So, hier wäre dann das dreizehnte Kapitel und es tut mir echt leid, dass es so lange gedauert hat, aber ich kam irgendwie nicht so richtig in den Schreibfluss.

Ich hoffe, ihr lest es trotzdem noch und schreibt mir auch ein paar Kommis, auch wenn's länger gedauert hat.

Vielen Dank an ChrisLang und sus für die Reviews :)


Ein klärendes Gespräch

Ile begann langsam an seiner Entscheidung hierher zu kommen ernsthaft zu zweifeln. Im Grunde wollte ihn in Ellesméra niemand, da er nicht sagen wollte, woher er kam. Sie alle, von Eragon bis zur Königin Islanzadi, wollten nur seine Fähigkeiten als Reiter und natürlich wollten sie Hírador, der natürlich im Kampf ein großer Vorteil war. Doch ihn persönlich hatten sie sich nicht ausgesucht, sie wollten nicht ihn, sondern einen Reiter, den sie kontrollieren konnten und der nicht etwas Unvorhergesehenes tat und vor allem niemanden, von dem sie noch nicht einmal wussten, woher er kam.

Er hätte sich selbst in den Hintern treten können, als ihm das alles aufging und sogleich fasste er einen Plan sofort von hier zu verschwinden.

Er teilte mit Hírador die Gefühle und konnte deswegen auch fühlen, dass der Drache zwar auch wütend war, jedoch davor zögerte einfach zu fliehen. Doch Ile ließ sich auch davon nicht von seinem Plan abbringen, er würde sofort seine Sachen zusammenpacken und gehen, sie konnten ihn nicht aufhalten, es war schließlich seine Entscheidung, ob er hier bleiben wollte, oder nicht. Er würde sich auf gar keinen Fall zu einer Marionette der Elfen machen lassen, er musste seine Leute beschützen und wenn die Königin vorhatte, in auszunutzen, konnte er das an den Nagel hängen.

Sie waren schon fast an der Baumhöhle, als Hírador plötzlich abdrehte und über Ellesméra auf die Bäume im Umkreis zuflog.

„Was machst du da??", Ile war so aufgeregt und zornig, dass er das laut hinausrief.

Ich bewahre dich davor einen schlimmen Fehler zu machen!, Hírador war angesichts von Iles Dickköpfigkeit auch ziemlich wütend, dass konnte Ile ganz genau hören.

Ich mache keinen Fehler! Sie wollen nur, dass ich für sie im Kampf sterbe und nichts anderes! Warum müssen sie denn unbedingt wissen, wo ich herkomme? Das braucht die Leute hier doch überhaupt nicht zu interessieren! Und jetzt ist sie auf den Trichter gekommen, meine Fähigkeiten für sich auszunutzen! Ich will das nicht, Hírador! Ich will helfen und nicht in einer unsinnigen Schlacht als Kanonenfutter dienen! Ich war so was von blind, warum habe ich das nicht früher gesehen??, sie flogen in einem gemächlichem Tempo, doch Ile konnte der Flug nicht beruhigen, er geriet richtig in Rage, doch bevor er noch etwas sagen konnte, schaltete sich Hírador ein.

Ile, jetzt hör mir mal zu! Es mag sein, dass die Königin dich ausnutzen will, aber dass sie dich in einem unsinnigen Kampf einfach sterben lässt, ist so abwegig und lachhaft, dass es einfach nur noch kindisch ist! Du bist ein Drachenreiter! Du bist für sie das Wertvollste, was sie haben, sie werden sich gut überlegen, ob sie dich in einen Kampf schicken, oder nicht! Und dass sie deine Fähigkeiten anerkennt, ohne weitere Fragen zu stellen, kann nur zu deinem Vorteil sein, siehst du das denn nicht? Ich dachte, ich hätte mir einen weisen jungen Mann ausgesucht, der seinen Stolz auch mal runterschlucken kann und das tut, was für die Leute wichtig ist, die er liebt, aber anscheinend habe ich mich da geirrt!

Ile zuckte, ob dieser doch sehr harschen Worte, zusammen. Er erkannte die Wahrheit hinter Híradors Worten, bei der Prüfung, die gerade erst eine Stunde zurücklag, hatte er genau denselben Fehler gemacht. Er hatte gehandelt, ohne die Konsequenzen zu bedenken. Wenn er jetzt gehen würde, konnte er die Ausbildung vergessen und die Ausbildung brauchte er, damit er seine Leute richtig verteidigen konnte. Er dachte wieder mal nur an sich selbst, an seinen Stolz, an das, was für ihn gut war, wo er doch daran denken sollte, was für die gut war, die er kannte und liebte.

Hírador sagte nichts mehr, um Ile Gelegenheit zu geben, um über seine Worte nachzudenken. Die beiden flogen jetzt schon wieder in Richtung ihres Quartiers. Der Wind pfiff in Iles Ohren und er wurde langsam aber sicher von seinem Zorn befreit, der überraschend gekommen war, als er nochmals über das Gespräch mit der Königin nachgedacht hatte.

Und, was wirst du jetzt tun? Wenn du gehen willst, muss das ohne mich geschehen, denn ich werde hier bleiben, um mich ausbilden zu lassen, damit ich denen helfen kann, die es verdienen und wer hat das mehr, als die Leute aus deinem Dorf, Ile?, Hírador wusste genau, was er sagen musste, damit Ile ein schlechtes Gewissen bekam.

Doch Ile wollte noch nicht ganz aufgeben: Du würdest ohne mich bleiben, ohne deinen Reiter, ohne deinen Freund? Ile wusste, dass diese Frage unfair war und er konnte auch sogleich spüren, dass er sich dafür schämte.

Ich will dich ganz bestimmt nicht verlassen, Ile, jedoch wenn du mir keine Wahl lässt, kann ich nicht anders. Wenn ich mich, was nie passieren wird, Galbatorix anschließen würde, würdest du mich dann nicht auch verlassen, weil du weißt, dass es in diesem Moment das Richtige ist?

Ile musste sich eingestehen, dass sein Drache die Wahrheit sprach, auch wenn sie ihm in diesem Moment nicht so wirklich gefiel, denn er fand den Vergleich doch etwas übertrieben, nichtsdestotrotz hatte Hírador ihn endlich überzeugt, hier zu bleiben.

Es tut mir leid, ich bin ein Idiot, ich habe mal wieder nur an mich gedacht! Wir bleiben natürlich und machen unsere Ausbildung, das ist das Wichtigste! Wie enttäuscht mein Vater wäre, wenn er mich jetzt sehen könnte.

Er weiß, dass das nur menschlich ist und auch elfisch, Ile musste lächelte über den Aufmunterungsversuch seines Drachen, Ich glaube, er hat sich auch öfter so gefühlt. Man kann nicht immer das Richtige machen, es kommt darauf an, dass man im richtigen Moment, dass tut, was das Beste für alle ist, und dabei darf man auch das eigene Leben nicht über andere stellen.

Ja, da hast du wohl recht.

Sie flogen in ihr Quartier und Ile ließ sich erst mal auf sein Bett fallen, nachdem er von Hírador abgestiegen war.

Er dachte erneut an das Gespräch mit der Königin, doch diesmal weitaus nüchterner als noch vorhin, jetzt musste er sich eingestehen, dass er eigentlich noch ganz gut davongekommen war, denn die Königin war durch ihr Versprechen gebunden. Sie konnte nicht mehr einfach so nach seiner Herkunft fragen, nur wenn sie einen wirklich guten Grund hatte und sich selbst konnte man am Wenigsten belügen, was ihm zugute kam, doch er war natürlich genauso gebunden, wenn die Königin einen Grund finden sollte, ihn zu fragen, hatte er keine andere Wahl als zu antworten.

Er rollte sich auf den Bauch und verschränkte die Arme unter seinem Kinn. Er hatte sich schon oft gefragt, warum sein Vater nie zu den Elfen zurückgegangen war, denn immerhin war er einer von ihnen. Vielleicht hatte sein Vater sich irgendetwas zu Schulden kommen lassen, einen anderen Grund konnte er sich kaum vorstellen, denn sein Vater war ein herzensguter Elf gewesen und ein wunderbarer Lehrmeister, er war geduldig gewesen, hatte Ile jedoch an den richtigen Stellen getriezt, sodass er nicht zu faul geworden war.

Ile fragte sich, ob es wirklich so schlimm wäre, wenn er den Elfen hier erzählen würde, wer sein Vater gewesen war, doch er konnte nicht einfach über seines Vaters Wünsche hinweg sehen, denn der hatte gesagt, kurz bevor er gestorben war, dass Ile nur sagen sollte, wer sein Vater war, wenn es keinen anderen Weg mehr geben sollte.

Der Zorn begann wieder in seinem Magen zu brodeln, als er an den Tod seines Vaters dachte. Er war ermordet worden und zwar von...Ile zwang sich, nicht an diese Szene zu denken.

Dann klopfte es plötzlich an der Tür. Dankbar für diese willkommene Ablenkung stand er auf und ging zur Tür, die er dann auch öffnete. Vor ihm stand Murtagh.

Ile hob neugierig die Augenbraue und sagte: „Hallo, was führt dich hierher?"

Murtagh hob nun seinerseits eine Augenbraue und erwiderte: „Hallo auch dir. Weißt du, ich dachte, ich schaue mal vorbei und sehe wie es dir geht."

„Mir geht es prima", Ile konnte den Sarkasmus aus seiner Stimme nicht ganz verbannen, was Murtagh natürlich nicht entging.

„Kann ich reinkommen? Ich würde mich gerne mit dir unterhalten, Ile. Ich glaube, du könntest einen Gesprächspartner gut gebrauchen", Ile merkte, dass Murtagh das vollkommen ernst meinte und er ließ ihn ein. Er war tatsächlich dankbar jemanden zu haben, der mit ihm sprach und der nicht Hírador war, damit er ein bisschen das Gefühl bekam, dazuzugehören.

Murtagh ging auf einen der zwei Stühle zu, die hier im Raum standen und ließ sich dann darauf nieder.

Ile, Dorn möchte mich draußen sprechen, kann ich dich mit Murtagh allein lassen, ohne, dass du auf ihn losgehst?

Natürlich, er ist vielleicht der einzige, der mich wenigstens ein bisschen versteht.

Gut, dann bis gleich.

Also flog Hírador aus der Öffnung, nicht, ohne Ile ihm vorbeitrotten noch die Zunge rauszustrecken. Ile tat dies als liebevolle Geste ab und lächelte nur.

Dann sah er Murtagh an und wartete darauf, dass sein Gegenüber etwas sagte. Doch Murtagh sah ihn erst mal eine Weile nur an, Ile wurde ziemlich unbehaglich, bis er schließlich sagte: „Was genau führt dich denn jetzt her?"

Murtagh, der diese Reaktion wohl vorausgesehen hatte, grinste und sagte dann: „Das habe ich doch schon gesagt, ich dachte mir, du könntest jemanden zum Reden gut gebrauchen, vor allem jemanden, der sich in einer ähnlichen Situation befindet wie du, na ja, nicht ganz dieselbe, aber wir haben beide so unsere Geheimnisse. Besser gesagt, ich hatte sie und du hast sie."

Ile runzelte die Stirn, weil er nicht so genau wusste, was Murtagh meinte, er wusste natürlich, dass Eragon und Murtagh Brüder waren und dass sie beide von Morzan stammten, was wahrscheinlich schon Strafe genug war. Er wusste auch, dass die beiden nicht gewusst hatten, dass sie Brüder waren, bis zu einem Zeitpunkt den Ile nicht kannte, doch darüber hinaus wusste er nichts über die beiden.

„Du weißt ja sicher, dass Eragon und ich Brüder sind und dass wir von Morzan abstammen", Murtagh wartete nicht erst ab, ob Ile nicken würde, sondern sprach einfach weiter, „Aber du weißt bestimmt nicht, dass wir das erst im Laufe der Zeit bemerkt hatten."

„Doch, das weiß ich schon", Ile legte die Karten offen auf den Tisch.

Murtagh schien sich nicht wirklich darüber zu wundern und nickte nur ganz kurz mit dem Kopf. „Ich werde dir jetzt meine Geschichte erzählen, Ile. Und ich kann dir jetzt schon versprechen, dass sie dich an einigen Stellen wohl etwas schockieren wird, denn auch ich habe meine dunklen Geheimnisse, genau wie du.

Am besten fange ich an der Stelle an, an der ich Eragon kennen lernte. Eragon war damals auf der Jagd nach den Ra'Zac und er war noch nicht lange ein Drachenreiter gewesen, seine Kräfte waren zu der Zeit noch nicht einmal die Hälfte von der, die er jetzt besitzt, folglich hatte er damals noch keine Chance gegen sie und die Ra'Zac konnten ihn, Saphira und seinen damaligen Lehrmeister Brom überwältigen. Ich habe sie gerettet, doch Brom war so schwer verletzt worden, dass wir ihn nicht mehr retten konnten. Eragon hatte das ziemlich aus der Bahn gehauen, weil er in Brom wohl so eine Art Vaterfigur gesehen hatte, obwohl sie sich erst kurze Zeit richtig kannten. Brom hat einige Geheimnisse mit ins Grab genommen. Aber mal eine Zwischenfrage: Weißt du, von welchem Brom ich spreche?"

„Ich denke schon, du meinst sicher den Drachenreiter Brom, auch sein Drache hieß Saphira und er hatte zu seiner Zeit Morzan besiegt", Iles Vater hatte von diesem Mann nur in den höchsten Tönen gesprochen, doch er wusste trotzdem nicht viel über ihn. Sein Vater hatte es nie für nötig gehalten ihm mehr zu erzählen, als er unbedingt wissen musste, obwohl Ile immer sehr wissbegierig gewesen war.

„Ja, ich sehe du weißt, um wen es geht. Auf jeden Fall habe ich so Eragon kennengelernt. Er hatte dann den Plan gefasst, Arya zu retten, die in Gil'Ead festgehalten worden war. Diesen Plan konnten wir schließlich auch in die Tat umsetzen.

Doch Arya war damals schwer verletzt und unsere einzige Chance war, sie zu den Varden zu bringen, wo ich unter keinen Umständen hinwollte, denn ich wusste damals schon, dass ich Morzans Sohn bin und die Varden würden diesen wohl kaum mit offenen Armen empfangen. Ich sagte Eragon also, ich würde ihn bis zum Beor-Gebirge begleiten, doch dort müsse ich ihn verlassen, er hat oft nach dem Grund gefragt, doch ich weigerte mich beharrlich ihm zu sagen, wer ich bin.

Schlussendlich musste ich jedoch trotzdem mitgehen, weil es keine andere Fluchtmöglichkeit für mich gab. Ich entschied mich Eragon doch zu sagen, wer ich bin, damit er nicht blind in die Falle laufen würde. Natürlich war er geschockt, doch ich zeigte ihm meine Narbe auf dem Rücken, was bis heute das einzige Erbe, neben Za'Roc, ist, welches ich von meinem verhassten Vater bekommen habe", bei diesen Worten zog Murtagh sein Wams hoch und zeigte Ile seinen Rücken. Dieser verzog das Gesicht, als er die Narbe auf Murtaghs Rücken sah, sie verlief von seiner linken Schulter bis zur rechten Seite seiner Hüfte. „Morzan hatte, als ich noch ganz klein gewesen war, sein Schwert nach mir geworfen, das Schwert, welches ich jetzt im Kampf benutze.

Die Varden jedenfalls, reagierten genauso wie ich es vorausgesehen hatte. Ihr damaliger Anführer Ajihad erkannte, wer ich bin und ließ mich einsperren. Und da ich den Zwillingen nicht erlaubte mich zu durchleuchten, hatten sie wohl auch Grund dazu."

Ile musste ihn hier unterbrechen: „Die Zwillinge? Wer sind denn diese Zwillinge?"

„Ihre Namen weiß ich nicht und sie wird auch niemand erfahren, denn sie sind tot. Und das ist auch gut so! Aber warte noch ab, zu denen komme ich noch. Die beiden haben bei den Varden früher jeden kontrolliert, um zu testen, wem sie trauen konnten. Ajihad hielt es für notwendig sie zu haben.

Auf jeden Fall sperrten sie mich dann ein und ich saß erst einmal eine Weile in den Zellen fest, die jedoch gut eingerichtet waren. Dann gab es den großen Kampf in Farthen Dûr bei dem sie mich rausließen, damit ich mitkämpfen konnte. Es war eine grausame Schlacht, doch am Ende konnten wir siegen, weil Eragon den Schatten Durza töten konnte", Ile nickte, diesen Teil kannte er. Dieser Kampf war natürlich der Grund, warum Eragon auch Schattentöter genannt wurde. Murtagh fuhr fort: „Nach der Schlacht verfolgten die Zwillinge, Ajihad, ich und ein paar Soldaten die restlichen Urgals in die Stollen, doch dann gab es einen Zwischenfall, bei dem Ajihad getötet wurde und die Zwillinge mich überwältigten und mich fortschleppten, erst später habe ich herausgefunden, dass sie die ganze Zeit für Galbatorix zusammengearbeitet hatten.

Und ab da begann dann meine Lehrzeit bei Galbatorix, zuerst berührte ich eines der Eier und heraus kam dann natürlich Dorn. Von da an war ich natürlich noch wertvoller für Galbatorix. Er brachte mir alles bei, was eine Menge war. Ich musste viele Schwüre in der Alten Sprache leisten, andernfalls konnte er mir nicht trauen. Ich habe ihn auch damals mit jeder Faser meines Körpers gehasst, doch ich bedeutete mir mehr, als gut für mich war. Das einzige was mich kümmerte waren ich selbst und Dorn. Ich gehorchte also Galbatorix' Befehlen und heute kann ich nur noch sagen, dass ich hätte sterben sollen.

Irgendwann hat er mich dann ausgesandt, um Eragon gefangen zu nehmen und natürlich auch Saphira, denn er wollte eine neue Ära der Drachenreiter einläuten, natürlich eine, die ihm untergeben sein sollte.

Bei diesem Kampf ging ich als der klare Sieger vom Feld, doch Eragon konnte mich noch überreden, ihn dieses eine Mal noch gehen zu lassen. Ich wusste natürlich, dass mir so was nicht noch einmal gelingen würde, Galbatorix achtete von da an streng darauf, dass die Schwüre keine Hintertüren hatten, die man ausnutzen konnte. Ich erhielt dann auch den Auftrag Eragon zu töten und nur Saphira zu ihm zu bringen. Ich hatte das Glück, dass ich Eragon im Kampf noch erklären konnte, dass er mein Bruder ist. Die Zwillinge hatten das herausgefunden, es ihm aber natürlich nicht gesagt.

Der nächste Kampf mit Eragon hätte eigentlich ein Kampf bis zum Tod sein müssen, doch als ich Eragon nach einem sehr anstrengenden Duell zu Boden werfen konnte, zögerte ich einen Moment zu lange, den die Elfen ausnutzten, um mich zu überwältigen.

Die Geschichte von da an kennst du wahrscheinlich."

Ile nickte, er wusste, dass Dorn sich für ihn geopfert hatte und alles weitere auch.

Was genau will er mir mit dieser Geschichte sagen, dass ich lernen muss ihnen zu vertrauen? Obwohl ich sagen muss, dass es interessant ist, seine Geschichte zu erfahren.

„Ile, alles was ich will, ist, dass du weißt, dass du nicht der einzige mit Geheimnissen bist, wir haben alle irgendwo etwas zu verbergen. Du solltest jedoch auch wissen, dass du uns vertrauen kannst. Ich will dich zu nichts drängen, aber ich will dir meine Freundschaft anbieten, damit du weißt, dass du jemanden hast, mit dem du reden kannst und der dich unter keinen Umständen verurteilen wird, ich bin der Sohn von Morzan und ebenso Eragon, was könnte schlimmer als das sein", Murtagh streckte ihm seine Hand entgegen. Ile nahm sie zögerlich, doch gleichzeitig fühlte er sich auch etwas erleichtert darüber, dass er doch noch einen Freund gefunden hatte.

Doch noch fühlte er sich nicht bereit, um Murtagh etwas zu erzählen und so sagte er nur: „Danke. Aber jetzt sollte ich mich schlafen legen, ich muss morgen mit dem Training anfangen und will nicht so aussehen, als hätte ich die Nacht über nicht geschlafen."

Murtagh verstand, dass Ile noch nicht reden wollte, nickte und ging aus der Tür.