Sorry, hat ein wenig lange gedauert, aber bereitet euch jetzt auf das
(unserer Meinung nach) beste Kapitel in dieser Geschichte vor!!! ;)
Jetzt Durin:
Kapitel Vierzehn: Die Begegnung in der Bibliothek
A/N: Achtung, jetzt geht's an den Speck ;)
Die Wochen vergingen schnell für James, einen großen Anteil daran hatten zweifellos die vielen Hausaufgaben. Es schien wie, wenn er jeden Tag mehr auf bekam. In jeder Unterrichtsstunde verbrachten die Lehrer mindestens fünf Minuten damit, ihnen alles über ihre wichtigen NEWTs in diesem siebten Schuljahr zu erklären. James wünschte sie würden damit aufhören. Er hatte schon genug Probleme mit den Hausaufgaben, dem Quidditch-Training und seinen Pflichten als Schulsprecher, ohne sich den Kopf auch noch über seine Zukunft nach Hogwarts zu zerbrechen.
Der schlimmste Teil an diesem Programm war, dass er nicht mehr so viel Zeit mit Lily verbringen konnte, wie er wollte. Sie waren zu einigen weiteren Verabredungen nach Hogsmeade gegangen, meistens passierte aber nicht mehr, als ausgelassenes Küssen vor Lilys Zimmer. Aber James freute es sehr, weil es schien, als würde Lily immer mehr in ihre Beziehung hineinwachsen. Er konnte es nicht lassen, sie zu necken, aber sie gab es ihm zurück und er entdeckte, dass sie eigentlich einen fiesen Sinn für Humor hatte. Er mochte sie mehr und mehr jeden Tag.
Wenn er mit Lily zusammen war gab es nur ein Problem: Er konnte sich auf nichts anderes konzentrieren. Er war in jeder Stunde abgelenkt, seine Augen wanderten immer wieder zu ihrem roten Haar und seine Gedanken zu ihrer weichen Haut. Er bemerkte, dass er auch nicht mehr so gut wie früher flog. Gryffindor hätte fast einen sicheren Sieg gegen Ravenclaw verschenkt und James wusste es lag daran, dass Lily Evans zusah.
James verbrachte auch immer weniger Zeit mit Sirius, Remus und Peter als ihm Lieb gewesen wäre. Er hatte einfach weniger Zeit oder Gelegenheit, um Unsinn anzustellen, den er früher so gern getan hatte. Besonders Peter Pettigrew wurde ihm langsam fremd, da er ihn kaum sah. Tatsächlich war sich James sicher, er sah ihn in letzter Zeit nur wenn der Vollmond kam und sie alle mit Remus zur heulenden Hütte gingen.
Danach kam natürlich das alte Problem in seinen Hosen. James wunderte sich, ob er sich darauf vorbereiten sollte, mit diesen Schmerzen sein ganzes Leben herum zulaufen. Nur der kleinste Gedanke an Lily verursachte rege Bewegung da unten. Es war zum Verrückt werden. Sie hielt ihre Vereinbarung resolut ein, aber es schien ihm eher wie eine "Benutzungsgebühr" zu werden. Er war der perfekte Gentleman (na gut, grösstenteils), aber wann um Himmelswillen würde sie das alles vergessen?
Und auch es sich selbst zu machen schien nicht zu helfen. James fühlte sich lächerlich. Er war bereits achtzehn, er sollte schon über dies hinaus gekommen sein.
Die einzige Erlösung konnte ihm Lily geben. Er wusste, er würde bald mit ihr darüber sprechen.
Ich brauch sie nicht nur zum ficken, dachte er. Ich brauche nur ETWAS neben küssen. Ich hab sie nicht mehr auf mir gespürt, seit unserem zweiten Date!
Jetzt sass er still in Verwandlung, seine Augen waren fixiert auf Lilys Rücken (sie sass neben Clarissa), bestaunte jede einzelne Strähne und wünschte er würde sein Gesicht hinein drücken. Normalerweise war er aufmerksam.
"Sie sind dran Herr Potter."
James blinzelte:"Was?" Er zwang seinen Blick von Lily abzuwenden und hinauf auf Professor McGonagalls Gesicht zu richten.
"Verdammt noch mal Potter, wachen sie auf!", fauchte sie.
"Sorry", sagte er und sein Nacken wurde heiss vor Scham. Die meisten Slytherins, inklusive Lucius Malfoy, kicherten.
"Ruhe", fauchte McGonagall, ,,Potter, im Falle, dass sie vergassen, wo sie sind, wir sind hier in Verwandlung für Fortgeschrittene. Heute arbeiten wir an Aufruf-Zaubern."
"Ja, Professor", sagte James und sass gerader auf, ,,ich weiß."
"Ach ja?", sagte sie, ihre Augenbrauen wurden dünn, ,,exzellent. Dann würden sie bitte so nett sein aufzustehen, nach vorne zu kommen und uns vielleicht einen Esstisch und vier Stühle herzuzaubern?"
James schluckte. Na super, dachte er. Ich hab nen Ständer und muss nach vorne gehen. Wirklich super.
Er schielte hinüber zu Severus Snape und versuchte sich vorzustellen wie er nackt aussehen mag. Mit Erleichterung stellte er fest, dass es klappte.
Der Ständer verging. James stand auf und schritt zufrieden nach vorne. Ein Tisch und vier Stühle? Kinderspiel. Er konnte sogar eine ganze Einrichtung für ein Einfamilienhaus herzaubern.
James kam vorne an und versuchte angestrengt nicht auf Lily zu schauen. Er hob seinen Zauberstab, schwang ihn einige Male schnell hin und her, und ein eleganter kleiner Esstisch mit vier dazu passenden Stühlen erschienen.
McGonagalls Lippen wurden ganz dünn; James wusste, sie versuchte nicht zu lächeln.
"Exzellent Mr. Potter", sagte sie, ,,zwanzig Punkte für Gryffindor."
Gemurmel kam auf; James schielte hinüber zu den Slytherins, alle blickten ihn finster an. Lucius Malfoy gab ihm einen Blick von purem Hass. Snape tat dasselbe. James zeigte ihm ein selbstgefälliges Lächeln, dann blickte er flüchtig auf Lily.
Sie lächelte ihn warm an und als er an ihrer Bank vorüber ging winkte er. Sie kicherte leise hinter ihrer Hand als Clarissa die Augen rollte.
James setzte sich wieder neben Sirius.
"Fett James", flüsterte Sirius.
"Das?", sagte James, ,,das war nichts."
"Nichts?", flüsterte Sirius zurück, als er vortäuschte Notizen zu machen, ,,nicht wenn du im Moment so abgelenkt bist. Besser du fickst Evans bald oder du fliegst von der Schule."
"Fresse", fauchte James.
An diesem Abend um Zehn Uhr entspannte sich James mit einer Dusche. Er war gerade von einem brutalen Quidditch Training zurückgekehrt und wollte nichts weiter als einfach ins Bett zu gehen. Aber er wusste, er hatte noch Zaubertrank-Hausaufgaben. Noch schlimmer war, dass er für diese wichtige Arbeit Nachforschungen betreiben mussten, was wiederum bedeutete er musste in die Bibliothek gehen.
Er hasste die Bibliothek. Madam Pince, die Bibliothekarin, war ein echter Tyrann. Wenn man nur den kleinsten Laut von sich gab, bekam man mindestens einen vernichtenden Blick von ihr. Aber meistens bekam man eine Verwarnung und wenn man zwei davon hatte wurde man raus geworfen und eine Zeit lang aus der Bibliothek verbannt.
Für James war es noch schlimmer; er war nämlich auf Madam Pinces Liste der von ihr meist gehassten Schüler, wurde schon so oft herausgeworfen, dass man es nicht mehr zählen könnte, weil er die "kein Lärm"-Regel, aber auch noch die "kein Essen"-Regel, die "kein Fuss auf dem Tisch"-Regel, die "nicht lachen"-Regel, die "nicht neu anordnen der Magazine"-Regel und die "nicht Bücher schweben lassen"-Regel und noch viele andere gebrochen hatte.
Tatsächlich war der einzige Schüler, der mehr Regeln gebrochen hatte, Sirius, weil er nicht nur alle oben genannten brach, sondern auch die "nicht ficken"-Regel (offiziell wurde sie die "sexuelle Enthaltungsregel" genannt), was ihm einen Monat die Magazine sortieren einbrachte.
James betrat die Bibliothek und automatisch steuerte er die hinterste Ecke des Raumes an, die ausserhalb des Sichtfeldes von Madam Pince lag. Er suchte seine Feder in seiner Tasche, als er aufschaute und Lily alleine an dem Tisch sitzen sah, an dem er als letztes gesessen hatte. Sie schaute auf und lächelte ihn an.
Verdammt, dachte er. Ich werde nicht viel arbeiten können, wenn ich mich mit ihr an einen Tisch setze. Aber sie winkte ihm zu und er spürte wie seine Füsse ihn regelrecht zu ihr trieben, wo er vis-à-vis von ihr Platz nahm.
"Hey", flüsterte er.
"Hi", sagte sie, ,,eine seltene Erscheinung dich hier zu sehen."
"Japp", sagte er einfühlsam, "naja, ich bin nicht wirklich beliebt bei -"
Er wurde von einem sehr lauten "Pssst" von Madam Pince unterbrochen; James drehte sich um und sah wie sie ihm vernichtende Blicke zuwarf.
Er schaute Lily an, die nur die Achseln zuckte.
"Wir müssen sowieso lernen", flüsterte sie, ,,nicht sprechen."
"Okay", flüsterte James, nahm ein Stück Pergament, sein Tintenfass und sein Zaubertränkebuch aus seiner Tasche. Vorsichtig bereitete er alles vor sich aus und sah Lily an, die tief in ihren Arithmetikbericht versunken war. Sie hatte ihr Haar hinter ihre Ohren gestrichen und schrieb wie wild in einer fließenden, femininen Schrift. Sie fuhr mit ihrer Zungenspitze über ihre Lippen und hatte einen Blick von purer Konzentration auf ihrem Gesicht.
Sie sieht entzückend aus, dachte er, schüttelte dann aber den Kopf. Hausaufgaben.
Aber er konnte es nicht lassen, immer wieder zu ihr hinüberzuschielen, sogar als er versuchte die erste Frage zu beantworten. Er seufzte auf vor Frustration. Lily sah auf.
"Was'n los?", flüsterte sie. Noch ein lautes Psst von Pince. James rollte die Augen. Er nahm ein kleines Stück Pergament und schrieb etwas, dann schob er es ihr hinüber.
--Kann mich nicht konzentrieren.
Sie kribbelte etwas und schob es ihm zurück.
--Was ist los?
Er schrieb zurück.
--Nichts. Du siehst nur wirklich hübsch aus.
Sie lächelte kurz, als sie dies las, und schrieb dann zurück.
--Danke. Du auch.
Und sie begannen ausgelassen zu schreiben.
--Du denkst ich bin hübsch? Gut, danke, nehm ich an.
--Okay, nicht hübsch. Ist süss besser?
--Viel besser. Danke.
--Ich bin glücklich, dass du zustimmst. Jetzt solltest du dich aber wirklich auf deine Hausaufgaben konzentrieren.
--Danke, Miss Oberzicke, dass du das offensichtlichste hingewiesen hast. Aber es ist schwierig sich auf die Arbeit zu konzentrieren, wenn du so gut riechst.
--James, hör auf mit mir zu flirten und mach deine Zaubertrank-Aufgaben! Und ich bin nicht zickig. Du auf der anderen Seite bist unverbesserlich.
--Kann nichts machen, wenn du in der Nähe bist. Das ist unser Fehler.
--Wirklich? Das ist witzig, weil hier, wo ich sitze, PROBIERE ich nur meine Aufgaben zu machen.
--Aber du siehst so süß aus, wenn du es machst. Gib mir ne Pause Lil. Ich sterbe hier.
--Du stirbst? Wirklich? Du siehst für mich vollkommen gesund aus.
--Du WEISST, was ich meine.
--Oh, das.
--Ja, das.
--James, ich dachte wir hätten uns darauf geeinigt, dass...
--Ich weiss was wir abgemacht haben, Lil, aber hast du eine Ahnung wie es ist mit konstantem Schmerz herumzulaufen?
--Du leidest nicht wirklich unter KONSTANTEM Schmerz.
--Doch, tu ich.
--Sie mal James. Ich versuche nur meine Hausaufgaben zu machen. Mir tut es Leid, dass du Schmerzen hast, aber im Moment musst du eben damit leben.
--Merlin, bist du grausam.
--Ich bin nur praktisch.
--Und grausam.
--James.
--Na gut. Sei doch so, wenn du willst. Ich werde jetzt nur meine Aufgaben machen und versuchen zu vergessen, dass du mich leiden lässt.
--Ich lasse dich nicht leiden!
--Lily, bitte, ich VERSUCHE meine Hausaufgaben zu machen. Würdest du bitte aufhören mir zu schreiben? Bitte?
--Du hast angefangen!
--Nur weil du so großartig aussiehst und es die einzige Möglichkeit ist mit dir zu reden, ohne dass Pince mich raus wirft.
--Wenn es ein Problem ist kann ich gehen, weißt du.
--Nein, geh nicht. Ich mag es wenn du hier bist. Sogar wenn du mich ablenkst.
--Vielleicht solltest du aufhören mich anzusehen.
--Kann nichts machen. Du bist das hübscheste Ding hier drin.
--Du bist unmöglich.
--Ich bin auch so geil wie die Hölle.
--Wie du gesagt hast.
--Denkst du, wir könnten vielleicht zurück in mein Zimmer gehen?
--NEIN.
--Bitte?
--Verdammt James. Ich hab dir schon tausendmal gesagt, ich bin nicht bereit für. na, du weißt schon.
--Ich spreche nicht über "na, du weißt schon". Ich spreche über eine kleine Befreiung. Das ist alles. Nur eine kleine Erleichterung, ich schwöre.
--Ich verstehe. Und wenn ich dir diese kleine Befreiung gebe, die du willst, wirst du aufhören mit Schmerzen herumzulaufen, machst deine Hausaufgaben und lässt mich alleine, damit ich meine machen kann?
--Ich versprechs.
--Gut. Dann werde ich dir eine kleine Erleichterung geben.
James Augen weiteten sich ein bisschen, als er die letzte Nachricht las. Danke Merlin! Sie konnten endlich diese unterdrückende Bibliothek verlassen, zurück zu seinem Zimmer gehen, wie verrückt knutschen und sogar jenseits davon gehen. Er lächelte und fing an seine Sachen in seine Tasche zu packen, als er etwas spürte. Irgend etwas streichelte seinen kleinen Liebling (A/N: Wer ist das wohl? :P). Er legte seine Feder nieder und schaute auf.
Lily saß mit einem eher selbstgefälligem Lächeln da. Er spürte erneut, wie etwas an seinem Liebling rieb. Ihr Fuss. Ihr schuhloser, von einer Socke bedeckter Fuss.
Sie presste mit dem Fußballen leicht gegen seinen Ständer und fuhr langsam die ganze Länge ab. Er stöhnte.
"Was machst du da?", flüsterte er.
"Psst!", zischte Madam Pince.
James blinzelte und biss sich auf die Lippe. Oh mein Gott. Er war in der Bibliothek, saß vis-a-vis mit dem schönsten Mädchen der Welt und sie rubbelte ihm eins mit ihrem Fuss. Er griff nach dem Pergament, auf das sie ihr ganzes Gespräch geschrieben hatten und kritzelte eine neue Nachricht.
--Was TUST du?
Er schob das Pergament über den Tisch, was ihn Zwang noch mehr in ihren Fuss zu lehnen, wodurch seine Aufstehmännchen pochte, was ihn wiederum dazu zwang sich aufrecht hinzusetzen und sein Verlangen zu stöhnen zu unterdrücken. Oh Merlin, es fühlte sich so gut an.
Sie lächelte ihn freundlich an, als sie seine Nachricht las, dann schrieb sie ruhig eine weitere Nachricht darauf, alles während ihr Fuss ihn zärtlich auf und ab streichelte. Sie schob das Pergament zu ihm herüber.
--Ich helfe dich nur.
Er blinzelte und suchte nach Atem, dann hob er zitternd seine Feder auf, tauchte sie in sein Tintenfass und schrieb eine weitere Nachricht.
--Wir sind in der Bibliothek Evans!
Er gab ihr das Pergament zurück; sie las es und schrieb zurück.
--Darüber bin ich mir im Klaren.
--Du bist böse.
--Ich kann aufhören, wenn du willst.
--Nein, bitte nicht. Bitte HÖR NICHT AUF.
Er legte seine Feder nieder, als sie die letzte Nachricht las und lehnte sich mehr in ihren Fuss; sie presste ihn gegen "ihn" und rieb fester. Er schloss seine Augen und biss sich auf die Lippen. Er spürte wie sich ihre Zehen um ihn herumkreisten und er griff nach dem Tisch, seinen Umhang, einige Stücke Pergament. Er begann Pergament in seiner Hand zu zerknittern, als er plötzlich schnell näherkommende Schritte hörte.
Seine Augen flogen auf und er zwang sich selbst sich aufzusetzen, während er näher zum Tisch rückte um sein Rohr zu verstecken. Lily hörte nicht auf zu reiben.
"Mr. Potter", zischte Pince und sah ihn böse an. "Hören sie auf dieses Geräusch zu machen! Wenn sie ihr Pergament entsorgen müssen, dann tun sie das bitte LEISE.
James blinzelte, versuchte sich zu fokussieren und nicht vom Stuhl zu fallen.
"Ja, Madam", krächzte er leise und biss sich auf die Lippe.
"Ist alles in Ordnung Potter?", fragte Pince misstrauisch. Sie schielte rüber zu Lily, die aufsah und die Bibliothekarin mit ihrem unschuldigstem Lächeln anlächelte. Sie hatte ihre Feder in der Hand und für die ganze Welt, war sie nur tief in ihren Hausaufgaben versunken. Pinces Augen schossen zurück zu James.
"Mir geht's gut", flüsterte James, schielte zu Lily hinüber und im nächsten Moment biss er sich auf die Zunge um ein Stöhnen zu unterdrücken, als sie wieder mit ihrem Fußballen auf und ab fuhr.
Madam Pince blickte ihn finster an und gab ein kleines Schnauben von sich, als sie sich entfernte. James atmete erleichtert auf, aber seine Freude hielt nur kurz; Lily hatte begonnen ihn stärker und schneller zu streicheln.
"Lily", flüsterte er die Hoffnung verlierend. Sie guckte ihn nicht einmal an, sondern schaute tief in ihre Arithmetikbuch, wie wenn es von großem Interesse wäre.
"Hör auf", bat er, ,,bitte."
Lily sah auf. "Was war das?", fragte sie, rieb aber immer noch sein Ding. Lieber Gott, wenn sie nicht bald aufhörte, würde er genau hier in der Bibliothek kommen, und das wäre ein Schlamassel, an das er gar nicht denken wollte. Für einen Bruchteil einer Sekunde wünschte er, er wäre ein Mädchen; deren Orgasmen waren nie so unordentlich.
"AUFHÖREN", sagte James in einem lauten Flüstern. Er fühlte das Verlangen den Stuhl vom Tisch weg zu stoßen, weg von ihrem Fuss. Er atmete noch einmal tief.
Nackter Snivelly, nackter Snivelly, nackter Snivelly, dachte er immer und immer wieder. Das Reiben an seinem Liebling begann zu verebben. So etwas in der Art. Er sah auf zu Lily, die immer noch tief in ihre Arithmetikbuch schaute; ihre Lippen formten ein Lächeln.
James griff nach einem anderen Stück Pergament und schrieb etwas darauf und schob es dann zu ihr hinüber.
--Du kleines BIEST.
--Sorry, hast du das etwa nicht gemocht?
--Du weißt, dass ich es mochte.
--Gut. Da bin ich froh. Fühlst du dich schon ein bisschen besser?
--NEIN! Das war wirklich gemein Evans! Du bist SO eine Zicke. Wie zur HÖLLE soll ich nun an meine Hausaufgaben denken?
--Du bist derjenige der verlangte, dass ich aufhöre. Vielleicht hättest du mich das beenden lassen sollen.
--Richtig. Wie wenn ich es wünschte einen Orgasmus genau hier in der verdammten Bibliothek haben wollte. Jetzt, verdammt, können wir endlich zu meinem Zimmer gehen und dies richtig zu Ende führen.
--Du kannst mich nicht herumbefehlen, wie wenn ich deine kleine "Erleichterungs-klavin" wäre!
--Oh, aber du kannst mich einfach so necken hier mitten in der verdammten Bibliothek?
--Du hast angefangen.
--Na gut. Ich hab angefangen. Dann bringe ich es jetzt auch zu Ende.
--Oh wirklich?
--Ja wirklich. Du steckst jetzt in großen Schwierigkeiten.
Er legte seine Feder nieder, stieß seinen Stuhl vom Tisch weg und stand auf. Sie sah zu ihm auf, ihre Augen weit geöffnet. James nahm seine Bücher, sein Pergament, seine Feder und das Tintenfass schlenderte zu ihr hinüber, nahm den Sitz rechts neben ihr und setzte sich.
"Was tust du?", zischte sie und sah erschrocken aus.
"Ich sitze neben dir, wie sieht es sonst aus?", flüsterte er.
"Du probierst besser nichts", warnte sie und warf einen hastigen Blick auf Madam Pince.
"Kann ich nicht neben dir sitzen und meine Aufgaben machen?", flüsterte er unschuldig. Sein Ständer hatte sich nun beruhigt, jetzt, da er wusste was er jetzt dann gleich tat.
Lily beäugte ihn vorsichtig. "Du schwörst, du wirst nur deine Aufgaben machen?", flüsterte sie, während sie ihren Stuhl ein bisschen von ihm fort rückte. "Ich meine, du wirst nichts, du weißt schon, wollen dass ich-irgend etwas TUE?"
"Ich will nicht, dass du etwas machst Evans", sagte James und lächelte leicht. Auf einmal küsste er ihre Nasenspitze ganz schnell. Sie errötete und lächelte.
"Konzentrier dich nur auf deine Aufgaben", sagte er, richtete sich ein und nahm seine Feder in die Hand.
Sie lächelte. "T'schuldige, dass ich, na ja", sagte sich schüchtern, ,,ich- vielleicht könnten wir, du weißt schon, später zu deinem Zimmer gehen und-"
"Richtig. Später", sagte er und strich ihr Haar mit seiner linken Hand zurück. Er zwinkerte ihr zu. Sie entspannte sich und liess sich zu ihrer Arbeit nieder. James sah sie für einen Moment an, dann wendete er seine Aufmerksamkeit seiner Zaubertrankaufgabe zu. Nur bis sie sich sicher fühlt, dachte er. Das kleine Biest.
Für ungefähr zehn Minuten arbeiteten sie in völliger Stille. James hatte es sogar geschafft einige Fragen richtig zu beantworten; er bemerkte nebenbei, dass Lily regelrecht durch ihre Aufgaben flitzte und mehr Pergament beschrieb, als eigentlich erwartet wurde. Wieder einmal hatte sie wieder ihren Blick von purer Konzentration aufgesetzt, die Zungenspitze berührte ihre Oberlippe. James starrte sie einen Moment lang an, lächelte dann und schlüpfte mit seiner linken Hand unter den Tisch.
Seine Hand fand sofort ihr Bein; sie zuckte zusammen, als er ihr nacktes, sanftes Knie berührte.
Sie sah ihn schockiert an; er lächelte glückselig.
"Was tust du da?", flüsterte sie.
"Nichts", sagte er, hob seine Augenbrauen, aber nicht seine Hand; seine Finger begannen nun ihre Haut zu streicheln.
"Hör auf damit", flüsterte sie.
"Mit was aufhören?"
"Mit dem", flüsterte sie und zog ihr Knie fort. Er rückte seinen Stuhl näher zu ihrem und streichelte ihr Knie wieder mit seiner Hand, dann bewegte er seine Handfläche höher. Sie stöhnte.
"Was meinst du genau mit 'dem'?", fragte James. Seine Finger liefen über ihr Knie und ein bisschen ihren Oberschenkel hinauf. Merlin, wie weich ihre Haute war!
"James-"
"Ich mache nur meine Aufgaben Evans", flüsterte er, während seine Finger immer höher ihren Oberschenkel hinauf wanderten. Er fuhr mit der Hand unter ihren Rock. Sein Blick fixierte sich auf die Zaubertrankaufgaben, wo er sogleich eine Zeile mit seiner Feder durchstrich.
"James, hör auf", flüsterte sie. Aber sie machte keine Anstalten, von ihm wegzukommen.
"Ich mache nichts", sagte er, seine Hand bewegte sich immer noch höher. Seine Finger strichen über ihre Hüfte, berührten ihren Slip.
"Doch du, du-", begann sie, aber es schien, dass sie, was sie als nächstes sagen wollte, herunterschluckte, als seine Hand erneut herumfuhr, diesmal nach unten, über ihr Knie und langsam die Innenseite ihrer Oberschenkel hinauf.
"James", flüsterte sie, ,,nicht." Sie bewegte sich nicht.
"Was nicht?", fragte er, rückte seinen Stuhl noch näher zu ihr und liess seine Hand noch weiter hinauf gleiten.
"Bitte", flüsterte sie und rang nach Luft, als seine Finger ihren Slip streichelten.
"Bitte was?", flüsterte er ihr ins Ohr und lehnte sich näher zu ihr. Er spürte, wie ihre Knie auseinanderflogen, und seine Finger bewegten sich zu jenem versteckten Ort zwischen ihren Beinen.
"Das ist nicht-fair", flüsterte sie. Sie machte immer noch keine Anstalten ihn zu stoppen.
"Sag mir ich soll aufhören und ich hör auf", murmelte er, seine Augen glitten umher, um sicher zugehen, dass sie niemand beobachtete. Seine Finger bewegten sich wieder und er begann sie über ihrem Slip zu streicheln. Sie war schon feucht. Er fühlte wie sein Ständer zurück kam.
Sie biss sich auf die Lippe und schloss ihre Augen; sie war nicht in der Lage zu sprechen. Dann öffnete sie ihre Augen und sah ihn an.
"Du bist - gemein", flüsterte sie. Sie atmete schwer.
"Sag mir ich soll aufhören und ich hör auf", wiederholte er, als gerade seine Finger unter ihren Slip gleiteten. Er fand ihr Geschlecht und biss sich selbst auf die Lippe. Sie war sehr feucht. Er drehte seine Faust und zwei Finger glitten langsam in sie hinein, während seine Handfläche das kleine Bündel Nerven, welches unter weichem Fleisch verborgen war, streichelte.
Lily stöhnte laut auf. Madam Pinces Kopf schoss auf und sie glotzte in ihre Richtung. Lily stellte mit der linken Hand das Arithmetikbuch vor ihr Gesicht und starrte darauf. Sie täuschte vor etwas mit ihrer Feder zu schreiben. Pince war im Moment nur zufrieden, dass sie beide lernten, und hatte keine Ahnung, wo James' Hand gerade war. Sie sah runter und drehte sich, ihre Aufmerksamkeit hatte wieder das Katalogisieren der Bücher.
"Wir wären fast erwischt worden Evans", flüsterte ihr James ins Ohr, ,,vielleicht sollte ich aufhören." Aber er hörte nicht auf.
"Oh Gott", flüsterte sie, als seine Finger rein und raus glitten. James schielte auf seine Zaubertranknotizen für einen Moment, schaute wieder in der Bibliothek herum und spürte eine Erregung in seinen Venen und in seiner Hose. Dies war gänzlich zu geil um war zu sein. Hier saß er nun, in der Bibliothek mit seiner Hand unter Lilys Rock und in ihrem Slip, und niemand schien es zu bemerken.
Er lehnte sich zu ihr hinüber. "Willst du, dass ich aufhöre?", flüsterte er, seine Finger bewegten sich immer noch langsam rein und raus, seine Handfläche drückte sanft gegen sie und bewegte sich auf und ab. Sie umklammerte die Seiten des Tisches so stark, dass ihre Knöchel weiss hervortraten.
"B-bitte", bat sie, ,,ich kann nicht-"
Er stoppte nicht. Er spürte, wie ihre Hüften sich schneller gegen seine Hand bewegten; er war dankbar, dass sie beide schwere Schulroben anhatten; sie versteckten viel von dem was vor sich ging. Sein Blick schweifte schnell in der Bibliothek umher; sie tat das gleiche, aber ihre Augen weiteten und schlossen sich und sie biss sich auf die Lippe um nicht zu schwer zu atmen. Süßer Merlin, war dies böse. Böse und fantastisch. Er hatte noch nie so etwas in der Art getan. Öffentliches Schmusen, aber noch nie mit jemand so Klugem. Und sie würde deswegen kommen. Oh ja, sie war am kommen.
Seine Finger bewegten sich schneller, er machte mit ihnen heiße Kreise; er zwang sich selbst, das Klopfen in seinem Rohr zu unterdrücken und konzentrierte sich nur auf sie. Er gab das Vortäuschen des Hausaufgabenmachens auf - es war zu schwierig sich auf irgend etwas anderes zu konzentrieren, wenn seine linke Hand so etwas machte.
Lily schloss wieder ihre Augen, griff mit der rechten Hand nach ihrer Feder, ihre Handfläche lag auf ihr. "James", flüsterte sie schwächlich und ihr Kopf schoss nach hinten, dann nach vorne.
James blickte noch ein Mal in der Bibliothek umher. Noch immer bemerkte niemand, was er gerade tat. Er fragte sich, ob er vielleicht aufhören sollte; Lily sah aus, als würde sie verkrampft versuchen nicht zu schreien. Und wenn er stoppen würde, würde es ihr zu Recht so ergehen. Lass sie ruhig wissen wie es war, so fürchterlich frustriert zu sein.
Aber er konnte nicht stoppen. Es war zu erregend, als dass er aufhören könnte. Sie war zu heiß. Er rutschte näher zu ihr. Sie war nah, so nah. Er verlangsamte seine Finger und sie biss sich wieder auf die Lippe.
"James, bitte", flüsterte sie.
"Willst du, dass ich es zu Ende bringe?", flüsterte er, seine Zunge nibbelte an ihrem Ohrläppchen. So feucht, so heiß, so weich. Lieber Gott, er musste dies zu Ende bringen oder er kam stattdessen. Aber er wollte sie fragen. Er musste ihre Antwort einfach hören.
"James", flüsterte sie noch mal, drückte ihre Augen zu und drückt ihre Hand fest um die Feder.
"Sag's mir", flüsterte er, rutschte leicht umher, damit der Schmerz in seinen Hosen ein bisschen schwächer wurde. "Sag's mir." Er lehnte nahe zu ihr.
Sie drehte ihren Kopf leicht, griff mit der linken Hand unter den Tisch und griff seine Faust. "Ja", flüsterte sie, so leise, dass er es kaum hörte.
"Bitte-Gott-hör nicht auf."
Mit einem letzten flüchtigen Blick in der Bibliothek umher versicherte er sich, dass ihn niemand sah, rückte immer noch näher zu ihr und bewegte seine Finger schneller, schneller und noch schneller. Sie biss sich auf die Lippe, drückte ihre Augen zu, drückte sich gegen ihn.
Im nächsten Moment schnellte ihr Kopf zurück, sie biss sich auf die Lippe, atmete laut aus und brach ihre Feder mit ihrer Hand entzwei. Er spürte ihre Hüften gegen ihn stoßen und ihre Muskeln schlossen sich um ihn herum, als sie ihren Höhepunkt erreichte, sie atmete in kleinen, schnellen, kaum hörbaren Keuchern. James biss sich selbst auf die Lippe und kämpfte gegen seinen eigenen Höhepunkt.
Madam Pince fuhr herum, als sie die Feder zerbrechen hörte; James zog blitzartig seine Hand von Lily Rock weg. Lily blinzelte; sie versuchte nicht zu keuchen, aber sie hatte nicht besonders viel Erfolg. Sie lächelte Madam Pince schwach an und fing schlagartig in ihrer Tasche eine neue Feder zu suchen; sie zitterte.
Pince schnaubte einmal, drehte sich dann aber um. Lily gab auf in ihrer Tasche zu wühlen und schloss ihre Augen, als konzentrierte sie sich ihren Atem unter Kontrolle zu halten. James beobachtete sie einen Moment und spürte einen Anfall von Schuldgefühlen. Vielleicht hätte er dies nicht tun sollen. Er hatte nicht damit gerechnet ihr ihren ersten Orgasmus in der verdammten Bibliothek zu geben. Sie wünschte sich wahrscheinlich sie wären in seinem Zimmer, lägen auf seinem weichen Bett, alleine.
Lily drehte sich zu ihm um, ihr Gesicht weich und ihre Augen glasig. Dann lächelte sie und fuhr schnell mit ihren Finger durch sein verstrubbeltes Haar. Sie war überhaupt nicht wütend. Sie sah glücklich aus.
Nein, dachte James. Sie sah zufrieden aus. Er hatte das für sie getan. Sie zufrieden gestellt. Sein Ständer schmerzte wieder. Er konnte sie immer noch an seinen Fingern riechen. Er fühlte sich lächerlich zufrieden mit sich und der Welt. Er fühlte sich geiler als je in seinem Leben zuvor.
Potter, du schmutziger Depp, du hast dein Mädchen hier in der Bibliothek kommen lassen! Sie hat's gemocht!
"Potter, du bist fürchterlich", flüsterte sie und kicherte leicht, ,,Das war-meine beste-Feder."
*-*-*
Zu den Reviews:
Soulsister*3000: Jo, wie sollen wir denn das nun kommentieren?! :P
Mices: Jaja, nur wegen dir haben wir euch alle extra lange warten lassen! *harhar* Nene, Scherz, es hätte auch sonst so lange gedauert. *g*
gereon: *rofl* Du solltest in ne Anstalt gehen, um mit anderen über deine Sucht reden zu können. Jetzt, wo es so lange gedauert hat, bist du sicher auf Entzug! :P
san sebastian: Hey, wenn ich schnell wieder eis ufelade, chum ich denne no meh über?! (Thorin)
---
Thx, an alle, die dies lesen. Und jetzt alle auf den Button unten links klicken!!!
Jetzt Durin:
Kapitel Vierzehn: Die Begegnung in der Bibliothek
A/N: Achtung, jetzt geht's an den Speck ;)
Die Wochen vergingen schnell für James, einen großen Anteil daran hatten zweifellos die vielen Hausaufgaben. Es schien wie, wenn er jeden Tag mehr auf bekam. In jeder Unterrichtsstunde verbrachten die Lehrer mindestens fünf Minuten damit, ihnen alles über ihre wichtigen NEWTs in diesem siebten Schuljahr zu erklären. James wünschte sie würden damit aufhören. Er hatte schon genug Probleme mit den Hausaufgaben, dem Quidditch-Training und seinen Pflichten als Schulsprecher, ohne sich den Kopf auch noch über seine Zukunft nach Hogwarts zu zerbrechen.
Der schlimmste Teil an diesem Programm war, dass er nicht mehr so viel Zeit mit Lily verbringen konnte, wie er wollte. Sie waren zu einigen weiteren Verabredungen nach Hogsmeade gegangen, meistens passierte aber nicht mehr, als ausgelassenes Küssen vor Lilys Zimmer. Aber James freute es sehr, weil es schien, als würde Lily immer mehr in ihre Beziehung hineinwachsen. Er konnte es nicht lassen, sie zu necken, aber sie gab es ihm zurück und er entdeckte, dass sie eigentlich einen fiesen Sinn für Humor hatte. Er mochte sie mehr und mehr jeden Tag.
Wenn er mit Lily zusammen war gab es nur ein Problem: Er konnte sich auf nichts anderes konzentrieren. Er war in jeder Stunde abgelenkt, seine Augen wanderten immer wieder zu ihrem roten Haar und seine Gedanken zu ihrer weichen Haut. Er bemerkte, dass er auch nicht mehr so gut wie früher flog. Gryffindor hätte fast einen sicheren Sieg gegen Ravenclaw verschenkt und James wusste es lag daran, dass Lily Evans zusah.
James verbrachte auch immer weniger Zeit mit Sirius, Remus und Peter als ihm Lieb gewesen wäre. Er hatte einfach weniger Zeit oder Gelegenheit, um Unsinn anzustellen, den er früher so gern getan hatte. Besonders Peter Pettigrew wurde ihm langsam fremd, da er ihn kaum sah. Tatsächlich war sich James sicher, er sah ihn in letzter Zeit nur wenn der Vollmond kam und sie alle mit Remus zur heulenden Hütte gingen.
Danach kam natürlich das alte Problem in seinen Hosen. James wunderte sich, ob er sich darauf vorbereiten sollte, mit diesen Schmerzen sein ganzes Leben herum zulaufen. Nur der kleinste Gedanke an Lily verursachte rege Bewegung da unten. Es war zum Verrückt werden. Sie hielt ihre Vereinbarung resolut ein, aber es schien ihm eher wie eine "Benutzungsgebühr" zu werden. Er war der perfekte Gentleman (na gut, grösstenteils), aber wann um Himmelswillen würde sie das alles vergessen?
Und auch es sich selbst zu machen schien nicht zu helfen. James fühlte sich lächerlich. Er war bereits achtzehn, er sollte schon über dies hinaus gekommen sein.
Die einzige Erlösung konnte ihm Lily geben. Er wusste, er würde bald mit ihr darüber sprechen.
Ich brauch sie nicht nur zum ficken, dachte er. Ich brauche nur ETWAS neben küssen. Ich hab sie nicht mehr auf mir gespürt, seit unserem zweiten Date!
Jetzt sass er still in Verwandlung, seine Augen waren fixiert auf Lilys Rücken (sie sass neben Clarissa), bestaunte jede einzelne Strähne und wünschte er würde sein Gesicht hinein drücken. Normalerweise war er aufmerksam.
"Sie sind dran Herr Potter."
James blinzelte:"Was?" Er zwang seinen Blick von Lily abzuwenden und hinauf auf Professor McGonagalls Gesicht zu richten.
"Verdammt noch mal Potter, wachen sie auf!", fauchte sie.
"Sorry", sagte er und sein Nacken wurde heiss vor Scham. Die meisten Slytherins, inklusive Lucius Malfoy, kicherten.
"Ruhe", fauchte McGonagall, ,,Potter, im Falle, dass sie vergassen, wo sie sind, wir sind hier in Verwandlung für Fortgeschrittene. Heute arbeiten wir an Aufruf-Zaubern."
"Ja, Professor", sagte James und sass gerader auf, ,,ich weiß."
"Ach ja?", sagte sie, ihre Augenbrauen wurden dünn, ,,exzellent. Dann würden sie bitte so nett sein aufzustehen, nach vorne zu kommen und uns vielleicht einen Esstisch und vier Stühle herzuzaubern?"
James schluckte. Na super, dachte er. Ich hab nen Ständer und muss nach vorne gehen. Wirklich super.
Er schielte hinüber zu Severus Snape und versuchte sich vorzustellen wie er nackt aussehen mag. Mit Erleichterung stellte er fest, dass es klappte.
Der Ständer verging. James stand auf und schritt zufrieden nach vorne. Ein Tisch und vier Stühle? Kinderspiel. Er konnte sogar eine ganze Einrichtung für ein Einfamilienhaus herzaubern.
James kam vorne an und versuchte angestrengt nicht auf Lily zu schauen. Er hob seinen Zauberstab, schwang ihn einige Male schnell hin und her, und ein eleganter kleiner Esstisch mit vier dazu passenden Stühlen erschienen.
McGonagalls Lippen wurden ganz dünn; James wusste, sie versuchte nicht zu lächeln.
"Exzellent Mr. Potter", sagte sie, ,,zwanzig Punkte für Gryffindor."
Gemurmel kam auf; James schielte hinüber zu den Slytherins, alle blickten ihn finster an. Lucius Malfoy gab ihm einen Blick von purem Hass. Snape tat dasselbe. James zeigte ihm ein selbstgefälliges Lächeln, dann blickte er flüchtig auf Lily.
Sie lächelte ihn warm an und als er an ihrer Bank vorüber ging winkte er. Sie kicherte leise hinter ihrer Hand als Clarissa die Augen rollte.
James setzte sich wieder neben Sirius.
"Fett James", flüsterte Sirius.
"Das?", sagte James, ,,das war nichts."
"Nichts?", flüsterte Sirius zurück, als er vortäuschte Notizen zu machen, ,,nicht wenn du im Moment so abgelenkt bist. Besser du fickst Evans bald oder du fliegst von der Schule."
"Fresse", fauchte James.
An diesem Abend um Zehn Uhr entspannte sich James mit einer Dusche. Er war gerade von einem brutalen Quidditch Training zurückgekehrt und wollte nichts weiter als einfach ins Bett zu gehen. Aber er wusste, er hatte noch Zaubertrank-Hausaufgaben. Noch schlimmer war, dass er für diese wichtige Arbeit Nachforschungen betreiben mussten, was wiederum bedeutete er musste in die Bibliothek gehen.
Er hasste die Bibliothek. Madam Pince, die Bibliothekarin, war ein echter Tyrann. Wenn man nur den kleinsten Laut von sich gab, bekam man mindestens einen vernichtenden Blick von ihr. Aber meistens bekam man eine Verwarnung und wenn man zwei davon hatte wurde man raus geworfen und eine Zeit lang aus der Bibliothek verbannt.
Für James war es noch schlimmer; er war nämlich auf Madam Pinces Liste der von ihr meist gehassten Schüler, wurde schon so oft herausgeworfen, dass man es nicht mehr zählen könnte, weil er die "kein Lärm"-Regel, aber auch noch die "kein Essen"-Regel, die "kein Fuss auf dem Tisch"-Regel, die "nicht lachen"-Regel, die "nicht neu anordnen der Magazine"-Regel und die "nicht Bücher schweben lassen"-Regel und noch viele andere gebrochen hatte.
Tatsächlich war der einzige Schüler, der mehr Regeln gebrochen hatte, Sirius, weil er nicht nur alle oben genannten brach, sondern auch die "nicht ficken"-Regel (offiziell wurde sie die "sexuelle Enthaltungsregel" genannt), was ihm einen Monat die Magazine sortieren einbrachte.
James betrat die Bibliothek und automatisch steuerte er die hinterste Ecke des Raumes an, die ausserhalb des Sichtfeldes von Madam Pince lag. Er suchte seine Feder in seiner Tasche, als er aufschaute und Lily alleine an dem Tisch sitzen sah, an dem er als letztes gesessen hatte. Sie schaute auf und lächelte ihn an.
Verdammt, dachte er. Ich werde nicht viel arbeiten können, wenn ich mich mit ihr an einen Tisch setze. Aber sie winkte ihm zu und er spürte wie seine Füsse ihn regelrecht zu ihr trieben, wo er vis-à-vis von ihr Platz nahm.
"Hey", flüsterte er.
"Hi", sagte sie, ,,eine seltene Erscheinung dich hier zu sehen."
"Japp", sagte er einfühlsam, "naja, ich bin nicht wirklich beliebt bei -"
Er wurde von einem sehr lauten "Pssst" von Madam Pince unterbrochen; James drehte sich um und sah wie sie ihm vernichtende Blicke zuwarf.
Er schaute Lily an, die nur die Achseln zuckte.
"Wir müssen sowieso lernen", flüsterte sie, ,,nicht sprechen."
"Okay", flüsterte James, nahm ein Stück Pergament, sein Tintenfass und sein Zaubertränkebuch aus seiner Tasche. Vorsichtig bereitete er alles vor sich aus und sah Lily an, die tief in ihren Arithmetikbericht versunken war. Sie hatte ihr Haar hinter ihre Ohren gestrichen und schrieb wie wild in einer fließenden, femininen Schrift. Sie fuhr mit ihrer Zungenspitze über ihre Lippen und hatte einen Blick von purer Konzentration auf ihrem Gesicht.
Sie sieht entzückend aus, dachte er, schüttelte dann aber den Kopf. Hausaufgaben.
Aber er konnte es nicht lassen, immer wieder zu ihr hinüberzuschielen, sogar als er versuchte die erste Frage zu beantworten. Er seufzte auf vor Frustration. Lily sah auf.
"Was'n los?", flüsterte sie. Noch ein lautes Psst von Pince. James rollte die Augen. Er nahm ein kleines Stück Pergament und schrieb etwas, dann schob er es ihr hinüber.
--Kann mich nicht konzentrieren.
Sie kribbelte etwas und schob es ihm zurück.
--Was ist los?
Er schrieb zurück.
--Nichts. Du siehst nur wirklich hübsch aus.
Sie lächelte kurz, als sie dies las, und schrieb dann zurück.
--Danke. Du auch.
Und sie begannen ausgelassen zu schreiben.
--Du denkst ich bin hübsch? Gut, danke, nehm ich an.
--Okay, nicht hübsch. Ist süss besser?
--Viel besser. Danke.
--Ich bin glücklich, dass du zustimmst. Jetzt solltest du dich aber wirklich auf deine Hausaufgaben konzentrieren.
--Danke, Miss Oberzicke, dass du das offensichtlichste hingewiesen hast. Aber es ist schwierig sich auf die Arbeit zu konzentrieren, wenn du so gut riechst.
--James, hör auf mit mir zu flirten und mach deine Zaubertrank-Aufgaben! Und ich bin nicht zickig. Du auf der anderen Seite bist unverbesserlich.
--Kann nichts machen, wenn du in der Nähe bist. Das ist unser Fehler.
--Wirklich? Das ist witzig, weil hier, wo ich sitze, PROBIERE ich nur meine Aufgaben zu machen.
--Aber du siehst so süß aus, wenn du es machst. Gib mir ne Pause Lil. Ich sterbe hier.
--Du stirbst? Wirklich? Du siehst für mich vollkommen gesund aus.
--Du WEISST, was ich meine.
--Oh, das.
--Ja, das.
--James, ich dachte wir hätten uns darauf geeinigt, dass...
--Ich weiss was wir abgemacht haben, Lil, aber hast du eine Ahnung wie es ist mit konstantem Schmerz herumzulaufen?
--Du leidest nicht wirklich unter KONSTANTEM Schmerz.
--Doch, tu ich.
--Sie mal James. Ich versuche nur meine Hausaufgaben zu machen. Mir tut es Leid, dass du Schmerzen hast, aber im Moment musst du eben damit leben.
--Merlin, bist du grausam.
--Ich bin nur praktisch.
--Und grausam.
--James.
--Na gut. Sei doch so, wenn du willst. Ich werde jetzt nur meine Aufgaben machen und versuchen zu vergessen, dass du mich leiden lässt.
--Ich lasse dich nicht leiden!
--Lily, bitte, ich VERSUCHE meine Hausaufgaben zu machen. Würdest du bitte aufhören mir zu schreiben? Bitte?
--Du hast angefangen!
--Nur weil du so großartig aussiehst und es die einzige Möglichkeit ist mit dir zu reden, ohne dass Pince mich raus wirft.
--Wenn es ein Problem ist kann ich gehen, weißt du.
--Nein, geh nicht. Ich mag es wenn du hier bist. Sogar wenn du mich ablenkst.
--Vielleicht solltest du aufhören mich anzusehen.
--Kann nichts machen. Du bist das hübscheste Ding hier drin.
--Du bist unmöglich.
--Ich bin auch so geil wie die Hölle.
--Wie du gesagt hast.
--Denkst du, wir könnten vielleicht zurück in mein Zimmer gehen?
--NEIN.
--Bitte?
--Verdammt James. Ich hab dir schon tausendmal gesagt, ich bin nicht bereit für. na, du weißt schon.
--Ich spreche nicht über "na, du weißt schon". Ich spreche über eine kleine Befreiung. Das ist alles. Nur eine kleine Erleichterung, ich schwöre.
--Ich verstehe. Und wenn ich dir diese kleine Befreiung gebe, die du willst, wirst du aufhören mit Schmerzen herumzulaufen, machst deine Hausaufgaben und lässt mich alleine, damit ich meine machen kann?
--Ich versprechs.
--Gut. Dann werde ich dir eine kleine Erleichterung geben.
James Augen weiteten sich ein bisschen, als er die letzte Nachricht las. Danke Merlin! Sie konnten endlich diese unterdrückende Bibliothek verlassen, zurück zu seinem Zimmer gehen, wie verrückt knutschen und sogar jenseits davon gehen. Er lächelte und fing an seine Sachen in seine Tasche zu packen, als er etwas spürte. Irgend etwas streichelte seinen kleinen Liebling (A/N: Wer ist das wohl? :P). Er legte seine Feder nieder und schaute auf.
Lily saß mit einem eher selbstgefälligem Lächeln da. Er spürte erneut, wie etwas an seinem Liebling rieb. Ihr Fuss. Ihr schuhloser, von einer Socke bedeckter Fuss.
Sie presste mit dem Fußballen leicht gegen seinen Ständer und fuhr langsam die ganze Länge ab. Er stöhnte.
"Was machst du da?", flüsterte er.
"Psst!", zischte Madam Pince.
James blinzelte und biss sich auf die Lippe. Oh mein Gott. Er war in der Bibliothek, saß vis-a-vis mit dem schönsten Mädchen der Welt und sie rubbelte ihm eins mit ihrem Fuss. Er griff nach dem Pergament, auf das sie ihr ganzes Gespräch geschrieben hatten und kritzelte eine neue Nachricht.
--Was TUST du?
Er schob das Pergament über den Tisch, was ihn Zwang noch mehr in ihren Fuss zu lehnen, wodurch seine Aufstehmännchen pochte, was ihn wiederum dazu zwang sich aufrecht hinzusetzen und sein Verlangen zu stöhnen zu unterdrücken. Oh Merlin, es fühlte sich so gut an.
Sie lächelte ihn freundlich an, als sie seine Nachricht las, dann schrieb sie ruhig eine weitere Nachricht darauf, alles während ihr Fuss ihn zärtlich auf und ab streichelte. Sie schob das Pergament zu ihm herüber.
--Ich helfe dich nur.
Er blinzelte und suchte nach Atem, dann hob er zitternd seine Feder auf, tauchte sie in sein Tintenfass und schrieb eine weitere Nachricht.
--Wir sind in der Bibliothek Evans!
Er gab ihr das Pergament zurück; sie las es und schrieb zurück.
--Darüber bin ich mir im Klaren.
--Du bist böse.
--Ich kann aufhören, wenn du willst.
--Nein, bitte nicht. Bitte HÖR NICHT AUF.
Er legte seine Feder nieder, als sie die letzte Nachricht las und lehnte sich mehr in ihren Fuss; sie presste ihn gegen "ihn" und rieb fester. Er schloss seine Augen und biss sich auf die Lippen. Er spürte wie sich ihre Zehen um ihn herumkreisten und er griff nach dem Tisch, seinen Umhang, einige Stücke Pergament. Er begann Pergament in seiner Hand zu zerknittern, als er plötzlich schnell näherkommende Schritte hörte.
Seine Augen flogen auf und er zwang sich selbst sich aufzusetzen, während er näher zum Tisch rückte um sein Rohr zu verstecken. Lily hörte nicht auf zu reiben.
"Mr. Potter", zischte Pince und sah ihn böse an. "Hören sie auf dieses Geräusch zu machen! Wenn sie ihr Pergament entsorgen müssen, dann tun sie das bitte LEISE.
James blinzelte, versuchte sich zu fokussieren und nicht vom Stuhl zu fallen.
"Ja, Madam", krächzte er leise und biss sich auf die Lippe.
"Ist alles in Ordnung Potter?", fragte Pince misstrauisch. Sie schielte rüber zu Lily, die aufsah und die Bibliothekarin mit ihrem unschuldigstem Lächeln anlächelte. Sie hatte ihre Feder in der Hand und für die ganze Welt, war sie nur tief in ihren Hausaufgaben versunken. Pinces Augen schossen zurück zu James.
"Mir geht's gut", flüsterte James, schielte zu Lily hinüber und im nächsten Moment biss er sich auf die Zunge um ein Stöhnen zu unterdrücken, als sie wieder mit ihrem Fußballen auf und ab fuhr.
Madam Pince blickte ihn finster an und gab ein kleines Schnauben von sich, als sie sich entfernte. James atmete erleichtert auf, aber seine Freude hielt nur kurz; Lily hatte begonnen ihn stärker und schneller zu streicheln.
"Lily", flüsterte er die Hoffnung verlierend. Sie guckte ihn nicht einmal an, sondern schaute tief in ihre Arithmetikbuch, wie wenn es von großem Interesse wäre.
"Hör auf", bat er, ,,bitte."
Lily sah auf. "Was war das?", fragte sie, rieb aber immer noch sein Ding. Lieber Gott, wenn sie nicht bald aufhörte, würde er genau hier in der Bibliothek kommen, und das wäre ein Schlamassel, an das er gar nicht denken wollte. Für einen Bruchteil einer Sekunde wünschte er, er wäre ein Mädchen; deren Orgasmen waren nie so unordentlich.
"AUFHÖREN", sagte James in einem lauten Flüstern. Er fühlte das Verlangen den Stuhl vom Tisch weg zu stoßen, weg von ihrem Fuss. Er atmete noch einmal tief.
Nackter Snivelly, nackter Snivelly, nackter Snivelly, dachte er immer und immer wieder. Das Reiben an seinem Liebling begann zu verebben. So etwas in der Art. Er sah auf zu Lily, die immer noch tief in ihre Arithmetikbuch schaute; ihre Lippen formten ein Lächeln.
James griff nach einem anderen Stück Pergament und schrieb etwas darauf und schob es dann zu ihr hinüber.
--Du kleines BIEST.
--Sorry, hast du das etwa nicht gemocht?
--Du weißt, dass ich es mochte.
--Gut. Da bin ich froh. Fühlst du dich schon ein bisschen besser?
--NEIN! Das war wirklich gemein Evans! Du bist SO eine Zicke. Wie zur HÖLLE soll ich nun an meine Hausaufgaben denken?
--Du bist derjenige der verlangte, dass ich aufhöre. Vielleicht hättest du mich das beenden lassen sollen.
--Richtig. Wie wenn ich es wünschte einen Orgasmus genau hier in der verdammten Bibliothek haben wollte. Jetzt, verdammt, können wir endlich zu meinem Zimmer gehen und dies richtig zu Ende führen.
--Du kannst mich nicht herumbefehlen, wie wenn ich deine kleine "Erleichterungs-klavin" wäre!
--Oh, aber du kannst mich einfach so necken hier mitten in der verdammten Bibliothek?
--Du hast angefangen.
--Na gut. Ich hab angefangen. Dann bringe ich es jetzt auch zu Ende.
--Oh wirklich?
--Ja wirklich. Du steckst jetzt in großen Schwierigkeiten.
Er legte seine Feder nieder, stieß seinen Stuhl vom Tisch weg und stand auf. Sie sah zu ihm auf, ihre Augen weit geöffnet. James nahm seine Bücher, sein Pergament, seine Feder und das Tintenfass schlenderte zu ihr hinüber, nahm den Sitz rechts neben ihr und setzte sich.
"Was tust du?", zischte sie und sah erschrocken aus.
"Ich sitze neben dir, wie sieht es sonst aus?", flüsterte er.
"Du probierst besser nichts", warnte sie und warf einen hastigen Blick auf Madam Pince.
"Kann ich nicht neben dir sitzen und meine Aufgaben machen?", flüsterte er unschuldig. Sein Ständer hatte sich nun beruhigt, jetzt, da er wusste was er jetzt dann gleich tat.
Lily beäugte ihn vorsichtig. "Du schwörst, du wirst nur deine Aufgaben machen?", flüsterte sie, während sie ihren Stuhl ein bisschen von ihm fort rückte. "Ich meine, du wirst nichts, du weißt schon, wollen dass ich-irgend etwas TUE?"
"Ich will nicht, dass du etwas machst Evans", sagte James und lächelte leicht. Auf einmal küsste er ihre Nasenspitze ganz schnell. Sie errötete und lächelte.
"Konzentrier dich nur auf deine Aufgaben", sagte er, richtete sich ein und nahm seine Feder in die Hand.
Sie lächelte. "T'schuldige, dass ich, na ja", sagte sich schüchtern, ,,ich- vielleicht könnten wir, du weißt schon, später zu deinem Zimmer gehen und-"
"Richtig. Später", sagte er und strich ihr Haar mit seiner linken Hand zurück. Er zwinkerte ihr zu. Sie entspannte sich und liess sich zu ihrer Arbeit nieder. James sah sie für einen Moment an, dann wendete er seine Aufmerksamkeit seiner Zaubertrankaufgabe zu. Nur bis sie sich sicher fühlt, dachte er. Das kleine Biest.
Für ungefähr zehn Minuten arbeiteten sie in völliger Stille. James hatte es sogar geschafft einige Fragen richtig zu beantworten; er bemerkte nebenbei, dass Lily regelrecht durch ihre Aufgaben flitzte und mehr Pergament beschrieb, als eigentlich erwartet wurde. Wieder einmal hatte sie wieder ihren Blick von purer Konzentration aufgesetzt, die Zungenspitze berührte ihre Oberlippe. James starrte sie einen Moment lang an, lächelte dann und schlüpfte mit seiner linken Hand unter den Tisch.
Seine Hand fand sofort ihr Bein; sie zuckte zusammen, als er ihr nacktes, sanftes Knie berührte.
Sie sah ihn schockiert an; er lächelte glückselig.
"Was tust du da?", flüsterte sie.
"Nichts", sagte er, hob seine Augenbrauen, aber nicht seine Hand; seine Finger begannen nun ihre Haut zu streicheln.
"Hör auf damit", flüsterte sie.
"Mit was aufhören?"
"Mit dem", flüsterte sie und zog ihr Knie fort. Er rückte seinen Stuhl näher zu ihrem und streichelte ihr Knie wieder mit seiner Hand, dann bewegte er seine Handfläche höher. Sie stöhnte.
"Was meinst du genau mit 'dem'?", fragte James. Seine Finger liefen über ihr Knie und ein bisschen ihren Oberschenkel hinauf. Merlin, wie weich ihre Haute war!
"James-"
"Ich mache nur meine Aufgaben Evans", flüsterte er, während seine Finger immer höher ihren Oberschenkel hinauf wanderten. Er fuhr mit der Hand unter ihren Rock. Sein Blick fixierte sich auf die Zaubertrankaufgaben, wo er sogleich eine Zeile mit seiner Feder durchstrich.
"James, hör auf", flüsterte sie. Aber sie machte keine Anstalten, von ihm wegzukommen.
"Ich mache nichts", sagte er, seine Hand bewegte sich immer noch höher. Seine Finger strichen über ihre Hüfte, berührten ihren Slip.
"Doch du, du-", begann sie, aber es schien, dass sie, was sie als nächstes sagen wollte, herunterschluckte, als seine Hand erneut herumfuhr, diesmal nach unten, über ihr Knie und langsam die Innenseite ihrer Oberschenkel hinauf.
"James", flüsterte sie, ,,nicht." Sie bewegte sich nicht.
"Was nicht?", fragte er, rückte seinen Stuhl noch näher zu ihr und liess seine Hand noch weiter hinauf gleiten.
"Bitte", flüsterte sie und rang nach Luft, als seine Finger ihren Slip streichelten.
"Bitte was?", flüsterte er ihr ins Ohr und lehnte sich näher zu ihr. Er spürte, wie ihre Knie auseinanderflogen, und seine Finger bewegten sich zu jenem versteckten Ort zwischen ihren Beinen.
"Das ist nicht-fair", flüsterte sie. Sie machte immer noch keine Anstalten ihn zu stoppen.
"Sag mir ich soll aufhören und ich hör auf", murmelte er, seine Augen glitten umher, um sicher zugehen, dass sie niemand beobachtete. Seine Finger bewegten sich wieder und er begann sie über ihrem Slip zu streicheln. Sie war schon feucht. Er fühlte wie sein Ständer zurück kam.
Sie biss sich auf die Lippe und schloss ihre Augen; sie war nicht in der Lage zu sprechen. Dann öffnete sie ihre Augen und sah ihn an.
"Du bist - gemein", flüsterte sie. Sie atmete schwer.
"Sag mir ich soll aufhören und ich hör auf", wiederholte er, als gerade seine Finger unter ihren Slip gleiteten. Er fand ihr Geschlecht und biss sich selbst auf die Lippe. Sie war sehr feucht. Er drehte seine Faust und zwei Finger glitten langsam in sie hinein, während seine Handfläche das kleine Bündel Nerven, welches unter weichem Fleisch verborgen war, streichelte.
Lily stöhnte laut auf. Madam Pinces Kopf schoss auf und sie glotzte in ihre Richtung. Lily stellte mit der linken Hand das Arithmetikbuch vor ihr Gesicht und starrte darauf. Sie täuschte vor etwas mit ihrer Feder zu schreiben. Pince war im Moment nur zufrieden, dass sie beide lernten, und hatte keine Ahnung, wo James' Hand gerade war. Sie sah runter und drehte sich, ihre Aufmerksamkeit hatte wieder das Katalogisieren der Bücher.
"Wir wären fast erwischt worden Evans", flüsterte ihr James ins Ohr, ,,vielleicht sollte ich aufhören." Aber er hörte nicht auf.
"Oh Gott", flüsterte sie, als seine Finger rein und raus glitten. James schielte auf seine Zaubertranknotizen für einen Moment, schaute wieder in der Bibliothek herum und spürte eine Erregung in seinen Venen und in seiner Hose. Dies war gänzlich zu geil um war zu sein. Hier saß er nun, in der Bibliothek mit seiner Hand unter Lilys Rock und in ihrem Slip, und niemand schien es zu bemerken.
Er lehnte sich zu ihr hinüber. "Willst du, dass ich aufhöre?", flüsterte er, seine Finger bewegten sich immer noch langsam rein und raus, seine Handfläche drückte sanft gegen sie und bewegte sich auf und ab. Sie umklammerte die Seiten des Tisches so stark, dass ihre Knöchel weiss hervortraten.
"B-bitte", bat sie, ,,ich kann nicht-"
Er stoppte nicht. Er spürte, wie ihre Hüften sich schneller gegen seine Hand bewegten; er war dankbar, dass sie beide schwere Schulroben anhatten; sie versteckten viel von dem was vor sich ging. Sein Blick schweifte schnell in der Bibliothek umher; sie tat das gleiche, aber ihre Augen weiteten und schlossen sich und sie biss sich auf die Lippe um nicht zu schwer zu atmen. Süßer Merlin, war dies böse. Böse und fantastisch. Er hatte noch nie so etwas in der Art getan. Öffentliches Schmusen, aber noch nie mit jemand so Klugem. Und sie würde deswegen kommen. Oh ja, sie war am kommen.
Seine Finger bewegten sich schneller, er machte mit ihnen heiße Kreise; er zwang sich selbst, das Klopfen in seinem Rohr zu unterdrücken und konzentrierte sich nur auf sie. Er gab das Vortäuschen des Hausaufgabenmachens auf - es war zu schwierig sich auf irgend etwas anderes zu konzentrieren, wenn seine linke Hand so etwas machte.
Lily schloss wieder ihre Augen, griff mit der rechten Hand nach ihrer Feder, ihre Handfläche lag auf ihr. "James", flüsterte sie schwächlich und ihr Kopf schoss nach hinten, dann nach vorne.
James blickte noch ein Mal in der Bibliothek umher. Noch immer bemerkte niemand, was er gerade tat. Er fragte sich, ob er vielleicht aufhören sollte; Lily sah aus, als würde sie verkrampft versuchen nicht zu schreien. Und wenn er stoppen würde, würde es ihr zu Recht so ergehen. Lass sie ruhig wissen wie es war, so fürchterlich frustriert zu sein.
Aber er konnte nicht stoppen. Es war zu erregend, als dass er aufhören könnte. Sie war zu heiß. Er rutschte näher zu ihr. Sie war nah, so nah. Er verlangsamte seine Finger und sie biss sich wieder auf die Lippe.
"James, bitte", flüsterte sie.
"Willst du, dass ich es zu Ende bringe?", flüsterte er, seine Zunge nibbelte an ihrem Ohrläppchen. So feucht, so heiß, so weich. Lieber Gott, er musste dies zu Ende bringen oder er kam stattdessen. Aber er wollte sie fragen. Er musste ihre Antwort einfach hören.
"James", flüsterte sie noch mal, drückte ihre Augen zu und drückt ihre Hand fest um die Feder.
"Sag's mir", flüsterte er, rutschte leicht umher, damit der Schmerz in seinen Hosen ein bisschen schwächer wurde. "Sag's mir." Er lehnte nahe zu ihr.
Sie drehte ihren Kopf leicht, griff mit der linken Hand unter den Tisch und griff seine Faust. "Ja", flüsterte sie, so leise, dass er es kaum hörte.
"Bitte-Gott-hör nicht auf."
Mit einem letzten flüchtigen Blick in der Bibliothek umher versicherte er sich, dass ihn niemand sah, rückte immer noch näher zu ihr und bewegte seine Finger schneller, schneller und noch schneller. Sie biss sich auf die Lippe, drückte ihre Augen zu, drückte sich gegen ihn.
Im nächsten Moment schnellte ihr Kopf zurück, sie biss sich auf die Lippe, atmete laut aus und brach ihre Feder mit ihrer Hand entzwei. Er spürte ihre Hüften gegen ihn stoßen und ihre Muskeln schlossen sich um ihn herum, als sie ihren Höhepunkt erreichte, sie atmete in kleinen, schnellen, kaum hörbaren Keuchern. James biss sich selbst auf die Lippe und kämpfte gegen seinen eigenen Höhepunkt.
Madam Pince fuhr herum, als sie die Feder zerbrechen hörte; James zog blitzartig seine Hand von Lily Rock weg. Lily blinzelte; sie versuchte nicht zu keuchen, aber sie hatte nicht besonders viel Erfolg. Sie lächelte Madam Pince schwach an und fing schlagartig in ihrer Tasche eine neue Feder zu suchen; sie zitterte.
Pince schnaubte einmal, drehte sich dann aber um. Lily gab auf in ihrer Tasche zu wühlen und schloss ihre Augen, als konzentrierte sie sich ihren Atem unter Kontrolle zu halten. James beobachtete sie einen Moment und spürte einen Anfall von Schuldgefühlen. Vielleicht hätte er dies nicht tun sollen. Er hatte nicht damit gerechnet ihr ihren ersten Orgasmus in der verdammten Bibliothek zu geben. Sie wünschte sich wahrscheinlich sie wären in seinem Zimmer, lägen auf seinem weichen Bett, alleine.
Lily drehte sich zu ihm um, ihr Gesicht weich und ihre Augen glasig. Dann lächelte sie und fuhr schnell mit ihren Finger durch sein verstrubbeltes Haar. Sie war überhaupt nicht wütend. Sie sah glücklich aus.
Nein, dachte James. Sie sah zufrieden aus. Er hatte das für sie getan. Sie zufrieden gestellt. Sein Ständer schmerzte wieder. Er konnte sie immer noch an seinen Fingern riechen. Er fühlte sich lächerlich zufrieden mit sich und der Welt. Er fühlte sich geiler als je in seinem Leben zuvor.
Potter, du schmutziger Depp, du hast dein Mädchen hier in der Bibliothek kommen lassen! Sie hat's gemocht!
"Potter, du bist fürchterlich", flüsterte sie und kicherte leicht, ,,Das war-meine beste-Feder."
*-*-*
Zu den Reviews:
Soulsister*3000: Jo, wie sollen wir denn das nun kommentieren?! :P
Mices: Jaja, nur wegen dir haben wir euch alle extra lange warten lassen! *harhar* Nene, Scherz, es hätte auch sonst so lange gedauert. *g*
gereon: *rofl* Du solltest in ne Anstalt gehen, um mit anderen über deine Sucht reden zu können. Jetzt, wo es so lange gedauert hat, bist du sicher auf Entzug! :P
san sebastian: Hey, wenn ich schnell wieder eis ufelade, chum ich denne no meh über?! (Thorin)
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