UPS, ich greife ja schon vor. Hier .. bitte selber lesen.
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Anklage
Was war nur los? Eine Versammlung im Thornsaal mitten in der Nacht, Sesshomaru konnte sich keinen Reim darauf machen. Der Kaiser erschien, ging zu seinem Sitz und rief laut " Bringt sie herein! " Eine Tür seitlich öffnete sich und zwei Wachen führten Ayaka herein.
Sie schienen sie geradewegs aus dem Bett geholt zu haben, denn sie war nur mit einem dünnen weißen Yukata bekleidet.
Unauffällig schob Sesshomaru sich durch die versammelten Höflinge näher an sie heran.
Ayaka's Augen musterten die Menge vor ihr. Sie hatte keine Ahnung, was ihr hier vorgeworfen werden sollte. Plötzlich fiel ihr Blick auf Sesshomaru und sie beruhigte sich ein wenig.
Er war da. Er war der einzige, dem sie hier vertraute.
"Sprich! Was hast du zu deiner Tat zu sagen?", schrie der Kaiser aufgebracht.
"Ich weiß nicht, was man mir hier zur Last legt, Eure Erhabenheit. Deshalb kann ich Euch nicht antworten", entgegnete Ayaka fest. Eine der Wachen packte sie am Arm und schüttelte sie. "Werde nicht frech! Sondern antworte!" Er holte kurz aus und schlug Ayaka ins Gesicht.
Die Wucht des Schlags riss ihren Kopf herum und sie spürte den warmen Geschmack von Blut auf ihrer Zunge.
Im nächsten Moment blitzte es vor ihren Augen auf und der Wächter, der sie geschlagen hatte, fiel in zwei Hälften zu Boden.
Atemlose Stille hatte sich ausgebreitet. Jeder wusste was dieser Lichtblitz zu bedeuten hatte. Jeder wusste, von wem er gekommen war.
Angstvoll wichen sie vor Sesshomaru zurück, als er langsam durch die Reihen hindurch zu Ayaka ging.
Der Wächter schlug sie und im selben Moment roch Sesshomaru ihr Blut. Dieser Kerl hatte sie verletzt! Eiskalte Wut durchfuhr ihn. Dieser Kerl hatte es gewagt Hand an sie zu legen.
Um seine rechte Hand glühte es auf und die Peitsche zerriss den Wächter in zwei Teile.
Der zweite Wächter zog es vor gleich zu verschwinden, nachdem Sesshomaru ihm einen kurzen Blick zugeworfen hatte.
Vor Ayaka blieb Sesshomaru stehen. Aus ihrem Mundwinkel floss ein schmaler Faden Blut. Vorsichtig fuhr er mit dem Daumen über ihre aufgeplatzte Lippe und wischte das Blut ab. "Niemand legt ungestraft Hand an dich ", sagte er leise zu ihr.
Mit ihren großen Augen sah sie vertrauensvoll zu ihm hoch.
Entschlossen drehte Sesshomaru sich um und stellte sich der fassungslosen Menge und dem Kaiser. Seine Hand legt sich auf den Griff von Tokijin. Eine eindeutige Warnung für jeden, sich ihnen nicht weiter zu näheren.
Das Verhalten des Herrn der westlichen Länder gab den anwesenden Dämonen Rätsel auf. Noch nie, war ein derartiges Verhalten vor dem Kaiser vorgekommen. Fast sah es so aus, als ob Sesshomaru Anspruch auf Ayaka erheben würde.
"Lord Sesshomaru, was fällt Euch ein?", rief der Kaiser verwundert.
"Was wird ihr zur Last gelegt?", peitschte Sesshomaru's Stimme durch den Saal.
"Sie wollte mich, den Kaiser, ermorden. Ich habe sie eindeutig erkannt. " "Wir sollten sie fragen.", Sesshomaru wandte sich an Ayaka. "Hast du getan, was er dir vorwirft?" "Nein!", antwortete Ayaka laut und leise nur für ihn bestimmt, flüsterte sie." Ich vertraute auf Euch, dass ihr eine andere Lösung für uns finden würdet. "
Sesshomaru wandte sich wieder der wartenden Menge und dem Kaiser zu.
"Sie hat es nicht getan. Ich glaube ihren Worten. Auf unserer Reise hat sie mir niemals die Unwahrheit gesagt." "Lord Sesshomaru, Ihr verteidigt eine Mörderin! ", rief der Kaiser ungehalten aus.
"Nein! Ich verteidige meine Frau!"
In der Stille, die sich jetzt ausbreitete, wäre das Geräusch einer fallenden Stecknadel, wie ein Donnerhallen gewesen.
Keiner konnte glauben, was da gesagt worden war.
Dem Kaiser fehlten für Sekunden die Worte. Nur langsam kam ihm die Bedeutung der Worte zu Bewusstsein.
"Was erlaubt Ihr Euch, Lord Sesshomaru? Sie ist meine Braut. Niemals Eure Frau."
Sesshomaru lächelte kalt.
"Selbst wenn es nicht verbrieft und besiegelt ist. Sie ist meine Gefährtin, denn die Ehe wurde vollzogen. Es kann sogar sein, dass sie in diesem Moment mein Kind in sich trägt."
Ayaka fühlte Hitze in sich aufsteigen und ihre Wangen färbten sich rot. Sie hatte nie damit gerechnet, das er so etwas sagen würde und das auch noch vor so vielen Zeugen. Angst schoss in ihr hoch. Die Angst um ihn. Der Kaiser würde eine solche DemЭtigung nicht ungestraft hinnehmen.
Heftig schnappte der Kaiser nach Luft. So ganz konnte er den Worten, die er gehört hatte noch immer nicht glauben.
Lord Sesshomaru beanspruchte seine Braut für sich. Eine Ungeheuerlichkeit.
Das musste geklärt werden und zwar unter vier Augen. Nicht nur das. Auch das Attentat erschien in Anbetracht dieser Tatsachen in einem neuen Licht. "Verlasst den Saal! Alle, auъer Lord Sesshomaru und mein Berater. SOFORT!", laut erteilte der Kaiser diesen Befehl.
Die Dämonen beeilten sich den Befehl Folge zu leisten. Unter Murmeln, leerte sich der Saal, bis schließlich nur die gewünschten Personen anwesend waren. Auch Ayaka war bis zum Schluss geblieben. "Ayaka-sama wird von den Wachen in ihre Gemächer gebracht, dort verbleibt sie, bis diese Sache geklärt ist", befahl der Kaiser.
Sesshomaru wandte sich an Ayaka. "Geh mit den Wachen. Vertrau mir, Ayaka." Alles in ihm schrie, sie zu berühren und zu umarmen, sie dadurch spüren zu lassen, wie sehr er sie liebte. Doch es wäre töricht gewesen. Jede weitere Geste, die zeigte, wie tief sie schon verbunden waren, wäre eine Provokation des Kaisers gewesen. Nur zu bewusst war er sich, dass ihre Zukunft auf Messers Schneide stand.
Zögernd nickte Ayaka. "Ich werde tun, was Ihr verlangt, Sesshomaru-sama." Mit einer Verbeugung vor den Anwesenden zog sie sich zurück.
Die Wachen eskortierten sie zu ihren Gemächern. Einer trat mit ihr in die Räumlichkeiten mit hinein. "Ayaka-sama. Ich muss Euch bitten mir Euer Schwert auszuhändigen." "Ich bin wohl eine Gefangene?" "Nein. Es ist zu Eurem eigenen Schutz." Sie holte das Schwert aus der Truhe und mit einem abfälligen Schnauben überreichte sie es der Wache. Mit einer Verbeugung nahm er es entgegen und verließ den Raum wieder.
Ayaka war allein. Allein mit ihrer Angst. Dort in dem Saal wurde über ihr und Sesshomaru Leben bestimmt.
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
" Erklärt euch, Lord Sesshomaru! Was sollte das, dass Ayaka eure Frau ist?", forderte der Kaiser zu wissen. Ruhig antwortete Sesshomaru. "Es ist, wie ich sagte. Ayaka ist meine Frau. Die Vereinigung wurde vollzogen. " "Ihr habt dadurch Hochverrat begangen. Ich vertraute Euch das Leben und die Unversehrtheit meiner zukünftigen Frau an. Ihr hat Euch genommen, was Euch nicht zusteht", wutschnaubend ging der Kaiser auf und ab.
"Eure Erhabenheit. Es ist eine Unmöglichkeit, für Euch auf dieser Verbindung zu bestehen. Ihr dürft nur eine Unberührte zur Frau nehmen. Außerdem steht die Anschuldigung des versuchten Mordes noch im Raum", schaltete sich Meijin ein.
Der alte Hundeyoukai sah kurz zu dem Sohn seines alten Freundes hinüber. Sesshomaru hatte sich wirklich in eine schwierige Situation gebracht. Dieser Vorfall machte alles nur noch schlimmer. Meijin wusste nicht, wie er ihm helfen konnte.
"Ihr habt Recht, Mejin-sama. Auf diese Tat kann es nur eine Antwort geben...den Tod. Lord Sesshomaru...Ihr habt zusätzlich Hochverrat begangen. Es betrübt mich zutiefst, einen Sohn des edlen Inu Taishou eines solchen Verbrechens anklagen zu müssen", sprach der Kaiser.
Sesshomaru spürte, wie alles ihm entglitt. Wie sollte er Ayaka und sich nur aus dieser Situation befreien?
Mit aller Macht riss er sich zusammen. "Eure Erhabenheit. Ich bedauere zutiefst, dass es soweit gekommen ist. Es lag nicht in unsere Absicht, Euch zu beleidigen. Aber es ist nun mal geschehen.
Zu dem Mordversuch... noch immer kann und werde ich niemals glauben, das Ayaka-sama Euch nach dem Leben trachtete. Sie hat mich nicht angelogen, als sie sagte, dass sie es nicht getan hat. "
"Lord Sesshomaru...würdet Ihr auf diese Aussage Euer Leben verwetten?", die dunklen Augen des Kaisers bohrten sich eindringlich in das Gesicht des Inuyoukais.
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Ayaka sprang auf. Alle ihre Sinne waren gespannt. Sie roch Blut. Im selben Moment wurde die Tür von ihrem Gemach aufgeschoben und eine verhüllte Gestalt trat herein. Wenige Schritte vor ihr blieb sie regungslos stehen.
"Du bist wirklich schön. Kein Wunder, das der Kaiser sich für dich entschieden hat." Die Stimme ließ Ayaka zusammenfahren. Die Kapuze des Umhangs war tief in das Gesicht des Ankömmlings gezogen. Sie konnte keine Gesichtszüge ausmachen.
"Wer bist du?", fragte Ayaka misstrauisch.
Vorsichtig bewegte sie sich auf den Schreibtisch zu, in dessen Schublade sie noch einen Dolch versteckt hatte. "Suchst du das hier?", aus dem Umhang schob sich eine schmale Hand und zwischen den Fingern schimmerte die Klinge eines Dolches. Ayaka stoppte. Sie erkannte den Griff. Es war ihr Dolch, den sie versteckt hatte. In ihrer Abwesenheit, musste diese Person hier eingedrungen sein und ihn entwendet haben. Ihr Gegner, wer immer es auch war, hatte sich wahrhaftig gut vorbereitet.
Ayaka beruhigte ihren Herzschlag. Es war offensichtlich, dass sie hier endlich ihren Gegenspieler vor sich hatte. Derjenige, der auf der ganzen Reise für diese Zwischenfälle gesorgt hatte.
"Zeig mir dein Gesicht!", forderte sie leise.
Schmale Hände hoben sich und schoben die Kapuze zurück.
Ein Frauengesicht erschien. Lange grüne Haare umrahmten ein ansprechendes Gesicht. Wunderschöne grüne Augen lagen mit kaltem Blick auf Ayaka. "Mein Name ist Kee-Lin. Ich wollte die nächste Braut des Kaisers werden. Leider bist du mir dazwischen gekommen."
"Nimm dir den Kaiser. Meinen Segen hast du. Ich habe keinerlei Interesse an diesem Kerl", gab Ayaka kalt zurück.
"Das habe ich auch schon gehört. Du hast dich mit Sesshomaru eingelassen. Ich hätte nie gedacht, dass dieser Eisblock jemals auftauen würde. Doch leider ist es schon zu spät."
Ayaka runzelte die Stirn. "Was meinst du mit: Zu spät! Zu spät für was?" Kee-Lin trat einen Schritt näher. "Ich habe von den Wachen erfahren, dass ein Gorran auf dem Weg hierher ist. " Ayaka zuckte zusammen. "Ich sehe, du weißt, was das bedeutet", fuhr Kee-Lin fort. "Ein Gorran, ein Höllendämon. Er wird hier alles verwüsten. Denn er will dich, Ayaka-sama.
Er wird den Palast in Schutt und Asche legen. Viele Unschuldige werden sterben. Vielleicht sogar Sesshomaru. Es gibt nur eine Chance. Du musst von hier verschwinden. "
Der Gedanke, dass ihre Anwesenheit Sesshomaru und viele andere Unschuldige in Gefahr brachte, ließ Ayaka nicht zögern. In ihrer Sorge schob sie alle Bedenken und Überlegungen, warum diese Person ihr nun helfen wollte, wo sie doch die ganze Zeit versuchte hatte sie zu töten, achtlos und leichtsinnig zur Seite. "Ich werde mitgehen!" "Dann folge mir, ich werde versuchen dir zur Flucht zu verhelfen. Vor dem Kaiser und dem Gorran", drängte Kee-Lin.
Als Ayaka Kee-Lin aus den Gemächern folgte, zuckte sie zurück. Die Wachen lagen tot vor ihr.
"Warum hast du sie getötet? ", fuhr sie Kee-Lin an. "Sie wollten mich, trotz der Gefahr für den Palast, nicht durchlassen. Lass sie. Sie sind ersetzbar", antwortet Kee-Lin kaltblütig.
Gemeinsam liefen sie durch die Gänge. Kee-Lin schaffte es sie unbemerkt aus dem Palast zu schleusen.
In schnellem Lauf entfernten sie sich immer mehr von dem Palast. Inmitten des dichten Waldes stoppte Kee-Lin plötzlich. Ayaka blieb neben ihr stehen. "Was soll das? Wir sollten weiter!" "Wartet einen Moment, Ayaka-sama! "
"Warten auf was? Wir müssen weiter!", im nächsten Moment erstarrte Ayaka.
Unter ihren Füssen spürte sie die Erde beben. Ihr Blick suchte Kee-Lin. Das Lächeln, das sich auf deren Gesicht ausbreitete, sagte Ayaka alles. Sie spürte, das sie leichtsinniger Weise der Falschen getraut hatte.
Nein, Kee-Lin wollte ihr und dem Palast nicht helfen. Im Gegenteil.
Kee-Lin hatte sie direkt zum Höllendämon geführt.
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Das Brüllen erschütterte die Schlossmauer bis in die Fundamente. Der Boden bebte unter den Füßen.
"Bei allen Göttern! Was war das?", schrie der Kaiser erschrocken auf.
Ohne ein Wort zu verlieren, drehte Sesshomaru sich um und stürmte aus dem Raum. Er nahm kaum wahr, dass der Kaiser, seine sechs Leibwachen, die vor dem Saal gewartet hatten, sowie der alte Berater, ihm folgten. Er hetzte durch die Gänge in Richtung der Frauengemächer.
Der Blutgeruch war so durchdringend, dass Sesshomaru ihn schon aus großer Entfernung wahrnehmen konnte. Angst schlich sich in sein Herz.
Als er um die Ecke bog, sah er vor sich, was er schon geahnt hatte. Die beiden Wachen vor Ayaka's Gemächern lagen tot auf dem Boden. Ihre Körper waren mit tiefen Wunden bedeckt. Er stieg über sie hinweg und betrat die Gemächer. Ayaka war nicht da.
Der Raum war nicht verwüstet, keinerlei Anzeichen auf einen Kampf. Sie musste freiwillig mitgegangen sein.
Auf einmal stutzte Sesshomaru. Prüfend sog er tief die Luft ein. Diesen Geruch kannte er!
Ein tiefes Zornerfülltes Knurren entstand in seiner Kehle. Jetzt wurde alles klar für ihn, jetzt ergab alles einen Sinn. Die ganzen Angriffe auf Ayaka, die Versuche sie zu töten, alles wurde für ihn klar.
Sesshomaru drehte sich um und stürmte aus dem Raum. Draußen untersuchte der Kaiser persönlich die Leichen seiner Wächter. Eben erhob er sich und hatte ein Schwert in der Hand."Es gehört meiner Braut. Es wurde ihr zur Sicherheit abgenommen. Aber die Wachen sind nicht mit dieser Waffe getötet worden ", noch etwas verwirrt starrte der Kaiser auf das Schwert, das er in seiner Hand hielt.
"Sie war es auch nicht, Eure Erhabenheit. Genauso wenig, wie sie den Anschlag auf Euch verübte", sagte Sesshomaru und nahm Ayaka's Schwert aus der Hand des Kaisers.
"Wir müssen sie finden. Sie befindet sich in höchster Gefahr", fügte er hinzu. "Dann lasst uns keine Zeit verlieren, Lord Sesshomaru. Ich brenne darauf, auf meine Fragen endlich Antworten zu finden", stimmte der Kaiser zu.
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Unmittelbar brach vor ihr der Boden auf. Im letzten Moment warf sich Ayaka zurück und verhinderte so, dass sie in die Spalte fiel. Hart fiel sie auf den Rücken und erstarrte, als sie sah, was da aus der Tiefe stieg.
Es war ein Ungeheuer. Der riesige Körper war mit vollständig schwarzer Haut überzogen. Aus einen flachen grausamen Gesicht glotzten zwei tiefrote Augen auf sie herab. Zwischen schmalen Lippen blitzen riesige fleckige Reißzähne. Lange Arme, die in Pranken mit armlangen, messerscharfen Krallen endeten, schliffen fast auf der Erde.
"Der Gorran", durchzuckte es Ayaka.
Der rechte Arm des Höllendämons fuhr nach unten. In letzter Sekunde überwand Ayaka ihre Erstarrung und brachte sich mit einer Seitwärtsrolle gerade noch in Sicherheit, bevor, die Krallenbewehrte Pranke auf der Stelle aufkam, an der sie eben noch gelegen hatte.
Sie sprang auf die Füße.
"Ayaka-sama, haltet einfach still, dann ist es schnell für Euch vorbei und Ihr habt gleichzeitig den Palast und Sesshomaru von dem Höllendämon gerettet. Ihr wärt eine Heldin ", spöttisch erklang die Stimme hinter ihr auf. Ayaka wirbelte herum. In sicherer Entfernung stand Kee-Lin.
"DU MISTSTÜCK!", schrie Ayaka wütend und rannte auf sie. Fest entschlossen, diese Verräterin zur Rechenschaft zu ziehen.
Innerlich schalt sie sich eine Närrin, das sie Kee-Lin gegenüber so leichtgläubig gewesen war. Noch nie hatte sie so wenig nachgedacht.
Das zischende Geräusch warnte Ayaka und abrupt brach sie im Laufen nach links aus. Die langen Krallen des Gorran bohrten sich direkt neben ihr ins Erdreich. Dumpfes Grollen über den missglückten Versuch erklang. Ein rascher Blick zeigte Ayaka, dass sich Kee-Lin vom Kampfplatz zurückzog und sie konnte sie nicht verfolgen.
Ayaka musste sich stellen. Sie musste den Kampf aufnehmen, den Kampf um ihr Leben.
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Ende Kapitel 16
Die Verräterin hat sich endlich gezeigt. Wer sie in Wirklichkeit ist, löst sich beim nächsten Mal auf. Doch Sesshomaru hat da schon eine Ahnung. Ihr auch?
Ayaka steht vor der schwierigen Aufgabe einen Höllendämon als Gegner zu haben.
Ein Dämon, der durch keine Waffe der diesseitigen oder jenseitigen Welt zu besiegen ist.
Das kann nur bedeuten der "Kampf um das Leben" beginnt.
Bis in etwa einer Woche Tschüß
Eure chaska
