Moin,
Vielen dank an alle die Reviews geschrieben haben und ich hoffe ihr habt euer reply erhalten. Also danke nochmals an: indy: hoffentlich! KleineSchwesterOrion, Dax: ich auch ;-), Wilder Terminator, Zerengeb, Harry Black Potter, Schattenengl, Merowinger, PowL, Condor07, Thorin: schnell genug? Alex Black5, qwertz: jetzt geht weiter und danke. Schokki, Axpesc: Sorry sie kommt später, LAVH-16, Enrinye, Castroblanco.
nun die Story
Rückblende Chap 31
Dieser verzog kurz sein Gesicht meinte dann aber. „Ich verweile auf der Insel da die beiden Damen des Hauses zur Zeit hier leben, allerdings werden meine Dienste dort nicht gebracht" sein Blick verfinsterte sich erneut. „Mr. Delacour trug mir daraufhin auf, ich solle mich um ihren Transport wann immer er gewünscht oder Erforderlich ist kümmern."
„Da bin ich über die uneigennützige Hilfe von Mr. Delacour aber dankbar" erwiderte Harry und lächelte gehässig wusste er doch sehr wohl was dieser sich davon versprach. Er verabschiedete sich von Justin und folgte Walter, der sein gesamtes Gepäck ohne ein Hilfsmittel zum Wagen trug.
32. Kapitel:Urlaub bei den Dursleys
„Mr. Potter wir werden gleich ihre Verwandten erreichen." Walter hatte ihn das erstmal seid der Abfahrt von Kings Cross aus seinen wenig erfolgreichen Gedanken geholt. „Ich werde ihr Gepäck noch in ihr Zimmer bringen und mich dann zurückziehen."
„Danke, Walter" erwiderte Harry nur.
„Wird sind dann da Mr. Potter, Ligusterweg Nr. 4" aus seiner Stimme war wie immer keine wirkliche Emotion zu hören, aber Harry glaubte das er diese Gegend nicht mochte. Harry blickte nun auch erstmal auf die einheitlichen Häuser und Gärten, es wirkte alles etwas unwirklich, wie eine Werbung die Harry mal bei Justin gesehen hatte. Wo ein Amerikanischer Lebenstraum der sechziger verulkt wurde.
Harry stieg aus, nachdem Walter die Tür geöffnet hatte und wollte gerade klingeln, als sein Onkel die Tür öffnete. „Hat wenigsten hierher gefunden" war seine Begrüßung „rein mit dir." Er wollte gerade weiter machen, als Walter in der Tür erschien.
„Wo soll das Gebäck von Mr. Potter hingestellt werden Mr. Dursley?"
„Wenigsten einer der weiß was sich gehört." Mr. Dursley schnaubte kurz „dort hin" er zeigte auf eine Raum in der oberen Etage genau gegenüber des Treppenaufgang. Walter trug die Taschen noch oben und kam dann wieder herunter. Er verabschiedete sich knapp bei Mr. Dursley und Harry und verschwand dann. Scheinbar nicht wirklich traurig darüber, schnell diesen Ort verlassen zu können.
„Da rein" brummte Mr. Dursley. Harry ging in einen Raum, den er als Wohnzimmer einstufte. Ein Sofa und ein Fernseher standen dort und ein Kamin auf dem Bilder sämtlicher Dursley drapiert waren. Der Raum wirkte übertrieben sauber, alles schien einer großen Ordnung und Struktur unterworfen zu sein. Harry war sofort klar, dass dieser Raum jedem Besucher zeigen sollte, dass hier grundsolide und ehrbare Bürger wohnen.
„Setzt dich Bursche" begann Vernon ohne Umschweife und holte Harry so aus seiner Trance. „Ich bin dein Onkel Vernon Dursley, du sprichst mich mit Sir und meine Frau mit Mrs. An, verstanden?" Harry nickte nur, er wollte erstmal abwarten was hier nun passieren würde.
„Dein Anwalt hat uns einen Vertrag unterschreiben lassen, den wir leider nicht mehr anfechten können. Doch las dir eins gesagt sein Freak, ich weiß das du nicht Zaubern darfst." Harry sah, dass dieses Wort für seinen Onkel schon schwer auszusprechen war und hatte mühe sein Grinsen zu unterdrücken. Aber die Stimme von Riddle in seinen Kopf sagte ihm, er solle sich zusammen nehmen. „Und nur weil ich dir nicht die Manieren einprügeln darf, die dir sicherlich fehlen, heißt das nicht, dass du kannst hier tun und lassen kannst was du willst."
Scheinbar erkannte er, dass Harry nicht damit gerechnet hatte so empfangen zu werden. „Wenn du glaubst, dass ich mich von meinen Bonus verabschieden kann nur weil ich dir deinen Goldlöffel aus dem Mund ziehe hast du dich getäuscht Bursche." Er grinste Harry gehässig an „die Anteile der Firma besitze ich schon, dieser Idiot von deinen Verwalter hat sie mir angeboten."
Sein Blick schweifte ab und Harry war klar dass er seinen Trumpf für einen Apfel und ein Ei verloren hatte. „Also Freak, das heißt du musst meinen Anweisungen folgen und alles tun was ich dir sage. Um den Vertrag nicht zu gefährden werde ich dich auch nicht Seelisch oder Körperlich schädigen." Seiner Stimme konnte Harry klar entnehmen, das er nicht glaubte dass es möglich sein könnte, ihn noch mehr zu schädigen.
„Als wenn das bei euch möglich wäre" brummte er dann auch. Harry war wie vor dem Kopf geschlagen. Was hatte dieses Arschloch vor? „Also du stehst jeden morgen um sechs auf und machst uns das Frühstück."
„Sir?" Harry sah ihn nachdenklich an „Frühstück machen wie…."
„Hab ich dir erlaubt zu sprechen" wurde er unterbrochen –Klatsch-. Er hatte eine saftige Ohrfeige verpasst bekommen. „Denk ja nicht, das wäre körperliche Gewalt gewesen, du Abschaum" machte er gleich weiter „das nennt man bei uns Erziehung. Kannst du nicht einmal Kochen?"
Harry nickte nur, er rieb sich unbewusst mit der Hand kurz über die Wange. Er wäre schon längst explodiert, wäre da nicht seine innere Stimme, die ihm mit aller Macht sagte er solle ruhig bleiben. Auch wenn er sehr mit der aufsteigenden Wut in sich zu kämpfen hatte. Vernon schüttelte genervt den Kopf. „Was für eine Ausbildung bekommt ihr Freaks bloß, dich werde ich erziehen, warte nur ab."
„Deine Tante wird dir zeigen, wo was ist, aber wehe dir sie muss es zweimal erklären." Er fuchtelte wieder mit der Hand und den dazugehörigen Wurstfingern rum. „Jetzt geh auf dein Zimmer, ich rufe wenn du runter kommen darfst." Harry nickte nur und war gerade am seinen Onkel vorbei als er einen Tritt bekam „Das heißt ja Sir!"
„Ja Sir" quetsche Harry durch seine Zähne, was dazu führte, dass sein Onkel noch breiter grinste.
Als Harry sein Zimmer betrat musste er erneut schlucken. Dort war ein Reisebett aufgebaut aus dem mindestens eine Feder zu sehen war. Ein klappriger Schrank stand gleich neben der Tür zusammen mit einer kleinen schrottreifen Kommode. Sonst sah das Zimmer so aus, als hätte ein dreijähriger einen Satz Bundstifte bekommen und hatte sich an den Wänden vergriffen. Selbst in Indien gab er mehr Luxus dachte sich Harry.
Er legte sich aufs Bett und ging den Vertrag im Geiste durch. Harry hat den kürzeren gezogen. Ohne die Anteile der Firma hatte er kein Druckmittel mehr gegen seinen Onkel. Weglaufen war auch ein Problem, wohin? Und was würde geschehen? Welche Sanktionen würden ihn dann erwarten? Nicht von seinen Verwandten, nein von diesem Ministerium?
Zumal er nicht wusste, wie viel Geld er nun eigentlich besaß. Andererseits wie sah es aus, wenn er fast volljährig, bei Tonks oder Remus ankäme und um Hilfe bat. Kaum das er mal alleine aus dem Haus war. Er musste sich hier durchbeißen und seinen Onkel würde er schon noch kriegen und wenn es erst am einunddreißigsten war. Dies wurde auch sein Mantra: Der einunddreißigste wird kommen.
„Potter" grölte jemand von unten und Harry ging in die Küche in der der Rest der Familie war. Ihm wurde kurz seinen Tante und sein Cousin vorgestellt und schon erhielt er eine Anweisung in die Küchenarbeit. Immer wieder unterbrochen durch Androhungen seines Onkels.
Dudley verdrehte die Augen, warf sich wieder seine Jeans Jacke mit Lederweste über, brummte was von „Freunden" und stand auf. Harry verstand nun warum er Box Champ war, er sah aus wie ein etwas in Form gebrachter Sumo-Ringer. Sicherlich hatten seine Gegner zu kurze Arme um überhaupt sein Gesicht zu treffen, da der Bauch soweit überstand.
Harrys Tante schaute ihrem Spross noch hinterher und trillerte „Pass auf dich auf Duddy, hast du auch genug Geld?"
Duddy stoppte und schon hatte sein Vater die Hand an seiner Geldbörse und drückte ihm breit lächelnd einige Scheine ihn die Hand. „Viel Spaß Großer" sagte er noch und drehte sich wieder mit düsterer Mine zu Harry. „Gaff nicht so dämlich, hör deiner Tante zu." Mit diesen Worten verschwand Vernon dann auch ins Wohnzimmer.
Harry brauchte kein Hellseher zu sein um zu wissen, das Duddy Furz noch nie, auch nur einen Klaps, auf sein Erumpert großes Hinterteil bekommen hatte. Er glaubte auch nicht das Duddy jemals irgendeine Strafe bekam, egal was er getan hatte.
Petunia zeigte ihm noch wo was war und wer was morgens zum Essen bekam und ging dann ohne weiteren Ton ebenfalls in die Stube. Harry der nicht wusste was er jetzt tun sollte wollte mal nach draußen schauen, als er die Stimme seine Onkels hörte. „Was glaubst das du da tust?"
Er stand in der Tür von der Stube und schaute in dem Flur in welchen gerade Harry war und musterte ihn grimmig „Ich wollte nur."
„Nichts willst du, hol mir ein Bier und dann ab in dein Zimmer. Ich bestimme wann du wo bist." Harry ging Richtung Küche und bekam wieder einen Tritt von Vernon.
„Ja, Sir" kam es von Harry.
„Wenigsten scheinst du nicht so dämlich zu sein wie dieser Verwalter" grunzte Vernon, wieder mit diesem träumerischen Blick. Harry gab ihm innerlich kochend das Bier und verschwand auf sein Zimmer. Das werden ganz tolle Tage Harry grummelte er in sich, aber er versuchte seine angestauten Aggressionen durch körperliches Training abzubauen. „Ein Tag weniger" brummte er während er SitUps und Liegestütze bis zu körperlichen Erschöpfung durchführte.
An nächsten Morgen machte er so gut es ging das Frühstück, was, wie nicht anders zu erwarten, in einer Katastrophe endete. Die Eier versalzen, der Speck schwarz, der Kaffee zu dünn und so weiter und so weiter. Harry bekam aber diesmal keine Schläge, sondern wurde nur abwechselnd von seiner Tante oder seinem Onkel angeschnauzt. Das ganze wurde nur kurz von Duddy unterbrochen, der Geld für ein Frühstück im Cafe verlangte und verschwand.
Er erhielt eine Arbeitsliste auf der die nächsten Aufgaben standen: Unkraut jäten, Rasenmähen, anschließend Essen. Hofzufahrt und Bürgersteig säubern, anschließend Essen. „Und glaub ja nicht du bekommst was zu Essen, wenn die Arbeiten nicht erledigt sind." keifte seine Tante.
Das führte dazu dass Harry seine zweite Mahlzeit diesen Tag erst am späten Nachmittag oder besser als Abendbrot bekam. Harry wäre unter normalen Umständen schon geplatzt. Er hätte seinem Onkel und seiner Tante die Meinung gegeigt und wäre verschwunden, aber genau das war es was ihn auch daran hinderte.
Wie sollte er im Gamot bestehen, wenn er immer ausrastete? Er musste sich ein dickeres Fell anschaffen, Worte durften ihn nicht mehr treffen. Oder aber, er würde von den alten Gamot Mitgliedern wie ein Spielball angepiekst werden und seine Familie würde eine Lachnummer werden. Er musste sich einfach mehr konzentrieren, nicht auf seine Arbeit, sondern auf seine Okklumentik. Er musste so werden wie Snape, ja Snape. Niemand durfte ihn aus der Ruhe bringen, beziehungsweise durfte er es keinem zeigen. Dies hier würde sein Meisterstück in Selbstbeherrschung werden und bei den vielen Liegestützen auch seiner Fitness zu gute kommen.
Ein anderer Vorteil war, dass er sich Pläne machen konnte. Darüber, was er versuchen musste, um Verwalter des Blacks Vermögens zu werden. Wo er sich aufhalten wolle ab null Uhr am einunddreißigsten. Natürlich fragte er sich auch wie er mit Neville und dem Horcrux vorgehen sollte. Er versuchte auch etwas über eventuelle Erbstücke der Gründer in Erfahrung zu bringen.
Aber auch etwas anders sprang immer wieder durch seinen Kopf. Zu einem Cho, die nun sicherlich schon sonst wo war. Und Gin die sicherlich gutgelaunt ihre Brüder ärgerte oder aber von Fleur zur Weißglut gebracht wurde. Er hätte es nicht gedacht, aber sie fehlten ihm. Und wo er schon bei den Mädels war, natürlich auch Tonks. Allerdings hatte er hier mehr die Frage im Kopf, was sie vorhatte, bezüglich des Blacks Vermögens. Würde sie ihm trauen und abwarten oder selbst aktiv werden.
Allerdings war im auch klar, das er die ersten Tage nur deshalb so ruhig überstanden hatte, da Aschera ihn durch ihren Gesang beruhigte. Zumal sie immer zu wissen schien, wann Harry kurz vor der Explosion stand oder wann sie ungefährdet auftauchen konnte. Harry schaffte es so schon nach einer Woche das erste Mal, das Frühstück auf den Tisch zu bringen ohne das gleich angefangen wurde zu schreien. Was ihn selbst etwas verwunderte, aber scheinbar waren Rührei und Speck nicht wirklich schwer.
„Duddy mein Spätzchen" Petunia hatte ihn angesprochen, „dein Vater und ich werden heute Abend nicht hier sein" sie lächelte diesen zu. „Also müsstest du auf ihn" sie zuckte mit dem Kopf Richtung Harry „aufpassen. Ich will nicht das der alleine im Haus ist."
„Ah richtig Petunia, wer weiß was dieser …. dieser Freak dann hier anstellt" warf Vernon noch dazwischen und warf Harry einen seiner bösen Blicke zu, den Harry nur durch eine kurzes aufblicken erwiderte.
„Nee Heute hab ich keine Zeit." Kam es von Duddy, wenig begeistert darüber Harry an der Packe zu haben.
„Duddy" seine Mutter tätschelte seinen Arm „es tut mir doch auch Leid, aber wir alle müssen uns etwas einschränken deswegen." Wieder zuckte ihr Kopf und Harry erkannte dass Duddy einige Geldnoten bei der Berührung überreicht bekam und schüttelte innerlich den Kopf.
„Heute ist Kampfbesprechung" brummte er als Erwiderung. Scheinbar war im klar, das er hier noch mehr Geld machen konnte.
„Nimm ihn mit, vielleicht braucht dein Trainer einen neuen Sandsack" sagte Vernon und gab auch etwas Bares mit den Worten. „Damit ihr auch dahin kommt." Duddy nickte nur angewidert und verschwand auf sein Zimmer, da er auch erst vor kurzem Zuhause erschienen war.
Harry durfte den Rest des Tages mit der Hecke im Garten kämpfen und auch erneut den Rasen stutzen. Der viel schneller gewachsen war, als wenn Vernon ihn geschnitten hätte. Als seine Tante und sein Onkel zum späten Nachmittag hin verschwanden, tauchte Duddy auf.
„Du bist mein Cousin aus Schottland und lebst im Hochgebirge" er zeigte kurz auf seine Klamotten. „Zieh irgendwas aus Jeans an und beeil dich ich will los." Harry tat wie ihn aufgetragen. Er war einfach zu sehr darauf gespannt was Duddy nun vorhatte um sich über dessen Verhalten aufzuregen. Schlimmer, als dessen Eltern, konnte er ja auch nicht sein.
Sie gingen in einen Park, wo sie noch zwei Jungs aufgabelten und Harry als Schotte vorgestellt wurde der Mal bei den Dursley arbeiten in der Großstadt lehren sollte. Alle drei grinsten und Harry stutze, als er die Sprüche von ihnen hörte. „Big D ist dein Alter immer noch so ein Spießer" dieser nickte nur.
„Tja Harry dann werden wir mal Heute lieb zu dir sein, da morgen der gute alte Vernon wieder da ist." Alle außer Harry lachten laut los. „Last uns losgehen, ich will ein paar Titten sehen" kam es von Duddy. Die anderen klatschen begeistert in die Hände.
„Ach, Potter" Duddy hatte sich zu ihn gedreht „ich zahle dir ein Getränk und den Eintritt wenn du mehr willst musst du meinen Vater fragen." Die anderen Jungs lachten erneut auf „und noch eins, wenn meine Alten was hiervon erfahren, werden die nächsten Wochen die Hölle auf Erden." Bei diesen Worten zündete er sich eine Zigarette an und alle gingen zum Bahnhof und von dort aus ging es ins West End von London. Harry musste grinsen, Hölle auf Erden.
Harry wusste zwar das Duddy oder Big D etwas anders lebte, als seine Eltern gedacht hatten, aber das war noch einen Nummer extremer. Sie liefen etwas durch die Gegend, bis sie in ein Viertel kamen, wo schon die leicht bekleideten Damen auf der Straße standen. Alle drei steuerten zielstrebig auf eine unscheinbare Haustür zu. Harry folgte den dreien und er war wirklich neugierig was die Nacht passieren würde. Allerdings würde ihn auch das Gesicht von Tantchen und Onkelchen interessieren, wenn sie Ihren Duddy - Speckchen jetzt sehen könnten.
Erst kurz vor der Tür erkannte Harry, dass dort ein Stehtisch aufgebaut war, an dem ein Mann mit Sonnenbrille stand der die Jungs schon von weiten ins Visier genommen hatte. Harry erschrak kurz, als er diesen erkannte, es war der Begleiter von Crissi vom Schiff. Dieser braungebrannte Affe mit Schleimergrinsen und Goldkettchen. Aber beide taten so, als würden sie sich nicht kennen, zumindest tat Harry so. Er konnte nicht sagen ob dieser ihn erkannt hatte, da er Duddy schon begrüßte wie einen alten Freund des Hauses.
Sie gingen die Stufen hoch und Duddy drückte Harry einen kleinen Schnipsel mit der Bemerkung „dein Getränk" in die Hand. Sie gingen einen Gang entlang an denen einige Bilder von Tänzerinnen hingen aber Harry erkannte auf keinen von ihnen Crissi. Sie betraten einen schlecht beleuchteten Raum mit vielen kleinen Tischen.
Es gab auch eine lange Bühne in der Mitte des Ladens, auf der sich gerade eine Tänzerin unter dem Gejohle einiger Jugendlicher entblätterte. Die Tische waren rings um die Bühne gestellt, so dass von dort aus jeder alles perfekt sehen konnte. Im Hinternbereich, etwas erhoben, waren zwei- drei Loggen, scheinbar für Leute die etwas im Hintergrund bleiben wollten.
„Arsch pfeif ab" hörte Harry von Duddy. Dieser hatte sich zu einem der Tisch an der Bühne getrollt und kommandierte gerade die dort Sitzenden beiseite. Harry musste ein aufstöhnen unterdrücken, Duddy war ein Arschloch, wie Malfoy. Harry erkannte dass Duddy nur für drei Platz gemacht hatte und sah sich daher nach einem Platz für sich um.
„Potter holst du Getränke?" Er grinste gehässig, was zeigen sollte dieses war keine Frage.
Harry erkannte dieses und nickte deshalb nur „drei Bier" kam es von Duddy und seine Kumpels nickten nur grinsend. Harry erhielt erneut die Schnipsel und ging lustlos zur Theke, die auch etwas abseits gestellt war. Scheinbar damit kein wichtiger Platz der Bühne ungenutzt war. Der Abend wird sicherlich richtig lustig, drei Hirnis dabei zu bewundern, wie sie die nackten Weibern ansabberten, dachte er sich
Wobei Harry erst jetzt feststellte, dass ihn die Mädchen hier weniger anmachten, als er erwartete hatte. Klar sein Körper reagierte eindeutig, aber sein Geist war nicht annährend in Bedrängnis. Auch wenn er Geld gehabt hätte verspürte er nicht das Verlangen dieses in eines der Höschen der Mädels zu stopfen, auch wenn dieser Abend bei weitem lustiger werden würde als die Abende im Ligusterweg. Er erreichte die fast leere Theke, an der nur eine Frau bediente, die mit den Rücken zu ihm stand. Harry wollte gerade auf sich aufmerksam machen als diese anfing zu Reden.
„Drei Bier und ein Calpi" sie drehte sich um und lächelte Harry zu. „Letzterer geht aufs Haus" sie grinste nun breit und zwinkerte kurz.
„Hey" sagte Harry und lächelte zurück „was treibst du hier?"
„Arbeiten" sie schaute gehässig „und du?"
„Ich darf meinen Cousin begleiten, da meine Tante und Onkel nicht wollten, dass ich alleine zu Hause bin." Er versuchte gerade abzuschätzen, was ihre Aufgabe hier war.
„Das kann ich nachvollziehen" kam es von ihr, wieder grinsend. „Dudley oder Big D ist also dein Cousin." Sie verzog das Gesicht zu Grimasse. „Zassa" sie hatte eins der Mädchen gerufen welches gerade hinter die Bühne verschwinden wollte. „Bring das Big D" die angesprochene nickte wenig begeistert, griff sich die Biere und verschwand.
„Schau nicht so dämlich, der und seine Kumpels sind eine meiner Haupteinnahmequellen" kam es von Crissi, als sie Harrys überraschtes Gesicht sah.
„Deine?" fragte er dann überrascht.
„Naja, das Geld was ich für eine gewisse Reise bekommen habe, hat gereicht um mich selbstständig zu machen."
Harry musste grinsen. „Meinen Glückwunsch" sagte er dann auch ehrlich. „Aber gibt es keine Probleme mit uns Kids?" Harry deutet in die Runde der Zuschauer, wovon die meisten nicht so wirkten als seien sie Volljährig.
Sie lächelte wieder, „da haben mir einige Freunde geholfen, immer wenn ein Bulle hier auftaucht, werden wir gewarnt. Oder aber die vergessen was sie hier wollten, oder gesehen haben."
„Freunde?"
„Ja ich bin ein Muggel Harry und daher brauchte ich einige Freunde für die Zauber" sie verdrehte die Augen. „Ach Harry, es gibt nicht genug Hexen die diesen Job machen, deshalb müsst ihr auf uns zurückgreifen." Scheinbar erklärte sie sich so, da Harry schaute wie ein Erumpert auf Glatteis.
„Aha" kam es dann auch aus Harry.
„Ich hab mich aus eurer Welt verabschiedet, wurde mir zu heiß. Du verstehst?" Sie fuchtelte kurz mit ihrer Hand rum. Harry vermutete sie stellte einige Zauber nach.
„Natürlich, ich glaube nicht, dass die Todesser bezahlen würden." Sie nickte. „Und läuft der Laden wenigstens?" Er schaute hinter sich und hätte sich die Frage auch selbst beantworten können.
„Geht so" sie lächelte ein ich-sag-dir-doch-nicht-alles Lächeln. „Zumal hier die Bullen nicht stören und die Mädchen die schönsten im Bezirk sind." Harry drehte sich wieder und schaute diesmal zur Tänzerin die gerade die Bühne verließ.
„Ich habe den Vorteil, dass sie sich nur ausziehen und nicht mehr machen brauchen." Erklärte Crissi Harry weiter.
„Wie die Jungs wollen nicht mehr?" Kam es überrascht von Harry, der das nicht glauben konnte wenn er diese Gesichter hier so sah.
„Die schon" sie schaute zur Seite. „Zassa du übernimmst." Zassa sah überrascht auf nickte dann aber.
Crissi zeigte auf eine Sitzgruppe und ging mit den Getränken für sich und Harry zu einem etwas erhöhten Ecktisch neben der Bar, Harry merkte das dieser Bereich durch Zauber geschützt war als Platz nahm. „Harry, ihr Männer seid alle gleich, was ihr nicht haben könnt interessiert euch nur noch mehr."
„Soso" kam es von Harry „und das wird uns nicht zu langweilig" versuchte er etwas die Aussage für die Männer zu verbessern.
„Hin und wider darf einer mal nach hinten" sagte sie leichthin. Harry schaute reflexartig auf Big D.
„Der hofft noch" sagte sie „aber solange er zwei-, dreimal die Woche erscheint."
„Der Arme" kam es sarkastisch von Harry. „Ist dein Außerhausservice also Geschichte?" Harry war gerade ein Gedanke gekommen.
Crissi musterte ihn überrascht, schien sich dann aber doch wieder ihm Griff zu haben. „Was meinst du?" fragte sie und richtete sich etwas auf.
„Ich brauche jemanden, der einen Freund von mir einen Nacht lang beschäftigt." Sie nickte um anzuzeigen, dass er weiter machen solle. „Ich brauche nur jemanden, dem ich vertrauen kann" machte er weiter, nicht ganz sicher ob Crissi dafür zu haben war.
„So die Nacht beschäftigen, kann so ziemlich jede, aber was meinst du mit Vertrauen?" Sie beäugte ihn kurz nachdenklich „da steckt mehr hinter als nur der Spaß deines Freundes." Das Wort Freund betonte sie sehr auffällig, wie es auch schon Harry getan hatte.
Harry grinste ihr zu und erklärte ihr die gesamte Aktion, sie erkannte den Namen Malfoy sagte aber nichts weiter. „Du weißt wo er ist?" War ihre erste Frage, als Harry ihr seinen Plan erzählt hatte.
„Ich hoffe es, allerdings könnte ich mir vorstellen, das er irgendwo eine Party macht" erklärte Harry ihr.
„Deine Freundin könnte mich da einschleusen?"
„Das müsste ich noch klären. Allerdings könntest du als eine Bekannte aus Frankreich durch gehen." Es passte gut das die Hochzeit von Fleur stattfand, so war Crissi leicht zu erklären.
„Ich brauche alles was du über ihn und sein Umfeld weißt. Vor allem alle wichtigen Informationen aus der Zaubererwelt, die eine Französin auch erhalten hätte."
„Ich kümmere mich drum" sagte Harry „würdest du es machen?"
„Das wichtigste fehlt noch Harry" sie rieb ihre Daumen und Zeigefinger aneinander.
„Oh" kam es gespielt von Harry „nicht der alten Zeiten willen?" Sie grinste nur Müde, „also einen Nacht wäre ungefähr..." Er schaute sie an doch sie reagierte nicht darauf scheinbar wollte sie ihn ins offene Messer rennen lassen. Wenn ich doch nur wüsste wie viel ich habe dachte er sich kurz.
„Ich würde sagen fünftausend Galleonen" sagte er schlussendlich, er wusste das er soviel definitiv besaß und dieser Betrag für einen Abend sicherlich nicht unangemessen niedrig war.
„Zehntausend plus Spesen" kam es von ihr „fünf in voraus und fünf am ersten."
Wenn alles klappt bin ich Verwalter dachte sich Harry sie geht auch ein gewisses Risiko ein, also sollte ich nicht mit ihr hier rumfeilschen. Er grinste ihr zu und sagte „Deal."
„Deal" erwiderte sie und streckte ihre Hand aus.
„Du bekommst die gewünschten Infos von mir per Post. Sowie das Fläschchen, welches du ihn allerdings so spät wie möglich geben solltest." Erklärte ihr Harry sachlich. „Ich werde dir zwei Fläschchen geben eins reicht völlig aus zuviel würde nicht helfen." Was brachte es ihm wenn Malfoy nicht mal erscheinen würde, da er zu Müde war. „Die zweite Flasche ist als Reserve gedacht."
Sie sah ihn fragend an „Eule?"
„So was ähnliches" erwiderte er lässig. „Wird dir gefallen wette ich." Er musterte sie kurz nachdenklich und äußerte dann doch seine Bedenken. „Wird es keine Probleme geben? Ich meine du kannst nicht Zaubern?"
„Harry, er ist ein Mann und es wird ihn nicht interessieren, ob ich Zaubern kann oder nicht. Solange meine Magie einen anderen Körperteil immer mit genug Blut versorgt." Sie lächelte und Harry wusste nicht genau, ob sich diese Aussage auch auf sein Verhalten im letzten Sommer bezog.
„Willst du heute hinter die Bühne?" Harry sah überrascht auf, schüttelte dann aber doch den Kopf. „Schade" sagte sie „ich hätte gerne gewusst wie sie reagiert hätten." Sie sah kurz auf „Ach, wo wir gerade bei reagieren sind, deine Bekannte mit der ich losziehe…."
„Ginny?"
Sie nickte „was soll ich ihr erzählen woher wir uns kennen?"
„Die Wahrheit" und auf ihr überraschtes Gesicht „du bist ein Geschäftspartner von Sirius gewesen."
Sie nickte grinsend und sagte „Sorry Harry, aber im Gegensatz zu dir muss ich arbeiten, du bist aber heute Gast des Hauses."
„Ne klar Spesen" sagte er „aber gut zu wissen, ich habe nämlich mein Geld Zuhause gelassen." Sie umarmten sich kurz und Harry tigerte wieder hinter Duddy, der nicht einmal gemerkt hatte dass Harry die letzte Zeit nicht bei ihm gewesen war. Er stopfte jeden Mädchen was über die Bühne hüpfte immer soviel Geld zu, das er Harry nicht weiter vermisst hatte.
Der Rest des Abends verlief dann genauso wie Harry vermutetet hatte. Duddy und seine Kumpels sabberten jeder Tänzerin hinterher. Er musste zugeben, dass die Mädchen wirklich eine Augenweide waren. Da Harry sie aber immer mit ihm Bekannten verglich und so bei jeder Mängel fand, reagierte er nicht so wie Duddy. Auch wenn die Übungen an der Tanzstange schon recht gewagt waren. Als sie dann endlich aufbrachen war Harry dann doch überrascht das Duddy noch laufen konnte. Soviel wie er intus hatte.
Harry und er kamen im Ligusterweg an und er war froh, dass dieses so Problemlos geklappt hatte. Duddy wollte so ziemlich jedem zeigen, was er für ein toller Boxer er war. Seine Kumpels waren da auch keine Hilfe, da sie Duddy immer nur anstachelten. Das einzig Gute an der Ankunft zuhause war, die Durchsage auf dem Anrufbeantworter, der die Rückkehr von Onkel und Tante für morgen, allerdings erst am späten Nachmittag oder Abend ankündigte.
Die nächsten Wochen verliefen recht ereignislos, da Harry es schaffte die ihm gestellten Aufgaben zu erfüllen. Zwar nie ohne Mängel, aber das war ja auch nicht zu erwarten gewesen. Er hatte sogar eine freie Stunde am Tag bekommen. Allerdings nur, da seine Tante erzählt hatte, das eine der Nachbarinnen schon komische Fragen bezüglich des Jungen gestellt habe.
Da in der Nachbarschaft bekannt war, das er mit ihnen verwandt war, wollten die Dursley nicht das die Nachbarn dachten er wäre Geistig beschränkt oder so was. So sollte Harry sich eine Stunde am Tag in der Gegend zeigen und was typisches Jugendliches tun. Harry spazierte zu dem Spielplatz in der Nähe oder zu einem etwas weiter entfernten Park und dachte weiter über seine Zukunft nach.
Er hatte Ginny gefragt, wie weit sie mit Draco war und diese konnte ihm sagen, was er schon vermutet hatte. Dieser machte eine Party in einem Club in London, welcher wohl für Muggel und Zauberer ausgelegt war. Ginny war zwar etwas über die weitere Person überrascht, allerdings scheinbar auch nicht traurig darüber. Zumindest wenn Harry den Text zwischen den Zeilen richtig deutete.
Er hatte zuerst überlegt auch dort aufzutauchen, aber es war ihn dann doch zu riskant, nicht das Draci noch Wind von der ganzen Sache bekam, oder vorsichtiger, da Harry da rum schlich. Seine Gedanken kreisten allerdings schon den gesamten Tag nur um diese Geschehnisse und so war seine Arbeit heute nicht den Anforderungen entsprechend. Immer wieder überlegte er, ob er etwas vergessen hatte. Zum Glück war ihm bis jetzt allerdings nichts eingefallen. Einzig die Frage, ob Ginny mit der Aktion in Verbindung gebracht werden könnte.
„Du glaubst wohl das lass ich mir bieten" brüllte sein Onkel los, als er dem Abend nach Hause kam. „Du wirst schon sehen was du davon hast."
„Nerv wen anders" erwiderte Harry, lässig was dazu führte das sein Onkel rot anlief und eine Ader an seinen Hals sich pochend zeigte.
„Ins Haus mit dir du Freak" bellte er.
„Lieber nicht" sagte Harry schmiss ihm den Besen vor die Füße, mit dem er bis ebbend noch auf der Auffahrt gearbeitet hatte. Er hatte solange durchgehalten, aber heute brauchte er sich den Mist nicht mehr anhören.
Vernon wollte nach ihm greifen doch Harry wich lässig aus. „Bursche ich werde dich schon kriegen" machte er weiter. „Du musst schon wieder hier her kommen und dann werde ich dir zeigen was es heißt einen Vernon Dursley zu verärgern." Er fuchtelte mit seinen Wurstfingern vor Harry herum.
Harry fand das alles nur noch lächerlich und erwiderte kalt aber nicht ohne ein Lächeln. „Wenn ich um zwölf Uhr heute Nacht wiederkomme, werde ich dir zeigen, wozu der Volljährige" dieses Wort betonte er besonders, „fünfunddreißigste Earl of Godric's End fähig ist wenn ihn jemand angreift. Mein Lieber Onkel."
Dieser wollte sich erneut aufplustern doch Harry sagte nur. „Der einunddreißigste, du entsinnst dich? Dein lieber Neffe wird dann Volljährig und kann dir zeigen, was er von den letzten Wochen deiner so genannten Erziehung hält." Vernon erstarrte, scheinbar hatte er diesen Teil völlig vergessen, er hatte einfach zuviel Spaß damit gehabt Harry zu piesacken.
„Ich werden dir genau zeigen, was ich von dir und deinen Ehrziehungsmethoden halte, solltest du nur den kleinen Finger gegen mich heben." Er lachte kurz gehässig auf und drehte sich weg.
„Das kannst du gar nicht, es gibt Gesetzte" brachte Vernon hervor allerdings erkannte Harry die Unsicherheit in seiner Stimme.
Er drehte sich wieder zu seinen Onkel. „Glaubst du wirklich unser Ministerium wird dich schützen? Du selber hast doch immer darauf hingewiesen welche tolle Arbeit der Verwalter vom Ministerium geleistet hat. Ach ja, der Vertrag deutete an, das Strafen gegen meine Person geahndet werden, also verabschiede dich schon mal von dem Geld."
„Beweis es" presste Vernon durch seinen zusammen gepresste Zähne.
„Er gibt bei uns eine Möglichkeit seine Gedanken und Erinnerungen für andere zugänglich zu machen und glaube mir lieber Onkel, ich werde ihnen jeden Tritt und jede Ohrfeige zeigen." Mit diesen Worten und einem weiteren kurzen Auflachen ließ er seinen nun kreideweißen Onkel stehen.
Harry wusste allerdings, dass er ihm nichts tun würde, sollte er tatsächlich heute Nacht ihm Haus sein. Er würde nur dafür sorgen, das er seine Sachen bekäme und fertig. Allerdings würde ihn eine Notwehraktion nicht wirklich stören. Aber eigentlich war er seinem Onkel dankbar dafür, er hatte innerhalb der letzten Wochen gelernt sein Temperament noch mehr zu zügeln, etwas was ihm sicherlich viel bringen würde in der Zukunft.
Harry marschierte in die Stadt und als die Läden langsam schlossen ging er ihn den Park den er immer besuchte. Er wusste, dass er nun noch drei Stunden auf seinen Geburtstag warten musste, bevor er wieder in den Ligusterweg konnte. Ihm war klar, wie sein Onkel reagieren würde, wenn er noch die Vermutung hätte, Harry könnte oder dürfte nicht Zaubern. Zumindest hielt er ihn für so kurzsichtig.
Er freute sich schon darauf ab null Uhr Zaubern zu dürfen und vor allem zurück in die Welt der Zauberer zu können. Er hatte geplant die Nacht im Tropfenden Kessel zu verbringen, damit er schon sehr früh bei Gringotts auftauchen konnte. Etwas trübsinnig stimmte ihn schon, das Remus nicht da sein würde.
Dieser hatte ihm vor kurzem, eine Nachricht zukommen lassen. Harry musste kurz grinsen, da er an denn Schlusssatz dachte, indem Remus ihm mitteilte, das Aschera wohl Hellsehen konnte, da sie Aufgetaucht war als er gerade den vorletzten Satz beendet hatte. Aber er teilte ihm auch mit, dass er nicht erscheinen konnte, da er für den Orden beziehungsweise mit seinen Rudel unterwegs war. Welches gerade im Umbruch war, wie er es nannte.
Der Orden hatte nach dem überraschenden Tot von Dumbledore keinen Anführer mehr, sondern gleich drei. Remus für die Verbindung zu anderen Rassen, sofern er dafür geeignet war, Vampire waren nicht gerade gut Freund mit den Werwölfen. McGonagall für die Verteilung der Informationen und Mad-Eye für Aktionen und Überwachungsjobs, wobei diese wohl seit dem Verschwinden von Snape ein Problem waren, da dieser wusste wer von wem überwacht wurden war und die Mitglieder des Ordens sicherlich bekannt waren.
Harry saß schon wieder auf seiner Bank etwas Abseits im Park und wartete nun darauf, dass es endlich Mitternacht wurde, damit er anfangen konnte seine Pläne umzusetzen. Als er eine gehässige Stimme hinter sich vernahm: „Guten Abend Potter" Harry sprang auf und drehte sich in Richtung der Stimme, doch bevor er etwas machen konnte hörte er die Stimme erneut „Crucio".
Den schwarz gekleideten Mann mit weißer Maske erkannte er noch, bevor Harry vor Schmerzen aufschrie. Er hatte das Gefühl seine Knochen würden brennen und jemand würde ihn gleichzeitig mit hunderten von Messer bearbeiten. Als der Schmerz nachließ keuchte er schwer und er merkte erst jetzt, dass er auf der Erde lag, dort erkannte er nur verschwommen die Füße seines Angreifers.
„Potter was ist los? Keine Gegenwehr heute?" Eine gutgelaunte, aber Harry nicht unbekannte Stimme spottete über ihn. Er überlegte kurz woher er die Stimme kannte als er ein erneutes „Crucio" vernahm. Wenn er die Zeit schätzen musste, in der er sich unter Schmerzen auf den Boden gewälzt und geschrienen hatte, würde er sagen Stunden.
Erneut wurde der Fluch von ihm genommen, aber bevor er sich auch nur strecken konnte vernahm er erneut die Stimme „Imperio". Das Gefühl ihn seinen Kopf war jetzt so frei, so friedlich, nichts tat mehr weh alles war herrlich ruhig nichts was ihn ärgerte, alle Schmerzen waren vie weggeblasen.
Er hörte nun eine Stimme die ihm befahl „knie dich hin." Eine andere Stimme die Harry schon lange nicht mehr so deutlich gehört hatte widersprach aber wie immer. „Was bringt dir das?" hörte er Riddle in seinen Kopf widerhallen. „Knie dich vor mich hin" kam die Stimme von außen und als Harry erneut Riddles Kommentar dazu vernahm, wusste er was gerade passierte. Alle Schmerzen kamen wieder, als er sich langsam hinkniete und dann seine Faust mit aller Kraft die er aufbringen konnte nach oben sausen ließ. Diese traf genau dort wo er gehofft hatte.
Sein Angreifer jaulte unter Schmerzen auf, allerdings bekam Harry das nur kurz mit da eine andere Stimme erneut „Crucio" rief. Harry der zuerst versuchte nicht zu schreien erhielt noch zusätzlich einige Tritte. „Aufhören" bellte einer seiner Angreifer er hatte den Fluch von Harry genommen. „Er soll doch nicht Ohnmächtig werden oder?" Der andere Lachte gehässig auf. „Malfoy wollte das er zu seiner Mami kommt, also las deine Beinarbeit für dich, du weißt das es mich in meiner Konzentration stört."
Harry hörte ein Plopp und dachte schon eine weiterer Angreifer wäre erschienen, als auch schon der nächste Plopp zu hören war. Als er keine erneuten Flüche über sich spürte sondern nur ein „Arhgg" vernahm und hörte wie etwas Schweres zu Boden sackte, öffnete er seine Augen und zuckte überrascht zurück. Vor ihm lag ein Todesser mit dem Gesicht zu ihm, nur floss ein kleiner roter Strom aus Blut aus der Mitte seiner Stirn, Richtung Erdreich.
Zählt nicht als Cliff oder?
mig
Silvertrust
HIER UNTEN BEI GO (sofern ff nicht gerade wieder eine Macke hat)
