ich war in der Lage, einen davon zu zerstören, den Ring der Familie Gaunt. Des Weiteren vermutete ich, das das Tagebuch Riddles und die Schlange Nagini, die du vernichtet hast, auch Horkruxe waren.
Zwei weitere Gegenstände sind ein Medaillon von Slytherin und ein Kelch dessen Besitzer ich grade auszumachen versucht habe. Das sechste Horcrux ist mir zurzeit nicht bekannt, auch wenn ich eine Vermutung habe um was es sich dabei handelt. Der Siebte Teil der Seele befindet sich im neuen Körper von Tom.
Deine Tat in der Kammer verstärkte mich im dem Beschluss den Kontakt zwischen dir und Neville auf das Nötigste zu beschränken. Es zeigte mir, dass du in der Lage bist, meinen Plan zum Wohle der Allgemeinheit zu vollenden. Sollte ich mit dem sechsten Horcrux Recht behalten, musst du es im richtigen Moment vernichten.
Meine Vermutung ist, dass Tom mit der Vernichtung Nevilles seine absolute Macht einleiten wollte und somit mit Nevilles Tot ein weiters Horcrux erstellen wollte. Das fünfte und mit meinem Tot das sechste. Da er aber selbst durch den Todesfluch getroffen wurde, kam jetzt einiges durcheinander. Ich glaube, dass das fehlende Horcrux Neville selbst ist, auch wenn ich bis heute die Suche nach einem anderen Objekt nicht aufgegeben habe.
Du erkennst jetzt sicherlich den Wahnsinn in der ganzen Geschichte. Der Satz, der einzige mit der Macht den Dunklen Lord zu töten, kann in zwei Varianten gesehen werden. Die für Neville angenehmere, er ist in der Lage Tom zu töten. Oder die andere Variante, er muss sterben, bevor jemand in der Lage ist Tom zu töten.
Es ist Paradoxon, da Tom schon seit Jahren versucht Neville in seine Finger zu bekommen und er sogar versucht ihn zu töten. Wenn man so will, seine eigene Lebensversicherung. Genau dieser Umstand ist es, weshalb ich versucht habe euch zu trennen, auch wenn das nicht immer ging, da du sein Beschützer warst.
Ich sage das jetzt völlig wertungsfrei und emotionslos und ich hoffe mich auch zu irren, aber im Moment sehe ich keine andere Möglichkeit. Du bist in der Lage jemand der dir im Wege ist zu vernichten. Allerdings würdest du für deine Freunde auch dein Leben geben, wie es vor dir jeder Potter getan hätte. Jetzt stehst du vor der Wahl, ein Leben zu vernichten um das Leben der Allgemeinheit zu schützen.
Deshalb habe ich versucht zu verhindern, dass ihr echte Freunde werdet, um damit deinen Gewissenkonflikt etwas zu mindern. Denn wenn ich mit meiner Vermutung richtig liege, muss Neville sterben, bevor Tom sterben kann.
Ich kann, oder muss, dieses nun nicht mehr vollziehen. Allerdings habe ich dir diese Bürde auferlegt, da dein und das Leben Nevilles miteinander verbunden sind. Jetzt verstehst du, warum ich gehofft hatte Professor Snape würde der Beschützer sein, dann müsste ich dir dieses nicht antun. Allerdings ist das Verhalten von Professor Snape in der letzten Zeit nicht so, das ich ihn diesen Auftrag anvertrauen kann.
Ich weiß, dass ich dich vor eine schwere Aufgabe gestellt habe, denn nun ist es an dir zu entscheiden welche der beiden Varianten zutrifft. Es ist gefährlich Neville nun einfach zu töten, denn er könnte tatsächlich die Macht haben, um Tom zu vernichten. Auch sollte nicht sehr viel Zeit zwischen dem eventuellen Tot Nevilles und Toms liegen. Denn Tom hat die Möglichkeit weitere Horcrux zu erschaffen.
Eine Erfahrung möchte ich dir noch mit auf den Weg geben Harry. Zauberer mit Kraft und Begabung haben eine große Verantwortung. Was immer du auch versuchen wirst um dieser zu entgehen, es wird immer jemand eine Entscheidung von dir fordern. Desto größer die Kraft, desto Größe die Auswirkung.
In der Hoffung mich in dir nicht getäuscht zu haben und das Leben von Neville und der Zaubererwelt, wie wir sie kennen, in die richtigen Hände gegeben zu haben, verbleibe ich
Hochachtungsvoll
Albus Percival Wulfric Brian Dumbledore
P.S.: Wie ich Minerva einschätze wird sie einen kleinen Anschubser brauchen, um sich um den Direktorposten zu bemühen. Versuche dieses durch deine dir zukommende Macht in den Sommerferien zu beeinflussen. Hogwarts darf nicht geschlossen werden, oder Tom hat heute einen zu großen Sieg errungen.
P.P.S.: Ich bin sehr gespannt, ob ich mit meiner Vermutung bezüglich deiner Prophezeiung und der alten Bräuche richtig liege. Wenn ja, wünsche ich dir viel Glück dabei, es ist nicht so vorteilhaft wie es im ersten Moment für andere aussehen wird, zumal die Allgemeinheit das schon Jahrzehnte nicht mehr erlebt hat. Was nicht heißt, du solltest es sein lassen, da selbst in deiner Familie solche Fälle öfters geschehen sind. Eins noch, der Grimmauld Place ist nicht durch den Fideliuszauber geschützt, nur das Hauptquartier des Ordens.
Harry schaute kurz auf, das konnte doch nicht war sein. Er solle der Richter sein? Er soll entscheiden ob Neville sterben muss oder nicht? Dass er nun in seiner Vermutung in Bezug auf Dumbledore bestätigt wurde, war völlig zweitrangig geworden. Er hatte eine Aufgabe verpasst bekommen, die er nicht wollte, die er nicht ausführen konnte.
Er schaute auf das Pergament, was gerade begonnen hatte zu verbleichen und sich dann komplett auflöste. Wenn er wirklich Neville töten würde, was wäre dann mit ihm? Wie sollte er jemanden erklären was er getan hatte und vor allem warum?
Wie konnte Dumbledore ihm so eine Aufgabe zukommen lassen, ohne mit anderen darüber zu reden? Wie konnte er so etwas von ihm verlangen? Wieso bekam er immer Post von Verstorbenen? Und wieso mit solchen Aufgaben?
Aber was er sich auch Fragte war, warum sollte er das tun? Seine Rache bezog sich nur auf die Ratte und wieso sollte er sich für ein Ministerium einsetzten, welches ihn bestahl? Oder die Allgemeinheit schützen, die Allgemeinheit die ihren Held verpönt oder anhimmelt, wie es ihr oder der Presse gerade gefiel. Die einen sechzehnjährigen als ihre Rettung ansah und sich selbst nicht besser schützen konnte, als eine Schafherde.
Harry grummelte „Desto größer die Kraft, desto Größe die Auswirkung. Arsch"
Der nächste Morgen war einer der schlimmsten die Harry je erlebt hatte. Nicht einmal die Slytherins wagten es zu lächeln. Was noch viel schlimmer für ihn war, war das einige Schüler von ihren Eltern ungehend aus der Schule genommen wurden. So war das Letzte, was er von Cho sah, ein trauriges Lächeln, als sie eine der Kutschen, zusammen mit ihren Eltern, bestieg.
Ginny sah auch schlimm aus, Harry hatte von Justin erfahren, dass die angegriffene Person ihr Bruder Bill gewesen war und dieser nun um sein Leben rang. Sie erfuhren diesen Morgen auch, dass die Todesser durch die Hilfe von Draco Malfoy in das Schloss gelangt waren und das Professor Snape den Direktor kaltblütig ermordet hatte.
Einen kleinen Tumult verursachte Harry auf die Ankündigung von McGonagall, sie wisse nicht ob die Schule nächste Jahr geöffnet werde. Er fragte sie, wie sie Gedenke Voldemort als nächstes zu unterstützen, da sie nun den Muggelgeborenen ihre Hilfe zum Lernen und damit zur Selbstverteidigung entzog.
Die nun kreideweiße Professorin konnte erst nach einiger Zeit reagieren. Sie sagte, dass das Ministerium dieses zu entscheiden habe und nicht sie und das sie natürlich weiterhin als Lehrerin zur Verfügung stehen würde. Auch würde sie alles in ihrer Macht tun, um Hogwarts am Leben zu halten. Bitte Dumbledore, Wunsch erfüllt dachte sich Harry daraufhin.
Viele der anwesenden Schüler musterten Harry überrascht, da keiner von ihm diesen Ausbruch erwartet hatte. Allerdings waren nicht nur freundliche Blicke darunter. Aber Harry war das egal, er wollte ihr den Anschubser verpassen, den Dumbledore gewünscht hatte. Das war die einfachste Aufgabe die er hatte.
In diesen Moment wurde die Tür langsam geöffnet und ein blonder Junge mit blutendem Gesicht schleppte sich dadurch. Sein rechter Arm hing merkwürdig schief vom Körper und sein linkes Bein schien die Last die ihm aufgebürdet wurde nicht mehr tragen zu wollen. Seine Kleidung hing in großen Fetzten an ihm herunter und zeigte weiteres Blut, welches von Schnitt- oder Brandwunden zu stammen schien, die über seinen ganzen Körper verteilt waren. Draco Malfoy wirkte bei weiten nicht so würdevoll wie sonst immer, aber trotzdem schienen nicht viele erfreut zu sein ihn wieder zu sehen.
Als er scheinbar Ohnmächtig auf den Boden aufschlug, war es Slughorn, der sich darum kümmerte, das Draco in die Krankenstation kam. Shit dachte Harry, der gehofft hatte, das Malfoy nicht wieder auftauchen würde, aber Unkraut schien wirklich nicht zu vergehen. So waren es doch wieder mehrere Probleme, die er vor sich herschieben durfte.
Nachdem Draco beseitigt war, schenkte Harry den Brief von Gringotts, welchen er vor der Ansprache von Professor McGonagall erhalten hatte, seine volle Aufmerksamkeit.
Sehr geehrter Mr Potter,
mit diesem Schreiben teilen wir Ihnen mit, dass das Bankhaus Gringotts die Verwaltung ihres Vermögens übernommen hat. Ihr alter Verwalter Mr Voorhees wurde nach mehrmaligen Versuchen seitens Gringotts nun endlich des Betruges überführt. Er wurde Seitens des Ministeriums für eine Haftstrafe von einem Jahr nach Askaban gebracht.
Leider müssen wir ihnen mitteilen, dass nur ihr in Bulgarien eingelagertes Barvermögen die Betrügereien überstanden hat. Aber auch hier teilte uns Mr Lupin mit, das einiges benötigt wird um die Fehler die von Mr Voorhees bezüglich des Einkaufes vom Materialen gemacht wurden zu begleichen.
Das Ministerium hat seine volle Unterstützung bei der Widerbeschaffung des Geldes zugesagt, allerdings wagen wir zu bezweifeln, dass dieses helfen wird. Uns entzieht sich leider völlig welche Geldsummen noch von Mr Smith offen stehen, hoffen aber dieses bis zu Ihrer Volljährigkeit zu ihrer vollsten Zufriedenheit geklärt zu haben.
Hochachtungsvoll
Grilthauk, Verwalter des Black und Potter Vermögens
Hätte Harry vorher gewusst, wie Reich er gewesen war hätte er jetzt sicherlich vor Wut gekocht. Allerdings hoffte er das sein Vermögen noch groß genug war, um Godric's Hollow zu halten und die Dursley zu befriedigen. Der Rest war Nebensache, er wollte nun den Familiensitz und seine Ruhe, zumal er ja eh nicht wusste, was nun alles passieren würde, immerhin führte er Neville in die letzte Schlacht, warum auch immer.
Am Tag der Beerdigung waren alle noch anwesenden Schüler ordentlich gekleidet in der großen Halle erschienen, es war sehr still und auch niemand schien wirklich Hunger zu haben. Irgendwann gab Professor McGonagall die Anweisung, alle sollten ihren Hauslehrern folgen. Als Harry erkannte wer der erste Schüler hinter Slughorn war, wurde er wieder wütend. Draco Malfoy mit einem immer noch leicht ramponierten Gesicht und einer, wie Harry schätze, gespielten Trauermine.
Die Beerdigung war ein Riesenereignis in der Zaubererwelt. Der Minister und sein Stab, sowie der gesamte Gamot und noch einige andere wichtige Persönlichkeiten waren anwesend. Harry hatte fast die ganze Beerdigung über die letzten Tage nachgedacht.
Was sollte jetzt mit der Schule passieren? Was geschah mit Malfoy, der seine Trauermine nicht ständig aufrechterhalten konnte? Was war mit Snape, dem Mörder Dumbledores? Was hatten Neville und seine Freunde nun vor? Und, was die Frage aller Fragen war, was sollte er mit Neville machen?
Remus war auch anwesend, Harry hatte gesehen, dass ihm einige Auroren kurz beiseite genommen hatten. Die Kontrolle schien für ihn aber positiv verlaufen zu sein, weil er nun als normaler Trauergast zwischen den anderen saß. Harry hätte gern mit ihm geredet, war sich aber auch klar, dass das zurzeit nicht möglich war.
Er hatte kurz Fleur gegrüßt, die zusammen mit Bill erschienen war. Dieser war wohl wieder einigermaßen zusammen geflickt worden. Nun konnte keiner Fleur mehr vorwerfen, sie wäre oberflächlich. Nicht jede hätte so bedingungslos zu Bill gehalten, wie sie es in dieser Situation tat.
Harry schaute kurz zu Red Head, die neben Pansy saß, Harry vermutete, das sie sich um seinen Wunsch kümmerte. Harry hat ihr eine Nachricht zukommen lassen, an dem Tag wo Malfoy wieder aufgetaucht war. In der bat er sie, ihm mitzuteilen wo sich Malfoy in der Nacht vom dreißigsten auf den einunddreißigsten Juli aufhielt.
Ja, klein Malfoy war damit durchgekommen, er hätte unter dem Imperius-Fluch gestanden und den Auftrag gehabt Dumbledore zu töten. Doch konnte er sich gegen diesen Befehl widersetzten, so das Snape diese Tat vollbrachte. Deshalb wurde er auch so hergerichtet, als Warnung an alle die sich gegen den Dunkeln Lord stellten. Schade nur, dass niemandem auffiel, dass die normale Warnung Toms der Tod war und das Leute unter dem Imperius-Fluch nicht selten solche Pläne ausarbeiteten um den eigenen Arsch zu retten.
Harry hätte am liebsten losgelacht, aber das würde nicht gut kommen, nicht im Moment wo er jegliche Rückendeckung verloren hatte. In einen Monat war er Volljährig und damit für alles Verantwortlich was geschehen würde. Harry schreckte aus seinen Gedanken, als der Körper von Dumbledore in Flammen aufging. Und plötzlich wusste er was er zu tun hatte, er erhob sich zusammen mit den anderen Trauergästen und schritt allerdings auf den brennenden Sarg des Direktors zu und nicht weg.
Er zog sein Messer aus seinem Umhang und schnitt sich einmal entlang der Handinnenfläche. Der Schmerz, den er eigentlich erfahren müsste, als er seine Hand zur Faust ballte und diese ins Feuer streckte blieb allerdings aus. Er hörte kurzes Gemurmel und anschließend erstaunte Laute und Keuchen der Anwesenden, als die Flamen sich Grün färbten. Als er seine Hand aus den Feuer nahm, war diese unversehrt selbst der Schnitt war nicht mehr vorhanden.
Er marschierte Richtung See um so den fragenden Blicken zu entgehen, einige wenige Trauergäste hatten seine Tat verfolgt. „Was hatte das zu bedeuten?" Justin war zu ihm getreten und sah ihn neugierig an.
„Ich habe geschworen, nach besten Wissen und Gewissen meine Aufgabe zu erfüllen" erwiderte er und war dankbar, das Justin scheinbar wusste, das er mehr nicht erfahren würde.
„Was machst du jetzt?"
„Mit Neville reden und dann zu meinen Verwandten" erwiderte Harry.
„Entschuldige, dass du nicht mit zu mir kannst, aber mein Onkel ist nicht der Mensch der Fremde oder Freunde oft an sich lässt."
„Ist nicht so schlimm Justin" er lächelte matt. „Ich habe eh viel vorzubereiten, bis ich Volljährig bin und vieles zu überdenken."
„Schau" Justin deutet auf die andere Seite des Sees, dort stand Neville und der Minister trennte sich gerade wenig begeistert von ihm.
„Lief wohl nicht wie gewünscht" sagte Harry ironisch.
„Kein Wunder, wenn er Fudge und Umbitch bei sich hat" sagte Justin. „Lass uns zu den Kutschen gehen. Harry nickte und beide nahmen sich eine Kutsche, in die auch noch Susan stieg.
Als sie den Zug erreichten, sicherten sie sich wieder ein Abteil mit Hannah und Ernie und als der Zug einige Zeit unterwegs war, machten sich Justin und er auf die Suche nach Neville. Sie fanden ihn in einem der letzten Abteile zusammen mit Ron und Hermine.
„Wir müssen reden" sagte Harry, nachdem er die Tür geöffnet hatte und mit Justin im Abteil stand.
„Worüber?" kam es von Ron.
„Über eure Fehleinschätzung und die Zukunft und ich lasse mich heute nicht mit einen ‚Wir müssen nachdenken' abspeisen" gab Harry schroff zurück.
„Welche Fehleinschätzung?" fragte Neville.
„Snape und seine Rolle" erwiderte Justin genauso freundlich wie Harry.
„Und was glaubt unser Neunmalkluger um wen es sich handelt" fragte Ron gehässig nach.
„Wer hat Neville denn fast in jedem Jahr bei Seite gestanden?" Justin schaute aggressiv auf Ron „Du wohl eher nicht, also bleib geschmeidig."
„Wer glaubst du denn darf auf mich aufpassen?" fragte nun Neville sarkastisch nach. Klar anzeigend, dass es ihm egal war, er würde alleine zu Recht kommen.
„Wer hat dir denn jedes Jahr den Arsch gerettet?" kam es erneut von Justin „Oder war zumindest in deiner unmittelbaren Nähe?"
„In letzten Jahr Dumbledore, das Jahr davor Harry, davor Snape, davor Fawkes und davor meine Eltern" sagte Neville, immer noch anzeigend, das er nichts von diesen Gespräch hielt.
„Wovor hat dich Snape beschützt im dritten" fragte nun Hermine zu Überraschung der anderen „er wollte Algil ausliefern und uns von der Schule werfen."
„Und soviel wie ich weiß muss Harry auch im Ministerium nah bei dir gewesen sein, oder wie kam er zu der Prophezeiung?" fragte Justin, immer noch der allgemeinen Stimmung angepasst, also recht aggressiv.
„Und war er auch in der Kammer des Schreckens und hat den Basilisk beseitigt?" fragte Neville schon etwas wütender. Scheinbar wollte er mit aller Macht verhindern, über das Thema zu reden.
„Nein nur Tom" kam es von Harry und er war in Gegensatz zu den anderen sehr ruhig, schon fast gefährlich ruhig. „Und wenn du schon fragst, ist dir schon mal aufgefallen, dass du nicht weißt wie du das Schwert von Gryffindor erhalten hast."
„Der seinem Erbe nicht folgt" murmelte Hermine „man munkelt die Potters wären Nachfahren der Gryffindors. Aber welcher Älteste ist auf deiner Seite?" Sprach sie nun lauter, aber freundlich, scheinbar interessiert das Gespräch etwas zu beruhigen.
„Flamel" gab ihr Harry zur Antwort.
„Toll du bist mein Beschützer dann leg los" fauchte Neville.
„Unsere Leben sind leider irgendwie miteinander verbunden, also mach mich nicht dafür verantwortlich!" Harrys Stimme wurde nun doch lauter. „Und sag mir jetzt endlich was du mit Dumbledore unternommen hast" schrie Harry nun in Richtung Neville. „Ich bin es leid, alles aus zweiter Hand zu erfahren."
Das erste Mal seit einiger Zeit, entwickelte Harry solch eine Wut, dass er am liebsten jemanden an die Wäsche gegangen wäre. Auch wenn er eigentlich alles wusste, er wollte hier jetzt endlich Antworten bekommen, so dass er zumindest soweit mit allen reden konnte. Außerdem fand er es erfrischend, seinen Frust der letzten Tage loszuwerden.
„Beruhige dich Harry" sagte Justin und legte eine Hand auf seine Schulter. Auch die Gryffindors sahen ihn überrascht an.
„Ich mich beruhigen, mein Leben ist seit einen Jahr das reinste Affenhaus. Dann kommt Mr ‚ich-brauch-keine-Hilfe' und will mich mit dummen Sprüchen nerven." Harry trat mit voller Wucht gegen die Abteiltür, die dieser Belastung nicht standhielt und zersplitterte. Woraufhin einige im Gang stehende Mädchen überrascht aufschrieen.
„Besser?" fragte Justin und sprach dann einen „Reparo" als Harry seinen Fuß wieder aus der Tür hatte.
„Nein" fauchte er kurz und machte, nach dem er einen Schutzzauber über die Tür sprach, weiter. „Soviel ich mir jetzt ausmalen konnte, bist du der, der Voldemort in den Arsch treten kann und ich der der dich dorthin begleitet." Er holte tief Luft „wieso habe ich dann nur das Gefühl, das du mehr weißt als du sagst?" Harry schnaufte nochmals und brummte dann „glaub bloß nicht ich reiße mich um diesen Posten."
Neville musterte seine zwei Freunde nachdenklich, Wuschel nickte langsam. Ron starrte immer noch etwas überrascht auf die Tür und die beiden Hufflepuffs und meinte dann: „So wie es aussieht, weiß er mehr als Voldemort und hat nie etwas gegen dich unternommen, außer Quidditch zu spielen."
„Setzt euch, es dauert ein Moment" Neville erzählte ihnen nun was er von Dumbledore über die Horkruxe erfahren hatte. Welche Gegenstände es waren und was in der Nacht von Dumbledores Tod in der Gruft geschehen war. Er zeigte ihnen auch das falsche Medaillon mit der Nachricht an Tom.
„Eins ist in der Schule" kam es nachdenklich von Harry.
„Was?" kam es im Chor von der Gryffindors.
„Eins ist in der Schule, der Gedächtniszauber, du entsinnst dich?" fragte Harry an Wuschel gewandt. „Ich habe ihn brechen können und so herausgefunden das Tom M. Riddle dort einen Gegenstand hinterlegen musste."
„Was?" fragte Ron neugierig nach.
Harry zuckte mit den Schultern. „Ich weiß nicht was es ist, es ist verzaubert. Momentan ist es ein Koboldstein" antwortete er.
„Voldemort hat einen Koboldstein zu seinem Horkrux gemacht?" fragte Ron etwas belustigt.
„Hört der auch mal zu?" fragte Harry. „Es hat jetzt diese Form, ich war nicht in der Lage den Zauber zu brechen, durch den er geschützt ist" erweiterte Harry seine Aussage, immer noch bemüht nicht über Wuschel zu lachen. Die scheinbar mit sich kämpfte nicht zu offensichtlich auf Rons Seite zu stehen.
„Also Tagebuch, Schlange, Ring haben wir" versuchte Hermine dann das Gespräch von Ron wegzubringen. „Medaillon ist vielleicht zerstört und eins in der Schule, fehlt immer noch eins und ich hoffe es ist dieser Kelch. Denn wenn wir wissen, was wir suchen müssen, ist es einfacher."
Alle nickten „und was machen wir jetzt?" fragte Ron.
„Abwarten bis wir Volljährig sind" sagte Neville und Harry nickte. „Dann treffen wir uns irgendwo und planen weiter. Jeder sollte erstmal mit diesem Wissen alleine Arbeiten, vielleicht kommen wir so besser voran, oder haben verschiedene Ideen, denen wir folgen können. Zumal bis dato geklärt sein wird, ob die Schule geöffnet bleibt oder nicht."
Harry nickte und streckte Neville die Hand entgegen, die dieser mit einem Lächeln ergriff. Er fühlte sich nicht wirklich gut, nein eher bescheiden, aber was sollte er tun? Er würde alles versuchen um Neville zu helfen, bis der Punkt der Entscheidung gekommen war. Als Harry und Justin das Abteil verließen, hörten sie noch kurz ein: „Müssen wir wohl doch wieder nach Hogwarts" von Hermine.
Den Rest der Reise verbrachte jeder in seinem Abteil mit seinen Gedanken und so waren sie schneller in London, als Harry erwartet hatte. Er durchschritt zusammen mit Justin die Barriere zu Gleis 9 ¾ und stand nun im Muggel Bahnhof.
Er hielt Ausschau nach seinem Onkel, von dem er ein Foto hatte, er erblickte ihn aber nicht unter den Wartenden. Er sah aber jemand anderes, der zwar als Muggel perfekt gekleidet war, aber trotzdem aus der Menge stach.
„Mr Potter, schön Sie zu sehen"
„Walter" kam es überrascht von Harry „womit habe ich Ihre Anwesenheit verdient."
Dieser verzog kurz sein Gesicht, meinte dann aber. „Ich verweile auf der Insel, da die beiden Damen des Hauses zurzeit hier leben. Allerdings werden meine Dienste dort nicht benötigt" sein Blick verfinsterte sich erneut. „Mr Delacour trug mir daraufhin auf, ich solle mich um Ihren Transport, wann immer er gewünscht oder erforderlich, kümmern."
„Da bin ich über die uneigennützige Hilfe von Mr Delacour aber dankbar" erwiderte Harry und lächelte gehässig, wusste er doch sehr wohl was dieser sich davon versprach. Er verabschiedete sich von Justin und folgte Walter, der sein gesamtes Gepäck ohne ein Hilfsmittel zum Wagen trug.
Na da wünschen wir Harry doch spaß mit Vernon und Co. oder?
mig
Silvertrust
HIER UNTEN BEI GO (sofern ff nicht gerade wieder eine Macke hat)
