Hi Ihr Lieben!

Spät, aber doch noch am Freitag! Weiß aber noch nicht, ob ich es nächste Woche auch am Freitag schaffe, da ich beschlossen habe, ein 6. Kapitel dran zu fügen und es aber erst schreiben muss!

So nun wie immer vielen lieben Dank an meine treuen Reviewer! Glennkill, AMJ, yeza (trotzdem einen schönen Urlaub), PattyPotter91, Drachen-Fan, zissy, AmyBlack und Summersun

Es baut mich immer furchtbar auf, wenn ich Eure ehrlichen und schönen Kommentare lesen kann - wirklich super!

Dreimal dürft ihr raten, worum es im folgenden Kapitel wohl gehen wird...

Viel Spaß beim Lesen und Reviewen!

Lg,

Die Schwarze Lady!


5) Lektüren, Gleitmittel und Kondome

Sanft strichen die hellen Finger durch das dunkle Haar, die tränennasse Wange hinab und hoben sein Kinn empor.

Schuldbewusstsein und Hoffnung konnte er in den geröteten, blauen Seen lesen, bevor er die schön geschwungenen Lippen des Jüngeren, mit einem Lächeln auf den Seinen und glücklicher Gewissheit, zärtlich in Besitz nahm.

Daniel hatte ihm seine Liebe gestanden. Nun durfte er ihn küssen so oft und so lange er wollte…

„Ich liebe dich auch", bekundeten Toms Heil bringende, geflüsterte Worte, „ich nehme deine Entschuldigung… und deine Liebe nur zu gerne von dir an."

Ein zugetaner Kuss folgte und Dan erwiderte ihn erleichtert.

„Und ich hoffe ich kann dir gerecht werden", ergänzte der Ältere schüchtern.

Daniel schlug verblüfft seine Lider auf, intensivierte den Kuss, drang verlangend mit seiner Zunge in Toms Mundhöhle vor und begann diese zu erforschen. Gleichzeitig drückte er den Blonden energisch auf die Bettdecke und glitt mit seiner Hand unter das schwarze Poloshirt.

Tom stöhnte auf.

Überrumpelt von Dans Initiative geriet sein ganzer Körper in Wallung. Alles lechzte nach den forschen Berührungen des Dunkelhaarigen und er drängte ihm willig sein Becken entgegen.

Aufgeregt keuchte der Jüngere auf, löste ihren Kuss und meinte: „Du hast mir schon mehr gegeben, als ich verdient habe", und öffnete mit einem Ruck die Jeans des Blonden. Seine unsicheren Finger wollten gerade Toms pralles Glied von der Boxershort befreien, als seine Hände aufgehalten wurden.

Verwirrt blickte er in die nicht erfreuten, hellgrauen Augen des Ältern. Während dieser sich aufsetzte, wollte Daniel im Erdboden versinken. Konnte er denn nie etwas richtig machen? Tom ist sicher furchtbar enttäuscht von mir…

Eine ernste aber liebevolle Stimme holt den Dunkelhaarigen aus seinen Grübeleien und er sah betreten zu dem Blonden auf.

„Ich möchte nicht, dass du glaubst, du bist mir irgendetwas „schuldig". Darauf kann man keine funktionierende, gleichberechtigte Beziehung aufbauen. Du musst mir nichts beweisen Ich möchte lieber mit dir gemeinsam Erfahrungen sammeln."

Tom sah es Dan an, dass er genau ins Schwarze getroffen hatte, umarmte ihn und meinte versöhnlich: „Wir haben alle Zeit der Welt,… es reicht auch, wenn wir nur miteinander kuscheln…"

„Ich möchte dich aber spüren, dich überall berühren… gestern, dass war einfach der Wahnsinn… du hast genau gewusst, was du tust… und ich weiß aber nicht wie…?"

Der Blonde schmunzelte bei dem Gedanken an seinen Blow-Job und gestand: „Ich habe das gestern zum ersten Mal gemacht,… genauso wie damals an meinem Geburtstag, du warst bis jetzt der einzige Junge…"

„Aber ich dachte du und Mark…"

„Nein, nein, ich hatte ihn nach „unserem Erlebnis" nur um Rat gefragt und er empfahl mir zu dem Thema einige Bücher und Zeitschriften und borgte mir diverse DVDs…"

„Das hat er bei mir auch gemacht, als wir heute gemeinsam shoppen waren", warf Dan ein.

„Ich hab mir schon gedacht, dass Mark seine Finger bei deinem neuen Outfit im Spiel gehabt hat."

„Gefällt es dir?", fragte der Dunkelhaarige unsicher.

„Oh ja, es ist zwar noch ungewohnt, aber es betont perfekt deine Vorzüge – eben typisch Mark", antwortete der Blonde ehrlich, strich bedächtig über Dans Shirt und fühlte seine Muskeln darunter.

„Danke für das Kompliment."

„Was hast du dir im Sexshop gekauft?", wollte Tom anrüchig grinsend wissen.

„Glaubst du wirklich, ich kann unerkannt in einen Sexshop gehen? Wir haben schon beim Kleiderkauf auf meine Anonymität achten müssen. Ich habe inzwischen in einem Cafe auf Mark gewartet. Er hat dann alles mit meinem Geld bezahlt und wünschte mir für heute Abend viel Spaß."

„Ja und was hat Mark dir besorgt?"

Dan schubste Tom leicht von sich und rollte mit den Augen.

„Nicht das was du gerade wieder denkst Felton. Wie war das mit heute nur kuscheln?", tadelte ihn der Dunkelhaarige und strich ihm provokant über die geöffnete Hose.

Ein unerwartetes Keuchen entfloh der Kehle des Blonden, aber er ließ nicht locker: „Willst du es mir jetzt sagen oder nicht?"

„Ich hatte heute noch nicht einmal Zeit in die schwarze Plastiktüte zu schauen", gab der Jüngere kleinlaut zu.

„Kein Problem! Wo hast du sie denn?"

Dan zögerte kurz, bevor er schließlich sein Nachtkästchen aufmachte, die blickdichte Tasche herausholte und auf dem Bett entleerte. Vier Bücher, zwei Zeitschriften, drei Tuben Gleitgel, viele verschiedenfarbige Kondome und ein Vibrator mit Reinigungsmittel landeten auf der Decke.

Sofort schoss dem Besitzer eine gesunde Röte ins Gesicht.

Tom schmunzelte: „Na da bist du ja von unserem lieben Maskenbildner bestens ausgestattet worden."

Peinlich berührt vermied Daniel es den Vibrator näher in Betracht zu ziehen und griff stattdessen zu einem der Bücher.

„Wenn du mehr über das „wie" erfahren möchtest, würde ich dir das ans Herz legen. Es ist wirklich ausführlich beschrieben und ausreichend bebildert. Mark hatte mir damals auch dieselben Bücher empfohlen."

Tom bemerkte, dass Dan mit all den Sachen noch heillos überfordert war und beschloss ihm die Entscheidung abzunehmen.

„Komm, wir sehen uns alles gemeinsam an und wenn du eine, ganz gleich welche, Frage hast, dann stell sie einfach und ich werde versuchen sie zu beantworten."

Ein dankbares Lächeln folgte von dem Jüngeren als Antwort. Also machten sie es sich auf dem großen Bett gemütlich, räumten die Kondome, die Gleitgeltuben und den Vibrator beiseite, und widmeten sich den Lektüren.

Informativ und aufschlussreich vergingen die nächsten zwei Stunden und Daniel fühlte sich zunehmend wohler. Manche Dinge hatten ihn zwar geschockt, aber er wusste, dass Tom sehr verständnisvoll war und sie nur Sachen ausprobieren würden, die sie beide wollten.

Der Ältere legte die letzte Zeitschrift auf das Nachtkästchen, küsste seinen Freund zärtlich und fragte: „Geht es dir jetzt besser?"

„Ja", kam prompt die Antwort, und Dan vertiefte den Kuss mit seiner Zunge.

Die Beschreibungen und Abbildungen in den Büchern hatten dasselbe bei dem Dunkelhaarigen bewirkt, wie damals die „Harry&Draco" – Fanfiction, nur dass er sich jetzt, theoretisch gesehen, besser auskannte.

Er wollte Tom mit jedem Zentimeter seiner erhitzen Haut und herausfinden, wie es war ihn so zu berühren und zu spüren. Tom unterbrach nur ungern ihren Kuss, als Daniel ihm sein schwarzes Shirt ausziehen wollte.

„Bist du dir ganz sicher Dan?"

„Ja, ich will dich so lieben und verwöhnen, wie auf den Bildern…"

„Wenn dir aber etwas nicht gefällt, sag es mir bitte… ich möchte dir nicht wehtun und du musst mir nichts beweisen. In Ordnung?"

„Versprochen Tom."

Unversehens erhob sich der Gastgeber vom Bett, lief zur Stereoanlage und drückte auf „Play".

„Ist das… ?"

„Ja, ich habe sie mir heute auch gekauft."

Mit den „Unplugged-Hits" im Hintergrund setze er sich wieder aufs Bett. Sie ließen sich nicht aus den Augen, als sie sich gegenseitig ihrer Shirts entledigten. Wie flüssiges Silber glitzerten die Augen des Blonden und versanken völlig in den blauen Tiefen seines Geliebten. Verlangend küssten sie sich wieder und Dan strich behutsam über die hellen wohlgeformten muskulösen Oberkörper des Älteren und neckte seine Brustwarzen.

Er stöhnte in ihren Kuss und machte sich seinerseits an Dans neuer Cargohose zu schaffen. Die harte Erregung des Dunkelhaarigen war durch den dünnen Stoff kaum zu übersehen.

Langsam streichelte er über die Boxershort des Jüngeren, als dieser es nicht mehr länger aushielt. Er löste ungeduldig ihren Kuss und fand sich in den lustverhangenen Augen des Älteren bestätigt.Gemeinsam entfernten sie noch ihre restlichen Kleidungstücke und dem Blonden bot sich ein wohlbekanntes Bild.

„Ich muss dir gestehen", beichtete Tom mit heiserer Stimme, „dass ich mir „Equus" zehn Mal angesehen und ich mir jedes Mal gewünscht habe dich hinterher in deiner Garderobe zu vernaschen…"

Eine verlegene Röte schoss dem Dunkelhaarigen ins Gesicht, welche den Blonden, durch Dans Unschuld, noch mehr erregte. Er würde der erste sein… der erste für „Harry Potter"…

Tom konnte sich sein Grinsen nicht verkneifen und Dan zog verwirrt eine Augenbraue nach oben.

„Was ist?", fragte er irritiert. Er hatte es mühelos geschafft, vor tausenden Menschen im Adamskostüm zu bestehen, aber vor Tom war das etwas anderes. Auf der Bühne hatte er seine Gefühle unter Kontrolle gehabt, doch vor dem Blonden hatte er sie offen ausgelegt. Sie flehten gerade zu nach Erwiderung, waren aber auch vor Verletzungen nicht gefeit.

„Tut mir leid, aber ich musste gerade daran denken", Tom blickte entschuldigend in Dans Augen, „dass ich der Glückliche bin, der „Harry Potter"…"

„Wenn du jetzt weiter sprichst, werfe ich dich sofort aus meinem Bett Felton!"

Erschrocken wich er vor Daniels Wut und Enttäuschung zurück.

„Bitte…", stammelte Tom.

„Das habe ich sogar der Presse verkündet, dass ich eine Beziehung beende, falls mich jemand beim Sex „Harry Potter" nennt!"

Natürlich hatte Tom das auch gewusst und er hätte sich für seine Dummheit ohrfeigen können.

„Es tut mir wirklich leid… ich musste wieder an die „Fanfiction" denken und wie gerne ich es einmal gehört hätte, wenn du „Dracos" Namen stöhnst."

Dans Ärger verrauchte angesichts der Ehrlichkeit des Blonden und er strich ihm behutsam über sein gesenktes Haupt. Na ja, wenn er es sich genau überlegte, hatte ihm das ja auch gefallen.

Versöhnlich knabberte er schließlich an dem Ohr des Älteren und flüsterte: „Und du glaubst wirklich Malfoy, dass ich dich in den Raum der Wünsche mitnehmen würde?"

Erleichtert atmete Tom auf und antwortete frech: „Klar Potter, wo glaubst du denn, wo wir jetzt sind?"

Mit einem Ruck hatte er Dan aufs Bett gedrückt, sich auf ihm platziert und sofort seine Lippen fordernd in Besitz genommen. Leidenschaftlich küssten sie sich und ihre Zungen verschlangen einander regelrecht. Sie wollten alles.

Dans Herz schlug ihm bis zum Hals als Toms Rechte seine Brustwarzen, seine Seite und seinen Schenkel hinabkratzte. Leicht kreiste sie in seiner Kniekehle, bis sie endlich die Innenseite zurück…

„Ahh…!", unterbrach der Dunkelhaarige laut stöhnend ihr Zungenspiel, als Tom sein hartes Glied ergriff und es zu reiben begann.

Eine Welle der Erregung durchflutete seinen erhitzten Körper. Er spürte Toms Liebkosungen mit einer ihm unbekannten Intensität und er brannte auf mehr. Bettelnd schob er ihm seine Hüfte entgegen und öffnete willig seine Beine, damit sich der Blonde ganz zwischen sie legen konnte.

Ihr Atem beschleunigte sich und sie pressten hungrig ihre Lippen aufeinander.

Auffordernd glitten Dans bebende Hände den trainierten Rücken des Älteren bis zu seinem Hintern hinab.

Tom keuchte in ihren Kuss und sein Verlangen steigerte sich noch mehr. Bewusst streichelte er nun über die Hoden, den Damm und rund um den Anus des Dunkelhaarigen. Die empfindliche Haut verkrampfte sich zuerst, aber die hellen Finger massierten sie vorsichtig weiter, bis sich Dan langsam entspannte und Toms Berührungen zu genießen begann.

Seine Lust und das in ihm entfachte Feuer sehnten sich nach mehr. Er wollte Tom.Die Abbildungen in den Büchern und seine Vorstellung von Harrys und Dracos Verschmelzung spuckten in seinem Geist herum.

Tom löste aufgewühlt ihren Kuss, als Dans linke Hand seine pralle Erregung umfasste und fordernd rieb.

Heiße und kalte Schauer durchströmten den verschwitzten Körper des Älteren. Lustdurchtränkte Blicke trafen sich und Dan flüsterte abgehakt: „Ich will es tun,… bitte ich will dich…"

Toms Finger verstärkten den Druck an der Öffnung des Jüngeren, dieser drängte sein Becken dagegen, sodass eine Fingerkuppe sachte eindrang.

„Bist du dir ganz sicher? Wir müssen heute noch nicht…"

„Doch… bitte schlafe mit mir."

Der Blonde bewegte seinen Finger tiefer und Dan stöhnte willig auf.

„Es… es kann aber weh tun", hörte er die besorgte Stimme des Älteren vor seinen geschlossenen Lidern.

„Ich habe das noch nie gemacht…"

„Ich vertraue dir Tom, lass es uns einfach ausprobieren,… bitte."

„In Ordnung, du sagst es mir aber, wenn ich dir wehtue?"

„Natürlich mein Liebster", versicherte ihm Daniel und küsste seinen Freund zärtlich.

Tom hörte auf ihn zu verwöhnen und suchte sich eines der Kondome aus. Dan schraubte das Gleitgel auf und drückte eine Handvoll heraus. Geduldig wartete er und setzte leidenschaftliche Küsse und Bisse auf den alabasterfarbenen Hals, bis Tom das Kondom übergestreift hatte und er danach das leicht zuckende Glied des Blonden gewissenhaft eincremen konnte.

Ein letzter liebevoller Kuss folgte, bevor der Dunkelhaarige wieder auf das Bett sank und der Ältere das Gleitmittel umsichtig auf seinen Fingern und den heiß ersehnten Eingang verteilte.

Zögernd blickten die silberfarbenen Augen noch einmal über den wunderschönen Körper seines Geliebten, welcher bereitwillig seine Beine etwas anzog und weiter öffnete, und er vorsichtig einen Finger in ihn gleiten ließ.

Ein tiefes Stöhnen des Jüngeren ließ Tom aufatmen und er begann ihn zu bewegen. Dan bäumte ihm seine Hüfte entgegen und krallte seine Hände in die Kissen. Heiße Ströme verbrannten seine Eingeweide und er wollte mehr.

Ein zweiter Finger des Blonden kam hinzu und dehnte ihn sanft.

Keuchend räkelte sich der Dunkelhaarige unter ihm und Tom konnte nicht länger warten.

Dans Anblick raubte ihm seinen Atem und steigerte seine Lust um ein vielfaches. Endlich würde er ihm gehören…

Er entfernte seine Finger und drückte seine Spitze in Dans Öffnung und drang vorsichtig in ihn ein.

Die starken Muskelringe verspannten sich und er Blonde musste sich zügeln nicht auf einmal in ihn zu stoßen. Sehnsüchtig umwarb ihn die heiße Enge des Jüngeren und schaltete sein Denken aus. Er konnte nur noch fühlen und versenkte sich vollkommen in seinen Liebsten.

Animalisch stöhnten sie auf.

Dunkel vor Verlangen trafen sich ihre Augen und Tom bewegte sich langsam.

Erregt presste sich Dan ihm entgegen und seine brennenden Lippen auf die des Älteren.

Immer schneller und begieriger wurden Toms Stöße und er verspürte das prall gefüllte Glied des Dunkelhaarigen zwischen ihren schweißnassen Körpern.

Alle Zweifel und Ängste des letzten Jahres waren vergessen, alles was zählte war ihre unbeschreibliche Liebe… und nichts auf der Welt konnte sie jetzt noch trennen…

„Ah…", keuchte Dan, „ahh… Tom… bitte…"

„Nenn mich Malfoy", vernahm er die raue Stimme des Blonden.

„Ahh… Malfoy… mehr… ich will mehr… Draco… bitte…"

Mit einem letzten tiefen Stoß explodierte ein Feuerwerk in dem Dunkelhaarigen und er ergoss sich über seine definierten Bauchmuskeln. Sogleich zogen sich die festen Ringe um Toms hartes Glied.

„Ahh… Dan… ahh… Harry!", schrie er überwältigt, als ihm sein Orgasmus seine wohlverdiente Erlösung schenkte.

Kraftlos sank er auf Dan zusammen und die Uhr schlug Zwölf.