1. Erkenntnisse
Narzissenweg Nummer 14Der Narzissenweg lag in einer dämmrigen Ruhe, wie sie normal ist kurz vor Mitternacht in einer Kleinstadt ist. Die Rasenflächen die am Tag in einem satten Grün lagen wirkten nun wie sehen aus Schwärze.
Nichts regte sich in dieser kleinen Straße im Vorort Little Whining. Nichts? Doch im Haus mit der Nummer 14 war noch Licht zu sehen. Im Keller des Einfamilienhauses brannte immer noch eine Lampe. In diesem Keller lebte ein Junger Mann von 16 Jahren.
Doch leben war eigentlich nicht das richtige Wort. Er existierte dort. Leben tat er nicht dort.
Leben, ja wirkliches Leben hatte er in der Welt der Muggel nicht. Doch nun war es wieder so wie in den ersten 11 Jahren seines Lebens.
Harry Potter hatte schon vieles in seinem Leben erleiden müssen. Die ersten Jahre hatte er in einem Schrank unter der Treppe von Ligusterweg Nummer 12 zu gebracht. Doch als er fünf war hatten seine sogenannten Verwandten befunden das er nun für seinen Lebensunterhalt auch etwas tun konnte.
Von da an war der junge Harry der persönliche Sklave seiner Verwandten gewesen.
Von Gartenarbeit bis zum Wäsche waschen hatte er alles für die Dursleys erledigen müssen. Und egal was er tat es war nie richtig oder genug gewesen. Mehr als einmal war der Junge einer Ohnmacht nahe gewesen und oft genug war er in seinem Schrank aufgewacht nachdem sein Onkel ihn wieder mal für einen seiner ‚Fehler' eine Tracht Prügel verpasst hatte.
Mit sieben Jahren hatte er dann angefangen Harry für andere Sachen zu benutzen. Mehrmals die Woche wurde der Junge vergewaltigt. Damals wusste der Junge nicht das dies ein Verbrechen war. So gingen die ersten Lebensjahre von Harry Potter dahin in einem Kreislauf der Vergewaltigung, des Schmerzes und der Demütigung.
Mit 10 Jahren war sich Harry sicher das er es nicht Wert war das sich jemand um ihn kümmerte. Oder ihn gar als Freund betrachtete oder ihn liebte.
Dann mit 11 Jahren kam er in eine Welt die ihn als Helden feierte. Die Welt in die er gehörte, die Zaubererwelt. Dort wurde er von jedem verehrt was ihm eigentlich zuwider war. Doch endlich bekam er Freunde, endlich lernte er was es hieß wenn sich jemand um einen sorgte.
Doch auch das wurde ihm genommen. Erst war er in dieser Welt den ständigen Stimmungsschwankungen der anderen Zauberer ausgesetzt. Einmal wurde er als Held gefeiert doch schon ein Jahr später hieß es er wäre ein, größenwahnsinniger, ruhmsüchtiger und durchgeknallter Irrer. Doch auf eines konnte sich Harry bisher immer verlassen auf seine Freunde, doch diese hatte ihn vergessen.
Gerade jetzt nach dem Tod seines geliebten Paten.
Doch hatten Sie ihn wirklich vergessen? Oder hatte sie wieder einmal diesem Bastard on Dumbledore geglaubt das alles nur zu seinem besten geschehe. Alleine bei dem Gedanken an diesen alten Mann Stieg Harrys Blutdruck beträchtlich an.
Doch hielt dies nicht allzu lange an, er war zu schwach um noch irgendetwas zu empfinden.
Als er am Ende des letzten Schuljahres nach ‚Hause' gekommen war, waren die Dursleys nicht mit ihm zum Ligusterweg gefahren nein sie hatten ein neues Haus gekauft.
Kurz hatte Harry sich gefragt wie sie sich ein neues Haus leisten konnten, doch dann waren seine Gedanken durch seine Onkel unterbrochen worden.
Rückblick
„Bastard! Du Nichtsloses Stück Dreck ich rede mit dir!" schrie Vernon Harry an. Harry wurde aus seinen trübe Gedanken über seine Paten gerissen. Sirius. Sein Pate war durch seinen dummen Fehler gestorben. Mühsam riss er sich von den Bildern los die seit jenem Tag in seinem Kopf wie eingebrannt waren.
„Was?" fragte er seinen Onkel. Dieser sah ihn unheilverkündend an. Bevor Harry noch irgendetwas tun konnte hatte er schon eine Faust im Gesicht.
Der Schlag war heftig gewesen. Harry wurde glatt von den Füßen gerissen und landete einen Meter weiter unsanft auf dem Boden. „Nicht in diesem Ton du kleiner Bastard!" Schrie sein Onkel ihn an. Harry starrte seinen Onkel entsetzt an. Das Blut lief ihm aus der gebrochnen Nase. Hatte sein Onkel die Angst vor Magie überwunden, was war aus der Warnung am Bahnhof geworden.
Doch bevor Harry auch nur wieder einen klaren Gedanken fassen konnte hatte sein Onkel ihm den Zauberstab abgenommen.
Mit einem fiesen Grinsen hatte er gesagt „Den brauchst du nicht mehr." Mit einem Knack zerbrach Harrys treuer Zauberstab der ihm so oft das Leben gerettet hatte. Abwesend beobachtete Harry wie sich sein ‚Onkel' seinen anderen Besitztümern und Hedwig näherte. Hedwig.
Harry sprang auf, nein seiner Eule tat niemand etwas! Gerade als sein Onkel die wunderschöne weiße Eule erreichte sprang Harry ihn an. Durch die Wucht des Aufpralls wurde sein Onkel kurzzeitig aus dem Gleichgewicht gebracht.
Mit schnellen Fingern öffnete er die Käfigtür seiner treuen Gefährtin. „Schnell meine schöne du musst hier weg." Hedwig hatte ihren Herren einen Augenblick aus ihren großen Braunen Augen angesehen.
Harry konnte ihr bedauern regelrecht spüren. Dann war sie auch schon verschwunden.
Diese kleine Rettungsaktion hatte ihm mehrere gebrochene Rippen und Dutzende blaue Flecken eingebracht.
Er war nach einer Ohnmacht im Keller des Hauses erwacht.
Rückblick Ende
Ein weiterer Schlag brachte Harry ins hier und jetzt zurück. Sein Onkel prügelte auf ihn ein. Schon seit Stunden. Mit einem Knack, brach schon wieder Harrys Nase. Ja die Firma von Onkel Vernon hatte heute einen schweren Verlust hinnehmen müssen.
„Du dreckiges Miststück bist Schuld!!!" schrie sein Onkel ihn wie von Sinnen an. Schnappte er sich einen Baseballschläger und brach Harry den Rechten Arm. Harry schrie vor Schmerz auf und wünschte sich eine Ohnmacht herbei. „Halt die klappe u hast es nicht besser verdient!" fuhr sein Onkel ihn an. Mehrere Schläge ins Gesicht brachten Harry zum Schweigen. Doch die Ohnmacht wollte nicht kommen.
Harry spürte mit benebelten Sinnen wie sein Onkel ihn auf den Bauch warf. Kurz fragte sich Harry wie er das machte, wo er doch an der Wand gefesselt war. Doch dieser Gedanke wurde von dem was sein Onkel nun tat effektiv abgelenkt. Er spürte wie sein Onkel immer und immer wieder in ihn eindrang.
Er hörte das leise Stöhnen dieses Bastards und ließ es über sich ergehen. Doch sein Hass auf diesen Mann steigerte sich ins Unermessliche. Er würde den Bastard töten, wenn er irgendwann die Chance bekäme.
/Ich werde nicht brechen! Nein niemals werde ich brechen! Tut mir leid Dumbledore aber du wirst es nicht schaffen!/ Dachte Harry.
Ihm war schon vor einer Woche klar gewesen wieso niemand ihm half, sein Onkel hatte es ihm unwissentlich verraten.
Rückblick
Harry merkte wie sich sein Onkel von ihm entfernte. Innerlich atmete e auf. Es war vorbei, für dieses mal. Harry lieb einfach liegen, er hatte sich in sich selbst zurück gezogen. Er ließ alles mit sich geschehen, wie er es schon in den ersten 11 Jahren seines Lebens hatte geschehen lassen.
Er wusste nun nach zwei Wochen das keine Hilfe kommen würde. Seinen Freunden war er egal. Sie brauchten ihn für Voldemort und sonst nichts. Ein kleiner Teil in ihm wollte dies zwar nicht glauben doch war die Stimme mit der Zeitleiser geworden und würde bald ganz verstummen.
Er hörte wie sein Onkel sich die Hose wieder anzog.
Er hatte Harry heute nicht geschlagen, seine Firma lief gut. Dafür hatte er sich mit ihm auf eine andere Art und weise vergnügt. Mit macht drängte Harry die Erinnerungen zurück.
Er hatte es nicht anders verdient, das wusste er nun wieder. Die 5 Jahre auf Hogwarts, hatten es ihn fast vergessen lassen.
Doch nun wusste er es wieder. Plötzlich hörte er seinen Onkel murmeln.
„Das war gar nicht mal so schlecht." Schritte entfernten sich von ihm und er konnte hören wie sein Onkel die Treppe erklomm. Ein Glücksgefühl machte sich in Harry breit. Er würde dieses mal also nicht an die Wand gekettet werden? Ja solche Gedanken beschäftigten den Jungen. Doch das Glücksgefühl machte rasender Wut platz als er noch hörte wie sein Onkel sagte „Der alte Mann wird zufrieden sein. Er will das ich den Jungen breche. Nur zu gerne, aber ich sollte mir mehr bezahlen lassen." Mit diesen Worten verließ Vernon Dursley den Keller, der eigentlich mehr einer Folterkammer glich.
Harrys Gedanken nahmen von diesem Tag an eine andere Richtung. Er wollte Rache, Rache an Dumbledore, an den Dursleys und an seinen sogenannten Freunden.
Aber bei diesen musste er erst Herausbekommen wer ihn wirklich verraten hatte und wer zu ihm stand.
Rückblick Ende
Harry blendete seinen Stöhnenden Onkel komplett aus. Seit diesem Tag war sein Kampfeswille erwacht. Es war ihm egal was die Dusleys in Dumbledores Auftrag taten. Es war ihm egal das niemand ihn Retten würde und das seine sogenannten Freunde nicht zu Hilfe eilen würden.
Hedwig war in Sicherheit, das hoffte er zumindest. Sie war die einzige um die er sich im Augenblick noch sorgen machte.
Kurzzeitig hatte Harry mit dem Gedanken gespielt sich Voldemort anzuschließen doch das kam nicht in Frage. Ihn wollte er genauso tot sehen.
Doch würde Voldemort es besser habe als Dumbledore. Ihn würde er nur töten, Dumbledore würde er vernichten. Harry hatte in dem ‚Keller' viel Zeit gehabt nachzudenken.
Erst jetzt ergab vieles in seinem Leben einen Sinn. Dumbledore der doch immer alles zu Wissen schien, sollte nichts von den Quälereinen der Dusleys gewusst haben lachhaft. Schließlich hatter er es Ende des letzten Jahres ja schon zugegeben es Gewusst zu haben.
Der ach so all Wissende Dumbledore, konnte nichts gegen die Kammer des Schreckens tun? Sicher hinein käme er nicht aber sie versiegeln das hätte er gewiss gekonnt.
Nein Harry wusste nun was Dumbledore war, ein Puppenspieler. Er benutzte alle um seine Ziele zu erreichen. Er war ein dunkler Lord, nur mit etwas Subtileren Methoden als Voldemort.
Und Harry war seine Waffe. /Das ist vorbei Dumbli. Ich werde dich zur Strecke bringen./
Schnaufend löste sich Vernon Dursley von seinem Neffen. Mit Wohlwollen registrierte er das der Junge sich nicht einen Augenblick gewehrt hatte. /Er ist zerbrochen. Hmmm ich werde dem alten aber nichts davon sagen sonst bekomme ich, vielleicht weniger Geld./
Er erhob sich und gab dem Jungen zum Abschied noch einen Tritt in den Magen.
Harry stöhnte als sein Onkel ihm einen Tritt verpasste, doch dann verschwand er endlich. Vorsichtig setzte Harry sich auf und zog sich die Hose wieder hoch.
Sein ganzer Körper fühlte sich an wie eine einzige große Wunde. Doch das störte Harry eigentlich nicht. An Schmerz war er ja zur Genüge gewöhnt.
Er lehnte sich an die Wand in dem nun, dunklen Raum und schloss die Augen.
Fast augenblicklich glitt er in die Welt der Träume.
Traum
Es war dunkel um ihn, doch das machte ihm keine Angst er war die Dunkelheit gewöhnt. Dunkelheit beschützte ihn in gewisser Weise.
Nein er fürchtete sie nicht. Aber er hatte gelernt die Wesen die in der Dunkelheit lebten zu fürchten.
Vorsichtig bewegte er sich durch den dunklen Raum, ein paar mal versuchte er etwas zu rufen doch kein Laut drang aus seinem Mund.
Nach Stunden wie es Harry vorkam, in denen er durch die Dunkelheit geirrt ist, sprach eine düstere Stimme zu ihm.
Du bist der Auserwählte!
Harry stöhnte auf. /Nicht schon wieder dieser Scheiss!/ Ein Lachen antwortete ihm.
In der tat du bist der Auserwählte. Merlins Erbe. Morganas Erbe. Gryffindors Erbe. Slytherins Erbe. Erbe der Magie. Und Vertrauter des Bösen. Du bist das Licht in der Dunkelheit und die Dunkelheit im Licht. Du bist weder Schwarz noch Weiß. Deine Farbe ist Grau.
Harry schwirrte etwas der Kopf. Er sollte was sein? Er? Er war doch schwach, konnte nicht einmal seine Verwandten in Schach halten. Wie konnte er dann das alles sein. Sicher wenn er das alles wäre, wäre es wesentlich einfacher Dumbli und Voldi zu besiegen. /Aber was heißt hier Vertrauter des Bösen? Bin ich böse?/ Harrys Gedanken begannen sich zu überschlagen.
Doch die Stimme unterbrach ihn. Sie klang diesmal etwas freundlicher.
Du bist all dies, doch bist du nicht böse. Und du bist stark junger Erbe. Gedulde dich noch ein paar Tage und du wirst deinen Vertrauten finden. Vertraue ihm auch wenn...
Die Stimme brach ab. Und Harry meinte deutlich ein kleines Lachen zu hören.
„Auch wenn, was?" rief Harry in die Dunkelheit.
Nun ja, auch wenn er etwas finster wirkt und einen Eigenwilligen Humor hat. Oder ein etwas verdrehtes Bild davon was spaß bedeutet. Vertrau ihm und seinem Urteil.
Harry dachte angestrengt nach und zwei Fragen Kristallisierten sich heraus. Doch bevor er sie stellen konnte bekam er auch schon die Antwort.
Nein ich bin nicht Voldemort und gehöre auch nicht zu dem alten Narren Dumbledore. Ich bin die Magie und du bist mein Erbe. Zu deiner anderen Frage, du kannst mir vertrauen doch kann ich dies im Moment nicht beweisen. Aber vielleicht können sie es dir beweisen.
Die Dunkelheit um Harry wurde plötzlich von einem strahlenden Licht zurück gedrängt. Doch war das Licht nicht weiß es war Rot. Aus dem Licht formte sich eine Gestalt.
Nach wenigen Minuten erkannte Harry, seinen Vater. Kurz darauf erschien auch seine Mutter. Harry meinte ihm müsse das Herz stehen bleiben. Da standen die Personen die Harry über alles in der Welt geliebt hatte, auch wenn er sie nie kennen Lernen durfte.
Die einzigen Menschen die ihn vorbehaltlos geliebt hatten. Er wollte auf sie zustürmen und sie in seine Arme schließen, doch da kam ihm ein Erschreckender Gedanke. Was wenn das alles nur ein Trick ist um ihn besser kontrollieren zu können?
Doch Harry verdrängte den Gedanken, wenn das ein Trick war, würde er nur zu gerne drauf hereinfallen. Er würde alle dafür geben seine Eltern kennen zu lernen.
„Mom, Dad!" Hauchte er. Und bevor er auch nur einen Muskel bewegen konnte fand er sich in einer doppelten Umarmung wieder. In diesem Augenblick fühlte er sich geborgen und wusste dies waren seine Eltern.
Nach Endlosen Minuten lösten Lily und James ihre Umarmung und sahen Harry an. Dieser konnte Trauer und Wut im Blick der beiden erkennen.
Harry dachte an die Unzähligen dinge die Ihm bereits wiederfahren waren und daran das er zu schwach gewesen war es zu verhindern. Natürlich waren seine Eltern wütend auf ihn.
„Es tut..." Begann der jüngste der Potters. Doch wurde er von seiner Mutter unterbrochen.
„Wag es nicht Harry James Potter dir die Schuld für das alles zu geben. Du warst ein Kind verdammt. Du hattest keine Chance dich zu wehren." Harry sah seine Mutter verdattert an. Dann Schlich sich ein kleines Lächeln auf sein Gesicht. Seine Eltern gaben ihm keine Schuld.
War er vielleicht wirklich nicht Schuld? Den trotz seines Entschlusses sich zu Rächen blieb doch immer der Gedanke das alles Verdient zu haben und selbst daran Schuld zu sein. War das vielleicht doch nicht so?
James Potter schien zu bemerken was in seinem Sohn vorging. „Nein Harry es ist nicht deine Schuld gewesen. Schuld sind diese Muggel, Voldemort und Dumbledore." Den Namen des alten Schuldirektors spie James verabscheuend aus.
Harry sah seine Eltern an. „Bin, bin ich wirklich nicht Schuld? Habe ich das alles gar nicht verdient?" Fragte er, Hoffnung schwang in seiner Stimme mit. Seine Eltern schüttelten energisch den Kopf.
Es war als würde eine Zentnerlast von Harrys Schulten genommen, ein erstes ehrliches Lächeln in seinem Leben erschien auf seinem Gesicht.
Er strahlte seine Eltern regelrecht an.
Lily seufzte. „Nun Harry wir sind nicht ohne Grund hier. Du kannst der Stimme vertrauen und vor allem deinem neuen Vertrauten. Ihm werden andere Folgen. Du kannst ihnen allen vertrauen." Sagte Lily Potter sanft zu ihrem Sohn.
James setzte Fort. „Ja vertrau ihm. Er wird dich zu deinen anderen Gefährten bringen und deine Magie befreien. Und vergib uns das wir dich so früh allein gelassen haben." Harry starrte seine Eltern an.
„Dafür könnt ihr nichts. Das war Voldemorts Schuld!" Harrys ton hatte etwas bestimmtes an sich, das jeden Protest illusorisch wirken ließ.
James sah seinen Sohn jetzt ebenso verdattert an wie Harry vorhin Lily. Das brachte letzt genannte zum Lachen. James schüttelte den Kopf „Dass hast du von deiner Mutter." Harry grinste seinen Vater an.
Nachdem sich Lily wieder beruhigt hatte sagte sie „So Harry wir müssen gleich wieder weg." Sie wurde von James unterbrochen. „Stimmt die warten nicht mit dem Essen." Dieser Kommentar entlockte Harry noch ein Grinsen und James bekam von Lily eins hinter die Ohren.
Das war zuviel für Harry er begann schallend zu Lachen und kugelte sich am Boden. Kurz darauf vielen James und Lily mit ein.
Es dauerte eine Weile ehe sich alle wieder soweit beruhigt hatten damit Lily weiter reden konnte.
„Bevor ich so rüde unterbrochen wurde..." Sie warf James einen strafenden Blick zu den dieser mit seinem besten Dackelblick erwiderte. „wollte ich dir noch etwas Mitteilen zuerst nicht alle deine Freunde hintergehen dich. Einige die es tun machen es unter Zwang. Zweitens Sirius ist nicht tot sonst wäre er mit hier her gekommen er ist in einer Zwischendimension gefangen aber du kannst ihn da wieder heraus holen. Wenn du dich fragst wie das kann ich dir leider nicht sagen. Nur soviel deine Magieblockaden werden entfernt sobald dein Vertrauter erwacht. Und zu guter letzt, vergiss nicht das du allein nicht viel gegen Dumbledore und Voldemort tun kannst du brauchst Verbündete. Deine Magische Macht wird bald größer sein als die jedes anderen doch wenn du den Bastard Dumbeldore einfach tötest, nun ja dein Vertrauter wird dir das erklären können."
Harry sah sein Mutter verblüfft an. Nicht alle spielten ein Falsche spiel mit Ihm? Aber manche wurden dazu gezwungen nur wer?
James riss ihn aus seinen Gedanken „Wir müssen jetzt los mein Sohn, das essen wartet. Vergiss nie das wir dich lieben. Und beeil dich deine Freundin Herm..." plötzlich wurde er von Lily unterbrochen.
„James Potter zu bist unmöglich wir dürfen es ihm nicht sagen. Also wie kommst du dazu ihm zu sagen das Hermine unter einem speziellen Imperiusfluch liegt den er nur brechen kann wenn er ich den Ring n ihrer rechten Hand abnimmt?" fauchte Lily. Doch sah sie dabei Ihren Sohn an. Harry war geschockt. Hermine unter dem Imperius? Das erklärte einiges.
Er sah seine Eltern dankbar an, kurz darauf verschwanden beide. Er hörte noch wie sie ihm ein „Wir lieben dich" zuriefen bevor sie sich endgültig im nichts auflösten.
Lange stand Harry in der Dunkelheit und dacht über das gehörte nach. Hermine war also Ziel Nummer 1 so bald er von den Dursleys weg konnte. Und dann würde er weiter sehen.
Sein Vertrauter würde schon Wissen was zu tun war.
Nun Harry ich denke das du mir nun vertraust. Meldete sich die düstere Stimme wieder zu Wort.
Harry nickte. Er war gerade nicht in der Lage etwas zu sagen. Zu Überwältigend waren die Eindrücke.
Es ist Zeit, dass du aufwachst junger Auserwählter, noch einen Tag musst du überstehen.
Mi diesen Worten löste sich die Dunkelheit um ihn auf.
Traum Ende
Harry schlug die Augen auf. Er war immer noch im Narzissenweg. Doch zum ersten mal seit er hier angekommen war zeigte sich ein Lächeln auf seinem Gesicht.
„Bald Dumbledore, bald wirst du Leiden." Flüsterte er. Dumbledore war schon längst zu seinem Erzfeind geworden. Voldemort hatte nur noch Platz zwei. /Tut mir ja Leid, Voldi./ dachte er mit einem Grinsen.
Er hörte wie jemand die Treppen runter kam und macht sich innerlich bereit für die letzten 24 Stunden Hölle.
