Moin,

SORRY sollte schon Freitag da sein aber bei mir hat FF etwas gesponnen

Vielen dank an alle die Reviews geschrieben haben und ich hoffe ihr habt euer reply erhalten. Also danke nochmals an: Fidi: Ich hoffe es bleibt so genial für dich, danke. Wilder Terminator, Zerengeb, indy: vielleicht ist das Chap besser bezogen auf Cliffs ;-), castroblanco, Merowinger, Dax: ;-). Alex Black5, Schokki, LAVH-16, Schwarzleserin 001: ich hoffe deine Entzugserscheinungen haben noch nicht eingesetztEnrinye.

nun die Story


Rückblende Chap 33

„Bitte verzeiht mir" sie schaute auf und nun konnte man sehen, das die Tränen liefen. „Ich wollte es nicht, ich war…"

„Schweig Lestrange" fuhr Harry dazwischen „du bist es nicht wert. Nimm deine Stäbe und verschwinde." Harry wusste, dass er sie nie und nimmer gehen lassen durfte, würde sie die Stäbe ergreifen, würde er sie angreifen und überwältigen müssen.

„Nein schick mich nicht weg" jammerte sie.

„Angst Voldemort könnte deinen Verrat erkennen" erwiderte er kalt.


34 Kapitel: Narzissas Story

„Ich will nicht wieder dahin, nicht wieder ein Monster werden, das könnte ich nicht. Bitte!" sie sah hektisch zu ihrer Schwester und zu Tonks. „Beende es hier." Sie klang flehend und hatte ihre Hände zusammen gepresst vor ihre Brust gehoben.

„Hau ab Lestrange" schrie Harry erneut und stand auf und umrundete schnell den Tisch.

„Bitte nicht", sie sah kurz auf ihre Stäbe, aber dann wieder zu Harry, der nun fast vor ihr stand. „Bitte nicht" kam es wieder schluchzend von ihr.

Harry schubste sie von sich fort, da sie etwas heran getreten war. Sie stürzte und die beiden anderen wollten ihr helfen wurden aber durch einen Blick Harrys davon abgehalten. „Bleibt wo ihr seid" knurrte er sie an.

Bellatrix stand langsam auf, ihre gesamte Körperhaltung zeigte ihm, dass sie aufgegeben hatte, sie war gebrochen, ein Hund der merkte, dass er nirgends erwünscht war. Sie warf einen traurigen verheulten Blick Richtung ihrer Schwester, schaute noch mal entschuldigend und verzweifelt auf Harry und drehte sich zur Tür um zu gehen. Harry sah, dass auch Narzissa weinte, allerdings nicht viel mehr schaffte, als einen Arm halb hoch in die Richtung ihrer Schwester zu heben.

„Deine Stäbe" brummte Harry, doch Bella reagierte nicht, sie schleppte sich immer noch schniefend Richtung Tür. „Bellatrix Lestrange deine Stäbe."

Sie stoppte und schüttelte nur den Kopf, sie zuckte nicht einmal als der Reductio - Fluch in die Kommode neben der Tür einschlug. Scheinbar war sie nicht Willens sich zu verteidigen, oder aber einfach zu tief gesunken.

„Black" knurrte Harry, wieder stoppte sie, diesmal drehte sie sich allerdings um. Ihr Gesicht war verheult und sie wirkte als wäre sie nicht mehr da. Harry hob seinen rechten Arm etwas, so dass sie den Siegelring erkennen konnte. Ein Funken Hoffnung schien sich wieder in ihr breit zu machen, da sie nun wieder auf Harry zuging und so wie Narzissa vorher den Ring küssen wollte.

Doch Harry zog den Ring zurück und rief „Grilthauk", dieser öffnete augenblicklich die Tür. „Mrs. Black möchte ins Ministerium und sich stellen! Bitte begleiten sie sie dorthin und sorgen sie bitte auch dafür, dass die Presse erfährt, das sie sich freiwillig gestellt hat. Und sie finden sicherlich Leute, denen sie erklären können, das ein Schauprozess das Effektivste und Beste wäre, was dem Ministerium passieren kann."

„Wird erledigt" sagte dieser und klatschte in die Hände, so dass einige Sicherheitskobolde den Raum betraten.

„Bellatrix" Harry zeigte auf die Stäbe „es wirkt besser, wenn du sie persönlich dem Ministerium überreichst."

Die Kobolde sahen etwas ängstlich auf das Geschehen, doch Bellatrix nahm die Stäbe und stopfte sie in den Umhang. Scheinbar wieder tief in ihrer Hölle gefangen schleppte sie sich zur Tür.

„Was ist bloß aus diesen Blacks geworden?" schrie Harry überraschend für alle auf, so dass alle Anwesenden zusammenzuckten. „Habt ihr überhaupt keinen Stolz mehr?" Bellatrix sah auf Narzissa, die sich erneut versuchte zu straffen. Bela schaute mit einem verwirrten und ängstlichen Blick Harry an, raffte dann wohl auch ihren letzten Fetzen Selbstachtung zusammen und straffte sich, so wie ihre Schwester.

Mit einer Handbewegung deutete Harry an, dass die Kobolde wieder gehen konnten. Er drehte sich zu einer ängstlich und verheulten, aber immerhin stolz erhobenen Narzissa und einer zwischen Verwirrung und Wut schwebenden Tonks. Allerdings war das ganze auch nicht einfach für ihn, irgendwie fehlte ihm dann wohl doch das letzte Quäntchen zum Arschloch, aber er musste einfach durchhalten, zumal er ja noch eine Rechnung mit Mr. Skont offen hatte.

„Was ist Tonks?" er schaute sie ernst an. „Bin ich nicht so wie du gedacht hast? Hattest du gedacht, dass ich mich über diese Entscheidung freue? Dachtest du ich würde leichter zu Manipulieren sei?" Was? Wieso schaust du so?"

„Harry nein ich…"

„Vergiss es" unterbrach er sie „erklär mir welchen Eid ihr schwören musstet damit wir hier landen konnten."

Sie schaute auf Narzissa, diese schaute Hilfe suchend auf den Tisch, aber als sie den Zettel nicht entdeckte, sagte sie „Wir haben geschworen dem neuen Oberhaupt der Familie die Ehre zu erweisen."

„Ehre erweisen?"

„Wir hören auf deine Befehle und können dich nicht angreifen" kam es nachdenklich und verwirrt von Tonks, scheinbar hatte sie sich das alles anders gedacht.

„So wie ihr euch nicht gegenseitig angreifen könnt?" fragte Harry nachdenklich.

Beide sahen ihn überrascht an und nickten. „Deine Verletzung im Ministerium, als du Madame Pomfrey's Gedächtnis umgestaltet hast, Tonks" erklärte Harry sich kurz. Tonks nickte verstehend, während Narzissa überrascht und bestürzt ihre Nichte musterte.

„Sonst noch Besonderheiten zu dem Eid?" fragte Harry, der nicht wusste was er eigentlich angerichtet hatte.

Tonks schaute auf den Boden, so das Narzissa antworten musste. „Ich bin eine Art Mündel für dich" sie schluckte kurz, scheinbar kam nun ihre größte Angst. „Du kannst für mich einen neuen Mann suchen." Sie schaute wieder auf Tonks, die immer noch ihre Füße bewunderte. „Nymphadora", kurzes Schnaufen von dieser, „und Bellatrix hast du nach den alten Gesetzten geheiratet."

„Was?" Harry schaute überrascht von Tonks zu Narzissa, er hatte was getan?

„Das ist nicht gegen das Gesetzt, Harry. Es ist zwar etwas aus der Mode aber …" versuchte Tonks schnell einzuwerfen.

„Das heißt?" fragte Harry, der nun auf einem Stuhl saß und überlegte wo er hier gelandet war und vor allem überlegte, warum er von diesen Kleinigkeiten sowenig wusste. Sirius hatte das so nie angedeutet oder nicht geschrieben, allerdings lebten da auch noch Lestrange und Malfoy.

„Das heißt, dass du nach unseren Gesetzen, denen vom Ministerium, nur einmal Heiraten darfst, sozusagen eine Mrs. Potter." Sie schluckte kurz, „aber durch die alten Bräuche" jetzt klingelten sämtliche Glocken bei Harry und der Satz von Dumbledore war wieder im Hirn, „darfst du für jedes Oberhaupt einer Familie welche du Repräsentierst, eine weitere Frau an dich binden" kam es recht umständlich und verlegen von Tonks.

„Also eine Mrs. Black" Narzissa zeigte auf Tonks „und eine Mrs. Lestrange, also Bellatrix" erklärte sie weiter und Harry spürte das ihr nicht wohl dabei war, da sie nervös an ihrem Kleid fummelte, „damit diese Familien weiter existieren können und die Blutlinie weiter existiert." Bitte, sind die bekloppt, es gab keine Lestrange mehr. Weg mit der Blutlinie dachte sich Harry und schüttelte den Kopf.

„Ihr seid doch alle bekloppt hier" schrie Harry und schlug mit der Faust auf den Schreibtisch vor ihm. „Was glaubt ihr was ich bin, das ihr euch an mich bindet?" Durch einen Tritt von Harry flog ein Stuhl durch das Büro und schlug gegen die Tür. Das tat gut, Harry hatte nach dem Gespräch mit Bellatrix und den beiden das Bedürfnis sich abzureagieren.

„Harry" Tonks versuchte wieder mit ihm zu reden, als dieser sie anschaute machte sie weiter „ich wusste nicht wie ich sonst den Titel Black vor Du-weißt-schon-wem..."

„Voldemort, Tom Riddle, Arschloch von mir aus, aber nicht diesen Quatsch" unterbrach sie Harry.

„Also vor" Tonks sah kurz auf Harry „Tom schützen konnte, zumal du ja weißt, das ich mehr für dich empfinde, als eine Schwester oder eine gute Freundin." Sie wurde nun tatsächlich etwas rot. „Was nun Narzissa und Bellatrix anbelangt, warst du eindeutig die bessere Alternative", allerdings wurde sie etwas unsicher bei letztern Satz.

„Du hättest mich fragen können" schnauzte er zurück.

„Harry" sagte sie etwas flehend, „wir hatte keine Zeit", sie schaute auf Narzissa. „Wenn du nicht sofort das Oberhaupt geworden wärst, hätte Draco Narzissa weiterhin ihn seiner Gewalt gehabt. Hier und heute war unsere Chance Narzissa und Bellatrix zu befreien."

„Was wäre geschehen, wenn Draci Oberhaupt geworden wäre?" Tonks sah ihn überrascht an. „Was wäre er dann für dich geworden?" Harry wollte wissen was sie geplant hatte, was ihre Überlegungen gewesen waren.

„Ich habe den Eid erst geschrieben, als er an der Wand lag" sagte sie langsam, scheinbar verstand sie erst jetzt was Harry gemeint hatte. „Den Zettel, den ich Grilthauk gegeben hatte. Ich habe dich auch unterbrochen, weil Sirius mir geschrieben hatte, das du als Potter sicherlich auch nicht an den Ring gekommen wärst."

Harry nickte, immerhin war sie so vorsichtig gewesen, das sie nicht an Draco gebunden wurde. Wieso Tonks? Ich meine als Verwalter hätte es doch gereicht, ich hätte auch…" Er stoppte sich selbst, Narzissa brauchte nicht irgendjemanden, sie brauchten das Oberhaupt der Blacks, nicht den Verwalter oder Earl Potter. Er nickte langsam und schenkte Tonks ein kurzes Lächeln.

„Ich will, dass ihr aus freien Stücken den Eid erweitert! Ich will das ihr alles was mit uns zu tun hat an keine weitere Person erzählen könnt" sagte er, denn er wollte es geheim halten, das er nun das Oberhaupt war, sofern das überhaupt noch ging.

Narzissa nickte verstehend, während Tonks etwas nachdenklich wirkte. „Soll dass heißen, wir können nach außen nicht sagen wie wir zu dir stehen?" war dann Tonks leicht enttäuschte Frage.

„Nein ihr könnt nur nicht sagen wie ich zu euch stehe Tonks" kam es von Harry.

„Das heißt öffentlich sind Narzissa, Bellatrix und ich mehr oder minder gemochte Verwandte?" Sie versuchte die Enttäuschung aus ihrer Stimme zu verbannen, aber es gelang ihr nicht vollständig.

„Die ich mehr oder minder schütze" er stoppte kurz, „niemand erfährt das ich Oberhaupt der Familie Lestrange bin und niemand erfährt, das Bellatrix und du an mich gebunden sind. Auch wenn das nur eine Frage der Zeit ist, das bekannt wird, das ich Oberhaupt der Blacks bin und dann sicherlich jemand auf dich zukommen wird" sagte Harry relativ emotionslos, auch wenn das nicht wirklich klappte.

Tonks nickte nun etwas mürrisch, aber immerhin. So schworen die beiden ihren Eid auf Harry, der diesen so gesprochen hatte, dass die beiden auch nichts über seine Geschäfte oder Pläne verraten konnten, sicher war sicher.

„Was passiert jetzt mit Bellatrix?" fragte Narzissa. Harry konnte förmlich sehen wie sie hoffte, durch den ebbend geleisteten Eid etwas für ihr Schwester bewirken zu können, oder zumindest von Harry zu hören, dass er sie nicht verrotten lassen würde.

„Sie wird einen Prozess bekommen wie ich schätze" sagte Harry kühl. „Und wie ich das Ministerium kenne, einen großen Prozess mit allem was denen helfen kann, das Ansehen des Ministeriums in der Öffentlichkeit zu verbessern."

Die beiden sahen etwas enttäuschter aus, sagten aber nichts weiter zu Harry. Scheinbar hatten sie nicht die richtigen Worte um Harry umzustimmen, oder wie Harry bei Narzissa schätze auch Angst davor Harry zu sehr zu bedrängen. „So, nachdem ich gestern Besuch hatte, schätze ich dass wir es nun auf der Schwarzen Liste der Todesser noch weiter nach oben geschafft haben" begann Harry nachdenklich, nachdem er gemerkt hatte, das die beiden keinen weiteren Fragen hatten. „Zumal dein Sohn jetzt weiß, wer das Oberhaupt der Familie Black ist." Beide sahen ihn nur fragend an. „Wo verbringen wir die nächsten Tage, ohne dass wir gefunden werden? Ich schätze, das Godric's Hollow und Grimmauld Place nicht sicher genug für lange Aufenthalte sind."

„Das Haus der Lestrange" kam es von Narzissa. „Du… Volde… er war dort nie soviel ich weiß und Bellatrix ist außer dir die einzige Person die durch die Schutzzauber kommt." Den letzten Teil schien sie wieder etwas zu bereuen, da sie auf den Fußboden starrte.

„Also in Ordnung, ich kümmere mich um das Haus, ihr werdet alles besorgen was wir zum Leben brauchen und einen Zauberstab für Narzissa." Er schaute kurz nachdenklich, „hier zieh den über", mit den Worten warf er ihr den Tarnumhang zu, den er aus seinen Umhang gefischt hatte. „Wer weiß was Draci jetzt macht? Tonks du kannst dich selbst am besten tarnen. Lasst euch Geld von den Kobolden geben, bares macht die wenigsten Spuren."

Die beiden Frauen sahen sich überrascht an und nickten kurz. Tonks wirkte immer noch sehr durcheinander, während sich Narzissa wohl darüber zu freuen schien, einen Stab zu bekommen und damit wieder eine vollwertige Hexe zu werden.

„Blacky" Harry wusste, das dieser nun bei ihm war. Da er Volljährig und Oberhaupt war musste der Hauptelf immer in seiner Nähe sein. Plopp

„Master Potter haben gerufen."

„Ihr beiden seid immer noch hier? Ihr könnt auf meine Kosten Schoppen gehen und seid noch hier?" er schaute auf Tonks und Narzissa, die zusammenzuckten und sich schon auf den Weg machten. Scheinbar waren sie doch nicht so flexibel wie Harry gedacht hatte. „Blacky ich brauche das Buch über Schutzzauber und ich will das ihr Godric's Hollow weiterhin versteckt haltet." Der Hauself nickte etwas enttäuscht, „und ihr müsst diese Hütte" er zeigte auf die Liste der Lestrange „innerhalb der nächsten Stunde auf Vordermann bringen, sofern das geht."

„Wird geschehen Master Potter" quiekte der Hauself.

„Jetzt das Schwerste für dich, du musst den Grimmauld Place auch mit den Schutzzaubern der Familie Potter belegen." Der Elf schaute verwirrt. „Blacky, die Familie Black hat ihren eigenen Hauselfen." Jetzt sah Blacky nachdenklich auf seinen Meister. „Du weißt, dass es nur einen Hauselfen geben kann, der die Schutzzauber der Familie überwacht."

„Blacky wird Godric's Hollow weiterhin verstecken und die anderen werden die Jagdhütte reinigen" er stoppte kurz. „Blacky wird wieder erscheinen, wenn Grimmauld Place auf ihn übertragen wurde, Master Potter." Mit diesen Worten ließ er drei Fläschchen erscheinen. „Blacky braucht von Master Potter etwas Blut." Harry nickte und ritzte mit seinen Messer eine Wunde in seinen Arm. Als die Fläschchen gefüllt waren, verschwand der Hauself.

Harry war nachdenklich geworden, Kreacher war steinalt, aber Blacky war auch nicht wirklich Jung. Aber er hatte das Gefühl, das Kreacher die Befehle eines anderen Hauselfen nicht ohne weiteres befolgen würde. Wenn er bei Magischen Geschöpfen richtig aufgepasst hatte, hieß das, dass die beiden das unter sich klären würden.

Zwar war das Oberhaupt der Familie die höchste Instanz und Kreacher würde seine Befehle befolgen, doch Harry traute ihn nicht. Der Hauself war zwar gebunden, aber er hörte immer noch auf dieses Bild. Er würde ihn bei jedem nicht richtig gestellten Befehl sicherlich verraten oder hintergehen und das konnte er nicht gebrauchen. Er wollte nicht durch einen falschen Befehl oder wegen einer Kleinigkeit in eine Falle treten.

„Mr. Grilthauk" rief Harry, dieser kam sogleich durch die Tür, „ich habe einige ihrer teuren Möbel zerstört und was noch viel schlimmer ist, ihre kostbare Zeit verbraucht. Entschuldigen sie bitte vielmals." Grilthauk nickte nur, „ich sehe es als Selbstverständlichkeit an, dass ihre extra Zeit und die Möbel von mir übernommen werden." Das Gesicht des Kobolds zeigte Harry, das dieser es genauso sah, aber zumindest schien er erfreut, dieses nicht ausdiskutieren zu müssen.

„Ich bräuchte weiterhin zehntausend Galleonen ihn bar, da ich noch eine Schuld begleichen muss" machte Harry gleich weiter, er wollte jetzt vorankommen, denn langsam verlor er den Überblick über seine ‚to do' Liste. Grilthauk gab diese Anweisung an einen anderen Kobold weiter und als dieser mit dem Geld erschien, schickte Harry Aschera mit einem kleinen Dankesbrief an Crissi für ihre hervorragende Leistung.

Er und der Kobold sprachen nun noch über das Objekt in Bulgarien, da die Finanzen dort durch das Eingreifen von Voorhees etwas ins Stocken gekommen waren. Harry verschaffte sich jetzt auch erstmal eine Übersicht über sein gesamtes Vermögen. Von den Lestrange's hatte er ein Herrenhaus und eine Jagdhütte geerbt, beides angeblich jahrelang nicht gepflegt.

Von den Black's den Grimmauld Place und ungefähr dreißig Millionen Galleonen. Von den Potters Godric's Hollow sowie die Rechte an PLB. Bei den Lestrange's und den Potter's war jeweils noch etwas Land um die Gebäude. Harry sprach mit Grilthauk noch ab, das dieser den beiden Damen bei ihrer Wiederkehr, ein Büro zur Verfügung stellte, wo sie auf seine Rückkehr, oder aber auf eine Nachricht von ihm, warten sollten.

Harry wollte jetzt erstmal die Jagdhütte überprüfen und anschließend alles weitere mit Narzissa sowie Tonks dort klären. Er wusste immer noch nicht wie er das ganze nun wieder in vernünftige Bahnen lenken sollte, obwohl er schon Ideen hatte.


Das Haus oder besser die Jagdhütte bestand nur aus einen Großen Raum im Untergeschoss, einen Art Stube, Küche und Essraum. Dort war ein Kamin, der nicht an das Flohnetz angeschlossen war. Im Obergeschoß waren zwei Räume, ein Schlaf- und ein Badezimmer.

Der untere Raum war rustikal, aber die Sitzecke wirkte recht gemütlich. Das Schlafzimmer mit dem großen Kleiderschrank hatte, wie Harry fand, ein etwas übertrieben großes Bett, aber es schien sehr bequem zu sein. Das Badezimmer musste magisch bearbeitet worden sein, da nicht nur Badewanne und Dusche, sondern auch Sauna und Whirlpool dort eingebaut waren.

Harry sah, dass die Hauselfen schon sehr fleißig waren, scheinbar war die Hütte durch einige Zauber wieder in einen guten Zustand zu bringen. Er schlug nun das Buch auf, welches Blacky dort wohl zurückgelassen hatte. Die Anti - Portschlüssel und Apparierschilde waren zwar nicht ganz einfach, aber wurden von ihm schnell aufgebaut. Zumal er durch die alten Blutzauber der Hütte Unterstützung bekam.

Der Fidelius – Zauber war etwas umständlicher, nicht nur das der Zauberspruch recht komplex war, auch die Vorbereitungen waren nicht so schnell erledigt. Er musste das komplette Haus magisch kennzeichnen und durfte dabei nicht einen Dachüberstand oder ähnliches vergessen. Sehe auch ziemlich dämlich aus, wenn mitten in der Luft ein Stück Haus schwebte und sei es nur ein Dachziegel.

Harry legte und erneuerte auch noch die Muggelabwehr – Zauber und brachte einige Spielzeuge der Zwillinge in der weitern Umgebung an. Hauptsächlich Feuerwerkskörper, die auf Berührung durch Magische Personen ausgelöst wurden. Ein Geschenk der beiden, da sie ihr Sortiment ja erweitert hatten und so auch einige Schutzzauber anboten.

Er dachte auch darüber nach, diesem Bereich mit Muggeltechnik zu kombinieren, doch das war in der nächsten Zeit nicht möglich. Das Fehlen von Strom und keine Ahnung in diese Richtung schränkten ihn doch sehr ein. Also war sein effektivster Schutz, das niemand zu nah an die Hütte gelangte und so für Muggel nur aus der Ferne eine verlassene schäbige Hütte zu sehen war und für Zauberer gar nichts.

Aschera war mittlerweile von Crissi zurück und hatte sich einen Platz in der Nähe des Kamins gesichert, scheinbar gefiel es ihr hier. Als die Hauselfen fertig waren, schickte Harry Aschera zu Narzissa und Tonks mit jeweils einen Zettel, worauf vermerkt war, wo sie überhaupt hin mussten. Allerdings war momentan die einzige Person, die aus dem Haus apparieren konnte, Harry.

Alle anderen mussten zu Fuß oder mit Aschera hier herkommen. Harry hatte mehrere Schutzzauber im Umkreis gelegt, die das Apparieren zwar nicht verhinderten, aber doch erheblich erschwerten. Wenn man sich nicht gut konzentrierte waren Unfälle fast sicher. Auch hatte er die Orte der Bäume verändert, so dass sie nicht dort standen, wo es die Karten anzeigten. Würde eine Böse Überraschung geben, wenn sich jemand dorthin apparieren wollte wo ein Baum stand.

Als er Aschera losgeschickt hatte apparierte er an eine Landzunge in der Nähe von Godrics Hollow. Ein Platz den er früher aufgesucht hatte, wenn Sirius eine neue hatte die ihn nerven wollte. Oder der Platz wo die drei bei Vollmond oft gespielt hatten bis Harry aus Kraftgründen alleine sein musste.

Hier lehnte er sich an einen Stein und schaute auf die See. Es waren zwei anstrengende Tage gewesen. Der Angriff der Todesser wo Harry fast wetten könnte, das der eine Marcus Flint gewesen war, seine Volljährigkeit, die ganzen Schutzzauber und das viele Apparieren. Irgendwie war er über den Monat Pause vorweg froh, so hatte er vielleicht etwas mehr Reserven gehabt.

Harry hätte nie gedacht dass er einmal soviel Blut an einen Tag abgeben musste um die ganzen Häuser auf sich zu übertragen. Was allerdings auch ein beruhigendes Gefühl war, denn jetzt war er sich sicher, das keiner ohne seine Erlaubnis eines der Häuser betreten konnte. Es fehlte zwar noch der Grimmauld Place, aber er vertraute auf Blacky.

Doch er wusste auch, dass diese Zauber nur eine Übergangslösung waren. Einem Angriff von Todessern würden sie nur bedingt wenn überhaupt standhalten. Deshalb hatte er das Herrenhaus der Lestranges auch nicht angefasst, so gab es dort keine Veränderungen und keiner kam auf die Idee ihn in der Jagdhütte zu vermuten. Weshalb auch, wenn man zwei Herrenhäuser hat.

Harry versuchte mit Okklumentik die Ereignisse des Tages zu sortieren und Pläne für die Zukunft zu machen. Da war Bella, die er nicht im Gefängnis verrotten lassen konnte allerdings wollte er sie nicht als Flüchtling verstecken und er hatte eine Idee wie er das zumindest versuchen konnte. Jemand der in England nichts zu verlieren hatte musste sie verteidigen. Jemand der seine drei Stimmen im Gamot für seine Tochter sicherlich gerne haben wollte.

Er musste Yves für die Verteidigung von Bella gewinnen und dann alles weitere zu ihren Gunsten im Hintergrund verändern. Ja er würde ihr helfen, warum? Er glaubte ihrer Geschichte und er hatte das Gefühl, das seine Eltern das besser fanden, wenn er ihr helfen würde. Allerdings wusste er auch, dass er Tonks und Narzissa davon nichts sagen würde.

Sie sollten ihm vertrauen können, auch ohne an Bella zu denken. Hier in der Landzunge wusste er, dass er nun sehr harte Tage erleben würde. Einmal waren die beiden in der Jagdhütte. Dann war da noch Fleurs Hochzeit, bei der er dann auch Ginny treffen würde. Zwar war klar, dass sie ihm eh nicht freundlich gesinnt sein würde, aber nachdem er nun Bella als Frau vorführen konnte, würde das sicherlich spaßig werden.

Auch waren die Probleme mit Neville und Voldemort so akut wie noch nie und er hatte nicht den geringsten Ansatzpunkt, wo ein weiteres Horcrux versteckt sein könnte. Allerdings konnte er sich auch bei den Dursleys nicht viele Informationen besorgen. Ein weiterer Punkt auf seiner Liste für sein Mündel und seine Frau, was wussten sie über Gegenstände die Voldemort versteckte. Auch wenn er bei Narzissa nicht viel zu erwarten hatte, ihr Horcrux war schon zerstört. Sicherlich auch ein Grund, warum Lucius und auch Draco solche schweren Aufgaben bekommen hatten von Tommiboy.

Plopp Harry schaute überrascht auf, seinen Zauberstab auf den Punkt gerichtet, wo gerade das Geräusch ertönt war. „Master Potter" kam es etwas schleppend von dem Hauself. „Blacky hat alle Aufgaben erfüllt." Er versuchte ein Lächeln, was ihm aber nicht gelang. Harry musste schlucken als er seinen treuen Elf erblickt. Beide Hände waren verbunden, am Bein und am Kopf waren auch Verbände, letztere färbten sich gerade rot und ein Ohr sah aus als hätte jemand ein Stück abgebissen.

„Ich danke dir Blacky" sagte Harry, er wusste dass er seinen Hauselfen nicht helfen durfte außer dieser würde zusammenbrechen. Stolz war er bis über beide abgekauten Ohren. „Irgendwelche Besonderheiten?" fragte er deshalb auch, um den Elfen eine Chance zu geben seinen Meister zu zeigen, dass er gute Arbeit geleistet hatte.

„Es waren Zauberer im Haus, die von dem Verräter eingelassen wurden" begann er seine Erzählung. „Blacky hat aber den Verräter seiner Strafe zugeführt." Harry wusste, dass das hieß, das Kreacher nun zu seinen Vorfahren gekommen war. „Der tote Hippogreif, sowie die Zauberer wurden nach der Aktivierung der Schutzzauber aus den Haus verbannt."

„Seidenschnabel war tot?" fuhr Harry überrascht dazwischen.

„Die Zauberer schienen ihn getötet zu haben", erklärte Blacky. „Einer der Zauberer sagte: jetzt hätte das Vieh endlich seine Strafe bekommen."

„Malfoy" brummte Harry, „hast du die Zauberer erkannt?" Harry war klar, dass das nicht der Fall war, aber Fragen kostete ja bekanntlich nichts.

„Nein Master Potter" quietschte der Hauself. „Blacky weiß nur, das es fünf waren, die etwas gesucht haben. Kreacher verriet allerdings nicht was, außer das es eine Angelegenheit der Blacks war, die den Blutsverräter und neuen Herren nicht zu interessieren habe."

„Ich danke dir Blacky" Harry nickte ihm zu. „Ich werde dich rufen, wenn ich wieder etwas möchte. Ah eins noch" er fing nun an zu grinsen. „Keiner von euch hilft den beiden Damen, sie sollen sich selbst versorgen, verstanden?" Blacky wirkte entsetzt und enttäuscht, nickte aber und verschwand mit einen Plopp.

Was hatte Malfoy dort gesucht? Und warum war der Fidelius von Dumbledore nicht aktiv? Harry fiel gerade der Brief von Dumbledore wieder ein. Der Grimmauld Place war nur als Hauptquartier für den Orden versteckt, wenn die nun nicht den Orden suchen würden. Und Draci kannte die Adresse von der Liste heute Morgen, was suchten die nur da? Harry musste grinsen. Die fünf wurden bei der Erstaktivierung der Schutzzauber aus dem Haus gefegt. Das heißt wenn er Sirius richtig verstanden hatte, müssten sie mitten in der Nordsee gelandet sein. Sirius hatte ihm mal erklärt, das bei der Erstaktivierung alle Lebewesen aus dem Haus gefegt werden, er nannte es Ungeziefer Beseitigung.

Harry verfiel wieder in seine Gedanken und schreckte erst wieder aus diesen hervor, als er eine schöne warme Melodie vernahm. Aschera saß auf dem Stein hinter ihm und trillerte das Lied. Harry erkannte, das die Sonne gerade begann aufzugehen und er merkt, dass er trotz seiner Robe fror, scheinbar war er doch über seine Gedanken hinweg eingeschlafen.

„Bringst du mich hin" Aschera schaute auf und Harry hatte das Gefühl, als wolle sie sagen weshalb sollte ich sonst hier sein. Er ergriff die Schwanzfedern und verschwand in einen Feuerball, er erschien genauso leise wieder in der Hütte.

Er schaute durch den Raum und erkannte, dass der Kamin bald niedergebrannt sein musste. Er sah am Esszimmertisch. Tonks war scheinbar eingeschlafen, denn ihr Kopf lag auf ihren Händen auf der Tischplatte. Narzissa lag auf dem Sofa, allerdings schien sie etwas intensiver zu träumen, da sie sich unruhig bewegte.

Er nahm seinen Zauberstab und ließ sein Mündel durch ein Mobilcorpus vorsichtig ins Schlafzimmer schweben. Allerdings fragte er sich was sie wohl träumte, da sie sehr verkrampft wirkte. Anschließend ging er runter und verfrachtete Tonks ebenfalls ins Bett. Diese wirkte auch etwas verkrampft und zu Harry Überraschung murmelte sie etwas als Harry die beiden gerade mit einer Decke zudeckte. „Nicht so gemeint wollt nur tzmtzmmmm orry Har tzmmmtzmm."

Scheinbar war der Tag für die beiden auch recht anstrengend gewesen. Harry legte wieder etwas Holz auf das Feuer und nahm auf einem der Sessel Platz. Aschera hatte sich das ganze Schauspiel angesehen und war nun auf seinen Schoß geflogen. Scheinbar dachte sie nun Harry könnte sich etwas um sie kümmern, was er auch tat, indem er gedankenverloren ihr Gefieder sanft streichelte.

Harry der wohl wieder eingeschlafen war wurde durch einen panischen Aufschrei geweckt. Ohne weiter auf Aschera auf seinen Schoß zu achten ergriff er seinen Zauberstab und rannte nach oben in das Schlafzimmer. Er stieß die Tür auf und überprüfte den Raum, erkannte auf den ersten Blick aber nichts Ungewöhnliches, das Fenster schien unversehrt.

Er schaute auf Bett in dem Narzissa das Gesicht an Tonks Schulter gedrückt hatte und schniefte, während diese ihr sanft mit der Hand über den Rücken fuhr. Harry ließ seinen Stab verschwinden und ging näher ans Bett. Er beugte sich vor und legte eine Hand auf die Schulter von Narzissa, ohne auf Tonks zu achten, welche ihm mit Blicken gefolgt war.

„Es ist gut, alles ist vorbei" begann er mit einer sanften Stimme. „Ich werde nicht zulassen dass du dahin zurück musst." Narzissa hatte sich in dem Moment versteift, als sie Harrys Hand gespürt hatte. Doch scheinbar hatten seine Worte erfolg, da sie nun ruhiger wurde. Tonks lächelte ihn dankbar zu und wollte etwas sagen, doch Harry schüttelte den Kopf. Es war nicht wichtig was sie wollte.

„Zissa", Harry fing wieder an zu reden, „schau mich bitte an." Sie schüttelte den Kopf, scheinbar wollte sie nicht dass er sie so sah. „Ich bitte dich" kam es von ihm und sie drückte sich von Tonks weg und schaute etwas ängstlich in die Richtung von Harry. „Ich werde immer für dich da sein wenn du es willst. Ich werde dich nicht behandeln wie das letzte Oberhaupt, das verspreche ich."

Sie nickte nur, „schlaft noch einwenig, es ist noch früh." Er wusste nicht wieso, aber er nahm ihr Gesicht in seine Hände wischte die Tränen mit den Daumen weg. Sie zuckte kurz, ließ es dann aber doch geschehen. Harry gab ihr noch einen Kuss auf die Stirn und verschwand wieder aus dem Raum. Ohne das Grinsen von Tonks und das schüchterne Lächeln von Narzissa zusehen.

Er wusste nicht, ob die beiden nun wirklich noch mal schlafen konnten, allerdings wusste er dass er es nicht konnte. So setzte er sich an einen Sekretär in einer Ecke bei der Stube und schrieb einen langen und ausführlichen Brief an Yves, in dem er die Anfrage zur Verteidigung von Bella, sowie deren Aussage, wiedergab. Er unterbreitet ihm auch das Angebot, welches ihn sicherlich interessierte.

Als er den Brief nochmals überflogen hatte, schickte er Aschera sogleich mit diesem zu Yves. Er marschierte in die Küche und bereitete das Frühstück für die drei vor. Allerdings sollte er später feststellen, das Tonks, Narzissa und er erheblich weniger benötigten als die Dursleys. Selbst wenn Narzissa mehr essen musste als sie selber gewollt hätte, doch Tonks hörte nicht weiter auf sie und gab ihr eine extra Portion.


Nach dem Essen setzte sich Harry in den Kaminbereich. Es dauerte einen Moment bevor die zwei ihm gefolgt waren und sich gegenüber von ihm auf das Sofa setzten. Sie sahen beide schon wieder besser aus als noch gestern, wussten allerdings scheinbar nicht wie sie ein Gespräch anfangen sollten, schätzte Harry.

„Also" begann er deshalb, „Tonks Geschichte habe ich verdaut, kommen wir zu deiner Narzissa." Er lächelte und lehnte sich zurück um zu zeigen, das er entspannt war und einiges ertragen konnte.

Tonks ergriff deren Hand was diese mit einem Lächeln quittierte. Sie holte nochmals tief Luft und begann mit ihrer Story. Zum Anfang die gleiche Story wie bei Bella, allerdings war sie nicht ausgebildet worden, da sie immer mit der alten Mrs. Malfoy den Tag verbringen durfte. Die Nächte schlief sie bis auf einmal in einem kleinen Schlafzimmer alleine. Denn ihre Aufgabe war es Mrs. Malfoy sen. Gesellschaft zu leisten.

Die alte Malfoy wusste scheinbar genau wann ihr Sohn seine Frau besuchen musste, denn diese eine Nacht hatte gereicht um Draco zu Zeugen. Nachdem das geschehen war, war sie nicht weiter von Interesse für Lucius. Erst als die alte Mrs. Malfoy starb wurde sie zu ihren Sohn gelassen. Oder besser gesagt sollte sie sich nun um ihn kümmern, wenn ihr Mann nicht da war. Das war, als Draco zehn Jahre alt war.

Vorher hatte sie ihn nur zu öffentlichen Veranstaltungen gesehen, an denen sie teilnehmen durfte, damit jeder sehen konnte, das Lucius eine Frau hatte. Sie selbst hatte einige Freiheiten erlangen können, als ihr Sohn in der Schule und die alte Malfoy nicht mehr da war. Da waren Kaffeekränzchen mit wichtigen Damen der Gesellschaft und ausgedehnte Shopping – Touren, wo sie zeigen sollte, das die Malfoy alles bekamen was sie wollten. Allerdings wurde sie nach der Flucht dieses Algil wieder überwacht.

Lucius war ab diesen Tag immer nervöser geworden und hatte auch wieder mehr den Kontakt zu alten Schulfreunden gesucht. Auch sie wurde nun während der öffentlichen Auftritte unter dem Imperius gestellt und sonst in ihr Zimmer geschlossen. Während Lucius noch da war wurde sie regelmäßig versorgt und sie lebte einfach in einem goldenen Käfig.

Nach dessen Tot allerdings musste sie sich selbst versorgen und Draco hatte weniger für ihre Versorgung da gelassen, als sie gebraucht hätte. Auch hatte er all ihr Vermögen für Partys oder Spenden für den dunklen Lord verbraucht. So war dieser auch an den Todesserauftrag in Hogwarts gekommen, ein Test ob er würdig war, den Posten seines Vaters im inneren Kreis der Todesser zu übernehmen.

Allerdings schien Voldemort etwas nicht gefallen zu haben, denn Draco wurde übel zugerichtet. Das gab er allerdings an sie weiter, auch wurde sie als Übungsobjekt für den Imperius und den Cruccio von ihm benutzt. Sie wusste nur, dass sein letzter Auftrag war, das Erbe der Blacks anzutreten. Deshalb hatte er auch noch nicht seinen Posten bei den Malfoys als Oberhaupt inne. Er wollte kein Risiko eingehen, der dunkle Lord hatte ihm gesagt, dass dieses vielleicht helfen würde den Titel zu erlangen.

Während der Erzählung hatte sie öfters gestockt und Harry schätzte, dass sie einiges nur schnell erwähnt hatte. Und dass die Qualen die sie erleiden musste, seelisch wie auch körperlich, erheblich schlimmer waren als ebbend erwähnt. „Wie ich vorhin schon sagte, du hast nichts von mir zu befürchten" Harry sah durch das Zimmer „auch ist der Käfig nicht golden, allerdings ist alles andere im Moment für dich zu gefährlich."

Bei diesen Worten lächelte sie sogar etwas, auch war sie scheinbar beruhigt darüber das Harry nicht weiter auf ihr Geschichte einging, denn man sah wie sich ihre innere Anspannung abbaute. „Weib mach essen" kam es von Harry, der die Stille unterbrechen wollte. Der Erfolg stellte sich sofort wieder ein, Narzissa verkrampfte und Tonks sah verwirrt auf.

„Was ist, siehst du einen Hauselfen? Ich habe Hunger, du nicht?" machte er weiter und sah dabei direkt zu Tonks.

„Du kleiner" sie sprang auf und stampfte mit dem Fuß, während Narzissa nun noch ängstlicher auf seine Reaktion wartete. „Das ist doch nur um mich zu ärgern."

„Ich sagte es dir Weib, es wird der Tag kommen, wo du für deine Sünden büßen musst."

Nun stoppte sie sich, „du wartest seid damals darauf, ich war für dich verantwortlich und das war das sicherste." Sie grinste nun aber und ging murmelnd in die Küche. Harry hörte was von Kindermädchen und Puppen, was ihn noch mehr zum Grinsen brachte. Das sie scheinbar genau wusste was er gemeint hatte.

„Was meinte sie damit sie war für dich verantwortlich?" fragte Narzissa neugierig.


Ich hoffe ihr kommt nach mit Harry und seinen ansichten vom Leben Klar!

mig

Silvertrust

HIER UNTEN BEI GO (sofern ff nicht gerade wieder eine Macke hat)