AN: Hallo Freunde! Nach langer einer langen Pause gibt es endlich wieder ein neues Chap für die Grauen Lords. Ich hoffe ihr verzeiht mir die lange warte zeit. Ab jetzt versuche ich wieder Wöchentlich ein Update zu bringen.

An dieser Stelle dann auch mal ein Dankeschön an alle fleißigen Reviewer.

Ach ja und nicht zu vergessen ein Dankeschön an meine Betaleserin Iluna! So genug gelabert hier kommt das neue Chap:

15. Fawkes Hogwarts / Büro des Schulleiters

Frustriert warf Dumbledore den Bericht den er gerade las auf seinen Schreibtisch. Er war einfach nicht in der Lage sich zu konzentrieren. Immer wieder schwirrten ihm die gleichen Fragen durch den Kopf. Wer sind die grauen Lords? Wer ist Azuael? War er es der ins Hauptquartier eingedrungen ist? Wie hat er die Schutzzauber überwunden? Könnte er ihn für seine Seite gewinnen oder müsste er ihn vernichten? Wahrscheinlich müsste er ihn vernichten wenn er die jüngsten Ereignisse bedachte.

Der alte Direktor stand auf und begann unruhig im Büro auf und ab zu laufen. Der Tag heute war nicht besser als der letzte. Im Gegenteil. Vor wenigen Minuten war Alastor Moody hier und hatte ihm von dem Angriff auf die Winklegasse berichtet. Es war nicht die Tatsache des Angriffs selbst gewesen die ihn schockiert hatte nein, er hatte natürlich davon gewusst und auch gleich versucht seinen Vorteil daraus zu ziehen. Nein das hatte ihn nicht erschreckt. Seufzend lies er sich auf seinen Stuhl gleiten und rief sich das Gespräch noch einmal in Erinnerung.

Rückblick

Dumbledore saß in seinem Büro und dacht über die jüngsten Ereignisse nach. Der Angriff auf den jungen Weasley der eine so gute Marionette war. Die Flucht bzw. die Befreiung von Hermine Granger und Ginny Weasley. Das alles hatte nicht zu seinem Plan gehört. Er brauchte beide um Harry zu kontrollieren, nun ja eigentlich braucht er nur Hermine aber die junge Weasley war auch nützlich. Seufzend rieb er sich die Augen. Das war nicht gut, dann auch noch der unbekannte Vampir. Das war eigentlich seine größte Sorge bisher. Jemand neues war in den Krieg eingetreten und er hatte keine Ahnung wer es war. Er hatte alle seine Bücher überprüft doch nicht einen Hinweis auf die grauen Lords oder diesen Azuael gefunden.

Er schob die Gedanken an die grauen Lords erst mal nach hinten, bisher hatten sie seine Pläne zwar gestört doch nicht ernsthaft. Harry war wie er wusste noch immer wo er sein sollte und selbst wenn die Granger oder die Weasley an die Öffentlichkeit gehen würden so war er sich doch sicher, dass er die ganze Sache abstreiten konnte. Schließlich war er Albus Dumbledore. Seine Gedanken richteten sich nun auf den Angriff der in diesem Augenblick auf die Winkelgasse verübt wurde. Ein leichtes Lächeln umspielte seinen Mund als er daran dachte.

/Ich denke ich sollte Tom dafür danken/ überlegte er amüsiert. Er hatte zwölf Ordenskämpfer in die Gasse gesandt, vier seiner loyalen Anhänger und acht mittlerweile störende Ordensmitglieder. Er wusste, dass sie dort einer erheblichen Übermacht begegnen würden. Doch das war ihm nur recht, seine loyalen Anhänger würden dafür sorgen, dass die Todesser die Störfaktoren beseitigten. Plötzlich züngelten grüne Flammen in seinem Kamin, schnell setzte er die Maske des leicht senilen aber gutherzigen Schulleiters auf und wandte seinen Blick den Flammen zu. Er hatte mühe seine Überraschung zu verbergen als er den Kopf von Alastor Moody in den Flammen erkannte.

„Albus kann ich kurz durchkommen?" fragte der alte Auror. Dumbledore lächelte freundlich und nickte.

„Natürlich Alastor." Eine Minute später stand der ehemalige Auror in seinem Büro und klopfte sich die Asche von seiner Kleidung. Dumbledore bedauerte es ein wenig das Moody nicht zu seinen Vertrauten gehörte, der Mann wäre definitiv nützlich für seine Pläne gewesen. Doch Moody war in seinen dummen Idealen von Gerechtigkeit gefangen. Innerlich schüttelte Dumbledore den Kopf, diese Ideale waren schon vor langer Zeit unwichtig geworden. Äußerlich lächelnd deutete er dem anderen Mann an sich zu setzen.

„Nun Alastor wie ist der Kampf ausgegangen?" fragte er freundlich. Er fragte sich noch immer wieso Moody noch am leben war. Die Übermacht war selbst für den erfahrenen Ex-Auroren zu groß gewesen, wie also hatte er es geschafft zu entkommen?

„Kampf? Das war kein Kampf Albus das war ein Gemetzel, fünfzig Todesser. Fünfzig Albus!" Sagte Moody aufgebracht. Dumbledore blickte scheinbar schockiert auf den Mann vor sich. Mit schwacher Stimme fragte er.

„Fünfzig? Oh mein Gott!" Moody nickte dazu nur. Dumbledore gratulierte sich zu seinen schauspielerischen Fähigkeiten, es war so einfach die Menschen zu manipulieren. Also war der Kampf wohl zum Großteil in seinem Sinne ausgegangen. Er konnte sich nur mit mühe ein Lächeln verkneifen, das Moody entkommen war ist gewiss ungünstig doch nicht weiter tragisch. Er wurde aus seinen Gedanke gerissen als Mad Eye fortfuhr.

„JA verdammt, fünfzig Todesser. Sie wurden regelrecht Niedergemetzelt! Ich habe noch nie so ein Blutbad gesehen. Es war…" Mad Eye brach ab, er schien noch immer Geschockt von dem Anblick der sich ihm geboten hatte. Doch das war nichts gegen Dumbledores Überraschung.

/Tot? Sie waren tot, die Todesser waren tot? Aber wie? Das war doch unmöglich!/ dachte der Direktor schockiert. Es war einfach unmöglich, wer hatte das vollbracht. Das Ministerium hatte gewiss keinen Finger gerührt. Leise, nicht sicher ob er die Antwort hören wollte fragte er.

„Wie ist das geschehen?" Zu seinem Glück schien Moody die Blässe in seinem Gesicht auf die Tatsache zu schieben das fünfzig Todesser niedergemetzelt worden sind.

„Ganz einfach unser Briefe Schreiber hat sich gezeigt." Knurrte Moody. Dumbledore bedeutete ihm weiter zu erzählen er war im Augenblick nicht in der Lage auch nur einen Ton zu sagen.

„Wir sind dort angekommen und wollten uns natürlich direkt in den Kampf stürzen. Doch das war nicht mehr nötig. Wir apparierten mitten in einen See von Blut, Albus die ganze Straße stand Zentimetertief im Blut der Todesser. Ich hatte damit zu kämpfen, mich nicht zu übergeben. Bevor wir diesen Schock richtig verarbeiten konnten bemerkten wir einen Drachen, ich habe noch nie so einen riesigen gesehen. Er hat uns gemustert. Ich dachte es wäre aus, als hinter dem Monstrum ein Mann hervortrat. Als ich ihn sah und seine kalte Aura spürte hatte ich das Gefühl es lieber mit dem Drachen aufnehmen zu wollen." Dumbledore lauschte aufmerksam der Geschichte und was er hörte gefiel ihm mit jedem Wort weniger, dieser Drache klang ganz nach einem der Königsdrachen. /Der große Drache dem die Dämonenritter folgten/ schoss es ihm durch den Kopf.

Auch konnte er die mühsam unterdrückte Angst Moodys spüren als er von dem fremden Mann sprach. Jemand der dem alten, Kampf erfahrenen Ex-Auroren so aus der Fassung brachte war gefährlich. Doch als der Mann zu dem Teil mit der Aura kam konnte Dumbledore nicht mehr anders als ihn zu unterbrechen.

„Du hast seinen Aura GESPÜRT?!" Er schrie seine Frage fast, der Mann war unglaublich mächtig wenn man seine Aura körperlich spürte. Das hatte es seines Wissens seit Merlin nicht mehr gegeben. So eine Macht. Mad Eye nickte und fuhr mit seiner Erzählung fort.

„Ja Albus ich habe seine Aura gespürt es war wie eine Welle die über mir zusammen geschlagen ist. Ich bekomme jetzt noch eine Gänsehaut wenn ich daran denke. Aber das war nicht das einzige, auch ein Vampir war anwesend."

Dieser Satz riss Dumbledore aus seinem Schockzustand. Ein Vampir? War es vielleicht der Vampir der im Grimmauldplatz gewesen ist/War das Möglich?/

„Nun genau genommen waren es zwei Vampire." fügte Moody scheinbar nachdenklich hinzu. Dumbledore fixierte den Mann.

„Was meinst du damit, Alastor? Fragte der Schulleiter ruhig. Moody lachte leise bevor er antwortete.

„Der Mann war auch ein Vampir, zum Teil zumindest. Das konnte man spüren. Doch irgendwie schien er auch mehr zu sein." Versuchte Mad Eye seine Aussage zu erklären, er zuckte mit den Schultern.

„Wie auch immer, die Vampirfrau war ebenfalls mächtig. Ich glaube jedoch, dass sie nicht so mächtig war wie der Mann oder ihre Kräfte verborgen hat. Worauf ich aber eigentlich hinaus will ist das der Mann uns gesagt hat und hier zitiere ich.

Ihr denkt ihr dient dem Licht? Nun glaubt was ihr wollt." Sein Blick ging Richtung Himmel. „Ich denke es ist Zeit für mich zu gehen. Sagt eurem Anführer, dass ich weis was und wer er ist. Ich kenne auch die Geschichte von Harry Potter, Hermine Granger, Ginny Weasley und natürlich Ronald Weasley." schloss Moody seine Ausführungen. Der alte Ex-Auror beobachtete Dumbledore genau und wartete auf eine Reaktion des Mannes.

Doch das Gesicht des Direktors blieb ausdruckslos, während hinter seiner Stirn die Gedanken nur so tobten. Sie kannten sein Geheimnis, sie hatten die beiden Mädchen mit bedacht gerettet. Sie kannten seine Pläne um Harry. Er musste etwas tun. Ein Gedanke jedoch stach aus allen hervor. Er hatte mächtige Feinde bekommen und diese Feinde gehörten nicht zu Tom.

Seufzend wandte er seinen Blick wieder Moody zu. Scheinbar nachdenklich sagte er.

„Ich weis nicht was diese Nachricht soll Alastor, aber es scheint das wir neue und vor allem mächtige Feinde bekommen haben. Eine dritte Partei in diesem Krieg!" Moody nickte dazu.

„Was sollen wir tun Albus?" Fragte der Mann. Dumbledore legte die Stirn in Falten und dachte nach. Nach einigen Minuten sagte er.

„Wir müssen zuerst den Orden warnen, dieser Azuael ist eine Gefahr und ich will nicht, dass die Ordensmitglieder ihm unvorbereitet begegnen." sagte er mit besorgter Stimme. Moody nickte dazu. Dumbledore fuhr fort.

„Ich werde ein Treffen einberufen. Danach müssen wir herausfinden wer unser Gegner ist. Solch mächtige Magier tauchen nicht aus dem Nichts auf. Und wir müssen dringend erfahren was diese Nachricht bedeutet. Ich mache mir zwar Sorgen um Miss Granger und Miss Weasley aber am meisten besorgt mich der Satz über Harry, nicht auszudenken wenn dem Jungen was passiert." endete der Direktor betrübt.

Moody nickte und erhob sich. Er schritt auf den Kamin zu und warf eine Prise Flohpulver hinein, kurz bevor er verschwand wandte er sich nochmals an Dumbledore.

„Ich werde schon mal die Leute im Grimmauldplatz warnen, Albus." Dumbledore nickte dem Mann zu. Moody verschwand im Kamin und lies einen sehr besorgten Albus Dumbledore zurück.

Sofort als Moody verschwand überprüfte der Direktor seine Überwachungsintrumente, erleichtert stellte er fest, dass Harry noch immer bei seinen Verwandten war. /Wenigstens etwas!/ dachte er grimmig.

Rückblick Ende

Seufzend massierte er sich die Schläfen. Das letzte was er jetzt gebrauchen konnte waren Kopfschmerzen. Die Dinge begannen außer Kontrolle zu geraten und das konnte er nicht zulassen. Doch was sollte er tun, er hatte keinen Anhaltspunkt den er verfolgen konnte. Diese grauen Lords wie sie sich nannten schienen wirklich aus dem Nichts zu kommen. /Verdammt/ fluchte er mental, doch das war für seinen Kopf gar nicht gut.

Seufzend ging er noch mal seine Optionen durch, es waren nicht gerade viele. Er würde den Orden warnen und die Lords dort bereits diskreditieren, ein paar falsche Beweise hatten schon früher geholfen.

Ihm kam ein guter Gedanke, er könnte eventuell zumindest die Mädchen finden. Der Fokus seines Blickes verlor sich kurz, im nächsten Augeblick verschwand ein teil der Wand rechts neben der Tür. Hinter dieser Wand konnte man einen Raum erkennen, dort gebunden mit einer speziell verzauberten Kette war Fawkes Dumbledores Phönix.

Der alte Mann ging auf den wunderschönen Vogel zu, ein kühles Lächeln umspielte seine Lippen als er den anklagenden Blick des Phönix begegnete. Der Vogel blieb nicht freiwillig bei ihm und half ihm auch nicht freiwillig, doch ein alter Zauber machte es dem Phönix unmöglich Dumbledore zu verlassen. Er hatte den Feuervogel in einen Bund gezwungen der verhinderte das Fawkes ihn verließ und es ihm unmöglich machte einen direkten Befehl zu ignorieren.

Zur Sicherheit hatte er das Tier hier eingeschlossen, er konnte nicht Riskieren das ein Vogel ihm in die Quere kam. Er blieb vor ihm stehen und sagte.

„Finde Ginerva Weasley und Hermine Granger und bring sie zu mir, mit allen Mitteln!" Befahl er ihm. Gedanklich schüttelte er über sich selbst den Kopf das er nicht früher daran Gedacht hatte Fawkes einzusetzen.

Er beobachtete amüsiert wie der Vogel versuchte sich gegen den Befehl zu wehren, doch er verlor. Dumbledore entfernte die Kette und Fawkes löste sich in Flammen auf.

Zufrieden und nun schon wesentlich besser gelaunt ging der Direktor zu seinem Schreibtisch zurück. Wenn ein Wesen die beiden finden konnte dann ein Phönix. Mit neuem Elan machte er sich wieder daran den Bericht zu lesen. Nebenbei bereitete er schon seine Rede für den Orden vor.

Merlin Castle / Bibliothek

Nachdenklich las Harry zu vierten mal die Anweisungen für das Ritual durch. Es war Gefährlich das wusste er bereits vorher und eigentlich hätte der junge Lord es nicht nötig gehabt noch ein Buch darüber zu lesen, er wusste bereits alles darüber.

Doch er konnte etwas vergessen haben und damit den Erfolg verhindern. Er schüttelte den Kopf, er hatte nichts vergessen doch es gab noch Dinge die zu erledigen waren bevor er das Ritual durchzog. Wichtige Dinge. Er schmunzelte leicht. /Ich weis warum du es tun wolltest Remus./ dachte er. Die Risiken waren nicht zu unterschätzen.

In den letzten dreitausend Jahren wurde das Ritual nur fünf mal durchgeführt. Viermal endete es damit das derjenige der die Schmerzen auf sich nahm wahnsinnig wurde. Es war einfach zu viel für sie gewesen und ihre Seele wurde damit nicht fertig. Und in diesen Fällen war es nur eine Person gewesen deren Schmerz man aushalten musste nicht drei.

Hinzu kam das seine eigene Seele alles andere als unbeschädigt ist. Das würde die Arbeit noch erschweren. Harry wusste das alles und genau deshalb würde er es selbst tun.

Er würde Remus Leben nicht riskieren und auch das keines anderen im Schloss. Doch genau diese Risiken machten gewisse Vorbereitungen nötig, sollte er am Ende des Rituals zu Grunde gehen musste alles soweit geplant sein das die anderen auch allein mit Dumbli und Voldy fertig werden.

Entschlossen stand er auf, schnellen Schrittes verlies er die Bibliothek und eilte zum Hof des Schlosses. Wo seine Dämonenritter trainierten wie er wusste. Außerdem waren dort auch die Eingänge zu den Unterkünften der Ritter.

Als er den weitläufigen Burghof betrat sah er sich Suchend um. Nicht weit entfernt konnte er Severus ausmachen der mit den Rittern trainierte. Er lächelte leicht als er zusah wie seine Ritter mit dem weißen Magier abmühten. Keiner von ihnen würde gegen Sev gewinnen das war ihm vollkommen klar, genau wie den Rittern und doch es war ein gutes Training.

Er machte Severus mit einer Geste auf sich aufmerksam. Mit einer Handbewegung schleuderte Severus seine Gegner von sich und sagte.

„Sehr gut, jetzt übt Duelle gegeneinander." Wies er seine Schützlinge an und trat Harry entgegen. Er kannte diesen Gesichtsausdruck mittlerweile, der junge Lord hatte etwas vor und wie Severus die Sache einschätzte etwas Gefährliches oder unerwartetes oder unüberlegtes oder alles zusammen. Severus schüttelte den Kopf, der junge Lord bereitete ihm manches mal Kopfzerbrechen. Auf der einen Seite war er berechnend auf der anderen Impulsiv. Man wusste einfach nicht was man von ihm halten sollte. Nur ein konnte der Mann mit Sicherheit sagen, er vertraute ihm Blind. Zumindest jetzt.

„Was gibt es?" Fragte er direkt. Harry grinste ihn an.

„Wir müssen unsere Pläne etwas beschleunigen ich will das bis Ende der Woche alles so weit ist das wir losschlagen können." sagte Harry im Plauderton und Snape klappte die Kinnlade herunter. /Etwas Beschleunigen? Etwas?!!!!/ dachte der Mann geschockt.

Sie hatten ursprünglich drei bis sechs Monate dafür angesetzt alles Vorzubereiten und jetzt hatte er noch vier Tage. Er schüttelte Probehalber den Kopf um ihn klar zu bekommen.

„Aber..." Setzte er an wurde jedoch von Harry unterbrochen, die Aura des Jungen flammte auf und hüllte ihn in ein unheimliches Licht. Severus schluckte doch es ging so schnell vorbei wie es begonnen hatte. Harry Lächelte ihn entschuldigend an bevor er ruhig sagte.

„Ich will das Ritual des geteilten Leides an Ginny, Hermine und Jean durchführen Sev. Ich muss sicher sein das die Dinge auch ohne mich weiter laufen falls ich den Verstand verliere."

Wäre es möglich gewesen wäre Severus noch weißer geworden. Er kannte dieses Ritual, es war mehr als Gefährlich. Bis auf Merlin selbst hatte es noch niemand erfolgreich durchgezogen. Und selbst Merlin hatte es nur bei einer Person angewandt, Harry würde es bei dreien tun. Das war ein Freifahrtsschein in die Klapsmühle.

Als er endlich seine Stimme wiederfand und Harry das ganze Ausreden wollte traf er auf zwei unnachgiebige Smaragde. Er seufzte resigniert.

„Bis Ende der Woche wird es nicht klappen aber bis Mitte nächster ist es machbar. Bis dahin haben sich auch die Ritter erholt." Harry nickte zum Zeichen das er einverstanden war.

Er brauchte nicht fragen welche Ritter Severus meinte und was sie haben. Es waren die Ritter die ihn in die Winkelgasse begleitet hatte. Sie hatten einen Preis für die Machtdemonstration zahlen müssen, etwas länger und der Preis wäre der Tod gewesen.

„Gut, dann also Mitte nächster Woche. Du solltest gehen und mit Amelia sprechen. Außerdem sollten wir für ihre Sicherheit sorgen. Ich würde sagen einen Nightmare für jeden von unseren Freunden."

Severus nickte dazu, doch dann fragte er schmunzelnd.

„Was erwartest du den für einen Angriff der komplette Orden könnte gegen vier Nightmares nicht viel tun."

Harry winkte ab doch ein schelmische Funkeln trat in seine Augen. „Sicher ist sicher!" Erklärte er kategorisch. Bevor die beiden noch weiter flachsen konnten spürte Harry wie sich etwas dem Schloss näherte, er erkannte, dass es ein Phönix war.

„Sev wie viele Phönixe kennst du?" fragte Harry plötzlich. Severus von dem abrupten Themenwechsel überrascht starrte ihn an.

„Nur einen." antwortete er trotzdem. Harry nickt. „Ich auch." sagte er und seine Augen glühten plötzlich vor Macht.