Kapitel 8 Stellungswechsel!

So verging der halbe Tag bis mittags um 16:00 Uhr. Son-Goku hatte zwischendurch wieder einiges gegessen und lag vollgestopft unter einem Baum im Garten der CC.

Bulma kam aus dem Haus gerannt, erst mal überall suchend, bis sie dann Son-Goku unter dem Baum fand. „Sag mal, du bist ja überhaupt noch nicht gerichtet. In einer Stunde kommen alle angetanzt und du liegst hier faul rum. Los, komm mit rein. Weißt du, wo sich Vegeta wieder rumtreibt?" „Nein, ich habe keine Ahnung. Vielleicht ist er in seinem Zimmer oder so..." „Gut, ich werde ihn gleich suchen. Aber jetzt komm erst mal mit." Damit zog sie ihn hoch und ging mit ihm ins Haus.

Irgendwann, nach etlichen Fluren und Gängen, kamen sie in ein Zimmer mit großen mit großen Schränken und Spiegeln. „Was wird das denn hier?" „Na was wohl? Du wirst mal etwas anderes anziehen, als immer diesen Kampfanzug!" „Aber ich fühl mich darin wohl..." Doch das beachtete Bulma gar nicht. Sie hatte schon einen der Schränke geöffnet und suchte dort einige Sachen heraus. „So, du ziehst dich jetzt aus, während ich Vegeta suche!"

„Aber..." Leider war Bulma sofort verschwunden und hörte den Saiyajin nicht mehr, also blieb ihm nichts anderes mehr übrig, als ihrem Willen zu gehorchen. Es dauerte nicht lange, da stand er nur mit Boxershorts bekleidet in dem äußerst unangenehmen Raum und wartete. Doch nicht lange. Nach wenigen Minuten kam Bulma auch schon wieder, mit Vegeta im Schlepptau.

„Kakarott, na, bist du jetzt wach?" Beinahe hätte Son-Goku schon etwas gesagt, doch dann konnte er sich gerade noch bremsen. Er wollte ja nicht mit Vegeta reden. Zumindest so lange wie es nötig, oder besser gesagt möglich war. „So Bulma, was jetzt?" „Oh, schön, dass du jetzt freiwillig mitmachst. Hier, ich hab was schönes gefunden..." Und schon kam sie mit sehr bunten Kleidungsstücken auf ihn zu. Darunter eine lange blaue Hose, zwei kurze Hosen, ähnlich wie Boxershorts, in rot und schwarz und unzählige bunte Hemden. „Erst mal ziehst du die blaue an, am besten mit diesem Hemd..."

Ruckzuck stand Son-Goku in der langen blauen Hose und einem grasgrünen Hemd da und beäugte sich misstrauisch in einem der vielen Spiegel. „Mmhh... ich glaube das ist noch nicht so das Wahre..." „Natürlich nicht. Wie kannst du Kakarott auch in solche Klamotten stecken ?" Die Hose war viel zu eng und zu kurz und das Hemd war bei dem großen Oberkörper von Son-Goku auch schon kurz vorm Platzen. „Wieso mischst du dich denn ein? Du kannst dich auch schon mal nackisch machen, hast auch immer die gleichen Sachen an." Von Vegeta hörte man nur ein leises Knurren. Eigentlich hatte sie ja Recht und es würde ihm bestimmt nicht schaden auch mal gut für seinen Kakarott auszusehen... Also ließ auch er seine Hüllen fallen und bekam sogleich einen Haufen Kleidung von Bulma in die Arme gedrückt.

Die kleine Modeshow dauerte noch eine Weile, schließlich hatte Bulma nicht jeden Tag die Gelegenheit zwei gut gebaute Saiyajins neu einzukleiden, schon gar nicht den ach so stolzen Vegeta. Aber nach einer drei Viertel Stunde war jeder relativ zufrieden mit seiner neuen Kleidung. Son-Goku hatte schwarze Shorts und ein überwiegend blaues Hawaiihemd an, das allerdings offen stand, da Bulma den Umfang von Son-Gokus Oberkörper unterschätzt hatte. Und Vegeta war total verändert worden. Er trug blaue Shorts, ein schwarzen Hemd und dazu eine weiße Krawatte. Auch wenn es erst Einwände bezüglich der Krawatte gab. Aber nachdem Son-Goku sich dann endgültig nicht mehr zurückhalten konnte und Vegeta zugeflüstert hatte, wie sexy dieser aussähe, hat er nix mehr gesagt.

Am Abend war es dann soweit. Alles war fertig, nur die Gäste mussten noch kommen. Son-Goku war schon sehr aufgeregt. Was richtiges war ihm immer noch nicht eingefallen. Als es dann klingelte und alle auf einmal ins Haus gestürmt kamen, war die Wiedersehensfreude erst mal groß. Es waren wirklich alle seine Freunde gekommen, und natürlich auch Chichi. Es war Son-Goku irgendwie unangenehm ihr in die Augen zu schauen, er fühlte sich in gewisser Weise schuldig, und als sie ihn dann auch noch umarmte, konnte er sich kaum mehr bewegen. „Hallo Son-Goku. Na, wie geht's ?" „Och... eigentlich ganz gut... und dir?" „Kann mich nicht beklagen... Du fehlst mir..."

Oh nein, das darf nicht wahr sein. Ich will mich von ihr trennen und jetzt so was... „Äähh..."

„Hallo Chichi, geh doch schon mal zu den anderen. Reden könnt ihr auch noch später." Vegeta hatte natürlich alles beobachtet und konnte nicht mehr mit ansehen, wie diese Furie seinen Kakarott vollsülste. Nachdem er Chichi zurückhaltend aggressiv gesagt hatte, sie solle gehen, bekam er noch einen wütenden Blick und sah ihr dann nach, wie sie sich zu Bulma und den anderen gesellte.

„Das kann ja keiner mit ansehen. Die hat wohl jetzt erst gemerkt, was sie an dir hat." „Danke Vegeta. Ich habe voll die Panik bekommen." Er guckte sich noch schnell um, bevor er dann Vegeta zum Dankt einen kleinen süßen Kuss gab...

„Son-Goku, Vegeta, wo bleibt ihr?" Bulma rief die beiden Saiyajins aus dem Inneren der CC. „Na komm, lass und gehen. Dann hast du es auch schneller hinter dir." Ein ungläubiges Lächeln seitens Son-Gokus und schon waren sie auf dem Weg in den künstlichen Garten der CC. Sofort wurde Son-Goku von Kuririn zum Buffet geschleppt, wo er mal wieder die Welt um sich herum vergaß und einfach das Essen in sich schaufelte. Alle mussten lachen, das war wieder typisch Son-Goku und nach einer Weile gesellte sich auch Vegeta hinzu und der Magen des zweiten Saiyajin wurde ebenfalls vollgestopft.

Zwischendurch wurde peppige Musik gespielt und einige, darunter Bulma, Chichi und Muten Roshi, ließen das Tanzbein schwingen. Vegeta wurde natürlich dazu verdonnert Bulmas Vater beim Grillen zu helfen, was erst mal Einwände hervorrief, doch nach ein paar „netten" Worten von Son-Goku ließ er sich dazu herab die Würstchen zu drehen und 5 min. den Bratmaxe zu spielen. Dann kam Bulma auf eine geniale Idee:

Sie schlug vor, ein Fragen- und Antwortenspiel zu machen und alle stimmten begeistert zu, mit der Voraussetzung, dass es sich nicht um Fragen für Genies handelte. Eine Viertel Stunde später saßen alle an einem großen Tisch und warteten gespannt auf die Fragen.

Die Regeln waren relativ einfach. Wer eine Antwort wusste, stellte sich schnell hin und sagte sie, bei mehreren zählte der, der am schnellsten war. Bei der richtigen Antwort gab es einen Punktechip. War die Antwort allerdings falsch, musste ein Kleidungsstück weichen und ein Chip wurde demjenigen wieder abgenommen. Wer zu erst 15 Chips hatte, würde das Spiel gewinnen und sich eine Maschine von Bulma aussuchen dürfen. Ein höchst interessantes Spiel, was mehr versprach. Aber kurz vor dem Beginn des Spiels fragte Bulma im Stillen noch mal bei Son-Goku nach: „Sag mal, wann willst du eigentlich mit Chichi reden?" „Ich weiß es nicht, irgendwann später, ich will ihr nicht den Abend verderben..." „Ja, da hast du Recht, aber vielleicht dauert es zu lange und im Laufe des Abends lässt sie gar nicht mehr von dir ab..." „Mmhh... kann sein, aber ich will das jetzt nicht machen... ich hab eine Idee... es wird schon schief gehen." „Okay, ich wünsch dir auf jeden Fall viel Glück, wann auch immer du es ihr erklären willst. Also dann können wir ja jetzt mit dem Spiel anfangen."

Son-Goku setzte sich auf den Platz neben Vegeta und schon ging das Spiel los. Die Fragen waren, wie abgemacht, nicht allzu schwer und die Gruppe hatte eine Menge Spaß. Muten Roshi fühlte sich natürlich am schlausten und stand immer als erstes, doch ganz so schlau wie er sein wollte, war er natürlich nicht und innerhalb kürzester Zeit hatte er nicht mehr als seine Hose und Badelatschen an. Dafür hielt sich Piccolo natürlich sehr gut und sammelte einen Punkt nach dem anderen. Auch Son-Gohan hatte nicht gerade wenig Punkte, was Chichi sehr erfreute...

Von Son-Goku und Vegeta hörte man hörte man nicht viel, sie saßen eher am Rand der Gruppe und verhielten sich in Hintergrund. Aber das hatte auch einen bestimmten Grund, denn wieder konnten sie nicht die Finger voneinander lassen. Es fing damit an, dass Son-Goku seine Hand immer wieder über Vegetas Oberschenkel fahren ließ, meistens wenn die anderen damit beschäftigt waren, die Fragen zu beantworten. Mal rutschte seine Hand ein bisschen weiter höher und Vegeta konnte sich gerade noch unter Kontrolle halten um nicht laut aufzukeuchen. Doch seine Atmung hatte sich schon arg verändert.

„Kakarott... willst du, dass wir auffallen?" Son-Goku fuhr mit seiner Hand in die Shorts von Vegeta und spürte auch sofort, wie sich die Härte von Vegetas Männlichkeit verdächtig verändert hatte, während er Vegeta antwortet:

„ Wieso wir? Ich falle nicht auf. Du kannst dich ja ein bisschen beherrschen. Ich hätte nicht gedacht, dass dich das schon so..." „Son-Goku. Keine Absprachen. Die Frage ist zwar etwas schwieriger, aber man kann sie auch allein beantworten." Die typische Bewegung mit der Hand an den Hinterkopf folgte. „Okay, tut mir Leid, ich wollte nur auch mal einen Punkt bekommen, ich hab noch gar keinen. Vegeta übrigens auch nicht..." „Ja, da hast du Recht, aber da kann ich nix machen... es sei denn... ja, ich hab's. Wir lassen uns irgend eine Aufgabe einfallen, die du dann machen musst, und wenn du das geschafft hast, bekommst du einen Punkt. So was wie „Wahrheit oder Pflicht" nur ohne Flasche. Ist das okay für alle? Natürlich muss das nicht jeder machen, nur wer will." Bulmas Vorschlag wurde freudig entgegengenommen.

„Okay, dann fangen wir mal an. Du, oder Vegeta? Wer will den Anfang machen?" „Jetzt mach ja keinen Scheiß, hast du verstanden, Kakarott?!" Von Vegetas Gemurmel überhaupt nicht beeindruckt sprach Son-Goku seine Gedanken weiter aus. „Also ich wäre dafür, dass Vegeta anfängt. Der hat noch gar nix gesagt..." Schon fingen alle an zuzustimmen, doch Vegeta wollte nicht aufstehen. „Was ist denn? Komm her, Vegeta, so schlimm wird die Aufgabe auch wieder nicht sein." Jetzt kam Vegeta in aber in eine Zwangslage. Er war durch Son-Gokus Berührungen sichtbar erregt und sollte jetzt auch noch aufstehen um irgendein blödes Spiel mitzuspielen. Das hatte Kakarott mit Absicht gemacht, das war klar, aber wieso? Und damit er dieser Blamage auch ja nicht entkam, stand Son-Goku auf und zog Vegeta mit hoch.

Die letzte Gelegenheit diese Peinlichkeit zu vertuschen hätte vielleicht funktioniert, wenn der Tisch nicht so niedrig gewesen wäre und er sich nur ein bisschen erhoben hätte, sodass seine Beule durch den Tisch verdeckt gewesen wäre. Aber so war es eben nicht und alle konnten jetzt den plötzlichen „Lustausbruch" anhand von Vegetas ausgebeulten Shorts sehen. Erst war es ganz still, jeder wartete auf eine Reaktion der anderen. Bis Yamchu sich nicht mehr halten konnte und laut losprustete. „Oh Vegeta... da hat sich wohl was... geregt... was hast du denn... mit deinem kleinen... Freund... gemacht...?" Er bekam vor lauter lachen kaum ein Wort heraus. Auch die anderen konnten sich ein Grinsen und teilweise Gekicher und Gelache nicht verkneifen.

Vegeta war rot vor Peinlichkeit und aufsteigende Wut. Warum hat er dasgemacht? Wenn er jetzt keine gute Erklärung abgibt, kann er sein blaues Wunder erleben. Das ging wirklich zu weit, ich bringe ihn um... ich bringe ihn um... Vegeta funkelte den anderen jetzt wütend an, dochdann ergriff dieser wieder das Wort.

„So Freunde, Chichi. Ich muss euch was sagen" Alle schauten nun auf Son-Goku und fragte sich, was dieser zu sagen hatte. Son-Goku schluckte schwer, bevor er dann loslegte. „Also... ich und Vegeta... wir... wir... lieben uns. Wir sind zusammen... das wollte ich euch sagen. Chichi... ich kann nicht mehr mit dir zusammen leben... tut mir leid, es ist aus. Aber das heißt nicht, dass wir uns nicht mehr sehen oder so was..." „Sei still!!! Ich will so was nicht hören... ich..." Und schon brach sie in Tränen aus. Son-Goku wollte schon zu ihr gehen und sie ein wenig trösten, da es ja doch ziemlich fies war, doch Vegeta hielt ihn am Arm zurück.

„Bleib hier. Du weißt doch, dass sie so ist. Sie beruhigt sich schon wieder. Bulma ist doch auch schon bei ihr." „Mmhh... du hast Recht. Und sie müsste es ja schon gewohnt sein, dass ich nicht mehr im Haus bin..." Bulma saß bei Chi Chi und hatte es ziemlich schnell hinbekommen, diese wieder zu beruhigen. Die anderen starrten immer noch verständnislos und fragend durch die Gegend. Sie konnten nicht glauben, dass ihr alter naiver Freund Son-Goku mit diesem unfreundlichen arroganten Vegeta...

Alle, außer Son-Gohan, Piccolo, Son-Goten und Trunks. Son-Gohan meldete sich auch gleich zu Wort.

„Also wenn wir schon mal dabei sind: Ich bin mit Piccolo zusammen. Und... Son-Goten, darf ich?" Er schaute seinen jüngeren Bruder an, der dann als Antwort nickte. „... Son-Goten ist mit Trunks zusammen. Ich würde sagen, der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, oder eher gesagt, die Äpfel..."

Jetzt schaute Chi Chi nur noch ungläubig und traute ihren Ohren nicht. Ihre Stimme war verhältnismäßig hoch, als sie dann meinte: „ Ich habe jetzt also nicht nur einen schwulen Exmann, sondern auch zwei schwule Söhne?! Und keine einzige reiche Schwiegertochter?" Sie schaute „ihre Männer" an, die alle etwas betroffen zur Seite schauten und fügte hinzu: „Na ja, was soll's. Wenn Piccolo gut für dich sorgt und auch Son-Goten nicht finanziell abstürzt, ist es ja nicht so schlimm. Hauptsache, ihr seid glücklich." Und zum Abschluss ließ sie noch einen lauten Schluchzer von sich. Son-Gohan und Son-Goten schauen sich kurz vielsagend in die Augen, bevor sie dann glücklich ihre Mutter umarmten und auch Son-Goku lächelte

Alle anderen Freunde wechselten ihre Blicke von ungläubig zu fröhlich. Nur einen störte diese gute Laune der anderen. „Okay. Jetzt ist mal Schluss mit diesem Kitsch. Wir haben jetzt alles geklärt, ihr könnt wieder nach Hause gehen. Fertig. Aus. Schluss. Sayonara." Sofort bekam er einen giftigen Blick von Chi Chi zugeworfen. "Also ich kann immer noch nicht verstehen, was du an DEM findest, Son-Goku." Man sah förmlich, wie die beiden in Gedanken schon einen wilden Kampf ausfochten. Doch bevor es noch zu wirklichen Handlungen zwischen Vegeta und Chi Chi kam, ging Bulma dazwischen.

„Also wenn jetzt keiner mehr was zu sagen hat, kann es ja weiter gehen, oder?" Sofort war wieder der Kampfgeist unter den Spielenden da und das Geschehene würde erst später verarbeitet werden. „Nein, für uns ist erst mal ausgespielt. Komm mal mit Kakarott, ich muss dir was zeigen." Mit einem Grinsen auf den Lippen nahm er Son-Goku an der Hand und zog ihn mit sich mit. „Wartet mal, wo wollt ihr denn jetzt einfach hin?" „Geheimnis. Beschäftige du ruhig noch die Gäste, ich hab noch was zu erledigen..." Jetzt hatte Bulma erst geschaltet und grinste ebenfalls. „Okay, schon verstanden. Viel Spaß noch..."

Dann ging Vegeta wieder weiter und verließ mit Son-Goku im Schlepptau den künstlichen Garten. Im Flur fragte Son-Goku auch gleich: „Wo willst du denn jetzt hin? Ich wollte eigentlich noch bei meinen Freunden..." Vegeta hatte sich umgedreht und küsste den anderen jetzt stürmisch. „Na, willst du immer noch zurück?" „Mmhh... meine Meinung hat sich gerade geändert... da fällt mir ein..." Mit einem lasziven Grinsen drückte er Vegeta an en Schultern an die nächste Wand. Sofort spürte dieser Son-Goku Lippen auf seinen eigenen und auch ihre Zungen wurden in ein Spiel verwickelt. Doch als Son-Goku seine Hand dann in Vegetas Shorts wandern ließ, beendete Vegeta den Kuss und drückte den anderen von sich weg.

„Was ist denn?" Son-Goku hatte seinen typisch naiven Blick drauf. Also der Typ kann echt nicht genug bekommen. Der würde es sofort hier machen. Aber deshalb liebe ich ihn ja so „ Nicht hier, Kakarott. Lass uns in mein Zimmer gehen und dort weiter machen, okay?!" „Mmmh... na gut." Son-Goku lief auch sofort los und rief zu Vegeta zurück: „ Komm schon, ich will nicht so lange warten." „ Gleich wirst du etwas erleben, was alles Warten auf der Welt entschädigt..." Aber das sagte Vegeta eher zu sich selbst und lief daraufhin dem anderen hinterher.

Zum Glück wusste Son-Goku noch in etwa, wo Vegetas Zimmer war und ruckzuck stand er vor der Tür. Vegeta hatte natürlich schon aufgeholt und drückte Son-Goku an die Tür, während er ihn fordernd küsste und dabei die Tür öffnete.

Die beiden Saiyajin fielen förmlich in den Raum, doch Son-Goku reagierte schnell, packte Vegeta an der Krawatte und drückte ihn gleich darauf an die Wand neben der Tür. Die Tür selbst war von Vegeta zugetreten worden und das automatische Schloss verriegelte sich, sodass die beiden völlig ungestört sein konnten. Sofort trafen ihre Lippen wieder aufeinander und ihre Zungen erkundeten den jeweils andern Mund voller Begierde. Son-Goku lockerte Vegetas Krawatte, bis sie schließlich am Boden lag, dann kam das Hemd, was auch nicht viel Zeit beanspruchte. Er löste sich von Vegetas Lippen, um dessen Hals entlang zu küssen. Dabei reizte er Vegetas linke Brustwarze, bis sie sich hart gegen sein Hand drückte.

Die rechte bearbeitete er mit dem Mund, biss immer wieder kurz hinein, um gleich darauf wieder den Schmerz wegzulecken.

Vegetas Oberkörper bewegte sich unter der schweren Atmung immer wieder vor und zurück. Son-Goku wurde allein von diesem Bild schon so erregt, dass sich seine Männlichkeit schon fast schmerzhaft gegen seine Hose drückte.

Er ließ von Vegetas Brustwarzen ab und widmete sich wieder dessen Lippen. „Oh Vegeta... du bist so heiß..." Vegeta musste innerlich grinsen. Solche Worte hätte er sich vor ein paar Wochen nicht mal im Traum vorstellen können... Kakarott macht mich echt so was von an... es ist unglaublich, wie viel er auf diesem Gebiet kann...

In seinen Gedanken vertieft spürte er auf einmal wieder Son-Gokus Hand in seiner Hose und musste unwillkürlich aufstöhnen. Son-Goku ging in die Hocke und zog dabei gleichzeitig Vegetas Shorts runter. Sofort sah er Vegetas Männlichkeit, die absolut bewies, wie erregt dieser war. Und um ihn nicht länger warten zu lassen, legten sich seine Lippen sofort um die Spitze von Vegetas göttlicher Erregung. Seine Hände blieben auch nicht untätig und legten sich um den Schaft. Vegetas Becken stieß automatisch immer wieder nach vorne, doch Son-Goku drückte ihn an der Hüfte sanft aber bestimmt wieder zurück an die Wand.

Alles in Allem dauerte es nicht mehr lange, bis sich Vegeta mit einem lauten Stöhnen und unregelmäßig keuchend in den Mund des anderen ergoss.

Son-Goku schluckte alles und leckte auch noch den Rest ab, während Vegeta sich von seinem Orgasmus erholte und wieder zu Atem kommen wollte.

„Haah... Kakarott... du bringst mich... an den Rand... des Wahnsinns..." Son-Goku war wieder aufgestanden und grinste seinen Gegenüber an. „Na, bereit für mehr?" „Das sollte ich besser dich fragen...los, komm mit..." Damit schnappte er sich Son-Goku am Kragen und zog ihn hinter sich her zum Bett.

Erst jetzt fiel Son-Goku auf, dass der ganze Raum voller brennender Kerzen war und eine angenehme romantische Stimmung lag in der Luft.

„Das ist ja irre, Vegeta. So was hätte ich dir gar nicht zugetraut. Hast du das für mich gemacht?" „Nein, für den Weihnachtsmann! Natürlich für dich..." Trotz des dämmrigen Lichts konnte Son-Goku genau den Rosa- Schimmer auf Vegetas Wangen erkennen. Es war ihm also peinlich einen auf Romantiker zu machen. Das brachte Son-Goku zum Lächeln.

„So was musst du nicht für mich machen. Ich liebe dich doch auch so, ohne romantisches Kerzenlicht." Und als Beweis küsste er ihn liebevoll. „Mmhh... okay, dann kann ich das ja in Zukunft lassen. Hat mich heute mittag echt viel Mühe gekostet. Aber das ist ja sowieso nicht das einzige, was ich dir heute Abend biete..." „So? Was hast du denn noch so zu bieten, mein Prinz?..."

„Das wirst du gleich sehen..."

Vegeta schubste den größeren an den Schultern nach hinten, sodass dieser auf den Rücken aufs Bett fiel. Dann kletterte er über Son-Goku und fing an, ihn wild abzuknutschen, knabberte an Son-Gokus Lippen und erkundete den anderen Mund mit seiner Zunge. Son-Goku ging auf das Spiel ein und war immer noch sehr erregt, was sich durch Vegetas Taten nicht gerade minderte. Da Son-Goku schon den ganzen Abend das Hemd offen trug, war es für Vegeta ein leichtes, es ganz zu entfernen. Und auch die Shorts wanderten kurz darauf in irgendeiner Ecke des Zimmers.

Vegeta betrachtete sich die tolle Männlichkeit Son-Gokus, doch dann konnte er sich nicht mehr länger beherrschen und fing an, Son-Gokus Brust zu küssen und streicheln. Er rutschte weiter nach untern, tauchte seine Zunge in Son-Gokus Bauchnabel und spürte, wie sich die harte Erregung unter ihm gegen seinen hals drückte. Er legte sich zwischen Son-Gokus Beine und begann an der Männlichkeit des anderen zu spielen. Der gab nur noch abgehackte Atemlaute von sich. Vegeta schaute sich Son-Gokus Gesicht an. Der hatte die Augen geschlossen, der Mund stand ein wenig offen und manchmal zwischendurch befeuchtete er sich mit der Zunge die Lippen.

Vegeta konnte und wollte nicht mehr länger warten. Seine wieder gewachsene Erregung erlaubte es einfach nicht und beim Anblick des anderen liefen ihm kalte und heiße Schauer über den Rücken. Er wollte seinem Kakarott natürlich nicht wehtun, deshalb ließ er kurz von diesem ab, was mit einem enttäuscht klingenden Knurren kommentiert wurde. Dann öffnete er seine Nachttischschublade und holte eine weiße Tube raus. „Was hast du da?" „Äähh... also... das ist... ." Offensichtlich genierte sich der Prinz davor, genau zu erklären, was das für ein Zeug war. „Ja? Was denn nun?"

„Ach, vertrau mir einfach, das ist nix schlimmes, ich kann es nur nicht sagen..." Und wieder bildete sich ein Rosa- Schimmer auf seinen Wangen.

„Okay... aber mach jetzt weiter, ja?!" „Klar, darauf kannst du dich verlassen." Wieder krabbelte er über Son-Goku, küsste ihn leidenschaftlich und fing an seine Männlichkeit an der von Son-Goku zu reiben. Beide stöhnten auf und drückten sich an den anderen. Vegeta begab sich wieder weiter nach unten, nahm die Tube in die Hand, machte sich etwas auf die Finger und suchte Son-Gokus Eingang. Dann ließ er einen Finger in Son-Goku eindringen. Son-Goku zog scharf Luft ein um sie gleich darauf anzuhalten. Es war ein merkwürdiges Gefühl, aber nachdem der erste Schmerz vorbei war, war es nicht unangenehm. Im Gegenteil, es gefiel ihm sogar sehr. Und das zeigte er Vegeta mit einem lustvollen Stöhnen.

„Na, du willst noch mehr?" Doch mehr als ein weiteres Stöhnen bekam der jüngere Saiyajin nicht von den Lippen. Und schon spürte er den zweiten Finger in sich, und wie Vegeta versuchte ihn zu weiten.

„Sa... Sag mal... ich habe… das … aber nicht so… gut gemacht… oder ? » „Mmhh... sagen wir mal... du warst nicht ganz so sanft, aber das hat dem ganzen auch einen gewissen Kick gegeben..." „Oh... Okay... Aahh... oh man... du bist echt toll..." „Ja? Meinst du?" Direkt nachdem Vegeta das gesagt hatte, holte er sein Finger raus, beugte sich nach vorne und beim Küssen drang er vorsichtig und langsam mit seiner Männlichkeit in Son-Gokus Öffnung ein. Der versuchte sich durch den Kuss abzulenken, doch das klappte nicht, dieser kleine Schmerz war doch zu ungewohnt und recht unangenehm. Vegeta sah das vor Schmerz verzogene Gesicht von Son-Goku und bekam Angst. „Kakarott... war das zu schnell? Ich will dir nicht wehtun... Moment, also ich geh jetzt langsam wieder raus, okay?!" „...Wehe...!"

Langsam hatte er sich daran gewöhnt und so schlimm war es gar nicht mehr, schließlich war es Vegetas Glied, was da in ihm war und allein der Gedanke daran ließ ihn schon aufkeuchen. „Los, mach weiter!" „Bist du sicher?" „So sicher, wie ich Kakarott heiße. Na, noch Zweifel?" Als Antwort bekam er nur ein vielsagendes Grinsen und schon fing Vegeta an, noch mehr in Son-Goku einzudringen. Dieses Mal schaffte es Son-Goku den wiederkommenden Schmerz so lange zu ignorieren, bis er weg war. Er fühlte nur noch das Verlangen nach Vegeta und zeigte es diesem, indem er ihm seine Lenden entgegendrückte.

Vegeta war erstaunt darüber, dass der andere so schnell von Schmerz auf Verlangen umschalten konnte, freute sich aber. Jetzt musste er sich nicht mehr zurücknehmen. So fing er auch gleich an, sich ein bisschen schneller vor und zurück zu bewegen und seine Stöße wurden immer intensiver.

Um noch tiefer in seinem Kakarott zu sein, nahm er dessen linkes Bein und drückte es an der Kniekehle nach oben. Son-Goku trug auch dazu bei, denn sein rechtes Bein legte sich sofort um Vegetas Hüften und drückte diesen noch tiefer in sich. Son-Goku war mittlerweile so erregt, dass er nicht mehr klar denken konnte, seine Augen waren geschlossen und sein Kopf bewegte sich zwischendurch immer wieder unkontrolliert in alle Richtungen.

Vegeta erging es nicht anders und jeder seiner Stöße war noch intensiver und leidenschaftlicher als der vorige. Er spürte, dass er bald kommen würde, doch eine Kleinigkeit störte ihn. „Kakarott... . Ich will, dass du mir in die Augen schaust, wenn ich dich nehme!" Der angesprochene öffnete sogleich seine Augen und suchte die des anderen, doch erkennen konnte er nicht viel, denn sein Blick war von einem Lustschleier total vernebelt. Vegeta sah in die Tiefen des anderen Saiyajin und erkannte nichts anderes als unbändige Lust. Da er zusammen mit Son-Goku kommen wollte, legte er bei diesem Hand an und versuchte trotz der vielen Bauchmuskeln der beiden Son-Gokus Glied soweit es ging zu stimulieren, was auch gleich darauf mit einem lauten Stöhnen begrüßt wurde.

Son-Goku hatte es nicht geschafft, seine Augen offen zu halten und nur noch unkontrollierte Worte verließen seinen Mund. Dann, kurz darauf, kam Son-Goku mit einem lauten kehligen Stöhnen in Vegetas Hand und seine ganze Flüssigkeit verteilte sich zwischen den heißen Saiyajinkörpern. Aber nicht nur das. Er hörte auch das äußerst erotisch klingende Stöhnen von Vegeta und spürte, wie sich dieser in ihm ergossen hatte. Vegeta konnte sich kaum noch halten und ließ sich ganz außer Atem auf seinen Geliebten unter ihm fallen.

Lange Zeit hörte man nichts anderes als den langsam zur Ruhe kommenden Atem der beiden Saiyajins. Vegeta hatte seinen Kopf aus Son-Gokus Brust gelegt und konnte hören, wie sich dessen Herzschlag langsam wieder normalisierte. Ob sein eigener auch so schnell geschlagen hatte? Er wusste es nicht und es war auch nicht wichtig. Wichtig war nur, dass es diesen Saiyajin unter sich, den er all die Jahre besiegen wollte, unendlich liebte und niemals mehr loslassen wollte. „Vegeta... Ich liebe dich so sehr. Das darfst du nie vergessen." „Nein, das werde ich nie vergessen, nie in meinem ganzen Leben und auch danach nicht. Du bist das einzige für mich... ich liebe dich so sehr... Son-Goku..."

Verwundert und gleichzeitig so glücklich wie noch nie zuvor darüber, dass Vegeta ihn bei seinem Erdennamen genannt hatte, schloss er die Augen und keine 5 Minuten später waren die beiden Saiyajins friedlich und eng aneinander gekuschelt in einen tiefen und glücklichen Schlaf gefallen.

FIN