Jetzt Balin:
Gespräch unter Mädchen:
"Du hast ihn wirklich angefasst?!", kreischte Marianne.
Sie, Lily und Clarissa waren ein paar Abende später zusammen in Lilys Zimmer und bemalten sich die Fingernägel.
"Nein!", sagte Lily und Blut schoss ihr ins Gesicht. "Ich meine ich habe es gemacht. Über seine Jeans."
"Und?", fragte Clarissa. "Ist er, du weisst schon, gross?"
"Clarissa!"
"Oh, komm schon Lily!", sagte Marianne.
Lily zögerte.
"Ich weiss nicht," sagte Lily. "Ich meine, es fühlte sich, naja, gross an. Aber, äh, ich habe nicht wirklich, ich meine, ich habe nie--du weisst schon."
"Nie?", hakten Clarissa und Marianne gleichzeitig nach.
"Nein," sagte Lily und fühlte sich dabei sehr dumm und etwas betreten.
"Wie hatte er reagiert?", fragte Clarissa.
"Ich glaube er hat es gemocht," sagte Lily lächelnd.
"Natürlich hatte er es gemocht," sagte Marianne und verdrehte die Augen. "Jungs mögen es immer, wenn Mädchen sie betatschen."
Lily kicherte.
"Hast du, du weisst schon," fragte Clarissa unverschämt grinsend, während sie das Nagellackfläschchen auf Lilys Pult stellte, "ihn ausgezogen?"
"Nein!", schrie Lily entsetzt und wollte nicht einmal daran denken. Naja, nicht wirklich.
"Du hast ihn hängen gelassen?", fragte Marianne mit einem Anflug von Missbehagen.
"Ich glaube, sie hat ihn stehen gelassen passt besser, nicht?", sagte Clarissa und die beiden Frauen brachen in Lachen aus.
"Ihr zwei seid grässlich!", sagte Lily, doch sie lachte ebenfalls mit.
"Du hast das noch nie gemacht, oder schon, Lil?", fragte Marianne, als sie aufgehört hatten zu lachen. "Einen Jungen ausgezogen."
Lily schluckte und schaute zu Boden. "Nein," gab sie zu.
"Es ist gar nicht so schwierig," sagte Clarissa. "Solange du nicht zu fest drückst oder ziehst oder was immer. Obwohl einige Typen ein wenig ziehen und drücken mögen.
"Ich bin nicht daran es zu planen--ich meine--" begann Lily.
"Du wirst gelegentlich müssen," warf Marianne ein. "Ich meine, sofern du James keine Hirnschäden oder so zufügen möchtest."
"Hirnschäden?", fragte Lily erschreckt.
"Wusstest du es nicht?", fragte Marianne. "Jep. Wenn ein Typ einen Ständer nicht loswerden kann, kann es zu Hirnschäden führen."
"Das ist die grösste Scheisse, die ich je gehört hab," sagte Clarissa. "Hör nicht auf sie Lily. Alle Jungs stöhnen gerne weil sie "Schmerzen" haben, weil sie in Not sind. Sie sagen irgendetwas um eine Erleichterung von einem Mädchen zu kriegen. Einer hat mir mal gesagt, seine Augen würden aus seinen Höhlen fallen, wenn ich ihm keine runterholen würde. Das ist alles ein riesen Quatsch. Und selbst wenn es wahr wäre, Jungs haben selbst Hände. Die können mit ihren Problemen ganz gut auskommen."
"James ist vermutlich in letzter Zeit recht pflegebedürftig," meinte Marianne trocken.
"Fresse, Marianne!", sagte Lily wütend und errötete.
"Was?", fragte Marianne unschuldig. "Glaubst du Potter hat sich noch nie einen heruntergeholt? Lass mich dir was sagen Lil. ALLE Jungs holen sich gelegentlich einen runter. Die, die sagen sie würden es nicht, die lügen."
"Ist das wahr?", fragte Lily. "Wirklich?"
"Wirklich," sagte Clarissa.
"Wenn," sagte Lily langsam, "James 'mit seinem Problem gut auskommen kann', wie du sagst, dann--muss ich dann immer noch--"
"Letzten Endes," meinte Clarissa. "Ich meine, wenn er ihn eines Tages in dich steckt, möchtest du vielleicht einen guten ersten Eindruck machen."
Lily kreischte kurz auf und brach in Lachen aus. "Du bist schrecklich!"
"Sie hat recht," sagte Marianne besserwisserisch. "Aber wenn du mich fragst, sehen die wirklich witzig aus."
"Du hast einen gesehen?", fragte Lily ungläubig.
"Jep," prahlte Marianne ein wenig.
"Und wessen Pimmel hast du neulich gesehn?", fragte Clarissa. "Ich mag mich nicht daran erinnern, dass ich etwas davon gehört habe."
Marianne sah die beiden an und grinste unverschämt. "Den von Sirius Black. Und ich habe eine Menge mehr gemacht wie ihn nur anzuschauen."
Lily und Clarissa kreischten.
"Niemals!", schrie Lily.
"Sirius Black!", kreischte Clarissa. "Du kleine Schlampe. Wann hast du es mit ihm getrieben?"
"Vor einigen Tagen," sagte Marianne. "Hab mir beinahe den Kiefer ausgerenkt."
"Ew!", machte Lily. "Du--du--hast deinen Mund verwendet?" Sie war entsetzt.
Selbstverständlich hatte Lily schon davon gehört. Sie wusste, dass Mädchen oft ihren Mund bei den Jungs ihren--Privatgebieten gebrauchten. Das trieb Jungs angeblich halb in den Wahnsinn. Doch sie hatte sich nie vorgestellt, selber so etwas zu tun. Es hörte sich nur etwas merkwürdig an. Und etwas grob.
"Natürlich," sagte Marianne. "Aber nicht bevor er es mir besorgt hat. Ich werde dies noch oft sagen. Black beherrscht unglaubliche Techniken."
"Da hätte ich darauf gewettet," sagte Clarissa.
"Techniken?", fragte Lily. "Was meinst--"
"Dieser Typ hat die beste Zunge auf dem ganzen Planeten," sagte Marianne.
"Er benutzte seine Zunge?", fragte Lily und wirkte immer entsetzter. Selbstverständlich hatte auch davon gehört. Von Jungs, die--Mädchen leckten. Davon, dass das angeblich Mädchen verrückt machte. Doch sie hatte sich nie vorgestellt, es ihr von einem Jungen machen zu lassen. Darüber zu sprechen war ihr peinlich.
"Lily, du bist so was von unschuldig," sagte Clarissa und tätschelte Lily auf die Schulter.
"Was?", verteidigte sich Lily. "Ich habe gewisse Dinge getan."
"Gewisse Dinge," sagte Marianne. "Hattest du je einen Orgasmus?"
"Ja," sagte Lily und biss sich auf die Lippen.
"Sie hatte nicht," sagte Clarissa zu Marianne, die betrübt nickte.
"Doch hab ich!", brüllte Lily.
"Ich denke die Frage ist die: Hat je ein Junge dir zu einem Orgasmus verholfen?", fragte Marianne wissend.
Lily errötete und schaute auf die Füsse. "Naja, nein."
"Hast du je jemanden es versuchen lassen?", fragte Marianne weiter.
"Nein," sagte Lily und fühlte sich nun ziemlich elend. "Ich meine, du weisst schon, James--über meine Jeans. Und ich wollte ihn, eben, weisst du. Aber--aber ich habe mich nicht getraut. Ich traue mich nie. Es ist wie, wenn es sich zu gut anfühlt oder so."
"Wie kann sich etwas zu gut anfühlen?", fragte Marianne ungläubig.
"Hör auf, Marianne," fiel Clarissa dazwischen. "Lily, du hast Angst davor, die Kontrolle zu verlieren, stimmts?"
"Ich denks," murmelte Lily.
"Was könnte schon passieren?", fragte Clarissa. "Ehrlich. Du verlierst nicht Hirnzellen oder sowas, nur weil es dir kommt."
"Ich weiss," sagte Lily.
"Du bist doch nicht mehr so verklemmt und vertraust James nicht, oder etwa schon?", fragte nun Marianne. "Er hatte nichts über dich herumerzählt. Ich denke nicht mal die halbe Schule weiss davon, dass ihr zusammen ausgegangen seid."
"Ich--ich glaub ich vertrau James," sagte Lily. "Ich meine er ist immer ein Gentleman gewesen, wirklich. Er sagt, er wolle mich nicht überrennen und-- und er sagte--dass er noch nie sich so gefühlt hatte wie bei mir."
"Gut," sagte Marianne. "Er ist aufrichtig zu dir und macht sich nicht bloss lustig über dich."
"Marianne," sagte Clarissa warnend. "Schau Lil, Ich denke du regst dich wegen nichts auf. Ein Teil des Spasses beim Sex IST das Verlieren der Selbstbeherrschung. Ehrlich."
"Ich kann das bestätigen," sagte Marianne feurig. "Nachdem mich Sirius überzeugt hatte, konnte ich schlecht wiederstehen. Es war brilliant wie wir bumsten--und es noch mehrere Male taten, wie ich es noch nie getan hatte."
"Hattest du nicht befürchtet, Sirius könnte dich--benutzt haben?", fragte Lily.
"Nöh," sagte Marianne. "Ich bin nicht so wie du Lil. Du bist eine der wenigen letzten guten Mädchen. Ich mag eine gute 'Unterhaltung', aber ich habe danach nicht die Geduld für alles Andere. Ich habe ihn genauso fest benutzt wie er mich benutzt hatte. Natürlich habe ich eine Menge Vorsichtsmassnahmen getroffen. Aber es bleibt dabei, Sex ist dazu gedacht, sich gut zu fühlen. Wenn nicht, würde es niemand tun."
"Ich möchte mich bloss nicht zum Idioten machen," sagte Lily. "Ich meine, ich weiss nicht so genau was ich machen soll. Ich weiss gewisse Dinge funktionieren, klar, aber--"
"Niemand wurde geboren und wusste gleich was zu tun galt, Lil," sagte Clarissa.
"Es braucht eine Menge Übung," sagte Marianne nickend.
"Das ist nur ein Teil des Spasses," warf Clarissa nun ein.
Lily nickte, und fühlte sich wiederum entzwei gerissen. Sie war so sprachlos, dass sie sich verlassen fühlte wie noch nie. Clarissa und Marianne waren schon so viel erfahrener wie sie, beide hatten ihre Jungfräulichkeit bereits in ihrem fünften Schuljahr verloren. Sie hatte die letzten Jahre genossen ihren Erzählungen von ihren sexuellen Ausbeutungen zu zuhören; es war zu schwierig weil sie selbst einen Freunden hatte und einige Dates hier und dort, hatte jedoch nie den überwältigenden Drang Sex zu haben. Sicher, die Dinge, die sie gemacht hatte, fühlten sich gut an, doch sie hatte sie immer gestoppt.
Weil du wusstest, dass du nicht mit diesen Typen zusammen sein wolltest, dachte Lily. Und du WOLLTEST sicher zur Hölle nochmal mit James zusammen sein.
Darin bestand der Unterschied. Nun fühlte sich Lily dümmlich und ein bisschen alleine, weil sie einen Jungen so sehr wollte, doch nicht recht wusste, wie all diese physische Dinge funktionierten. Grad wenn sie von ihren beiden Freundinnen beraten wurde, fühlte sie sich entfremdeter den je.
"Ich weiss nicht was ich tun soll," wiederholte sie.
"Es tönt so, als würdest du tun, was für dich gut ist," sagte Clarissa. "Pack es langsam an. Lerne James und alles darum kennen."
"Ich--ich möchte--ich möchte wissen--wie es ist," sagte Lily. "Einen--eben, einen-- einen Orgasmus zu haben. Von einem Jungen. Von James."
"Ich bin mir sicher er ist mehr als nur erfreut dir einen Gefallen machen zu können," sagte Marianne.
Lily kicherte. "Mein Gott. Ich fühle mich ein wenig-- ungezogen."
"Ist auch höchste Zeit, dass du es bist!", sagte Clarissa. "Zu viel Arbeit und zu wenig Orgasmus macht dich zu einem etwas einfältigen Mädchen, Lil!"
"Ich bin nicht einfältig!", sagte Lily ungehalten.
"Du wirst es nicht mehr sein, wenn du's mit James gemacht hast," sagte Marianne frech.
"Du bist natürlich eine glänzende Anwesenheit, seit dich Sirius--GEBUMST hat!", sagte Lily kichernd.
"Verdammt richtig," sagte Marianne.
"War Black wirklich so gut?", fragte Clarissa.
"Er war jenseits von allem," sagte Marianne. "Vielleicht solltest du ihn auch mal fragen. Ich bin sicher er würde sofort einwilligen."
"Marianne!", kreischte Lily, die immer noch kicherte.
"Ich überlegs mir mal," sagte Clarissa. "Er ist ein richtig geiles Biest, oder nicht? Wo bumst ihr eigentlich mit den Jungs?"
"Im Raum der Wünsche," sagte Marianne.
"Der Raum der was?", fragte Lily.
"Wünsche," sagte Marianne. "Kennst du ihn nicht? Er ist brilliant. Dieser Raum ist hinter der Wand von Barnabas dem bekloppten versteckt. Du weisst schon, der, der von den Trollen verhauen wird. Auf alle Fälle ist er nur dort, wenn er dringlich gebraucht wird."
"Und du und Sirius brauchten ihn offensichtlich dringend," sagte Clarissa trocken.
"Verdammt richtig," sagte Marianne. "Er konnte schlecht mitten auf dem Korridor über mich herfallen, nicht?"
"Marianne!" Lily lachte so fest, dass ihr Tränen über die Backen rollten.
"Du Nutte!", schrie Clarissa, packte ein Kissen und schlug es Marianne über den Kopf.
"Au!", kreischte diese, aber lachte immer noch. Schnell las sie ein weiteres Kissen auf und zahlte es Clarissa auf der Stelle heim.
Und innerhalb Sekunden hatten die kreischenden und lachenden Mädchen eine sehr fröhliche Kissenschlacht.
---------------------------------------------
Lily lag in dieser Nacht wach und dachte über die Unterhaltung mit Clarissa und Marianne.
Sirius hatte bei Marianne seinen Mund und Zunge benutzt, dachte sie. Sie fragte sich, wie sich das wohl anfühlen würde, wenn ihr das ein Junge tun würde. Sie spürte ein Kribbeln zwischen den Beinen, das sich in Windeseile in jeder Ecke ihres Körpers ausbreitete.
Sie konnte sich es gut ausmalen, wie es sich anfühlen würde. Nass, heiss, einfach unglaublich. Sie dachte an James, was für ein sagenhafte Küsser er doch war, wie angenehm seine Zunge war. Wie er wusste was damit alles anzustellen war. Wenn er so ausgezeichnet im Küssen ihres Mundes war würde er vermutlich nicht weniger erstaunlich sein, wenn er seinen Mund dort hinunter bewegen würde--
"Oh" murmelte sie und fühlte ein hitziges Prikeln zwischen ihren Beinen. Konnte sie James jemals sowas tun lassen? Wollte sie ihn lassen?
Natürlich willst du, sagte ihr eine innere Stimme.
In Gedanken drehte sie sich zu ihm um. Betatschte ihn. Benutzte ihren Mund bei ihm. Sie verzog ihr Gesicht. Sie war sich nicht sicher, ob sie das tun könnte, ihren Mund zu verwenden. Sie hatte noch nie einen Jungen dort berührt. Die ganze Idee von dem männlichen Organ machte sie nervös. Dieses separate Anhängsel, das anschwillt und heiss und hart würde. Als hätte es einen eigenen Verstand oder so.
Okay, also keine Mundarbeit bei James. Noch nicht. Aber sie hatte ja Hände. Sie könnte ihre Hände benutzen.
Hast du ihn ausgezogen, hatte Clarissa gefragt.
Nein. Wollte sie es überhaupt? Sie überlegte. Sie wusste wie schwierig es war lüstern und darüber frustriert zu sein. Es musste für James mindestens so schwierig sein. Nein, schlechter, weil er dieses Organ auch noch besass, womit er umgehen musste. Und sie fragte sich wie es aussah, wie es sich anfühlte.
Sie kicherte in ihr Kissen hinein.
"Du hast dich in eine richtige Nutte verwandelt, Evans," murmelte sie hervor.
*-*-*
Zu den Reviews:
Choooo: Thx wie immer :D
Soulsister*3000: (Thorin) Hack nur auf meinen Schweizerfehlern rum *g* (Mices hats mir auch schon in totaler Freude erzählt...) Im Schweizerdeutschen sagt man eben:"Ich/I han chalt...." Ihr seid ja alle so fieeees :P
gereon: (Thorin) Hehe, mich hets gfreut, dass das kapitel so churz gsi isch! Han i weniger schaffe müssen ;)
san sebastian: Hehe, mir wennd ja, dass d überlebsch :P
Jessy Black: Thx, hier die Fortsetzung ^^
***
Ab jetzt wird es Kapitel geben, die ein wenig länger sind, deshalb bitte nicht austicken, wenns ein wenig länger geht. Wir tun, was wir können, zumal die Schule morgen wieder beginnt! PLZ REVIEWS ! ;)
Gespräch unter Mädchen:
"Du hast ihn wirklich angefasst?!", kreischte Marianne.
Sie, Lily und Clarissa waren ein paar Abende später zusammen in Lilys Zimmer und bemalten sich die Fingernägel.
"Nein!", sagte Lily und Blut schoss ihr ins Gesicht. "Ich meine ich habe es gemacht. Über seine Jeans."
"Und?", fragte Clarissa. "Ist er, du weisst schon, gross?"
"Clarissa!"
"Oh, komm schon Lily!", sagte Marianne.
Lily zögerte.
"Ich weiss nicht," sagte Lily. "Ich meine, es fühlte sich, naja, gross an. Aber, äh, ich habe nicht wirklich, ich meine, ich habe nie--du weisst schon."
"Nie?", hakten Clarissa und Marianne gleichzeitig nach.
"Nein," sagte Lily und fühlte sich dabei sehr dumm und etwas betreten.
"Wie hatte er reagiert?", fragte Clarissa.
"Ich glaube er hat es gemocht," sagte Lily lächelnd.
"Natürlich hatte er es gemocht," sagte Marianne und verdrehte die Augen. "Jungs mögen es immer, wenn Mädchen sie betatschen."
Lily kicherte.
"Hast du, du weisst schon," fragte Clarissa unverschämt grinsend, während sie das Nagellackfläschchen auf Lilys Pult stellte, "ihn ausgezogen?"
"Nein!", schrie Lily entsetzt und wollte nicht einmal daran denken. Naja, nicht wirklich.
"Du hast ihn hängen gelassen?", fragte Marianne mit einem Anflug von Missbehagen.
"Ich glaube, sie hat ihn stehen gelassen passt besser, nicht?", sagte Clarissa und die beiden Frauen brachen in Lachen aus.
"Ihr zwei seid grässlich!", sagte Lily, doch sie lachte ebenfalls mit.
"Du hast das noch nie gemacht, oder schon, Lil?", fragte Marianne, als sie aufgehört hatten zu lachen. "Einen Jungen ausgezogen."
Lily schluckte und schaute zu Boden. "Nein," gab sie zu.
"Es ist gar nicht so schwierig," sagte Clarissa. "Solange du nicht zu fest drückst oder ziehst oder was immer. Obwohl einige Typen ein wenig ziehen und drücken mögen.
"Ich bin nicht daran es zu planen--ich meine--" begann Lily.
"Du wirst gelegentlich müssen," warf Marianne ein. "Ich meine, sofern du James keine Hirnschäden oder so zufügen möchtest."
"Hirnschäden?", fragte Lily erschreckt.
"Wusstest du es nicht?", fragte Marianne. "Jep. Wenn ein Typ einen Ständer nicht loswerden kann, kann es zu Hirnschäden führen."
"Das ist die grösste Scheisse, die ich je gehört hab," sagte Clarissa. "Hör nicht auf sie Lily. Alle Jungs stöhnen gerne weil sie "Schmerzen" haben, weil sie in Not sind. Sie sagen irgendetwas um eine Erleichterung von einem Mädchen zu kriegen. Einer hat mir mal gesagt, seine Augen würden aus seinen Höhlen fallen, wenn ich ihm keine runterholen würde. Das ist alles ein riesen Quatsch. Und selbst wenn es wahr wäre, Jungs haben selbst Hände. Die können mit ihren Problemen ganz gut auskommen."
"James ist vermutlich in letzter Zeit recht pflegebedürftig," meinte Marianne trocken.
"Fresse, Marianne!", sagte Lily wütend und errötete.
"Was?", fragte Marianne unschuldig. "Glaubst du Potter hat sich noch nie einen heruntergeholt? Lass mich dir was sagen Lil. ALLE Jungs holen sich gelegentlich einen runter. Die, die sagen sie würden es nicht, die lügen."
"Ist das wahr?", fragte Lily. "Wirklich?"
"Wirklich," sagte Clarissa.
"Wenn," sagte Lily langsam, "James 'mit seinem Problem gut auskommen kann', wie du sagst, dann--muss ich dann immer noch--"
"Letzten Endes," meinte Clarissa. "Ich meine, wenn er ihn eines Tages in dich steckt, möchtest du vielleicht einen guten ersten Eindruck machen."
Lily kreischte kurz auf und brach in Lachen aus. "Du bist schrecklich!"
"Sie hat recht," sagte Marianne besserwisserisch. "Aber wenn du mich fragst, sehen die wirklich witzig aus."
"Du hast einen gesehen?", fragte Lily ungläubig.
"Jep," prahlte Marianne ein wenig.
"Und wessen Pimmel hast du neulich gesehn?", fragte Clarissa. "Ich mag mich nicht daran erinnern, dass ich etwas davon gehört habe."
Marianne sah die beiden an und grinste unverschämt. "Den von Sirius Black. Und ich habe eine Menge mehr gemacht wie ihn nur anzuschauen."
Lily und Clarissa kreischten.
"Niemals!", schrie Lily.
"Sirius Black!", kreischte Clarissa. "Du kleine Schlampe. Wann hast du es mit ihm getrieben?"
"Vor einigen Tagen," sagte Marianne. "Hab mir beinahe den Kiefer ausgerenkt."
"Ew!", machte Lily. "Du--du--hast deinen Mund verwendet?" Sie war entsetzt.
Selbstverständlich hatte Lily schon davon gehört. Sie wusste, dass Mädchen oft ihren Mund bei den Jungs ihren--Privatgebieten gebrauchten. Das trieb Jungs angeblich halb in den Wahnsinn. Doch sie hatte sich nie vorgestellt, selber so etwas zu tun. Es hörte sich nur etwas merkwürdig an. Und etwas grob.
"Natürlich," sagte Marianne. "Aber nicht bevor er es mir besorgt hat. Ich werde dies noch oft sagen. Black beherrscht unglaubliche Techniken."
"Da hätte ich darauf gewettet," sagte Clarissa.
"Techniken?", fragte Lily. "Was meinst--"
"Dieser Typ hat die beste Zunge auf dem ganzen Planeten," sagte Marianne.
"Er benutzte seine Zunge?", fragte Lily und wirkte immer entsetzter. Selbstverständlich hatte auch davon gehört. Von Jungs, die--Mädchen leckten. Davon, dass das angeblich Mädchen verrückt machte. Doch sie hatte sich nie vorgestellt, es ihr von einem Jungen machen zu lassen. Darüber zu sprechen war ihr peinlich.
"Lily, du bist so was von unschuldig," sagte Clarissa und tätschelte Lily auf die Schulter.
"Was?", verteidigte sich Lily. "Ich habe gewisse Dinge getan."
"Gewisse Dinge," sagte Marianne. "Hattest du je einen Orgasmus?"
"Ja," sagte Lily und biss sich auf die Lippen.
"Sie hatte nicht," sagte Clarissa zu Marianne, die betrübt nickte.
"Doch hab ich!", brüllte Lily.
"Ich denke die Frage ist die: Hat je ein Junge dir zu einem Orgasmus verholfen?", fragte Marianne wissend.
Lily errötete und schaute auf die Füsse. "Naja, nein."
"Hast du je jemanden es versuchen lassen?", fragte Marianne weiter.
"Nein," sagte Lily und fühlte sich nun ziemlich elend. "Ich meine, du weisst schon, James--über meine Jeans. Und ich wollte ihn, eben, weisst du. Aber--aber ich habe mich nicht getraut. Ich traue mich nie. Es ist wie, wenn es sich zu gut anfühlt oder so."
"Wie kann sich etwas zu gut anfühlen?", fragte Marianne ungläubig.
"Hör auf, Marianne," fiel Clarissa dazwischen. "Lily, du hast Angst davor, die Kontrolle zu verlieren, stimmts?"
"Ich denks," murmelte Lily.
"Was könnte schon passieren?", fragte Clarissa. "Ehrlich. Du verlierst nicht Hirnzellen oder sowas, nur weil es dir kommt."
"Ich weiss," sagte Lily.
"Du bist doch nicht mehr so verklemmt und vertraust James nicht, oder etwa schon?", fragte nun Marianne. "Er hatte nichts über dich herumerzählt. Ich denke nicht mal die halbe Schule weiss davon, dass ihr zusammen ausgegangen seid."
"Ich--ich glaub ich vertrau James," sagte Lily. "Ich meine er ist immer ein Gentleman gewesen, wirklich. Er sagt, er wolle mich nicht überrennen und-- und er sagte--dass er noch nie sich so gefühlt hatte wie bei mir."
"Gut," sagte Marianne. "Er ist aufrichtig zu dir und macht sich nicht bloss lustig über dich."
"Marianne," sagte Clarissa warnend. "Schau Lil, Ich denke du regst dich wegen nichts auf. Ein Teil des Spasses beim Sex IST das Verlieren der Selbstbeherrschung. Ehrlich."
"Ich kann das bestätigen," sagte Marianne feurig. "Nachdem mich Sirius überzeugt hatte, konnte ich schlecht wiederstehen. Es war brilliant wie wir bumsten--und es noch mehrere Male taten, wie ich es noch nie getan hatte."
"Hattest du nicht befürchtet, Sirius könnte dich--benutzt haben?", fragte Lily.
"Nöh," sagte Marianne. "Ich bin nicht so wie du Lil. Du bist eine der wenigen letzten guten Mädchen. Ich mag eine gute 'Unterhaltung', aber ich habe danach nicht die Geduld für alles Andere. Ich habe ihn genauso fest benutzt wie er mich benutzt hatte. Natürlich habe ich eine Menge Vorsichtsmassnahmen getroffen. Aber es bleibt dabei, Sex ist dazu gedacht, sich gut zu fühlen. Wenn nicht, würde es niemand tun."
"Ich möchte mich bloss nicht zum Idioten machen," sagte Lily. "Ich meine, ich weiss nicht so genau was ich machen soll. Ich weiss gewisse Dinge funktionieren, klar, aber--"
"Niemand wurde geboren und wusste gleich was zu tun galt, Lil," sagte Clarissa.
"Es braucht eine Menge Übung," sagte Marianne nickend.
"Das ist nur ein Teil des Spasses," warf Clarissa nun ein.
Lily nickte, und fühlte sich wiederum entzwei gerissen. Sie war so sprachlos, dass sie sich verlassen fühlte wie noch nie. Clarissa und Marianne waren schon so viel erfahrener wie sie, beide hatten ihre Jungfräulichkeit bereits in ihrem fünften Schuljahr verloren. Sie hatte die letzten Jahre genossen ihren Erzählungen von ihren sexuellen Ausbeutungen zu zuhören; es war zu schwierig weil sie selbst einen Freunden hatte und einige Dates hier und dort, hatte jedoch nie den überwältigenden Drang Sex zu haben. Sicher, die Dinge, die sie gemacht hatte, fühlten sich gut an, doch sie hatte sie immer gestoppt.
Weil du wusstest, dass du nicht mit diesen Typen zusammen sein wolltest, dachte Lily. Und du WOLLTEST sicher zur Hölle nochmal mit James zusammen sein.
Darin bestand der Unterschied. Nun fühlte sich Lily dümmlich und ein bisschen alleine, weil sie einen Jungen so sehr wollte, doch nicht recht wusste, wie all diese physische Dinge funktionierten. Grad wenn sie von ihren beiden Freundinnen beraten wurde, fühlte sie sich entfremdeter den je.
"Ich weiss nicht was ich tun soll," wiederholte sie.
"Es tönt so, als würdest du tun, was für dich gut ist," sagte Clarissa. "Pack es langsam an. Lerne James und alles darum kennen."
"Ich--ich möchte--ich möchte wissen--wie es ist," sagte Lily. "Einen--eben, einen-- einen Orgasmus zu haben. Von einem Jungen. Von James."
"Ich bin mir sicher er ist mehr als nur erfreut dir einen Gefallen machen zu können," sagte Marianne.
Lily kicherte. "Mein Gott. Ich fühle mich ein wenig-- ungezogen."
"Ist auch höchste Zeit, dass du es bist!", sagte Clarissa. "Zu viel Arbeit und zu wenig Orgasmus macht dich zu einem etwas einfältigen Mädchen, Lil!"
"Ich bin nicht einfältig!", sagte Lily ungehalten.
"Du wirst es nicht mehr sein, wenn du's mit James gemacht hast," sagte Marianne frech.
"Du bist natürlich eine glänzende Anwesenheit, seit dich Sirius--GEBUMST hat!", sagte Lily kichernd.
"Verdammt richtig," sagte Marianne.
"War Black wirklich so gut?", fragte Clarissa.
"Er war jenseits von allem," sagte Marianne. "Vielleicht solltest du ihn auch mal fragen. Ich bin sicher er würde sofort einwilligen."
"Marianne!", kreischte Lily, die immer noch kicherte.
"Ich überlegs mir mal," sagte Clarissa. "Er ist ein richtig geiles Biest, oder nicht? Wo bumst ihr eigentlich mit den Jungs?"
"Im Raum der Wünsche," sagte Marianne.
"Der Raum der was?", fragte Lily.
"Wünsche," sagte Marianne. "Kennst du ihn nicht? Er ist brilliant. Dieser Raum ist hinter der Wand von Barnabas dem bekloppten versteckt. Du weisst schon, der, der von den Trollen verhauen wird. Auf alle Fälle ist er nur dort, wenn er dringlich gebraucht wird."
"Und du und Sirius brauchten ihn offensichtlich dringend," sagte Clarissa trocken.
"Verdammt richtig," sagte Marianne. "Er konnte schlecht mitten auf dem Korridor über mich herfallen, nicht?"
"Marianne!" Lily lachte so fest, dass ihr Tränen über die Backen rollten.
"Du Nutte!", schrie Clarissa, packte ein Kissen und schlug es Marianne über den Kopf.
"Au!", kreischte diese, aber lachte immer noch. Schnell las sie ein weiteres Kissen auf und zahlte es Clarissa auf der Stelle heim.
Und innerhalb Sekunden hatten die kreischenden und lachenden Mädchen eine sehr fröhliche Kissenschlacht.
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Lily lag in dieser Nacht wach und dachte über die Unterhaltung mit Clarissa und Marianne.
Sirius hatte bei Marianne seinen Mund und Zunge benutzt, dachte sie. Sie fragte sich, wie sich das wohl anfühlen würde, wenn ihr das ein Junge tun würde. Sie spürte ein Kribbeln zwischen den Beinen, das sich in Windeseile in jeder Ecke ihres Körpers ausbreitete.
Sie konnte sich es gut ausmalen, wie es sich anfühlen würde. Nass, heiss, einfach unglaublich. Sie dachte an James, was für ein sagenhafte Küsser er doch war, wie angenehm seine Zunge war. Wie er wusste was damit alles anzustellen war. Wenn er so ausgezeichnet im Küssen ihres Mundes war würde er vermutlich nicht weniger erstaunlich sein, wenn er seinen Mund dort hinunter bewegen würde--
"Oh" murmelte sie und fühlte ein hitziges Prikeln zwischen ihren Beinen. Konnte sie James jemals sowas tun lassen? Wollte sie ihn lassen?
Natürlich willst du, sagte ihr eine innere Stimme.
In Gedanken drehte sie sich zu ihm um. Betatschte ihn. Benutzte ihren Mund bei ihm. Sie verzog ihr Gesicht. Sie war sich nicht sicher, ob sie das tun könnte, ihren Mund zu verwenden. Sie hatte noch nie einen Jungen dort berührt. Die ganze Idee von dem männlichen Organ machte sie nervös. Dieses separate Anhängsel, das anschwillt und heiss und hart würde. Als hätte es einen eigenen Verstand oder so.
Okay, also keine Mundarbeit bei James. Noch nicht. Aber sie hatte ja Hände. Sie könnte ihre Hände benutzen.
Hast du ihn ausgezogen, hatte Clarissa gefragt.
Nein. Wollte sie es überhaupt? Sie überlegte. Sie wusste wie schwierig es war lüstern und darüber frustriert zu sein. Es musste für James mindestens so schwierig sein. Nein, schlechter, weil er dieses Organ auch noch besass, womit er umgehen musste. Und sie fragte sich wie es aussah, wie es sich anfühlte.
Sie kicherte in ihr Kissen hinein.
"Du hast dich in eine richtige Nutte verwandelt, Evans," murmelte sie hervor.
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Choooo: Thx wie immer :D
Soulsister*3000: (Thorin) Hack nur auf meinen Schweizerfehlern rum *g* (Mices hats mir auch schon in totaler Freude erzählt...) Im Schweizerdeutschen sagt man eben:"Ich/I han chalt...." Ihr seid ja alle so fieeees :P
gereon: (Thorin) Hehe, mich hets gfreut, dass das kapitel so churz gsi isch! Han i weniger schaffe müssen ;)
san sebastian: Hehe, mir wennd ja, dass d überlebsch :P
Jessy Black: Thx, hier die Fortsetzung ^^
***
Ab jetzt wird es Kapitel geben, die ein wenig länger sind, deshalb bitte nicht austicken, wenns ein wenig länger geht. Wir tun, was wir können, zumal die Schule morgen wieder beginnt! PLZ REVIEWS ! ;)
