9. Kriegserklärung
Merlin Castle / Eines der Gästezimmer
Wie jeder Raum im Schloss Merlins war auch dieser von überschwänglichen und doch dezentem Luxus geprägt. Zwei große Himmelbetten dominierten diesen Raum. Rechts und links neben dem gigantische Fenster welches die gesamte hinter Wand ausmachte und den Raum hell und freundlich wirken ließ, standen zwei Kleiderschränke.
Die derzeitigen Bewohner des Raumes scherten sich aber nicht um die Schönheit des Zimmers, sie hatten mit ihren Ängsten zu kämpfen.
Zu Frisch waren noch die Wunden die man ihren Körpern und vor allem ihren jungen Seelen zugefügt hatte. Zu Frisch waren die Erinnerungen an die Demütigungen und Erniedrigungen die sie von der Hand Rons ertragen hatten.
Zu tief saß die Scham. Auch gaben sie sich selbst die Schuld an dem was geschehen war. Sie hätten sich doch wehren können, oder nicht? Sie hätten einfach kämpfen müssen, hätten mit jemandem reden müssen. Aber sie hatten nicht die Kraft dafür gehabt. Sie hatten Angst, sie waren feige.
Stille
Tränen rannen den beiden über das Gesicht. Sie hatten es
nicht geschafft sich zu wehren. Sie waren schwach und Nutzlos.
Hermine und Ginny fühlten das es die Wahrheit war. Wieso wurden
sie überhaupt gerettet? Sie waren es doch nicht Wert. Oder
vielleicht doch? Doch keine der beiden glaubte daran.
Waren sie
überhaupt gerettet? War dies vielleicht nur ein neues perfides
Spiel um ihnen die letzte Hoffnung auch noch zu nehmen. Nein das
konnte nicht sein, oder vielleicht doch. Wollte man ihnen Hoffnung
machen das sie vielleicht doch noch entronnen waren? Nur um sie mit
aller Gewalt wieder zurück zu bringen? Um ihren letzten
Widerstand der ganz tief in ihnen vergraben war, ihre letzte Hoffnung
auch noch zu zerstören?
War das alles vielleicht nur ein Traum.
Hermine richtete sich vorsichtig auf, noch immer rannen ihr die Tränen in strömen übers Gesicht. Wie in Trance stand sie auf und legte ich zu Ginny ins Bett. Die letzten Monate waren hart für die junge Rothaarige gewesen. Tröstend nahm sie die jüngere in den Arm und versuchte ihr Kraft zu geben. Leise flüsterte sie ihr belanglose Worte ins Ohr. Sie musste stark sein für sie beide. Sie hatten nur noch sich und dieses letzte Fünkchen Hoffnung das der Alptraum wirklich vorbei war.
Das er niemals wieder Hand an sie legen würde, oder an die kleine Rothaarige. Das sie hier wirklich sicher waren vor ihm und Dumbledore. Hermine begann zu zittern.
Dumbledore war zumindest mitverantwortlich dafür er hatte den Ring geschaffen und ihn an Ron übergeben. Den Ring der sie zu einer Willenlosen Puppe gemacht hatte, der Ring den ihr Harry abgenommen hatte.
Ihr zittern verstärkte sich als sie dran dachte mit welcher Verachtung der Schulleiter sie gestraft hatte. Mit wie viel genuss er ihr unterbreitet hatte was sie für ihn zu tun hatte.
Sie hatte Harry ausspioniert, sie hatte falsche Informationen an Harry weiter gegeben und dessen Recherchen sabotiert. Sie hatte Harry verraten und alles auf Befehl des alten Schulleiters hin. /Alles nur weil ich so schwach war./
Ein Schluchzen entrang sich ihrer Kehle. Sie hatte Schuld, auch daran das Ginny leiden musste. Sie war an allem Schuld.
Als die Jüngere entdeckte was mit Hermine passierte hatte sie sich gegen ihre Adoptivfamilie gestellt. Genauer gesagt gegen Ron und Molly Weasley. Dafür hatte sie einen hohen Preis zahlen müssen.
Bei diesem Gedanken zog Hermine, Ginny in eine noch festere Umarmung um wenigstens hr trost zu spenden. Sie selbst verdiente dies nicht.
Sie verdiente die Freundlichkeit Harrys nicht, sie verdiente es nicht hier zu sein. In Sicherheit wie er es gesagt hatte. Nein, wenn dies alles kein Traum war dann verdiente sie es auf keinen Fall.
Plötzlich schlangen sich zwei Arme um die Körper der jungen Frauen. Starke Arme drückten Hermine und Ginny fest an eine Brust. Sofort spürten die beiden eine Geborgenheit und Sicherheit die ihnen nur einer gegeben konnte. Hermine drehte ihren Kopf und vergrub ihr Gesicht in der Schulter des Mannes. Ginny tat es auf der anderen Seite genauso.
Beide Mädchen weinten haltlos an den Schultern des Mannes.
Harry drückte die beiden Mädchen noch fester an sich und streichelte Ihnen beruhigend über den Rücken. Leise flüsterte er „Ihr seid nicht Schuld an dem was passiert ist. Vergesst das nie. Dumbledore ist Schuld, Ron ist Schuld aber ihr nicht." Sagte er mit sanfter Stimme, er wusste sie würden es im Augenblick nicht glauben doch er würde es ihnen noch Millionen mal sagen wenn nötig. Die beiden Mädchen weinten weiter an seiner Schulter. Er spürte ihre Verzweiflung und ihre Angst. Die Angst dies alles zu Träumen, die Angst es nicht verdient zu haben. Es war eine Angst die er ihnen nicht so einfach nehmen konnte. Es war die Angst vor Ron, das war das schlimmste was dieser Bastard den beiden angetan hatte. Sie hatten Angst panische Angst vor diesem feigen Schwein.
Er hatte ihre Seelen verletzt, er spürte die tiefen Risse in diesen reinen Seelen. Sie sollten nicht da sein. Dafür würde er bezahlen.
Hätten Hermine und Ginny in diesem Augenblick Harrys Augen gesehen, sie wären Ängstlich zurück gewichen. Den seine Augen standen in Flammen, das kalte Feuer des Hasses und der Rache brannte in ihnen. In diesem Augenblick war es nicht Harry Potter der die beiden tröstete nein jetzt zeigte sich der graue Lord Azuael.
Harry nahm einen tiefen Atmenzug um sich zu beruhigen. Es brachte nichts jetzt durchzudrehen. Im Augenblick musste er sich um die zwei Personen kümmern die seinem Herz, dem Herz von Harry Potter aber auch dem des grauen Lord am wichtigsten waren.
Er würde ihnen helfen, er würde sie aus der Dunkelheit geleiten in die der Bastard sie geführt hatte. Würde wieder die Frauen aus ihnen machen die er kannte. Danach würde er mit ihnen gemeinsam ein freundliches Gespräch mit Weasley führen.
Er bemerkte das die beiden aufgehört hatten zu Weinen, mit einem Lächeln registrierte er das die beiden eingeschlafen waren. Vorsichtig legte er sie aufs Bett und wollte aufstehen.
Doch Hermine und Ginny hielten ihn fest. Er hätte gelacht wenn da nicht der panische Ausdruck auf dem Gesichtern der beiden schlafenden gewesen wäre.
Vorsichtig legte er sich wieder dazu und nahm beide in den Arm. Zufrieden bemerkte wie sich ihr Schlaf beruhigte. Er schloss die Augen und Glitt ebenfalls ins Reich der Träum. Nur nicht in seine eigenen. Er drang in die Träume der Mädchen ein und bewachte dadurch ihren Schlaf schützte sie vor den Alpträumen. Er wusste das sie sich diesen irgendwann stellen mussten. Nur so konnten sie eine Teil ihrer Ängste überwinden. Doch nicht jetzt. Dafür benötigten sie Kraft die sie im Augenblick noch nicht hatten.
Tropfender Kessel / Zimmer 12
Remus Lupin Schritt unruhig auf und ab. Er hatte Angst. Nicht vor den Todessern oder auch nur um sein Leben. Nein er sorgte sich um den Sohne eines seiner besten Freunde. Er konnte sich nicht erklären warum er sich sorgte. Dumbledore hatte ihm versichert das es dem Jungen gut ginge.
Sehr gut sogar. Aber Dumbledore vertraute er schon lange nicht mehr vollkommen. Doch der Vorfall am Morgen hatte die Widersprüchlichsten Gefühle in ihm geweckt. Er hatte Zweifel in ihm aufkommen lassen ob man Albus Dumbledore überhaupt noch vertrauen konnte.
Er wahr verwirrt, sehr verwirrt sogar. /Was ist nur los?/ fragte sich der Werwolf.
Seit er Ron heute früh in der Küche des Grimmauldplatzes gesehen hatte fühlte der Werwolf eine tiefe Unruhe und seine Gefühle spielten verrückt. Statt wütend zu sein das jemand Ron so zugerichtet hatte spürte er eine gewisse Befriedigung, warum wusste er nicht.
Auch gegenüber Dumbledore spürte er plötzlich Misstrauen ja sogar Abscheu. Er verbarg dies doch konnte er es nicht leugnen. Warum? Diese Frage stellte er sich immer wieder. Das er dem Mann nicht mehr vertraute zumindest nicht mehr Hundert Prozentig war ihm klar doch woher kam diese Abscheu?
Er wusste das es etwas mit dem Vorfall heute Morgen zu tun hatte und mit der Botschaft die sie entdeckt hatten. Müde setzte sich der Werwolf auf einen der Sessel und rief sich die Ereignisse des Morgens nochmals ins Gedächtnis. Er hatte noch 2 Stunden bevor sein Kontakt Mann hier auftauchte. In dieser Zeit wollte er erfahren was mit ihm los war, er wollte es zumindest versuchen.
Rückblick
„Ron…" flüsterte Molly Weasley mit Tränenerstickter Stimme. Mit diesem Wort war der ‚Bann' gebrochen und es kam Bewegung in die Anwesenden. Hestia Jones und Amelia Jones eilten auf Ron zu und schoben gleichzeitig Molly beiseite damit sie dem jungen nicht noch mehr Schmerzen bereiten konnte.
Dann begannen die beiden Heilerinnen des Ordens den jungen Mann zu untersuchen. Währenddessen eilte Mad-Eye Moody zum Kamin und flohte nach Hogwarts um Dumbledore zu informieren. Während dessen begannen Kingsley Shakelbot und Charly Weasley das Haus nach dem Angreifer zu durchsuchen.
Noch immer konnte man Schock in den Gesichtern der Ordensmitglieder angesichts dieser grausamen Tat ablesen. Auch das Gesicht von Remus Lupin zeigte schock, allerdings war der Grund bei ihm ein anderer.
Sicher er war schockiert über die Grausamkeit mit der, der jüngste Spross der Weasleys hier, hier ja zerissen wurde. Doch das war es nicht was ihn beunruhigte. Ja schockierte. Nein es war das Gefühl der Befriedigung welches er spürte als er auf den zerfetzten Körper des Rothaarigen blickte.
Eine Stimme drang in seine Gedanken. Remus schaute auf und sah direkt in die blauen Auge des Schulleiters. Dieser sah ihn mit einem für ihn ungewöhnlich ernsten Ausdruck an. „Remus bist du in Ordnung?" fragte Dumbledore mit sanfter Stimme. Doch etwas irritierte den Werwolf daran. Etwas war falsch. Da war etwas, ja etwas lauerndes in der Stimme Dumbledores.
Doch das musste er sich Einbilden. Dumbledore war schließlich der Lichtzauberer schlecht hin. Der größte Feind des bösen. Ja er war auch ein Manipulierender Mann, doch böse war er nicht. Und doch bleib da ein Gefühl in Remus zurück. Ein Gefühl des Misstrauens.
Etwas drängte aus seinem Gedächtnis nach oben etwas das er vergessen hatte.
Er zwang sich zu einem Lächeln und sagte „Es geht schon Albus, ich bin nur etwas schockiert."
Remus glaubte zu erkennen wie sich Dumbledores Gesichtszüge entspannten. Es war fast unmerklich, doch seinen Werwolfsinnen entging dies nicht.
Dumbledore nickte Verständnisvoll. „Ja das ist natürlich verständlich. Es ist äußerst beunruhigend das jemand hier einfach so eindringen konnte. Und dann auch noch den armen Mister Weasley so zugerichtet hat. Trotz der Schutzzauber die um das Haus liegen und verhindern sollen das ein Ordensmitglied hier verletzte werden kann." Remus horchte auf. Ordensmitglied? Ron? Sein Misstrauen wuchs. Hier ging etwas vor. Die Erinnerung drängte mit Macht aus den tiefen seines Verstandes empor. Doch er konnte sie nicht greifen. Etwas verhinderte dies.
„Wir sollte nach spüren suchen, Albus." Sagte Lupin in einem wie er hoffte neutralen Ton. „Vielleicht finden wir etwas das uns weiter hilft." Dumbledore nickte. Dann sah er sich im Raum um.
Mit einer Bewegung der selbst der Werwolf nur schwer folgen konnte zog er seinen Zauberstab. Und begann verschiedene Analyse Zauber zu sprechen.
Remus machte sich immer noch mit seinen Gedanken beschäftigt auf die Suche nach Anhaltspunkten was hier geschehen war. Den eins wusste er egal welche Gefühle er im Augenblick hegte wer in ein Haus eindringen kann das unter dem Fidelus liegt und noch dazu Uralte und Mächtige Blutmagie zum Schutz der Bewohner umgehen kann, der war Gefährlich für den Orden.
Der Orden? Wieso spürte er plötzlich Zweifel was ihn Betraf. Wieso hatte er plötzlich das Gefühl das er auf der falschen Seite stand.
Bevor er diesen Gedanken weiter verfolgen konnte betraten Charlie und Kingsley wieder die Küche.
„Wir haben das ganze Haus vom Keller bis zum Dachboden durchsucht. Nichts!" sagte Charly. Überrascht registrierte er das sowohl Dumbledore als auch Molly plötzlich etwas blass wurden. Doch fasste sich zumindest Dumbledore so schnelle wieder das Remus sich fragte ob er das wirklich gesehen hatte. Doch seine Zweifel an Dumbledore wurden immer größer.
Er Verstand dies einfach nicht, Dumbledore hatte schon immer Geheimnisse wieso zweifelte er plötzlich derartig an dem Mann. Früher hatte er dies nie getan. Noch bevor irgend einer der Anwesenden etwas sagen konnte meldete sich Hestia zu Wort.
„Wir haben ihn soweit stabilisiert das wir ihn ins Mungo bringen können." Mit diesen Worte erhoben sich die beiden Heilerinnen und Molly um ins Mungo zu flohen. Nachdem die beiden verschwunden waren fragte Dumbledore, Charly und Kingsley. „Ihr habt wirklich nichts ungewöhnliches gefunden?" Die beiden Auroren schüttelten die Köpfe. Nur Charly grinste leicht und sagte. „Nein Professor Dumbledore außer das ich der Meinung bin die Blacks hatten eine sehr seltsame Vorstellung davon wie man einen Keller nutzen sollte. Lauter Fesselzeug und sogar eine Peitsche haben wir da gefunden." Verwirrt nahm Remus zu Kenntnis das Dumbledore auf einmal ziemlich besorgt wirkte warum nur?
Doch er fasste sich schnelle wieder. „Gut also müssen wir hier nach Anhaltspunkten suchen." Sagte er und deutete auf die Küche. „Mein Analysezauber hat mir zumindest schon mal gesagt das es ein Vampir war der hier war. Ein sehr alter Vampir. Wie alt kann ich nicht sagen. Es ist wichtig das wir herausfinden wie er die Schutzzauber umgangen hat. Charly schick bitte Bill eine Eule er soll herkommen und sich die Schutzzauber mal ansehen. Wir anderen untersuchen die Küche, oder das was davon übrig ist." Endete Dumbledore und begann wieder verschiedenen Beschwörungen zu Murmeln. Währenddessen machte sich Charly auf den Weg seinem Bruder zu Eulen und Kingsley untersuchte zusammen mit Remus die Trümmer.
Nach mehreren Minuten beendete Dumbledore seine Beschwörung und sah sich in dem Raum um. Remus beobachtete den alten Mann aus den Augenwinkeln. Er wirkte immer noch besorgt, doch war dies nicht weiter ungewöhnlich wenn man bedachte das jemand ins Hauptquartier eingebrochen war und das ohne einen der unzähligen Alarme auszulösen.
Und doch etwas stimmte nicht. Was hat der Mann vor? Was beunruhigt ihn dermaßen? Kingsley riss ihn aus seinen Gedanken. „Ich habe hier was gefunden!" rief er in den Raum.
Dumbledore und Remus eilten auf die Stelle zu. Unter den Resten des Tisches hatte der Auror eine Nachricht frei gelegt. Während Remus die Worte laß wurde das Gefühl etwas wichtiges vergessen zu haben immer stärker. Ihm wie auch den anderen Anwesende lief beim lese ein Schauer über den Rücken. Sie war mit dem Blut von Ron geschrieben.
Die Melodie des Krieges hat begonnen zu spielen. Wisset das die beiden geschundenen Seelen unter dem Schutz der grauen Lords stehen. Wisset das die Rache Azuaels euch treffen wird.
Krieg wird kommen.
Krieger des Lichts folgt der Dunkelheit.
Das war eine Kriegserklärung. Das war allen klar. Doch was bedeutete der Teil mit den Seelen. Remus konnte sich keinen Reim darauf machen. Nur Dumbledore schien etwas damit Anfangen zu können.
Nach mehreren Sekunden sagte Dumbledore „Wir müssen herausfinden wer hier eingedrungen ist. Kingsley benachrichtige die anderen Ordensmitglieder. Das hier" er deutete auf die Nachricht. „Ist eine Kriegserklärung gegen uns." Kingsley eilte sofort aus der Küche und Dumbledore wandte sich an Remus. „Remus geh in den Tropfenden Kessel, ins Zimmer 12 einer unserer Informanten wird sich dort mit dir Treffen. Das Codewort lauten „Phönixfeuer". Wir brauchen die Informationen. Wenn Voldemort neue Verbündete hat wird uns der Informant das sagen können."
Remus nickte. Eilig verließ er die Küche. Er musste Nachdenken.
Hätte er noch einmal zurück gesehen wäre ihm der kalte Blick Dumbledores und dessen spöttisches Lächeln aufgefallen…
Rückblick Ende
Ein Klopfen riss Remus aus seinen Gedanken. Eilig stand er auf und ging zur Tür. Egal was er zurzeit von Dumbledore hielt. Dieser Mann war leider im Augenblick der einzige der aktiv gegen Voldemort und seine Todesser vorging. Und er hatte natürlich Recht wenn Voldemort neue Verbündete hatte musste der Orden dies Wissen, vor allem wenn diese Verbündeten so Mächtig waren selbst Dumbledores Schutzzauber zu umgehen.
Remus zückte seinen Zauberstab als er an der Tür ankam. Vorsicht war in dieser Zeit unerlässlich. Laut fragte er „Wer ist da?" Er bemühte sich seiner Stimme einen beiläufigen klang zu geben.
„Phönixfeuer!" kam die Geflüsterte Antwort. Erleichtert atmete Remus aus. Er hatte nicht mal bemerkt das er die Luft angehalten hatten.
Mit einem Lächeln öffnete er die Tür.
Bevor er überhaupt reagieren konnte traf ihn ein Reduktor und schleuderte ihn gegen die Wand. Schnell wollte er sich aufrappeln als ihn auch schon der Crucio traf. Augenblicklich spürte der Werwolf die unvorstellbaren Schmerzen.
Es fühlte sich an als würde ihm jeder Knochen im Leib langsam zermalmt werden. Seine Nerven schienen zu brennen. Nur am Rande nahm er das Lachen der Todesser war. Er wusste jetzt das es eine Falle für ihn gewesen war.
Nach endlosen Minuten die dem Werwolf wie Stunden vorgekommen waren wurde der Fluch aufgehoben. Stöhnend versuchte er sich aufzurichten. Er hörte das Gelächter der Todesser eine Stimme erkannte er sofort. Bellatrix Lestrange. „Wen haben wir den hier. Das zahme Wölfchen von Dumbledore." Remus blickte auf und erkannte auf eine Blick das er keine Chance hatte.
Es befanden sich 10 Todesser im Raum und er hatte seinen Zauberstab nicht mehr. Da das gesamte Lokal mit Antiapparier Schilden geschützt war gab es keine Möglichkeit zu fliehen.
„Was wollte ihr?" fragte er. Gelächter antwortete ihm. Im nächsten Moment traf ihn ein Knochenbrecher Fluch von einem der Todesser in die Brust. Leise Keuchend ging Remus in die Knie. „Wir wolle etwas spielen kleines Wölfchen." Sagte Bellatrix mit der Stimme einer Wahnsinnigen.
Bevor er auch nur etwas darauf erwidern konnte trafen ihn verschiedene dunkle Schnittflüche. Der Werwolf spürte wie das Fleisch regelrecht von seinen Knochen geschält wurde und er hörte das Wahnsinnige Lachen von Lestrange.
Nur seinen Werwolfkräften hatte es Remus zu verdanken das er noch bei Bewusstsein war. Fieberhaft suchte er nach einem Ausweg. Doch der Gedanke an Flucht. Wurde beinahe sofort zunichte gemacht.
2 Reduktor Flüche trafen seine Beine und zerschmetterten diese.
Gequält schrie der Mann auf. Kurz wunderte er sich das niemand den Tumult hier oben bemerkte. Doch die Frage wurde aus seinem Kopf verbannt als ihn die nächsten Flüche trafen.
Stunden so kam es ihm vor Quälten ihn die Todesser. Dank seiner Werwolf Kräfte konnte er mehr aushalten als ein Gewöhnlicher Mensch. Doch auch er wäre Mittlerweile Ohnmächtig wenn die Bastard ihn nicht immer wieder mit Enervate aufwecken würden.
Endlich schienen sie des Spiels müde zu werden. Er hörte am Rande seine Bewusstseins wie Bellatrix sagte „Bringen wir es zu Ende. Der Lord wartet und ich habe Nachrichten für ihn."
Bellatrix Lestrange sah grinsend auf den Werwolf hinab. Es war durchaus amüsant gewesen. Fast so schön wie bei den Longbottoms. Doch sie hatten keine Zeit mehr der Lord wartete nicht gerne. Sie hob ihren Zauberstab und sagte „Avada Kedavra" Der Grüne Lichtstrahl raste auf den Mann zu.
Doch da passierte es. Mit ungläubig geweitete Augen sahen die Todesser wie sich ein Schild um den Werwolf bildete. Als der Todesfluch auf den Schild traf wurde er zurück geworfen.
/Unmöglich!/ schoss es Bella durch den Kopf.
Sie bemerkte nicht einmal wie der Fluch eine ihrer Kameraden traf. Im nächsten Augenblick wurden sämtliche Todesser von einer Unwiderstehlichen Kraft gepackt und Gegen die Wände des Raumes geschleudert. Bella spürt wie ihr etwas die Luft abschnürte. Nach dem Röcheln zu Urteilen das die anderen Todesser von sich gaben ging es ihnen nicht besser.
Ein Stimme flüsterte ihr ins Ohr „Zu gerne würde ich dich töten. Dich Stück für Stück auseinander nehmen. Doch leider darf ich das nicht Bella. Doch freue ich mich darauf zu sehen was mein Lord mit dir anstellt. Gegen ihn wird die Voldemort wie ein Anfänger vorkommen." Das war das letzte was Bellatrix Lestrange hörte bevor sie von Schwärze umfangen wurde.
Remus sah mit Ungläubig geweitete Augen zu wie der Todesfluch von einem Goldenen Schild zurück geworfen wurde. Er konnte es nicht wirklich begreifen. Das nächste was er wahrnahm war das die Todesser nach Atem ringend am Boden kauerten. Eine ganz in weiß gekleidete Gestalt erschien im Raum. Diese Machte eine Bewegung mit seiner Hand eine Sekunde später wurde der Werwolf von Schwärze umfangen.
Severus wandte sich wieder dem am Boden liegenden Werwolf zu. /Das war verdammt knapp./ Er untersuchte den Werwolf oberflächlich und stoppte die Blutungen mehr konnte er nicht tun. Zum Glück wirkte der Schlafzauber den Snape zweifelte nicht daran das der Mann extreme Schmerzen hatte. Mit einem Seufzen packte er den Mann an der Schulter.
/Zum Glück ist das Schloss große genug./ dachte er spöttisch. Dann Verschwand er zusammen mit Remus.
