*- UNEXPECTED LOVE -*

Disclaimer: Siehe Prolog

Zuerst einen großen Dank an meine treuen Reviewer, habe alle Reviews beantwortet! Dieses Chap ist als Dank für alle schönen Reviews besonders lang!

Ich mag es nicht am Anfang des Chap's viel rumzunerven, also bitte nach dem Chap den unteren Teil lesen nicht vergessen ;)

Lg Roxy :)

Oo0oO

Picknick mit unerwartetem Ende

Oo0oO

Fred und Hermione saßen nach dem Frühstück rum und grübelten nach, was sie denn tun sollten. Plötzlich bekam Hermione einen Geistesblitz.

"Ich hab's!", rief sie, "Wir machen ein Picknick!"
"Wer nickt womit?", fragte Fred verwirrt.

"Haha Fred, ich meine ein Picknick! Moment… du weißt nicht was ein Picknick ist?"
"Offensichtlich nicht."

"Okaaaay. Also, Ein Picknick ist eine Mahlzeit, die im Freien eingenommen wird.. Oft ist ein Picknick verbunden mit einem Ausflug."
"Also, man geht und isst draußen. Warum appariert man denn nicht zum gewünschten Ort?"

"Weil der Sinn der Veranstaltung ist der, dass man vielleicht ein bisschen spazieren geht oder halt einen Ausflug macht."

"Aber dann muss man das Essen doch die ganze Zeit mit rumschleppen?", fragte Fred verwundert. "Oder wir nehmen einfach einen Zauber der alles leichter macht."

"Fred, du bist wirklich schlimm! Ich denke nur daran, was du ohne Zauberei machen würdest!", Hermione schüttelte den Kopf.

"Das würd ich wohl nicht überleben!"

"Okay, also bist du einverstanden mit einem Picknick? Kennst du einen Ort wo man einen Ausflug machen kann und eventuell auch ein Picknick?"

"Lass mich mal nachdenken. In der Nähe ist ein Wald, dazwischen fließt auch ein Fluss und so. Was hältst du davon?", fragte Fred und blickte Hermione an.

"Klingt gut. Dann sollten wir wohl anfangen zu packen."

"Wie viele Tage bleiben wir denn?"

"Tage?! Wir machen nur einen Ausflug und sind spätestens am Abend wieder zurück. Was denkst du denn!"

"Ach so.", sagte Fred enttäuscht.

Sie gingen zu Mrs. Weasley und erzählten von ihrem Plan. Anders als Fred wusste sie, was ein Picknick war und gab ihnen eine Decke und wollte schon Butterbrote schmieren und anderes dazupacken, da widersprach Hermione und sagte, sie habe schon genug Arbeit und sie würde das schon mit Fred machen. Molly warnte sie noch, das Fred zwei linke Hände habe (A/N: Nicht wortwörtlich nehmen!), doch Hermione winkte ab und sagte, das würde schon klappen.

So gingen sie in die Küche und Hermione hatte wirklich Schwierigkeiten mit Fred, vor allem da er sich nicht richtig konzentrierte und die ganze Zeit Spielchen mit den Lebensmitteln trieb und Hermione beinahe den letzten Nerv raubte. Am Ende hatten sie aber trotzdem einen beachtlichen Picknickskorb, der einem das Wasser im Mund zusammenlaufen ließ.

"Ich habe zwar immer noch nicht den Sinn eines Picknicks verstanden und warum wir nicht zuhause essen, aber gegen einen Spaziergang habe ich nichts."

Darüber konnte Hermione nur den Kopf schütteln.

"Hermione! Jetzt lass uns endlich mal anhalten!"

"Man bist du faul! Das waren erst ein paar Kilometer!"

"Erst? Weißt du wie viel Uhr wir schon haben?", fragte Fred und sah sie an, als spreche er mit einer Verrückten. "Kann sein. Okay, wenn wir einen schönen Platz finden, halten wir an und…"

"Dasselbe hast du auch vor fünfzehn Minuten gesagt!", ärgerte sich Fred.

"Okay, jetzt mein ich's ernst.", Hermione amüsierte sich über Fred, auch wenn sie es nicht zeigte.

"Hier sieht's doch gut aus!", sagte Hermione ein paar Minuten später.

"Endlich!"

Hermione breitete die Picknickdecke aus und setzte sich hin. Auch sie war erschöpft. Fred ließ sich neben sie fallen und prophezeite, er würde beim Nachhauseweg Nachhause apparieren.

"Essen wir? Ich sterbe vor Hunger!"

"Meinetwegen.", Hermione amüsierte sich immer mehr über den schlechtgelaunten Fred und konnte ein Lachen nur mit Mühe zurückhalten.

Als Hermione das Essen hervorholte, verbesserte sich Freds Laune und er war wieder wie immer. Sie aßen zu den verschieden belegten Butterbroten noch Obst und Gemüse und ließen es sich schmecken. Dazu tranken sie Orangensaft und Fred sagte, er vermisse den guten alten Butterbier. Darüber konnte Hermione nur lachen.

Nach dem Essen packten sie das Essen weg und Hermione legte sich auf die Picknickdecke. Sie war wirklich todmüde.

"Hermione?"

"Ja?", fragte Hermione.

"Ich geh ein bisschen spazieren."

"Okay, entfern dich nicht so weit, ja?" "Warum? Hast du etwa Angst von wilden Tieren aufgefressen zu werden?", Fred grinste sie an.

"Nein, aber trotzdem."

"Okay. Bis später."

Hermione machte es sich auf der Picknickdecke bequem und schon nach einigen Minuten schlief sie erschöpft ein.

xXx

Fred ging durch den Wald. Er ging eigentlich nie in einen Wald. Er machte überhaupt das alles, was er mit Hermione machte, sonst nie. Zum Beispiel in den Wald gehen und picknicken. Oder zum Beispiel lernen. Fred grinste. Zum Glück hörte seine Mutter diesen Gedankenzug nicht! Sie würde ihn köpfen! Fred grinste noch mehr.

Prompt erschien Hermiones Gesicht in seinen Gedanken, als er so durch den Wald stampfte. Ihr Lächeln, und wie ihre Augen blitzten wenn sie wütend war! Fred grinste noch mehr, wenn das überhaupt ging. Fred war so glücklich, er könnte in die Luft springen.

Sie ist so süß, wenn sie wütend ist. Sofort runzelte Fred die Stirn und sein Lächeln verschwand. Moment mal, was dachte er denn da? Und das über Hermione! Sie war nur eine Freundin und überhaupt nur an seinem Bruder Ron interessiert.

Was findet sie bloß an dem Schwachkopf. Fred kam immer mehr durcheinander. Seine Gedanken gefielen ihm nicht. Ihm konnte es doch egal sein, für wen sich Hermione interessierte. Überhaupt war sie sowieso nur eine Besserwisserin und… Hermiones Gesicht erschien ihm wieder vor Augen. So hübsch… Verdammt, Fred, jetzt reiß dich mal zusammen. Was ist nur mit mir los? Vielleicht, weil ich müde bin. Genau, daran wird es liegen. Nein, sie war keine Besserwisserin. Und auch keine Streberin mehr. Sie war wunderschön geworden.

Und egal, wie sehr Fred diesen Gedanken hasste, es war einfach so. Und ihm war es egal, wen sie warum liebte. Genau. Sie war nur als Lehrerin für ihn da und überhaupt war sie gar nicht gekommen, um ihn zu sehen, sondern um Ron zu sehen.

Fred war noch nie eifersüchtig auf Ron gewesen, noch nie. Was war nur mit ihm los? Warum war er so durcheinander? Ihm fiel keine Erklärung darauf ein. Vielleicht, weil er so lange mit Hermione alleine war. Vielleicht deswegen. Könnte ja sein.

Freds Gedanken drehten Purzelbäume und nervten ihn so sehr, das er am liebsten nachhause appariert wäre. Aber nein, er konnte Hermione nicht allein im Wald lassen. Außerdem hatte sie diesen Ausflug nur gemacht, um ihn ein bisschen vom Lernen abzulenken, damit er nicht mehr so frustriert war. Und er entspannte sich nicht, sondern erreichte nur das Gegenteil. In den letzten Tagen hatten sie so viel gelernt und Fred verstand alles wirklich besser, doch es langweilte ihn zu lernen. Am liebsten würde er zu Seamus und George apparieren.

Sie übten bestimmt den ganzen Tag Quidditch und besuchten die Winkelgasse. Sie hatten bestimmt mehr Spaß als er. Sofort fiel ihm wieder Hermione ein. Hermione, die ihre Ferien für ihn mit Lernen opferte. Hermione, die sich bestimmt auch über das Lernen langweilte, aber versuchte immer gute Laune zum schlechten Spiel zu machen. Hermione, die einfach immer für ihn da war. Hermione, die seinen Bruder liebte. Verdammt! Ist mir doch egal, wen sie weshalb liebt! Doch es war ihm nicht egal. Er wusste einfach keinen Grund auf seine Gedanken. Zum ersten mal sah er Hermione mit anderen Augen.

Er sah sie vor sich, wie sie vor ihm stand, wie er zu ihr kam, wie ihre Lippen sich berührten, wie er sie küsste…

Am liebsten würde Fred seinen Kopf gegen einen Baum schlagen. Er ging zum Fluss und tauchte seinen Kopf hinein. Das Wasser war kühl, doch Fred merkte dies nicht sehr, da sein Kopf wirklich warm war. Wahrscheinlich vom vielen Nachdenken, dachte er. Dann machte er sich wieder auf den Weg zu Hermione. Er atmete tief ein und aus und versuchte sich von seinen nervenden Gedanken zu erholen und sich zu beruhigen. Verdammt, diese Hermione, was sie in ihm anrichtete!

Als Fred angekommen war, sah er, das Hermione zusammengekauert auf der Decke schlief. Fred setzte sich neben sie. Ihr Haar war auf ihre braunen Augen gefallen und er strich das Haar aus ihrem Gesicht hinter ihr Ohr. Ihr Haar war so weich! Sie schlief so brav, so süß. Fred strich ihr übers Gesicht, über ihre Nase und ihre weichen Lippen.

Er wollte sie wecken, doch er konnte sie nicht wecken, sie schlief so süß. Also legte er sich neben sie, und bevor er lange drüber nachdenken konnte war auch er eingeschlafen.

xXx

Hermione wachte davon auf, das sie vor Kälte zitterte. Es war schon dunkel geworden, doch das bemerkte sie nicht.

"Fred?", Hermione schüttelte ihn sanft.

"Hmmhmm?"

"Hast du eine Decke dabei? Mir ist kalt."

Fred zog sie zu sich an seine Brust.

"Schon besser.", sagte Hermione müde und lehnte sich an seine Brust und schlief wieder ein.

xXx

Als Fred von einem Geräusch aufwachte, war es dunkel um sie herum und er wunderte sich wo er war. Danach fiel es ihm wieder ein und er bemerkte Hermione, die an seine Brust gelehnt schlief. Er wurde rot. Was suchte sie an seiner Brust? Warum waren sie überhaupt noch hier? "Hermione!", rief er laut und schüttelte sie.

"Noch eine Minute, Mum.", bat Hermione und klammerte sich noch fester an ihn, als sei er seine Bettdecke.

"Hermione!", rief er nun lauter und hörte nicht auf sie zu schütteln.

Endlich wachte Hermione auf.

"Was machst du in meinem Zimmer, Fred?", fragte sie überrascht und bemerkte dann, dass sie sich an ihn geklammert hatte und halb auf seiner Brust und Bauch lag.

Sofort wurde sie rot und rappelte sich auf. Erst dann wurde ihr klar, wo sie waren.

"Warum sind wir noch im Wald?", fragte sie ärgerlich. Die Dunkelheit behagte ihr nicht.

"Wir sind wohl eingeschlafen."

Hermione versuchte zu verbergen, das sie Angst hatte, und fragte: "Und was jetzt?" "Wir apparieren einfach nachhause."

"Ich kann nicht apparieren.", erinnerte Hermione ihn.

"Ich nehm dich mit."

Sie packten alles zusammen und hielten sich dann an der Hand, um zusammen nachhause zum Fuchsbau zu apparieren.

Doch wie sehr sich Fred Mühe gab, es klappte einfach nicht.

"Was ist los, Fred?", fragte Hermione ängstlich und drückte seine Hand fester.

"Ich weiß nicht. Irgendwie kann ich nicht apparieren."

"Das ist nicht dein Ernst, oder?"

"Es liegt nicht an mir. Ich kann apparieren. Aber irgendwie funktioniert es nicht."

"Sag bloß nicht, dieser Wald ist appariergeschützt."

"Okay, ich sage es nicht."

"Wie?", fragte Hermione ärgerlich.

"Du hast gesagt ich soll nicht sagen, das dieser Wald appariergeschützt ist und ich hab's nicht gesagt.", erklärte Fred und grinste.

"Fred, kannst du mal ein bisschen ernst sein! Ist es hier jetzt appariergeschützt?", fragte Hermione und verlor fast die Nerven. "Ich weiß nicht. Ich war vor ein paar Jahren mal mit George hier, ich habe keine Ahnung."

"Und was jetzt? Deine Mutter macht sich bestimmt die größten Sorgen. Duuuu, Fred, hier gibt es doch bestimmt keine Wölfe, oder?"

"Vielleicht, vielleicht auch nicht. Aber du hast ja keine Angst, oder?", fragte Fred und grinste. Hermione boxte ihm gegen den Arm.

"Boa Fred, du kannst aber auch niemals ernst sein! Und was machen wir jetzt?"

"Ich glaube, uns fällt nichts anderes übrig als hier zu bleiben. Zu Fuß würden wir die Kilometer nachhause nicht finden, es ist viel zu dunkel."

"Es muss doch einen anderen Weg geben!", fand Hermione und setzte sich auf einen Baumstumpf und dachte nach.

"Darf ich, während du nachdenkst, das Zelt schon mal aufbauen?", fragte Fred.

"Du hast ein Zelt dabei?", fragte Hermione und stand erfreut auf.

"Aber kein Großes. Ich habe mir mal in Hogsmeade so ein Taschentuch gekauft. Wenn man "Zeltipus" sagt und mit dem Zauberstab darauf tippt, dann wird es zu einem Zelt. Aber kein so großes Zelt wie in der Quidditchweltmeisterschaft, sondern so was wie ein Muggelzelt. Für George und mich hat es bei Ausflügen immer gereicht, aber mach dir nicht zu viele Hoffnungen."

Hermione war begeistert. Warum wusste sie nicht, das es solche Taschentücher gab?Unterdessen holte Fred das Taschentuch heraus, tippte mit dem Zauberstab darauf und sagte Zeltipus. Das Taschentuch drehte sich, flog in die Luft und wieder runter und langsam erschien ein kleines Zelt. Sofort krochen die beiden hinein und Hermione war wirklich enttäuscht. Es war nicht größer, als es von draußen aussah und Hermione hatte dies heimlich doch erwartet, obwohl Fred sie gewarnt hatte.

"Klein, ich weiß. Aber für eine Nacht muss es gehen. Besser als ohne Zelt, oder?", fragte Fred und lächelte sie an.

"Ja, geht schon.", sie lächelte zurück. Hermione legte den Picknickkorb auf eine Seite des Zeltes. Sie legten sich hin und deckten sich mit der Picknickdecke zu. Schon war kein Platz mehr in dem Zelt. Fred sprach noch ein paar Zaubersprüche, damit wilde Tiere vom Zelt fern blieben und sie sicher waren, und sie schliefen dann todmüde ein.


Fortsetzung folgt...

So, und was sagt ihr soweit? Und wie fandet ihr vor allem den Teil, wo Freds Gedanken spinnten :P ?
Bitte Reviewen nicht vergessen!

Vor dem Reviewen noch eine wichtige Frage:

Wollt ihr, das die Story lang wird oder in ein paar Chap's endet?
Bitte beantwortet die Frage in euren Reviews mit! Danke!

Im moment poste ich ja relativ oft, da ich viele Ideen und auch Zeit habe.
Ich hoffe, das bleibt so, ich werde versuchen mindestens einmal die Woche zu posten!

ganz liebe grüße,

eure roxy :D