Moin,
Vielen dank an alle die Reviews geschrieben haben und ich hoffe ihr habt euer reply erhalten. Also danke nochmals an: indy: ich hoffe du hast den faden wieder gefungen ;-), Detlef: Schön und das werde ich auch nicht mehr. Zerengeb, Dax: aber nur ein kleines ;-), Wilder Terminator, zampirik: danke dirich hoffe das bleibt so. Schokki, Schattenengl, Alex Black5, Castroblanco, Harry Black Potter.
nun die Story
Rückblende Chap 32
Sein Angreifer jaulte unter Schmerzen, auf allerdings bekam Harry das nur kurz mit, da eine andere Stimme erneut „Crucio" rief. Harry der zuerst versuchte nicht zu schreien erhielt noch zusätzlich einige Tritte. „Aufhören" bellte einer seiner Angreifer er hatte den Fluch von Harry genommen. „Er soll doch nicht Ohnmächtig werden oder?" Der andere Lachte gehässig auf. „Malfoy wollte das er zu seiner Mami kommt also las deine Beinarbeit für dich, du weißt das es mich in meiner Konzentration stört."
Harry hörte ein Plopp und dachte schon eine weiterer Angreifer wäre erschienen, als auch schon der nächste plopp zu hören war. Als er keine erneuten Flüche über sich spürte sonder nur ein „Arhgg" vernahm und hörte wie etwas Schweres zu Boden sackte. Öffnete er seine Augen und zuckte überrascht zurück. Vor ihm lag ein Todesser mit dem Gesicht zu ihm, nur floss ein kleiner roter Strom aus Blut aus der Mitte seiner Stirn, Richtung Erdreich.
33. Kapitel:Unvorhergesehenes
Harry rappelte sich auf oder besser gesagt er zog sich an der Bank nach oben und setzte sich auf diese. Er schaute durch die Gegend und erkannte dass der eine Todesser um ihn herum lag, auch der zweite lag reglos dort, doch seine Maske war unbeschadet. Was ist hier los wer war das? dachte er sich. Er hatte Probleme zu Atmen und auch seine Sicht war noch getrübt, ihn seinen Ohren hallten immer noch seine eigenen Schreie nach und er hatte einen Geschmack im Mund, der ihm sagte, das er sich blutig gebissen haben musste.
„HUHARR" hörte er von hinten und zuckte unwillkürlich zusammen. Allerdings fühlte er sich außerstande seinen Stab zu ergreifen. Oder aber er sah keinen Sinn darin, da die Stimme schon so nah war, dass sie ihn überwältigt hätte, bevor er auch nur den Stab ergriffen hätte.
„Ruhe" vernahm er eine zweite Stimme, die ihm auch völlig unbekannt war, er schätze dass sich drei oder vier Personen näherten. Harry überlegte wer sich ihn wohl gerade näherte und wie sie wohl zu ihm standen.
„Hätte nicht gedacht, dass wir doch noch die Chance dazu bekommen" brummte eine weitere Stimme. Harry war mit seinen Gedanken gerade bei Axa angelangt. Waren das Muggel mit ihren Waffen gewesen?
Zwei von ihnen erschienen ihn Harrys Blickfeld. „Ich habe gesagt keine Experimente" einer zeigte auf den Totesser mit Kopfloch.
„Entschuldigung Chief" kam es von dem, der vorhin den Freundensschrei ausgestoßen hatte. „Aber die Zielperson war im Weg."
„Die lag" brummte er nur, dann sprach er scheinbar mit jemand anderen. „Hier Sperber für Horst kommen." Harry war nun völlig verwirrt, was taten die Männer hier? Und mit wem sprach Sperber?
„Haben Situation geklärt, benötigen nun die Cleaner" Harry konnte den Stolz vom Sprecher klar erkennen. „Ja alle beide." Jemand in einer Stoffmaske über dem Gesicht, so das Harry nur die Augen erkannte beugte sich zu ihm herunter. „Wie geht es ihnen?" fragte er Harry und leuchtete mit einer Taschenlampe Harrys Gesicht und Augen ab.
„Wenn ich das Schlechte weglasse, ganz gut" grummelte Harry, was sein Gegenüber grinsen ließ, zumindest schätze Harry dass, da er das Gesicht ja nicht voll erkennen konnte.
„Scheinbar unverletzt, keine größeren äußeren Verletzungen sichtbar" hörte Harry nun wieder Sachlich von Sperber. Der Mann musste in eins dieser Funkgeräte sprechen, deshalb hörte Harry nicht die Antwort oder Fragen des Gesprächspartners.
„Rodger" sagte Sperber, der scheinbar der Anführer der Gruppe von Muggel um Harry war. „Ihr habt es gehört, ihr zieht euch schon auf Checkpoint Alpha zurück. Die Cleaner sind gleich da, Team Zwei übernimmt die Deckung."
Harry hörte, dass sich die anderen entfernten. „Drei" brummte er.
„Wenn ich du wäre, würde ich meinen Onkel in Ruhe lassen" Sperber sprach wieder zu ihm. Es gibt Menschen denen ist egal ob deines gleichen recht hat oder nicht" sagte er noch bestimmt. „Wie du dir denken kannst wir und die", er zeigte auf sich und die Toten, „waren nie hier und ich würde dir raten es auch keinem deiner Leute zu erzählen." Mit diesen Worten zog sich Sperber, oder Chief wie er auch angesprochen worden war, zurück.
Während Harry da alleine, umringt von zwei toten Todessern, immer noch mit den Schmerzen des Crucio rang, sah er wie eine Eule auf ihn zugesegelt kam. Er hatte erst gehofft, es wäre Aschera doch der hatte er ja gesagt sie solle auf Crissi und Ginny aufpassen. Die Eule ließ ihre Nachricht über ihn fallen und verschwand sofort wieder in den Nachthimmel.
Harry entfaltete langsam den Offiziellen Brief vom Ministerium. Er hatte irgendwie das Gefühl das es sich dabei nicht um seinen Apparationslizenz handelte und so begann er mit einer schlechten Vorahnung zu lesen:
Sehr geehrter Mr. Potter,
wie uns zur Kenntnis gelangt ist, wurde in der Nähe von Ihrem Wohnort heute Abend um achtzehn Minuten nach zehn ein Zauber verwandt.
Wie Sie wissen, ist es minderjährigen Zauberern nicht gestattet außerhalb der Schule zu zaubern. Weitere Zaubertätigkeiten Ihrerseits können zum Verweis von besagter Schule führen (Erlass zur Vernunftgemäßen Beschränkung der Zauberei Minderjähriger, 1875, Abschnitt C).
Wir möchten Sie zugleich daran erinnern, dass jegliche magische Tätigkeit, die den Mitgliedern der nichtmagischen Gemeinschaft (Muggel) aufzufallen droht, gemäß Abschnitt 13 des Geheimhaltungsabkommens der Internationalen Zauberervereinigung ein schweres Vergehen ist.
Genießen Sie Ihre Ferien!
Hochachtungsvoll,
Mafalda Hopfkirch
Abteilung für unbefugte Zauberei
Zaubereiministerium
Das konnte auch nur von denen kommen dachte sich Harry und musste unwillkürlich grinsen. Er sah erneut einige Personen auftauchen, diesmal sechs Mann. Je Zwei hoben die Todesser in große Plastiktüten, während die anderen die Umgebung oder Harry im Auge behielten.
„Was ist hier so komisch?" wurde er von einem der Cleaner rüde angemacht.
Harry hob langsam seinen Arm und reichte ihm den Brief. Der Mann las kurz den Inhalt und meinte sarkastisch „schnell sind sie." Er schaute kurz auf seine Kameraden, die gerade die Reißverschlüsse für die Plastiktüten zu zogen. „Darf ich den behalten?"
„Immer gern" kam es von Harry, „damit die Story noch witziger wird, in eineinhalb Stunden werde ich volljährig." Nun verschwanden auch die sechs aus Harrys Blickfeld, einer kopfschüttelnd und mit einem grinsen im Gesicht. Er war wieder alleine auf seiner Bank. Immer noch mit Schmerzen und den Kopf voller Gedanken. Was war das Ganze? Malfoy wollte das gleiche wie Harry, nur etwas endgültiger das hatte er noch verstanden. Auch wenn er wütend auf sich war, das die Todesser ihn hatten überraschen können. Er hatte einfach nicht mit einem Angriff hier gerechnet.
Aber was danach geschah, war völlig verrückt. Muggel in Tarnanzügen wie in Justins Filmen legten mit zwei Schüssen zwei Todesser um und sagten ihn noch er solle das Maul halten. Wieso war er eine Zielperson? Woher kannten die überhaupt die Zauberer? Und was bedeutete Team Zwei übernimmt?
Und nicht zu vergessen die Warnung über den Umgang mit seinen Verwandten. Das würde bedeuten, denen wäre ein Muggel mehr wert als ein Zauberer. Das würde heißen, es wäre eine Organisation, die von Muggeln, oder zumindest von Muggelgeborenen, geleitet wurde. Dies wiederum machte ihn nachdenklich, denn wie sollte man sich gegen diese wehren? Falls es eine neue Hexenjagd geben würde?
Harry wusste nicht genau wie lange er schon regungslos auf der Bank verharrt hatte. Allerdings hatten die Schmerzen nachgelassen, nur noch die Kopfschmerzen waren geblieben. Die kamen, wie Harry schätze, allerdings vom Grübeln.
Er erblickte eine weitere Eule, diesmal war er allerdings sicher dass es nicht so ein Mist war. Diesmal musste es einfach seine Lizenz sein, die offizielle Nachricht, dass er Volljährig war und Apparieren durfte. Ein Vorteil, wenn ein Auror auf deiner Seite ist, man bekommt manche Lizenzen direkt geliefert. Harry hatte seine Apparationsprüfung schon in Hogwarts bestanden, was eigentlich nicht erlaubt war. Da diese Prüfung für gewöhnlich erst mit dem siebzehnten Lebensjahr gemacht werden durfte.
Diese Eule landete auch und ließ sich den Brief von Fuß nehmen. Harry öffnete die Rolle während sich das Tier schon wieder entfernte. Wie gedacht waren es zwei Lizenzen und zusätzlich noch einen kurze Nachricht:
Happy Birthday Harry,
Sorry für die schlechte Fete, das holen wir nach, mein Ehrenwort. Doch habe ich leider im Moment von meinen Auftraggeber zuviel um die Ohren, um bei dir zu sein. Vielleicht schaffe ich es wenigstens morgen nach Gringotts. Auch schöne Grüße von Remus, wie du weißt hat er auch einen engen Terminplan.
Ich hoffe du kannst uns verzeihen, deinen großen Tag so zu beginnen, aber die Zeiten erfordern das von uns.
Mit den Besten Wünschen (oder so wie du das immer sagst, ich wünsche dir das Doppelte von dem was du mir wünschst).
Alles Gute zum Geburtstag Harry
Nymphadora Tonks
(richtig gelesen)
Harry war natürlich enttäuscht, dass keiner an seinem großen Tag mit ihm feierte, aber er wusste, dass es wichtigeres gab, als eine Party. Zumal die Übel enden kann, wie er im Falle von Draci auch hoffte.
Er schaute nochmals kurz auf seine Uhr. Ja Apparieren erlaubt und mit einem Plopp wie er glaubte und in der Hoffnung seine Überwacher geschockt zu haben, war er aus dem Park verschwunden und in seinem Zimmer im Ligusterweg wieder erschienen. Einige Aufrufe- und Packzauber später war der Raum im gleichen Zustand wie bei seiner Ankunft. Nicht ganz, die Wände hatten jetzt eine andere Farbe, die so, wie Harry wusste, für immer dort bleiben würde, ein hübsches Popelgrün.
Einen kleinen Zauber legte er noch über die Tür, dieser sorge dafür, dass seine Verwandten wenn sie den Raum betraten einen Wassereimer abbekamen. Harry hatte allerdings das Wasser durch Farbe ersetzt, die mindestens vierundzwanzig Stunden halten müsste.
Auch hatte er den elektrischen Impuls ausgelöst, dem ihn Axa gezeigt hatte, er wusste nicht was er von den Muggeln halte sollte. So hoffte er, dass er eventuelle Sender oder sonst was für Geräte zerstört hatte. Ein kleiner hübscher Nebeneffekt war auch das sämtliche elektrischen Geräte der Dursleys nun defekt waren.
Mit einen weiteren Plopp verschwand er aus dem Ligusterweg und erschien in der Apparationszone zur Winkelgasse. Er wollte kein Aufsehen erregen, zumal er immer noch die Nachwirkungen des Treffens von vorhin verspürte und so nahm er schnell ein Zimmer im Tropfenden Kessel, welches Tom ihn auch ohne große Fragerei gab und legte sich schlafen. Heute hatte er viel erlebt und Morgen würde sicherlich auch kein normaler Ferientag werden.
Er erwachte durch ein beruhigendes Trillern an seiner Seite. Er öffnete die Augen und erblickte Aschera, die sich auf dem Kopfkissen neben ihn niedergelassen hatte. „Hallo meine Gute." Harry streckte den Arm aus um seinen Phönix zu streicheln, merkte aber sofort, dass er scheinbar einen schweren Muskelkater vom Crucio behalten hatte.
Auch Aschera schien das zu merken, denn sie rückte etwas näher um sich kraulen zulassen. „Ich hoffe dein Abend war angenehmer als meiner" sprach Harry weiter. Das Verhalten seines Vogels schätze er mal als ein ‚Ja' ein.
Harry kämpfte sich aus seinem Bett und stellte sich unter die heiße Dusche. Als er aus dieser heraustrat sah er wie Aschera einige Tränen in einen Becher am Waschtisch hatte fallen lassen. Er wusste sofort was er damit zu tun hatte und leerte das Glas in einem Zug. Er fühlte wie sich eine angenehme Wärme ausbreitete und wie seine Gelenke und Muskeln sich entspannten.
„Danke" meine Süße.
Er zog sich eine Robe über, die ihm Sirius seiner Zeit gegeben hatte. Dunkelblauer, sehr feiner Stoff außen, als Innenfutter wieder Acromantulaseide und dazwischen die Haut eines Erumpert. Auf der Brust über seinem Herzen prangte das Wappen der Potters, ein großes P, flankiert von zwei goldenen Greifen, die nur auf ihren Hinterbeinen standen. Das war der richtige Aufzug um Malfoy junior heute entgegenzutreten.
Nach dem er seine Sachen geschrumpft hatte und ein gutes Frühstück verputzt hatte, scheinbar war er hungriger als er gedacht hatte, ging er ohne Umwege zu Gringotts, wo er wie immer sehr distanziert empfangen wurde. Allerdings machte er sich einen Spaß daraus, desto unfreundlicher sein Kobold gegenüber, desto freundlicher er. Er wusste den Kobolden war es egal wie sich ein Zauber verhielt solange der Profit stimmte. Er musste grinsend an Hermine denken, die sicherlich hier mit ihrer freundlichen Art auf Probleme stoßen würde. Er wusste nämlich, dass die Kobolde dann immer die Vermutung hatten, der Zauberer wollte nur bessere Konditionen oder einen Aufschub um seine Schulden zu bezahlen.
Harry musste in einen Büro etwas auf Grilthauk warten, da dieser noch nicht in der Bank sein sollte. Es war ein großer Raum, in der Mitte ein Tisch mit acht Stühlen, vier auf jeder Längsseite. Der Raum sah ein wenig wie ein Ballsaal aus, alles war Weiß und Golden verziert und einige Spiegel hingen an den Wänden. Nur die Deckenmalerei, ein Kriegsschauplatz bei denen Kobolde und Zauberer erbittert kämpften, passte nicht zu der allgemein freundlichen Ausstattung.
Harry überlegte gerade, ob das eine Anspielung auf die Kämpfe ums Geld sein sollte, die hier unten am Tisch ausgetragen wurden, als Grilthauk den Raum betrat. Wieder gefolgt von einem Menschen. Ein Mann ungefähr im Alter von Mr. Smith. Er hatte einen Vollbart und weit vorstehende Glubschaugen, die er schnell hinter einer Brille versteckte. Scheinbar hatte er Harry die Augen kurz gezeigt um Zwischenfragen bezüglich der Brille zu vermeiden.
„Entschuldigen sie Mr. Potter" begann Grilthauk für seine Verhältnisse sehr freundlich. „Ich habe sie erst in einer halben Stunde erwartet." Er setzte sich an seinen Platz „das hier ist Mr. Sknot er ist der Nachfolger unseres verblichenen Mr. Smith."
Harry lächelte und nickte kurz um zu zeigen, das es ihm nichts ausgemacht hatte. „Es tut mir auch leid, dass wir es nun nicht mehr schaffen sie vor dem Termin bezüglich des Blacks Vermögens in den Status des Oberhauptes der Familie Potter zu befördern. Da sie erst alle Unterlagen geprüft haben müssen und dieses etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen wird, als wir haben" sprach der Kobold emotionslos weiter.
Harry wollte gerade aufbrausen, da er Draci als Oberhaupt der Familie Potter entgegen treten wollte, wurde aber von der unnormal tiefen Stimme von Mr. Sknot davon abgehalten. „Ich würde sagen wir beginnen sofort mit den Unterlagen und sehen dann weiter."
Harry nickte und Grilthauk sah zustimmend zu Mr. Sknot, der nun einen Stapel Pergament auf den Tisch legte. „Dies sind alle Vermögenswerte des Hauses Potters, die nicht oder nur Teilweise von Mr. Voorhees bearbeitet wurden."
In der folgenden halben Stunde las Harry einen komplette Aufstellung des Inventars von Godric's Hollow, sowie die Angaben über die Größe seines Barvermögens. Welches er immer noch für stattlich hielt. Allerdings sagte im Grilthauk auch, das die Steuern für das nächste Jahr ungefähr ein viertel ausmachten. Harry wollte hin und wieder eine Seite abkürzen, aber wurde immer wieder auf Einzelheiten hingewiesen, so dass die Zeit durch seine Hände glitt, was ihn etwas an den Nerven zerrte.
Er hatte gerade das letzte Pergament unterschrieben, als die Tür zum Büro aufgestoßen wurde und ein Arroganter, aber dennoch etwas müde wirkender, Draco Malfoy, gefolgt von seiner Mutter, in den Raum stürzte. Er fauchte gerade den Kobold, der die Tür schützen wollte, an. „Mein Termin ist jetzt, soll Potter doch draußen warten, bis ich mein Erbe angetreten habe."
„Mr. Malfoy" erboste sich Grilthauk, wurde aber von Harrys Handbewegung unterbrochen. Als wäre das Erscheinen von Malfoy das Zeichen für sein Nervensystem gewesen auf hab Acht zu springen, war Harry nun nicht mehr leicht genervt, sondern sofort in Kampfstellung.
„Ahh so bescheiden wie immer" sagte Harry in einen sanften und schleimigen Tonfall. „Ich werde mir allerdings den Spaß nicht entgegen lassen. Sirius sagte dein Vater wäre quer durch den Saal geflogen, mal sehen wie weit du kommst. Aus Erfahrung wissen wir ja, das du hoch hüpfen kannst, nicht wahr." Wieder verfluchte Harry sich, dass er nicht dabei gewesen war, als der falsche Mad-Eye, Draco hatte hüpfen lassen.
Malfoy zeigte durch die für ihn typischen rosa Flecken im Gesicht an, das ihn das ganze mehr berührte als er zugeben wollte. Allerdings war Harry auch der überraschte Gesichtsausdruck Malfoys nicht entgangen, als dieser seine Stimme gehört und ihn erkannt hatte. Scheinbar hatte er bis zu Schluss dem Kobold nicht geglaubt, dass Harry tatsächlich hier war.
Mit diesen Worten drehte Harry sich nun zu Mr. Sknot. „Wir müssen wohl doch warten" dieser nickte und räumte die Unterlagen von Harry beiseite. Anschließend stellte er sich nun wieder hinter Grilthauk. Diesmal jedoch mit einen Klemmbrett vor der Brust. Scheinbar führte er nun das Protokoll. Malfoy setzte sich etwas Abseits von Harry gegenüber von dem Kobold und Sknot und lächelte nun überheblich, während er mit dem Fingern auf dem Tisch trommelte.
Mrs. Malfoy setzte sich nun zwischen ihn und Draco, so dass sie eine Art Puffer bildete. Sie lächelte kurz, als Harry sie erblickte. Harry erschrak fast bei dem Anblick. Sie versuchte ein würdevolles Erscheinungsbild zu präsentieren, aber man konnte sehen dass sie in der letzten Zeit sehr wenig Nahrung bekommen hatte. Auch ihre Augen wirkten abgestumpft und leer. Sie hatte alles Versucht, um diesen Eindruck zu kaschieren, aber die Augenringe waren immer noch klar zu erkennen.
„Mr. Malfoy gehe ich recht in der Annahme, dass sie das Erbe der Familie Black für sich in Anspruch nehmen möchten."
„Blitzmerker" kam es von diesem. Harry musste grinsen, was versprach sich Draco von diesem Verhalten. Arrogant war ja normal, aber beleidigend? Kobolde haben ein gutes und langes Gedächtnis und man trifft sich immer öfters im Leben. Selbst wenn man tief im Arsch vom Tom lebt, kommt man nicht an den Kobolden vorbei.
„Würden sie dann bitte diese Unterlagen durchgehen" sprach Grilthauk ohne weiter auf das Auftreten von Malfoy zu reagieren. Mr. Sknot flüsterte kurz Grilthauk was ins Ohr und dieser lächelt kurz befriedigt und sagte. „Mr. Potter wären sie so freundlich dieses ebenfalls zu tun." Auf den erbosten Blick von Malfoy fügte er an, „das spart uns Zeit falls Mr. Malfoy nicht anerkannt wird und wir sie als Verwalter einsetzten müssen."
„Gern" kam es von Harry der auch gleich genüsslich das erste Pergament hochnahm, welches Malfoy schon gelesen hatte. „Wir haben alle nicht viel Zeit, da haben sie recht" er grinste nun breit in die Runde. Auf den ersten Blick erkannte er, dass dieses Verzeichnis sehr viel Oberflächlicher gehalten war als das der Potters. Hier stand nur Grimmauld Place 12 mit allen Inventar und keine Auflistung. Was hatte das wieder auf sich? fragte er sich. War das wieder dieser unterschied Potter, Black vertrauensselig oder nicht?
„Würden sie dann bitte hiermit auf diesen Pergament unterschreiben" Harry schaute auf, nahm das letzte Pergament auf und sah wie Malfoy ansetzte schwungvoll seinen Namen zu kritzeln, allerdings kurz stoppte scheinbar war es zu schmerzhaft. Als er dieses endlich erledigt hatte, war Harry auch durch das letzte Pergament. Nun reichte Grilthauk Malfoy das Schächtelchen mit dem Ring. Harry wurde nun doch sehr nervös, was wenn sein Plan nicht geklappt hatte? Was wenn Malfoy nun der Erbe der Blacks werden würde?
„Setzen sie ihn auf den Ringfinger der rechten Hand. Wenn der Ring sie anerkennt erkennen wir das daran das ihr Name dann auf dem Pergament hier erscheint." Grilthauk hob eine Pergamentrolle hoch auf den mehrere Namen standen, der letzte war der Name von Sirius Vater.
Draco schnaubte kurz um zu zeigen, das er das nicht bezweifelte, allerdings ließ das Schwanken des Slytherin Nummer eins beim Aufstehen, Harry wieder mehr hoffen. Malfoy steckte den Ring auf seine Hand und schaute kurz überheblich auf Harry und dann auf die Pergamentrolle. Harry erkannte das Malfoy sich verkrampfte und seine linke Hand anfing zu zucken aber ein, zweimal wieder zurückgezogen wurde. Bevor sie erneut vorzuckte und versuchte den Ring vom Finger zu entfernen.
Dieses gelang nicht sofort und man konnte einen Knall hören, als auch schon Draco nach hinten geschleudert wurde und an der Wand zu liegen kam. Harry erkannte erst nach einen Moment, das der Ring nun wieder im Schächtelchen lag, als hätte er dieses nie verlassen. Ein Grinsen breitete sich im Gesicht aus, jetzt wusste er zumindest wie ein fliegender Malfoy aussieht, hübsch dämlich.
„Mr. Potter würden sie bitte hier ihren Namen eintragen." Grilthauk hatte gesprochen, als wäre nichts weiter Wichtiges geschehen und Harry so aus seinen belustigten Gedanken von vergleichen der Flugart geworfen. Grilthauk legte gerade ein Pergament, welches ihm Mr. Sknot gereicht hatte, bei Seite und sah Harry auffordernd an.
Harry griff sich die Feder, wenn ich noch häufiger damit unterschreibe habe ich meinen Namen als Tattoo auf der Hand dachte sich Harry. Er hatte gerade Harry James geschrieben, als er von Mr. Sknot barsch angesprochen wurde. „Den Ring bitte auf den Ringfinger der rechten Hand."
Harry stoppte ‚bitte Ring'? Ich sollte doch nur Verwalter… er stoppte sich selbst. Sknot dass konnte doch nicht war sein er schaute auf Mr. Sknot. Wurde nun aber von Grilthauk aus seinen Gedanken geholt „Mr. Potter bitte" er klang recht genervt, als wolle er endlich weiter kommen.
Er wollte protestieren, vernahm dann aber die Stimme, die ihn veranlasste den Ring ohne weiteres Aufhebens auf seinen Finger zu stecken. „Potter der Erbe der Blacks, niemals das ich nicht…" weiter konnte Harry das Gezeter nicht mehr verfolgen da der Ringfinger an seiner rechten Hand anfing zu schmerzen und seine volle Konzentration auf sich zog.
Es dauerte einen Moment bis Harry begriff was dort passierte, das war der Test! Der Ring prüfte ob er würdig war ihn zu tragen. Er merkte wie seine linke Hand automatische den Ring entfernen wollte. Als ihn plötzlich zwei Dinge bewusst wurden: Erstens Draco hatte genau diesen Fehler begannen und zweitens viel ihm sein Besuch in Indien wieder ein und damit die Bemerkung von Shah Jahan man könne Schmerzen ausblenden.
Harry versuchte mit aller Macht seine linke Hand davon abzuhalten die Rechte zu berühren. Er durchforschte seinen Geist nach einer Erinnerung die ihn ablenken sollte, aber sein Geist schwenkte immer wieder zu seinem Finger zurück. Mittlerweile hatte er das Gefühl, das der Ring sich bis auf seinen Knochen gebrannt hatte und der Schmerz ähnliche Ausmaße wie der Crucio von gestern Nacht annahmen.
Eine Merkwürdiges Bild nahm gestalt in seinen Kopf an. In dieser Vorstellung zog er den Ring von Finger und riss dabei seinen Haut, die Sehnen und das Fleisch ebenfalls mit ab. So das nur noch der blanke weiße Knochen zu sehen war. Das war der Moment in den Harry seine linke Hand klar unter Kontrolle hatte. Egal was mit seinem Ringfinger jetzt geschehen würde, abfallen oder sonst was, es wäre besser als das und sicher auch nicht so schmerzhaft.
Harry würde sagen dass mittlerweile eine halbe Stunde vergangen war, als der Schmerz abrupt endete. Er öffnete wieder die Augen und sah, dass sein Finger unversehrt war. Nur der Siegelring der Familie Black war zu sehen. Allerdings begann er nun langsam zu verschwinden. Sein Körper begann sich zu entspannen und er wischte den Schweiß von der Stirn. Nun schaute er neugierig auf die Pergamentrolle, wo nun als letzter Name Harry James Potter - Black stand. Ein weiterer Blick auf die Uhr zeigte ihm, dass allerdings keine Minute vergangen war, die der Ringtest gedauert hatte.
„Mr. Potter - Black" Grilthauk hatte angefangen zu sprechen, wurde aber von Malfoy abermals unterbrochen.
„Das ist Betrug niemals dürfte so jemand Oberhaupt der Familie Black werden, das ist doch beschämend für unsere Gemeinschaft." Er schaute sich nervös und nachdenklich um und sagte dann aber an seine Mutter gerichtet „komm wir gehen." An Grilthauk gerichtet blaffte er „das wird ein Nachspiel haben" drehte sich Richtung Tür und stürmte darauf zu. „Das war nicht das letzte Wort in dieser Sache." Er hatte die Tür erreicht und schaute nochmals zurück in den Raum und erstarrte.
„Ich hatte gesagt du sollst kommen" er schaute angewidert in Richtung seiner Mutter. Diese erhob sich langsam, was dazu führte das Malfoy wieder anfing überheblich zu grinsen. Welches aber erneut erstarb, als er sah was seine Mutter nun tat. Sie trat einen schritt in Richtung Harry und kniete sich vor Harry ergriff dessen rechte Hand und küsste den Ring, der wieder erschienen war, bevor Harry überhaupt reagieren konnte.
„Was glaubst du was du dreckige Schlampe da gerade tust?" Malfoy stürmte mit Wut verzerrtem Gesicht wieder zurück in Richtung Harry und Narzissa. Doch blieb er auf der Hälfte des Weges stehen, da Harry aus seiner Starre erwacht war und sich nun schützend vor Narzissa stellte, die immer noch auf den Knie auf den Boden war und scheinbar aus Angst nicht in die Richtung von Malfoy schaute.
„Beleidige nicht eine Tochter des Hauses Blacks in meiner Gegenwart" bellte Harry in einer Lautstärke los, die selbst ihn überrascht hatte. Malfoy zog seinen Zauberstab und richtete in auf Harry, was dazu führte das alle Anwesenden entsetzt auf ihn schauten. Harry erkannte das Narzissa sich nun noch mehr hinter Harry versteckte. Mr. Sknot oder doch besser Tonks ihren Stab zog und Grilthauk scheinbar einen Warnknopf betätigten wollte.
„Wagt es ja nicht euch in meine Angelegenheiten ein zumischen" brüllte Harry. Was dazu führte das Tonks fast ihren Stab verlor und Grilthauk hastig die Hand zurückzog, als erwarte er einen elektrischen Schlag.
„Avada Kedavra" schrie Malfoy und starrte wie betäubt auf seinen Zauberstab, als Nichts geschah. Harry erkannte, dass der Stab keinen Strahl abschoss und verharrte daher auf der Stelle, als er seinen Stab hob.
Harrys Verscheuchezauber traf Malfoy direkt auf der Brust und dieser wurde gegen die Tür geschleudert, die sich unter dem Druck öffnete. Malfoy wurde geben die nächste Wand geschleudert und rutschte an dieser herunter. Harry erkannte dass der angeschlagene Malfoy sich nun langsam aufrappelte und einen hasserfüllten Blick in den Raum warf, es allerdings doch vorzog schleunigst zu verschwinden.
Einen Moment war eine drückende Stille im Raum, die nun durch eilige Schritte auf dem Flur durchbrochen wurde. Harry steckte seinen Stab weg und drehte sich wieder zu den anderen. Narzissa sah ihn von unten mit überraschten, aber auch flehenden Ausdruck an. Tonks immer noch als Mr. Sknot musterte Harry überrascht und Grilthauk war aufgesprungen und eilte nun den Sicherheitskobolden entgegen.
„Nymphadora beende deinen Kostümball" befahl Harry, diese schien noch zu verwirrt zu sein um ihn zu widersprechen und verschwand in dem Raum aus dem sie mit Grilthauk den Morgen gekommen war.
„Narzissa setzt dich hin, du bist eine Black und kein Straßenköter" zuerst wirkte sie überrascht, aber dann sah sie Harry dankbar an. Nickte, stand auf und strafte sich innerlich. Sie sah zwar immer noch gebrechlich aus, wirkte aber doch besser als noch heute Morgen, als sie seinen Anweisungen folge leistete und sich setzte.
„Ich nehme an das heute Morgen war nur zum Zeit schinden" er schaute auf Grilthauk der wieder den Raum betrat. Dieser nickte, wollte etwas sagen, das wurde aber von Harry unterbunden. „Ich gehe auch davon aus, dass Miss Tonks sie dazu angestiftet hat." Wieder nickte Grilthauk nun etwas erleichtert wie es schien.
„Schön dann gehe ich davon aus das ich nun mein Erbe antreten kann!"
„Natürlich" sagte Grilthauk und legte eine weitere Pergamentrolle auf den Tisch, die Harry ohne weitere Worte unterzeichnete. Als das geschehen war streifte er seinen Familienring über. Diesmal wurde er nicht mit Schmerzen geprüft, diesmal hatte er das Gefühl gescannt zu werden. Allerdings wusste er nicht wonach der Ring suchte, doch scheinbar fand der Ring was er suchte, da sein Name nun unter dem seines Vaters zum Vorschein kam.
Tonks war mittlerweile wieder im Raum und hatte sich neben Narzissa gesetzt. Beide Frauen sahen ihn nun nervös an, wobei Tonks dabei ein Lächeln zeigen konnte, da sie scheinbar Harry mehr vertraute und mit der Gesamtsituation mehr als zufrieden schien.
Harry zeigte es zwar nicht äußerlich, aber sein Kopf drehte völlig am Rad, Dracos Todesfluch hätte ihn voll erwischt, auch wenn er bereit zum Sprung war glaubte er nicht das er ihm entgangen wäre. Die Schmerzen vom Ring der Blacks, Tonks musste einen Eid auf ihn geschworen haben, den genauen Wortlaut er nicht einmal kannte. Dann der angenehmere, aber doch merkwürdige Scann seines Ringes und das alles wie er gerade merkte innerhalb von nur zehn Minuten.
„Mr. Potter - Black" brachte sich nun wider Grilthauk ins Spiel. Er zeigte auf ein weiteres Pergament auf dem Tisch, welches Harry wohl lesen sollte. Er nahm es in die Hand und überflog eine erneute Auflistung von Besitztümern. Allerdings waren dort nur ein Haus, eine Jagdhütte und etwas Land verzeichnet.
Er wusste sofort wessen Liste das war und es war für ihn eine Art Genugtuung, diese nun zu lesen. Ohne weiter auf die nervösen Frauen zu achten, unterschrieb er auch diese Pergamentrolle. Wieder wurde er gescannt und wieder bestand er den Test. So das nun der dritte Siegelring an seinen Finger verschwand. Sirius wäre sicherlich vor Lachen auf den Boden gefallen, wenn er das miterlebt hätte.
Bevor Harry etwas sagen konnte erschien Aschera, Harry musste unwillkürlich lächeln, sie wusste wirklich wann er sie brauchte. Doch als er sah was sie an ihrem Bein trug, wusste er dass nun die schwerste Aufgabe auf ihn zukam. Er drehte sich zu den beiden Frauen und fragte „Wo ist Sie?" Immer noch in einem sehr befehlsmäßigen Ton.
Beide sahen sie kurz an und Tonks sagte dann „Harry sie …."
„Wo?" unterbrach Harry dank der Hilfe Aschera relativ ruhig aber doch sehr bestimmend.
„Nebenan" kam es sehr nervös von Tonks „Harry …"
Doch Harry unterbrach Tonks durch eine rasche Handbewegung. „Mr. Grilthauk dürfte ich sie um ein Glas bitten und wenn es möglich ist, hätte ich gern diesen Raum für eine kurze private Unterhaltung."
Dieser stellte ein Glas auf den Tisch und meinte. „Sagen sie Bescheid, wenn sie fertig sind. Der Raum gehört ganz ihnen Mr. Lestrange Potter - Black" und der Kobold marschierte Richtung Tür.
Harry verdrehte innerlich die Augen und erwiderte barsch. „Diese Information bleibt Geheim. Wenn überhaupt habe ich zwei Sitze."
„Ein weiser Schachzug Mr. …"
„Harry, wir wollen ja auch irgendwann nach Hause" unterbrach er diesen und nickte ihm zu.
Grilthauk nickte ebenfalls und verließ nun endgültig den Raum. Harry ließ den Inhalt des Fläschchens, welches ihm Aschera gegeben hatte, ins Glas und stellte es vor sich auf den Tisch. Er war froh, das sein Phönix bei ihm war, denn nun würde er eine schwere Entscheidung treffen müssen und er wusste nicht was sein Nervenkostüm dazu sagen würde. Er musste ihr eine Chance geben, auch wenn Teile von ihm das gar nicht wollten.
„Eure Stäbe" sagte er, beide sahen überrascht auf „ihr seid einander verbunden oder?" Sie nickten „also her damit."
Tonks reichte ihm widerwillig ihren Stab, während Narzissa ihn ängstlich anschaute und dann recht kleinlaut sagte „meiner wurde mir abgenommen."
Harry überlegte kurz und sagte kurz hintereinander auf beide zielend „Expelliarmus." Beide wurden vom Fluch getroffen und von ihren Stühlen gefegt aber kein weiterer Stab flog auf ihn zu. Tonks wollte ihn anschreien, wurde aber durch die Hand Narzissas auf ihren Arm zum Schweigen gebracht. Tonks sah diese überrascht an, nickte dann aber doch in ihre Richtung.
„Narzissa holst du sie bitte" diese nickte. „Ihr beide stellt euch dann bitte hinter mich" sagte er noch bevor diese Verschwand. Tonks folgte dieser Anweisung sofort, während Narzissa in den Nebenraum ging und kurze Zeit Später gefolgt von Bellatrix den Raum wieder betrat.
Bellatrix blieb vor dem Tisch stehen, hinter dem Harry saß. Ihre Augen starr auf einen Punkt auf den Schreibtisch gerichtet, wirkte sie wie eine Mischung aus Tonks und Narzissa. Bei weitem nicht so kräftig und zäh wie Harry gedacht hatte. Hatte Sirius Recht, waren die Black Frauen nur Opfer?
Bellatrix steckte ihre linke Hand langsam in den Robenärmel rechts und legte den Zauberstab auf den Tisch. Das ganze wiederholte sie mit einem Stab den sie aus einem Beinhohlster zog. „Trink das" befahl Harry. Diese war sehr nervös, er wusste nicht was er mit der Person vor sich tun sollte. Einerseits wäre Töten eine gute Idee, andererseits sollte er ihr zumindest die Chance geben sich zu erklären, oder?
Sie schaute auf und musterte erst Harry und anschließend die beiden hinter ihm, allerdings konnten diese auch nur mit den Schultern zucken. Bellatrix schaute wieder ängstlich auf Harry und nahm dann zitternd das Glas in die Hand und leerte es mit einem großen Schluck.
Harry lächelte matt, ich muss unbedingt wissen was das für ein Eid ist. „Wieso bist du Todesser geworden?" fragte Harry mechanisch. Fangen wir vorne an dachte er sich.
Wieder der fragende Blick auf alle Beteiligten und dann fing sie an zu reden. Sie wurde von Voldemort verführt, nachdem der alte Black gestorben war. Voldemort erzählte genau das was sie früher von diesem gehört hatte. Sie wurde von ihren Mann trainiert und hatte die Macht des Crucio unterschätzt, da ihr Mann dieses auch nicht erwähnt hatte. Wie sie schätze absichtlich. Dieses Gefühl welches sie durch den Fluch erfuhr war wie ein Rausch, etwas das sie immer wieder erfahren musste. Sie wurde abhängig von diesem Fluch.
Sie durchbrach diesen Teufelskreis als Voldemort verschwand, sie hatte es geschafft längere Zeit nicht zu Zaubern und so war sie wieder bei Verstand. Doch sie war völlig verwirrt und entsetzt über das was sie getan hatte, das merkte auch ihr Mann und stellte sie mit Hilfe von Lucius Malfoy unter den Imperius – Fluch und sie versuchten sie auch wieder auf ihre Droge, dem Crucio, zu setzen.
Dann kam der Überfall auf die Potters, sie stockte kurz und schaute auf Harry der nun alle Mühe hatte ruhig zu bleiben. Selbst Aschera konnte ihn kaum beruhigen, als Bellatrix von den Vorbereitungen erzählte. Von der Tat selbst wusste sie angeblich nichts mehr, zumindest sagte sie das und Harry wusste nicht warum, aber glaubte ihr. Das Nächste was sie wahrgenommen hatte war das enttäuschte Gesicht von Sirius, der sie in einer Zelle in Askaban besuchte.
Als Voldemort sie befreite, setzten Malfoy und ihr Mann sie sofort wieder unter den Imperius – Fluch. Der brach, als Harry ihren Mann in der Ministerium Abteilung verletzte. Sie erkante ihre Chance und tötete ihren Mann, was wiederum Malfoy bemerkte hatte, der sie bis zu Tonks Angriff wieder unterworfen hatte. Sie floh sofort aus der Abteilung, als sie wieder ihren eigenen Willen hatte, wurde allerdings kurz vor der Apparationsgrenze erwischt.
Der Crucio von Longbottom war nicht wirklich schlimm, allerdings war sie nicht in der Lage Harrys Imperius – Fluch zu brechen. Erst ein Crucio vom dunklen Lord half ihr dabei, diesen hatte sie für ihr Versagen im Ministerium erhalten. Sie war seit dem Tag immer weiter nach hinten getreten, sofern das möglich war. Deshalb war sie auch nicht bei dem Angriff auf Hogwarts dabei gewesen. Sie hatte sich um Snape gekümmert und ihn für den dunklen Lord bei den Tränken geholfen und gleichzeitig überwacht. Sie wollte auch nicht völlig mit den Todessern brechen, da sie Angst hatte, Narzissa würde dann wegen ihr getötet werden. Damit schloss sie ihre Erzählung und schaute ängstlich und erwartungsvoll auf Harry. Dieser brauchte einen Moment um die Geschichte zu verdauen.
„Und das soll ich dir jetzt glauben?" Er glaubte ihr jedes Wort, doch das konnte er nicht zugeben, es würde ihr nicht helfen und ihn nur behindern. Auch war er sich nicht sicher, ob es nicht eine Art verrat an seinen Eltern wäre ihr so zu verzeihen.
„Es ist die volle Wahrheit" kam es panisch von ihr.
„Gerade bei meinen Eltern warst unter dem Imperius und kannst dich an nichts erinnern wie praktisch." Warf er ihr an den Kopf.
„Bitte du…"
Eine Handbewegung brachte sie zum Schweigen, sie schaute auf den Boden und Harry sah das erste Tränen Richtung Boden kullerten. „Nimm dich zusammen" bellte er.
Doch Bellatrix zuckte nur zusammen und schniefte noch mehr. „Das wird dir nicht helfen Lestrange" sagte Harry kalt.
„Bitte verzeiht mir" sie schaute auf und nun konnte man sehen, das die Tränen liefen. „Ich wollte es nicht, ich war…"
„Schweig Lestrange" fuhr Harry dazwischen „du bist es nicht wert. Nimm deine Stäbe und verschwinde." Harry wusste, dass er sie nie und nimmer gehen lassen durfte, würde sie die Stäbe ergreifen, würde er sie angreifen und überwältigen müssen.
„Nein schick mich nicht weg" jammerte sie.
„Angst Voldemort könnte deinen Verrat erkennen" erwiderte er kalt.
Ich schätze ihr seht das wieder als Cliff oder? Aber immerhin ist es nicht ganz so fies (zumindest habe ich mich bemüht).
mig
Silvertrust
HIER UNTEN BEI GO (sofern ff nicht gerade wieder eine Macke hat)
