*- UNEXPECTED LOVE -*
Disclaimer: Siehe Prolog
Huhu *-*. Diesmal bin ich schnell, wa? Hier bekommt ihr endlich Klarheit! Das Chapter ist mir seeehr leicht von der Hand gegangen,
obwohl es das Chap war wovor ich mich (bis jetzt!) am meisten gefürchtet habe. Naja, ich freue mich und ihr hoffentlich auch. Schön, das mir noch ein paar Reviewer + Leser geblieben sind
nachdem ich euch so lange warten lassen habe. Es kommt bestimmt (so hoffe ich doch!) nicht noch mal vor. Aber Zeitmangel, Schreibblockade, kennt ihr doch alle, oder ? *g*
So, länger möchte ich euch nicht aufhalten, schlingt das Chap schnell runter *g*
aaaaber: vergisst nicht zu reviewen! :D
Lg Roxy94
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Hogwarts
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Die Sonne schien schon hoch im Himmel, doch Hermione machte sich nichts draus. Sie konnte schlafen, solange sie wollte, und sie schlief, solange sie konnte. Etwas besseres konnte sie nicht tun und sie war froh soviel Zeit wie möglich mit dem Schlafen verbringen zu können. Eine neue Neuigkeit gab's nicht. Hermione langweilte sich ziemlich, und was sie überraschte - sie vermisste Fred. Wenn sie duschte, wenn sie aß, wenn sie las, und sogar vor dem Schlafengehen dachte sie daran, was er wohl im Moment mache. Das brachte sie durcheinander - warum dachte sie an Fred?
Plötzlich platzte Mrs. Weasley in ihr Zimmer und somit auch in ihre Gedanken, ohne anzuklopfen, das hatte sie noch nie gemacht.
"Hermione, ich soll dich sofort holen. Arthur ist unten. Fred auch. Beeil dich." Mehr sagte sie nicht und verschwand auch schon wieder. Hermione blickte ihr erschrocken nach, dann zog sie sich schnell etwas an, fuhr sich kurz mit dem Kamm durch die Haare und lief nach unten ins Wohnzimmer. Fred und Mr. und Mrs. Weasley warteten schon.
"Arthur, jetzt erzähl schon, wie meintest du das mit, die beiden müssen weg?", fragte Mrs. Weasley ängstlich.
"Was?", fragte Fred. Hermione konnte die Augen gar nicht von Fred abwenden, sie hatte keine Augen warum. Am liebsten wäre sie ihm um den Hals gefallen.
Die letzten Tage waren hart gewesen.
"Setzt euch erst einmal. Ich werde versuchen, es kurz zu fassen. Wir haben keine Zeit zu verlieren."
Die genannten setzten sich und Mr. Weasley fing an.
"Ihr habt euch an einem völlig verkehrtem Tag entschlossen in den Wald zu gehen um ein Picknick zu machen. Todesser haben sich an dem Tag dort getroffen. Sie haben den Wald appariergeschützt, damit niemand unerwartet reinapparieren kann. Aber das ist noch nicht alles. Ihre Schützung war so stark, das sie jeden meldete, der versuchte zu apparieren. Noch schlimmer, es schickte den Todessern "Bilder" von den Eindringlingen.", Mr. Weasley machte eine kurze Pause, "Wir im Ministerium schätzen, das du-weißt-schon-wer nicht dabei war, und wir hoffen, das er von dieser Sache nicht Wind bekommen hat. Die Todesser fanden es wahrscheinlich nicht wichtig genug ihren Meister mit dieser Nachricht zu stören. Sie glauben wahrscheinlich, wenn sie euch töten löst sich alles."
"Aber warum wollen sie uns töten? Wir haben doch nichts schlimmes gemacht?", fragte Hermione schockiert.
"Sie wissen das nicht. Ihr wart die ganze Nacht so nah zu ihnen, so unglaublich nah, das es ein Wunder ist das ihr sie nicht bemerkt habt und sie euch. Ein wahres Wunder, könnte man sagen. Die Todesser glauben, ihr hättet alles mitgehört, was für Pläne sie geschmiedet haben. Ihr schwebt in Lebensgefahr."
"Bei Merlins Zipfelmütze!", kreischte Mrs. Weasley ängstlich.
"Im Moment suchen sie nach euch, sie haben keine Ahnung wer ihr seit oder wo ihr wohnt, aber sie sind nah dran. Und - sie werden den Fuchsbau finden. Unvermeidlich."
"Was machen wir jetzt?", fragte Mrs. Weasley, noch immer ängstlich. Hermione blickte Mr. Weasley wie gelähmt an und Fred wartete auf mehr Information, nur halb so verwundert wie Hermione.
"Ihr werdet selbstverständlich nicht hier sein und kämpfen.", das "Aber Dad!", von Fred, das darauf kam ignorierte Mr. Weasley und fuhr fort, "Zwei unserer besten Auroren werden kommen und sich in euch verwandeln.", Mr. Weasley wand sich an Hermione und Fred, "Und wenn es soweit ist, werden sie versuchen die Sache zu klären. Wenn's nicht klappt, werden sie kämpfen. Wir haben lange herumgegrübelt wohin ihr sollt. Bis wir die Einladung von Albus Dumbledore bekamen. Er hat uns klargemacht, das Hogwarts der sicherste Ort für euch ist und euch herzlich dorthin eingeladen. Dort sind noch eine Menge Schüler, die die Ferien in Hogwarts verbringen, und ich denke ihr werdet euch nicht langweilen,...", Fred unterbrach Mr. Weasley: "Die Todesser sollen kommen um mit mir zu kämpfen und ich soll mich in Hogwarts verkriechen?"
"Dies hat damit jetzt nichts zu tun, ihr seit beide minderjährig und deshalb gibt es keine andere Möglichkeit. Ihr habt jetzt fünfzehn Minuten Zeit um zu packen. Mehr Anweisungen und ähnliches bekommt ihr per Eule. Beeilt euch."
"Aber...", versuchte Fred zu widersprechen, doch diesmal unterbrach Mrs. Weasley, "Fred, versuch nicht die sorgsam geschmiedeten Pläne zu ruinieren. Dies ist die einzige Möglichkeit. Tu's für Hermione."
Diesmal konnte Fred nichts sagen. Hermione. Das einzige Mädchen, um das sich seine Gedanken in letzter Zeit gekreist hatten. Das Mädchen, das ihn schier verrückt gemacht hatte, weil er sie nicht sehen konnte. Das Mädchen, für das er alles tun würde. Fred nickte bloß. Dann liefen sie beide die Treppen hoch und ihre Wege trennten sich an den Türen. Fred warf alles, was ihm in die Hand kam, in den Koffer. Hermione räumte alles sorgfältig, aber schnell in ihren Koffer und war bald fertig. Nach zehn Minuten kamen beide die Treppen runter.
"Flohpulver?", fragte Fred und Mr. Weasley nickte. "Flohpulver."
"Ich hasse es mit Flohpulver zu reisen.", warf Hermione ein und Fred schenkte ihr einen Blick. Einen Blick der - Hermione konnte es nicht beschreiben. Es war schier unmöglich.
"Ihr könnt zusammen reingehen, wenn euch das lieber ist. Dumbledore wird euch am anderen Ende erwarten. Wir schicken euch Briefe, wenn es nötig ist. Bei Fragen könnt ihr Dumbledore fragen. Ach ja, Fred, komm mal kurz."
Fred sah seinen Vater erstaunt an und sie entfernten sie ein paar Schritte. "Jaa?" - "Erzähle niemandem etwas, nur was ihr erzählen dürft. Tu es für Hermione für ihre Sicherheit." Fred nickte überrascht. Als Fred zurückkam umklammerte Hermione Freds Hand. Sie hatte Mr. Weasleys rat wohl wortwörtlich genommen. Das hatte Fred, der ohnehin schon durcheinander war, nicht erwartet und sie benebelte seine Gedanken. Mr. Weasley musste ihn noch einmal anfordern loszulegen, damit er wieder in der Wirklichkeit war. Er griff in den Korb und nahm sich etwas Flohpulver.
"Hogwarts.", sagte er klar und deutlich und ging mit Hermione gemeinsam, Hand in Hand wie ein Pärchen in die Flammen.
xXx
"Willkommen in Hogwarts!", begrüßte Professor Dumbledore sie, als sie am anderen Ende hinauskamen. Sie waren im Gemeinschaftsraum der Gryffindores, und dieser war bis auf die drei menschenleer.
"Die anderen sind alle beim Mittagessen. Ich denk mal, ihr habt auch Hunger. Am besten geht ihr euch erst einmal stärken. Ihr könnt die Koffer hier stehen lassen, die Hauselfen werden sie hochbringen und alles einordnen." Hermione machte ein mürrisches Gesicht, als sie hörte, das den Hauselfen noch mehr Arbeit zufallen sollte, aber neben Dumbledore sagte sie nichts. Sie ließen die Koffer Koffer sein und machten sich auf den Weg in die Große Halle. Mitten auf dem Weg hielt Dumbledore noch einmal an.
"Es ist wichtig, das ihr niemandem erzählt, weswegen ihr hier seit. Hier sind bestimmt einige Todessersöhne, ihr wisst schon.", Professor Dumbledore zwinkerte, doch sein Mund blieb ernst. Die beiden Gryffindores nickten bloß.
xXx
"Was machst du gleich?", fragte Fred Hermione, und diese antwortete "Bibliothek".
"Das ist nicht dein ernst, wir haben Ferien!"
"Na und? Wenn ich schon mal hier bin, nutz ich das auch aus! Außerdem ... ich hab die Sache mit der Nachhilfe nicht vergessen."
"Ich... nun...", Fred kratzte sich am Kopf. Die Gelegenheit, Zeit mit Hermione zu verbringen wollte er nicht verpassen. Aber direkt in die Bibliothek und...
"Okay, ich komme . Ich hab sowieso nichts besseres zu tun - und keine andere Wahl." Er grinste und Hermione nickte erleichtert. Ja, erleichtert, sie war froh, das Fred da war.
***
"Wir haben nicht so viel Zeit! Wir müssen lernen, Fred Weasley!", beschwerte sich Hermione, als der eben genannte sich nicht konzentrierte.
"Lernen und keinen Spaß haben? Wozu soll das gut haben? Wir haben noch eine Menge Zeit und außerdem, Hermione Granger, haben wir Ferien! F. E. R. I. E. N.! Ferien!"
"Du brauchst es mir nicht zu buchstabieren, ich kann das Wort Ferien schreiben, glaub mir. Aber wie es aussieht kennst du die Bedeutung dieses Wortes nicht!"
"Was soll das heißen?"
"Ferien sind da, um sich auszuruhen, aber doch nicht die ganze Zeit! Man muss auch an den Unterricht denken!"
Die Beiden blickten sich an. Für einen Außenstehenden würde es klingen, als würden sie sich angeregt streiten, doch für sie war es nur unterhalten. Angeregt unterhalten.
"Okay, okay, ich werde lernen. Aber - unter einer Bedingung." - "Und die wäre?", Hermione stöhnte.
"Du wirst auch Spaß haben und andere Sachen machen, nicht nur Lernen und Lesen!"
"Kommt es dir so vor als würde ich nur Lernen und Lesen?"
"Es ist so! Versprich es mir einfach!"
"Okay! Bist du jetzt zufrieden?"
"Sehr.", Fred grinste. Hermione boxte ihm zum Spaß mit der Faust in den Arm.
"Aua!", beschwerte sie sich kurz darauf.
"Selber Schuld.", sagte Fred und grinste noch mehr.
xXx
Am nächsten Morgen wachte Hermione früh auf. Sie stand auf und setzte sich an den Schreibtisch, um einen Brief an ihre Eltern zu schreiben.
-
Hallo Mum, Hi Dad,
Ich bin jetzt in Hogwarts, um die restlichen Ferien hier zu
verbringen. Es ist zwar einiges passiert, aber nichts ernstes,
jedenfalls bin ich jetzt in Sicherheit, also macht euch keine
Sorgen. Wie geht es euch und wie läuft's mit eurer Praxis?
Ich liebe und vermisse euch!
Eure Hermione
-
Anschließend tapste sie die Treppen hinunter in die Eulerei, um den Brief abzuschicken. Auf dem Weg kam sie an Neville vorbei.
"Neville! Was machst du denn hier? Ich dachte du wärst bei deiner Oma! Und was machst du so früh?"
"Hermione! Was suchst du hier?! Ich war auch bei meiner Oma, aber sie ist ihre Schwester besuchen gegangen und darauf hatte ich keine Lust, also bin ich schon früher zurückgekommen. Ich wollte mir nur etwas die Beine vertreten, äh, ich konnte nicht schlafen. Luna ist auch hier."
"Wo?"
"Ich meine in Hogwarts!"
"Ach so, sag das doch. Ach, ich und Fred haben uns im Fuchsbau gelangweilt und sind zurück."
"Freut mich, es war langweilig, es sind nicht viele Gryffindores hier. Und Malfoy und die anderen Slytherins nerven mal wieder. Warum bist du so früh wach?"
"Ich hab einen Brief für meine Eltern. Ich muss jetzt weiter, bis später."
Neville verabschiedete sich auch und Hermione ging in die Eulerei. Sie suchte sich eine braune Eule mit weißen Tüpfelchen auf dem Fell aus. Diese Eule hatte ihr schon sehr oft einen guten Dienst erwiesen und Hermione hatte sich mit dem Kleinen angefreundet. Im Geheimen hatte sie ihm den Namen Nicki gegeben.
"Und warte auch auf eine Antwort, ja?", bat Hermione und streichelte der Eule übers Fell.
Fortsetzung folgt...
Und? Wie findet ihr es, so wie's gekommen ist? Habt ihr es euch so ungefähr vorgestellt oder seit ihr jetzt überrascht/enttäuscht?
Findet ihr die Idee mit Hogwarts gut oder doch nicht? Benehmen sich alle Charaktäre so, wie sie's tun sollten? Ich bin wahnsinnig
neugierig, bitte beantwortet mir so viele von diesen Fragen wie möglich!
Ich freue mich!
Im folgendem Chapter wird jemand eine Faust bekommen ;P
Mehr verrate ich noch nicht. :D
Es ist schon in Arbeit und ich bin mir sicher das es nicht lange auf sich warten lassen wird!
Also: Immer schön weiterlesen.
Ach ja, wo's mir gerade einfällt. Ich schätze, diese FF wird noch höchstens 10 Chapter haben, da bin ich mir 99.9 % sicher :D.
Nur damit ihr's so ungefähr wisst ;)
Und jetzt: Nicht länger warten und den kleinen grauen Kasten unten mit der grünen Schrift durchknuddeln ;D
