Und es geht schon wieder weiter! ;D
Dieses Mal haben leider "nur" Choooo und Grizza gereviewt! Wir müssen wohl
damit leben. hehe
Bitte reviewt doch alle, wenn ihr das Kapitel gelesen habt. Kostet euch net
viel, aber ihr bereitet uns eine ungemeine Freude und motiviert uns!
Jetzt Balin:
James glotzte ihr nach.
Dieses kleine BIEST! Seine Ohren brannten. Er konnte kaum glauben, dass sie das soeben gesagt hatte! Lily Evans, dieses sonst so brave kleine Mädchen, die Streberin!
Er verliess das Abteil nach ihr. Seine Gedanken fanden langsam zurück zum Zug. Er und Lily hatten es geschafft, sich in der Gegenwart der Vertrauensschüler bei ihrem Treffen im Vertrauensschülerabteil einigermassen zivilisiert zu verhalten. Danach aber hatten sie sich erneut auf eine Runde flirten und einander beschimpfen eingelassen. Lily hatte sich danach aus dem Abteil begeben, um nach ihren beiden Freundinnen Clarissa und Marianne zu suchen und James hatte sich mit den restlichen Herumtreibern getroffen.
Er hatte Lily erst kurz vor Ende der Reise wieder gesehen, als sie patrolieren gemusst hatten. Sie waren Seite an Seite den Zug auf und ab gegangen. Lily war sehr nahe neben ihm gegangen und ihre Umhänge hatten sich berührt. Dabei war ihm aufgefallen, dass sie angenehm roch. Er war sich ziemlich sicher gewesen, dass es der Duft von Lilien gewesen war. Etwas später waren sie zum Schulsprecherinnen und Sprecher Abteil zurückgekehrt um ihre Sachen zu holen. Sie hatten ihre Koffer aus der Gepäckablage schweben lassen und gleich als sie darauf ihr Abteil hatten verlassen wollen machte der Zug einen Ruck. Lily war gestolpert und war gegen ihn gefallen; der Stoss hatte ihn in den Sitz zurückgepresst und er hatte sie gerade noch auffangen gekonnt, da sie auf seinem Schoss landete. Sie hatte sich dabei um seinen Hals geklammert um sich selbst etwas abzubremsen und seine Arme hatten sich um ihre Taille geschlossen.
James hatte erwartet, dass sie aufspringen, ihren Umhang glattstreichen, ihm kalt danken und danach das Abteil verlassen würde. Stattdessen war sie für die längsten zehn Sekunden seines Leben auf ihm gesessen. Ihre Augen hatten in seine geblickt und ihre Lippen -- ihre Lippen waren so nahe gewesen. Er hätte schwören können, dass er, als er sie festgehalten hatte, fühlte, wie sie leicht gezitterte. Dann hatte er gespürt, wie er gegen die plötzliche Ausdehnung seiner Hosen ankämpfte. Er war nahe dran gewesen, die Beherrschung über sich selbst zu verlieren und das durch die bloße Tatsache, dass sie auf seinem Schoss gesessen hatte, obschon sie vollkommen angezogen war und eine Schuluniform trug - trotzdem schienen seine Hosen zu brennen. Sie war etwas nach vorne geruckt und er fühlte ein Pressen von ihrem Hintern gegen seine Erektion. Ihre Augen hatten sich darauf plötzlich geweitet und sie sprang aus ihren Gedanken gerissen auf und stürzte aus dem Abteil, so als wäre sie erschrocken worden.
James hatte ein Gefühl, das ihm sagte, dass sie tatsächlich erschrak, doch er glaubte nicht, dass er schuld daran war. Oder zumindest nicht nur. Nein, die ganze Idee von Sex machte sie so nervös. Und genau dies machte ihn beinahe krank, denn er wusste, dass sie sehr leidenschaftlich sein konnte. Das sah er jedes Mal wenn sie wütend war (oft auch wegen ihm), denn kein anderes Mädchen besaß eine so imposante und überwältigende Wut wie sie. Dafür war sie schließlich auch in der ganzen Schule bekannt.
Während sie nun zusammen zum Büro von McGonagall gingen, betrachtete er die Bewegungen ihrer roten Haare und dachte zurück ans Essen.
Er hatte sie fast die ganze Zeit beobachtet; sie hatte ein wenig mit ihren zwei Freundinnen gesprochen, doch dann wurde sie schweigsamer. Er hatte ihr Gesicht beobachtet und gesehen, wie sie lächelte und ihr die Röte den Hals hinauf ins Gesicht stieg. Irgendwie hatte er gewusst, dass sie an etwas sehr intimes gedacht hatte und er hoffte, dass es sich um ihn handelte.
Dass Lily noch Jungfrau war, machte sie in James Augen irgendwie noch attraktiver. Es schien eine Art Herausforderung auf ihn zu zukommen, denn er wusste, dass sie letztes Jahr einen Freunden hatte und einige Male mit Jungs ausgegangen war, doch sie hatte es nie mit einem von ihnen gemacht. Er wusste, dass er an so etwas nicht denken durfte, doch irgendwie hoffte er, dass er der Typ sein wird, der sie zum ersten Mal ins Bett kriegen würde.
"Beruhige dich, Potter, oder deine Hosen werden noch platzen", versuchte er sich selbst zu beschwichtigen, denn sie näherten sich McGonagall's Büro mit rasender Geschwindigkeit. Schnell dachte er an etwas vollkommen abtörnendes
(Professor Sprout in einem Nachthemd wirkte Wunder), und betrat das Büro.
Eine Stunde später verließ er und Lily den Raum mit einem Stapel Papierrollen in den Händen. Er war müde und durch und durch gelangweilt. Die Freude, Schulsprecher genannt zu werden war bereits vorbei, denn nun, in seinem siebten und letzten Schuljahr wollte er vor allem "seriösen" Spaß haben. Er nahm sich vor, im Gemeinschaftsraum als Erstes nach Sirius, Remus und Peter zu schauen.
"Kürbispastete", sagte Lily zum Portrait der Fetten Dame; das Bild schwang nach innen und sie kletterte durch den Türrahmen, wobei James sich einen Blick auf ihren wohlgeformten Hintern (der leider von der Schuluniform bedeckt war) erhaschen konnte. Ballte seine Fäuste zusammen und folgte ihr und dachte dabei an Snape in einem Bikini, worauf das Prickeln zwischen seinen Beinen nachließ.
Der Gemeinschaftsraum war vollkommen überfüllt. James erkannte Sirius sofort; er saß cool in einem Sessel beim Feuer und war wie immer von Mädchen umringt. Remus hingegen hatte sich eine ruhige Ecke ausgesucht und las ein Buch. So war der gute alte Moony, wie sonst immer auch saß er etwas abseits von allen anderen und lernte. Kein Wunder, dass er zwölf O.W.Ls. gekriegt hatte. Peter saß jedoch auf dem Boden in der Nähe des Feuers inmitten eines halben Dutzend schwatzender und verführerischer Mädchen, die ihn jedoch vollkommen ignorierten, da sie mit Sirius zu sehr beschäftigt waren.
James guckte zur Decke und seufzte. "Mein bester Freund, Sirius Black, der sooo attraktive Junge."
Lily entfernte sich und ging zu Marianne und Clarissa, die an einem Tisch auf der anderen Seite des Raumes saßen. Er versuchte, Lily nicht allzu fest nachzublicken, denn ihr nachzublicken hätte eine Ausdehnung innerhalb seiner Hosen zufolge, worauf er im Moment keinerlei Ambitionen hatte. Er begann sich zu fragen, ob es nicht besser gewesen wäre, wenn er mit elf Jahren so auf dem Holzweg gewesen wäre wie jetzt. Da hätte er sie auf diese unschuldige, romantische Art geliebt, weil er noch zu klein gewesen wäre zu wissen, dass Mädchen -- vor allem DIESES Mädchen -- so lustvolle, feine Wesen mit so weicher Haut und so sexy Kurven sind. So hätte er sie anhimmeln können ohne ständig über seine eigenen Füße zu stolpern oder dass er hätte ständig mit den Händen gegen seine Erektion pressen müssen.
Eigentlich war es krank, denn James hatte nicht gerade wenig Freundinnen gehabt. Das Geheimnis des Sex war für ihn nicht mehr so geheimnisvoll. Diese mysteriösen Teile eines weiblichen Körpers, die normalerweise verborgen bleiben, waren ihm nicht mehr ganz so unvertraut.
"Man könnte denken, ich hätte jetzt eine bessere Selbstbeherrschung in dieser Hinsicht, da ich es ja gemacht habe", dachte er sich.
Doch diese anderen Mädchen waren nicht so wie Lily. Und er hatte die mysteriösen Körperteile von Lily noch nicht gesehen.
"HÖR AUF!!", mahnte er sich selbst. "Hagrid in einem Tanga!"
Sofort hörte das Prickeln in seinen Hosen auf.
"Was für eine Überraschung, Sirius", sagte James ironisch, als er zu ihm seinem Fanclub hinüberschlurfte. "Wie immer umringt von einigen hübschen Girls." und deutete darauf auf die Mädchen, die kicherten. Sie sahen eher jung aus, wahrscheinlich Viert- oder Fünftklässlerinnen.
"Ich habe diese lieblichen Damen soeben mit einer Geschichte über unsere Abenteuer unterhalten", grinste Sirius.
"Welches Abenteuer könnte es sein?" fragte James, nun ebenfalls grinsend. "Das mit dem Einhorn auf dem Dach?"
"Nein", antwortete Sirius, "Davon, wo wir den Slytherins vom Quidditchteam Schrumpflösung in ihre Boxershorts geträufelt haben."
"Nicht dass sie es wirklich gebraucht hätten, nicht?" sagte Peter und lachte etwas hysterisch.
James und Sirius schauten sich an. Peter war ein guter Typ, aber ein wenig zu ... minderbemittelt für sie.
"Bravo, Peti," sagte James und klopfte ihm ein bisschen stärker auf die Schulter als er eigentlich wollte. Doch Peter achtete nicht darauf und lachte etwas nervös.
"Remus, hör auf zu lesen und komm zu uns rüber!" rief Sirius in die Ecke rüber.
"In einer Minute," antwortete dieser, die Augen aufs Buch geheftet. James schaute ihn einen Moment an. Der Vollmond war vor zwei Wochen gewesen. Er schaute im Moment gesünder aus, doch bereits in zehn Tagen würde er wieder mit diesem kränklichen, fahlen Blick in den Augen umherlaufen. Seine hellbraunen Haare wiesen bereits graue Flecken auf.
"Komm schon, Remus", sagte James herzlich und durchquerte den Raum. "N.E.W.Ts. haben wir erst in einem Jahr. Dir wird nichts fehlen, wenn du erst morgen mit lernen beginnst."
Remus schaute von seinem Buch auf und lächelte leicht. "Ich denke du bist bereits genug beschäftigt, da muss ich nicht dabei sein", sagte er trocken und nickte zu den Mädchen hinüber, die Sirius umringten.
"Nah, das ist nur Sirius Fanclub", gab James zurück.
"Jepp, du beschäftigst dich ausschließlich mit Lily."
"Fresse!" sagte James und grinste.
"Hat sie nun endlich bei deiner -- bei welcher Zahl sind wir nun genau -- ah ja -- bei deiner tausendfünfhundertsiebenundzwanzigsten Bitte mit dir auszugehen nachgegeben?" fragte Remus und seine Augen blickten wieder aufs Buch.
"Nein", sagte er und warf einen Blick zu Lily hinüber, die in eine tiefe Unterhaltung mit einigen Sechstklässlerinnen verwickelt war. "Aber ich denke das ist mein Jahr."
Remus löste wiederum seine Augen vom Buch und schaute zu ihm auf: "Ich kreuze meine Finger für dich."
"Nein, ich meine es ernst. Ich habe sie gebeten mich nicht zu hassen, als wir mit dem Zug hierher fuhren. Darauf sagte sie, dass sie mich in diesem Fall nur noch mit der Stärke von Tausend Sonnen verabscheuen würde."
"Super, das sind gute Neuigkeiten", spottete Remus "Du hast dich von totalem Hass zu Verabscheuen mit der Stärke von tausend Sonnen vorwärtsgearbeitet. Gib ihr zehn Jahre und vielleicht wird dann eine kalte Gleichgültigkeit daraus."
"Haha", sagte James genervt und gab ihm einen Knuff auf den Hinterkopf.
"Potter"
Er schaute auf. Lily stand hinter ihm. Oh hätte er sie nun gerne geküsst. Remus hüstelte und vergrub sein Gesicht im Buch.
"Was Evans?" fragte er träge. Er entfernte sich von Remus und ging etwas näher zu ihr. Er wollte ihren Privaten Bereich lieber etwas einschränken.
"Wir haben in zwei Stunden Aufsicht. Erinnerst du dich?"
"Ja genau, Aufsicht", sagte James. "Da müssen wir im Schloss umher gehen. Allein. Zusammen. Und suchen Probleme."
"ProblemFÄLLE", sagte Lily genervt. "Ich glaube wenn ich heute mit dir Aufsicht habe, habe ich bereits einen Problemfall."
"Nimmst du Bezug auf mich?", fragte er mit unschuldig Stimme.
"Dein Scharfsinn ist wirklich erstaunlich, Potter", antwortete sie garstig. "Ja ich nehme Bezug auf dich!"
"Aber du hast mich nicht, Evans", sagte er frech und grinste dabei und zog seine Augenbrauen etwas hoch. "Obwohl du mich jederzeit haben KÖNNTEST."
Sie blitzte ihn mit ihren Augen an. "Du bist ein Schwein!"
"Ich fühl mich schuldig."
Sie presste ihre Zähne zusammen und atmete tief ein um die Beherrschung nicht zu verlieren. Verdammt, dabei mochte er es so, wenn sie wütend wurde.
"Ich warne dich Potter," sagte sie in einer bedrohlich langsamer Stimme. "Im Gegensatz zu dir nehme ich meine Schulsprecher-Pflichten ernst. Wenn du während wir zusammen arbeiten irgend etwas versuchst -- ich schwöre dir auf das Grabe meines Großvaters, dass ich dich verhexen werde!"
"Du bist so sexy wenn du mir versuchst zu drohen", grinste er mit einem wölfischen Gesichtsausdruck.
"Oh!" sagte sie wütend, drehte sich auf dem Absatz um und lief davon. Er schaute ihr nach und beobachtete ihr Haar hin- und herschwingen.
"Och, sie LIEBT dich, Kumpel", sagte Remus trocken. Er hatte sein Buch auf die Seite gelegt und stand nun neben James.
"Eindeutig", lächelte James. "Sie ist ganz verrückt nach mir." Er schaute Remus an und beide begannen zu lachen.
Author's Note: Vergesst nicht zu reviewen! Gruss aus der Schweiz ^^
Jetzt Balin:
James glotzte ihr nach.
Dieses kleine BIEST! Seine Ohren brannten. Er konnte kaum glauben, dass sie das soeben gesagt hatte! Lily Evans, dieses sonst so brave kleine Mädchen, die Streberin!
Er verliess das Abteil nach ihr. Seine Gedanken fanden langsam zurück zum Zug. Er und Lily hatten es geschafft, sich in der Gegenwart der Vertrauensschüler bei ihrem Treffen im Vertrauensschülerabteil einigermassen zivilisiert zu verhalten. Danach aber hatten sie sich erneut auf eine Runde flirten und einander beschimpfen eingelassen. Lily hatte sich danach aus dem Abteil begeben, um nach ihren beiden Freundinnen Clarissa und Marianne zu suchen und James hatte sich mit den restlichen Herumtreibern getroffen.
Er hatte Lily erst kurz vor Ende der Reise wieder gesehen, als sie patrolieren gemusst hatten. Sie waren Seite an Seite den Zug auf und ab gegangen. Lily war sehr nahe neben ihm gegangen und ihre Umhänge hatten sich berührt. Dabei war ihm aufgefallen, dass sie angenehm roch. Er war sich ziemlich sicher gewesen, dass es der Duft von Lilien gewesen war. Etwas später waren sie zum Schulsprecherinnen und Sprecher Abteil zurückgekehrt um ihre Sachen zu holen. Sie hatten ihre Koffer aus der Gepäckablage schweben lassen und gleich als sie darauf ihr Abteil hatten verlassen wollen machte der Zug einen Ruck. Lily war gestolpert und war gegen ihn gefallen; der Stoss hatte ihn in den Sitz zurückgepresst und er hatte sie gerade noch auffangen gekonnt, da sie auf seinem Schoss landete. Sie hatte sich dabei um seinen Hals geklammert um sich selbst etwas abzubremsen und seine Arme hatten sich um ihre Taille geschlossen.
James hatte erwartet, dass sie aufspringen, ihren Umhang glattstreichen, ihm kalt danken und danach das Abteil verlassen würde. Stattdessen war sie für die längsten zehn Sekunden seines Leben auf ihm gesessen. Ihre Augen hatten in seine geblickt und ihre Lippen -- ihre Lippen waren so nahe gewesen. Er hätte schwören können, dass er, als er sie festgehalten hatte, fühlte, wie sie leicht gezitterte. Dann hatte er gespürt, wie er gegen die plötzliche Ausdehnung seiner Hosen ankämpfte. Er war nahe dran gewesen, die Beherrschung über sich selbst zu verlieren und das durch die bloße Tatsache, dass sie auf seinem Schoss gesessen hatte, obschon sie vollkommen angezogen war und eine Schuluniform trug - trotzdem schienen seine Hosen zu brennen. Sie war etwas nach vorne geruckt und er fühlte ein Pressen von ihrem Hintern gegen seine Erektion. Ihre Augen hatten sich darauf plötzlich geweitet und sie sprang aus ihren Gedanken gerissen auf und stürzte aus dem Abteil, so als wäre sie erschrocken worden.
James hatte ein Gefühl, das ihm sagte, dass sie tatsächlich erschrak, doch er glaubte nicht, dass er schuld daran war. Oder zumindest nicht nur. Nein, die ganze Idee von Sex machte sie so nervös. Und genau dies machte ihn beinahe krank, denn er wusste, dass sie sehr leidenschaftlich sein konnte. Das sah er jedes Mal wenn sie wütend war (oft auch wegen ihm), denn kein anderes Mädchen besaß eine so imposante und überwältigende Wut wie sie. Dafür war sie schließlich auch in der ganzen Schule bekannt.
Während sie nun zusammen zum Büro von McGonagall gingen, betrachtete er die Bewegungen ihrer roten Haare und dachte zurück ans Essen.
Er hatte sie fast die ganze Zeit beobachtet; sie hatte ein wenig mit ihren zwei Freundinnen gesprochen, doch dann wurde sie schweigsamer. Er hatte ihr Gesicht beobachtet und gesehen, wie sie lächelte und ihr die Röte den Hals hinauf ins Gesicht stieg. Irgendwie hatte er gewusst, dass sie an etwas sehr intimes gedacht hatte und er hoffte, dass es sich um ihn handelte.
Dass Lily noch Jungfrau war, machte sie in James Augen irgendwie noch attraktiver. Es schien eine Art Herausforderung auf ihn zu zukommen, denn er wusste, dass sie letztes Jahr einen Freunden hatte und einige Male mit Jungs ausgegangen war, doch sie hatte es nie mit einem von ihnen gemacht. Er wusste, dass er an so etwas nicht denken durfte, doch irgendwie hoffte er, dass er der Typ sein wird, der sie zum ersten Mal ins Bett kriegen würde.
"Beruhige dich, Potter, oder deine Hosen werden noch platzen", versuchte er sich selbst zu beschwichtigen, denn sie näherten sich McGonagall's Büro mit rasender Geschwindigkeit. Schnell dachte er an etwas vollkommen abtörnendes
(Professor Sprout in einem Nachthemd wirkte Wunder), und betrat das Büro.
Eine Stunde später verließ er und Lily den Raum mit einem Stapel Papierrollen in den Händen. Er war müde und durch und durch gelangweilt. Die Freude, Schulsprecher genannt zu werden war bereits vorbei, denn nun, in seinem siebten und letzten Schuljahr wollte er vor allem "seriösen" Spaß haben. Er nahm sich vor, im Gemeinschaftsraum als Erstes nach Sirius, Remus und Peter zu schauen.
"Kürbispastete", sagte Lily zum Portrait der Fetten Dame; das Bild schwang nach innen und sie kletterte durch den Türrahmen, wobei James sich einen Blick auf ihren wohlgeformten Hintern (der leider von der Schuluniform bedeckt war) erhaschen konnte. Ballte seine Fäuste zusammen und folgte ihr und dachte dabei an Snape in einem Bikini, worauf das Prickeln zwischen seinen Beinen nachließ.
Der Gemeinschaftsraum war vollkommen überfüllt. James erkannte Sirius sofort; er saß cool in einem Sessel beim Feuer und war wie immer von Mädchen umringt. Remus hingegen hatte sich eine ruhige Ecke ausgesucht und las ein Buch. So war der gute alte Moony, wie sonst immer auch saß er etwas abseits von allen anderen und lernte. Kein Wunder, dass er zwölf O.W.Ls. gekriegt hatte. Peter saß jedoch auf dem Boden in der Nähe des Feuers inmitten eines halben Dutzend schwatzender und verführerischer Mädchen, die ihn jedoch vollkommen ignorierten, da sie mit Sirius zu sehr beschäftigt waren.
James guckte zur Decke und seufzte. "Mein bester Freund, Sirius Black, der sooo attraktive Junge."
Lily entfernte sich und ging zu Marianne und Clarissa, die an einem Tisch auf der anderen Seite des Raumes saßen. Er versuchte, Lily nicht allzu fest nachzublicken, denn ihr nachzublicken hätte eine Ausdehnung innerhalb seiner Hosen zufolge, worauf er im Moment keinerlei Ambitionen hatte. Er begann sich zu fragen, ob es nicht besser gewesen wäre, wenn er mit elf Jahren so auf dem Holzweg gewesen wäre wie jetzt. Da hätte er sie auf diese unschuldige, romantische Art geliebt, weil er noch zu klein gewesen wäre zu wissen, dass Mädchen -- vor allem DIESES Mädchen -- so lustvolle, feine Wesen mit so weicher Haut und so sexy Kurven sind. So hätte er sie anhimmeln können ohne ständig über seine eigenen Füße zu stolpern oder dass er hätte ständig mit den Händen gegen seine Erektion pressen müssen.
Eigentlich war es krank, denn James hatte nicht gerade wenig Freundinnen gehabt. Das Geheimnis des Sex war für ihn nicht mehr so geheimnisvoll. Diese mysteriösen Teile eines weiblichen Körpers, die normalerweise verborgen bleiben, waren ihm nicht mehr ganz so unvertraut.
"Man könnte denken, ich hätte jetzt eine bessere Selbstbeherrschung in dieser Hinsicht, da ich es ja gemacht habe", dachte er sich.
Doch diese anderen Mädchen waren nicht so wie Lily. Und er hatte die mysteriösen Körperteile von Lily noch nicht gesehen.
"HÖR AUF!!", mahnte er sich selbst. "Hagrid in einem Tanga!"
Sofort hörte das Prickeln in seinen Hosen auf.
"Was für eine Überraschung, Sirius", sagte James ironisch, als er zu ihm seinem Fanclub hinüberschlurfte. "Wie immer umringt von einigen hübschen Girls." und deutete darauf auf die Mädchen, die kicherten. Sie sahen eher jung aus, wahrscheinlich Viert- oder Fünftklässlerinnen.
"Ich habe diese lieblichen Damen soeben mit einer Geschichte über unsere Abenteuer unterhalten", grinste Sirius.
"Welches Abenteuer könnte es sein?" fragte James, nun ebenfalls grinsend. "Das mit dem Einhorn auf dem Dach?"
"Nein", antwortete Sirius, "Davon, wo wir den Slytherins vom Quidditchteam Schrumpflösung in ihre Boxershorts geträufelt haben."
"Nicht dass sie es wirklich gebraucht hätten, nicht?" sagte Peter und lachte etwas hysterisch.
James und Sirius schauten sich an. Peter war ein guter Typ, aber ein wenig zu ... minderbemittelt für sie.
"Bravo, Peti," sagte James und klopfte ihm ein bisschen stärker auf die Schulter als er eigentlich wollte. Doch Peter achtete nicht darauf und lachte etwas nervös.
"Remus, hör auf zu lesen und komm zu uns rüber!" rief Sirius in die Ecke rüber.
"In einer Minute," antwortete dieser, die Augen aufs Buch geheftet. James schaute ihn einen Moment an. Der Vollmond war vor zwei Wochen gewesen. Er schaute im Moment gesünder aus, doch bereits in zehn Tagen würde er wieder mit diesem kränklichen, fahlen Blick in den Augen umherlaufen. Seine hellbraunen Haare wiesen bereits graue Flecken auf.
"Komm schon, Remus", sagte James herzlich und durchquerte den Raum. "N.E.W.Ts. haben wir erst in einem Jahr. Dir wird nichts fehlen, wenn du erst morgen mit lernen beginnst."
Remus schaute von seinem Buch auf und lächelte leicht. "Ich denke du bist bereits genug beschäftigt, da muss ich nicht dabei sein", sagte er trocken und nickte zu den Mädchen hinüber, die Sirius umringten.
"Nah, das ist nur Sirius Fanclub", gab James zurück.
"Jepp, du beschäftigst dich ausschließlich mit Lily."
"Fresse!" sagte James und grinste.
"Hat sie nun endlich bei deiner -- bei welcher Zahl sind wir nun genau -- ah ja -- bei deiner tausendfünfhundertsiebenundzwanzigsten Bitte mit dir auszugehen nachgegeben?" fragte Remus und seine Augen blickten wieder aufs Buch.
"Nein", sagte er und warf einen Blick zu Lily hinüber, die in eine tiefe Unterhaltung mit einigen Sechstklässlerinnen verwickelt war. "Aber ich denke das ist mein Jahr."
Remus löste wiederum seine Augen vom Buch und schaute zu ihm auf: "Ich kreuze meine Finger für dich."
"Nein, ich meine es ernst. Ich habe sie gebeten mich nicht zu hassen, als wir mit dem Zug hierher fuhren. Darauf sagte sie, dass sie mich in diesem Fall nur noch mit der Stärke von Tausend Sonnen verabscheuen würde."
"Super, das sind gute Neuigkeiten", spottete Remus "Du hast dich von totalem Hass zu Verabscheuen mit der Stärke von tausend Sonnen vorwärtsgearbeitet. Gib ihr zehn Jahre und vielleicht wird dann eine kalte Gleichgültigkeit daraus."
"Haha", sagte James genervt und gab ihm einen Knuff auf den Hinterkopf.
"Potter"
Er schaute auf. Lily stand hinter ihm. Oh hätte er sie nun gerne geküsst. Remus hüstelte und vergrub sein Gesicht im Buch.
"Was Evans?" fragte er träge. Er entfernte sich von Remus und ging etwas näher zu ihr. Er wollte ihren Privaten Bereich lieber etwas einschränken.
"Wir haben in zwei Stunden Aufsicht. Erinnerst du dich?"
"Ja genau, Aufsicht", sagte James. "Da müssen wir im Schloss umher gehen. Allein. Zusammen. Und suchen Probleme."
"ProblemFÄLLE", sagte Lily genervt. "Ich glaube wenn ich heute mit dir Aufsicht habe, habe ich bereits einen Problemfall."
"Nimmst du Bezug auf mich?", fragte er mit unschuldig Stimme.
"Dein Scharfsinn ist wirklich erstaunlich, Potter", antwortete sie garstig. "Ja ich nehme Bezug auf dich!"
"Aber du hast mich nicht, Evans", sagte er frech und grinste dabei und zog seine Augenbrauen etwas hoch. "Obwohl du mich jederzeit haben KÖNNTEST."
Sie blitzte ihn mit ihren Augen an. "Du bist ein Schwein!"
"Ich fühl mich schuldig."
Sie presste ihre Zähne zusammen und atmete tief ein um die Beherrschung nicht zu verlieren. Verdammt, dabei mochte er es so, wenn sie wütend wurde.
"Ich warne dich Potter," sagte sie in einer bedrohlich langsamer Stimme. "Im Gegensatz zu dir nehme ich meine Schulsprecher-Pflichten ernst. Wenn du während wir zusammen arbeiten irgend etwas versuchst -- ich schwöre dir auf das Grabe meines Großvaters, dass ich dich verhexen werde!"
"Du bist so sexy wenn du mir versuchst zu drohen", grinste er mit einem wölfischen Gesichtsausdruck.
"Oh!" sagte sie wütend, drehte sich auf dem Absatz um und lief davon. Er schaute ihr nach und beobachtete ihr Haar hin- und herschwingen.
"Och, sie LIEBT dich, Kumpel", sagte Remus trocken. Er hatte sein Buch auf die Seite gelegt und stand nun neben James.
"Eindeutig", lächelte James. "Sie ist ganz verrückt nach mir." Er schaute Remus an und beide begannen zu lachen.
Author's Note: Vergesst nicht zu reviewen! Gruss aus der Schweiz ^^
