Die Reise beginnt
Eragon betrachtet sich diesen jungen Mann und war gespannt auf die Antwort, die er geben würde. Er hatte gesagt er wolle Galbatorix bekämpfen und wolle denen helfen, die sich ihm widersetzten. Doch hatte er auch die Courage seine Ausbildung bei den Elfen zu beginnen?
Genau betrachtet war dieser Ile schon ziemlich elfenähnlich. Das war auch kein Wunder, denn er hatte den Drachen vermutlich schon ein Jahr. Trotz aller Ähnlichkeit war das Menschliche nicht zu verkennen: Er hatte noch ein kräftiges Kinn und auch insgesamt einen ziemlich kräftigen Körperbau.
Er wartete weiter.
Dann plötzlich: „Ja, ich werde mit euch zu den Elfen gehen." Er sah nicht ganz zufrieden aus, so als hätte er gerade eine unangenehme Tatsache akzeptiert.
„Dann sollten wir uns auf den Weg machen, denke ich, denn der Weg ist weit und du musst gewiss noch viel lernen", Eragon versuchte Ile nicht zu sehr mit seiner Aussage zu kränken, doch Ile schien es ganz gut zu verkraften und nickte nur.
Was hältst du von ihm und von seinem Drachen?, fragte er jetzt Saphira.
Ich finde er sieht ganz nett aus, er fühlte, dass sie ihn ein bisschen necken wollte, sein Drache ist in Ordnung. Hírador hat vorhin schon mit uns Kontakt aufgenommen und uns einiges über sich und seinen Freund dort erzählt.
Ach ja? Was denn zum Beispiel?, Eragon wusste, dass er unfreiwillig ziemlich neugierig klang.
Diese Dinge musst du schon selbst rausfinden. Ich sage nur eins: Sie wollen uns bestimmt nichts Böses.
Eragon gab sich mit dieser Antwort zufrieden, denn er wusste, es hätte nichts genützt, wenn er ihr widersprochen hätte.
„Also..., wie reisen wir?", Ile schien sich der Stille gerade peinlich bewusst geworden zu sein.
„Wir reiten natürlich auf unseren Drachen, was dachtest du denn?", Murtagh erlaubte sich ein Grinsen.
„Ähm, ok.", Ile ging zu seinem Drachen und stieg in den Sattel, der, wie Eragon auffiel, sehr fein gearbeitet war und eine Lehne für lange Reisen hatte.
„Hast du den selbst gemacht", fragte er auf den Sattel deutend.
„Ja"
Er sagt wohl nicht gerne viel?, meinte Saphira.
Scheint wohl so..., vielleicht erzählt uns er irgendwann mehr von sich.
Ich glaube, die beiden haben viel zu erzählen. Hírador will uns nicht viel über ihre Vergangenheit erzählen. Sie haben im letzten Jahr wohl viel erlebt, was sie erst sagen werden, wenn wir ihr Vertrauen erworben haben. Bis dahin müssen wir uns gedulden, Saphira sprach wie immer weise.
„Gut dann folg uns einfach", Eragon nickte Murtagh zu und sie stiegen auf ihre Drachen, Arya setzte sich hinter Eragon, und sie flogen los.
Wenn irgendjemand das hier liest würde ich ihn hiermit bitten zu reviewen ;)
Es macht nämlich nicht so viel Spaß das zu schreiben, wenn es doch keiner liest...
