A/N: Ich hab's irgendwie geschafft, mir einen Tennisarm einzufangen. Interessant dabei zu erwähnen ist, dass mir das immer so geht, wenn ich zu lange an der Konsole sitze – muss also davon kommen. Tut nur in einer bestimmten Haltung weh, ist zum Kotzen *g*
Ich gebe zu, ich war die vergangenen Tage etwas abgelenkt vom Schreiben: zum einen, weil meine bessere Hälfte, Freunde und ich gemeinsam *Diablo – Reaper of Souls* zocken und zum anderen, weil ich mir diesen tollen Doctor Who Comic bestellt habe (The Cruel Sea), der sämtliche Nine&Rose Geschichten enthält, die im Laufe der ersten Staffel erschienen sind. Den musste ich natürlich sofort lesen. Übrigens sehr empfehlenswert und ein günstiges Must Have für Nine&Rose-Fans, will ich meinen.
Außerdem habe ich mir die Story noch mal ein wenig durch den Kopf gehen lassen – wir sind bereits auf dem richtigen Kurs, auch meine Notizen stimmen dem voll zu (ich schreib' mir manchmal bloß Stichpunkte auf, damit ich den Faden nicht verliere *g*). Aber wir bewegen uns jetzt aus dem Zentrum des Krieges ins Capitol und ich möchte euch vorwarnen, dass dort eine andere Art von Kampf herrscht und nicht zwangsläufig gleich jemand gefressen wird.
Geplant sind noch vier bis fünf weitere Kapitel, plus-minus was mir spontan dazu noch einfällt.
Nebensächlicher Buchtipp: "I am a Dalek" Klasse Novelle zu den TV-Serien mit Tenny und Rose.
UNIVERSE NINTH DOCTOR & ROSE
GENRE SURVIVAL, ADVENTURE, HORROR, FRIENDSHIP & LOVE
ALTER P16.
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Don't you fall into that
pit of loneliness
I've been there before,
and I did not get no rest.
[SHAWN JAMES · NO REST]
Der Doctor hielt in seiner Bewegung inne und verschmolz mit der sicheren Dunkelheit eines tiefen Vordachs. Rose so dicht an seiner Seite, dass sie die Kälte, die buchstäblich von ihm ausging, auf ihrer Haut fühlen konnte. Sie standen in einer der unzähligen Gassen der Altstadt von Arcadia. Zumindest vermutete Rose, dass es sich einmal um eine Altstadt gehandelt haben muss, denn die zum Teil zerstörten Gebäude muteten eindeutig auf andere und ältere Weise an, wie es die gläsernen Türme taten, die um sie verstreut in sämtlichen Richtungen wie zerbrochene Monumente zwischen Rauchschwaden empor ragten.
Dann und wann hörten sie die dröhnenden Motoren der Dalek-Schiffe, doch unabhängig davon war es in diesem Bereich der Stadt ausnahmsweise ruhig, oder zumindest ruhiger wie die zwanzig Gehminuten davor, wo sie von einer Hausecke zur nächsten geflüchtet waren und vehement versuchten, die patrouillierenden Daleks so gut wie möglich zu umgehen.
Zum ersten Mal, seit sie auf den Doctor getroffen war, verstand Rose auch weshalb er so wenig über seine Vergangenheit erzählte – Krieg war nichts, womit man sich brüsken konnte oder ein interessantes Thema für eine abendliche Unterhaltung war.
Krieg war nichts, was es wert war, dass man es aufbauschte, noch dass man sich daran erinnerte. Sie hatte nach wie vor keine Ahnung von dem Umstand ihres Begleiters in dieser Geschichte, welche Rolle er tatsächlich gespielt haben mochte; aber der Anblick Arcadiens allein beantwortete so ziemlich jede Frage, die sie sich früher oder später einmal gestellt hatte. Der Doctor war ein Soldat gewesen, ein Kriegsveteran, ein Überlebender – und dazu der Letzte. Vielleicht war er auch ein Flüchtling, ein Feigling, wo er nie einen Hehl daraus machte, das Weglaufen einem Kampf zu bevorzugen. Fakt war jedoch, dass er alles daran gesetzt hatte, diese Zeit hinter sich zu lassen, damit die Wunden heilen konnten. Und das machte ihn zu dem mutigsten Mann, den sie kannte.
"Wie kommen wir eigentlich da rein?", traute sich Rose endlich das Wort zu erheben. Ihr Begleiter sah auf sie herab; um seinen Mundwinkel hatte sich eine Falte gebildet, die Verbitterung ausdrückte und die der Blonden nicht gefiel, dennoch versuchte er sich an einem schwachen Lächeln: "Durch die Kanalisation. Hat beim letzten Mal schon funktioniert. Der Rat ist zu sehr mit sich selbst beschäftigt, um sich um solche Kleinigkeiten zu kümmern – und die Durchgänge selbst sind zu klein für Daleks, dort sind wir also erst einmal sicher. Möglich, dass die Ausgänge von Wachen gesichert wurden, so viel Vorsicht traue ich Rassilon in dieser Kriegsphase zu. Aber darum kümmern wir uns, wenn es so weit ist." Der Doctor nickte auf Roses Bein hinab. Sie hatte sich bei der Explosion im Fluchttunnel verletzt, musste wohl von einem der Steine getroffen worden sein, von dem der rote Fleck auf ihrer Jeans inzwischen Zeuge war. "Vorher will ich mir deine Verletzung ansehen."
"Ist nicht so schlimm", versicherte sie ihm ein wenig zu schnell und erntete einen zweifelnden Blick des Dunkelhaarigen, dessen Augenbrauen den Weg über seine Stirn fanden. "Keine Widerrede." Sie zuckte hilflos die Schultern; es tat wirklich nicht mehr sonderlich weh, oder beeinträchtigte sie zumindest nicht beim Laufen, wahrscheinlich war es nur halb so wild, wie der Doctor annahm, aber warum sollte sie einen Hehl daraus machen?
Der Gallifreyan atmete hörbar aus und griff wieder nach ihrer Hand; anders wie zuvor zog sein Daumen einen nebensächlichen Halbkreis über ihren Handrücken. "Bereit? Ein wenig müssen wir noch gehen." Abgelenkt von der Berührung, nickte Rose stoisch, indes der Doctor ein aufmerksames Spähen zu beider Seiten der Gasse riskierte, ehe er sich wieder mit der Geschmeidigkeit und Vorsicht einer Raubkatze in Bewegung setzte.
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Die Szene, auf die sie stießen, als sie dem Kern der Stadt näher kamen, brachte sie beide dann abrupt zum Stehen. Qualm waberte mit der Gemächlichkeit von Nebel durch die Straßen und an den Fassaden der zerstörten Häuser entlang. Die kleine Gasse mündete an einer Handelsader, wo vereinzelt sogar noch Buden zu erkennen waren die mit prächtigen Vordächern und Schirmen geschmückt da gestanden haben mussten, bevor man sie ohne Federlesen dem Erdbogen gleich gemacht und platt gewalzt hatte.
Inmitten der Straße hatte sich eine Traube aus Gallifreyans gebildet, ein Paar mutiger Männer die Waffen in den Händen hielten, welchen den Exemplaren der Außenseiter gar nicht so unähnlich waren. In ihrem Rücken duckten sich Frauen und Kinder, machten sich klein in der Hoffnung, die Patrouille Daleks würde sie nicht bemerken, abgelenkt von der Offensive der jungen Kerle. Dem Doctor entkam ein dumpfes Seufzen, gepaart mit einem Kopfschütteln; Rose merkte, wie sehr es ihn reizte einzuschreiten, diese Leute vor den Robotern zu beschützen: auch, oder gerade weil es laut seiner These kein Wesen im ganzen Universum gab, das gefährlicher war, als ein Dalek.
"ES WIRD KEINE ÜBERLEBENDEN GEBEN. NICHT HIER. NICHT AUF GALLIFREY!", knirschte einer der Blechbüchsen metallen, in einer verzerrten Stimme die in Roses Ohren klang, wie aus einem schlechten Schwarz-Weiß-Streifen kopiert. Ihre Nackenhärchen stellten sich automatisch zu Berge, sie unterdrückte ein Schaudern. "DAMIT DIE RASSE DER DA-LEKS ÜBERLEBEN KANN, MÜSSEN GALLIFREYANS UND TIMELORDS ELIMINIERT WERDEN!"
"Keinen Schritt näher, oder ich bring euch um!" Einer der Männer, jung, mit dunklem, wilden Haar und zerschlissenen Kleidern, machte eine drohende Gebärde auf die Kreaturen zu und Anstalten, das Feuer zu eröffnen. Die Roboter ließen in purem Spott ihre Laserwaffen rotieren, entgegneten jedoch nichts; erst, als ihr Herausforderer tatsächlich den Abzug betätigte, schossen die Saugknöpfe der Daleks synchron aus ihren Rüstungen hervor, hefteten sich schmerzhaft auf Kopf und Brust des Mannes und – Rose sah prompt beiseite – brachen ihm mit einem Ruck Genick und Rückgrat.
Das hässliche und tödliche Knacken prallte an den Hauswänden ab und erstickte das entsetzte Keuchen seiner Verbündeten und Familie. "KEINE. ÜBERLEBENDEN!" Und letztlich begann das ungleiche Duell, schossen die Daleks ihre Laser auf ihre Kriegsgefangenen ab, deren Körper kapitulierend unter dem Aufprall des Geschosses zuckten und bebten, als hätte man sie an einen elektrischen Stuhl gefesselt.
Der Doctor schob Rose zwischen den Schulterblättern sanft, aber bestimmend zwei weitere Schritte in Richtung Straße. Die Blonde selbst zählte bereits von zehn abwärts, weil sie damit rechnete jeden Moment ebenfalls von den Daleks bemerkt zu werden.
Doch dann unterbrach eine Stimme ihre Pirsch, gepaart von einem Schatten der sich in ihren Augenwinkeln regte und einer Hand, die sich hinter einem alten Fass, das vor der Hauswand neben ihnen stand, winkend empor streckte. "Psst!", wiederholte sie sich dünn und fasrig, "schnell, hier entlang, bevor sie euch sehen!" Über den Rand des Fasses traf sie der Blick einer alten Frau aus blauen, stählernen Augen, umrahmt von weißem und wirren Haar. Sie war klein gewachsen und in einer ähnlichen zerlumpten Erscheinung wie die anderen Gallifreyans. Sie winkte jetzt mit mehr Nachdruck und wies hinter sich: "Wir haben einen Keller, beeilt euch!" Der Doctor zögerte, sah zu den Daleks zurück, die zu schweben begonnen hatten und die Köpfe suchend in alle Richtungen drehten, wie es Eulen auf Beuteflug taten. Schließlich traf er eine Entscheidung und änderte mit Rose den Kurs, wohl mit der Überzeugung, einer alten Frau in der Not heraus leichter Herr zu werden, wie seinem natürlichen Feind.
Die Alte schenkte ihnen ein herzliches Lächeln und begrüßte Rose mit einem Handschlag, kaum da sie zu ihr aufgeschlossen hatten. Ihr Händedruck war, ob ihrer Körpertemperatur, zwar kalt, doch willkommen heißend. "Mein Name ist Rani, mein Mann und ich verstecken uns schon seit Wochen – habe gerade zufällig beobachtet, wie K'anpos' Familie versuchte zu fliehen, haben's schon ewig geplant. Schlimme Sache, ganz schlimme Sache. Bin nicht umhin gekommen euch zu bemerken, dachte ihr braucht vielleicht Hilfe. Seht ein wenig verwahrlost aus. Schlimme Sache, das alles."
Sie huschte in eine Seitengasse, die in einen Hinterhof mündete und machte sich dort an einer Falltüre zu schaffen. Es war ein wenig naiv von Rose, sich den Vortritt ins Ungewisse geben zu lassen. Aber mit Daleks im Rücken und einer dunklen Kammer als Ausweg, fiel ihr die Entscheidung leicht zu riskieren, etwas wirklich Dummes zu tun.
Zu ihrer Überraschung begrüßte sie ein mit Kerzen voll gestellter, wenngleich niedriger Keller, ausgestattet mit wenigem Hab und Gut, das sogar für etwas Behaglichkeit sorgte. An einem Tisch, der schon bessere Tage gesehen hat, saß ein Mann mit kurz geschorenem, grauen Haar und Adlernase, der gerade von seinem Buch zu ihnen aufblickte, als Rose und der Doctor die Leiter herab stiegen. "Wir haben Besuch", verkündete Rani als Erste. "Hab' sie gerade zum Markt hin aufgelesen. K'anpos ist tot."
Das Bedauern auf den Zügen des alten Mannes war echt. Er war mittlerweile aufgestanden und schloss zu ihnen auf, legte seiner Frau dabei sorgenvoll einen Arm um die Schulter und nahm mit einem tiefen Laut der Missbilligung seine rahmenlose Brille ab. "Dieser Krieg dauert schon viel zu lange und während wir hier Tag um Tag um unser Leben bangen, debattieren sie oben im Capitol. Bald werden auch ihre Schilde eingebrochen sein – und wenn das Capitol gefallen ist, sind auch wir gänzlich zum Tode verurteilt. Hallo – und willkommen in unserer bescheidenen Behausung. Ich bin Rodan, wie dürfen wir euch anreden?"
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Es war beinahe unvermeidlich nicht auf Leute zu treffen und Rose erkannte mit einem prüfenden Blinzeln in die Richtung des Doctors, dass ihm dieser Umstand nicht nur zusetzte, sondern ihn auch richtig ärgerte. Hatte er wirklich geglaubt, er käme ungesehen durch die Kriegsfront? Sie wollte sich nicht ausmalen, wie es würde, wenn sie das Capitol erreichten.
Nun jeden Falls stellte er sich als D'amon vor: ein einfacher Handwerker aus Arcadia – und Rose musste sich ein Husten verkneifen ob des Flunkerns, das ihr außerirdischer Freund anstrebte – jetzt also doch lieber Gallifreyan, als Erdling, ja?
Die Geschichte, die darauf hin folgte, traf sie allerdings mit der unerwarteten Wucht einer Ohrfeige.
"Und das hier ist Rose", er angelte bestimmt nach ihren Fingern und drückte sie etwas fester, wie notwendig gewesen wäre. "Sie ist meine Frau; wir versuchen das Hospital zu erreichen, brauchen Medizin für ihre kranke Mutter und ein Paar Vorräte, mit denen wir über die Runden kommen, sobald das Kind da ist." Wenn der Doctor den scharfen Blick bemerkte, den die Blonde ihm abrupt zu warf, ließ es ihn kalt.
Seine Erklärung hatte auf das ältere Ehepaar aber einen bestimmten und sicher gewünschten Effekt, selbst ohne Gedanken manipulierendes Papier, denn Rani entkam der Anflug eines wissenden, wenngleich traurigen Lächelns auf das Rodan bedächtig und mitfühlend nickte. "Gute Güte, schwierige Zeiten für ein Leben in Ruhe – von Frieden ganz zu schweigen. Bitte, fühlt euch wie zu Hause, so lange ihr wollt." Der Doctor bedankte sie freundlich für die Großzügigkeit ihres Gastgebers und nahm auch die folgende Einladung zum Essen an ("Es gibt leider nur Eintopf, ich hoffe, das genügt euch!"). Dann nutzte er die Gelegenheit und bat um etwas Wasser und ein Tuch, so dass er sich um Roses verletztes Bein kümmern konnte.
Rani führte das vermeidliche Paar in ein Nebenkämmerchen, das zu einem spärlichen Badezimmer umfunktioniert worden war. Erst, als die Türe hinter dem Mütterchen ins Schloss fiel, schnippte Rose dem Dunkelhaarigen mit dem Zeigefinger gegen die Stirn. Der Doctor, indes auf die Knie gegangen, um mit Augenhöhe auf der Wunde zu sein, zuckte irritiert zurück: "Au! Oi! Wofür war das?" Er rieb sich mit vorwurfsvollem Zwinkern die Stirn, die er so tief kraus zog, bis sich seine Augenbrauen an der Nasenwurzel trafen.
"Das nächste Mal, wenn du dir haarsträubende Geschichten ausdenkst, in denen ich eine primäre Rolle spiel, wär's mir Recht, wenn ich darüber vorher Bescheid wüsste." Der Gallifreyan grinste flüchtig; er widmete sich wieder seiner ärztlichen Tätigkeit, riss die Jeans an der ohnehin beschädigten Stelle ein wenig weiter auf, und wischte mit dem feuchten Lappen bewaffnet, das Blut von der Wundstelle: "Und ich dachte, der Gedanke gefällt dir, wo du doch ein Fan von Familie und romantisch häuslichen Vorstellungen bist."
Er gluckste, wurde aber sofort wieder ernst: "Nein, Rose. Es ging mir um deine Tarnung. Rani hat dich berührt, sie wusste sofort, dass etwas nicht stimmt und die einzige Zeit in der eine gallifreyische Frau ihre Temperatur verändert, ist eine Schwangerschaft. Ich wollte ihnen nicht wieder Hoffnung auf ein Raumschiff machen, auf die Möglichkeit einer Flucht, mich in die Bredouille bringen, ihnen nicht helfen zu können – verstehst du? Ich ertrage das nicht länger. Vor Kopyion die Wahrheit zu behaupten war falsch gewesen, das hätten wir nicht tun dürfen."
Klar verstand sie, besser als er annahm.
Rose lehnte sich auf dem Schemel, auf dem sie saß, ein wenig zurück, so dass sie sich mit den Händen an der Kante abstützen konnte. Gerade, wenn man auf Leute traf, die nett zu einem waren ohne etwas dafür zu erwarten, war es schmerzhaft sich mit dem Gedanken zu arrangieren, dass man nichts für sie tun konnte. Sie presste ihre Lippen zu einem dünnen Strich aufeinander und lenkte das Augenmerk beiseite, gewahr der stetig sanften Berührung der kühlen Finger des Gallifreyans auf ihrer warmen Haut. "Doctor?"
"Ja, Rose?" Die Blonde blinzelte in seine Richtung, auf den dunklen Haarschopf. Er sah nicht auf, sondern verschloss mit Hilfe seines Schallschraubers das letzte bisschen klaffender Haut, das von dem Schnitt noch zu sehen war. "Wir schaffen das, richtig? Du und ich? Du hast eine Idee, hab' ich Recht?" Sie brauchte einen Ansatz, ein Versprechen und Hoffnung. Krieg auf diese Weise war ihr fremd und unheimlich. Der Geruch, die Bilder, die Leute und der Tod Eindrücke, die sie so schnell nicht würde verarbeiten können.
Der Doctor lehnte sich auf seinen Fußballen zurück und erwiderte ihren Blick eine Weile schweigend; schließlich strich er ihr sanft eine Haarsträhne hinter das Ohr und krümmte die Mundwinkel in ein Lächeln: "Natürlich tun wir das. So wie immer." Rose konnte nur ahnen, wen von ihnen beiden er mehr belog und weshalb. Trotzdem war es ein schönes Gefühl. Dieser Anflug von Hoffnung.
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Rani und Rodan stellten sich als unglaublich gastfreundliche Leute heraus, die sich um sie bemühten wie um ihre eigene Familie. Rani kochte etwas, das Tee nicht unähnlich war – sie sollten sich erholen, um gestärkt ihre Reise fort zu setzen. Dabei erzählten sie dem alten Ehepaar von ihren bisherigen Abenteuern, von ihrer Flucht vor den Fußsoldaten und den Außenseitern, die Opfer der Daleks wurden; und es tat gut, mit jemandem darüber sprechen zu können, unabhängig davon, ob über ihren Köpfen der Krieg tobte. Es tat gut, auf Verbündete zu treffen.
Und auf Freunde.
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Danke fürs Lesen!
