Kapitel 7: In welchem Lily Klaustrophobie hat oder In welchem Lily eine intensive Abneigung für Weihnachtsbäume entdeckt

Ich quetschte meine Schultern senkrecht zum Durchgang und platzierte meine beiden Hände auf der gerade angekommenen Wand. Ich schätze, ich sah ein wenig wie ein Pantomime aus, entdeckend, dass ich in einer Box war. Nur dass im Gegensatz zu Pantomime, das hier real ist. Ich bin gefangen!

Ich drehte mich zurück parallel zu den Wänden und steckte schnell meine Hand durch den Eingang, nach der Gewissheit suchend, dass ich nicht wirklich gefangen war (außer von diesem Depp, Potter). Natürlich realisierte ich sobald ich das getan hatte, dass ich wieder die Kräusel ausgelöst hatte. Jetzt konnte ich schon wieder nicht durch den verfluchten Ausgang sehen. Verflixter, dummer, wertloser, mutterloser, nutzloser Ausgang!

Ich nahm einen tiefen Atemzug.

Ich werde nicht panisch.

Ich kriege keine Klaustrophobie.

Also keine Sorgen, richtig?

Ich drückte den Knopf, der meine Uhr zum leuchten brachte. Es ist 9:35 Uhr.

Kann man spät im Leben Klaustrophobie entwickeln (wie in den Jugendjahren)?

Nah ... richtig?

9:36.

Wie lange hat Potter da schon gestanden?

Das müssen mindestens 20 Minuten gewesen sein (oder 2, aber wer zählt schon?).

9:37.

Was ist falls er es nicht ist?

Was ist falls er tot ist?

Kann man tot sein, wenn man steht?

Ich bin sicher, dass das möglich ist.

Oh Gott, er könnte tot sein!

9:38.

Ich muss hier raus.

Ich kann nicht mehr warten!

Ich muss sofort hier raus!

Ich bewegte mich zum Ausgang und fühlte das Nichts um mich herum. Ich presste mich gegen Potters Rücken und er bewegte sich immer noch nicht.

Natürlich kann ich mich nicht von einer kleinen Sache, wie einem großen, starken Mann, der in meinem Weg steht, aufhalten lassen (denk mal, was das meinem Ruf antun würde!)

Mit all meiner Kraft schubste ich meine Schulter direkt in Potters Kreuz. Es klappte wundervoll! Ich flog praktisch raus in den Korridor.

Sobald ich den Eingang geräumt hatte, sank ich auf meine Knie. Ich realisierte, dass ich zitterte. Ich versuchte, es zu stoppen, aber meine Glieder zitterten einfach weiter. Dumme Muskeln.

Weißt du, ich bin vielleicht doch ein kleines bisschen klaustrophobisch, jetzt wo ich darüber nachdenke. Ich meine, guter Gott da oben, das war beängstigend. Ich nahm einen tiefen Atemzug und stieß ihn langsam wieder aus, um meinem Herz Zeit zu geben, mit dem rasen aufzuhören, so dass ich etwas anderes als sein pochen in meinen Ohren hören konnte.

Ich blickte auf und sah, dass Potter auf den Boden gesunken war und sich über seinen Rücken rieb. Ich wollte ihm gerade ein paar ausgewählte Worte sagen, dazu, dass er mich in einem so kleinen Platz gelassen hatte für … nun ja wenn nicht 20 Minuten, dann mindestens hust 4 hust. Doch dann bemerkte ich ein weiteres Paar Füße hinter Potter.

Langsam hob ich meinen Blick, die Robe hoch, den Oberkörper hoch … Ich hatte eine Idee, wer das war, aber ich wollte, das es nicht so war.

Oh lieber Gott!

Ich sah auf und traf Professor Vittles saure Augen.

„Nun, nun, nun, unsere beiden Schulsprecher während des Unterrichts draußen. Das hätte ich nicht von ihnen erwartet, Miss Evans, auch wenn Mr. Potter andererseits es zu einer Tradition gemacht hat." Vittles grinste und James schickte ihm einen spöttischen Salut. „Aber das Beste von allem ist, dass ich scheinbar einen geheimen Eingang zu den kleinen Pfaden, die du und deine Freunde nutzen, um Lehrern auszuweichen, gefunden habe."

Ich war überrascht, dass Vittles es schaffte die Worte herauszubekommen, er lächelte zu höhnisch. Er muss das nachts vor dem Spiegel üben; das ist die einzige Erklärung. Ich sah James an und fühlte einen Stich von Schuld: er sah so angeschlagen aus.

Es ist alles meine Schuld, oder? Wenn ich nicht so dumm/etwas klaustrophobisch wäre, würde Vittles nicht wissen wo die Eingänge zu den Geheimgängen sind. Und wenn James mir nicht geholfen hätte von Mr. Klotz wegzukommen, würde das hier definitiv nicht passieren.

Vittles ging um uns herum und führte seine Hand durch die Wand. „Clever.", sagte er und mit gruseligen teuflischen kleinen Giggle drückte er sich durch die Wand. Er genießt das viel zu sehr.

Ich krabbelte mich immer noch schrecklich schuldig fühlend zu James rüber und legte meine Arme um ihn.

„Tut mir Leid.", wisperte ich.

„Nein, es ist schon in Ordnung.", sagte er und bewegte sich so, dass ich über seinem Schoss ausgestreckt war, „Ich muss es einfach die Jungs wissen lassen…"

Also das ist der Grund, wieso er das so hart nimmt, seine Freunde. Er muss sich fühlen, als ob er sie im Stich lässt. Ich bezweifle, dass sie es zu schlimm aufnehmen werden (wenn er mich aus der Geschichte raus lässt; Ich habe manchmal das Gefühl, dass sie mich nicht besonders mögen). Dennoch ist es irgendwie süß, wenn er total ultra-loyal wird und beginnt sich um seine Freunde Sorgen zu machen.

James legte einen Arm um mich und berührte sanft meine Wange. „Wenn ich gewusst hätte, dass du Angst hattest, hätte ich einfach Vittles geschlagen und das Nachsitzen auf mich genommen." Ich giggelte ein wenig als er einen gespielten Schlag zeigte.

Ich kann nicht glauben, dass ich giggelte, es ist so … mädchenhaft.

Er lächelte ein Herz stoppendes, Knochen schmelzendes ‚Ich bin der sexieste Mann auf der Erde' Lächeln und ich erinnerte mich wieso ich mich mädchenhaft fühlte. Es ist alles seine Schuld, dummer Idiot. Ich lächelte zurück und er stöhnte und stieß einen Seufzer aus.

„Sirius wird mich umbringen.", wisperte er, ließ seinen Kopf auf meine Schulter fallen und zog mich in eine enge Umarmung.

Das fühlt sich wirklich nett an ... als könnte nichts in der Welt mich je verletzen. Er sollte es wirklich in Betracht ziehen seine Umarmungen zusammen mit seinen Händen zu vermieten. Ich sage dir, dieser Kerl könnte ein Vermögen machen, wenn er einfach nur darauf konzentriert wäre.

„Ich bezweifele, dass Sirius dich umbringen wird. Vermutlich wird er denken, dass es lustig ist ..." Sirius denkt, alles ist lustig. Ich meine wie viele Leute drehen durch während sie morgens einen Toast buttern, da es ja einfach sooo amüsant ist.

James hob den Kopf und lächelte ein bisschen. Seine Augen trafen auf meine und ich konnte mich nicht bewegen. Nun, ich konnte mich nicht bewegen außer durch die unsichtbaren Seile, die meine Lippen näher zu seinen zogen, aber muss ich das überhaupt noch erwähnen? Ich meine, es ist eine vorausbestimmte Schlussfolgerung, dass ich nirgendwo hingehen kann ohne dass diese Magneten angehen.

Seine Lippen waren gerade gegen meine gestrichen als Vittles aus dem Korridor stürmte (naja, sich in Wirklichkeit rausquetschte, er ist sehr viel dicker als James).

Ich riss mich von Potter los und endete halb auf dem Boden sitzend mit einem Bein über Potters Schoß ausgestreckt.

Ich werde vor Beschämung sterben.

Ich werde innerlich vor Scham verbrennen.

Professor Vittles hat mich gerade dabei gefangen Potter zu küssen. (Von allen Leuten, wieso er? WIESO?)

Ich denke ich werde rot. Ich kann meine Wangen sprichwörtlich aufheizen fühlen.

Vittles stand einfach da und starrte und eine Sekunde an. Ich wünschte der Boden würde sich in Treibsand verwandeln und mich aufsaugen.

„Ich schätze, ich muss einen Wal für einen kleinen Fisch eintauschen.", sagte Vittles mit einem melodramatischen Seufzen. „Ich habe mich ja so darauf gefreut die berüchtigten Geheimgänge durch die Schule zu finden, aber ich schätze ein kleines Versteck für Liebende wird es tun müssen."

Was? Wie hatte er den Geheimgang nicht sehen können, ich meine, er war direkt da … genau da hinter der Steinwand, die ich ausgelöst habe.

Treffer! Ich bin die Königin der Großartigkeit! (Auch wenn die ganze Sache etwas ungeplant war).

Vittles ziemlich trauriger Blick erhellte sich plötzlich. „Dennoch kann ich immer noch unsere Schulsprecher demütigen!" Dieser kranke, kranke Mann. Wie kann er Freude daran haben Leute zu demütigen (spezifisch mich, ich bin einfach so … nun ja, die Sorte Person, die nicht gedemütigt werden sollte)?

„Ihr beiden Geliebten könnt beide heute Nacht bei mir nachsitzen. Trefft mich um 8:30 Uhr in meinem Klassenzimmer."

Nachsitzen! Ich habe seit letztem Jahr kein Nachsitzen mehr gehabt. Ich habe so hart versucht eine nette, verantwortungsbewusste Schulsprecherin zu sein und jetzt habe ich nachsitzen. Das ist alles Potters Schuld! Aber zumindest muss ich mich nicht schlecht fühlen, dass ich Vittles die Geheimgänge habe finden lassen (da er sie nicht gefunden hat)! Ich liebe diese extra Überraschungen Bonusse die mit schlechten Dingen kommen.

„Wir sein keine Geliebten!", sagte Potter, seine Stimme voller Überraschung und Empörung. Ich warf ihm einen Blick zu. Bin ich so abscheulich, dass er nicht einmal will, dass Vittles weiß, dass er mich geküsst hat? Bin ich so abstoßend?

Oh Gott, was ist wenn es mein Blut ist? Du denkt nicht ... nein, nein, es kann nicht sein. Er ist nicht so. Er würde nicht. Würde er? Nebenbei, ich dachte irgendwie dass er diese Küsse genoss. Auch wenn ich das tat … nicht.

Vittles hob eine Augenbraue. Ich beschuldige ihn nicht; Ich meine, er hatte uns gerade beim küssen gesehen. Ich sah zurück zu Potter und schüttelte meinen Kopf bei dem lächerlichen unschuldigen Gesicht das er zog. Er wandte mir seinen Kopf zu und zwinkerte.

Was hat er nur vor? Oh ... er versucht uns aus dem Nachsitzen zu holen, oder? Ehrlich, man würde meinen, er könnte sich eine bessere Entschuldigung einfallen lassen, wie ich hätte in Wahrheit eine Herz-Lungen-Reanimation ausgeführt, da er vorübergehend zu atmen aufgehört hatte, durch den Schock, des Benutzens von Geheimgängen bezichtigt zu werden, die er nie benutzen würde (auch wenn er von ihnen wüsste). Wirklich, konnte er nicht einfach anerkennen, dass wir verloren haben und unsere Verluste wiedergutmachen gehen mussten und zu unserer nächsten Klasse gehen … Verteidigung gegen die dunklen Künste mit Vittles. Verflixt!

Vielleicht sollte ich erklären, dass mein Leben vorbei ist und die Person werden, die am Drive-In Bestellungen aufnimmt.

Zumindest ist er nicht davon beschämt mich zu küssen. Nicht dass es zählt, aber … naja egal.

„Oh, wirklich, Mr. Potter.", sagte Vittles. Seine Stimme triefte so sehr vor Skepsis, dass ich fast versucht war ihn zu fragen ob er einen Schwamm hatte, damit ich es ein wenig aufwischen konnte.

„Ich schätze, sie müssen zumindest versuchen sich aus der Strafarbeit zu wieseln.", fuhr er fort. „Aber ich kann das wirklich nicht gehen lassen, da ich einen Beweis habe."

„Welchen Beweis?", fragte James in einer Stimme die so klang als ob er tauschte für … naja, ich bin nicht sicher, aber etwas.

Vittles schwenkte seinen Zauberstab und murmelte einen Spruch.

Ich fühlte meine Lippen prickeln … und meine Wange. Was ist los? Was hat er getan? Ich habe das verzweifelte Verlangen Potter auf den Boden zu drücken und ihn bewusstlos zu küssen.

Mach, dass es aufhört!

Ich sah Potter gegen mein besseres Urteil an und erschrak. Seine Lippen leuchteten pink. Zögerlich sah ich Vittles an, der selbstzufrieden grinste und ich wusste, meine Lippen mussten ebenfalls leuchten. Potter legte eine Hand auf meine Wange und ich realisierte, dass er mich dort ebenfalls geküsst hatte.

Großartig. Einfach großartig. Ich bin ein netter leuchtender Weihnachtsbaum von Potters Küssen. Ich hasse Weihnachtsbäume!

Vielleicht sollte ich meinen Kopf mit meiner Tasche verbergen. Das könnte ziemlich gut klappen … wenn ich eine Tasche hätte. Mein Fehlen an Vorbereitungen ruiniert alle meine besten Pläne. Wie wäre es wenn ich meine Haare vor mein Gesicht bringe wie Cousin It von der Addams Family? Das könnte klappen!

Meine Gedanken wurden von Vittles, der zu lachen anfing, unterbrochen. Ich meine wirklich lachen. Nicht nur ein glucksen oder eine vorübergehende Art Lachen, sondern ein volles, unumwundenes, an die Wand zur Unterstützung lehnen Lachen. Ich habe ihn nie zuvor so lachen hören. Es stört mich irgendwie. Ich wünschte er würde aufhören. Nebenbei, worüber lacht er überhaupt?

„Ich glaube nicht, dass ich es überhaupt wissen will.", würgte er zwischen seinen Lachern raus und klang damit Unheimlicherweise wie ein Kind, das nicht mit dem Lachen aufhören konnte.

Wo immer Potter mich in letzter Zeit geküsst hat leuchtet. Also was? Große Sache. Zumindest hatte er nicht meinen Hals geküsst (nun, das wäre etwas zum Lachen). Ich habe keine peinliche Küsse vergeben (auch wenn Potter zu küssen überhaupt irgendwie peinlich ist). Ich habe nur seine Lippen geküsst und - Oh geknitterte Pommes Frittes Heilige der Welt, bitte lass es nicht wahr sein - und seinen Schuh.

Ich sah in Grauen runter und da war es, leuchtete auf seinem Schuh, meine Bezahlung dafür gerettet zu werden.

Es leuchtet pink! Pink!

Ich musste nicht einmal nachdenken bevor ich den Schuh von seinem Fuß schnappte und ihn mit den Schnürriemen zu mir an meine Brust umarmte. James sah mich verwirrt an.

Danke ihr Götter da oben, er hat es nicht gesehen! Diese geknitterten Pommes Frittes Heiligen kommen immer für dich durch.

Vittles war nun gegen die Wand gesackt und hielt sich immer noch hysterisch lachend die Seiten. Ich weiß, was er denkt. Perverser! Ich schätze, geknitterte Pommes Frittes Heilige können nicht alles tun, aber zumindest hat Potter es nicht gesehen.

„Nun, wir müssen gehen.", sagte ich, kraxelte auf meine Füße und schleifte James physikalisch mit mir hoch. „Dinge zu tun, Orte zu sehen, Leute zu ermorden, Tische zu zerstören…" Ich verlor mich als wir endlich um die Ecke gingen und außer Sicht waren.

Gott, ich werde heute Abend beim Nachsitzen sterben. Ich werde Vittles nicht ansehen können; das geht einfach nicht.

„Was war das denn?", fragte James, sein Gang leicht weg als er in einem Schuh meinen schnellen Schritten hinterher eilte.

Oh, ich weiß, worüber das geht, aber keinesfalls werde ich es dir jemals sagen. Jemals! Niemals! Niemals hoch zwei!

Ähm … nun gut, ich bin sicher, wenn er meine Gedanken lesen könnte, würde er die Idee verstehen.

Ich hob den Schuh ein wenig an und sah ihn an, er leuchtete immer noch. Ich drückte ihn wieder gegen meine Brust. Ich werde ihn einfach in meine Tasche tun. Warte … wo ist meine Tasche? Oh, großartig. Einfach brillant, ich habe meine Tasche verloren und ich habe keine Ahnung wo ich überhaupt damit beginnen soll sie zu suchen.

„Ich weiß nicht, wo meine Tasche ist.", sagte ich, meine Stimme ein wenig brüchig.

Wieso klinge ich so als würde ich gleich weinen?

Wieso laufen meine dummen Augen aus?

Wieso habe ich Probleme, nicht zu wimmern?

Wieso kann ich nicht einfach vor mir selbst zugeben, dass ich weinen will?

Ich frage mich nicht einmal danach etwas über diese Weinen Sache … vor … vor James Potter oder jemanden wie ihn zuzugeben … nur ich.

Ich möchte weinen.

Oh gut. Ich hasse es, wenn ich mich selbst anlügen muss. Schließlich gibt es nur eine Person, mit der man definitiv ehrlich sein sollte und das ist man selbst.

Dann bemerkte ich es, meine Rettung … eine Mädchentoilette. Perfekt! Besser als perfekt! Ich warf Potter einen Blick zu und sah, dass er das Bad noch nicht bemerkt hatte (Ich schätze, das ist eine gute Sache, Gott weiß, wir brauchen ihn nicht die Mädchentoilette bemerkend).

Als wir an dem Eingang vorbei gingen, stoppte ich mitten im Schritt, änderte schnell wie ein Blitz die Richtung und raste direkt in den Waschraum. Als die Tür hinter mir zuknallte, sank ich gegen die Wand und ließ mich auf den Boden gleiten. Ein sehr blamierendes Wimmern entkam meinen Lippen als ich den Boden erreichte und ich umarmte Potters Schuh sogar noch enger gegen meine Brust, einfach verzweifelt nach etwas um mich festzuhalten.

„Lily!" Mein Kopf schoss von meinen Knien hoch bei James Potters Ruf. Ich antwortete nicht; dann begann er gegen die Wand zu schlagen,

Konnte er nicht verstehen, dass ich einen emotionalen Zusammenbruch hatte? Ich meine, ich war gerade ins Mädchenklo gerast, als wäre es meine einzige Erlösung ... sagt das nicht allen anderen: emotionaler Zusammenbruch, denn ich sehe das ganz sicher so. Jemand muss da raus gehen und diesen Jungen informieren, dass wenn eine Lady einen emotionalen Zusammenbruch hat, er verflixt noch mal von ihr Weg bleiben muss oder fiese und unangenehme Dinge werden ihm passieren. Wie seine Gliedmassen abgerissen zu bekommen oder seine Augäpfel mit einer Nagelfeile rausgestochen zu bekommen oder … Ich sollte wirklich nicht so fantasieren, wenn ich in der Mitte eines Zusammenbruches bin. Ich will mir keine Ideen geben.

Ein weiterer Schluchzer entkam mir trotz meinen tapferen Versuchen mein weinen zu unterdrücken. James rief wieder meinen Namen. Ich antwortete nicht.

Kann er nicht einfach aufgeben und weggehen? Ich versuche mich hier gerade elend zu fühlen!

Ich schrie kurz überrascht auf und ging fast in die Luft als die Tür aufflog und der eine, der einzige James Tristan Potter in die Mädchentoilette gestürmt kam.