Jetzt Thorin:

Kapitel 12: Entscheidung

Oh, Junge. Jetzt steckte er in der Sache fest. Soviel zu seinem genialen Plan. Der schöne Herbsttag, der anfangs viele Schüler nach draussen getrieben hatte, begann gegen ihn zu arbeiten, weil die Temperatur fiel. Jetzt waren sie allein und knutschten unnachgiebig auf der Picknickdecke. Soviel darüber, es sicher zu machen. Wieder einmal liess er sich von ihr auf sie heraufziehen. Irgendwann würde er herausfinden, wie man ihren sexy Gesten wiederstehen konnte. Aber nicht heute.

James fühlte die Kälte nicht. In Wirklichkeit, kam er unter seinen Roben vor Hitze um. Es schmerzte in seinen Hosen. Und irgendwo in einer entlegenen Ecke seines Verstandes, warnte in eine leise Stimme davor weiterzumachen.

Aber diese Stimme machte keine grossen Fortschritte, während seine Lippen mit Lilys verschlossen waren. Indes wanderten seine Hände auf ihrem Körper herum, um ihre Kurven unter den Kleiderlagen, die sie trug, zu finden. Lieber Gott, wie viele Schichten hatte sie an?

Er stiess ihren Mantel beiseite, ihre Roben, und fand den Pullover darunter.

"Hast du heute etwa alles aus deinem Kleiderschrank angezogen, Evans?", fragte er, sein Atem heiss gegen ihren Mund.

"Genug, damit du ein wenig zu Tun hast, denke ich", hauchte sie lächelnd.

"Du freches Mädchen", wisperte er und küsste sie wieder. Seine Hände bewegten sich wieder über ihr, dann unter dem Pullover, zum T-Shirt, welches er aus dem Hosenbund ihrer Jeans zog, und dann... was war das?

"Du bringst mich noch um, Evans", sagte er und lachte ihr ins Gesicht, als er das Thermalunterleibchen wegzog, das sie trug. "Bringst mich total um."

Sie giggelte wieder, als er sie hungrig küsste und seine Hände fanden ihre Haut.

"Da bist du", wisperte er in ihr Ohr. Sie seufzte wieder und er bewegte seine Hände nach oben, wo er ihr Milchgebirge (sponsored by San Sebastian) vorfand, das er über ihrem BH liebkoste, indem er mit seinen Daumen über ihre Nippel fuhr. Sie wimmerte.

"Soll ich aufhören?", murmelte er und küsste sie langsam. Er wartete nicht auf eine Antwort und bewegte stattdessen seine Hände unter die Spitzenborte ihres BHs. Sie wimmerte wieder.

"Mach ... weiter", hauchte sie in sein Ohr. Er rollte sich von ihr ab, zog sie dabei halbwegs mit sich und legte seine Arme um ihren Rücken, um ihren BH zu öffnen. Seine Hände fanden ihren Busen wieder und er reizte sie erbarmungslos, während er sie aufs Gesicht, den Mund und auf den Hals küsste.

"James", stöhnte sie.

James nahm einen Atemzug und versuchte nicht wegen des Schmerzes seiner steigenden Erektion zu stöhnen. Nicht einmal der Vergrösserungszauber, den er heute auf seine Jeans getan hatte, half da viel. Dann fühlte er ihre Hände auf sich, was den Stand der Dinge auch nicht gerade verbesserte.

Aber es fühlte sich so unglaublich, himmlisch gut an. Er stöhnte, als sie ihn zögernd rieb.

"Lily..." Er setzte seine Lippen auf ihren Hals, und seine Hand vergassen für den Moment ihren Busen. Sie rieb ihn stärker, und er stöhnte abermals.

"Warte...", keuchte er. "Oh mein Gott..."

"Sie hörte auf ihn zu liebkosen. "Ist etwas nicht in Ordnung?"

"Alles ist okay", sagte James und atmete schwer. "Glaub mir, es ist alles in Ordnung. Weshalb meinst du?"

"Oh", sagte Lily und errötete. "Na ja, du schaust ein bisschen aus ... als hättest du Schmerzen."

"Das ist weil ich Schmerzen habe", sagte James und wälzte sich von ihr herunter.

"Oh, James", sagte Lily, zog ihre Robe um sich und rollte sich auf ihre Seite. "Tut mir Leid."

"Es ist nicht deine Schuld", sagte er und keuchte immer noch ein wenig. "Okay, na gut, es ist ein bisschen deine Schuld. Ich meine, Merlin, Lily. Ich ... das ist wirklich schwierig."

"Was meinst du?"

"Ich meine", sagte James, sass auf und ignorierte das Pressen in seinen Jeans, "ich möchte dich nicht überstürmen."

"Tust du nicht", sagte Lily. "Ehrlich."

"Ich weiss, aber..." James fuhr mit der Hand durch sein Haar. "Du machst mich verrückt, Lily, okay? Ich will dich. Hier. Ich sagte es. Ich möchte dir alle Kleider wegreissen und dich von Kopf bis Fuss ablecken und mit dir Sex haben bis wir beide in Ohnmacht fallen."

Oh, GROSSARTIG. In dem Moment als die Worte seinen Mund verliessen, wünschte er, er hätte seinen Zauberstab in der Hand, um den Gedächtniszauber an ihr durchzuführen. So wie es jetzt war, dachte sie nun wohl vollkommen, er sei ein kompletter Perversling.

"Wow", sagte sie, ihre Augen weit geöffnet. "Uh. Na ja. Das ist ... um, ich weiss nicht, wie ich darauf reagieren sollte." Sie errötete stark.

"Es tut mir Leid", sagte er schnell. "Ich hätte dies nicht sagen sollen. Ich habe nur... wenn ich dich küsse es ist... es ist wie die erstaunlichste Sache der Welt und ich denke ich kann damit umgehen. Aber wenn ich dich anfasse, ich ... habe ich das Gefühl, ich verlöre die Kontrolle oder so."

"Ich auch", sagte Lily und errötete noch mehr.

"Hast du darüber nachgedacht?", fragte James und nahm ihre Hände in seine. "Du weisst schon. Darüber, mit mir zusammenzusein."

Lily nickte. "Ich denke viel darüber", sagte sie. "Ich... ich will... aber..."

"Du hast Angst", sagte er sanft und liebkoste ihre Wange.

Sie nickte abermals. "Ich möchte keine Angst haben."

"Ich weiss", sagte er. "Aber ich habe auch ein wenig Angst. Ich...ich habe noch nie etwas wie das hier gefühlt, Lily. Ehrlich. Ich will dich, aber ... ich will, dass du bereit bist. Nur, wenn ich dich berühre, verliere ich die Selbstbeherrschung und gehe zu weit." Er sass auf, lehnte sich gegen den Baumstamm und liess ihre Hände los.

"Verdammt noch mal", sagte er. "Vielleicht bin ich doch nur ein sexgeiler Dreckskerl."

"Bist du nicht!", sagte Lily sofort. Er warf ihr einen Blick zu, während er seine Augenbrauen hochzog.

"Na ja, du bist so oder so kein Dreckskerl", sagte sie lächelnd.

"Gör", sagte er und zersauste ihr Haar.

"Perversling", gab sie spielerisch zurück.

"Schau mal wer da spricht", sagte James. "Du hast mich jetzt schon zwei mal auf dich heraufgezogen, Evans."

"Du hast dich nicht beklagt, wenn ich dich daran erinnern darf", sagte sie hochmütig.

"Es ist ziemlich schwierig sich wegen etwas zu beklagen, wenn deine Zunge in meinem Mund ist, Miss", sagte James und grinste fies.

"Mach weiter so und ich stecke meine Zunge nie wieder in deinen Mund, Potter", sagte Lily und klang ein wenig kecker. Oh mein Gott, sie war eine derart neckische Person. Er hasste ihre kleinen Spiele und liebte sie zugleich. Am meisten liebte er sie.

"Du würdest das nicht tun", sagte James langsam und bewegte sich wieder nahe auf sie zu. "Wie würde ich das überstehen?"

"Du würdest es überleben, da bin ich mir sicher", sagte Lily trocken.

Er lächelte sie an und liebkoste ihr Haar. "Du bist so schön", sagte er.

Sie errötete und lächelte. "Zu wie vielen anderen Mädchen hast du dies schon gesagt?"

"Mindestens einem Dutzend", sagte er, "aber du bist die Einzige, bei der ich total aufrichtig war."

Sie giggelte, dann wurde sie ruhig und schaute ihm lange in die Augen. Die Sonne versank am Horizont, warf ein pinkgoldenes Glühen auf ihre Haut und betonte die kupfernen Strähnen in ihrem Haar.

"Wie... wie gehen wir damit um?", fragte sie zögernd.

"Beziehst du dich auf unser geiles Problem?"

Lily rollte mit ihren Augen. "Natürlich."

"Na ja", sagte James gedankenversunken und überlegte. Er studierte sie für einen Moment. Er stand vor einem Verlust. Die einzige Lösung die tatsächlich etwas bringen würde, war für ihn, aufzuhören mit ihr zusammen auf Dates zu gehen und sich während den Schulstunden und den Essenszeiten nur wie Freunde in den Korridoren zu treffen. Aber das war unakzeptabel. Er wollte um sie herum sein. Nicht nur für diesen Teil der Dinge, obwohl dies sicher dazugehörte. Nein, er mochte es bei ihr zu sein. Nur ihre Gegenwart zu fühlen. Mit ihr zu reden.

"Ich weiss nicht", sagte er schlussendlich. "Ich möchte um dich herum sein, Lil. Ich will. Nicht nur in körperlicher Hinsicht.

"Ich will auch um dich herum sein", sagte sie. "Na ja, jedenfalls seit ich dich nur noch mit der Intensität von zweihundert Sonnen nicht mag."

"Zweihundert?", sagte er grinsend. "Verdammt, ich bin einfach gut."

"Pass auf", warnte ihn Lily und errötete.

"Du hast Recht", sagte er schnell; verdammt seine Hosen quetschten ein gewisses Körperteil IMMER NOCH. So wie das lief, würde er Hagrids Hosen sich borgen müssen.

"So", sagte Lily langsam. "Vielleicht sollten wir uns einfach nur ein wenig beschränken."

"Was, meinst du etwa nur einen Kuss pro Tag?", fragte er grinsend.

"Etwas in der Art", sagte sie. "Ich meine, bis wir einander besser kennen ... als Personen."

"Ich denke, ich schaffe das", sagte er, kreuzte seine Finger und hoffte schwer, dass er es konnte.

Sie begann wieder zu zittern. "Ich habe kalt", sagte sie.

"Ja, jetzt ist es kalt", sagte er und zwinkerte ihr zu. Sie rollte wieder mit den Augen und lachte. Sie sammelten alle Abfälle ihres Picknicks auf und legten sie in den Korb. Die Sonne war bis zum Horizont gesunken und der Himmel verdunkelte sich. James drehte sich diskret um, während Lily unter ihre vielen Lagen reichte, die sie trug, um ihren BH wieder zuzumachen. Er versuchte nicht daran zu denken, wie ihre Titten aussehen musste. Er dachte so oder so daran.

Sie lächelte ihn an und nahm seine Hand; ihre Finger waren eiskalt und er küsste sie zärtlich.

"Das zählt doch nicht als Kuss, oder?", fragte er, während sie zurück zum Schloss gingen.

"Nein", sagte sie lachend.

"Gut."

Sie betraten das Schloss und James spürte sofort wie das Blut in seinen Füssen wieder zu zirkulieren begann, die ziemlich kalt geworden waren.

"Gehen wir zu deinem Zimmer", bot er ihr an.

"Klar", sagte sie. Er nahm wieder ihre Hand in seine, während er mit der anderen den Picknickkorb trug. Sie schlenderten zu ihrem Schlafzimmer.

Er lächelte sie mehrere Male an. Er fühlte sich... zufrieden. Es gab kein anderes Wort um dies zu beschreiben. Sein Erektion beruhigte sich. Ihm war schlussendlich eine Lösung eingefallen, die sie beide zufrieden stellte, um seine sich steigernde Lust für dieses Mädchen zu kontrollieren. Er realisierte, dass er sich langsam wirklich um sie zu kümmern begann. Ziemlich viel sogar.

Sie erreichten die Tür und Lily lächelte zu ihm herauf.

"Danke für diesen grossartigen Nachmittag", sagte sie.

"Bekomme ich jetzt meinen Kuss?", fragte er und zog sie nahe zu sich. "Ich denke nicht, dass ich bis zur Bettzeit warten kann."

"Und heute haben wir auch keine Rundgänge", sagte Lily. "Aber werde ich dich nicht beim Abendessen sehen?"

"Nicht mit all diesen vielen Hausaufgaben, die ich noch erledigen muss", sagte er. "Leider scheinen wir dieses Jahr diese lächerlichen Prüfungen zu haben."

"Ja ich habe auch davon gehört", sagte Lily. "Na ja, nun, weil du anscheinend später noch leiden wirst und wir heute keine Rundgänge haben und seit ich sicher nicht--"

"Halt die Klappe, Evans", wisperte er und küsste sie. Langsam, langsam, langsam. Er drückte seine Zunge gegen ihre. Er genoss es.

Sie stiess ihn weg; und er gab nach. Sie lächelte ihn sanft an.

"Viel Glück bei den Hausaufgaben", sagte sie matt.

"Das werde ich nach dem hier brauchen", sagte er grinsend. Sie lächelte während er die Tür schloss.

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Zu den Reviews:

Jessy Black: Da is dein neues Kapitel ;)

Grizza: Award?! Juhuu!!! ;)

gereon: Thx - und wieder is das Kapitel vorbei *ggg*

Soulsister*3000: Gratulation! (Danke für den Tipp; wir hamns korrigiert)

san sebastian: Hehe, das isch nur e info gsi, a ali andere... denne de Text wo ich übersetzt han, het d Autorin gschribae ja... ;)

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Bis zum nächsten Mal! Das mit den Reviews lief schon besser (damit möchten wir sagen, dass wir auf noch mehr hoffen *ggg*)! Liebe Grüsse Balin, Durin, Thorin