Unter dem Schein des Vollmonds
Tada!
Hier kommt das nächste Kapitel und ich muss ehrlich sagen, das schreiben hat mir wesentlich mehr Spaß gemacht, als ich das gedacht hätte. verlegen grins Nun ich bin mir sicher ihr könnt euch denken was ich meine.
Hätte ich echt nicht gedacht. Und auch wenn es mir an einigen Stellen schwer gefallen ist und ich mir absolut nicht sicher war, ob ich das jetzt so stehen lassen kann oder nicht, bin ich mit dem Ergebnis mehr als zufrieden.
Ich hoffe, das es euch genauso gefällt wie mir.
Kapitel Drei: Unter dem Schein des VollmondsSon Goku saß immer noch an der Stelle wo ihn Vegeta zurück gelassen hatte und starrte die Tür an, durch die der Ältere so überhasstet geflohen war. Irgendwann kehrten seine Augen und mit ihnen auch seine Gedanken wieder zurück und er schüttelte den Kopf.
Dann erhob er sich mühsam und machte sich auf den Weg den Raum zu verlassen, es war wichtig, das er Vegeta fand. Etwas schien mit dem älteren Saiyajin nicht zu stimmen, ganz und gar nicht. Sicher, Son Goku war dumm gefallen, sau dumm um genau zu sein, aber schließlich konnte er dafür nichts.
Er unterdrückte den Impuls sich mit der Hand über den Mund zu wischen, doch genau dieser Impuls war es, der das Geschehen noch einmal durch seine Gedanken laufen ließ und er erinnerte sich an das Bild, das Vegeta geboten hatte, als er verschwitzt, auf dem Rücken liegend zu ihm aufgesehen hatte.
Son Goku hielt im Schritt inne und versuchte das Bild wieder aus seinen Gedanken zu verbannen, aber es gelang ihm nicht. Doch nicht nur dieses Bild war erschreckend, sondern auch das Gefühl, das es hervor rief: Besitzgier.
Goku schüttelte heftig den Kopf, setzte eine entschlossene Mine auf und marschierte weiter. In solch einem Moment gab es nicht viele Orte an die es den Saiyajinprinz ziehen würde und er war sich sicher, das er ihn an einem von ihnen finden würde.
Son Goku musste einfach wissen, ob es auch Vegeta so ging wie ihm. Ob sich auch ein Teil von ihm manchmal fast schmerzhaft nach dem anderen Krieger sehnte, mit dem er in der Seele Eins geworden war.
Das unterschwellige Gefühl in seinem Inneren, das ihm sagte es wäre das Beste Vegeta in Ruhe zu lassen und sich so weit wie möglich von ihm fern zu halten, bis er seine Gefühle und vor allem diese eine Gefühl das ihn in letzter Zeit heimsuchte, wieder unter Kohntrolle hatte, ignorierend suchte er, bis er Vegeta fand.
Die in Aufruhr geratene Aura von Vegeta, die dieser wohl nicht mehr ganz unter Kontrolle hatte, zeigte Son Goku den Weg. Doch gleichzeitig fühlte sich der Jüngere dabei nicht wohl Vegeta auf diese Art zu finden. Er kam sich vor wie ein Spion, als er den großen Innengarten betrat in dem sich Vegeta so gerne aufhielt.
Leise hinter einen Busch tretend und einige Zweige zur Seite schiebend fand er ihn schließlich an einem kleinen Teich, der ziemlich gut Versteckt war. Gerade wollte Son Goku seinen Freund beim Namen rufen, als ihm der Atem stockte und das Wort im Halse stecken blieb.
Erstarrt vor Erstaunen verharrte Son Goku reglos, den Arm leicht gehoben um die Zweige eines Busches zur Seite zu schieben. Seine Augen klebten auf der Gestalt die im Wasser stand und plötzlich hatte er das Gefühl, das in seinem Kopf irgendetwas klick machte.
Der Saiyajinprinz sah wunderschön aus. Er stand Mitten in dem kleinen Teich, das Wasser umspielte in sanften Wellen seine Hüften und die Kleider lagen nass und eng auf seiner Haut, jeden einzelnen seiner eleganten Muskeln hervorhebend.
Der Schein des Vollmonds glitzerte in seinen nassen, schwarzen Haaren und auch das Bild das sich im Wasser spiegelte umspielte Vegetas Figur. Der Saiyajin hatte die Arme um seinen Körper geschlungen und den Kopf in den Nacken gelegt, um den Vollmond zu beobachten und der Ausdruck von Unsicherheit und unterdrücktem Schmerz in seinen Augen taten Son Goku in der Seele weh.
Ein Zweig knackte und Vegeta fuhr herum, Son Goku anstarrend. Jener merkte, wie ihm das Blut in die Wangen schoss und gleichzeitig fragte er sich, warum er verlegen wurde, er hatte nichts getan. Also ließ er den Ast wieder herunter schellen und ging ans Ufer. Vegeta ließ ihn dabei nicht aus den Augen und als Son Goku schließlich auch ins Wasser stieg, zog er fragend eine Augenbraue nach oben.
Der Jüngere blieb einige Schritte vor ihm stehen und sah auf ihn herunter. Vegeta hatte es schon immer gestört, das Kakarott größer war als er, aber noch nie so wie in diesem Moment. Gezwungen gelassen hob er den Kopf und sah Kakarott in die Augen.
Sein Körper versteinerte und gleichzeitig spürte er das Kribbeln, das sein Rückrat hinauf lief. Son Goku war es, der ihn von weiteren unliebsamen Gefühlen und Gedanken ablenkte. „Vegeta, ich wollte dich nicht ... äh stören," er kratzte sich am Kopf. „Ich meine, wenn du allein sein willst, dann versteh ich das, es ist nur ich ... ich wollte fragen ob alles in Ordnung ist. Du bist schon den ganzen Abend so komisch und dann die Sache vorhin," er zuckte mit den Schultern. „Ich glaube ich wollte mich entschuldigen."
Vegeta sah bei Seite und sagte einfach gar nichts, während er Son Gokus Blicke auf sich spürte und das machte ihn nur nervöser. Nervöser, als er sich das jemals eingestehen würde. Schließlich seufzte er und sah wieder zu Son Goku auf.
„Ist schon in Ordnung. Es war ja zum Teil auch meine Schuld." Er drehte sich um und wollte aus dem Wasser gehen, als Son Gokus Hand nach vorne schoss und Vegetas Handgelenk packte. Jener drehte sich zu ihm um und registrierte mit Überraschung den Zorn in den Augen des Jüngeren.
„Vegeta." Die Stimme bebete vor unterdrückte Wut. „Ich will jetzt endlich wissen, was mit dir los ist! Verflucht, du hast noch nie einen Fehler zugegeben, Geschweigeden eine Entschuldigung von mir so klaglos geschluckt!"
Der Ältere versuchte Son Gokus Blicken auszuweichen und sich gleichzeitig aus dessen Griff zu befreien, aber Son Goku ließ es nicht zu. „Vegeta!" „Verdammt Kakarott, lass mich los! Du tust mir weh!" Goku schrie fast. „Dann sag mir doch endlich was los ist! Glaubst du denn, ich merke nicht das dich etwas quält? Vegeta!"
Son Goku zerrte Vegeta endgültig am Arm zu sich herum und unsanft knallte der Prinz gegen dessen Körper. Von der plötzliche Nähe überrumpelt fiel es Vegeta schwer sich zu konzentrieren und so brauchte er einen Moment um wieder einen Schritt zurück zu treten.
Ohne es richtig zu registrieren massierte er sich das Handgelenk und hielt den Blick gesenkt. Etwas warnte ihn davor aufzublicken, doch gleichzeitig spürte er den warmen Atem Kakarotts über seine Haare streichen und immer hin konnte er ja schlecht ewig so stehen bleiben.
Das immer stärkere Herzklopfen ignorierend wanderten seine Augen schließlich doch langsam aufwärts. Sie streiften Kakarotts Bauchmuskeln und Vegeta stellte fest, dass das weiße Hemd, nunmehr nass so gut wie durchsichtig war und mehr preisgab als es eigentlich verbarg.
Irgendwann musste es wohl auch aufgesprungen sein, denn als seine Augen höher wanderten erkannte er die nackte Brust seines Freundes die sich deutlich zu schnell hob und senkte. Die geschwungenen und kräftigen Muskeln an Hals und Schultern, die eine Stärke verbargen, die ihres Gleichen suchte und Vegeta erinnerte sich mit einem Frösteln daran, wie sicher ihn die starken Arme gehalten hatten.
Ein weiteres, fast unsicher wirkendes, nach oben schieben seiner Augen brachte ihn schließlich zu Kakarotts Gesicht, das vom Schein des Vollmonds umrahmt auf ihn herab blickte.
Verloren. Vegeta blickte in diese schwarzen, glänzenden Augen, die so anders aussahen als noch vor wenigen Augenblicken und binnen einer Sekunde sein denken lahm legte. Nichts zählte mehr. Nichts, außer diesen Augen, die die Zeit anzuhalten schienen.
Son Goku wusste das es zu spät war. Er spürte es in dem Moment da ihn Vegeta ansah und das Gefühl, das unterschwellig in ihm getobt hatte brach an die Oberfläche. Mit einem mal sah er Vegeta mit ganz anderen Augen.
Ja, er war ein großer Krieger, stolz, aufrecht und mutig. Aber warum hatte er nie bemerkt wie zerbrechlich er trotz seiner Stärke wirkte? Wie elegant seine Muskulatur war, wie fein seine Gesichtszüge und wie schmerzhaft der unergründliche Blick in den schwarzen Augen?
Mit einem mal wollte Son Goku nichts anderes als ihn beschützen. Dieser Schmerz in Vegetas Augen, der verriet, das er schon mehr erlebt hatte als eine Seele vertragen konnte, brachte Son Gokus Herz zum beben.
Er spürte Vegetas Atem auf seiner Brust als der Saiyajinprinz zu ihm aufsah und sich der Vollmond in seinen Augen wiederspiegelte. Unergründlich und mysteriös, wie alles was er dachte und fühlte.
Doch seit damals, als sie sich gegenseitig in die Seele geblickt hatten wusste Son Goku mehr über Vegeta als jeder andere und das was er im Moment fühlte, das waren die gleichen verwirrenden Gedanken, die auch er hatte.
Er sehnte sich nach dem älteren Krieger, nach seiner Kraft, seinem Mut, seinem Stolz, seiner Seele und seiner Zerbrechlichkeit, die zu allem im Wiederspruch stand.
Vegeta wusste nicht mehr was er denken, was er glauben, oder was er hoffen sollte. Er wusste nur eines, das dieses Gefühl das aus seines Seele kam mehr war als eine bloße Eingabe des Augenblicks.
Es war ein viel tiefer sitzendes Gefühl. Das Gefühl nach Geborgenheit. Er war ein Prinz, ein Krieger, von Anfang an hatte er stark sein müssen, keine Schwächen zeigen dürfen, immer unter dem Druck die Erwartungen der Anderen zu erfühlen.
Aber niemals Schwäche zu zeigen, niemals Gefühle zu zulassen, niemals sich anlehnen dürfen, das zerstört einen. Und hier war er, der Augenblick wo er sich einfach nur noch fallen lassen musste. Sich fallen lassen und aufgeben, mit der Gewissheit aufgefangen und beschützt zu werden.
Doch was würde dann geschehen? Was würde passieren, wenn er dieses Gefühl einmal, nur ein einziges mal zu ließ? Kakarott nahm ihm die Entscheidung ab.
Langsam, so unendlich langsam und sanft das Vegeta zuerst glaubte es wäre der Wind wanderte Kakarotts Hand über die Haut seines Armes aufwärts. Erkundete die festen Muskelstränge, die über seine Oberarme verliefen und die fast harte Schulterpartie.
Vegeta bekam eine Gänsehaut und schloss für eine Moment die Augen. Irgendwo in seinem Unterbewusstsein schrie eine Stimme panisch auf, aber er achtete nicht auf sie. Es gehörte dazu ein Saiyajin zu sein, einmal mit seinem Rassenmitglied eins zu werden.
Kakarotts Finger hatten seinen Hals und sein Kinn erreicht und drückten letzteres leicht nach oben. Vegeta öffnete die Augen und blickte in Kakarotts Gesicht, das sich zu ihm herunterbeugte. Er erinnerte sich, an die Lippen, an den Kuss, an dieses unglaubliche Gefühl, das ihm nichts geschehen konnte ... und dann waren sie da.
Warm, sanft, weich, versprechend, vertraut. Vegeta ließ die Augen geschlossen und genoss dieses Gefühl, nach dem sich sein Körper- seit jenem Moment- gesehnt hatte, seit sie den ersten Teil dieses Rituals vollzogen hatten.
Es war ein Kuss der etwas Verhieß, ein Versprechen, unglaublich stark und Vegeta ließ sich fallen, ließ sich von diesem Gefühl einwickeln und umhüllen, ließ sich auffangen und davon tragen.
Kaum spürte er wie Kakarotts Hand abwärts wanderte, über seine Brust strich und an der Seite seiner Talie entlang fuhr. Das Schlagen seines Herzens wurde wilder und er wollte Atem holen konnte es aber nicht, weil Kakarotts Lippen immer noch auf seinen weilten.
Er spürte seine Hand stark und fest auf seiner Hüfte liegend, spürte die Finger suchend, tastend, bis sie fanden wonach sie suchten und sich unter den Saum seines Hemdes schoben. Die Berührung ließ das warme Kribbeln erneut über seinen Körper fließen.
Vegeta öffnete die Augen und bemerkte, das Kakarott ihn ebenfalls ansah, fragend, unsicher. Seine Finger verharrten regungslos auf Vegetas Haut, halb unter seinem Hemd, halb darüber. Der Saiyajinprinz schloss die Augen und fast augenblicklich wurde Kakarotts Kuss verlangender, fester, besitzergreifender.
Seine Hand fuhr langsam nach oben und zog dabei Vegetas Hemd mit sich. Die andere Hand gesellte sich auf der anderen Seite dazu und an jenen Stellen wo ihn Kakarott berührte brannte seine Haut lichterloh. Kurz löste sich der Jüngere von ihm, um das Hemd über Vegetas Kopf zu streifen und es achtlos ans Ufer zu werfen.
Vegeta spürte plötzlich wie heiß ihm war, als der Nachtwind über seinen Oberkörper wehte und sich die Härchen auf seinen Armen aufstellten. Er spürte das Pulsieren des Blutes in seinen Adern und das starke Klopfen seines Herzens.
Langsam hob er seine Hand und strich mit ihr unter das offene Hemd von Kakarott. Stark und wild spürte Vegeta das Herz seines Freundes schlagen. Unbezwingbar, unverwundbar. Son Gokus Hände wanderten zu Vegetas Gesicht und er löste sich für einen Augenblick von ihm, um ihm in die Augen zu sehen. Der Ältere blickte ebenfalls auf und als sich die Blicke fanden, begegneten, verlor alles andere seine Bedeutung.
„Vegeta." Die Stimme von Kakarott jagte ihm einen eisiges, erregtes Frösteln über den Rücken, dann spürte er wieder seine Lippen auf seiner Wange und an seinem Hals, Kakarotts Hände die tiefer wanderten und über seine Brust strichen.
Vegeta ließ den Kopf in den Nacken fallen und betrachtete den Vollmond. Weiß, rund und unergründlich sandte er sein Licht zur Erde und zum ersten Mal viel Vegeta auf wie schön er war.
Kakarotts Arme umschlossen ihn und hoben ihn hoch, betteten ihn an seine Brust. Vegeta registrierte kaum, das der Jünger ihn aus dem Wasser hob und ans Ufer trug. Erst als Vegeta das weiche Gras unter sich spürte kehrte sein Blick in die Realität zurück, die ihm immer noch wie ein Traum erschien.
Er sah in die schwarzen Augen von Kakarott, der sich über ihn gebeugt hatte und ihn ebenfalls ansah. Vegeta hob sacht seine Hand und strich dem Jüngeren über die Wange und auch einige Wiederspänstiege Haare aus dem Gesicht. „Kakarott."
Über Son Gokus Rücken lief ein Schauer als der Saiyajinprinz seinen Namen aussprach, leise, sanft, so als würde jedes laute Geräusch den Zauber des Augenblicks zerstören. Kakarott, das war sein Name. Der Name den er von seiner Geburt an trug und es war das erste mal, das er ihn in Zusammenhang mit solch einem Augenblick hörte.
Chichi hatte ihn nie so genannt und jetzt, da Vegeta ihn bei seinem eigentlichen Namen rief, spürte er, wie sehr er sich das gewünscht, wie sehr sich das der Saiyajin in seinem Herzen ersehnt hatte.
„Sag es noch mal." Flüsterte er, als er sich zu Vegeta herunter beugte. „Kakarott." „Noch mal." „Kakarott." Son Gokus Finger glitten über Vegetas Brust. „Noch mal." „Kakarott." Seine Lippen berührten Vegetas Hals und strichen an ihm entlang. „Noch einmal." Doch diesmal blieb Vegeta stumm und als sich Son Goku aufrichtete um ihn anzusehen wanderten Vegetas Hände zu Son Gokus Gesicht und zogen es zu sich heran.
Eine Winzigkeit bevor sie sich berührten hielt Vegeta inne und sah Son Goku tief in die Augen. „Kakarott." Son Goku erstarrte für einen Augenblick und sah weiter in Vegetas Augen, dann überwanden seine Lippen das letzte Stück das ihn und Vegeta trennten und die Hitze die sein Körper ausstrahlte vermischte sich mit der von Vegeta.
Es war unglaublich. Vegeta spürte die Erregung und das Verlangen, das über seinen Körper strich, aus ihm heraus wollte, spürte Kakarotts Gewicht auf seiner Brust und seine Finger unter seinen Rücken gleiten, ihn durchdrückend.
Spürte Kakarotts Lippen über seinen Oberkörper wandern und seine Gestalt erkunden, spürte all diese Dinge, die er so nicht kannte. Mit Armen die stärker waren als seine, mit einem Körper der schwerer war als seiner und mit einer Stimme, die genauso dürstend nach Verlangen und taumelnd vor Wollust war wie seine.
Vegeta stöhnte, als Kakarotts Zunge über seine Bauchmuskeln glitt, als seine Hände sich an den Seiten seiner Hose zu schaffen machten. Längst war jeder vernunftbegabte Gedanke verschwunden und alles was zählte, war dieses unbeschreibliche, berauschende Gefühl, das wie süßer Honig durch Vegetas Kehle rann.
Ihn verführte, ihn ertränkte und wieder aus den Fluten hervorhob. Ihn einfach mit sich riss, ohne auf irgendwelche Schranken zu achten. Vegeta spürte kaum, wie Kakarotts Hände nach seiner Hose griffen um sie ihm abzustreifen.
Wie durch einen Schleier sah er zu dem jüngeren Saiyajin auf, der sich über ihn gekniet hatte und sein Hemd auszog. Vegetas Augen wanderten an Kakarotts Körper aufwärts und blieben an seinem Gesicht hängen, als er sich wieder zu Vegeta beugte um ihn zu küssen.
Heiß. Das war alles was in sein Bewusstsein drang. Hitze und der Schweiß, der sich auf ihren Körpern bildete. Die Luft, die sie zu umhüllen schien, der Wind, der kalt über sie hinweg wehte, das Rascheln der Blätter in den Kronen der Bäume und das Spiel des Mondlichts auf der sich kräuselnden Oberfläche des Sees. Vegeta fragte sich, ob solch ein Moment vorüber gehen konnte, der doch die Ewigkeit in sich zu bergen schien.
Seine Gedanken kehrten zu Kakarott zurück als dessen Hand über seine Hüfte und an seinem Bein entlang glitt. Vegeta sah in die fragenden Augen von Kakarott, schloss die Seinen und beugte sich zu ihm nach oben um ihn zu küssen.
Selbst wenn er etwas dagegen gehabt hätte, wäre es längst zu spät gewesen. Sie waren schon viel zu weit gegangen, hatten sich schon viel zu weit mitreisen lassen um jetzt einen Rückzieher zu machen. Davon abgesehen, er wollte es. Er wollte es so sehr, das ihm jede Sekunde die sie zögerten weh tat.
Langsam wanderte Kakarotts Hand an der Innenseite seines Schenkels aufwärts und während er dies tat glitten Vegetas Hände zu Kakarotts Hosenbund. Er streifte ihm die Hose über die Hüfte und dann glitten seine Arme über den Rücken des Jüngeren und zogen ihn wieder zu sich herunter.
Son Goku zögerte für einen Augenblick, war sich unsicher diese letzte, alles entscheidende Barriere zu überschreiten. Doch dann fiel sein Blick auf Vegeta, der unter ihm im Gras lag. Der verschwitzte Körper, die vor Verlangen zitternden Muskeln, der erregte Gesichtsausdruck, der trunken von Wollust dürstende Blick.
Und mit einem mal stieg in Son Goku ein Gefühl nach oben, das er noch nie gekannt hatte. Besitzgier. Niemand, wirklich niemand sollte den Saiyajinprinzen so sehen, so spüren so hören wie er es in diesem Moment tat. Er sollte ihm gehören, ihm ganz allein, keinem sonst.
Vegeta merkte es, die leichte Veränderung die mit Kakarott vor sich ging, der Blick in seinem Gesicht, der sich veränderte, die Anspannung seines Körpers, die noch einmal zu nahm und dann wurden seine Arme gepackt und über ihm fest ins Erdreich gedrückt.
Kakarott beugte sich vor und küsste ihn erneut. Wild, verlangend, erobernd und Vegeta erwiderte den Kuss. Fühlte die Bereitschaft die auch von seinem Körper ausging und als ihm Kakarott drei Worte ins Ohr flüsterte, deren Bedeutung er schon einmal aus seinem Mund gehört hatte, lief ein so starker, erregter Schauer über seinen Körper das er gar nicht mehr anders konnte, als Kakarott willkommen zu heißen und alles was mit dieser Entscheidung einher ging.
„Du gehörst mir."
Puh!
Ich bin fertig. Zumindest war ich es, als ich dieses Kapitel zu Ende geschrieben hatte. Ich kann es immer noch nicht glauben, das ich es geschafft habe, hoffentlich auch gut. Meine erste richtige Yaoi Szene! rot werd
Na ja, zu dem Kapitel. Das Bild wo Son Goku Vegeta im Teich küsste, war die Schlüsselszene in dieser Geschichte, denn es war das Bild, um das sich die Geschichte in meinem Kopf aufgebaut hat.
Hoffentlich hat sie euch genauso gut gefallen wie mir! grins Doch keine Angst, die Story ist noch nicht zu Ende, ich hab ja noch vor eine Erklärung für dieses unerwartete Zusammentreffen zu liefern. Das dann im nächsten Kapitel.
Also alles Gute und bis dann.
Eure Hatchepsut
