*- UNEXPECTED LOVE -*

Disclaimer: Siehe Prolog

Zuerst vielen Dank für eure tollen Reviews und vor allem einen riesigen Dank dafür, das ihr in euren Reviews auf meine Frage eingegangen seit!
Schwarzlesern antworte ich ab jetzt immer in den Chaps, da es keine andere Möglichkeit gibt ;) Also: traut euch!

Helen-Verena: Erstmal danke für dein Review, freut mich das die Story dir gefällt. Danke das du auf meine Frage eingehst, ich hab mich aber noch nicht recht entschieden.
Dankeschön, baut wirklich auf, das die Story dir soweit gefällt ;)

So, diesmal hat es (für meine Verhältnisse) ein paar Tage länger gedauert als sonst, ich weiß, und dabei war dieses Chap schon längst fertig geschrieben. Tut mir wirklich Leid, aber ich war mir noch nicht sicher ob es soweit gut ist und hab die Story zig mal übergangen.

Bitte hasst Mrs. Weasley nach diesem Chap nicht! Sie hat es nicht verdient, sie ist nur durcheinander! Ich hasse sie ja auch nicht ;) Wollte ich nur mal gesagt haben, weil sie hier Vorwürfe an Fred macht, die euch nicht gefallen werden, z.B. das er lügt.

Aber was rede ich solange drum herum, lest es einfach und entscheidet selbst! Das nächste Chap kommt hoffentlich schneller als dieses, ich werde mir möglichst viel Mühe geben. Tut mir Leid, das ich an Valentinstag so ein Chap, wo es gar nicht um Liebe geht, hochladen muss, aber es geht nicht anders.

Und jetzt erst mal viel Spaß mit dem vierten Chap!

Lg, Roxy :)

Oo0oO

Zimmerarrest

Oo0oO

Als Hermione aufwachte, wusste sie nicht wie viel Uhr es war. Sie hatte keine Ahnung, ob es noch Nacht war oder ob der Morgen schon begonnen hatte. Ihre Armbanduhr war im Picknickkorb, und der lag neben Fred, sodass es nicht möglich war die Uhr rauszuholen, ohne Fred zu wecken. Hermione seufzte. Warum hatte dieses Zelt auch kein Fenster oder sonst dergleichen? Sie beschloss noch ein bisschen zu schlafen, konnte aber nicht nochmals einschlafen. Sie setzte sich auf und blickte zu Fred.

Er schlief noch. Und sogar im Schlaf grinste er noch. Ich würde zu gerne wissen, wovon er so süß träumt. Es muss ihn wirklich glücklich machen.

Hermione schüttelte den Kopf. Was dachte sie denn da? Es konnte ihr doch egal sein wovon Fred träumte. Und wie konnte sie nur denken, das er süß schlief?

Hermione seufzte nochmals. Sie würde zu gerne wissen, wie viel Uhr es war. Obwohl sie in dem engem Zelt geschlafen hatte, hatte sie so schön geschlafen wie schon lange nicht mehr. Sie würde sich am liebsten etwas die Beine vertreten. Aber Fred schlief neben dem Eingang.

Hermione dachte an Molly Weasley. Sie machte sich bestimmt die größten Sorgen, die ärmste. Dann fielen ihr Harry und Ron ein. Warum hatten sie sich noch gar nicht gemeldet? Vermissten sie sie denn nicht? Also Hermione vermisste die beiden sehr wohl, sie hatten immer so viel Spaß und...

Plötzlich schlug etwas gegen das Zelt. Es war groß, aber nicht sonderlich. Hermione schrak auf und hätte beinahe Fred geweckt, als ihr klar wurde, dass es eine Eule war.
Hermione konnte nicht zum Eingang, da Fred schlief, doch ihr fiel etwas anderes ein. Sie nahm ihren Zauberstab, sprach einen Zauberspruch und ein kleines Loch erschien am Zelt. Die Eule flog ins Zelt und Hermione erkannte Hedwig, Harrys Eule. Hedwig flog im Zelt herum und machte viel Krach.

"Psst, Hedwig, leise! Fred schläft. Was hast du mir denn mitgebracht?", flüsterte Hermione überrascht und erfreut und Hedwig beruhigte sich. Sie setzte sich auf Hermiones Kissen und Hermione strich ihr kurz über das Fell und band den Brief ab. Schnell begann sie zu lesen.

xXx

Hermione,

Tut uns wirklich Leid, das wir dir erst jetzt schreiben.
Wir, das heißt Ron und ich, sind bei Rons Großvater, Mr. Weasley.
Stell dir vor, er konnte gut Quidditch spielen und als Ron und ich
letztens Quidditch spielten, wollte er mitspielen! Mrs. Weasley,
seine Ehefrau, hat ihn beschwichtigt und gesagt, er dürfe nicht
mehr Quidditch spielen.

Er hat sich dann gewundert und gefragt
warum denn nicht. Und alsMrs. Weasley dann gesagt hat, er wäre
zu alt, da hat er ganz erstaunt geguckt. Er ist immer Schiedsrichter,
wenn wir üben, und er hat mir viele nützliche Tricks beigebracht.
Ich freue mich schon auf das nächste Spiel gegen Slytherin.

Also, wir amüsieren uns hier wirklich prächtig, und das du bis jetzt
keinen Brief von uns bekommen hast, liegt daran, dass Hedwig
krank war, und die Familieneule der Weasleys, Hintas, war auf
einer langen Reise um einen anderen Brief zu überbringen. Nimm's
nicht übel.

Jetzt aber zu dir: Wie läuft's denn bei deinen Eltern? Überlebst du es,
dieses ganze Muggelding? Bei den Dursleys ist es immer ganz schlimm,
aber es sind ja auch nicht meine Eltern, und ich wette deine Eltern
hassen dich nicht.

Wir vermissen dich wirklich, und wir denken daran, wie du nun bei deinen
Eltern sitzt, ihnen teilweise hilfst oder irgendwelche langweiligen
Schulbücher auswendig lernst.

Naja, tu es ruhig, wenn es dir gefällt.
Das war's dann erst mal von uns, schreib bitte möglichst bald zurück!
Hedwig kommt dann mit der Antwort.

Bis dann,
Harry und Ron

xXx

Hermione lächelte. Stimmt, die beiden würden sich nicht im mindestem vorstellen, dass sie nun mit Fred in einem Zelt mitten im Wald war.
Und das sie seit Tagen in Rons Bett schlief. Sie grinste. Schnell holte sie Papier und Stift aus ihrem Umhang und schrieb nur wenige Sätze:

xXx

Hi Harry, Hallo Ron,

ich habe euren Brief erhalten. Danke, das ihr mir geschrieben habt.
Ich habe im Moment keine Zeit zurück zu schreiben, ich mach das
später. Bis dann.

Hermione

xXx

Sie band den Brief an Hedwigs Füße, strich Hedwig nochmals übers Fell und Hedwig flog davon. Nun sah Hermione, durch das Loch im Zelt,
dass die Sonne bereits aufgegangen war. Sie kämpfte mit dem Gedanken, Fred aufzuwecken.

Sie hatte sich noch nicht entschieden, als Fred aufwachte. Zuerst blickte er Hermione verwundert an, bis ihm wieder einfiel warum er hier war.
"Wie viel Uhr haben wir?", fragte er und rieb sich die Augen.

"Ich habe keine Ahnung.", Hermione krabbelte zum Picknickskorb, quer über Freds Beine. Sie blickte auf ihre Muggeluhr. "Neun Uhr."

"Sollen wir uns auf den Rückweg machen? Mum macht sich bestimmt schon die größten Sorgen."

Hermione nickte. Sie standen auf, packten die Decke und den Rest zusammen und als sie draußen waren, berührte Fred das Zelt mit seinem Zauberstab und sagte "Peltizus". Das Zelt flog in die Luft, wieder runter, drehte sich und wurde zum Taschentuch, dass in Freds Hand fiel.

Hermione war immernoch beeindruckt von dem Taschentuch. Dann machten sie sich auf den Weg, zum Glück hatten sie sich den Weg gut eingeprägt. Nach ein paar Kilometern setzten sie sich und machten eine kurze Pause. Dann machten sie sich weiter auf den Weg nach hause.
Endlich standen sie vor dem Fuchsbau und klingelten.

"Fred! Hermione! Arthur, komm her! Sie sind da! Oh, sie leben, sie leben!", Mrs. Weasley umarmte mal Fred, mal Hermione, und das ganze wechselte sich die ganze Zeit ab. Dann kam Mr. Weasley hinzu und man merkte, das er die letzte Nacht nicht viel geschlafen hatte.

Die Vier gingen ins Haus und als sie sich in die Küche setzten, musste Mrs. Weasley erst etwas trinken um sich zu beruhigen. Nun, da sie sich
beruhigt hatte, fing sie nun mit dem Geschimpfe an.

"Wo wart ihr beide überhaupt? Ich habe, nein wir haben die ganze Nacht kein Auge zugetan! Arthur hat mit anderen Auroren vom Ministerium bis nach Mitternacht nach euch gesucht. Und heute ist er auch nicht ins Ministerium gegangen. Gerade wollte er wieder losgehen und in einigen Pubs
in der Nähe fragen, ob ihr gesehen worden wärt. Ich habe mir das allerschlimmste ausgemalt!"

Erst jetzt wurde den beiden bewusst, wie ernst die Sache gewesen war.

"Wir haben ein bisschen geschlafen, als..."
"IHR HABT WAS?", fragte Mrs. Weasley und wurde rot vor Wut.
"Nicht so, Mum, Nicht so! Nach dem Picknick haben wir ein bisschen geschlafen, gaaaanz normal geschlafen. Und als wir endlich aufwachten war es schon dunkel!"

"Das ist doch keine Ausrede! Ihr könntet nachhause apparieren! Du kannst apparieren und könntest Hermione mitnehmen! Aber nein, euch war es ja egal, wer sich wie viele Sorgen machte!"

"Mum, jetzt halt mal die Luft an! Daran haben wir natürlich auch gedacht, aber der Wald ist wohl appariergeschützt!", nun wurde Fred wirklich wütend.
Seine Mutter hörte nicht mal richtig zu!

"Der Wald ist was?", fragte nun auch Mr. Weasley überrascht.
"Appariergeschützt!", antwortete Hermione für Fred.

"Nein, der Wald ist nicht appariergeschützt!", widersprach Mr. Weasley jetzt wutentbraust, "Er war es auch noch nie! Ich arbeite im Ministerium und wäre
einer der ersten, der davon erfahren würde!"

"Ihr lügt uns jetzt auch noch an?", es war eher eine Feststellung und Molly Weasley blitzte sie an.
"Nein!", widersprachen Fred und Hermione gleichzeitig. "Ich konnte nicht apparieren!", fügte Fred hinzu. "Als ob wir euch anlügen würden!" Fred kriegte sich gar nicht mehr ein. Was ihm, und vor allem Hermione unterstellt wurde!

"Wartet! Ich appariere zum Ministerium, dann wird sich alles klären. Das wäre ja gelacht, wenn ich davon nichts erfahren hätte! Ihr wartet hier!", und mit einem leisen Plopp war Arthur Weasley wie von Luft aufgelöst.

"Ihr habt Zimmerarrest, alle beide!"
"Aber Mum!", widersprachFred, "Wir haben Ferien!"
"...Und damit das klar ist,", fuhrMolly fort, als hätte sie Freds leisen Vorwurf nicht gehört, "Ihr dürft euch die nächsten Tage nicht sehen. Jeder bleibt in seinem Zimmer. Nein, Fred, ich bin fest entschlossen! Ist mir sowas von egal, wenn Hermione Besuch ist. Wenn sie hier bleibt, dann muss sie sich auch an gewisse Regeln halten, auch wenn du bestimmt die meiste Schuld hast! Und jetzt in die Zimmer, alle beide. SOFORT!"

Molly ignorierte alles, was Fred sagte, und die beiden machten sich kleinlaut nach oben. Als sie vor den jeweiligen Türen standen, drehte sich Fred nochmals
zu Hermione.
"Tut mir so Leid. Das du nun wegen mir... ich mein... ach, sorry.", Fred fuhr sich verlegen mit der Hand durch die Haare.
"Nein, eigentlich bin ich die Schuldige. Ich hatte die Idee mit dem blöden Picknick."
"Nein, du hast es nur gut gemeint."
"KÖNNT IHR JETZT ENDLICH MAL IN EURE ZIMMER GEHEN?", polterte es von unten. Die Zwei verschwanden schnell in den jeweiligen Zimmern. Kurz darauf
kam Molly hoch und sprach ein paar Zaubersprüche. Dann verschwand sie wieder.

Sie wird doch nicht die Türen abgeschlossen haben, fragte sich Hermione in Gedanken. Sie ging an die Tür und drückte die Klinke herunter. Ja, die Tür öffnete sich. Wahrscheinlich hatte Molly einen solchen Zauberspruch gesprochen, dass die beiden die Tür nicht öffnen konnten, wenn sie in die Zimmer des jeweils anderen gehen wollten.
Hermione warf sich auf's Bett und atmete tief durch.


Fortsetzung folgt...

Und? Bitte reviewen, ich freue mich über jeden Review wie ein Honigkuchenpferd!

Das nächste Chap kommt möglichst bald und wird sich höchstwahrscheinlich viel über Gedanken drehen.

Ganz liebe Grüße,

Roxy :)